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#146 Folge 146- Christopher Schindler über das 0-3 gegen Heidenheim
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Ich mache es heute mal wie Robert Klaus, der Klubtrainer in den Pressekonferenzen vor den Zweitligaspielen des 1. FC Nürnberg und beginne mit einem Personalupdate.

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Uli Dickmeier hat eine nicht näher definierte Rückenverletzung und Florian Zenger eine Mandelentzündung.

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Beide fallen also aus hier heute und weil niemand will, dass ich dieses Format alleine befülle, bin ich sehr froh, dass sich ein Mensch gefunden hat, der sich mit mir über Fußball unterhalten will.

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Und noch etwas froh, dass es Christopher Schindler ist. Herzlich willkommen.

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Hallo, herzlich willkommen. Vielen Dank für die Einladung.

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Vor allem bist du der Beweis dafür, dass man auch leicht angeschlagen so einen Podcast bestreiten kann, anders als die anderen beiden, die sich fröhlich abgemeldet haben.

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Wie geht es denn? Das ist mal wahrscheinlich die wichtigste Frage zu Beginn gleich.

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Ja, vielen Dank. Wir sind absolut im Plan, was die Verletzung angeht. Ich konnte jetzt schon die letzten Tage so leichtes Lauftraining absolvieren.

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Und ja, das ist eigentlich so der Einstieg in das Return-to-Play-Protokoll, wie man es so schon sagt, wo ich dann Stück für Stück fürs Mannschaftstraining quasi wieder aufgebaut werde.

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Aber soweit ist alles gut. Hoffe, die Verletzung an sich ist jetzt gut verheilt. Und ja, jetzt können wir schauen, dass ich fit gemacht werde fürs Mannschaftstraining.

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Weiß man denn inzwischen, was ist für eine Verletzung? Weil ich habe Robert Klaus in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Heidenheim gefragt.

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Und er sagte da, so genau kann man das nicht sagen, weil das nicht mehr so wirklich klassifiziert wird, ob es jetzt ein Riss ist oder sonst was auch von den Medizinern.

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Ist das so tatsächlich? Oder weißt du, was du hast, deinem Oberschenkel?

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Ich muss mich bis jetzt nicht so viel mit den genauen medizinischen Begriffen befassen, weil ich mich so oft verletzt war in meiner Karriere.

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Aber ich habe mir auch sagen lassen, dass es jetzt mittlerweile Sachen wie Faserriss, Bündelriss, Zerrung, Einblutung ist eigentlich nicht mehr so relevant,

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sondern vielmehr die Art bzw. wie viel Flüssigkeit im Muskel zu sehen ist und an welcher Stelle vor allem Sehennah ist oder Muskelbauch usw.

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Also es gibt diese Art von Klassifizierung anscheinend.

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Und ja, ich denke, vereinfacht gesagt, wäre das wahrscheinlich früher mal ein Muskelfaserriss gewesen.

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Also ich denke, das kann man schon sagen, es war letztendlich eine Einblutung im Muskel.

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Und ja, um zu verhindern, dass das halt größer wird quasi, wurde ich zu dieser Pause gezwungen, ja.

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Ja, ich wollte heute, wir nehmen auf am Samstagmittag, 12.07 Uhr ist es jetzt gerade, am Tag nach dem Heidenheim-Spiel,

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sehr wenig über Fußball sprechen, wie es hier mitunter vorkommt in diesem Format.

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Ich befürchte, ein bisschen müssen wir doch über den Freitagabend sprechen.

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Wir haben allerdings auch wieder einen Sponsor.

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Es ist unser alter Sponsor, die Sparkasse, die sich auch beim 1. FC Nürnberg engagiert.

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Und die stellt uns Thomas Corell jetzt vor.

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Und dann geht es hier weiter mit Christopher Schindler.

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Bis gleich.

00:03:17

KADEP, der Club-Podcast von nordbayern.de.

00:03:21

Präsentiert von Club-Community-Partner Sparkasse Nürnberg.

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Ich mache gerne Witze, kenne mich taktisch gut aus und gebe Tipps, hat gesagt Christopher Schindler in einem Interview vor Saisonbeginn mit Wolfgang Lars in den Nürnberger Nachrichten,

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der Nürnberger Zeitung und auf NN.de.

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Das passt ziemlich gut auch zu diesem Podcast.

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Hier sind diese drei Rollen auf verschiedene Schultern verteilt, ohne dass ich jetzt genau sagen will, wer welche Funktion ausfüllt.

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Es ging da um die Kapitänsrolle beim 1. FC Nürnberg.

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Erstmal herzlichen Glückwunsch zur Wahl, nochmal nachträglich.

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Vielen Dank.

00:04:10

Witzemachen nach so einem Spiel wie gestern am Freitagabend gegen Heidenheim.

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0 zu 3 ist es ausgegangen, weiß inzwischen wahrscheinlich jeder, wenn dieser Podcast erscheint.

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Witzemachen ist da wahrscheinlich eher nicht angebracht, ne?

00:04:25

Nee, nee, nee, natürlich nicht.

00:04:27

Nee.

00:04:27

Zumal es halt für mich jetzt auch in gewisser Weise eine Sondersituation ist, weil ich es immer schwierig finde, wenn man das Spiel halt von der Tribüne aus sieht und beurteilt.

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Ich weiß selber, wie schwer es sich auf dem Platz immer anfühlt.

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Und wenn man das dann von außen sieht, hat man einfach buchstäblich auch diese Distanz zum Spiel und klare Gedanken.

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Und das ist manchmal auf dem Spielfeld halt nicht der Fall.

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Und deswegen ist es für mich auch schwierig, das ein Stück weit zu bewerten.

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Für mich geht es dann nach solchen Spielen eigentlich immer darum, dass man am nächsten Tag reinkommt und guckt, wie sind die Jungs beieinander, wie sehen sie das Spiel.

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Und dann vielleicht mal versucht, an der einen oder anderen Situation auch mal eine wirklich andere Meinung, einen anderen Blickwinkel zu geben, wie man das vielleicht aus der Distanz gesehen hat.

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Ohne da zu viel versucht, auch schlecht zu reden, weil, wie gesagt, weil ich selber genau weiß, dass das auf dem Feld an sich dann nicht so einfach ist.

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Wie waren sie beieinander? Habt ihr euch heute schon gesehen am Pfalz eine Weile?

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Ja, die Enttäuschung ist riesengroß natürlich.

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Man hat auch so ein bisschen gemerkt, dass die größte Enttäuschung eigentlich daran lag, dass man jetzt diese defensive Stabilität auch mit den zu Null Spielen und diese engen Abstände, dieses füreinander kämpfen und da sein, das war irgendwie gestern gefühlt nicht so da.

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Und es war einfach auf dem Platz riesen Abstände. Man hat das Gefühl, dass jeder will, aber dass wir es gestern einfach nicht auf den Platz gebracht haben.

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Und dann ist man natürlich, ich kann es mir vorstellen, auch die ganze Nacht wahrscheinlich nicht gut geschlafen, nachgewiesen, nachgedacht worden, hat es gelegen, woran können es gelegen haben.

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Also es ist nicht so eine schöne Situation, da ist man sowohl körperlich, aber auch vor allem mental müde.

00:06:27

Und den Eindruck haben die Jungs heute auch gemacht.

00:06:29

Ja.

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Es war wirklich ein seltsames Fußballspiel, bei dem man irgendwie anders als im Derby noch, beim letzten Heimspiel vor Heidenheim,

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da hatte man so den Eindruck von der ersten Minute an, es funktioniert, was da auf dem Platz funktionieren soll.

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Und diesmal gab es, glaube ich, das erste Mal hat sich Frank Steinmetz, einer der Co-Trainer, schon, glaube ich, nach einer Viertelstunde an die Seitenlinie begeben,

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um irgendwelche Korrekturen vorzunehmen.

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Dann gab es eine Trinkpause nach 20 Minuten, wo Robert Klaus nochmal versucht hat, was zu korrigieren.

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Tobias Schweinsteiger genauso.

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Und man hatte den Eindruck, es bringt aber an diesem Abend irgendwie alles nichts.

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Wann merkt man denn sowas als Spieler auf dem Platz, dass irgendwie der Gegner, so schien es gestern, nicht greifbar ist?

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Und dass auch die Korrekturen von außen nicht wirklich helfen?

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Ja, also das merkt man als Spieler ganz genau.

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Also das merkt man auch gleich, weil jedes Mal, wenn du unter Druck kommst, aus Innenverteidigersicht in letzter Linie verteidigen musst,

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das ist eigentlich eine unangenehme Situation natürlich.

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Und ich glaube, das ist auch genau das, was Heidenheim gestern mit uns gemacht hat.

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Die haben uns sehr oft in unangenehme Situationen gebracht.

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Und ich hatte auch auf der Tribüne, eigentlich war das so spürbar, und hatte ich auch dasselbe Gefühl.

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Wie gesagt, die ersten zehn Minuten schon, okay, das ist jetzt nicht so ein Start, wie wir uns das eigentlich vorstellen, wie wir das haben wollen.

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Und ja, manchmal, wenn man so eine Phase übersteht, kommt man dann selber ins Spiel und dreht das Momentum so ein bisschen um.

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Aber das war leider gestern, ja, vielleicht so nach 25 Minuten, mal zehn Minuten so, wo ich mir gedacht habe, okay, ja, jetzt.

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Da gab es dann die Abschlüsse von Dua und da Ferner, glaube ich, die beide in den Mögen.

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Aber ja, wie gesagt, es ist schwer von außen, weil ich auch nicht jetzt in den Besprechungen dabei war, zum Spiel hinführen.

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Und auch jetzt die genaue taktische Ausrichtung zum Aufbau dieser Woche, weil ich halt wirklich nur mit Reha beschäftigt war,

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habe ich jetzt nicht so mitbekommen.

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Und im Grunde genommen, glaube ich, aber wenn man das so von außen sieht, ist es eigentlich, ja, manchmal gar nicht so wichtig,

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wie, ob man jetzt genau richtig steht oder genau taktisch den richtigen Ablauf hat,

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sondern, ja, dass man die Dinge mit Überzeugung macht.

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Und ich glaube, das hat so ein bisschen den Stein ins Rollen gebracht,

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dass wir, ja, von Anfang an eigentlich nicht diese Überzeugung hatten, auch mal, ja, auch mal einem wehzutun vielleicht

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oder auch mal durchzugehen, wenn man ihn an der Außenehne hat, auch mal hinzulangen vielleicht

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und uns einen Eindruck zu machen, gerade bei Heidenheim, einer Mannschaft,

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die sich auch sehr über diese körperliche Überlegenheit vielleicht definiert,

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konnten wir, ja, von Anfang an jetzt nicht so dagegen, uns dagegen wehren.

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Und das macht natürlich was mit dir, aber auch mit dem Gegner.

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Und der ist dann immer selbstbewusster geworden und dann, ja, ist Heidenheim auch eine ordentliche Mannschaft,

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wenn sie da ihr Spiel durchbekommen mit der Körperlichkeit.

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Ja, du hast das in diesem Interview, das ich schon erwähnt habe vor der Saison,

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auch gesagt, so in etwa, dass diese Mannschaft des 1. FC Nürnberg manchmal noch ein bisschen,

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zu früh die Nerven verliert hast du, glaube ich, nicht gesagt, aber ungefähr gemeint,

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dass, wenn der Gegner Schwierigkeiten bereitet, war das gestern dann wieder so ein Ding.

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Ihr hattet jetzt nach der ersten Halbzeit auf St. Pauli mit den drei Gegentreffern

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hattet ja tatsächlich sieben Pflichtspiel-Halbzeiten ohne Gegentor

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und jetzt dann wieder so ein Spiel, das wirklich nicht gut aussah.

00:10:15

Ja.

00:10:15

Ist es immer noch im Progress sozusagen?

00:10:18

Ja, absolut.

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Also ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es auch einen großen Beitrag dazu leistet,

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dass wir mehr Spieler brauchen, die Verantwortung übernehmen.

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Also das habe ich auch in dem Interview gesagt.

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Da geht es nicht darum, dass du schreist, weil du, um zu schreien,

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oder dass du jetzt verrückt ins Trippling gehst,

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oder dass du irgendwas Besonderes machst.

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Verantwortung übernehmen hat viele Facetten.

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Die einen kommunizieren viel und helfen einander

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und schaffen es so, dass sich dann Spieler an einen hochziehen können.

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Die anderen sind mit Ball die, die den Unterschied ausmachen.

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Ich denke jetzt an Lino Tempelmann zum Beispiel oder Fabi Nürnberger,

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auch Thay Duman.

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Das sind Spieler, die, wenn sie es fühlen und den Ball bekommen,

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die dann Sicherheit geben können und so Verantwortung übernehmen.

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Oder unsere Stürmer vorne in letzter Konsequenz die Tore schießen

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oder Abschlüsse machen oder die Gegner vor Probleme stellen.

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Und das hat viele Facetten.

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Und ich glaube manchmal, wenn wir, und so hat das gestern auch wieder gewirkt,

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wenn wir unter Druck geraten, warten wir aufeinander,

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bis jemand halt das Heft in die Hand nimmt.

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Und so, und das müssen wir lernen, dass das jeder sein kann.

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Und jeder auf seine Art und Weise.

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Nicht sich irgendwie verdreht oder irgendwas macht, um es zu machen,

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sondern das muss schon Hand und Fuß haben.

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Und das ist schwer.

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Ich kenne das auf dem Feld, wenn du dich unwohl fühlst,

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dann rauszugehen und Dinge zu machen, von denen du absolut überzeugt bist,

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das ist Kunst eigentlich letztendlich.

00:11:55

Und ich glaube, da haben wir nach wie vor Riesenpotenzial.

00:11:59

Da müssen wir uns auch absolut verbessern.

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Und wie gesagt, gestern hat es auch wieder so gewirkt,

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dass, ja, auf der anderen Seite sage ich,

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wenn wir vielleicht mit 0-0 in die Pause gehen,

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dann haben wir eine schlechte Halbzeit gespielt,

00:12:13

aber sagen, okay, jetzt können wir vielleicht was ändern.

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Und das Tor kommt halt zu einem blöden Zeitpunkt natürlich,

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kommt immer zu einem blöden Zeitpunkt.

00:12:21

Aber das vor der Pause jetzt nochmal,

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gab da nochmal so eine richtig,

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da hat sich das quasi so bestätigt, die erste Halbzeit.

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Und die logische Konsequenz war das Tor.

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Und das war halt ein blöder Gedanke.

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Und nochmal, trotzdem glaube ich,

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dass wir dann in diesen Situationen,

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wo es richtig eklig ist,

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dann müssen wir uns aufrichten.

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Und das ist leichter gesagt als getan.

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Aber das ist das, was wir machen müssen.

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Weil es kommen Spiele in der zweiten Liga,

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die dich an die Grenzen bringen.

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Aber kann man das noch,

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kann man das lernen in dem fortgeschrittenen Fußballkarrierenalter,

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in dem natürlich sind da viele junge Spieler dabei,

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aber ist das wirklich was, was man lernt?

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Oder ist einem das gegeben sozusagen?

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Und dann muss man solche Spieler mit so einer Mentalität

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eher dazukaufen, weil sie die anderswo schon bewiesen haben?

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Oder ist das wirklich was,

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was auch eine Entwicklung sein kann?

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Das ist für mich eine Persönlichkeitsentwicklung.

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Also das hat für mich was mit Persönlichkeit zu tun.

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Und das ist, nochmal, da ist jeder anders.

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Also ich will auch gar nicht,

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dass Spieler, die du nie hörst,

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normal dann auf einmal anfangen rumzubrüllen,

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weil das glaubt dann auch niemand.

00:13:31

Das ist ja nicht glaubhaft.

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Aber ich glaube schon,

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dass wenn Spieler durch solche Situationen gehen und merken,

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wenn ich mich jetzt vielleicht verstecke

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oder ein bisschen weniger mache

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und versuche mitzuschwimmen,

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dann geht das auch irgendwie,

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aber merken das retrospektiv,

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dass ich dann keinen Einfluss habe.

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Oder schauen sich die Szenen an und denken,

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okay, warum habe ich dann nicht das gemacht?

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Oder warum bin ich nicht in den Raum reingelaufen?

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Warum habe ich mich nicht angeboten?

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Warum habe ich den Pass nicht ruhiger gespielt?

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Warum habe ich den Zweikampf nicht geführt?

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Solche Geschichten helfen dir dann vielleicht im nächsten Mal,

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wenn du wieder,

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und das wird wieder passieren,

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dass wir in so eine Situation kommen,

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dass wir dann versuchen, vielleicht mehr zu machen.

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Und dann merken wir, okay, es geht.

00:14:12

Auf einmal dreht sich das Momentum.

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Und wenn du die Spiele anguckst,

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in Hamburg, wo wir von außen jeder gesagt haben,

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das war eines der besten Spiele,

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die wir gemacht haben.

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Da hat sich das Momentum die ganze Zeit gedreht.

00:14:24

Das war nicht so,

00:14:24

dass wir top gespielt haben,

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90 Minuten lang.

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Also dieses 2 zu 1 in der Rückrunde.

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Genau, oder auch das Pokalspiel war ja auch so.

00:14:33

Da haben die Fans applaudiert und gesagt,

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boah, Jungs, das war richtig geil.

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Und wir sind auch selber natürlich enttäuscht gewesen,

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dass wir rausgeflogen sind,

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aber haben gesagt,

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boah, das war richtig cool,

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weil wir halt in Phasen des Spiels gedrängt wurden

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durch Qualität vom Gegner.

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Und aus denen haben wir uns

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mit gewissen Situationen wieder rausgeholt.

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Und das sind dann meistens irgendwelche Zweikämpfe,

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wichtige, die du gewinnst,

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wo du dem Gegner den Schneid abkaufst,

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wenn du Abschlüsse bringst,

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wo du dem Gegner ein schlechtes Gefühl gibst,

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wo du einfach deren Schwächen befeuerst

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und deine eigenen Stärken quasi einbringst ins Spiel.

00:15:11

Und das sind auf unserem Niveau,

00:15:13

würde ich sagen,

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so weit wie die Mannschaft ist,

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das sind noch Momente erst.

00:15:19

Bis es Phasen werden,

00:15:20

das kommt dann mit der Sicherheit,

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mit dem Selbstverständnis,

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wenn wir uns alle wirklich gut kennen.

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Aber im Moment sind das so,

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das sind kleine Momente im Spiel,

00:15:27

die das Spiel in eine Richtung drehen.

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Und die müssen wir erkennen

00:15:30

und dann sowohl in der Defensive

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als auch in der Offensive

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dann da sein einfach.

00:15:35

Und nochmal,

00:15:37

ich sage einfach,

00:15:37

und das ist das Schwerste,

00:15:39

aber ich sage das auch,

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wenn du gestern Dortmund gesehen hast,

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gegen Freiburg ist es dasselbe.

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Wir haben bis zur 70. Minute nichts gemacht.

00:15:45

Oder es ist so schwer getan.

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Und mit dieser einen Situation

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auf einmal dreht sich dieses Spiel.

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Und das ist auf allerhöchsten Niveau.

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Und dann ist es auch nicht so,

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dass Freiburg was schlecht gemacht hat,

00:15:54

aber dann auf einmal

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ist der Kopf voll dabei.

00:15:57

Verändert sich.

00:15:57

Und es verändert sich die Statik vom Spiel.

00:16:00

Das macht Fußball so interessant auch.

00:16:02

Weil man versucht zu strukturieren

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und zu planen,

00:16:05

aber viele Dinge

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sind auch Momentum

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und vor allem spielen sich im Kopf ab.

00:16:13

Schlecht für den Kopf.

00:16:14

Wahrscheinlich gestern Abend,

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das ist auch am Freitagabend,

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dass es auch sehr früh

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für mich einigermaßen überraschend

00:16:21

Pfiffe gab

00:16:21

im ersten Heimspiel nach dem Derby.

00:16:24

Darf man als Kapitän

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des 1. FC Nürnbergs sagen,

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dass einen so etwas ärgert?

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Oder muss man da

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diplomatisch sein

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und sagen,

00:16:34

man versteht die Pfiffe der Zuschauer,

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weil die Eintritt zahlen,

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wie man diese Antwort oft hört?

00:16:42

Ich würde mich ärgern.

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Ich weiß nicht,

00:16:44

ob ich es mich sagen trauen würde,

00:16:45

aber ich würde mich ärgern.

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Auch da,

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das sind Dinge,

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die wir auf dem Feld

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natürlich durch Leistung

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beeinflussen können,

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aber wie jetzt

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eine Person mit

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Enttäuschung umgeht,

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das können wir nicht beeinflussen.

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Ich sage,

00:17:04

ich bin einer,

00:17:04

wenn ich sage jetzt,

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ich bin Fan von meinem Kind

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zum Beispiel

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und das hat Schwierigkeiten,

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dann würde ich versuchen,

00:17:12

meinem Kind zu helfen

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und positiv zu sein.

00:17:15

Ja, das bin aber ich.

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Und dann gibt es halt andere,

00:17:18

die sagen,

00:17:18

okay,

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ich bin dann streng

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und Hausarrest

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und drohe

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und versuche halt so zum Erfolg zu kommen

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beziehungsweise das

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zu beeinflussen.

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Und das kann ich,

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natürlich würde ich mir wünschen,

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dass man bei einer jungen Truppe

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dann in schwierigen Phasen

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den Zuspruch von den Fans kriegt,

00:17:42

die dir Sicherheit,

00:17:42

dieses Stück an Sicherheit geben,

00:17:45

das ja auch

00:17:45

auch Momentum im Spiel ändern kann.

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Aber nochmal,

00:17:49

das können wir

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durch Aggressivität, glaube ich,

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und die Grundtugenden

00:17:53

schon beeinflussen,

00:17:54

weil ich glaube,

00:17:55

wenn die Fans sehen,

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wir probieren alles,

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dann sind die auch dabei,

00:18:02

auch wenn es vielleicht mal

00:18:02

was nicht funktioniert.

00:18:03

Und gestern sage ich nicht,

00:18:04

dass wir es nicht probiert haben,

00:18:05

aber dass wir einfach

00:18:06

so gehemmt waren,

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dass es von außen so erscheinen mag,

00:18:09

als würden wir nicht wollen.

00:18:12

Und das kann ich sagen,

00:18:13

das ist nicht so.

00:18:14

Das ist einfach,

00:18:15

das ist nicht so.

00:18:16

Jeder wollte

00:18:16

und jeder hat versucht,

00:18:17

aber es war nicht,

00:18:18

es hat nicht zusammengepasst gestern.

00:18:20

Und da in den Phasen

00:18:23

zu erwarten,

00:18:24

dass dann sich

00:18:26

alle Verständnis dafür haben,

00:18:28

gerade hier,

00:18:28

wo natürlich schon

00:18:29

eine Erwartungshaltung ist,

00:18:32

ist vielleicht hart formuliert,

00:18:33

aber das erwarte ich

00:18:34

schon gar nicht mehr.

00:18:35

Also das ist so.

00:18:39

Natürlich kann ich das verstehen,

00:18:40

wenn ich,

00:18:42

aber ich glaube,

00:18:43

diese Pfiffe,

00:18:44

die kommen aus einer

00:18:44

Erwartungshaltung raus.

00:18:48

Die der Verein ja auch

00:18:50

geschürt hat,

00:18:50

die Erwartungshaltung,

00:18:51

mit dem Saison 10 Platz 1 plus 6.

00:18:53

Also eine Erwartungshaltung

00:18:55

ist ja auch gut,

00:18:56

weil ich glaube,

00:18:56

wenn du dir hohe Ziele setzt,

00:18:57

dann kannst du auch dich

00:19:00

nur selber zu Höchstleistung

00:19:01

oder dazu bringen,

00:19:03

kein Potenzial zu verschwenden.

00:19:05

Ja,

00:19:05

aber ich sage,

00:19:07

Fußball ist,

00:19:08

wie ich vorher schon angedeutet habe,

00:19:10

ist nicht immer geradeaus.

00:19:12

Und es ist,

00:19:12

klar sind wir der Klub

00:19:13

und wir sind Nürnberg

00:19:14

und wir wollen alle hoch.

00:19:16

Wir wollen alle

00:19:18

größtmöglichen Erfolg.

00:19:19

Aber das,

00:19:19

die Liga ist so eng

00:19:21

und es sind,

00:19:22

wie gesagt,

00:19:23

Nuancen,

00:19:23

die Spiele

00:19:24

in eine oder andere Richtung

00:19:26

ziehen.

00:19:28

Und da,

00:19:28

ja,

00:19:30

natürlich kann ich nur sagen,

00:19:31

aus Spielersicht,

00:19:32

wenn du auf dem Feld stehst

00:19:33

und du eh schon über dich selber,

00:19:35

mit dir selber vielleicht

00:19:36

nicht zufrieden bist,

00:19:36

mit der Mannschaftsleistung

00:19:37

gerade nicht zufrieden bist

00:19:38

und wenn da von außen

00:19:40

dieser Druck noch kommt,

00:19:41

dann hilft das nicht.

00:19:42

So klar muss man das sagen,

00:19:44

dann hilft das nicht.

00:19:44

Aber es ist,

00:19:45

es ist halt ein Stück weit normal

00:19:47

und das können wir aber

00:19:51

nicht beeinflussen.

00:19:52

Das können wir beeinflussen,

00:19:52

wenn wir dann,

00:19:54

ja,

00:19:55

wir müssen dann,

00:19:55

unsere Aufgabe muss dann sein,

00:19:56

die wieder auf unsere Seite

00:19:57

zu ziehen,

00:19:58

damit wir wieder so feiern können

00:20:00

wie nach einem Derbysieg zum Beispiel.

00:20:01

Ja,

00:20:02

eine komplizierte Aufgabe,

00:20:05

vier Punkte aus vier Spielen,

00:20:07

ist,

00:20:07

Frank Schmidt hat das gestern

00:20:08

in der Pressekonferenz gesagt,

00:20:10

er würde den eigenen Start,

00:20:12

den von Heidenheim,

00:20:13

in die Saison jetzt noch nicht

00:20:15

einschätzen wollen,

00:20:15

sondern erst nach zehn Spielen

00:20:18

würde er genauso sagen,

00:20:20

wenn es weniger Punkte wären,

00:20:23

die Heidenheim gesammelt hat,

00:20:24

als die neun,

00:20:25

die es sind.

00:20:26

Vier Punkte ist wenig.

00:20:27

Ich habe tatsächlich gestern,

00:20:28

als ich aus dem Stadion nach Hause kam,

00:20:30

weil ich dann auch oft nicht

00:20:31

sofort einschlafen kann,

00:20:33

habe ich mir auf Amazon Prime

00:20:36

noch All or Nothing Arsenal

00:20:39

angeguckt,

00:20:39

die neun Folgen.

00:20:42

Die letzte Saison,

00:20:43

glaube ich,

00:20:44

gestartet sind mit drei Niederlagen,

00:20:46

was ist in der Geschichte von Arsenal?

00:20:49

Ich glaube,

00:20:49

vier Niederlagen zum Start

00:20:50

gab es noch nie oder sowas.

00:20:52

Und die Unruhe,

00:20:54

die dort dann geherrscht hat,

00:20:56

Michael Ateta,

00:20:58

von dem die Fans

00:20:59

den Rauswurf fordern,

00:21:02

Spieler,

00:21:03

die beschimpft werden,

00:21:05

dass sie einfach viel zu schlecht sind

00:21:06

für diesen großen Londoner Verein.

00:21:11

Und die dann am Saisonende

00:21:13

am Fünfter werden

00:21:14

und eine gute Saison spielen.

00:21:17

Fünfter, glaube ich,

00:21:18

mich zu erinnern,

00:21:18

irgendwie so um den Dreh

00:21:19

muss es gewesen sein.

00:21:20

Korrigiere mich als England-Experte,

00:21:22

wenn ich da was Falsches sage.

00:21:24

Aber auf jeden Fall,

00:21:25

dieses...

00:21:25

Ich glaube dir mal.

00:21:26

Ja,

00:21:27

dann das erste Spiel

00:21:28

nach dieser dritten,

00:21:31

nach den drei Niederlagen

00:21:32

halt 1-0 gewinnen

00:21:35

und dann entwickelt sich irgendwie

00:21:39

alles zum Guten

00:21:41

und Ateta wird inzwischen auch

00:21:43

als großer,

00:21:45

guter Trainer

00:21:47

bezeichnet.

00:21:48

Ist das wirklich

00:21:49

dann im Fußball so,

00:21:51

dass man einfach drauf hoffen muss,

00:21:53

dass in Sandhausen

00:21:55

vielleicht

00:21:56

da ferner mal

00:21:57

die Möglichkeit

00:21:58

zum 1-0 nutzt,

00:22:02

die es gestern auch gab?

00:22:03

Ja, ja, ja, schon.

00:22:07

Ich glaube,

00:22:08

dass es für uns

00:22:09

als Spieler wichtig ist,

00:22:11

dass wir uns auf

00:22:13

wirklich auf die nächste Aufgabe,

00:22:15

es ist platt formuliert

00:22:16

und es ist eine Flosse wahrscheinlich,

00:22:19

auf das fokussieren,

00:22:21

was wir wirklich kontrollieren können

00:22:22

und das ist

00:22:25

der nächste Tag,

00:22:26

das nächste Training.

00:22:28

Aus dem Lernen,

00:22:29

was wir,

00:22:30

was nicht funktioniert hat

00:22:32

und das in den Fokus zu stellen,

00:22:35

was wartet auf uns

00:22:36

gegen Sandhausen

00:22:37

und jetzt nicht zu viel

00:22:40

uns an anderen Geschichten

00:22:42

zum Beispiel,

00:22:42

wie es jetzt bei Ahasen war,

00:22:44

hochzuziehen

00:22:44

oder versuchen hochzuziehen.

00:22:45

Ja, weil wenn das nicht funktioniert,

00:22:46

wenn das nächste Spiel

00:22:47

nicht funktioniert,

00:22:48

muss es ja trotzdem irgendwie weitergehen.

00:22:50

Und wenn wir uns da

00:22:51

zu sehr abhängig machen

00:22:52

von Dingen,

00:22:53

die,

00:22:54

ich habe keine Ahnung,

00:22:55

wie das bei Ahasen war,

00:22:56

was die für einen Kader hatten

00:22:57

vor letztes Jahr oder so,

00:22:59

es ist natürlich schon

00:22:59

auch da einfach eine Kopfgeschichte.

00:23:01

Der Kopf fängt an,

00:23:02

mehr nachzudenken,

00:23:04

du versuchst vielleicht auch

00:23:05

Dinge in Frage zu stellen

00:23:07

beziehungsweise

00:23:07

du stellst Dinge in Frage,

00:23:09

weil du dir,

00:23:10

weil,

00:23:11

klar,

00:23:11

weil es

00:23:12

mit negativen Ausgang

00:23:15

die Dinge,

00:23:15

die du machst,

00:23:16

wenn die nicht funktionieren,

00:23:18

dann fängst du automatisch an,

00:23:20

mehr nachzudenken,

00:23:21

obwohl das vielleicht

00:23:21

auf dem nächsten Gegner,

00:23:23

beim nächsten Gegner

00:23:25

super funktioniert.

00:23:26

00:23:27

Und deswegen ist es,

00:23:28

ist es,

00:23:29

ist es für mich

00:23:30

ganz wichtig

00:23:31

und das habe ich,

00:23:32

glaube ich,

00:23:32

schon mal vorher

00:23:33

im Interview auch gesagt,

00:23:34

im Sieg und in der Niederlage

00:23:36

nicht zu sehr

00:23:37

dich von Emotionen

00:23:38

leiten zu lassen,

00:23:39

sondern zu sagen,

00:23:40

in Niederlagen

00:23:41

wie in Siegen,

00:23:43

was muss ich besser machen,

00:23:44

das ist eigentlich die Frage.

00:23:46

Also das ist nicht,

00:23:46

nicht zu weit in die Zukunft

00:23:48

zu gucken,

00:23:48

was könnte,

00:23:49

hätte,

00:23:50

sollte,

00:23:50

jetzt haben wir einen

00:23:51

schlechten Start

00:23:52

oder was weiß ich

00:23:52

oder nur vier Punkte

00:23:53

aus vier Spielen,

00:23:55

sondern die Frage ist,

00:23:57

was können wir besser machen,

00:23:58

damit wir

00:23:59

gegen Sandhausen

00:24:00

drei Punkte holen.

00:24:02

So,

00:24:02

und das ist

00:24:03

das Einzige,

00:24:04

mit dem man sich

00:24:04

beschäftigen sollte.

00:24:06

Ja.

00:24:07

Wie

00:24:08

gehst du denn

00:24:09

dann in solchen Situationen

00:24:10

vor?

00:24:10

Jetzt hast du eine

00:24:11

prominente Rolle

00:24:12

als Kapitän,

00:24:13

hast in dem Interview

00:24:14

auch gesagt,

00:24:14

das ist für dich

00:24:15

eher so eine Formalie,

00:24:17

weil du auch sonst

00:24:19

schon einer bist

00:24:20

und warst,

00:24:21

der seine Meinung

00:24:21

sagt,

00:24:22

bei allen Vereinen,

00:24:23

bei denen du bisher

00:24:25

warst,

00:24:26

du hast nach der letzten

00:24:27

Saison deine Traumelf

00:24:30

oder sowas

00:24:30

für Club TV

00:24:31

vorgestellt

00:24:32

und sagst da

00:24:32

einen schönen Satz,

00:24:35

dass du die

00:24:39

ein sehr schöner Satz,

00:24:41

der mir in Erinnerung

00:24:42

geblieben ist,

00:24:42

dass du die Spieler

00:24:43

auch nicht nur

00:24:46

nach sportlichem

00:24:46

Können ausgesucht hast,

00:24:47

sondern auch

00:24:49

nach dem,

00:24:50

was sie dir

00:24:51

gebracht haben

00:24:52

in Sachen Leadership

00:24:53

und so,

00:24:54

also Leadership

00:24:54

und so,

00:24:55

das fand ich so

00:24:56

großartig,

00:24:57

weil du das so

00:24:58

dahin sagst,

00:24:59

als müsste man sich

00:25:01

so ein bisschen

00:25:02

fast dafür schämen,

00:25:03

wenn man sich

00:25:03

für diese Thematik

00:25:05

interessiert,

00:25:05

aber es ist ja doch

00:25:06

in allen Lebensbereichen

00:25:09

nicht so schlecht,

00:25:10

wenn sich einer

00:25:12

oder eine

00:25:12

damit auskennt,

00:25:16

wie leitest du

00:25:17

in so einer Woche,

00:25:19

in der du auch noch

00:25:20

verletzt bist

00:25:21

und vielleicht wirklich

00:25:22

jetzt nicht so nah

00:25:23

an der Mannschaft

00:25:24

dran,

00:25:25

wie führst du da?

00:25:27

Ja,

00:25:27

das ist

00:25:28

eine schwierige Frage

00:25:30

beziehungsweise

00:25:30

eine nicht einfache

00:25:32

Sache zu tun,

00:25:33

weil

00:25:34

ich das eigentlich

00:25:35

immer davon

00:25:35

oder nicht einfach

00:25:36

zu beantworten,

00:25:37

weil ich das

00:25:37

eigentlich immer

00:25:38

davon abhängig mache,

00:25:39

wenn ich reinkomme,

00:25:40

was fasse ich auf,

00:25:42

wenn ich

00:25:43

so ein bisschen

00:25:45

Bedrücktheit fühle

00:25:46

oder

00:25:47

schwere,

00:25:48

dann kommt doch der

00:25:49

Gag oder

00:25:50

Ja,

00:25:50

genau,

00:25:51

dann kommt vielleicht,

00:25:51

ey Jungs,

00:25:52

wir haben jetzt,

00:25:52

ist doch geil,

00:25:54

wir sind,

00:25:55

Sonne scheint draußen,

00:25:56

grüner Rasen

00:25:59

und wir dürfen draußen

00:26:00

an der frischen Luft

00:26:02

trainieren

00:26:02

und werden bezahlt dafür,

00:26:04

ja,

00:26:04

solche Sprüche,

00:26:05

die,

00:26:05

wo dann,

00:26:06

wo du so ein bisschen

00:26:06

versuchst,

00:26:07

die Perspektive wieder

00:26:07

so ein bisschen

00:26:08

zu verändern,

00:26:09

weg von,

00:26:11

ja,

00:26:11

jetzt,

00:26:12

ich muss das

00:26:12

und ich muss das

00:26:13

und das hat nicht

00:26:15

funktioniert,

00:26:15

sondern dann auch

00:26:16

diese Leichtigkeit

00:26:16

wieder so ein bisschen

00:26:17

vielleicht reinzubringen

00:26:19

oder wenn ich halt spüre,

00:26:22

dass da Spieler sind,

00:26:23

die vielleicht das,

00:26:24

das nicht verstanden haben,

00:26:27

worum es geht,

00:26:28

dass du dann halt sagst,

00:26:29

ey Jungs,

00:26:30

ganz ehrlich,

00:26:32

wir haben jetzt hier

00:26:33

fünf,

00:26:33

sechs Tage,

00:26:34

die müssen wir aber auch nutzen,

00:26:34

ja,

00:26:35

also das ist nicht so,

00:26:35

dass wir,

00:26:36

dass wir jetzt irgendwas

00:26:37

zu verschenken haben,

00:26:38

weil dafür sind wir

00:26:39

nicht gut genug,

00:26:39

noch nicht gut genug,

00:26:41

ja,

00:26:41

und so ist das eigentlich

00:26:43

immer so eine,

00:26:43

da gibt es kein,

00:26:47

keine Anleitung,

00:26:48

kein Rezept so wirklich,

00:26:50

sondern ich,

00:26:51

ich,

00:26:51

ich schaue eigentlich immer so,

00:26:53

was,

00:26:53

was nehme ich wahr,

00:26:54

was nehme ich wahr,

00:26:55

wenn ich in eine Gruppe reinkomme

00:26:57

und auch da ist es halt so,

00:27:00

so ein bisschen

00:27:02

ist halt immer der Gedanke,

00:27:03

00:27:04

der ist im Moment nicht

00:27:05

im Mannschaftstraining zum Beispiel,

00:27:07

der weiß nicht,

00:27:08

wie,

00:27:09

was wir im Training machen

00:27:10

und so weiter,

00:27:10

dieser Gedanke ist natürlich

00:27:11

unterbewusst immer dabei

00:27:12

bei den Spielern,

00:27:13

deswegen ist es,

00:27:14

bringt es jetzt auch nichts,

00:27:15

wenn ich dann auf einmal anfange,

00:27:18

hier alle zehn Minuten

00:27:19

irgendeine Ansage zu machen,

00:27:20

ja,

00:27:20

weil das muss man mit Gefühl machen

00:27:22

und dafür,

00:27:22

wie gesagt,

00:27:23

das ist,

00:27:24

das,

00:27:24

da gibt es kein Rezept dafür,

00:27:26

da gibt es kein,

00:27:26

kein Playbook oder so,

00:27:27

sondern das,

00:27:28

ich mache das eigentlich immer so,

00:27:29

wie ich es im Moment fühle.

00:27:31

Wie hast du das,

00:27:32

oder hast du das schon immer so gemacht,

00:27:33

du hast auch in dem Interview gesagt,

00:27:35

dass du immer schon Kapitän warst,

00:27:36

so ab der U9 bei 60,

00:27:39

du hast auch,

00:27:41

auch das hat mich überrascht,

00:27:42

in dieser Traumelf,

00:27:44

die du da aufgestanden hast,

00:27:46

Gabor Kiray,

00:27:47

in dieser Hinsicht sehr lobend erwähnt,

00:27:51

das ist jetzt einer von,

00:27:52

dem ich nie mit so einer Rolle

00:27:55

in Verbindung gebracht hätte,

00:27:56

weil ich mich wahrscheinlich

00:27:58

von Oberflächlichkeiten

00:27:59

wie einer grauen Jogginghose

00:28:01

einfach täuschen lasse

00:28:01

und denke,

00:28:02

ja,

00:28:02

das ist der Clown.

00:28:04

Ja,

00:28:05

00:28:06

aber,

00:28:06

ja,

00:28:08

wie lernt man das?

00:28:10

Nee,

00:28:10

also,

00:28:11

um die erste Teil der Frage

00:28:13

war das schon immer so,

00:28:14

bei mir absolut nein,

00:28:15

also,

00:28:16

gar nicht.

00:28:17

Ich habe eigentlich

00:28:19

bis die komplette Zeit

00:28:21

bei 60 eigentlich versucht,

00:28:23

diese Rolle perfekt auszufüllen,

00:28:25

ja,

00:28:26

also,

00:28:27

ich habe eigentlich immer,

00:28:29

ich habe mich für alles

00:28:29

verantwortlich gemacht

00:28:30

und verantwortlich gefühlt,

00:28:31

ich habe mich

00:28:33

bei Niederlagen

00:28:34

auch,

00:28:35

ja,

00:28:37

natürlich mir die Hauptverantwortung

00:28:38

gegeben,

00:28:38

als Kapitän

00:28:39

und du musst das

00:28:40

und du musst dies

00:28:41

und du musst jenes

00:28:43

und das habe ich

00:28:43

in den Interviews,

00:28:44

glaube ich,

00:28:44

auch gesagt,

00:28:45

dass ich an vielen Punkten

00:28:47

dann,

00:28:48

ja,

00:28:48

überfordert war auch,

00:28:49

ja.

00:28:49

Das ist,

00:28:50

wenn du das alles

00:28:50

auf dich ziehst.

00:28:51

Ja,

00:28:52

darf ich da ganz kurz,

00:28:53

ganz kurz einhaken,

00:28:55

weil tatsächlich

00:28:57

ich vor einiger Zeit

00:28:59

von Ronald Reng

00:29:00

dieses Buch gelesen habe,

00:29:01

wurde hier im Podcast

00:29:02

schon öfter mal

00:29:03

thematisiert,

00:29:04

der große Traum,

00:29:05

in dem er drei

00:29:07

Jugendspieler

00:29:07

auf ihren Weg

00:29:08

zum Profi

00:29:10

begleitet,

00:29:11

durch die NLZs,

00:29:12

zwei aus dem

00:29:13

FCN-NLZ,

00:29:14

einer von der

00:29:14

Spielvereinigung

00:29:15

führt,

00:29:17

einer ist Marius Wolf,

00:29:18

der Einzige,

00:29:19

der es dann auch

00:29:21

wirklich zu den

00:29:22

Profis geschafft hat,

00:29:23

die anderen beiden

00:29:23

scheitern dann irgendwie

00:29:25

am letzten Schritt

00:29:27

und Marius Wolf

00:29:28

ist ja auch ins

00:29:29

NLZ zu den

00:29:31

60ern

00:29:32

oder in die

00:29:32

Jugend zu 60

00:29:33

gewechselt

00:29:34

und da kommt

00:29:34

tatsächlich in diesem

00:29:35

Buch mal

00:29:36

Christopher Schindler

00:29:36

vor,

00:29:37

weil so beschrieben

00:29:38

wird,

00:29:39

wie schwer

00:29:40

sich alle drei

00:29:41

mit diesem Leben

00:29:42

im NLZ tun

00:29:43

und mit den

00:29:45

Herausforderungen

00:29:46

und nebenbei

00:29:46

noch in die Schule

00:29:47

und weg von den

00:29:49

Eltern und sowas

00:29:49

und dann kommt

00:29:50

Christopher Schindler

00:29:51

wird dann erwähnt

00:29:51

als,

00:29:53

der macht dann auch

00:29:53

noch ein 1er

00:29:54

1er Abi irgendwie

00:29:57

wo alle

00:29:58

alle staunen

00:29:59

die das

00:30:00

die das mitbekommen

00:30:01

und sich denken

00:30:02

wie geht es eigentlich

00:30:03

ich bin schon froh

00:30:04

wenn ich

00:30:05

wenn ich nach dem

00:30:06

Training irgendwie

00:30:06

nochmal von der Couch

00:30:07

runterkomme

00:30:08

und sowas

00:30:09

und

00:30:09

war gar nicht so einfach

00:30:11

wie es

00:30:12

wie es dann

00:30:12

auf die anderen

00:30:13

offenbar

00:30:13

gewirkt hat

00:30:14

die dich da

00:30:15

gesehen haben

00:30:16

ja

00:30:17

genau

00:30:18

es ist immer eine Sache

00:30:19

der Perspektive

00:30:19

ja

00:30:20

also ich

00:30:20

es ist immer

00:30:22

natürlich

00:30:23

bist du

00:30:23

mehr im Rampenlicht

00:30:25

als

00:30:25

als um das jetzt

00:30:26

auch mal

00:30:26

auf die

00:30:26

auf die Kapitänsrolle

00:30:28

irgendwie zu projizieren

00:30:30

von

00:30:30

die anderen

00:30:31

sehen dich nur von außen

00:30:32

ja

00:30:32

die wissen nicht

00:30:33

was in deinem Kopf

00:30:34

vorgeht

00:30:34

aber ich glaube

00:30:35

sie spüren schon

00:30:37

was er sagt

00:30:37

macht er das jetzt

00:30:38

weil er es sagen muss

00:30:39

oder weil es halt

00:30:41

die Position

00:30:42

oder die Rolle

00:30:43

von ihm

00:30:44

fordert

00:30:44

oder ist das

00:30:45

wirklich was

00:30:45

was er

00:30:46

was er fühlt

00:30:47

und wo er auch

00:30:48

dahinter steht

00:30:48

und das war was

00:30:51

das musste ich erst

00:30:52

lernen

00:30:52

ja

00:30:52

also ich muss dann

00:30:53

ich habe das wirklich

00:30:55

früher so

00:30:56

ja

00:30:57

jetzt fühle ich mich

00:30:58

eigentlich gar nicht so wohl

00:30:59

aber ich

00:31:00

sollte jetzt was sagen

00:31:02

weil ich glaube

00:31:03

das wird von mir erwartet

00:31:04

genau wie

00:31:05

wie Marius vielleicht

00:31:06

in dem Moment halt sagt

00:31:09

ähm

00:31:09

boah

00:31:10

ich

00:31:10

keine Ahnung

00:31:11

ich

00:31:12

ich

00:31:12

ich

00:31:12

vielleicht bin ich nicht

00:31:13

gut genug

00:31:15

oder vielleicht

00:31:15

was ist mit mir los

00:31:17

ja

00:31:17

und sich auch von anderen

00:31:18

so ein bisschen abhängig macht

00:31:19

ja

00:31:20

und sich auf andere guckt

00:31:21

und und denkt

00:31:21

was die von mir vielleicht erwarten

00:31:23

und was ich dann auch von mir erwarte

00:31:25

und zu lernen

00:31:26

dass das eigentlich

00:31:28

ja

00:31:29

dass du die Dinge vielleicht auch gar nicht machen musst

00:31:31

und dass es sogar

00:31:33

besser ist vielleicht

00:31:34

wenn du es nicht fühlst

00:31:34

nichts zu sagen

00:31:35

aber dafür wenn du in einem anderen Moment halt

00:31:37

was fühlst

00:31:38

ja

00:31:39

was fühlst

00:31:39

und sagst so

00:31:40

da kann ich jetzt helfen

00:31:41

dann kommt das automatisch

00:31:42

und dann sehen dich die Leute auch anders

00:31:44

automatisch

00:31:45

äh

00:31:46

als wenn du dann vielleicht eine Rede hältst

00:31:47

die nicht ankommt

00:31:48

weil die einfach nicht

00:31:49

weil du

00:31:50

weil du sie nicht authentisch rüberbringen kannst

00:31:52

und dann

00:31:52

wenn du den Raum verlässt

00:31:53

dann jeder über dich redet

00:31:54

und sagt was war denn das jetzt für eine Ansage

00:31:55

und ich glaube das ist eine ganz

00:31:57

ganz wichtige

00:31:58

Sache die ich gelernt habe

00:31:59

und da war halt auch

00:32:01

und da bin ich jetzt beim zweiten Teil

00:32:03

der Frage

00:32:04

mit Gabor Kiray

00:32:05

also

00:32:06

oh ja

00:32:06

die habe ich schon wieder vergessen

00:32:08

aber das ist eine Spezialität von mir

00:32:10

ja

00:32:11

kein Problem

00:32:12

also du bist absolut oberflächlich

00:32:13

da hast du recht

00:32:14

weil

00:32:14

Gabor war schon

00:32:15

ne das war

00:32:17

ne war eine Spaß beiseite

00:32:18

das war

00:32:18

also Gabor

00:32:19

ne tatsächlich

00:32:19

glaube ich ja

00:32:20

prägende

00:32:21

mit die prägendste

00:32:23

Persönlichkeit eigentlich

00:32:24

im Fußball

00:32:25

er war ein überragender Torwart

00:32:27

aber viel mehr als das war er

00:32:29

ja der hat dann auch

00:32:31

nach Spielen

00:32:31

wo wir verloren haben

00:32:32

hat der

00:32:34

im Kreis nur Schmarrn gemacht

00:32:36

und ich dachte mir so

00:32:37

der hat mich halt angesteckt damit

00:32:38

dann ist diese Leichtigkeit

00:32:39

wieder gekommen

00:32:40

auf einmal ist die Qualität

00:32:41

im Training besser geworden

00:32:42

ja und

00:32:42

im Nachhinein

00:32:43

ich bin halt ein Denker

00:32:45

habe ich mir das halt so

00:32:46

erklärt

00:32:47

dass diese Leichtigkeit

00:32:48

halt einfach durch solche

00:32:50

Situationen kommt

00:32:50

und das war

00:32:51

weil er das gefühlt hat

00:32:52

weil er gesagt hat

00:32:52

ich bin jetzt vielleicht

00:32:54

ja jetzt nicht mehr der Jüngste

00:32:55

aber ich kann halt

00:32:56

diese Lockerheit

00:32:57

diesen Spaß

00:32:57

wenn wir es brauchen

00:32:58

reinbringen

00:32:59

dann eine andere Situation

00:33:01

hat er beim Torschuss

00:33:02

hat er zwei Tore gefangen

00:33:03

die ersten zwei Schüsse

00:33:04

auf einmal hat er seine

00:33:05

Handschuhe ausgezogen

00:33:06

und geflucht

00:33:06

die ganze Zeit

00:33:07

hat nur noch mit seinen Händen

00:33:08

halt seinen

00:33:09

ohne Handschuhe gehalten

00:33:11

wo ich mir gedacht

00:33:11

halt so

00:33:13

auch ein bisschen übertrieben jetzt

00:33:15

ja

00:33:15

warum macht er das

00:33:16

aber du hast wirklich gemerkt

00:33:17

dass dann

00:33:18

dass dann dadurch

00:33:19

die Qualität im Training

00:33:21

oder dass das mit anderen Spielern

00:33:22

was gemacht hat

00:33:23

und das war glaube ich

00:33:24

weniger der Inhalt

00:33:25

von dem was er gemacht hat

00:33:26

sondern mehr

00:33:28

er fühlt das gerade

00:33:29

er ist authentisch

00:33:30

er macht das was er denkt

00:33:31

und wo er dahinter steht

00:33:32

und dann hast du eigentlich

00:33:34

keine andere Wahl

00:33:35

als ihm zu glauben

00:33:36

und das

00:33:37

ja

00:33:38

und dann halt versuchen

00:33:39

auch für deinen

00:33:41

Führungsspielern

00:33:41

einfach in die Presse zu springen

00:33:43

und

00:33:43

ja

00:33:44

er war halt auch

00:33:44

auf der anderen Seite

00:33:46

glaube ich auch immer einer

00:33:46

der

00:33:47

zu sich selber auch sehr hart war

00:33:49

und das bin ich auch

00:33:50

also

00:33:50

es gibt so viele Dinge

00:33:53

also

00:33:53

Leadership

00:33:54

und Führungsqualitäten

00:33:55

ist vielseitig

00:33:56

aber ich bin halt

00:33:57

der Meinung

00:33:58

dass du von anderen

00:33:59

nichts verlangen kannst

00:34:00

was du halt selber nicht

00:34:01

in die Waagschale wirst

00:34:02

und deswegen

00:34:04

ja

00:34:04

glaube ich

00:34:05

weil ich halt immer einer war

00:34:07

der hart an mir gearbeitet hat

00:34:08

und der

00:34:10

ist das halt schon

00:34:11

eine Art von

00:34:11

Grund

00:34:12

Grund

00:34:13

Authentizität

00:34:13

die

00:34:15

ja

00:34:16

der sich

00:34:16

dann die anderen

00:34:17

vielleicht nicht entziehen konnten

00:34:18

ja

00:34:18

weil sie gesagt haben

00:34:19

natürlich tut es mir auch weh

00:34:19

aber

00:34:20

er macht es halt auch

00:34:21

also muss ich es auch machen

00:34:22

und allein dadurch

00:34:23

ziehst du schon Leute mit

00:34:25

das sind aber alles Dinge

00:34:27

die du über die Jahre

00:34:27

und über die

00:34:29

ja auch Fehlschläge

00:34:30

vielleicht lernst

00:34:31

ja

00:34:31

weiß er das

00:34:32

weiß das

00:34:33

Gabor Kiray

00:34:34

was du für seine

00:34:35

was er für

00:34:37

deine Karriere

00:34:38

bedeutet hat

00:34:39

oder für deine

00:34:39

Entwicklung auch

00:34:40

als

00:34:42

Anführer

00:34:43

also ich hab

00:34:44

ich hab bis

00:34:45

bevor ich

00:34:47

nach England

00:34:47

gegangen bin

00:34:48

hatte ich regelmäßig

00:34:49

mit ihm Kontakt

00:34:50

hab ihn auch damals

00:34:50

also noch in Fulham gespielt

00:34:51

hab mich mal besucht

00:34:52

mit meiner Familie

00:34:54

aber

00:34:55

dass ich ihm das so

00:34:56

ins Gesicht gesagt habe

00:34:58

nee

00:34:58

ehrlich gesagt nein

00:34:59

nee

00:35:00

und vielleicht gibt es ja

00:35:01

in der Mannschaft

00:35:02

jetzt beim 1.15 Nürnberg

00:35:03

welche

00:35:03

die das an dir

00:35:05

so beobachten

00:35:06

das wäre schön

00:35:08

wenn ich nur jemanden

00:35:09

auch mit

00:35:10

jetzt einem Kilian Fischer

00:35:12

einem Tom Kraus

00:35:15

weißt du

00:35:15

wenn die

00:35:16

wenn wir junge Spieler

00:35:17

dazu bringen

00:35:18

dass sie

00:35:19

den nächsten Schritt gehen

00:35:20

dann schreibe ich mir das auch

00:35:21

auf die Autogrammkarte

00:35:22

weil das

00:35:23

das freut mich einfach

00:35:25

weil

00:35:25

die Jungs das verdient haben

00:35:26

weil die mitgezogen haben

00:35:28

und

00:35:28

und zuhören

00:35:29

und das ist cool

00:35:31

schreibt man dann am Ende

00:35:32

der Saison

00:35:33

einen Erstliga-Aufstieg

00:35:34

noch auf die Autogrammkarte

00:35:36

oder einen

00:35:37

Drittliga-Abstieg

00:35:38

es ist

00:35:40

wenn man sich die

00:35:41

Kommentarspalten

00:35:43

anschaut

00:35:43

in den sozialen Medien

00:35:45

und sowas

00:35:45

ist mal wieder Weltuntergang

00:35:47

ja

00:35:47

im ersten FC Nürnberg

00:35:48

du hast auch in diesem Interview

00:35:49

gesagt

00:35:49

du hast es damals bei 60

00:35:50

auch mal erlebt

00:35:52

wo ihr eigentlich aufsteigen wolltet

00:35:53

und dann ist alles ganz schwierig

00:35:55

geworden

00:35:55

wirst du

00:35:57

wir müssen langsam zum Ende kommen

00:35:58

weil du noch in eine Behandlung musst

00:35:59

und die natürlich wichtiger ist

00:36:01

als dieses

00:36:02

Gespräch mit mir

00:36:03

Quatschkopf

00:36:04

aber

00:36:05

ja

00:36:05

kannst du noch

00:36:07

ein bisschen

00:36:08

für

00:36:10

Optimismus sorgen

00:36:11

in diesem

00:36:11

Optimismus-Podcast

00:36:13

ja

00:36:15

natürlich

00:36:15

also ich bin

00:36:17

wie gesagt

00:36:17

ich bin lange Zeit

00:36:19

in meiner Karriere

00:36:19

habe ich

00:36:21

ja

00:36:22

oder ich sage mal

00:36:22

ich war in vielen Situationen

00:36:23

wo ich

00:36:24

am Abgrund stand

00:36:25

sportlich

00:36:26

wo wir gesagt haben

00:36:27

wo wir in fast aussichtslosen Situationen waren

00:36:29

und

00:36:31

auch das

00:36:32

ist so ein gewisser Lernprozess

00:36:34

der

00:36:34

den halt dann

00:36:35

den du durch machst

00:36:36

und

00:36:37

ich gehe immer positiv ran

00:36:39

an die nächste Aufgabe

00:36:40

ist immer positiv

00:36:40

weil wenn du

00:36:41

wenn du zu viel zweifelst

00:36:42

dann geht es sowieso schief

00:36:43

aber

00:36:44

ich glaube

00:36:46

ich glaube einfach

00:36:47

und da beneide ich dich nicht

00:36:48

dass du dir die

00:36:49

die Kommentarspalten

00:36:50

da

00:36:51

durchstüberst

00:36:52

ich habe das halt aufgehört

00:36:53

schon seit Jahren

00:36:54

das glaube ich immer nicht

00:36:55

wirklich

00:36:56

doch

00:36:56

100%

00:36:57

echt

00:36:58

ich

00:36:59

ich lese auch keine Zeitung

00:37:00

und gar nichts

00:37:00

okay

00:37:01

das ist schlecht für uns

00:37:02

weil

00:37:03

du könntest ja die Zeitung lesen

00:37:04

aber den Sportteil weglassen

00:37:06

das wäre doch ein Kompromiss

00:37:07

ja aber selbst da

00:37:08

in anderen Bereichen

00:37:09

ist auch schwierig

00:37:11

da weiß man ja gar nicht

00:37:12

was man glauben soll

00:37:13

ja

00:37:14

bei uns in der Zeitung

00:37:15

alles

00:37:15

ja

00:37:16

da machen wir

00:37:17

machen wir mal

00:37:18

einen anderen Podcast

00:37:19

genau

00:37:20

genau

00:37:20

bei euch ist alles

00:37:22

aber schafft man das wirklich

00:37:23

also ich meine

00:37:24

bei uns ist es ja wirklich auch so

00:37:25

dass unser Beruf

00:37:26

nicht in dem Maße wie eurer

00:37:28

aber auch öffentlich kommentiert wird

00:37:30

und mich interessiert das

00:37:31

dann manchmal einfach

00:37:32

und über manche Beleidigungen

00:37:33

kann ich sogar sehr gut

00:37:34

sehr gut lachen

00:37:36

manche treffen natürlich

00:37:37

aber über manche kann ich auch lachen

00:37:38

und manchmal denke ich mir

00:37:39

ja lese ich mal wieder

00:37:40

was die Leute so

00:37:41

drunter kommentieren

00:37:42

machst du wirklich gar nicht

00:37:44

gar nichts

00:37:45

gar nichts

00:37:46

soll ich dir

00:37:46

soll ich dir schnell was vorlesen

00:37:48

so

00:37:48

ein bisschen was

00:37:50

Kraus raus

00:37:51

mein Lieblingsding war heute

00:37:53

Kraus raus

00:37:54

ja

00:37:55

wo dann schon der

00:37:56

Trainernamen nicht mehr

00:37:57

richtig

00:37:57

richtig geschrieben wird

00:37:58

aber

00:37:59

ich werde auch schon

00:37:59

ich werde oft hier mit

00:38:01

das Highlight war

00:38:02

jetzt letzte Woche

00:38:03

war ich an Regensburg

00:38:04

im Stadion

00:38:05

ja

00:38:05

und bin dann rausgegangen

00:38:07

wo ich mit Tim angesprochen

00:38:09

Kevin gibt es oft bei mir

00:38:11

Kevin

00:38:12

ah ja Kevin Schindler

00:38:13

genau

00:38:13

Kevin und

00:38:15

Christian

00:38:16

also es gibt

00:38:17

alle möglichen

00:38:18

Namen die mir schon

00:38:20

gegeben worden sind

00:38:21

ja

00:38:22

aber

00:38:22

ja ne

00:38:23

also wirklich

00:38:24

ich

00:38:24

ich

00:38:24

ich lese das wirklich

00:38:26

nicht durch

00:38:26

weil

00:38:27

das für mich halt auch

00:38:28

diese Geschichte ist mit

00:38:30

in Niederlagen

00:38:31

nicht zu negativ

00:38:32

und dem Siegen auch nicht

00:38:33

so positiv

00:38:34

weil du gewinnst ein Spiel

00:38:35

dann sagt jeder

00:38:35

was weiß ich

00:38:36

vor ein paar Jahren

00:38:37

hat dir dann gesagt

00:38:37

ja Schindler muss in die

00:38:38

erste Liga

00:38:39

oder wo es in England

00:38:40

gut gelaufen ist

00:38:41

haben dann alle gesagt

00:38:41

ja du musst in die

00:38:42

Nationalmannschaft

00:38:43

oder du musst

00:38:43

hier und da

00:38:44

und das

00:38:46

unterbewusst

00:38:48

unterbewusst

00:38:48

berührt dich das

00:38:49

und

00:38:50

ich

00:38:51

das stimmt ja

00:38:52

nicht nur unterbewusst

00:38:53

mich berührt sowas

00:38:54

auch tatsächlich

00:38:56

aber

00:38:56

ich kann halt oft

00:38:57

noch drüber lachen

00:38:59

ja

00:38:59

und Lob kriege ich nicht

00:39:00

so

00:39:01

kriege ich nicht so viel

00:39:02

und jetzt einfach

00:39:03

du bist voll in die Pfanne

00:39:05

gehauen

00:39:05

oder halt ein bisschen

00:39:06

beleidigt

00:39:07

aber in die

00:39:08

Nationalmannschaft

00:39:09

wollte mich noch

00:39:09

keiner schreiben

00:39:11

ja

00:39:11

es ist gerade

00:39:13

in einem

00:39:15

Sport

00:39:15

wo du glaube ich

00:39:16

oder in einem

00:39:16

Berufszeug

00:39:17

wo du halt so

00:39:17

unter Druck stehst

00:39:18

und wo du eigentlich

00:39:19

wöchentlich so

00:39:20

unter Druck stehst

00:39:20

glaube ich

00:39:21

ist dir

00:39:22

ist die Kopf

00:39:23

ich glaube das geht

00:39:23

aus dem Podcast

00:39:24

oder der Unterhaltung

00:39:25

jetzt auch hervor

00:39:25

für mich ist der Kopf

00:39:27

entscheidend

00:39:27

also

00:39:28

solche Dinge

00:39:29

sind halt glaube ich

00:39:30

nicht gut für den Kopf

00:39:31

und das

00:39:33

ja

00:39:33

deswegen habe ich davon

00:39:34

Abstand genommen

00:39:36

aber ob das jetzt

00:39:37

für

00:39:37

für andere

00:39:38

wiederum

00:39:38

ein Problem ist

00:39:39

oder nicht Problem ist

00:39:40

die sagen halt

00:39:41

mir ist alles

00:39:42

alles wurscht

00:39:43

ich bin jetzt

00:39:43

nicht so

00:39:44

ein Denker

00:39:45

kann ich mir auch

00:39:46

vorstellen

00:39:46

dass es denen

00:39:46

überhaupt nichts ausmacht

00:39:47

sondern dass die

00:39:48

ja

00:39:49

dass sie das

00:39:50

gerne haben

00:39:51

oder auch brauchen

00:39:52

vielleicht sogar

00:39:52

bei mir ist es aber

00:39:53

nicht so

00:39:54

und es war aber auch

00:39:55

nicht so einfach

00:39:56

weil meine Mom

00:39:56

zum Beispiel

00:39:57

die

00:39:58

ja die liest da sehr viel

00:39:59

und hat dann auch immer

00:39:59

und hier und da bist du

00:40:01

und Kicker

00:40:02

und

00:40:04

dann wieder hier

00:40:05

hat jemand sehr nett

00:40:06

geschrieben und so

00:40:07

und ich versuche

00:40:08

ich sage dann

00:40:08

ich sage mir bitte nicht böse

00:40:10

aber ich

00:40:11

sage dann schon immer

00:40:11

ja ich weiß schon

00:40:12

du wirst das ja eigentlich

00:40:13

alles gar nicht hören

00:40:13

ja das ist

00:40:15

tatsächlich

00:40:15

wäre das noch

00:40:16

eines der Themen

00:40:17

gewesen

00:40:18

das ich mir vorab

00:40:18

vorgenommen hätte

00:40:19

wie das auch

00:40:20

ein Familienleben

00:40:23

verändert

00:40:24

wenn

00:40:24

wenn ein Kind

00:40:26

plötzlich

00:40:26

in so einen

00:40:27

prominenten Beruf

00:40:28

hineingespült wird

00:40:30

aber

00:40:31

also das heißt

00:40:32

die Mutter

00:40:33

liest sie es immer noch

00:40:34

oder

00:40:34

ja

00:40:35

ja

00:40:36

und gibt es nicht

00:40:37

gibt es nicht auch

00:40:37

in der

00:40:38

gibt es nicht auch

00:40:38

in der Kabine

00:40:39

dann

00:40:40

irgendjemanden

00:40:41

der dann immer

00:40:41

reinkommt

00:40:42

und sagt da habt ihr das schon gelesen

00:40:43

und da fordert jemand

00:40:44

Kraus raus

00:40:46

und da jemand

00:40:46

Kevin Schindler raus

00:40:48

und sowas

00:40:48

den man dann

00:40:49

zur Ruhe bringen muss

00:40:51

ja

00:40:52

ich befürchte dass ich ab jetzt

00:40:53

mehrmals auch Kevin Schindler

00:40:55

sagen werde in unseren Gesprächen

00:40:56

weil ich

00:40:57

sowas merke ich mir

00:40:58

ja ich weiß gar nicht

00:40:58

welche Zeitung das war

00:40:59

aber der Bericht wo ich gekommen bin

00:41:01

unter dem Bild

00:41:02

es war ein riesenbericht

00:41:03

eine Seite

00:41:04

und dann kam Kevin Schindler

00:41:07

ja

00:41:08

hoffentlich war es nicht

00:41:09

jetzt lache ich noch

00:41:10

aber wenn ich nachschaue

00:41:11

schau mal nach

00:41:12

vielleicht

00:41:13

habe ich das in die Welt gebracht

00:41:14

ne die gibt es

00:41:15

die gibt es auf jeden Fall

00:41:16

den Spieler

00:41:17

und klar

00:41:18

man lacht dann mit

00:41:20

aber

00:41:22

ja

00:41:22

ich bin nicht der

00:41:23

der aktiv

00:41:24

da drin ist

00:41:25

und die Sachen raussucht

00:41:26

ok

00:41:27

gut

00:41:28

jetzt habe ich eine Viertelstunde

00:41:29

ungefähr überzogen

00:41:30

dafür entschuldige ich mich

00:41:31

aber

00:41:31

ich könnte noch

00:41:33

ich könnte noch eine Stunde

00:41:34

aber ich sehe

00:41:36

die medizinische

00:41:38

Notwendigkeit

00:41:38

heißt das dann

00:41:39

Comeback in Sandhausen

00:41:41

oder

00:41:42

wollen wir hier nicht

00:41:43

zu viel

00:41:43

das kann ich nicht versprechen

00:41:45

also jetzt geht es erstmal darum

00:41:46

es kommt darauf an

00:41:47

wie schnell ich ins Mannschaftstraining

00:41:48

voll einsteigen kann

00:41:49

weil

00:41:49

wenn ich jetzt einen halben Tag

00:41:50

trainieren kann

00:41:51

voll

00:41:51

vor dem Spiel

00:41:52

bringt mir das auch nichts

00:41:54

weil du natürlich in zwei

00:41:55

drei Wochen musst schon was

00:41:56

aufholen

00:41:56

auch fitnessmäßig

00:41:58

deswegen kommt es jetzt

00:41:59

wirklich darauf an

00:41:59

wie schnell ich auf den Platz

00:42:00

zurückkomme

00:42:00

und mit der Mannschaft

00:42:01

voll trainieren kann

00:42:02

das kann ich im Moment

00:42:03

leider noch nicht sagen

00:42:04

ich drücke die Daumen

00:42:05

vielen Dank für dieses

00:42:06

sehr nette Gespräch

00:42:07

ich bin mir jetzt nicht ganz

00:42:08

ganz sicher

00:42:08

ob wir Optimismus haben

00:42:10

verbreiten können

00:42:11

oder ob wir in den

00:42:12

Kommentaren

00:42:13

die du nicht liest

00:42:14

ich aber schon

00:42:14

aufs Schlimmste beleidigt

00:42:16

werden für dieses Gespräch

00:42:17

ist mir egal

00:42:18

mir hat Spaß gemacht

00:42:19

vielen vielen Dank

00:42:20

mir auch

00:42:21

vielen Dank

00:42:21

ciao ciao

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