Es ist Samstag, der 1. April 2023.
Ihr hört Kurt Depp, den Club-Podcast von Nordbayern.de, mit kein Scherz, einer Weltsensation.
Der 1. FC Nürnberg verliert jetzt auch Spiele gegen Mannschaften, die nicht ein einziges Mal aufs Tor schießen.
Auch irgendwie cool.
So passiert gestern Abend, Freitagabend, im Heimspiel gegen Darmstadt 98.
0-1 hieß es am Ende, weil Christopher Schindler ein einigermaßen schönes Eigentor geschossen hat.
Und wir reden drüber. Mein Name ist Fadi Kiplawi und mit mir verbunden ist Wolfgang Lars.
Hallo Wolfgang.
Hallo Fadi.
Sowas schon mal erlebt?
Dass eine Mannschaft ohne Torschuss gewinnt?
Ich glaube doch, irgendwann gab es das mal, aber mir fehlte jetzt die Zeit zur Recherche.
Mir natürlich auch.
Aber mein Freund Harry hat recherchiert.
2005 muss das letzte Mal gewesen sein.
Allen gegen Siegen.
Ah.
Entschuldigung für meine Stimme.
Allen gegen Siegen haben wir alle noch vor unserem geistigen Auge.
Jetzt wo du es sagst.
Dieses Kracherspiel.
Er hat leider nicht dazu geschrieben, wer dann damals gewonnen hat.
Allen oder Siegen.
Siegen wahrscheinlich, oder?
Wahrscheinlich.
Da kommt wieder der großartige Spruch von Hans Böller hier ins Gedächtnis.
Was ist schlimmer als verlieren?
Siegen.
Ja.
Kann ich bestätigen.
Kann ich bestätigen.
War das kein Marienborn?
War das nicht in Siegen?
Ja.
Da warst du, nicht ich.
Das müsstest du noch wissen.
Ja.
Es ist wirklich eine hässliche Stadt.
Aber habe ich glaube ich schon ein, zwei, dreimal erwähnt.
Ich habe an dieser Stelle dann...
Heute soll es nicht um Siegen gehen, sondern um Verlieren und den 1. FC Nürnberg.
Komische Stimmung.
Hast du vorhin in unserem kurzen Vortelefonat gesagt, war das am Freitagabend nach dem Spiel
dann im Max-Morlock-Stadion.
Was war dir komisch?
Ja, mir kam es irgendwie so vor, als wäre das nur ein Bonusspiel gewesen.
Also jetzt spielen wir halt mal gegen Darmstadt und dann geht es erst richtig los.
Dass da gestern natürlich auch mehr drin gewesen wäre, glaube ich, als ein 0-1, ist unbestritten.
Darmstadt hat eine sehr gute Mannschaft, eine eingespielte Mannschaft.
Da ist wirklich ein richtiger Plan dahinter.
Aber trotzdem glaube ich, dass da, wie gesagt, es hätte nicht eine 0-1-Niederlage werden müssen.
Aber die Leute nahmen es irgendwie sehr gelassen hin.
Die Spieler nahmen es relativ gelassen hin.
Der Trainer, ja, positive Ansätze, aber wir brauchen mehr Wucht.
Das muss in die Planungen der nächsten Saison schon mit eingehen, muss da schon eine Rolle spielen.
Stimmt, ja.
Mit der Kopfballstärke war das, oder?
Genau, sie hat nur zwei Kopfballspieler in der Mannschaft, so ungefähr hat er es, glaube ich, formuliert.
Und kann damit ja nur Möller-Deli und Tempelmann gemeint haben.
Und das muss unbedingt eine Rolle spielen in den Planungen für die neue Saison.
Also man hat wohl gedanklich schon ein bisschen abgeschlossen mit der aktuellen.
Aber ich will jetzt nicht warnen, aber das kann auch ganz schnell wieder in die andere Richtung gehen.
Karlsruhe am Samstag hat schon eine gewisse Bedeutung bekommen nach dem gestrigen Spiel.
Ja, in der Tat.
Wir nehmen zu einem taktisch unklugen Zeitpunkt auf, nämlich bevor die Zweitligaspiele am Samstag und am Sonntag über die Bühne gehen.
Aber könnte auch in der Tabelle tatsächlich wieder enger sein nach diesem Spieltag im Tabellenkeller.
Ja gut, sie brauchen halt einfach noch, sagen wir mal, drei Siege, 38 Punkte sollten normalerweise reichen.
Wobei du ein beschissenes Torverhältnis hast. Das darf man auch nicht verschweigen.
Ich habe ein beschissenes Torverhältnis?
Nein, Sie.
Das fehlt noch, dass wir hier über meine Torverhältnisse hüllen wir den Mantel des Schweigens drüber.
Deshalb recherchiere ich bis zum nächsten Mal alle, das Gesamttorverhältnis meiner Fußballkarriere.
Nein, es sind ja auch nur noch acht Spiele, das darf man auch nicht vergessen.
Und davon jetzt mal drei zu gewinnen.
Also du hast jetzt dann schon diese Spiele gegen Rostock zu Hause oder in Magdeburg.
Oder ich sage auch Kaiserslautern, da bist du schon sauber unter Druck jetzt.
Das wäre die Chance gewesen, sich gestern da ein bisschen Luft zu verschaffen.
Und das alles ein bisschen entspannter vielleicht angehen zu können in der Schlussphase.
Aber die Chance haben sie leider liegen lassen.
Ja, warum? Darüber sprechen wir.
Erstmal lassen wir nach diesem super flotten Einstieg in diesen Podcast Thomas Corell uns unseren Sponsor vorstellen.
Bis gleich.
Es geht dann auch noch um andere Themen, nämlich um ein neues Stadion für den Klub.
Da ist Wolfgang unser Experte in der Redaktion weltweit, was das neue Klubstadion betrifft.
Ja, aber erstmal Thomas Corell und die Sparkasse. Bis gleich.
KADEP, der Klub-Podcast von Nordbayern.de.
Präsentiert von Klub-Community-Partner Sparkasse Nürnberg.
Straight out of Nambach. Mit voller Kapelle gegen die Wand.
Klassisches 0-0.
Unverwandt sah er mich an, ging dann und sagte,
In this life that I call home, the years go fast and the days go slow.
Und ich dachte, nicht schlecht.
Am Mittwoch gewinnen wir jetzt erst recht.
Felix Wenzel, vielen Dank für dieses wunderbare Spieltagsgedicht.
Popkulturelle Anspielungen.
Erkenne ich keine.
Sind, ich würde sagen, dann wahrscheinlich ungefähr 37 drin versteckt.
Du, irgendeine Idee, auf wen das alles Bezug nimmt und wer da zitiert wird, Wolfgang?
Nee.
Oder Gedichtanalyse, auch nicht so dein Ding, ne?
War mal in der Schule, aber es ist so lange.
War mal?
Ja, ja.
Hast du gerne Gedichtanalyse gemacht?
Nee, natürlich nicht.
Ja, ich auch nicht.
Was für ein Quatsch.
Gedichtanalyse abschaffen.
Das ist wirklich alles so.
Naja, egal.
Wir machen ja Fußballanalyse im weitesten Sinne, würde ich sagen.
Weißt du denn, was die Heraldik ist, Farni?
Nee.
Nee?
Nee.
Das ist die Lehre der Wappen.
Ah, ja.
Stimmt.
Ja, okay.
Wie stimmt.
Also, ja, jetzt wo du es sagst, tue ich so, als wäre mir der Begriff schon mal untergekommen.
Aber wie kommst du von der Gedichtanalyse auf die Heraldik?
Bist du ein Heraldiker?
Nein, ich habe gestern ein bisschen Gegnervorschau VfB Stuttgart schon angefangen.
Du hast dich auch schon mit dem Pokalspiel beschäftigt.
Ja, natürlich.
Das sollte man doch nicht tun, hat Dieter Hecking gesagt.
Voll drin im Kopf.
Nein, was mich dann tatsächlich immer schon mal interessiert hat, warum im Stuttgarter
VfB Wappen drei so komische Stangen unten mit drin sind.
Ist dir das schon mal aufgefallen?
Oben VfB und unten auf gelbem Grund schwarze Stangen.
Warte mal.
Was geht es da, Farni?
Nein, nicht googeln?
Nee, ich will nicht googeln.
Ich will bloß das Wappen nochmal zeigen lassen.
Da würde ich sagen, dass es hat irgendwas mit Landwirtschaft zu tun.
Ja, richtig.
Das sind die württembergischen Hirschstangen.
Ah, schon.
Ja.
Was hat es mit den württembergischen Hirschstangen auf sich?
Die sind im Landeswappen auch und sind halt das württembergische Landessymbol wohl.
Also ist dann der Hirsch das württembergische?
Die Jagd, die intakte Natur, so ungefähr.
Der Wildreichtum ist ja auch ein bisschen dein Ding, ne?
Wild habe ich gehört.
Ja, das stimmt.
Ja.
Aber warum haben Sie dann ein Krokodil als Maskottchen und keinen Hirsch?
Und?
Weil Fritzle ist doch ein Krokodil, oder?
Weiß ich nicht.
Aber im baden-württembergischen Landeswappen tatsächlich oben links, wirst du wahrscheinlich
auch noch nie bemerkt haben, ist sogar der fränkische Rechen vertreten.
Okay.
Was ja Sinn ergibt, weil ja Teile auch fränkisch sind, oder?
So Hohenlohe oder so.
Ja.
Jetzt wird es ganz bitter, aber...
Dünnes Eis.
Du hast mich da drauf geschubst auf dieses dünne Eis.
Ich wollte heute voll den Fußball-Podcast hier durchziehen mit Analysen.
Aber jetzt sind wir in Württemberg beim Hirschstangen-Deuten.
Der Hirschstangen-Deuter-Podcast von Nordbayern.de sind wir jetzt heute.
Das gefällt mir auch gut.
Und was für Scheufälle gab es bei euch neulich?
Äh, Wildschweinscheufälle.
Wildschweinscheufälle.
Ja, war sehr, sehr gut.
Und passte zu Doana Valentinis.
Was hatte die da gegessen?
Irgendwelche Brezenknödel oder sowas vorher.
Hatte ja auch empfohlen, wo man die essen kann.
Aber war auch irgendwie weit weg in einer Stadt.
So ähnlich wie Siegen oder sowas.
So.
Und jetzt vom Wildschweinscheufälle zum Abstiegskampf.
Das wird ein großer Sprung.
Das wird, aber das beherrschen wir hier ja wie kein anderer.
Wie keine anderen.
Ich wollte gerade noch irgendwas erzählen.
Aber fällt mir jetzt nicht mal ein, was das war.
Es gibt heute kein Gerch.
Das war jetzt das Wappenrätsel, war das einzige Rätsel heute.
Wir haben es zeitlich nicht hinbekommen.
Der von letzter Woche war Markus Vollner, an dem der Gloser jetzt noch verzweifeln würde,
wenn ich es nicht irgendwann verraten hätte.
Aber ja, Gerch erst wieder nächste Woche.
Also all die Menschen, die nur wegen des Gerchs hier zuhören, können jetzt wieder umschalten.
Und ins Bett.
Ja, genau.
Jetzt wieder ins Bett.
Wir sind früh dran heute.
11 Uhr.
11.31 Uhr.
Ja.
Okay.
Lass uns über dieses Fußballspiel gestern Abend sprechen.
Ja, fast zur erwartende Aufstellung.
Bisschen überraschend für dich.
Fragezeichen, dass Nathaniel Brown gleich wieder auch sein Heimstartelf-Debüt feiern durfte
nach seinem Auftritt in Bielefeld.
Weil ich mit Jannis Horn gesprochen habe in der Woche davor, meinst du?
Ja.
Und mich damit verunsichert hast und ich deshalb Brown aus der Aufstellung genommen habe.
Aber auch nicht Horn reingenommen habe in meiner Prognose, sondern Jan Ciamara.
Ja.
Und der dann auch gespielt hat, allerdings rechts also sehr verwirrend.
Überrascht von Nathaniel Brown?
Ich fand es okay.
Also er hatte ja in Bielefeld jetzt kein schlechtes Spiel gemacht.
War halt, ja, in den Gegentoren schon auch ein bisschen beteiligt.
Aber ich fand seine unbekümmerte Art tat richtig gut.
Hat auch gestern ausgesprochen gut.
Also er hat sich viel zugetraut.
Er scheint ein sehr großes Selbstvertrauen zu haben.
Und er hatte wirklich nach vorne ein paar richtig schöne Aktionen.
Macht er sich aber halt doch mit zwei, drei ungenauen Pässen oder Ungenauigkeiten,
dann fiel es wieder kaputt.
Aber er hat schon eine Berechtigung da jetzt zu spielen.
Ein Juwel hat Dieter Hecking nach dem Spiel gesagt im Gespräch mit uns.
Also wenn ich mich recht erinnere, ich habe mir die Tonaufnahme nicht nochmal angekört,
aber ich bilde mir ein, dass er gesagt hat, dass man sieht, was für ein Juwel sie da in ihren Reihen haben.
Ja, ich fand es unauffällig, was ja dann eigentlich ganz okay ist für einen so jungen Spieler.
Ja, es war ja letztlich auch sein erstes Spiel jetzt in dem großen Stadion,
dass er mit der U21 oder U19 nochmal gespielt hat, was ich mir kaum vorstellen kann.
Also klar ist es ein Riesenlernprozess für ihn gerade,
aber irgendwann muss man damit anfangen, wenn man ihm vertraut.
Also okay, absolut okay, ihn aufzustellen.
Auf der anderen Seite dann Jamara anstelle von Jens Kastrup.
Das war eine Veränderung im Vergleich zum Bielefeldspiel.
Und die andere, die die Kollegen von der Bild-Zeitung erzürnt hat,
Johannes Geis durfte im zentralen Mittelfeld starten für Florian Flick,
über den die Bild-Zeitung einen Tag zuvor oder so eine sehr große lobende Geschichte gemacht hat.
Aber ja, war dann Johannes Geis, hat dich das überrascht?
Ja, ich hatte mit dem Trainer auch vorher mal darüber gesprochen,
ob es denn schon im Kopf sei, dass Flick gesperrt ist am Mittwoch.
Und dann kommt jetzt gleich wieder mein Lieblings-Gag und erst im Finale wieder spielberechtigt sein.
Sehr gut, der Gag. Die Lieblings-Gags kann man immer wieder bringen.
Vielleicht bringst du den heute auch nochmal im Podcast ein zweites Mal.
Ich versuche ihn einzubauen.
Da meinte er, nee, auf gar keinen Fall.
Und er wird gegen Darmstadt die aktuell beste Mannschaft aufstellen.
Und ja, er hat ja dann Geis-Aufstellung gerechtfertigt mit seinen Trainingsleistungen in den zwei Wochen.
Und auch das Spiel in Bielefeld war von seiner Seite natürlich ein richtig gutes.
Also ja, es war schon tatsächlich überraschend.
Ich habe schon mit Flick gerechnet, weil er eben Mittwoch gesperrt ist
und dann ja auch ein bisschen aus dem Rhythmus rauskommt.
Dann hat er ja auch drei Wochen nicht gespielt, wenn er gegen Karlsruhe wieder anfängt.
Dann war er ja auch nur Innenverteidiger dann am Schluss, weil sie auf Dreierkette umgestellt haben.
Aber gut, ich glaube, es war okay, was Johannes Geis gestern gespielt hat.
Und er wird dem Fuß zwar ein bisschen wehgetan haben, weil er so viele Bälle nach vorne schlagen musste
und dreschen musste und Freistöße und Eckstöße.
Der war ja nur am Bälle irgendwo hintreten.
Aber ich fand seine Leistung okay.
Ja, ich fand es eher erstaunlich, wie Dieter Hecking den Wechsel begründet hat.
Also natürlich in Bielefeld, Johannes Geis hat da geholfen, das Spiel zu drehen nach dem 0-2-Rückstand.
Aber Dieter Hecking hat ja auch gesagt, dass ein Grund auch war,
dass Florian Flick immer mit dem Rücken zum Spiel oder sowas ist.
Also dass ihm so die offensive Kreativität abgeht.
Das fand ich dann doch einigermaßen erstaunlich, das so deutlich zu sagen.
Und dass er da noch dazulernen muss.
Aber ja, vielleicht war es tatsächlich dann so ein Einspielen fürs Viertelfinale am Mittwoch
gegen die Hirsche, die Württembergischen.
Sind das Württemberger oder Schwaben?
Mit der Frage lasse ich dich jetzt allein.
Gibt es da überhaupt einen Unterschied?
Bitte, wer sich da auskennt in Baden-Württemberg, gerne Nachhilfe in freundlichem Ton auf den verschiedenen Kanälen.
Der Klose hat doch da Verwandtschaft.
Der Klose hat da Verwandtschaft?
Ja, in Kreilsheim, glaube ich.
Echt?
Ja.
Nein, ich glaube, der ist da bloß immer beim Basketball.
Ah, so.
Der Klose hat Verwandtschaft in Württemberg.
Ich glaube schon.
Das könnte sein Schwäbeln erklären.
Er schwäbelt ja gerne mal in der Redaktion.
Seine Nuscheln.
Ja, genau.
Und sein Luft durch die Zähne zieht.
Zu einiger Berühmtheit schon gelangt ist.
Vermisse ich gerade ein bisschen.
Der hat heute aber Besseres zu tun, weil er, weiß ich gar nicht mehr, wie er das begründet hat, dass er heute keine, ich glaube, er hat einfach keine Lust.
Oder er muss nach Kreilsheim zu seiner Verwandtschaft.
Das könnte auch sein, um ein paar Hirschkeulen abzuholen.
Aber, ja gut.
Darmstadt 98, Tabellenführer.
Und trotzdem sah der 1. FC Nürnberg, der einigermaßen weit weg ist von der Tabellenspitze, eine halbe Stunde lang gar nicht so schlecht aus, oder?
Ja, aber auch dem geschuldet, dass Darmstadt dann noch nicht so ins Risiko ging.
Also die ließen den Club halt mal machen, wollten sich mal anschauen, was die so drauf haben.
Hätte ja auch tatsächlich die Führung werden können, als Tempelmann da diese schöne Einzelleistung von Dua auf rechts fast zum 1-0 ins Tor geschossen hätte danach.
Ja, gibt es noch Wurde.
Genau, also sie waren zwei, dreimal relativ nah dran.
Also nochmal Tempelmann irgendwie auf links schön durchgesteckt.
Dua einmal mit links, glaube ich, der Abschluss.
Also sie hatten schon, jetzt nicht die hundertprozentigen, sage ich mal, aber es waren schon zwei, drei Chancen da, die durchaus die Führung hätten bedeuten können.
Also das war, erste halbe Stunde fand ich auch richtig gut und dann, ja, machen sie ihr Tor und ist der Stecker gezogen.
Ja.
Das war, wie du gesagt hast, wie im Hinspiel letztlich, ja, also auch das erste Tor kassiert und dann war Feierabend.
Ja, wobei es diesmal fand ich nicht ganz so, sie haben sich diesmal nicht ganz so ergeben wie im Hinspiel, sondern schon noch weiter probiert mit ihrer Champions League Taktik,
die die Bild enthüllt hat in der Woche vor dem Spiel.
Geht zurück auf eine Frage von mir an Dieter Hecking in Bielefeld, weil es das, weil ja in letzter Zeit immer einer der Außenverteidiger dann im Spielaufbau in die Mitte rückt.
Da habe ich ihn in Bielefeld gefragt, ob das eine Erfindung von ihm ist und dann hat er gesagt, nee, das haben sie sich bei Manchester City und Napoli abgeguckt.
Ho, ho.
Und ja, weil sie nur von den besten Sachen kopieren, hat er da im Scherz gesagt, aber anscheinend, das hat die Bild dann recherchiert.
Haben sie sich vor allem mit dem Spiel von Napoli tatsächlich etwas intensiver im Videostudium beschäftigt und deshalb schauen sie jetzt zur Zeit immer mal wieder ein bisschen besser aus als unter dem Vorgänger auf dem Trainerposten.
Olaf Rebbe ist wohl ein sehr großer Napoli-Fan, also respektive der Spielweise von Napoli, hat er mir mal erzählt.
Okay.
Dieses wilde Mager.
Ja.
Ja, wild kann der Klub schon auch, aber jetzt ein bisschen besser wild wollen sie werden, offenbar.
Ja, aber letztlich stoßen sie jetzt auch unter dem dritten Trainer wieder an die Grenzen, an die sie schon unter dem ersten und zweiten Trainer gestoßen sind, indem sie halt einfach viel zu Tor ungefährlich sind.
Also ich habe mal nachgeschaut, diese offensive Viererreihe, die da aufgestellt war, die hat zusammen drei Tore geschossen in der Saison, also davon Tempelmann zwei und Nürnberger eins.
Möller-Dilley noch ohne und wen hat man noch mit drin?
Dumann.
Dumann ohne, Geis ohne dahinter, Schindler-Hadlitzahn erstes Saisontor, okay.
Also es sind halt zu viele Spieler in dieser Mannschaft, die einfach auf Strafraumhöhe oder wenn es wirklich in diese gefährliche Zone reingeht, nicht wirklich wissen, was sie machen sollen.
Also weil sie entweder nicht so weit schießen können oder weil sie einfach keine Anspielstationen haben. Also das ist halt das Problem, dass sich Vierenroter Faden durch diese Saison zieht und das hat man halt gestern gegen die beste Abwehr der zweiten Liga wieder mal richtig klar und deutlich erkannt, woran es einfach hapert.
Defensiv standen sie ja eigentlich gut, da kann man nicht viel sagen. Aber ja, wenn Darmstadt dann halt mit elf Mann hinter der Mittellinie steht, dann bieten sie ihnen auch keine Räume an und warum sollten sie auch, klar, mit einer 1-0-Führung.
Und dann tun sie sich einfach wahnsinnig schwer.
Ja, es war schon beeindruckend, wie Darmstadt das dann so wegverteidigt nach diesem 1-0 in einem 0-0-Spiel, wie es danach, glaube ich, jeder mal sagen dürfte, dass das sehr nach einem torlosen Remis ausgesehen hat, was da so passiert ist.
Also wirklich beeindruckt hat mich tatsächlich Darmstads Innenverteidiger Zimmermann, also der irgendwie gefühlt 2,50 Meter groß war und 3 Meter breit, aber auch noch wahnsinnig schnell dafür.
Ja eben, dann auch nochmal so Laufduelle gegen Dua für sich entscheiden kann.
Beeindruckend. Sie wussten natürlich, klar, er ist ja gefährlichster Mann, den haben sie dann auch öfter mal gedoppelt. Also Zimmermann ist auf den ersten Metern saumäßig schnell gewesen und wenn Hilfe gebraucht wurde, dann war der zweite Mann halt sofort da.
Dua hatte da keinen großen Auftritt gestern, zumal auch seine Schuhe ja ein bisschen nachgegeben haben auf dem tiefen Boden.
Aber er war nicht der Einzige, der ausgerutscht ist, oder?
Wilhelmsson, der reinkam, der Darmstädter lag auch ständig auf der Nase.
Ja.
Und beim Klub, ja, aber er war Dua schon auffällig oft da gelegen oder ist ausgerutscht im Antritt.
Ja, aber was wahrscheinlich tatsächlich auch an den Bewegungsabläufen liegt, also wenn der schnell rennen muss und Haken schlagen, dann will ich nicht wissen, wie oft es uns da auf die Waffe gelegt hätte.
Gut, wir hätten die Geschwindigkeit nicht erreicht.
Genau, aber was ist schnell rennen und was sind Haken.
Ja, womit wir wieder bei den Hirschen.
Bei den Hirschstangen wären, ja.
Ja, okay, dann war das Ding verloren.
Es gab noch eine Chance in der zweiten Halbzeit mit einem Distanzschuss, durch einen Distanzschuss von Johannes Geis, den Marcel Schuhem zur Ecke.
Heißt der Marcel Schuhem?
Bestimmt.
Ja, das wäre er gelegt.
War es dieser, gab es nicht mal so ein Slapstick-Tor bei irgendeinem Spiel Darmstadt gegen Nürnberg zu Zeiten der Zuschauerausschlüsse?
Als der Klub dann kurz vor Ende so Dusel-mäßig gewinnt, weil Schuhen irgendeinen Quatsch macht und Schleusener dann davon profitiert?
Weißt du, Annen, ne?
Schön fand ich tatsächlich die Aussage von Schuh, in der stand er auch in der Mix-Song gestern.
Was er besonders positiv fand an diesem Spiel, da meinte er, dass wir heute drei Punkte mehr geholt haben als letzte Saison in Nürnberg.
Das stimmt.
Ja, sehr pragmatisch die Antwort.
Ja.
Aber man sieht, was tatsächlich so ein Prozess auslösen kann.
Also so eine Entwicklung, die in Ruhe stattfinden kann jetzt wie in Darmstadt.
Die holen sich ihre fehlenden Puzzleteile noch zusammen und irgendwann bist du halt stark genug, um ganz oben mitzuspielen.
Und jetzt fehlen ja noch einige, das darf man auch nicht vergessen, bei denen.
Hatten noch ein paar richtig gute auf der Bank auch sitzen.
Also da ist echt eine sehr gute Mannschaft gewachsen.
Wobei ja Thorsten Lieberknecht, der Trainer, offenbar ein Klub-Fan ist, weil der hat vor dem Hinspiel schon den 1. FC Nürnberg oder rund ums Hinspiel den 1. FC Nürnberg sehr gelobt.
Und hat das gestern auch wieder ausführlich auf der Pressekonferenz getan, was für eine tolle Mannschaft sich da Dieter Hecking und Olaf Rebbe zusammengebaut haben.
Das ist jetzt auch keine Mehrheitsmeinung in Nürnberg, aber Lieberknecht?
Ich kann mich auch noch an Lieberknecht erinnern.
Das war irgendwie, ich glaube, das letzte Heimspiel vorm Aufstieg gegen Braunschweig.
Da war er Trainer in Braunschweig.
Da stand der Aufstieg noch nicht fest, aber da war er auch absoluter Fanboy.
Also seine Braunschweig stiegen dann ab, der Klub auf.
Aber was er da über den Klub so erzählt hat, beeindruckend.
Und die gehören in die Bundesliga.
Also vielleicht hat er wirklich ein kleines Klubherz.
Ich habe tatsächlich dann gestern Dieter Hecking nach der Pressekonferenz gefragt, ob er nicht Thorsten Lieberknecht, ob dieser Tatsache sofort ein Vertragsangebot machen will.
Weil man ja ab Sommer wieder einen Trainer braucht spätestens.
Nee, will er nicht.
Er wäre vielleicht auch ein bisschen unrealistisch.
Aber ja.
Ich glaube, Lieberknecht wartet nur drauf, glaube ich.
Ich glaube auch.
Ich habe auch gesagt, das war doch jetzt die nächste Bewerbungsrede von diesem Menschen.
Den muss in Nürnberg endlich mal einer hören und einstellen.
Aber Dieter Hecking hat offenbar andere Pläne und befördert halt dann Christian Viertel im Sommer.
Was ja auch vollkommen okay ist.
Aber Lieberknecht wäre ja nicht der erste Darmstädter, der Freiwillige auf den Aufstieg verzichtet, um zum Club gehen zu dürfen.
Grüße an Hannu Behrens.
Ja.
Gute Besserung.
Was hat er denn?
Ja, irgendeine Viruserkrankung wohl.
Ist er wieder da aus Indonesien.
Ich habe tatsächlich versucht, ihn unter der Woche zu erreichen.
Aber er reagierte nicht.
Vielleicht, weil ich ihm dazu geschrieben habe in der Nachricht, dass es vollkommen okay ist, wenn er nicht reagiert.
Das war vielleicht taktisch.
Mit die cleversten Herangehensweise.
Aber ja, gut.
Noch irgendwas über dieses Fußballspiel von gestern Abend.
Es gab dann, als alles vorbei war, wohlwollenden Applaus oder ja, Applaus ist vielleicht übertrieben, aber Sprechchöre, die auf den Finaleinzug hingewiesen haben, den Finaleinzug vorweggenommen haben.
Also es war, wie du schon sagst, wirklich eine okaye Stimmung, die nicht an Abstiegskampf und daran, dass man gerade 1-0 verloren hat, im eigenen Stadion erinnert hat.
Naja, ich habe dann Lino Tempelmann auch gefragt, dass er da ein bisschen ratlos wirkte, als die Fans von Berlin sangen.
So Hände in der Hüfte und Stirn gerunzelt.
Wie meint ihr das denn jetzt nach einem 0-1 gegen Darmstadt?
Ja, tatsächlich, auch da klangen sie jetzt nicht alle wirklich so, als sei das Spiel schon durch, also verloren.
Dani Blums war von einer 50-50-Ausgangssituation.
Ja, ja, ja.
Dessen Ball, glaube ich, immer noch unterwegs ist, den er da Volley genommen hat.
Der ist, glaube ich, kurz vor Gütersloh.
Kurz vor Siegen.
Naja, also Janis Horn hat unter der Woche schon angedeutet, dass sie sich da einiges ausrechnen.
Also da bin ich dann mal gespannt in meinem Urlaub.
Ach ja, stimmt, du bist ja gar nicht da.
Du verpasst ja dieses Highlight-Spiel, weil du in Paris bist, oder?
Möglicherweise, ja.
Ja, das ist schön, Paris.
Ich war noch nie in Paris.
Einmal bin ich, habe ich dort den Bahnhof wechseln müssen während einer Interrail-Reise.
Aber ansonsten.
Ja, vielleicht demonstriere ich ein bisschen mit gegen die Erhöhung des Rentenalters.
Das betrifft ja auch uns irgendwie.
Internationale Solidarität.
Ja, genau.
Macht das.
Lass dich in nichts verwickeln.
Ja, und wir machen dieses Pokalspiel.
Christopher Schinter sagt, man soll sich drauf freuen.
Man muss sich drauf freuen.
Weil sonst ist das ja alles schwachsinnig.
Wie schätzt du denn die Chancen ein auf 50-50 gegen den VfB Stuttgart im ausverkauften Max-Morlock-Stadion am Mittwoch?
Ja, sagen wir mal so, 50-50 auf gar keinen Fall.
Aber ich glaube, je länger du in der Lage bist, das Spiel offen zu gestalten,
also sprich, wenn du nach 10 Minuten 2 Uhr hinten liegst, dann ist es vorbei.
Da bin ich mir relativ sicher.
Aber wenn du in ihre Köpfe reinkommst, wenn du vielleicht mal ein, zwei Chancen auch bekommen solltest,
hinten gut stehst.
Also, aber ja.
So richtig gut sind die auch nicht.
Thorsten Lieberknecht muss noch ein Vorbeigehen zu Dieter Hecking gesagt über den VfB Stuttgart.
Was ja auch stimmt.
Also in der ersten Liga-Performen, die jetzt auch nicht über, gerade heute Spieße in Berlin.
Dieter Hecking fährt hin und schaut es sich an.
Doch, ich bin auch bei 50-50.
Gegen den VfB ist der Halbfinaleinzug durchaus nicht möglich.
Ich sage maximal 20-80.
20-80.
20-80.
Das ist doch nicht hier der Pessimismus-Podcast von Nordbayern.
Ja, aber du bist selbst ein Abschiebskandidat in der zweiten Liga.
Und ich glaube, es wäre schon sehr vermessen zu sagen, wir sind an einem guten Tag mindestens genauso gut wie der,
was sind sie gerade, letzter, glaube ich, der Bundesliga.
Da sind schon noch ein paar Klassen dazwischen.
Also ich kann es mir tatsächlich eher nicht vorstellen.
Aber der Pokal hat doch seine...
Ja, ja, stimmt.
Richtig, richtig.
Und ich erinnere ja sehr wahnsinnig gerne an das Jahr 2007, 2000, nein, was?
2006, 2007 war es?
Drei Siege gegen den deutschen Meister.
Ja, stimmt.
Drei Siege gegen den deutschen Meister.
Und der hieß damals VfB Stuttgart?
Und legendär Hans Mayer nach dem 3-0 zum Auftakt, dass er eigentlich sieben, drei verlieren müssen.
Oder zehn, drei.
Und er dann sagt, ja, das lassen wir uns jetzt nicht mehr nehmen.
Sie waren damals Tabellenführer.
Wie er denn diesen Sieg einstuft.
Das lassen wir uns jetzt nicht mehr nehmen.
Ja, schön.
Das waren damals noch die Gags rund um den ersten FZE.
Heute, naja, macht man die auf einem anderen Niveau.
Okay, also du sagst keine Chance gegen den VfB.
Kleine Chance.
Ich und Dani Blum sagen 50-50.
Gut, ihr seid ungefähr auf einem Level.
Ja.
Was jetzt, weiß ich jetzt nicht, wen du damit geleitet hast.
Ihn oder mich.
Aber das soll die Geschichte entscheiden.
Ja.
Oder so ähnlich.
Und danach geht es noch gegen den Karlsruher SC.
Das müsste dann eigentlich aber mit Blick auf die Tabelle schon gewonnen werden am kommenden Samstag.
Das ist dann schon wirklich, wirklich wichtig.
Ja, klar.
Aber lass es irgendwie blöd laufen.
120 Minuten.
Du verlierst den Elfmeterschießen oder sonst was.
Bist mental am Boden und körperlich sowieso.
Und darfst dann nicht mal drei Tage später gegen Karlsruhe spielen.
Also hat auch seine Gefahren, diese Konstellation.
Aber ich bin ja ein alter Unker.
Ja, ich wollte es gerade sagen.
Du ungst heute ganz schön viel.
Und deshalb will du einen Urlaub vor dir und einen Tag mit mir hinter dir hast.
Da musst du doch eigentlich die gute Laune nur so aus dir raussprudeln.
Eigentlich sogar zwei Tage mit mir.
Wir haben uns an zwei Tagen hintereinander in der Redaktion getroffen,
was in unserem Homeoffice-Leben inzwischen auch eher selten vorkommt.
Aber gestern auch am Freitag auch unbeabsichtigt.
Ich wollte ja eigentlich zum Aufräumen mit der Sparkasse und dem 1. FC Wörberg.
Und dann bin ich mit meinem Fahrrad in ein Gewitter geraten und dachte mir,
fahre ich lieber nett weiter zum Pfalzner Meiers,
sondern in die Redaktion ins Trockene.
Und kaum war ich dort angekommen, war draußen schönstes Wetter.
Und es gibt jetzt Bilder von dieser Aufräumeraktion,
wo viele, viele Menschen fröhlich aufräumen.
Nur ich fehl, weil ich ein schön Wetteraufräumer bin.
Und dieses sehr schöne Unwetter hat dann auf der S3-Linie noch einen Baum auf die Gleise geworfen,
der tatsächlich abends um halb zehn noch nicht weggeräumt war.
Sprich, meine S-Bahn war nicht mehr auf dem Plan, den ich nehmen wollte.
Ja?
Ja.
Ich bin dann nach Hause gekommen.
Wie mit dem Zug, aber eineinhalb Stunden später, sagen wir mal so.
Ai, ai, ai, ai.
Ja, ja, ja.
Da war es ja dann wirklich schon spät.
Und trotzdem bist du jetzt schon wieder fit und fidel.
Und die Noten natürlich noch, ja.
Und die Noten. Wer hat denn die Beste bekommen?
Boah, wer hat denn die Beste bekommen?
Jamara, glaube ich.
Dem habe ich eine 3,0 gegeben.
Das war alles so im 3-4-Bereich.
Christopher Schindler?
Ja.
Der schon sehr niedergeschlagen war gestern in der Mixzone.
Da habe ich dann auch ein schlechtes Gewissen, weil ich im Online-Text geschrieben habe,
Schindler, das Eigentor macht den Club unglücklich.
Und dann sah er so unglücklich aus, dass ich mir gedacht habe, hätte ich mal was anderes
genommen als Überschrift.
Ja, ich habe dann auch an seine englische Vergangenheit gedacht und habe ihn dann als
Match-Loser statt Match-Winner titelt.
Ai, ai, ai, ai, ai.
4,5.
4,5.
Weil er halt auch mit Ball schon zwei, drei komische Aktionen hatte, sage ich mal, auch
in der zweiten Halbzeit.
Also man tut ihm, glaube ich, keinen großen Gefallen, ihn so extrem mit einzubinden.
Aber du hast ja da hinten keine andere.
Ja, eben.
Das gilt leider für beide Innenverteidiger, dass das ein bisschen nicht so rund ausschaut
immer, wenn die am Ball sind oder jemandem hinterherrennen müssen.
Trittmeisten Ballkontakte hat der Windahl.
Ah, okay.
Ja, der hat ja auch ein paar abenteuerliche Pessiz-Schutzschutz.
Der auf Geis in der ersten Halbzeit.
Der war Geis von zwei Männern blockiert.
Andererseits, er sollte sich ja mehr Fußball wagen.
Ja, aber 20 Meter vor dem eigenen Tor einen in den Zweikampf reinzuspielen, ist vielleicht
nicht so.
Beim Geis geht das schon mal.
Wie ist die Situation ausgegangen?
Ich kann mich nicht erinnern.
Hat er noch eine Chance für Darmstadt?
Die hatten dann, glaube ich, sogar Überzahl, kurz vorm Strafraum.
Aber irgendeiner hat er noch klären können.
Also, es war ja nochmal so eine Situation von Duman.
Duman verliert erste Halbzeit mal den Ball.
Auf höher der Mittlinie, dann ging es aber auch ratzfatz.
Da konnten sie auch noch irgendwie gerade noch so klären.
Ja, die können schnell Fußball spielen, diese Darmstädter.
Ja, das war schon beeinträchtig.
Zielstrebig vor allem, ja.
Ja.
Aber ich finde trotzdem das Bemühen, um schönen Fußball, war auch gestern zu erkennen.
Auch wenn der Kollege vom Kicker nicht ganz zu Unrecht angemerkt hat, dass in der zweiten
Halbzeit schon wieder sehr viele lange Pässe gespielt wurden.
Aber ich bin immer noch einigermaßen versöhnt.
Ja, aber man darf sich jetzt auch nicht blenden lassen, tatsächlich.
Dieses Bemühen um schönen Fußball ist ja wunderbar.
Aber trotzdem musst du auf die Tabelle schauen.
Also, es kann ganz schnell in die andere Richtung gehen, wenn du jetzt nicht aufpasst.
Also, ich glaube nicht, dass sie es unterschätzen, aber so wie die Stimmung, die Atmosphäre gestern
war, auch wie du sagst, in der Mixed Zone und so weiter, in der Pressekonferenz, hat man
schon gedacht, naja gut, Darmstadt, probieren wir es halt mal und wenn es nicht klappt, auch
nicht so schlimm.
Aber so einfach sollte man das jetzt auch nicht abtun.
Also, die haben in Bielefeld verloren, beispielsweise.
Das war jetzt auch keine Weltmannschaft, also hat man es selber ja auch gesehen.
Ich glaube, da wäre schon ein bisschen mehr möglich gewesen.
Aber ja, vielleicht ist die Mannschaft einfach, ja, hat man schon oft thematisiert, aber einige
sind, glaube ich, wirklich overrated, sind einfach überschätzt.
Ja, jetzt nicht mehr so.
Ich glaube, irgendwann die Woche, gestern oder so, hat Transfermarkt.de die neuen Marktwerte
der zweiten Liga veröffentlicht und da hat der 1. FC Nürnberg schon einiges an Wert
verloren, die Spieler des 1.
FC Nürnberg in dieser sehr theoretischen Schätzung.
Aber Marktwert vernichtet deutscher Meister 1. FC Nürnberg.
Darf man das?
Das schneide ich raus.
Man soll ja nicht zu kritisch sein vor diesem Pokalspiel.
Ja, sonst noch was?
Oder wollen wir über das Stadion reden, wenn wir schon gerade beim Geld sind?
Wir können gerne noch über das Stadion reden, Fadi.
Das ist sehr schön.
Du hast in den letzten Wochen mehrere große Texte zu diesem Thema geschrieben.
Der Klub will ein neues Stadion bauen, hat dafür kein Geld, weil alles in Christoph da
ferner investiert wurde im letzten Sommer.
Und jetzt muss er aber trotzdem ein neues Stadion her.
Warum eigentlich?
Also Punkt 1, der Klub kann gar kein neues Stadion bauen.
Also es wird gerne in der öffentlichen Diskussion falsch dargestellt.
Der Klub kann höchstens Vorschläge unterbreiten, wie eine Finanzierung aussehen könnte, welche
Partner mit im Boot sein könnten.
Aber der Klub kann sonst gar nichts.
Also das ist alles Sache der Stadt.
Diese Machbarkeitsstudie wurde ja auch von der Stadt in Auftrag gegeben.
Der Klub ist jetzt einer derjenigen, die ihre Meinungen äußern dürfen, deren Wünsche
auch abgefragt werden von den Machern der Machbarkeitsstudie.
Und dann wird der Stadtrat im Juli entscheiden, ob die Darstellungen der Machbarkeitsstudie oder
die Visionen oder die Pläne umsetzbar sind, realistisch sind oder nicht.
Und man geht davon aus, dass der Stadtrat sagt, ja, wir brauchen ein neues Stadion, weil
das alte einfach zu viel Kosten verursacht in puncto Instandhaltung.
Und drei Millionen im Jahr, oder?
Habe ich das richtig in Erinnerung?
Drei Millionen Euro?
Also Bürgermeister Vogel sagt, das Stadion belastet den Haushalt im Jahr mit zwei Millionen
Euro.
Zwei Millionen, okay.
Sie machen natürlich über die Betriebsgesellschaft schon auch Gewinne.
Also sie vermieten das Ding ja auch regelmäßig.
Aber unterm Strich bleiben im Jahr zwei Millionen Miese hängen im Haushalt.
Gut, die kann man vermeiden, indem man sagt, okay, man baut was Neues.
Die zwei Millionen können wir natürlich gleich einsetzen, könnte man in die Planung
mit aufnehmen.
Weil diese zwei Millionen für Instandhaltung verwendet werden, oder?
Genau, da geht es eigentlich nur darum, das Stadion nicht einstürzen zu lassen, so ungefähr.
Also die werden von der Bauordnungsbehörde regelmäßig geprüft.
Und die gehen dann da rein und schauen, okay, wie lange hält der Oberrang noch oder wann
kommt das Dach runter.
Da geht es wirklich nur darum, das Ding sicher zu halten und keine Menschen in Gefahr zu bringen.
Es geht nicht um Verschönerungen und so weiter.
Es geht nur darum, das Ding so zu präsentieren, dass die Leute bedenkenlos reingehen können
und wieder raus.
Mehr passiert da nicht.
Und wie sieht dann das neue Stadion aus und wann ist es fertig und wer bezahlt es?
Also wie es aussehen wird, das ist jetzt erstmal auch Sache der Machbarkeitsstudie.
Also diese Macher der Machbarkeitsstudie.
Wer sind denn die Macher der Machbarkeitsstudie?
Die Firma ProProjekt aus Frankfurt am Main, die schon diverse andere Stadionprojekte begleitet
haben.
Auch jetzt zum Beispiel im Berliner Olympiastadion mit involviert sind.
Das soll ja auch neu gebaut werden.
Die schon relativ viel Erfahrung haben auf dem Gebiet.
Und ich muss da sehr viele Idiotenfragen stellen, aber das ist halt so gar nicht mein
Thema.
Was wird in so einer Machbarkeitsstudie dann genau gemacht?
Also werden da schon Entwürfe ausgefertigt?
Die Macher der Machbarkeitsstudie, die arbeiten mit einem renommierten Architekturbüro zusammen
namens Albert Speer und Partner.
Ebenfalls mit Sitz in Frankfurt am Main.
Die haben schon in, Achtung, Katar Stadien gebaut und in Südafrika.
Also auf der ganzen Welt.
Ja.
Die diverse Expos und so weiter.
Ein sehr renommiertes Architekturbüro.
Und so wie ich es verstanden habe, wird auf Basis der Erhebungen, also Machbarkeitsstudie, sagt
ja schon der Name, was da dahinter steckt.
Was ist machbar?
Ja.
In welchem Budget?
Also was kriege ich für 100 Millionen vielleicht?
Ja, was kriege ich für 120?
Was kriege ich für 80?
Welche Varianten gibt es überhaupt?
Ob dann schon tatsächlich ein architektonisch vorgefertigter Entwurf dann rauskommt Anfang
Juni, wenn diese Machbarkeitsstudie präsentiert wird?
Und das weiß ich tatsächlich nicht.
Oder ob die erst auf Basis dieser Daten dann erhoben wird oder gebaut wird, das kann
ich nicht sagen.
Aber wie das Stadion aussieht letztlich, das hängt davon ab, wie der Stadtrat entscheidet.
Wenn die sagen, da geht es erst um die grundsätzliche Entscheidung.
Entweder ja, wir brauchen was Neues.
Dann denke ich mal, geht es in die Planungsphase.
Und wenn die sagen, nee, wir sanieren bloß, wir müssen das Ding jetzt halt nochmal 20 Jahre
irgendwie am Stehen halten, dann wird nicht viel passieren.
Dann geht es halt so weiter.
Aber ich kann es mir tatsächlich nicht vorstellen, weil die Stadt auch merkt, dass es auf Dauer
so nicht weitergehen kann.
Also du glaubst, es wird tatsächlich in nächster Zeit ein neues Stadion in Nürnberg geben?
Ich bin da eher skeptisch, weil ich mir immer denke, in Zeiten, wo alles teurer wird, jetzt
nochmal so ein Stadionprojekt anzupacken.
Gut, dann dürftest du ja nirgendwo in irgendeiner Kommune noch irgendein Großprojekt angreifen.
Ja, da ist dann halt immer die Frage, ist ein Stadion ein Projekt, das wirklich alle Bürger in
der Stadt unbedingt, Bürgerinnen in der Stadt unbedingt brauchen?
Nein, natürlich braucht nicht jeder Bürger in der Stadt dieses Stadion.
Das ist natürlich richtig, aber wenn man es mal hochrechnet, sind es im Jahr eine halbe
Million Menschen, die dieses Stadion besuchen.
Falls sie mal wieder weiter oben spielen sollten, vielleicht sogar noch mehr.
Was auch ein sehr wichtiger Punkt ist, der tatsächlich auch gerne übersehen wird in dieser
Diskussion.
Diese Machbarkeitsstudie bezieht sich ja nicht nur aufs Stadion.
Diese Machbarkeitsstudie bezieht sich auf das komplette Quartier.
Also so ist die offizielle Sprachregelung.
Dieses Quartier, dieses Gelände, das geht letztlich von der großen Straße bis vor zur
Beuthener Straße.
Also es geht darum, wie dieses Quartier, wie Sie gerne sagen, entwickelt werden kann,
was da tatsächlich vorangebracht werden kann, zum Wohle der Stadt, zum Wohle der Region.
Und Nils Rosso hatte jetzt auf dieser Podiumsdiskussion unseres Verlags am Donnerstag vor einer
Woche auch potenzielle Partner namentlich genannt.
Also das sind wirklich ein paar richtig große dabei, die Interesse haben, da mit einzusteigen.
Also wird auf alle Fälle sehr spannend in den nächsten Wochen.
Also das ist dann wiederum basiert auf Ideen des 1.
FC Nürnbergs, was mit diesem Quartier anzustellen wäre, oder?
Das habe ich richtig verstanden.
Genau.
Der Klub trägt seine Entwürfe, seine Pläne bei in der Machbarkeitsstudie.
Also die werden abgefragt und die sagen, okay, wir haben das und das vor.
Sie wollen ja so eine Art Gesundheitscampus oder hätten da gerne so eine Art Gesundheitscampus.
Was muss man sich darunter vorstellen?
Darunter kann man sich zum Beispiel vorstellen, dass wohl die medizinische Abteilung des 1.
FC Nürnberg da mit reingehen sollte.
Also die hätte da praktisch einen festen Platz.
Da würde Siemens, Heatherny jetzt wahrscheinlich diverse MRTs zur Verfügung stellen, reinstellen.
Damit da so eine Art Donaustauf, so eine Art, wo gehen die ganzen Profis hin, wenn sie verletzten.
Ja.
Donaustauf.
Die gehen dann nicht dahin, sondern die sollen nach Nürnberg kommen, weil da so eine Art Kompetenzzentrum,
medizinisches Kompetenzzentrum für Nordbayern entstehen soll.
Was den Vorteil hätte, wenn einer verletzt kommt und da behandelt wird, kann der Klub die Behandlung über die Berufsgenossenschaft abrechnen.
Also sie würden damit tatsächlich auch Geld verdienen.
Okay.
Oder könnten damit Geld verdienen, ja.
Ja, was soll noch alles da mit entstehen?
Ist die Arena Nürnberger Versicherung, die ist da auch irgendwie mit in den Planungen drin?
Die liegt auch mitten in diesem Quartier, auf diesem Areal und natürlich wird auch über die Arena nachgedacht.
Was da konkret jetzt besprochen wird, das weiß ich nicht, aber die Arena ist jetzt auch schon 22 Jahre alt, glaube ich, 2.1 eingeweiht worden.
Baubeginn des neuen Stadions oder des Umbaus soll 2026 sein, dann wäre die Arena 25 Jahre alt.
Wenn der Stadion fertig sein sollte, wäre sie 28 Jahre alt.
Also es zeichnet sich ab, dass da auch Sanierungsbedarf entsteht und wie weit da die Arena jetzt eine Rolle spielt, kann ich nicht sagen.
Aber sie ist auf alle Fälle auch Teil der Machbarkeitsstudie, was da auch verknüpft werden könnte zwischen den einzelnen Positionen auf dem Gelände.
Und wer sind die anderen Partner? Also Siemens, Helsey, Dingsbums hast du gerade schon erwähnt.
Wen hat Nils Rosso dann noch alles erwähnt? Partner heißt ja dann auch, dass sie auch Kohle geben sollen, oder?
Ja, strategische Partner erstmal, klar.
Also man hat erwähnt, die Sportartikelhersteller in Herzogenauach, wobei man kann schon davon ausgehen, dass sie Adidas meinte.
Da sie ja auch der Ausrüster sind und Adidas wohl Interesse daran hat, dass...
Fast der Ausrüster, fast der Ausrüster.
Ja, okay, Adidas.
Die möchten wohl auch nicht so weit weg von ihrer Konzernzentrale ein schönes Stadion haben, weil halt die Nationalmannschaft regelmäßig auch in Herzogenauach jetzt Quartier bezieht zur Vorbereitung auf Turniere oder Länderspiele.
Wen hat er noch erwähnt? Das Fraunhofer-Institut hat er namentlich erwähnt.
Die Friedrich-Alexander-Universität hat er namentlich erwähnt.
Er hat erwähnt einen sehr großen Bauunternehmer vor den Toren der Stadt.
Meinte damit Max Bügel, der ja damals auch die Arena gebaut hat.
Und ja, wohl...
Der dann das Stadion bauen sollte, oder?
Der dann auch das Stadion bauen könnte, sage ich jetzt mal.
Ja.
Es ist alles noch sehr vage, aber der Klub führt Gespräche und der Klub wird irgendwann einen Schrieb der Stadt vorlegen
oder den Machen der Machbarkeitsstudie, wo auch ein Finanzierungskonzept aufgedröselt ist.
Und aufgrund dieser Berechnungen auch des Klubs sollte im Stadtrat erleichtert werden, Ja zu sagen zum Neubau des Stadions oder Umbau des Stadions.
Ja, und wie viel Geld braucht es?
Das kann ich dir tatsächlich nicht sagen.
Also es hängt natürlich davon ab, was auf dem Quartier noch passiert.
Also ich denke, da geht es erstmal um eine Gesamtsumme, das komplette Quartier betreffend.
Was das Stadion kostet, gut, da kann man sich umschauen gerade, was andere Städte dafür gezahlt haben.
Ja, es kann...
Also ich denke schon, dass es mindestens dreistellig werden dürfte.
Eine dreistellige Millionensumme.
Aber wie gesagt, das ist alles noch zu weit weg und man weiß, was in drei Jahren ist, wie teuer da die Baustoffe sind,
wie die Inflation sich entwickelt und so weiter.
Das sind ja alles Größen, die man jetzt noch nicht wirklich vorhersagen kann.
Und wer zahlt es jetzt? Wer soll es jetzt zahlen?
Also...
Ja gut, zahlen sollen es vor allem Investoren.
Es geht darum, die Stadt halt so wenig wie möglich zu belasten.
Die Stadt hätte ja dann die Option zu sagen, okay, wir haben auch unseren Beitrag zu leisten,
aber wir haben natürlich auch Mieteinnahmen pro Jahr.
Sowohl durch den Hauptmieter 1. FC Nürnberg als auch durch andere Vermietungen,
durch andere Veranstaltungen, die sie natürlich dann vermehrt in dieses Stadion holen wollen.
Das ist klar, sie wollen idealerweise auch Flächen vermieten, langfristig vermieten an die FAU,
ans Fraunhofer, was weiß ich, an wen, wo auch wieder fixe Summen dann schon verplant werden können.
Natürlich ist das Thema Namensrechte ein sehr großes Thema.
Also wenn man...
Das Wallach-Stadion für immer war doch gestern ein Klakat in der Nordkurve.
Ja, aber die Stadt kriegt halt gerade keinen Cent für die Namensrechte.
Andere Städte kriegen...
Je nach Größe des Namensrechte Käufers im Jahr 1,5 bis 2 Millionen, wenn sogar noch deutlich mehr.
Wenn nicht sogar deutlich mehr.
Also angenommen, Sie hätten jemanden, der 20 Jahre 2 Millionen zahlt,
hättest du 40 Millionen und schon einen beträchtlichen Batzen dieses Stadions auch wieder mit abbezahlt.
Also das sind sehr komplexe Verhandlungen, die da jetzt, glaube ich, anstehen.
Und es gibt verschiedene Optionen.
Es gibt auch die Option, dass sich möglicherweise ein Unternehmen damit einkauft, Anteile am Stadion übernimmt.
Natürlich dann auch gegen entsprechende hohe Millionensummen.
Also es wird ein Sammelsurim von Ideen sein zur Finanzierung.
Und man darf, glaube ich, auch sehr gespannt sein, wie das dann konkret aussehen wird.
Ja. Und warum braucht es jetzt ein neues Stadion?
Weil der 1. FC Nürnberg in dem nicht mehr konkurrenzfähig ist,
weil zu wenig Fläche für VIP-Gästinnen und sonstiges, oder?
Gästinnen, Gästinnen, ja.
Ja, klar, das ist natürlich das Hauptargument.
Also sie sagen gerade auch die Gäste, die jetzt eben viel zahlen für ihre Karten,
die finanzieren natürlich auch die billigeren Plätze mit.
Wenn einer sich für ein Spiel 300 Euro zahlt, dann subventioniert er so die Argumentation des FC Nürnberg,
auch die Karten für 12 oder 15 Euro, weil sie sonst insgesamt ein höheres Preisniveau haben müssten.
Und sie sagen halt, klar, wenn wir weiterhin Vorletzter sind in der Rangliste der VIP und Logen und Business-Sits in Deutschland,
ich glaube, knapp vor Sandhausen noch, die jetzt aber auch neu bauen, also dann wäre der Klub irgendwann letzter,
wirst du halt auf Dauer nicht konkurrenzfähig sein.
Es ist natürlich was dran, klar.
Du wirst wahrscheinlich mit der alten Kiste nicht ewig konkurrenzfähig sein.
Andererseits gibt es auch Beispiele, siehe Freiburg, die mit einem noch älteren und noch baufälligeren Ding
über Jahre sich in der Bundesligaspitze oder in die Bundesligaspitze aufgestiegen sind.
Da hat es eigentlich auch gut funktioniert.
Die haben allerdings natürlich die fetten Jahre in der Bundesliga erleben dürfen,
als es halt auch vom Fernsehen wahnsinnig viel Geld gab und sich immer wieder gehalten haben.
Die Jahre hat der Klub leider verpasst und jetzt müssen sie halt versuchen, das wieder irgendwie aufzuholen, zu kompensieren.
Ja, spannend. Ich hoffe ja nur, dass die Laufbahn bleibt.
Dass auch im neuen Stadion dann eine riesige Barriere zwischen Publikum und Spielern ist.
Da denke ich nur an den Kollegen Böhm, damit er seine Leichtathletik-Feste da weiterhin veranstalten kann.
Also du glaubst, 2026 geht es los und 2029 ist es fertig am jetzigen Ort.
Also glaubt Bürgermeister Vogel, also hofft Bürgermeister Vogel.
Ich kann es schwer sagen, das hat er im November schon auf der Pressekonferenz zur Vorstellung der Machbarkeitsstudie gesagt.
Also sein Wunsch wäre 2026 Baubeginn und 2029 Einweihung mit einem Länderspiel gegen Gibraltar.
Ja, da freue ich mich jetzt schon.
Also das hat der Klub tatsächlich schon angemeldet beim DFB.
Sie hätten gerne 29 Einländerspiel, um das neue Stadion einzuweilen.
Wann war denn das letzte Länderspiel in Nürnberg?
Ich weiß, wann das nächste sein wird.
Am 11. April gegen Brasilien.
Ja.
Die DFB-Frauen.
DFB, ja.
Wie viele Karten sind da schon verkauft?
20.000 oder so?
Über 20.000, ja.
Ja.
Okay.
Naja.
Naja.
Okay, jetzt kommt ein Viren- und Bedrohungsschutzploppt hier auf.
Das ist immer ein guter Anlass, um den Podcast zu beenden, bevor wieder meine Dingsstelle wegen Inaktivität abgemeldet wird.
Die Stadiongegner haben den dir wahrscheinlich drauf genudelt.
Wahrscheinlich, ja.
Bin ich mal gespannt, ob es da dann wirklich jemanden gäbe, der sagt, dass auch das neue Stadion, wenn es denn gebaut wird, Max-Morlog-Stadion heißen soll.
Oder ob da dann alle ihre Traditionen über Bord werfen, damit sie dann ein neues Stadion bekommen.
Gibt es da schon Gegenwind oder sowas?
Noch zum Thema Namensrechte.
Also Bürgermeister Vogel hat auf dieser Podiumsdiskussion auch eine Frage dazu beantworten müssen.
Also ein Zuschauer wollte wissen, wie es denn da weitergeht.
Und Vogel meinte, natürlich versuchen sie unbedingt das Stadion weiterhin Max-Morlog-Stadion heißen zu lassen.
Aber sie haben natürlich auch finanzielle wirtschaftliche Zwänge und das Geld fehlt der Stadt halt einfach.
Und da die Stadt eh, wie es aussieht, einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag einsparen muss im nächsten Haushalt, so Vogel,
können sie wohl langfristig, mittelfristig nicht darauf verzichten, auch diese Einnahmequelle wieder richtig zu erschließen.
Also ich weiß nicht, was wird, ob sie sich das wirklich leisten können.
Vielleicht gibt es auch wieder einen, der einfach den Namen Max-Morlog-Stadion sponsert.
Wäre natürlich die coolste Lösung, denke ich mal.
Ja.
Aber es ist alles.
Man könnte mal den Kühne in Hamburg fragen, ob er nicht Lust hat, hier in Nürnberg auch ein bisschen Stadion-Namenrechte zu kaufen.
Ja, oder Tönnies in Gütersloh.
Tönnies in Gütersloh.
Gütersloh.
Oh, Gütersloh.
Gütersloh.
Stichpunkt.
Ja.
Wer diesen Podcast heute noch hört, also am Samstagmorgen 11 Uhr, der 1. FC Nürnberg, spielt Zweitliga-Fußball der Frauen gegen Gütersloh.
Es ist mehr oder weniger das entscheidende Spiel.
Naja.
Ich doch, ich versuche ein bisschen Druck aufzubauen.
Das zählen immer alle.
Ja, es sind ja noch acht Spiele oder so.
Nee, Gütersloh, der große Aufstiegskonkurrent für die Mannschaft von Osman Czanka, muss morgen weggefiedelt werden.
Fadi.
Am Pfalzner Weiher.
Ja.
Grüße.
Aber hingehen lohnt sich.
Ich gehe nicht hin.
Ich schaue es mir nur im Stream an, weil ich andere Texte schreiben muss.
Aber du gehst hin.
Dankenswerterweise erst war ich da hingetragen.
Aber ich bin eh der solchen Vogel.
Das letzte Mal war ich beim 2 zu 3 gegen Sand.
Deshalb sind die, glaube ich, alle sehr froh, dass ich daheim bleibe.
Aber sonst jeder und jede Hinder.
Und vielleicht ein schöner Hinweis, guter Hinweis noch.
Die spielen morgen auf dem A-Platz.
Also das heißt, da sind mehr als 400 Zuschauer zugelassen.
Ja.
Da können richtig schöne Atmosphäre entstehen, wenn viele Leute kommen.
Ja.
Und da sprechen wir dann nächste Woche vielleicht auch noch ein bisschen drüber.
Es ist ja heute wirklich ein unglücklicher Aufnahmezeitpunkt für diesen Podcast.
Das passiert nämlich alles.
Alles erst noch in den nächsten 24 Stunden.
Aber gut.
Wir können noch ein paar Self-Fulfilling Prophecies absetzen.
Ja, genau.
Also die Männerkonkurrenz verliert heute und morgen alles in der 2. Liga.
Und die Frauen machen ein lockeres 5-1.
5-1, okay.
Ja.
Baust du jetzt wirklich Druck auf?
Nastassia Lein wird ihre Torgefahr wieder entdecken.
Mhm.
Drei Tore.
Hat-Trick.
Weil man ja einredet, dass auf der anderen Seite der FC Bayern München steht.
Und dann fliegt das schon.
Was tippst du als richtiger Experte?
Bin ich nicht.
Aber ich glaube, es geht unentschieden aus.
Okay.
Hätten sie immer noch alle Chancen.
Es wären zwei Punkte zurück.
Gütersloh spielt sogar noch, glaube ich, gegen Leipzig.
Das ist ja so ein bisschen die Übermannschaft.
Und noch gegen Ingolstadt.
Die angeblich immer gegen die Großen gewinnen.
Behauptet einer, der diesem Podcast mal freundschaftlich verbunden war.
Da muss der Klub aber auch noch hin.
Ah.
Das habe ich vergessen zu erwähnen.
Der Sänger.
Ja.
Okay.
Ey.
Warum so zurückhaltend?
Und entschieden?
Ja.
Man muss auch mal ein bisschen weniger zufrieden sein, Fadi.
Nicht immer gleich, dass den...
Das tuken wir beim ersten Rund und den ersten Hälften in Neuberg.
Allerdings schon in frühen Jahren Grüße an Hugo, dass man mit weniger zufrieden sein muss.
Manchmal.
Der letzte Zweitligist, der einen Pokal geholt hat.
Kann man ja als Gerich laufen lassen.
Gab es schon mal einen Zweitligisten, der einen Pokal gewonnen hat?
Also Kaiserslautern als Absteiger mal, das weiß ich noch.
Ja, das stimmt.
Aber sonst war Union mal im Finale und hat verloren gegen Schalke.
Boah.
Wahrscheinlich gab es schon 20.
Ja.
Es war die Hertha-Bubis mal, also die zweite Mannschaft mal im Finale.
Ja.
Nein, oder?
Der Klub 2007 als strammer Zweitligist.
Da hat man sich ja schon auf die zweite Liga vorbereitet.
Also das könnten wir zählen lassen.
Ne, es gab noch keinen Zweitliga.
Als angehender Zweitligist.
Ja, genau.
Zweitligist in the making.
Gestern waren die Ultras aus Larissa wieder da.
Echt?
Ja, Monsters Larissa.
Okay.
Transparent in der Kurve.
Sehr aufmerksam.
Es wurde ja auch gegen das, vollkommen zu Recht,
gegen das Polizeiaufgabengesetz protestiert mit Spruchbinden.
Ja.
Bodycams wurden zurückgerufen, weil sie Stromschläge ausgelöst haben.
Echt?
Ja.
Ja, das ist ja dann fast wieder.
Naja, gut.
Wollen wir Schluss machen, Wolfgang.
Vielen, vielen Dank für die Aufklärung in Sachen Fußball und in Sachen Fußballstadion.
Das war, glaube ich, die informativste K-Depp-Ausgabe, seitdem dieses Format besteht.
Mal schauen, ob die Leute damit klarkommen.
Über Essen haben wir überhaupt nicht gesprochen, bis auf Hirschen.
Wobei ich doch noch eine Empfehlung habe, um das nicht zu kurz kommen zu lassen.
Die kommt von meiner Mutter diesmal.
Also ist nicht von mir überprüft und ist vor allem auch am Arsch der Welt, nämlich in der Oberpfalz.
Aber es muss ganz hervorragend gewesen sein.
Das beste Essen seit langem beim Öden-Turm in Karm-Münster.
Karm-Münster.
Es gab also geschmorte Bio-Schulter vom heimischen Weide-Rind, Bärlauch, Nockerl, Petersilienwurzel, Rotweinsauce.
Also man muss ein bisschen in die Oberpfalz reinfahren, aber wird mit einem hervorragenden Essen belohnt und kann, weil es, glaube ich, in der Nähe ist, dann auch noch in Rötz vorbeischauen, wo es sehr gutes Bier gibt.
Dann kann man sich noch ein Tragerlbier mit nach Hause nehmen und dann zickzack, schöner Tag in der Oberpfalz.
Das als heutige Kulinarik-Empfehlung.
Was machst du jetzt noch, Wolfgang?
Gehst du essen?
Nee, ich arbeite.
Ja, okay.
Ich auch, leider.
Aber macht ja auch manchmal Spaß.
Viel Spaß morgen bei den Klubfern und wir hören uns dann nicht in unserem Redaktionscall, weil da bist du dann wieder schon auf dem Weg.
Da bin ich schon wieder auf dem Weg.
Genau, fertig.
Und dann schönen Urlaub. Vielen Dank fürs Zuhören. Vielen Dank dir, Wolfgang.
Ciao, ciao.
Tschüss, macht's gut. Ciao.
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