Kein Gloser, kein Gerch, kein Klubfrauen, personell ramponiert wie der 1. FC Nürnberg am 34. Spieltag.
Kommt diesmal kein Depp, diese Mogelpackung von einem Podcast daher.
Nur zwei alte Linksverteidiger haben es an die Mikrofone geschafft.
Mein Name ist Fadi Keblavi und Uli Dickmeier ist auch da, was eine mittlere Sensation ist. Hallo Uli.
Du hast, servus, du hast kein Lust vergessen.
Kein Lust, auch schön, ja. Vielleicht wird das der Folgentitel, kein Lust.
Wie, willst du mit mir über die Deutsche Bahn sprechen?
Dann würden wir unsere Sendezeit überschreiten, befürchte ich.
Aber ich kann einen Kurzabriss dann geben, gerne.
Du wolltest am Samstag, es ist jetzt Sonntag, der 29. Mai, 10 Uhr 18 Uhr.
Nee, es ist Montag, es ist Montag, Fadi.
Es ist Montag?
Gestern war Sonntag.
Dieses Pfingstwochenende.
Dann ist halt Montag. Montag ist kein Depptag.
Ich brauche Urlaub. Morgen habe ich Urlaub. Ab morgen.
Ja, schön für dich.
Dann wolltest du am Sonntag und nicht am Samstag.
Ja, am Sonntag wollte ich nach Paderborn.
Paderborn.
Und?
Ja, der Auswärtsfluch, der Dickmeierische Auswärtsfluch hat wieder zugeschlagen.
Nachdem ich ein Rostock heuer schon ins Sand gesetzt habe, also nicht heuer, aber in dieser Saison,
da nie angekommen bin, war jetzt auch Paderborn etwas schwierig.
Erzähl.
Also sagen wir es mal so, ich war kurz vor der Halbzeit im Stadion.
Und das war schon eine Leistung.
Und das war nicht so geplant?
Nee.
Also im Schnelldurchlauf, es fing damit an, dass der Zug in Nürnberg früh um, oh Gott,
wann war das?
7.30 Uhr, pünktlich Abfuhr.
Dann aber regelmäßig alle 10 Minuten angehalten hat.
Durchsage technische Störungen.
Muss irgendwas überprüft werden.
Dann haben sie einen sogenannten Rolltest immer durchgeführt, was die Clubfans im Abteil
immer sehr lustig fanden zu dem Zeitpunkt noch.
Und dann, der Zug, der Zug hat keine Bremsen.
Also da hat man das alles noch sehr humorvoll genommen.
Ja, dann ging das sehr zäh weiter, weil alle 10 Minuten irgendwie mal wieder 10 Minuten
gestanden sind.
So Blick auf die Uhr habe ich gedacht, naja, okay, das mit dem Anschlusszug in Essen könnte
knapp werden, aber es gibt noch genug Alternativen.
Also ich habe ja vorher geschaut, was da alles so geht.
Und das war jetzt eigentlich gar nicht so riskant geplant.
Und dann, ja, dann hieß es irgendwann, in Frankfurt müssen wir alle, also ein zweiggeteilter
Zug, müssen alle von dem hinteren Zug raus, weil der bleibt da stehen, wird wahrscheinlich
verschrottet, keine Ahnung.
Und alle müssen in die Abteile 39 bis keine Ahnung was, wo dann in Frankfurt so eine kleine
Völkerwanderung eingesetzt hat, weil alle aus den letzten 10 Waggons in die ersten 10
Waggons rein mussten, was dann sehr kuschelig wurde, weil die waren ja auch schon voll.
Ja, dann ging es weiter.
Dann irgendwann ist auf dem Bildschirm aufgeploppt, dass der Halt in Essen heute einfach mal entfällt.
Ohne weitere Angabe, war einfach durchschwingend Duisburg-Essen halten wir heute nicht an.
Wir fahren nur bis Düsseldorf und dann könnt ihr alle aussteigen.
Dann war ich halt irgendwann mit insgesamt inzwischen fast zweistündiger Verspätung in Düsseldorf
gegen Mittag.
Und du wolltest aufgeben in Düsseldorf, ne?
Nein, so schnell gebe ich ja nicht auf.
Du wolltest aufgeben.
Ich wollte den Club jetzt auch nicht im Stich lassen in so einer Situation.
Dann habe ich geschaut, wie komme ich jetzt von Düsseldorf nach Baderborn.
Da hätte es Züge gegeben.
Die sind aber alle ausgefallen, weil irgendwelche Gegenstände auf den Gleisen lagen bei Ham.
Dann gab es noch einen.
Dann habe ich durchgekriegt, okay, mit dem bin ich um 15.40 Uhr in Paderborn.
Also besser als gar nichts.
Dann habe ich den genommen.
Ja, und der, das war so ein Bummelzug.
Und der hat dann irgendwann in Kamen, kennt man vielleicht, Kamener Kreuz,
blieb der dann stehen mit der Durchsage,
ja, wir stehen jetzt auf unbestimmte Zeit wegen eines Polizeieinsatzes.
Wir können Ihnen auch nicht sagen, wie lange es dauert.
Kann mindestens eine halbe Stunde, kann auch länger dauern.
Da war es kurz nach drei.
Und dann, ja, musste ich mal spontan entscheiden,
ob ich die ganze Sache noch versuche, irgendwie zu retten.
Bin dann panikartig, das ist ein sehr kleiner Bahnhof,
rausgerannt zum Taxistand.
Und da stand genau ein Taxi.
Da habe ich gesagt, können Sie mich nach Paderborn fahren?
Und er meinte so,
ich habe mich seltsam angeschaut und gesagt,
ja, also ich glaube, es kommt nicht so oft vor,
dass Leute in Kamen nach Paderborn fahren wollen.
Dann war das nächste Problem, was kostet das ungefähr?
Ja, weiß nicht, 250.
Ja, egal.
Nehmen Sie Karte? Nö.
Okay, dann brauchen wir eine Bank.
Dann sind wir erstmal in Kamen zur Sparkasse gefahren,
damit ich Geld abheben kann, um den Taxifahrer zu bezahlen.
Ich habe ihm dann kurz geschildert, dass es eilt,
also dass ich zu einem Fußballspiel eigentlich muss,
wo er dann gesagt hat, wann ist am Pfiff?
Ich habe gesagt, 15.30 Uhr, Blick auf die Uhr, 15.08 Uhr, schaffen wir.
Hat mich dann schon leicht verunsichert.
Es sind ungefähr 100 Kilometer von Kamen nach Paderborn.
Er hat aber dann erstmal alles gegeben,
hat also fast den Fußgänger am Zebrastreifen überfahren,
ist bei Rot über die Ampel gefahren,
wo ich dann gesagt habe, es kommt jetzt auf zwei Minuten nicht an,
Hauptsache, wir kommen überhaupt an.
Dann hat er während der Fahrt noch versucht, das Stadion einzugeben,
also dieses, wie heißt der Weg, der Wilfried-Finke-Weg oder so ähnlich.
Den kannte sein Navi aber nicht, weil das Auto schon ein bisschen älter war.
Dann habe ich während der Fahrt versucht, das einzugeben, ging auch nicht.
Dann habe ich mit Google Maps ihn gelotst,
weil er wusste überhaupt nicht, wo er hin muss.
Er wollte ja nach Dortmund fahren und hat gesagt,
nee, nicht Dortmund, Paderborn.
Ja, und das Lustige war dann aber,
sobald wir auf der Autobahn waren, Tempo 110.
Obwohl keine Geschwindigkeitsbeschränkung war.
Wir sind dann schön, er lag dann so in seinem Auto mit 110
und wir sind überholt worden von Fahrradfahrern
und sind dann ganz gemütlich, haben uns nett unterhalten.
Er wollte wissen, wo ich herkomme und was denn,
ob die Franken jetzt Bayern sind, habe ich das alles erklärt.
Also es war sehr lehrreich.
Für ihn.
Dann sind wir schön, für ihn ja,
ich war dem Nervenzusammenbruch nahe mit Blick auf die Uhr
und dann sind wir schön gemütlich mit 110 nach Paderborn fahren.
Ich kenne das, mein Vater ist ähnlich Auto-Vater,
der in der Stadt viel zu schnell und kaum ist ein Auto.
Ich wollte dann mal fragen, ob es nicht einen Ticken schneller geht
und dann habe ich aber gesehen, dass auf der Anzeige auf dem Display
irgendwie stand, Motordrosselung wegen irgendwas.
Da habe ich gedacht, okay, da funktioniert irgendwas nicht.
Also ich glaube, der konnte gar nicht schneller fahren.
Ja, und dann waren wir aber dann doch irgendwie um 15 Uhr, ja, 59 oder so.
Waren wir dann wirklich am Stadion in Paderborn.
Dann hat er mal zum Abschied noch von seinem Börick ein Stück abgegeben.
Und das Schöne war aber, dass er sehr optimistisch war.
Ich habe ihm dann eine Wege die Lage geschildert.
Also ich glaube, er war jetzt nicht so der ganz große Fußballexperte.
Er wusste, dass Dortmund irgendwie nicht Meister geworden ist,
aber Relegation und so hat er jetzt nicht so ganz verstanden,
was das eigentlich alles ist.
Und er war aber die ganze Zeit so optimistisch und hat gesagt,
Nürnberg schafft das heute.
Da habe ich gutes Gefühl.
Also das war, glaube ich, ein türkischer Mitbürger.
Da habe ich gutes Gefühl.
Die schaffen das heute.
Ich habe gesagt, sie kennen den Klub ja nicht.
Also sie können gut reden, aber er hat sich nicht beirren lassen,
hat mich mit einer wirklich Überdosis-Optimismus
da ins Stadion entlassen.
Und ich kam hin und es stand 1.0.
Insofern herzliche Grüße an meinen Taxifahrer aus Kamen.
War ein Erlebnis.
Und die zweite Halbzeit habe ich gesehen.
Herzlichen Glückwunsch.
Und es wäre interessant, wie er zurückgekommen ist.
Ja, ich hätte dann, also die Hinfahrt war eigentlich
die einfache Fahrt mit einmal umsteigen.
Die Rückfahrt wäre die mit dreimal umsteigen gewesen.
Und dann habe ich schon gesehen,
dass da auch wieder diverse Verspätungen angekündigt sind.
Und habe dann mich entschlossen,
sicherheitshalber mit unserem Fotografen,
dem Wolfgang, zurückzufahren mit dem Auto.
Vielen Dank, Wolfgang.
Grüße.
Auch Grüße an seine Frau,
die diesen Podcast manchmal heimlich hört.
Weiß ich.
Grüße.
Grüße.
Und ja, der hat mich damit heimgenommen.
Und ich habe dann auf der Fahrt irgendwann festgestellt,
dass auch der Zug, der letzte Zug von, keine Ahnung,
irgendwo in Hessen nach Nürnberg komplett gestrichen worden ist.
Also ich wäre dann irgendwie um 11 Uhr in,
Gott, keine Ahnung, wo war das?
Muss ich nochmal nachschauen.
Eine deutsche Reise mit Rudi.
Ja.
Ja.
In Hanau.
Rudi Völler.
In Hanau wäre ich um 22.
27 gestrandet und nie mehr weitergekommen.
Rudi Völler und Pascal Köpke,
wie wir aus diesem Podcast wissen.
Ah, stimmt.
Ja.
Also das im Schnelldurchlauf meine kleine
Abenteuerreise nach Paderborn.
So schnell war das gar nicht.
Ich glaube, das waren jetzt sieben Minuten.
Der längste Einstieg aller Zeiten.
Sieben Minuten Reiseerklärung.
Aber ja, jetzt ist
Urlaub.
Nee, für dich.
Aber ich kann zurück im Park zumindest.
Das ist doch sehr schön.
Aber ein bisschen arbeite ich noch, nachdem ihr alle in Urlaub geht.
Es wollen ja
Aufräumarbeiten noch erledigt werden.
Und das Schöne ist,
ich fahre morgen in Urlaub und zwar mit der Bahn.
Da freue ich mich jetzt noch ein bisschen.
Viel Spaß.
Ich kann dir die Nummer von einem guten Taxifahrer geben,
wenn es irgendwo hakt.
Du kommst sicher an.
Zwar nicht schnell, aber entspannt.
Ja, das wäre die Notfallvariante.
Die muss man ja nicht machen.
Der 1. FC Nürnberg spielt nächstes Jahr
Zweitliga-Fußball. Freust du dich da, Uli?
Naja, das heißt,
ich muss wieder nach Paderborn und Rostock.
Ja.
Doch, ja.
Schon.
Zweiter Versuch.
1-0 in Paderborn.
Lukas Schleimer hat das Tor geköpft nach Flanke des großartigen Enrico Valentini.
Grüße von dieser Stelle.
Ja, und es hätte es noch nicht einmal gebraucht,
weil Arminia Bielefeld ein noch größerer Depp ist als der,
eine Deppin,
als der 1. FC Nürnberg.
Und in Magdeburg 4-0 oder so verloren hat.
4-0.
Und vor allem relativ zeitig schon auch 0-2 hinten war.
Ja.
Also es war angenehm unaufgeregt.
Also ich habe ja mit dem Schlimmsten gerechnet,
auch so nach den Eindrücken der Drittliga- und Bundesligaspieltage,
wo man wieder sieht,
oh Gott, oh Gott,
ist das alles unerträglich spannend.
Und dann dachte ich,
jetzt wird der Sonntag auch eher unentspannt.
Aber es war dann erstaunlich relaxed.
Ja.
Also weniger jetzt wegen der 1-0-Führung,
weil das ja dann doch immer noch so,
muss ich denken,
das kann schon auch noch kippen.
Zumal ja Paderborn jetzt auch nicht wirklich,
also die haben ja nicht gerade wenig Chancen gehabt,
hätten das jetzt auch nicht verlieren müssen.
Ja.
Aber bei Bielefeld hat man dann schon relativ schnell den Eindruck gehabt,
da geht nichts mehr
und damit war das Ding ja durch.
Ja.
Das mit diesen Zweitliga- und Drittligaspieltagen,
die waren natürlich wirklich sehr lustig.
Und ich befürchte,
wir sind da ein bisschen schuld,
an diesem ganzen Chaos,
das da in den deutschen Fußballstadien passiert ist,
weil wir ja diesen Trend begonnen haben
mit den vorzeitigen Nicht-Abstiegsfeiern.
Und deshalb haben sie beim SVW in Wiesbaden
eine sehr vorzeitige Aufstiegsfeier gefeiert
und beim HSV haben sie es einen Tag später gleich nachgemacht.
Also tut uns leid.
Ich hätte mich ja...
Man musste es schon wirklich können
mit dem Vorheiligfeiern.
Also das ist nichts für Anfänger.
Wir können den nur...
Also ich hätte mich ja sehr gefreut,
wenn Bayern,
die haben ja auch schon,
habe ich gesehen,
die haben ja auch schon gefeiert,
während da in Dortmund nochmal
ein Ball in den Strafraum geflogen kam
nach dem 2-2.
Das hätte ich sehr lustig gefunden,
so als Revanche für damals Schalke,
wenn da noch das Dortmunder 3-2 gefallen wäre
und die Bayern dann jubelnd aus der Kurve
wieder abziehen müssen,
nicht mehr jubelnd,
aber ganz so ist es dann halt doch nicht gelaufen.
Naja, es kann nicht alles glatt laufen.
Aber war auch in Paderborn noch sehr lustig,
weil dann so die halbe Klubmannschaft
in der Mixzone stand
und dieses absurde Heidenheim-Spiel,
diese 43-minütige Nachspielzeit,
sich da noch angeschaut haben
und da richtig mitgefiebert haben.
Das war recht nett.
Herzlichen Glückwunsch an Frank Schmidt,
ein Ex-Klubberer in der ersten Liga.
Das ist doch auch schön.
Aber jetzt machen wir mal kurz Werbung.
Stimmt.
Kurz vor Schluss.
Irgendwann muss immer die Werbung kommen,
hat mir mal jemand gesagt im Verlag,
der sich auskennt mit solchen Sachen
und daran halte ich mich.
Also Werbung und dann reden wir nochmal über alles.
Ja, bis gleich.
Bis gleich.
Als der Strom weg war, warst du bei mir.
Und ich sagte, bitte hilf mir.
Diese Spielzeit war so krass,
mit Zittern, Angst und Agonie.
Und trotzdem hatten wir viel Spaß.
Was ist im Fußball schon logisch, Herr Kiblavi?
Ich back zusammen und leg den Stift hin.
Ich sag danke, die Kutschu und merci.
I've got nothing but affection
for all those who sailed with me.
Felix Wenzel?
Hat er da seinen Rücktritt bekannt gegeben?
Mit seinem letzten Spieltag?
Das klingt für mich jetzt eher nach Sommerpause.
Das klingt nach Sommerpause.
Würde man auch gar nicht akzeptieren, Rücktritt.
Also abgesehen davon.
Nicht von Felix Wenzel, aber Dekujo.
Können viele zurücktritten, aber nicht Felix Wenzel.
Ja, Dekujo.
Ich habe keine Ahnung, wie man das ausspricht.
Aber danke dafür, Felix,
dass du nochmal so ein paar Wörter reinbaust,
die ich nicht aussprechen kann,
um diese Tradition zu bewahren.
Vielen, vielen Dank für alle Spieltagsgedichte in dieser Saison.
Sie haben es leichter gemacht,
diese Saison irgendwie zu ertragen.
Finde ich zumindest.
Und deshalb sagen auch wir erstmal Danke.
Und über diesen Rücktritt diskutieren wir nochmal.
Ein anderer Rücktritt ist ausgeblieben erstmal,
obwohl gefordert in Paderborn,
von den Ultras unter anderem.
Dieter Hecking will nicht zurücktreten.
Klang nicht so gestern.
Also wir haben ihn nach dem Spiel
auf das Transparent angesprochen.
Und er meinte dann erstmal so,
jeder Fan kann seine Meinung vertreten.
Und wenn das halt die Meinung der Hardcore-Fans ist,
wie er sie genannt hat,
dann akzeptiert er das erstmal.
Aber er hat,
wie er das formuliert ist,
setzt andere Prioritäten.
Oder das sind für ihn jetzt nicht so die ausschlaggebenden Argumente,
so ungefähr.
Er schaut eher,
was sie intern arbeiten
und was sie da voranbringen.
Und ja,
wir sind dann zu einer kleinen Saisonanalyse gekommen,
wo er dann eben meinte,
es gibt definitiv sehr objektive Erklärungen und Fakten,
warum die Saison so gelaufen ist,
wie sie gelaufen ist.
Und natürlich muss man das alles kritisch aufarbeiten.
Und er will sich da auch nicht aus der Verantwortung nehmen.
Kam dann auch nur auf das Verletzungspech natürlich,
als einen Fakt zu sprechen,
was man jetzt natürlich nicht ganz wegdiskutieren kann.
Kann man nicht.
Aber es war jetzt sicherlich nicht der einzige Fakt.
Aber sagt er auch, räumt er auch ein.
Aber Rücktritt klang jetzt eigentlich nicht durch.
Also er hat dann am Schluss
so ein kleines Hintertürchen aufgelassen.
Also dass er entlassen wird,
hat er gesagt,
davon geht er nicht aus.
Er hat einen laufenden Vertrag.
Und sieht es deswegen,
es wird jetzt Diskussionen geben
und Gespräche mit dem Aufsichtsrat,
wo man die Saison so ein bisschen analysiert
und schaut, was hat man falsch gemacht,
was hat man gut gemacht.
Das war ja auch nicht alles schlecht,
sagt er.
Mit Verweis zum Beispiel auf den DFB-Pokal,
wo man für Klubverhältnisse relativ weit gekommen ist.
Es war nicht alles schlecht,
aber man muss schon kritisch alles aufarbeiten.
Aber es macht sich jetzt da nicht groß,
sagen wir seinen Job.
Also das konnte ich nicht raushören.
Und wie gesagt,
so eine kleine Hintertür hat er sich offen gelassen.
Sagt er,
er wird jetzt die nächsten Stunden und Tage
natürlich auch mal in sich gehen
und sich Gedanken machen,
ob er das in der Form so weitermachen will.
Dann kam aber wieder der Ansatz,
dass er ja in der Form,
dass man doch auch mit Nils Rosso
so viele Sachen angestoßen hat im Verein,
Stadion und viele positive Dinge für den Verein.
Also es klang dann für mich schon wieder eher so,
als dass er von seiner Arbeit
jetzt nicht so nicht überzeugt ist,
dass er da jetzt Konsequenzen ziehen will.
Würde mich jetzt erstaunen.
Ich würde es jetzt nicht komplett ausschließen.
Das kommt jetzt wahrscheinlich
auf die Gespräche mit dem Aufsichtsrat an.
Aber es klang jetzt für mich nicht so,
als dass man jetzt erstmal
einen neuen Sportvorstand suchen muss.
Sehen wir denn auch diese Fortschritte
beim 1. FC Nürnberg,
Dieter Hecking?
In der Saison braucht man nicht
über Fortschritte reden, glaube ich.
Also das wäre jetzt lächerlich.
Also die Saison war ein klarer Rückschritt.
Also im Prinzip ist man jetzt wieder
ungefähr da gefühlt,
wo man war,
als Hecking und Klaus damals übernommen haben.
Also ein Jahr nach der Relegation.
Deshalb hat man die Relegation
dann Gott sei Dank noch umgangen.
Wobei Hecking auch meinte,
es war dann wieder sein Lieblingsthema,
irgendwie dieses,
dass keiner der Mannschaft was zutraut.
Und für sie war es immer klar,
dass es hätte auch viele gegeben,
die ihn bestärkt haben
und gesagt haben,
ihr schafft das.
Aber die würde man nie hören.
Man würde immer nur die Unkenrufer hören,
die ihm sagen,
die schaffen es nicht.
Weil ich dann gesagt habe,
naja, aber es war ja auch so,
dass ihr es Woche für Woche
nicht geschafft habt.
Also es hätte ja genügend Möglichkeiten gegeben,
diese Tür,
dieses Tor aufzustoßen zum Klassenerhalt.
Und es war ja jedes Wochenende so,
dass es halt nicht geklappt hat.
Also dann kann man sich auch nicht beschweren,
wenn man halt sich nicht unbedingt
auf den letzten Spieltag verlassen möchte
und dann da ein bisschen Bauchschmerzen hat.
Aber das ist so sein Lieblingsthema
mit dem fränkischen Pessimismus,
der dem Verein nicht gut tut.
Und kann man dann natürlich leicht sagen,
weil es hat ja geklappt,
es ist ja gut gegangen.
Und ich glaube,
es gibt auch niemanden,
der sich es anders gewünscht hätte,
nur um Recht zu haben.
Mich inklusive.
Also ich habe mich sehr gern geirrt.
Wir haben eine Nicht-Abstiegsfeier
irgendwann im Leben gefeiert.
Also wie positiv kann man sein?
Ja, eben.
Das erwähnt dann wieder keiner,
dass wir dieser Mannschaft
alles zugetraut haben.
Ja, trotzdem.
Also ich weiß nicht,
ob das mit der Publikumsbeschimpfung
immer so eine ganz gute Idee ist,
die Verantwortlichen beim 1. FC Nürnberg
da jetzt relativ konsequent durchziehen.
Aber das hatten wir ja letzte Woche.
Also Beschimpfung würde ich jetzt
nicht nennen wollen.
Das war jetzt keine Beschimpfung.
Das war halt eher so ein bisschen,
fast so ein bisschen resigniert.
Ja, es ist halt hier so.
Ja, vielleicht ist es hier so,
aber das sind halt einfach auch Erfahrungswerte.
Man ist halt irgendwann geprägt.
Vielleicht sollte man mehr
Kamener Taxifahrer irgendwie hier haben,
die das einfach alles positiv sehen
und da noch unbelastet sind
von den Erfahrungen der Vergangenheit.
Ja.
Ist ja vielleicht gar keine falsche Herangehensweise.
Ja, wenn man den 1. FC Nürnberg ignoriert,
dann kann man sehr positiv
auf den 1. FC Nürnberg blicken.
Das ist vielleicht eine Erkenntnis
für die nächste Saison.
Aber also,
ich sehe keine Fortschritte.
Ich finde...
Die Frage,
es ist halt die grundsätzliche Frage,
die ich mir auch stelle,
wir sind halt sehr ernsthaft,
aber die ersten zwei Jahre waren ja jetzt,
ich fand es ja nicht grandios unter Robert Klaus,
aber es war ja eine gewisse Aufwärts...
Es war ja so eine gefühlte Aufwärtstendenz spürbar,
die jetzt in dem Jahr dann auch schon
unter Robert Klaus halt wieder
sich zurückentwickelt hat.
Jetzt ist halt die Frage,
dass man sagt,
okay, das war jetzt mal ein Jahr,
wo irgendwie vieles,
bis alles schiefgegangen ist.
Also alles nicht,
sonst wären wir abgestiegen,
aber vieles schiefgegangen ist.
Ob man jetzt sagt,
man gesteht mal ein so ein Jahr zu,
auch einem Dieter Hecking,
und schaut,
dass er die Chance,
oder gibt ihm die Chance,
das im nächsten Jahr jetzt einfach
besser zu machen,
was natürlich bei der Trainerwahl
dann schon anfängt,
dass man einfach jetzt mal
ein glückliches Händchen braucht
bei der Wahl des neuen Trainers.
Oder ob man sagt,
man schmeißt jetzt wieder alles komplett um
und sucht sich einen neuen Sportvorstand.
Und da bin ich selber,
muss ich ehrlich sagen,
fast ein bisschen
bei der ersteren Option,
jetzt nicht komplett
tabula rasa zu machen
und wieder alles auf links zu drehen,
sondern,
ja,
mit Kontinuität.
Man sieht es jetzt wieder in Heidenheim,
die hatten auch Jahre drin,
wo es mal nicht so lief
und haben festgehalten dran
und jetzt sind sie belohnt worden,
ohne jetzt einen Klub
mit Heidenheim vergleichen zu wollen.
Aber vielleicht ist es auch nicht verkehrt,
mal so ein Jahr
dann einfach durchzustehen
und ist aber auch klar,
im nächsten Jahr muss er liefern.
Wobei er auch schon vorgebaut hat,
was das Saisonziel betrifft.
Das sagt aber auch einer der Fehler,
das Saisonziel so zu formulieren
im letzten Jahr
mit diesem,
ja,
oberen Tabellentrittel,
also Platz 1 bis 6
und er hätte ja explizit nie
vom Aufstieg gesprochen
und hätte es auch nie
auf der Rechnung gehabt.
Muss ich sagen,
das glaube ich nicht.
soweit ich weiß,
war das intern schon ein großes Thema,
dass man in der Saison
auch mit Blick auf die Konkurrenz,
auf die vermeintlich leichtere Konkurrenz
in dem Jahr schon
vorne sehr massiv angreifen wollte.
Also,
das nehme ich nicht ganz ab,
dass das nie ein Thema war.
Aber er meinte dann,
man müsste sich halt vielleicht
in Nürnberg auch mal
damit abfinden,
dass das eben beim Aufstieg
jetzt erstmal kein Thema sein kann.
Also,
wird wahrscheinlich nächstes Jahr
das Saisonziel dann eher so
Klassenerhalt lauten
und dann freut man sich
über alles,
was besser ist.
Hurra.
Kann man durchaus so sehen,
finde ich,
wie du das jetzt skizziert hast,
von wegen zweiter Chance.
Man kann es aber auch
ganz anders sehen.
Kann man, ja.
Ich sehe es anders,
weil man sieht,
dass die Entwicklung
in den beiden Jahren
eben überhaupt nicht nachhaltig war,
dass es eben nicht gelungen ist,
den 1. FC Nürnberg
zu einem modernen Fußballverein
umzubauen,
der so von seinem Glück
auf dem Transfermarkt
in jedem Sommer abhängig ist,
wie dann die Saison wird.
und dann,
wenn man diesmal,
wie diesmal kein Glück hat,
dann kann alles in die,
kann alles in die Hose gehen.
Ich kann auch die verstehen,
die sagen,
es bringt nichts,
ständig Leute rauszuschmeißen.
Das ist aber ein Argument,
das relativ schwierig ist,
wenn es um einen geht,
der in dieser Saison
zwei Trainer rausgeschmissen hat.
Also da,
wo ist denn da das,
wo ist denn da das Argument?
Dann,
das ist eben,
das ist eben dieses Fußballbusiness
und deshalb,
und dann das Argument,
man findet keinen besseren,
naja,
da,
das überzeugt mich auch nicht,
auch nicht wirklich.
Wobei du ja eine Garantie,
Garantie hast ja nie,
egal wen du jetzt holst,
außer vielleicht Schmädest,
da hättest du vielleicht eine Garantie.
Aber,
aber ansonsten,
es ist ja immer,
im Fußball ist halt auch vieles
nicht nur auf Zufall aufgebaut,
aber nur bis zu einem gewissen Grad planbar.
Also,
man muss ja,
ich bin dann schon auch so selbstkritisch,
dass ich sage,
wenn wir mal zurückblicken,
im Sommer,
wo wir so die Transfers angeschaut haben
und da waren wir alle der Meinung,
uh,
der Dua ist schon guter
und da ferner,
Dresden,
zwölf oder dreizehn Tore,
ja,
also,
da waren wir auch dezent optimistisch,
da haben ja alle davon angefangen gesagt,
wie kann man den Blinden da ferner holen
und der Dua,
der,
ne,
also,
manches kannst halt einfach nicht vorhersehen,
wie es läuft
und diese Verletzungsmisere in der Saison,
die war schon krass,
also,
das hat schon auch
seinen Beitrag geleistet,
er hat dann nochmal dieses Beispiel Schindler,
da hat er gesagt,
ja,
das seht ihr ja alles nicht,
das Kaiserslautern-Spiel,
ihr regt euch alle auf über das 3-3,
was natürlich vollkommen unnötig war,
aber ihr wisst ja nicht,
was in der Mannschaft da vor sich geht
und nach der Schindler-Verletzung
wären die also alle wirklich komplett
am Boden zerstört gewesen
und das hätte was gemacht mit der Mannschaft
und sowas sehen wir immer nicht
und wir sehen nur das nackte Ergebnis,
wie es dazu kam
und was dazu geführt hat,
ja,
ja,
man kann trotzdem,
finde ich,
Risiken minimieren
und den Zufall vielleicht minimieren,
den Einfluss des Zufalls
und das ist halt,
finde ich,
einfach,
einfach nicht gelungen
und
wenn wir eine Mannschaft gut bewerten
vor einer Saison,
dann ist das was anderes,
als wenn das
Menschen tun,
die dafür sehr viel Geld bekommen.
Also,
dass man die Mannschaft
komplett überschätzt hat
vom Leistungsvermögen her,
ich glaube,
den Vorwurf müssen sie sich machen lassen
und zwar bis zur Winterpause
noch überschätzt,
weil es gab ja da auch noch
diese denkwürdige Rede
bei der Mitgliederversammlung,
wo dann so Platz 6
vielleicht doch noch nicht
so ganz abhaken
und also spätestens da
hätte man vielleicht
unabhängig von irgendwelchen
Verletzungsgeschichten merken müssen,
dass das utopisch ist,
mit der Mannschaft irgendwie
diese Ziele zu erreichen.
Ja.
Also,
da sind wir uns einig.
Da sind wir uns einig
und meine Meinung ist halt,
Stand jetzt ist es einfach
nicht aufgegangen,
was sich der 1. FC Nürnberg
und was sich Dieter Hecking
von dieser Zusammenarbeit
versprochen haben.
Noch dazu hat man mit
Olaf Rebbe dann auch noch
einen, der auch noch
für die Kaderplanung
zuständig ist
und wenn dann so eine Saison
dabei rauskommt,
dann müssen wir ja
solche Fragen
gestellt werden.
Antworten werden sie dann
an anderer Stelle.
Ich sehe ganz,
ganz ehrlich,
auch wenn das vielleicht
nicht der Ansatz sein wird,
aber ich sehe einfach
ein wahnsinnig
pragmatisches Problem.
Also angenommen,
du entscheidest dich jetzt
in dieser Woche,
das machst du ja nicht
aller Bayern München
fünf Minuten
nach dem Klassenerhalt,
sondern es wird Gespräche geben
und angenommen,
man entscheidet sich
nach diesen Gesprächen,
wie auch immer,
ob von Hacking-Seite
oder von Aufsichtsrat-Seite,
man macht es nicht weiter.
Ja.
Dann musst du erst mal
einen Aufsichtsrat suchen.
Ich weiß nicht,
kann natürlich sein,
dass du im Hintergrund
vielleicht auch schon,
äh, Sportverstand.
Sorry, genau.
Dann musst du erst mal
einen Sportverstand suchen,
der dann wiederum
ja einen Trainer suchen muss.
Ja.
Es liegen jetzt alle Gespräche,
lagen ja bislang
großartig auf Eis,
weil man nicht wusste,
wo es hingeht.
Du musst jetzt Spieler verpflichten,
du musst mit Spielern reden,
die du halten willst
oder nicht halten willst.
Das hängt aber alles
wieder vom Trainer ab.
Also ich sehe da einfach
ein zeitliches Problem,
jetzt einen neuen Sportverstand
zu suchen,
der dann einen neuen Trainer sucht,
der dann anfängt,
einen Kader zusammenzubasteln mit.
Das haut ja in der Zeit
überhaupt nicht hin.
Ja, aber...
Also ob das jetzt
der richtige Ansatz ist
und ob das jetzt
das Argument sein sollte,
sei dahingestellt.
Aber ich glaube schon,
dass das auch mit reinspielen wird,
auch beim Klub,
äh,
von Seiten des Aufsichtsrats,
dass man ein bisschen Panik hat,
ähm, ja,
nach dem Motto,
wer soll es denn jetzt
dann schnell machen?
Ja, aber die Frage
müsste doch längst beantwortet sein,
oder?
Also das ist doch,
es hätte ja auch sein können,
dass Dieter Hecking
nach dieser Saison,
nach der Rechnung sagt,
wenn du...
Und dann hätte,
also,
dass der Aufsichtsrat
jetzt noch nicht
irgendwelche Ersatzkandidaten
zur Hand hat,
das will ich mir gar nicht vorstellen,
weil das wäre ja,
das wäre dann wirklich,
so,
als würden wir
irgendwas planen,
oder so,
also...
Also würden wir uns
nicht überlegen,
was wir machen,
wenn der Zänger plötzlich abspringt
und...
Genau,
exakt.
Und wie schnell
haben wir den Kloser
aus dem Hut gezaubert,
der sich jetzt irgendwo
an Portugal
am Strand
verlustiert
und deshalb heute...
Grüße.
... fehlt.
Grüße.
Ja, deshalb...
Ja, du hast natürlich recht,
aber wir kennen auch
die Struktur
beim 1. FC Nürnberg
und ich
weiß nicht,
ich...
ich hätte da so
dezente Zweifel,
ob man da wirklich
jetzt so handlungsfähig ist
auf die Schnelle.
Ich auch,
deshalb würde ich mich
gern überraschen lassen
und alles andere
müsste ja eigentlich
auch feststehen,
nämlich für welche Art
Fußball der 1. FC Nürnberg
stehen soll
und deshalb
wären die nachfolgenden
Schritte mit Trainer
und Spielersuche
ja eigentlich gar nicht mehr
so komplizierte,
aber eben,
dass es sowas
nicht gibt,
ist ja auch
eine...
ein Versäumnis
eines Sportvorstands,
der genau für sowas
sorgen soll,
dass eine übergeordnete Idee
in einem Verein entsteht
und die kann ich halt
nicht erkennen.
Aber...
Man, du könntest das natürlich
leicht machen
mit der Trainersuche.
Man, du hättest ja einen,
der jetzt auch auf der Bank
gesessen ist
in den letzten Wochen
und, was man so hört,
intern auch durchaus
hohes Ansehen genießt.
Jetzt waren die Spiele
halt in den letzten Wochen
auch nicht so...
Man kann ja einmal nicht sagen,
alles, was geil ist,
oder was Schlechtes
war Hacking
und alles andere
sind dann die anderen.
Also,
die Performance
war jetzt in den letzten Wochen
auch nicht so toll,
dass man sagt,
jetzt musst du den Fiel
aber unbedingt
zum Cheftrainer machen,
weil der hat ja so einen
Wahnsinns-Input gehabt
und das alles
so grandios hingebogen,
das war es ja nicht.
Wobei ich jetzt auch nicht
im Detail weiß,
wer dann in dem Konstrukt
letztlich der Entscheidung...
Naja, wahrscheinlich
war der Entscheidungsträger
schon Hacking.
Ja.
Wo Fiel beim Training
natürlich
wesentlich aktiver war,
Hacking da eher so eine
beobachtende Rolle
immer gehabt hat.
Also,
es ist ja auch nach wie vor
nicht vom Tisch,
die Personalie.
Also,
er hat gesagt,
das ist natürlich auch
noch ein Thema,
aber es gibt halt wohl
auch noch andere Optionen,
über die sie nachdenken,
was dann wiederum
natürlich auch schon...
Also,
wenn sie wirklich
hundertpräzentig
überzeugt wären,
dann könnte man jetzt auch
sagen,
Fielo macht das.
Ja.
Ja.
Deswegen glaube ich fast
eher nicht,
aber auch da weiß ich nicht.
Also,
ich lasse mich überraschen.
Ich könnte mir vorstellen,
dass es mit ihm funktioniert.
Und er hat ja
Zweitliga-Erfahrung
als Cheftrainer
und bei der U23
nachweislich
einen guten Job gemacht.
Und wie gesagt,
was man so hört
von den Spielern,
wenn man denn überhaupt
noch was hört,
man kommt ja da auch
nicht mehr so richtig ran
an die Herren,
aber war eigentlich
schön zu hören,
dass er intern da
großes Ansehen genießt
und auch mit so einer Art
so dieses Emotionalle
ein bisschen reinbringt.
why not?
Ja,
ich hätte jetzt auch
kein größeres Problem.
Bedenken hätte ich nicht.
Problem damit,
nee,
das könnte funktionieren.
Ist aber auch
unsere Entscheidung,
was eigentlich ganz cool ist.
Wir sagen dann danach wieder,
dass es eine schlechte Entscheidung war.
Exakt.
Deshalb
ist es ja ganz cool.
Was müssen wir denn noch
besprechen?
Also,
ja,
Dieter Hecker,
die Personal hier wird es mal
interessant in den
nächsten Tagen
und
Stunden.
Du hast ja,
du glaubst dir immer noch
so ein bisschen,
dass es endet,
ne?
Ich glaube,
wie auch immer.
Ja,
genau.
Ich hätte mir tatsächlich
vorstellen können,
dass er
aufhört einfach
und sagt,
ja,
okay,
das war jetzt
drei Jahre,
war okay mit einem blöden
Ende und
jetzt,
ich habe so viel erlebt
im Fußball,
so viel erreicht
im Fußball,
jetzt könnte er mich mal
am Arsch lecken,
auch die Keplawis,
Dickmeyers und
Glossers,
die da ihre
peinlichen Gags
machen und
ich gehe
heim
und kümmere mich
ums Haus
oder sowas.
Hätte ich so gemacht,
zumindest.
das erschließt sich mir
nicht ganz so rum.
Ich glaube,
da hat er trotzdem noch
zu viel
Tatendrang
und so viel Ehrgeiz,
würde ich jetzt mal sagen.
Ist ja auch nicht
auszuschließen,
vielleicht hat er jetzt auch
wieder Spaß gefunden
an diesem Trainerjob.
Zwei Dinge,
die mir vollkommen
hat Spaß gemacht.
Hattenrang
und Ehrgeiz,
aber gut,
ja,
nee,
das,
Trainer
macht er auf keinen,
also nicht in Nürnberg,
oder?
Nein,
das auf keinen Fall,
das ist auszuschließen,
aber ich könnte mir vorstellen,
also er wird,
ich glaube auch nicht,
dass er jetzt irgendwie
nochmal einen Bundesligisten
oder einen Zweitligisten
übernimmt,
aber ich könnte mir vorstellen,
irgend so ein netter,
Nationaltrainerjob irgendwo,
wo man jetzt
einen ganz großen Stress hat
und da auch so ein bisschen
perspektivisch arbeiten kann,
könnte,
also es ist eine Spekulation
von mir,
gibt es keine Indizien
oder so,
aber ich könnte mir vorstellen,
dass das für ihn,
das hat er auch mal
vor einigen Jahren
schon gesagt,
dass sowas für ihn
durchaus auch nochmal
reizvoll sein könnte,
von Lichtenstein
oder sowas dann irgendwie.
Mit Lichtenstein
zur EM,
na wohl zur EM,
zur EM dürfen wir
inzwischen auch schon alle
eigentlich,
wäre das jetzt auch
keine große Leistung
mit Lichtenstein.
Also ich könnte mir vorstellen,
wenn er da ein Angebot hätte,
ein reizvolles,
dass ihn das zumindest
zum Nachdenken bringen könnte,
aber wie gesagt,
das ist nur mein ganz
persönliches Gefühl.
Grüße an den Lichtenstein'schen
Fußballverband,
hört bestimmt jemand zu hier.
Wir hätten da jemanden.
Wir hätten einen Kandidaten,
der es wirklich gut macht,
aber naja,
gut,
nicht unsere Entscheidung,
das ist der
Nichtentscheidungspodcast
von
nordbayern.de.
Okay,
also,
wir warten mal ab,
ich bin skeptisch,
dass das noch was bringt,
weiter zusammenzuarbeiten,
und die Ultras sind skeptisch,
dass das was bringt.
Ja,
du kannst es auch.
Wobei,
ich habe ein bisschen,
also man darf jetzt auch
immer nicht davon ausgehen,
dass die Meinung der Ultras
die
alleinselig machende ist.
Also ich habe jetzt durchaus
auch schon Stimmen gehört
von Leuten,
die sagen,
eben eher so in diese Richtung,
jetzt nicht schon wieder
alle darf links drehen
und ja,
war ein scheiß Jahr,
aber davor war es nicht so schlecht
und eher mal festhalten
und versuchen,
das halt noch einmal
neu aufzubauen.
Also die Stimmen gibt es
ja auch im Fanlager,
also die Ultras sind halt laut
und präsent,
aber das heißt nicht,
dass sie wirklich immer
unbedingt die Mehrheit vertreten,
das sollte man schon auch
mal klar sagen.
Ja,
aber da ist auch wieder
das Argument,
dass es hinterher
ja noch viel schlimmer
werden könnte,
ist ja jetzt auch
kein besonders
Selbstbewusstes
und Überzeugendes.
Nee,
das nicht,
das nicht.
Aber ich glaube,
der eine oder andere
hat sicherlich trotzdem
auch die Hoffnung,
dass es vielleicht auch
in der Konstellation
einfach besser werden kann.
Also das ist ja auch
nicht auszuschließen.
Vielleicht landet man jetzt
drei absolute Glückstreffer
auf dem Transfermarkt
und Spieler wie Usun
oder Nischalke,
den man noch hat,
so junge Jahren,
Kayo,
diese ganzen Jungen,
die da noch
im Hintergrund rumschwirren,
die explodieren plötzlich
und du hast nächstes Jahr
eine Mannschaft,
wo jeder sagt,
wow,
wissen wir doch,
ist alles im Fußball
nicht auszuschließen.
Ja.
Würde jetzt nicht Geld
drauf verwenden gerade,
aber ich auch nicht.
Ja,
wir lassen uns überraschen,
beenden die Diskussion
und reden über
Can Usun.
Wie großartig
war der denn eigentlich
in diesem...
Ja,
ich habe ja nicht so viel gesehen.
Das musst du jetzt sagen,
wie großartig er war.
Er wurde dann irgendwann
ausgewechselt
in der zweiten Halbzeit.
Ja.
Aber was man von ihm sieht,
das ist schon...
Der macht einfach Spaß.
Also der macht sich keinen Kopf.
Der bringt so ein wirklich
erfrischendes Element rein.
Und er hat aber auch
die nötige Qualität.
Ich glaube,
das ist einfach der Unterschied.
Also jeder junge Spieler,
der reinkommt,
will natürlich was reißen
und er hat aber einfach
die Qualität dazu.
Ja,
er war sehr,
sehr mutig,
manchmal zu mutig,
als er dann gegen drei
Pader Borna
ins Dribbling gegangen ist.
Aber er hat Übersicht bewiesen.
Also sehr vielversprechend.
Wieder mal die Frage,
warum das dann
erst am 34. Spieltag zu sehen ist.
Bin ich auch wieder
anderer Meinung,
weil ich nicht weiß,
ob es am 12. Spieltag
schon funktioniert hätte.
Das ist ja alles auch hypothetisch,
aber man hat es ja auch...
Ich weiß auch nicht,
ob ein Brown
schon vor einem halben Jahr
so funktioniert hätte,
wie er jetzt funktioniert.
Ich glaube schon,
dass man da auch im Training
eine gewisse Entbildung sieht.
Und man hat es ja zum Beispiel
und der Weinzirr mit Nischalke probiert,
den er da reingeschmissen hat plötzlich.
Und wo man dann einfach gesehen hat,
das reicht halt noch nicht ganz
vom Taktischen her,
vom Körperlichen her.
Da fehlt halt,
der hat Talent,
keine Frage,
aber da fehlt halt noch ein bisschen was.
Also das ist immer zu sagen,
das hätte man auch schon
ein halbes Jahr vorher bringen können.
Ich glaube,
so viel Vertrauen habe ich dann schon
im Trainer,
dass die auch im Training sehen,
wie weit ein Spieler ist
und ob man ihn bringen kann oder nicht.
Und jetzt hat er wohl
dieses Level erreicht,
wo man bedenkenlos bringen kann.
Ja.
Why not?
Also ich denke,
in der nächsten Saison
wird er auf jeden Fall
von Anfang an eine Rolle spielen
in den Planungen.
Alles andere,
wenn er denn bleibt.
Wenn er denn bleibt.
es könnte auch sein,
dass er dann doch noch
verkauft werden muss,
weil ja immer noch
Bedingungen und Auflagen
der deutschen Fußballliga
erfüllt werden müssen.
Ich denke,
dass das auch schon
ein bisschen strategisch jetzt war,
dass man ihn in der Schlussphase
dieser Saison
damit einbindet
und erstmal einwechseln,
jetzt auch mal von Anfang an.
Gut,
das war jetzt auch ein bisschen
der Personalnot vielleicht geschuldet,
aber auch so ein Wink,
dass man eben halt zeigt,
du hast hier eine Perspektive
und wir bauen auf dich
und das sind eben nur leere Worte.
Ich glaube,
das hat schon auch mit reingespielt,
dass er jetzt da noch einmal
zum Einsatz gekommen ist
in den letzten Spielen.
Ja, okay,
da will ich dann gar nicht widersprechen,
wenn du sagst,
du traust den Trainern das zu.
Das ist ein Argument,
das ich jetzt mal akzeptieren kann.
Das wäre vielleicht ein bisschen
sehr polemisch,
wenn man da dabei bleibt.
Sonst noch irgendwas?
Fabian Nürnberger,
letztes Spiel für den 1. FC Nürnberg?
Was tippst du?
Würde ich davon ausgehen.
Also er hat sich erstaunlich
sehr geärgert in der Mixzone,
als Heidenheim
da noch das Tor geschossen hat.
Er hat ja ziemlich rumgeflucht,
was natürlich auch
in seiner Vergangenheit liegt
als alter Hamburger.
Ja.
Oder Niendorfer,
aber der hat ja auch
beim HSV gespielt früher.
Hat man dann aber so mal
vielleicht gedacht,
naja, vielleicht ist das
für ihn auch durchaus eine Option,
wieder nach Hamburg zu gehen.
Also weil er sich schon
wirklich sehr geärgert hat.
Vielleicht waren da auch so...
Aber auch das ist
überhaupt nichts,
wo ich jetzt irgendwelche
begründete Hinweise habe,
sondern einfach nur
ist mir aufgefallen,
dass er sich sehr geärgert hat.
Aber ich glaube auch,
dass da...
Er hätte ja den Vertrag
schon lange verlängern können,
wenn er den gewollt hätte.
Und vielleicht ist es für ihn
aber auch gar nicht schlecht,
wenn er mal irgendwo
das sich da neu beweist,
weil das ja auch
so ein bisschen stagniert hat,
muss man sagen,
in den letzten 1,5 Jahren.
Ja, allerdings...
Man sieht, was er kann.
Also ich fand ihn gestern,
was ich gesehen habe,
da war er schon sehr aktiv.
Jetzt war auch wieder
mit so seinen typischen Aktionen,
wo man sich denkt,
ja, muss das jetzt sein.
Aber ich fand ihn jetzt
schon sehr auffällig gestern
und sehr bemüht.
Ja, ich...
Ich...
Du hast...
Du hast keinen Bock
auf diese Personaldiskussion
und ich eigentlich auch nicht.
Ich bin jetzt...
Na doch,
ich muss das ja die Woche noch machen.
Also insofern...
Bin ich für jeden Input dankbar,
aber...
Also in Nürnberg gehe ich davon aus,
dass er gehen wird.
Christoph da Ferner?
Glaube ich nicht.
Entschuldigung.
Muten?
Habe ich jetzt gemutet?
Nee, ne?
Nee.
Alter Ferner,
ich glaube halt nicht,
ich glaube halt nicht,
dass du jetzt gerade,
ehrlich gesagt,
einen Verein findest,
der dir annähernd das bezahlt,
was du ihm ausgegeben hast.
Ja.
Und dass man da vielleicht
dann doch hofft,
dass in der zweiten Saison
dann vielleicht doch
irgendwie der Knoten platzt.
Aber bei ihm ist es
wirklich langsam tragisch.
Also gestern,
wer dann eingewechselt wurde
und da wieder eine vogelwilde Aktion hat,
wo er erst den Kopfball...
Ist ja okay,
den kriegt er halt
den ganz...
Was kann ich denn?
Aufs Tor oder bei der Kalten
oder abgeblockt.
Aber dann halt nochmal
an den Ball kommt
und dann irgendwie
von der Torauslinie
aus spitzesten Winkel
halt einfach mal
aufs Tor schießt
und dann halt Richtung Eckfahne
den Ball.
Also wo ich dann denke,
puh...
Da tat er mir auch
ein bisschen leid,
aber das ist eben so...
Das ist zu verkrampft,
aber der ist wirklich
in so einer Phase...
Der bräuchte Willi
immer so ein befreiendes Tor
und vielleicht wird es dann besser,
aber...
Ja.
Aber ich glaube nicht,
dass er jetzt geht.
Ja.
Okay.
Ansonsten, ja...
Fällt mir gar nichts ein.
Irgendwie.
Schuranov ist klar,
der ist weg.
Sein Abschiedsspiel
ist dann gegeben.
Ja.
Jannis Horn.
Fände ich sehr schade,
würde ich gern weiter hier sehen.
Ja, ich auch.
Finde ich sowohl,
also vom Sportlichen
als auch so vom
Charakterlichen her,
auch wenn man sich mit ihm unterhält,
das ist einer,
der vorangeht
und der
klar im Kopf ist.
Ja.
Würde der Mannschaft
sehr gut tun,
aber
habe ich jetzt auch eher Bedenken,
dass man den halten kann.
Ja, wobei,
ob er zurück nach Abkommen geht...
Gut, wenn die abgestiegen wären,
dann
wäre es wahrscheinlich noch schwieriger geworden,
weil dann hätten sie wahrscheinlich
auf jeden Fall zurückgeholt.
Jetzt ist es wahrscheinlich
Verhandlungssache.
Aber wäre jetzt einer der Spieler,
die ich vermissen würde.
Ja.
Tempelmann wird
kaum zu halten sein,
das ist auch klar,
also kann ich mir jetzt nicht vorstellen.
Das finde ich tatsächlich
auch nach den Leistungen
in der vergangenen Wochen
gar nicht so schlimm.
Aber...
Ja,
war jetzt nicht seine Saison,
muss man auch sagen,
also der war im Vorjahr
auf jeden Fall
besser.
trotzdem einer,
wo ich sage,
der kann dir schon weiterhelfen.
Ja,
aber...
Prinzipiell.
Ja,
es geht die Welt nicht unter
ohne...
Nein,
nein.
kann man nicht vorstellen,
dass er jetzt dann...
Kann man es Bauernopfer nennen?
Wurde es.
Wurde es?
Wurde es schon, ja.
Nee,
das glaube ich eher nicht.
Also was man so hört,
ist vielleicht...
Ich weiß nicht,
vielleicht tut man immer
manchmal ein bisschen Unrecht
in der Außenbewertung.
Also gerade jetzt,
wo Hecking sich auf die
Trainerposition
konzentrieren musste,
war glaube ich schon sehr viel
in seinen Händen gelegen,
was Transfers betrifft
und so weiter.
Also ich habe da nicht
den Einblick,
weil man immer sagt,
was braucht Hecking
eigentlich noch
einen Rebbe?
Ja.
Ich glaube,
er braucht...
Ich glaube wirklich,
dass er ihn braucht.
Was auch kein gutes Zeichen ist.
Da kann man wieder
so rumdrehen,
aber ich glaube,
dass er schon relativ schnell
gemerkt hat,
dass dieser Sportvorstandsposten
eben halt,
ja,
schon auch
mit einigen Aufwand
verbunden ist,
auch so organisatorisch,
bürokratisch.
Da geht es darum,
Verträge auszuarbeiten
und solche Sachen.
Und ich weiß nicht,
ob das unbedingt
so seins ist.
Also ich glaube,
er sieht sich schon eher
so in dieser Rolle
des Allvaters,
kann man das so sagen?
Der Odin,
der Odin des 1. FC Nürnberg,
der da über allem
so ein bisschen die Hand hat
und er hat gestern gesagt,
jetzt geht er zu den Frauen
natürlich und hofft,
dass die heute
den Aufstieg schaffen.
Also er sieht sich da schon
für den ganzen Verein
so ein bisschen
verantwortlich
und ich glaube wirklich,
dass Hecking alleine
überfordert wäre
mit all dem,
was so ein Sportvorstand
machen muss.
Und das Konstrukt
gibt es ja auch,
muss man ehrlicherweise sagen,
gibt es auch in anderen Vereinen,
wo es dann
sich auf zwei Schülern verteilt.
Wollte ich gerade sagen,
es heißt am Ende
doch noch ein Argument
für die Entlassung gebracht,
aber er hat zwar
milderst das wieder ab,
aber ja.
Ja,
ich gehe auch
zu den Klubfrauen,
das ist natürlich
großer Disrespect,
dass wir heute
diese Ausgabe machen,
bevor die
Fußballerinnen
vielleicht den Aufstieg
feiern,
aber es ging zeitlich
einfach nicht anders,
weil heute Abend
wäre keine Zeit mehr
dafür gewesen
und morgen
ist Urlaub,
wir holen
das nach
mit
einer
Vertreterin,
einem Vertreter
der
Klubfrauen
in den nächsten
Wochen,
zeitnah
auf jeden Fall
in diesem Podcast,
aber
ging diesmal
organisatorisch
tatsächlich nicht anders,
tut uns sehr leid,
ist ein bisschen
unverschämt,
aber
Ja,
weil du halt in Urlaub willst,
ne,
das ist das einzige
Erwanderung.
Weil ich halt in Urlaub will,
und das ist,
ja,
aber
heute Abend
Prioritäten,
so wichtig.
So sehr wichtig,
nach der Saison
haben sich alle Menschen
Urlaub verdient,
von Dieter Hecking
bis Fadi Kipnavi,
wobei bei Dieter Hecking
weiß man,
Fadi miteinander
in Urlaub,
oder?
Ne,
ich könnte ihn später
mal fragen,
aber ich glaube,
da hat er jetzt
nicht so ganz viel
Bock drauf
und so,
aber
ja,
ähm,
über Essen,
Harald Schmidt.
Harald Schmidt?
Harald Schmidt.
Wie kommt Harald Schmidt
in einen Podcast
mit
Uli Dickmeier?
Ah!
Du hast einen
zweiten Podcast,
Love is noise,
heißt der,
da geht es um Musik,
sehr konsequent um Musik,
und Harald Schmidt,
oder wie Harald Schmidt sagt,
Liebe ist Neues.
Aha,
genau.
Harald Schmidt
hat einleitende Worte
gesprochen.
Ja,
vielleicht hätte ich ihn
für Kadepp
auch noch verpflichten können.
Das ging über den
Philipp,
meinen Mit-Podcaster
und ein Kollege von uns
ja auch,
der wirklich aus
Neu-Ulm,
glaube ich,
irgendwie aus der Gegend,
weiß ich das Kaff genau
nicht,
verzeihe Philipp,
wenn ich es jetzt
vergessen habe,
aber aus demselben Kaff
kommt,
wo wohl auch Harald Schmidt
herkommt,
und da gibt es wohl
gewisse Verbindungen
über die Mutter,
die ihn kennt,
und bei so gemeinsamen
Bekannten,
und er hat schon immer
gesagt,
besagt uns mal was
von Harald Schmidt,
und wir haben das
immer so belächelt,
und ja,
jetzt kommt ein Intro
von Harald Schmidt,
er hat es wirklich
geschafft,
das an Land zu ziehen.
Der große Harald Schmidt.
Großartig.
Also,
auf jeden Fall,
die ersten drei Minuten
lohnen sich so,
genau,
dann kann man auch
schalten,
dann geht es um Musik.
Sebastian Böhm,
bei uns in der Konferenz
gesagt,
aber es geht dann
schon auch noch gut,
gut weiter.
Ja,
von mir aus kann man aufhören,
ich bin,
ich habe alles...
Wie gesagt,
der Gerich ist ein Opfer
der Deutschen Bahn geworden,
ich wollte eigentlich gestern
auf der Fahrt irgendwie
mir noch einen Gerich ausdenken,
aber...
Wir hätten theoretisch
einen,
den uns Andi
geschickt hat,
aber den,
vielen Dank Andi,
unser Gerich Archivar,
den heben wir uns
für die neue Saison auf,
weil Uli
im Vorgespräch
nicht zu Unrecht gesagt hat,
wir wissen ja nicht genau,
wann jetzt die nächste
Ausgabe kommt
und bis dahin,
wir vergessen das ja schon
innerhalb einer Woche,
bis zum nächsten Mal,
wenn es zwei oder drei Wochen sind,
bis die nächste Ausgabe erscheint,
dann wissen wir unsere eigenen Namen
nicht mehr,
deshalb 34. Spieltag
ohne Gerich
und heute komplett
ohne Kulinarik.
Stimmt.
Ich könnte jetzt sagen,
dass ich in Düsseldorf
eine Currywurst gegessen habe gestern.
Und Börek vom Dings,
vom Taxifahrer.
Und Börek vom Taxifahrer,
ja,
aber das war es dann schon
ein kulinarisches Highlight
der letzten Tage.
Ja,
bei mir auch irgendwie,
also nichts Spektakuläres.
Ich hoffe,
das ändert sich im Urlaub.
Aber
jetzt schaue ich nochmal,
ob uns gerade irgendjemand
was Beleidigendes
noch auf Twitter geschickt hat.
Ja,
wir sollen nicht immer so
sarkastisch sein,
ne?
Wer hat das...
Die Backmoniker,
die Backmoniker hat gesagt,
ihr mit eurem Sarkasmus,
wo ich dann gesagt habe,
wir haben den ja praktisch erfunden,
den Sarkasmus.
Ja,
eben.
Das ist ja unser Ding.
Ich weiß nicht,
wie man ein Leben als Clubfan
ohne Sarkasmus überhaupt aushalten soll.
Das geht ja eigentlich gar nicht.
Geht nicht.
Ich lese,
es ist wieder
Fatiki Blavi start aus seinem Handy
und sagt nichts dabei,
aber
ist jetzt nichts dabei,
was ich unbedingt noch besprechen wollen.
Jetzt lassen wir das doch alles
versöhnlich ausklingen.
Wir beschimpfen niemanden,
wir lassen uns nicht beschimpfen.
Ja.
Wer mich bei Rock im Park trifft,
darf mir gerne ein Bier ausgeben.
Ja.
Wer mich bei den Clubfrauen trifft gleich
und bis dahin den Podcast schon gehört hat,
darf mir einen Radler ausgeben,
weil ich ja danach noch arbeiten muss.
Aber einen Radler würde ich schon trinken
auf diesen Aufstieg.
Glaubst du,
sie steigen auf?
Ja.
Ja.
Ja?
Ja.
Schaffen wir das heute.
Wir drücken ihnen sehr die Daumen.
Und damit...
Ich bin jetzt optimistisch so beeinflusst,
ich gehe jetzt nur noch
positiv an solche Sachen ran,
die steigen auf.
Ja.
Okay.
Schauen wir mal,
wie lange dieser Gemütszustand hält bei dir.
Ich tippe bis Mitte der Sommerpause,
wenn dann wieder alles explodiert.
Ja.
Also wir schauen mal,
wann wir uns wieder hören.
Ein Podcast-Club Frauen auf jeden Fall.
Und dann gucken wir mal,
was noch notwendig macht.
Eine Saisonbilanz.
Das haben wir ja schon gemacht
im Afterwork.
Genau.
Das ist eigentlich alles erledigt.
Lassen wir uns jetzt dann...
Ja, jetzt müssen wir uns gar nicht
mit Bierbechern beschmeißen lassen
vor der Kurve, ne?
Das ist eine schöne Begleiterscheinung
dieses vierteilsigen Spieltags,
dass wir keine Bierbecher...
Ah ja, gut.
Kann trotzdem passieren,
dass wir Bierbecher an den Kopf bekommen,
aber nicht in einem offiziellen Rahmen,
sondern wer trotzdem Bierbecher
auf uns schmeißen will.
feel free.
Wir halten das aus,
glaube ich zumindest,
auch wenn wir zum Jammern neigen.
Aber so ein Bierbecher
kann ja jetzt nicht so arg wie tun.
Und ich kassiere dann das Pfand.
Ich gebe die dann einfach ab.
Ja, genau.
Das sind doch schöne Schlüsselorte.
Und wir hören uns bald wieder.
Eine schöne Zeit, Uli.
Danke.
Dir schönen Urlaub.
Ja, arbeite schön.
Bis bald.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Wir hören uns.
Ciao.
Servus.
Mehr bei uns im Netz
auf nordbayern.de
Die Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively Lively