Jan Czhamera, steigt der 1. FC Nürnberg ab oder auf, um eine unserer Lieblingseinstiegsfragen mal zu kombinieren?
Oder wird es ein ganz furchtbar langweiliges Jahr mit diesem Fußballverein?
Ich würde auf diese Frage jetzt erstmal mit Wählern noch antworten.
Ich glaube, nach der letzten Saison wären wir alle zufrieden, wenn wir eine ruhige Saison spielen würden.
Und ich glaube, dass das auch durchaus machbar ist für uns.
Ja, habe ich befürchtet, dass diese Antwort kommt.
Aber wir haben uns wieder keinen Einstieg überlegt in die 195. Ausgabe von Kat Depp, dem Club-Podcast von Nordbayern.de.
Sebastian Golotze-Gloser ist wieder da aus seinem Bierurlaub.
Ich bin wieder da. Ich saß hier gestern schon, da haben wir die 194. Folge aufgenommen.
Und Jan Czhamera ist da. Vielen Dank fürs Vorbeischauen.
Wird dann heute wahrscheinlich wieder ein bisschen fußballlastig, die Episode, oder?
Naja, ich bin ja auch da. Insofern. Das kriegen wir schon hin, dass es möglich ist.
Wir sprechen über alles. Heute ist die Erstklässeraktion des 1. FC Nürnberg gestartet.
Aber du musstest noch nicht in eine erste Klasse kommen, Jan.
Aber wir duzen hier wieder.
Ja, kein Problem.
Ja, doch. Ich war heute Morgen bereits an zwei Grundschulen.
Ah, okay.
Ja, und habe da die ein oder andere Autogrammkarte oder das ein oder andere Ticket für ein Heimschul beim 1. FC N verteilt.
Und gehen die weg? Oder wie ist die Stimmung in so einer Grundschule nach einem 1 zu 5 auf St. Pauli?
Ist die besser als in den sozialen Medien?
Ja, würde ich schon sagen, bei den Kindern auf jeden Fall. Man hat bei den Lehrern doch schon gemerkt, bei dem einen oder anderen Lehrer, der es gut mit dem 1. FC N meint, dass der schon ein bisschen enttäuscht war.
Aber es hat kein Kind eine Karte abgelehnt.
Nein, das ist nicht vorgekommen.
Ist es nicht so, dass immer, wenn diese Erstklässler dann im Stadion sind, der Klub gegen irgendeine Graupenmannschaft 0-1 verliert oder so?
Das war eine lange Tradition, ja.
Ist auch so, ja.
Ich muss dir das nicht als Disclaimer dazu sagen.
Gegen wen haben wir in der letzten Saison da gespielt? Wisst ihr das?
Ich glaube, es waren wir gegen Bielefeld, glaube ich.
Es waren immer so, letzte Saison weiß ich es nicht mehr, aber es waren immer so Spiele, wo sich die Verantwortlichen gedacht haben, ja okay, da kommt der Letzte, der seit Wochen nichts mehr gewonnen hat.
Und jetzt, die Kinder kriegen ein 3-0 Geschenk zum Einstieg.
Ich glaube, in einer Saison gab es auch mal einen zweiten Versuch, weil dann wirklich dieses erste Spiel so katastrophal war.
Und da war dann das zweite Spiel wieder genauso.
Echt?
Ja, also, vielleicht nehmt ihr das mal auf in eure...
Versuchen wir das mal zu Ende.
Wisst ihr, welches dieses Jahr dann aus der Welt ist?
Ich glaube, wenn ich es richtig verstanden habe, das Heimspiel gegen Düsseldorf.
Das ist, glaube ich, am 2. Dezember oder so.
Okay, da ist die Fallhöhe.
Aber ich bin mir nicht zu 100% sicher.
Aber wenn ein Sondertrikot aufgelegt wird oder die Erstklässler kommen, dann Achtung.
Wobei letzte Saison das Sondertrikot gegen Lautern war, oder?
Ja, und wie ist das ausgegangen?
3 zu 3.
Ja.
Ja, hinter das Ende.
Was war das für ein Sondertrikot eigentlich?
Ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern.
War das das mit...
Was waren das nochmal?
Ja.
Dafür sind wir auch bekannt hier für unsere...
Zu viele Sondertrikots.
Sondertrikots.
Wandelnde Archive sind wir.
Ich versuche es gerade zu googeln, aber das wird jetzt wahrscheinlich nicht klappen.
Über was wollen wir heute sprechen?
Auf was hast du am meisten Lust?
Wir sind da immer relativ offen.
Wir haben ein breites Spektrum an Themen, die wir abhören.
Wir können Musik, wir können Essen, wir können ein bisschen Fußball, Gesellschaftspolitik, alles.
Das ist spannend.
Ja, ich bin offen für alles eigentlich.
Über Essen rede ich sehr gerne, weil ich sehr gerne esse.
Ich liebe Fußball, deshalb können wir auch gerne über Fußball sprechen.
Musik höre ich auch sehr gerne.
Alles klar.
Themenpolitik bin ich kein Experte, aber...
Ja, wir auch nicht.
Wir in allen Bereichen auch nicht, aber wir tun so.
Fangen wir mit Fußball an, oder?
Ja, sonst heißt es wieder, nur weil ich wieder dabei war, wird nicht über Fußball gesprochen.
Wie viel Spaß macht so eine Länderspielwoche, wenn man vorher 1-5 verliert?
So eine Länderspielpause, wo man dann zwei Wochen zwar ein Testspiel, zwei Testspiele absolviert,
aber ansonsten nichts tun kann, um es wieder schön aussehen zu lassen?
Ja, das Gefühl ist eher bescheiden.
So eine Niederlage, wie jetzt auf St. Pauli, tut immer weh.
Aber dadurch, dass man jetzt zwei Wochen wirklich kein Spiel hat oder kein Ligaspiel hat,
um das vielleicht wieder so ein bisschen gut zu machen, ist schon doppelt ärgerlich.
Ja, man denkt natürlich immer noch über das Spiel nach, ist jetzt zwei Tage her,
aber das Ergebnis darfst du natürlich nie mehr zustande kommen.
Lass uns kurz über das Spiel sprechen.
Wir nehmen zwar auf am Montag nach diesem Spiel in Hamburg,
aber die Ausgabe erscheint erst am Wochenende wahrscheinlich.
Aber ich habe vor dem Spiel am Samstag stand ein Text auf NN.de und in den Nürnberger Nachrichten,
der Nürnberger Zeitung von mir, in dem ich dich in den Himmel lobe,
unter anderem als acht besten Spieler nach Noten der zweiten Bundesliga bezeichne.
Warst du das am Samstagabend oder warst du da nur noch der neuntbeste?
Ja, erstmal freue ich mich natürlich, sowas zu hören.
Aber ja, ich glaube, Samstag habe ich davon nicht viel gezeigt,
wir als Mannschaften nicht viel gezeigt.
Ja, ein gebrauchter Samstag, wobei ich dazu sagen muss, dass ich,
klar, wir haben in der ersten Halbzeit viel weniger Ballbesitz gehabt,
als wir es gewohnt sind und auch das Spiel generell lief nicht so,
wie wir uns das wünschen.
Aber ich hatte, als wir in der Halbzeit saßen, ein gar nicht so schlechtes Gefühl.
Ich fand 1-1 war für uns vollkommen okay.
Wie die zweite Halbzeit dann startet, ist natürlich sehr schlecht für uns.
Dann kam aber auch nicht wirklich was von uns.
Deshalb, ich habe, glaube ich, nicht so viel davon gezeigt am Samstag.
Und ja, das beschäftigt einen jetzt leider bis zum nächsten Spiel noch.
Hast du eine Erklärung dafür?
Ihr seid jetzt bis auf das Magdeburg-Spiel und das Osnabrück-Spiel
immer in Rückstand geraten.
Gerne auch mal früh.
San Pauli war jetzt dann quasi erste Halbzeit und zweite Halbzeit
so ein Spiegelbild dann auch direkt wieder in Rückstand geraten.
Dann ist es oft in der Saison noch gut gegangen.
Hast du eine Erklärung dafür, warum ihr so ein bisschen schwer reinkommt in die Spiele?
Eine Erklärung dafür habe ich nicht, gerade weil es halt auch so oft angesprochen wird,
intern in der Mannschaft, in der Kabine.
Wir sprechen halt häufig über die Dinge, die wir nicht gut machen.
Und dann spricht man automatisch natürlich auch über die vielen Rückstände,
die wir schon erlebt haben in dieser Saison.
Und deshalb habe ich persönlich keine Erklärung dafür, warum das so häufig jetzt der Fall war.
Letzte Saison haben wir darüber gesprochen, dass wir uns extrem schwer getan haben,
damit Chancen zu kreieren.
Hinten vielleicht gar nicht so viele Tore kassiert haben.
Diese Saison sprechen wir darüber, dass wir schon das ein oder andere Tor zu viel gefangen haben,
vor allem am Samstag.
Aber was mich trotzdem optimistisch dümmt, ist einfach die Tatsache,
dass wir vorne eigentlich bis auf das St. Pauli-Spiel jetzt eigentlich immer unsere Chancen auch bekommen haben
und uns einige Chancen herausgespielt haben.
Ist es einfach dem Trainerwechsel und einem Systemwechsel geschuldet?
Oder gibt es auch noch andere Gründe dafür, warum es zumindest dann mal,
was das Chancen kreieren angeht, deutlich besser läuft?
Ich glaube schon, dass wir seit dem Trainerwechsel deutlich mehr den Fokus auf den Ballbesitz gelegt haben.
Wenn man sich das Training anschaut, versuchen wir immer, Lösungen zu finden mit Ball.
Es geht immer darum, Chancen herauszuspielen, Chancen zu kreieren.
Und ich glaube, das macht auch am meisten Spaß als Fußballer,
will man einfach den Ball haben und sich Chancen heraus spielen.
Und klar, verteidigen gehört auch dazu.
Aber jeder, der mal mit Fußball angefangen hat, der hat mit Fußballspielen angefangen,
weil er es liebt, Tore zu schießen.
Bis auf die Keeper vielleicht.
Und ja, deshalb würde ich schon sagen,
dass unser Offensivspiel schon mit dem Trainerwechsel zu tun hat.
Keine Ahnung, vielleicht leidet dann auch manchmal die Defensivarbeit darunter.
Wobei ich sagen muss, dass wir halt auch sehr dumme Fehler,
sehr dumme Gegentore bekommen haben,
die eigentlich auch gar nichts mit unserer offensiven Spielweise zu tun haben.
Und da geht es halt auch um individuelle Fehler.
Und ich glaube, da kann kein Trainer der Welt was machen,
wenn wir auf dem Platz dann einfach uns sehr schlecht verhalten.
Dein großes Vorbild war lange Zeit auch ein Stürmer, habe ich gelesen.
Sie haben sich schon wieder vorbereitet.
Da stehe ich wieder hier da wie Heinz.
Du machst die Gags.
Ja, genau.
Ich bin hinabgestiegen ins Archiv.
Danke.
Sieben Minuten vor dieser Aufnahme, um die Transparenz hier noch...
Ich habe viel größere Sorgen, weil Jan, sein Mikro ganz anders...
Bei ihm schaut es viel besser aus.
Ja, wir übersteuern und bei ihm klingt es gut.
Ganz normal.
Ich bin auch schon in den Kollegen, aber ich auch so.
Aber jetzt traue ich mich nicht mehr darum.
Das hat fünf Jahre gedauert, bis jemand mal hier kommt und war er Podcast-Profi ist.
Ich habe da eine Frage unterbrochen.
Thierry Henry, glaube ich, wenn ich das richtig gelesen habe.
Da hast du es gesagt, man fängt meistens an, Fußball zu spielen,
irgendwie, weil man Tore schießen will und weil das Spaß macht.
Und wie kam es dann so im Laufe der Zeit dazu,
dass du immer weiter nach hinten gewandert bist auf dem Feld?
Ja, das frage ich mich mittlerweile auch ab und zu.
Ja, Thierry Henry war mein absolutes Vorbild damals.
Es gab leider nicht so häufig die Möglichkeit,
ihn damals live spielen zu sehen, dadurch, dass er einen Englern gespielt hat,
dann spielt er in Spanien.
Ja, aber ich habe mir...
Ich glaube, ich kenne jedes Video auf YouTube von ihm auswendig.
Ich kenne jedes Tor, glaube ich, von ihm.
Ich habe mir, keine Ahnung, wie oft am Tag seine Videos angeguckt,
seine Tore versucht, dann nachzuspielen auf dem Bolzplatz.
Also er war der Grund dafür, dass ich den Fußball so geliebt habe oder liebe.
Wie es dann kam, dass ich Verteidiger wurde,
ja, das ging dann irgendwann los.
In meinem Heimatverein war ich schon...
Ich habe einen Zustürmer gespielt, mal hängende Spitze, irgendwie sowas.
Ja, und dann in den Auswahlteams bin ich dann irgendwie immer weiter nach hinten gerutscht.
Und ich kann mich daran erinnern, dass ich nach Bochum in die U17 gekommen bin als Linksaußen.
Dann war unser rechter Verteidiger bei irgendeinem Spiel gelb oder rot gesperrt.
Ich kann mich nicht mehr daran erinnern.
War auf jeden Fall gesperrt.
Sodass der Trainer mich dann einfach hinten rechts aufgestellt hat.
Und seitdem bin ich da nicht mehr von weggekommen von dieser Position.
Dann habe ich in der A-Jugend sogar ein paar Spiele als Innenverteidiger gemacht.
Und ja, so hat sich das dann auch erledigt.
Ich habe in meinem ersten Spiel in meinem Leben sechs Tore erzielt.
Und zwei Spiele später war ich Abwehrspieler.
Also so viel dazu.
Allerdings auf anderem Niveau, wie ich dazu sagen soll.
Jetzt gar nichts mehr.
Das schönste Tor von Thierry Henry.
Und wenn du alle Tore gesehen hast.
Ich glaube...
Und ging ein Handspiel voraus.
Das ist noch die entscheidende Frage.
Ja, das Handspiel hat so ein bisschen was kaputt gemacht.
Also nicht bei mir, aber bei vielen anderen Fußballfans.
Kann ich auch gut verstehen.
Aber kommen wir zu den schönen Dingen von Ori.
Ah, ja, vielleicht über dieses Irland.
Ja, vor der WM war es oder vor der EM.
Ich weiß nicht ganz genau.
Ja, war wahrscheinlich nicht so fair.
Aber kommen wir zum anderen Thema.
Schönste Tore von ihm oder eins seiner schönsten.
Ich denke da an das bei Arsenal gegen Tottenham.
Da läuft er über den Heimplatz mit dem Ball und schiebt den Ball dann mit links ein.
Überragendes Tor.
Und dann hat er noch in seinen ersten Jahren bei Arsenal, da hat er noch ziemlich lange Haare, glaube ich, hat er einen Ballvolley genommen und hinten reingelegt.
Ja, ich glaube, das waren schon sehr, sehr schöne Tore von ihm.
Und dein schönstes?
Ja.
Im Eisprofi.
Als Profi.
Und da ist es, wie viele Profi Tore habe ich?
Vier.
Das ist gar nicht so schwer.
Fast so viele wie ich.
Ist das so, ja?
Ja.
Tja, null, vier.
Nicht so der große Unterschied für dich.
Ja, ich hatte eine Zeit lang auch Angst davor, dass ich der nächste Diekmeier werde.
Weil eine Zeit lang…
Die Angst hat jeder.
Hat man ja immer darüber gesprochen, dass Diekmeier nie ein Tor macht.
Aber mittlerweile hat er auch schon das eine oder andere gemacht.
Ich kann mich noch daran erinnern.
Damals gegen uns, als ich noch beim HSV war, hat er sogar ein ganz, ganz wichtiges Tor für sie und gegen uns gemacht.
Damit war dann der Aufstieg mal wieder futsch.
Ja.
Aber ja, mein schönstes Tor war, ich würde sagen, im DFB-Bekord im HSV gegen Braunschweig.
Ja, war ein ganz cooler Sololauf und dann noch am Tor vorbeigegangen.
Und dann mit der Hand drüber gestreift.
Über die…
Du hast jetzt gerade gesagt, du kannst dir das und das nicht erklären mit dem Blick auf das St. Pauli-Spiel.
Ist das für mich sehr beruhigend, dass auch Fußballprofis, die sich jetzt seit…
Seit wann bist du in NLZ?
Seit 15 Jahren, vielleicht 14 Jahren oder so.
28, ja, seit 15, 14, 14 Jahren ungefähr.
Fußball dann doch auch nicht immer erklären können?
Ist das so, dass es…
Dass dieser Sport auch für die, die ihn auf professionellem Niveau betreiben, manchmal noch ein Rätsel bleibt und ist?
Oder zeigt einem der Trainer dann das Video und plötzlich ist alles sehr erklärbar.
Ja, oftmals ist es so.
Wir hatten jetzt aber noch keine Videonalyse nach dem Spiel.
Das werden wir wahrscheinlich morgen machen.
Ja, manchmal ist es so, man hat keine Erklärung dafür, wie Spiele laufen.
Jetzt am Samstag muss man halt aber auch dazu sagen, dass der Gegner schon stärker war als wir.
Das war schon…
Wir sind da auf eine Mannschaft getroffen, die uns einfach gezeigt hat, dass sie besser ist als wir.
Und wie der Fußball dann halt so ist, dann verliert man halt auch mal so ein Spiel gegen so eine Mannschaft.
Aber wie ich es eben schon gesagt habe, das Ergebnis darf so natürlich nie mehr zustande kommen und ist einfach zu hoch.
Mit 1-3 hättet ihr wahrscheinlich einigermaßen noch leben können, aber das hinten raus war dann…
Ja, absolut. Also mit 1-3 ist auch kein schönes Ergebnis, aber so ein 1-5 ist schon…
Ja.
Man hat dich relativ selten diesmal gesehen im defensiven Mittelfeld.
Du rückst da ja immer ein.
War diesmal, glaube ich, eine Viertelstunde, 10 Minuten lang so und dann nicht mehr,
weil der Trainer hat dann nach dem Spiel gesagt, das lag am fehlenden Zutrauen.
Ist es dann so, dass man auf dem Platz bemerkt, wenn ich da jetzt wieder mich ins Zentrum bewege,
dann ist rechts die Hölle los oder was war da so?
Ja, es lag vor allem auch daran, dass ich das Gefühl hatte, dass wir…
Ja, also wir hatten einfach so wenig Ballbesitz.
Also wir hatten den Ball halt nicht so oft.
Hat sich's nicht gelohnt da…
Ja, das klingt jetzt auch komisch, aber…
Ja.
Ja, ich hatte zwischendurch das Gefühl, es ist besser, wenn ich versuche, die Breite zu halten
und unserem Mittelfeld vielleicht mehr Platz im Zentrum zu geben.
Ja, vielleicht war es falsch.
Vielleicht hätte ich häufiger reinkommen müssen.
Wir haben es auch so trainiert, dass ich häufiger reinkomme.
Ich hatte dann ab und zu im Spiel das Gefühl, dass es vielleicht besser wäre, wenn ich die Breite halte
und dass wir versuchen, über Außen zu kommen, weil sie im Zentrum schon sehr präsent waren
und sehr stark und auch sehr, sehr beisicher und bei Gewinnen dann auch schnell auf die Außen gekommen sind.
Und ja, ich hatte jetzt auch ein bisschen den Fokus darauf, dass mein Gegenspieler gar nicht so schlecht ist
und die letzten Spiele schon sehr, sehr gut gespielt hat.
Und deshalb, vielleicht bin ich deshalb auch häufiger draußen geblieben,
um dann auch bei Verlust nicht so weit weg von ihm zu sein.
Ja, vielleicht habe ich da auch ein bisschen zu sehr ans Defensive gedacht,
als in den letzten Spielen an unser offensives Spiel.
Wie analysierst du so ein Fußballspiel?
Bist du jemand, der sich sehr mit der Materie auseinandersetzt?
Es gibt inzwischen sehr viele Daten, die zur Verfügung stehen.
Es gibt Taktik- und Systemexpertinnen.
Wie machst du das?
Oder gehst du raus und spielst Fußball und dann wieder rein und was anderes machen?
Also vorspielen versuche ich einfach rauszugehen und Fußball zu spielen.
Klar, wir haben eine Taktikbesprechung.
Und das, was uns damit an die Hand gegeben wird, das habe ich natürlich im Kopf
und versuche da unseren Plan umzusetzen.
Aber mehr versuche ich da eben vor so einem Spiel,
mich nicht mit irgendwelchen Sachen zu beschäftigen.
Weil für mich einfach jedes Fußballspiel auch so ein Stück weit,
man weiß nie, was passiert.
Man kann über viele sprechen im Vorhinein,
aber dann sind die Situationen ja, es passiert alles so schnell
und man muss für sich dann die richtige Entscheidung im Spiel treffen.
Und deshalb versuche ich mir vor Spielen gar nicht so viele Gedanken darüber zu machen.
Nachspielen ist es so, dass unser Videoanalyst, der Maure,
der schickt jedem Spieler von uns die Szenen und auch die Daten nach so im Spiel,
was Laufleistung angeht, Zweikampfquote, Passquote.
Und ja, dann schaue ich mir die Szenen an, gehe die Daten durch
und gucke, was ich gut gemacht habe, was ich nicht so gut gemacht habe.
Und dann versuche ich, das im nächsten Spiel besser zu machen.
Ich muss sagen, Pauli habe ich mich bisher nicht getraut, anzuschauen die Szenen.
Ja, in der bisherigen Saison waren die Daten ja super, oder?
Also diesen Text, den ich da geschrieben habe, der basierte ja gerade auf solchen Daten,
die zeigen, dass du in dieser Saison, glaube ich, mit Blick darauf,
deine beste Saison im Profifußball spielst.
Ja, cool, freue ich mich natürlich, das zu hören.
Aber wir haben ja letzte Woche auch das Interview gehabt.
Ich will nicht sagen, es ist gefährlich, aber ich weiß halt, wie der Fußball ist.
Dann wird geschrieben, okay, gute Spiele gemacht.
Und es kann halt auch so schnell immer in die andere Richtung gehen.
Ja, mache ich dann in zwei Wochen.
Ich melde schon mal den Interviewtermin an, warum das alles so scheiße ist.
Warum ist der erste FC-Nin jetzt so scheiße?
Ja, es ist halt der Fußball.
Heute so, morgen so.
Dadurch, dass ich auch schon ein bisschen länger mit dabei bin, weiß ich halt auch, wie das ist.
Und deshalb freue ich mich natürlich dann auch über sowas.
Aber ich versuche, das alles auch richtig einzuordnen.
Und deshalb habe ich auch gar nichts dagegen, wenn wir einfach mal Erfolge einfach so feiern können.
Ja.
Du sagst ja schon, du bist jetzt schon ein bisschen dabei in dieser zweiten Liga.
Du hast ganz unterschiedliche Trainer gehabt, unterschiedliche Vereine.
Ah, das ist super.
Ich weiß vor allem, welche unterschiedlichen Trainer das ist.
Ja, da habe ich auch nicht selber recherchiert, sondern wurde mir zugeschickt.
Aber großartig.
Da müssen wir auch noch drauf kommen.
Aber bevor wir auf die Trainer, auf die unterschiedlichen kommen,
was würdest du denn sagen nach all den Jahren jetzt so,
wir haben jetzt viel über Taktik geredet und Systemänderungen jetzt auch im Vergleich zur vergangenen Saison.
Was ist das Entscheidende, warum so eine Mannschaft dann erfolgreich ist?
Klar, Qualität erstmal muss natürlich da sein, logisch.
Aber was macht es dann nochmal aus?
Also wenn du jetzt zum Beispiel St. Pauli anguckst, würde ich jetzt erstmal drauf gucken,
jetzt nicht sagen, dass die jetzt von der Qualität her auf dem Papier wahnsinnig besser sind als ihr,
sondern die haben halt letzte Saison dann auch irgendwie Trainer gewechselt hatten,
dann einen wahnsinnigen Lauf.
Sind die einfach, also bringen die ja nochmal mehr Selbstbewusstsein mit?
Sind die jetzt mit ihrem Trainer auch schon länger in der Arbeit drin
und deswegen noch einen Schritt weiter als ihr?
Oder woran liegt sowas, dass man dann halt in dieser Liga oben spielt oder nicht?
Also ich glaube, eine ganz, ganz wichtige Rolle im Profisport spielt generell der Kopf,
die mentale Seite, Selbstbewusstsein.
Ich habe es ja auch schon zigmal erlebt.
Wenn man sich gut fühlt, wenn man Selbstvertrauen hat,
dann gelingen einem viele Dinge.
Wenn es eben mal nicht so der Fall ist, dann traut man sich vielleicht auch mal nicht so das eine oder andere zu,
was einen sonst auszeichnet.
Und ich glaube, dass sich St. Pauli auch über die Spiele jetzt auch in der Rückrunde,
in der vergangenen Rückrunde, ja ein riesen Selbstvertrauen angespielt hat.
Und natürlich auch mit dem Trainer jetzt schon eine gewisse Zeit zusammenarbeiten.
Ich glaube, bei uns sieht man auch, dass wir jetzt einen anderen Matchplan haben.
Ich glaube, man sieht auch, wenn man sich Spiele von der letzten Saison anschaut
und die mit den Spielen dieser Saison vergleicht, finde ich auch, dass man einen deutlichen Unterschied sieht
und dass wir uns da schon ein bisschen entwickelt haben.
Klar ist da noch Luft nach oben, aber sowas braucht halt auch ein bisschen Zeit.
Und ich bin fest davon überzeugt, dass das in ein paar Wochen nochmal besser aussehen wird.
Und ja, dann hoffe ich, dass unser Selbstvertrauen irgendwann auch so groß sein wird,
dass wir ein anderes Gesicht zeigen, wenn wir beim Tabellenführer spielen.
Kann man das Selbstbewusstsein auch so künstlich erzeugen?
Oder geht das einfach nur über Siege?
Es gibt ja Spieler, da hast du das Gefühl, die sind ihre Karriere lang,
die haben so ein riesen Selbstbewusstsein, denen ist völlig egal,
auch wenn dann der Strafstoß nicht reingeht oder der Freistoß.
Also ich denke da ein bestimmter Spieler, der dann immer lang angelaufen ist,
breitbeinig da stand und dann gehen halt vier von fünf Freistoßen in die Mauer.
Aber der eine ist halt dann drin und das reicht dann auch wieder aus,
um sich dieses Standing für drei Monate zu erkaufen.
Also kann man das auch so einfach sich sagen,
ey, ich bin einfach der Geilste hier und haben es wohl zweimal verloren, aber egal.
Ja, ich glaube, es ist auch eine Typsache.
Es gibt schon die einen oder anderen Spieler, die so sind,
die sich vielleicht auch manchmal dann falsch einschätzen, selber falsch einschätzen.
Aber ich glaube, der Großteil der Spieler, der kann sich schon gut selber einschätzen.
Und ich glaube, dass man dann auch gar nichts überspielen kann.
Also ich weiß nicht, wenn man gut drauf ist, wenn man voller Selbstvertrauen ist,
dann, ich glaube, das ist auch spürbar für alle drumherum.
Und wenn man dann halt, also ich persönlich spüre dann auch,
wenn Spieler einfach sich gerade nicht so sicher sind,
dann eher den Sicherheitsbeispielen, den Bein langschlagen oder wieder zurück zum Torwart spielen.
Ich finde, das spürt man ganz extrem bei Spielern.
Vielleicht, wenn man selber mit denen auf dem Feld ist, nochmal mehr.
Und ich glaube, da irgendwas künstlich erzeugen zu können, ist schwierig.
Ich glaube, das versucht auch schon der eine oder andere.
Aber ich finde, dass man das dann auch schnell merkt.
Sollen wir auf die Trainer eingehen?
Oder noch kurz über...
Wie ist es denn bei dir?
Also wie sehr lässt du dich denn dann von solchen auch öffentlich geführten Debatten beeinflussen?
Ich weiß, Fußballer sagen immer, sie lesen nichts und sowas.
Aber ich glaube, es kriegen dann doch relativ viele was mit.
Und sie kriegen ja auch die Stimmung in den Stadien und so mit.
Bist du damit einigermaßen cool oder musst du da dann doch mal zwei, drei Stunden länger drüber nachdenken,
wenn es mal auf die Fresse gibt dann von der Öffentlichkeit?
Nee, ich glaube, mittlerweile kann ich deutlich besser damit umgehen.
Ich weiß nicht, ob ich von mir behaupten kann, dass ich gut damit umgehen kann.
Aber ich habe einfach irgendwann gemerkt oder gelernt, mich davon zu lösen.
Ich habe jetzt junger Spieler, weiß ich, habe ich immer meinen Namen gegoogelt.
Und dann geht er ganz schnell, gibt es seinen Namen bei Google, einen News und geguckt, was schreiben sie alle über mich.
Bei mir stehen da nur Beleidigungen.
Aber nur drei.
Und beim Fußballspieler sind es wahrscheinlich 3000.
Genau, dann gibt es noch die Nachrichten in den sozialen Netzwerken.
Und irgendwann habe ich mich davon lösen können.
Deshalb habe ich mich auch bei Instagram gelöscht, weil ich mir einfach irgendwann gedacht habe,
okay, ob die Leute mich jetzt beleidigen, ob die jetzt schreiben, ich bin Blinder, ich kann gar nichts.
Oder ob sie jetzt schreiben, ich bin der Beste.
Es bringt mir nichts.
Es macht mich nicht zum besseren Spieler.
Es verändert einfach nichts.
Und deshalb habe ich mich dann auch dazu entschlossen, mich bei Instagram beispielsweise zu löschen.
Habe mich da deaktiviert.
Ich habe versucht, gar nichts mehr zu lesen.
Aber klar, zwischendurch kriegt man das einfach mit.
Wenn ein geiler Artikel übereingeschrieben wird oder ein scheiß Artikel übereingeschrieben wird,
dann sitzt einer in der Kabine und sagt, ey, hast du das schon mitbekommen, was sie da über dich schreiben?
Und so kriegt man das doch am Rande mal hier und da mit.
Aber doch eher die positiven Berichte.
Aber ich würde schon sagen, dass ich heute deutlich besser damit umgehen kann.
Klar, wenn man immer niedergemacht wird, dann würde mir das auch nahe gehen irgendwann.
Aber so jetzt nach dem St. Pauli-Spiel, da gucke ich auf gar keinen Fall meinen Namen.
Und da versuche ich mir auch gar nichts zurückzulesen.
Wenn das irgendwie durch irgendwelche Leute dann an mich herangetragen wird, okay, dann ist es so.
Aber dann versuche ich mich damit auch nicht länger zu beschäftigen, weil es einfach nichts verändert.
Es verändert nichts an mir, an meinem Spiel auch nicht.
Und eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, sind mir am wichtigsten auch nur, wie meine engsten Vertrauten über mich denken.
Aber kannst du es verstehen, dass so viele Menschen daran teilhaben wollen und eben durch das Internet inzwischen auch die Möglichkeit haben,
ihre Meinung schön schnell rauszuballern?
Verstehen kann ich es auf jeden Fall, weil ich bin zwar Fußballprofi, aber ich liebe Fußball.
Ich gucke mein Leben lang Fußball und ich weiß ja selber, wie das ist.
Ich gucke mir die Spiele der Bundesliga an.
Du beleidigst auch andere Spieler.
Ich beleidige vom Fernseher auch andere Spieler, weil ich auch zum Beispiel Kickball spiele und ich da Spiele habe, die ich brauche, damit ich Punkte mache.
Deshalb, ich weiß, wie das ist, wenn man da vorm Fernseher sitzt.
Aber ich finde dann in sozialen Netzwerken dann die Spieler dann anzuschreiben und nochmal zu beleidigen, ist schon ein Tick drüber.
Das gehört sich nicht, finde ich.
Dass dann über Spieler geschrieben wird, ist okay.
Das gehört zu unserem Beruf dazu.
Wir stehen in der Öffentlichkeit.
Aber es gibt trotzdem auch Grenzen, finde ich.
Ich habe vor kurzem einen Podcast gehört mit der, ich glaube, Vorsitzenden des Ethikrates oder sowas.
Egal.
Aber die hat während der Pandemie, hat sie gesagt, haben die in diesem Ethikrat auch sehr viele schlimme Nachrichten in den sozialen Netzwerken bekommen.
Und sie hat gesagt, bei ihr als Frau ist dann immer nicht nur die Beleidigung, sondern es wird dann auf diese sexualisierte Beleidigung gedreht.
Ist es bei dir dann als Person of Color sozusagen, dass du nicht wie Christian Martegna beschimpft wird, der halt einfach ein weißer Mann ist, sondern dass du dann auch noch diese rassistische Komponente abbekommst?
Gab es auf jeden Fall auch schon in meinen Nachrichtenanfragen.
Und ja, ich habe Kumpels, die haben noch ganz, ganz andere Nachrichten bekommen als ich, wegen ihrer Hautfarbe.
Aber ich habe damit auch schon Erfahrungen gemacht und da war dann auch bei mir irgendwann, dass ich mir gedacht habe, okay, wozu auf Instagram sein?
Wozu den Menschen da die Möglichkeit geben, mich zu beleidigen?
Wenn mir einer was sagen möchte, kann er zum Training kommen, kann er mit mir sprechen.
Wenn es öffentlich ist, aber komischerweise kam da noch niemand auf mich zu und hat mir Dinge gesagt, die mir geschrieben wurden.
Ja, ich wollte noch bei diesen Rassismus-Dings bleiben.
Ja, auf jeden Fall.
Wann hast du das das erste Mal erfahren?
Also beginnt das schon in der Kindheit auf dem Fußballplatz oder ist er wahrscheinlich nicht nur auf dem Fußballplatz,
aber ich habe immer so ein bisschen den Eindruck, dass beim Fußball dann viele nochmal ein bisschen weniger Würde haben und sich zu Äußerungen hinreißen lassen.
Unter Fußballspielern gar nicht. Es sind dann, wenn man heute an die Fußballspiele denkt, eher die Leute, die drumherum stehen, die von draußen reinrufen.
Und generell Erfahrung schon als kleiner Junge das erste Mal.
Und dann begleitet einen das ganze Leben über. Und man lernt mit der Zeit natürlich dann auch, damit umzugehen irgendwann.
Ja, aber wie geht man damit um? Also du hast mal, vor kurzem warst du auf der Club-Couch, glaube ich, so ein Vereinsding und hast da gesagt,
das mit dem Rassismus wird sich nicht mehr ändern und das fand ich, kann ich nachvollziehen, aber ich fand es auch sehr erschreckend traurig.
Ja, ich erst. Also klar, dass ich mittlerweile sage, dass ich die Hoffnung aufgeben habe, dass es sich irgendwann ändert, ist für mich auch traurig.
Ich denke da an so viele Menschen, die ähnliche Sachen oder viele schlimmere Sachen erleben und das macht mich extrem traurig,
wenn ich daran denke, dass sich das nie ändern wird und dass alle unter den gleichen Problemen leiden oder leiden werden oder gelitten haben schon.
Und man sieht es aber, glaube ich, auch in der Gesellschaft, dass sich nicht wirklich was ändert.
Viele Leute denken immer noch so und ich habe das Gefühl, dass sich das einfach nie ändern wird,
weil man schon so lange über diese Themen spricht, über die Probleme spricht.
Und man dreht sich aber auch einfach im Kreis, finde ich.
Also ich habe vor 15 Jahren das erste Mal über dieses, oder nicht mal, vor 20 Jahren das erste Mal über dieses Thema sprechen müssen.
Man muss heute immer noch über dieses Thema sprechen.
Ja, ich glaube, dass es auch ganz gefährlich ist, dass viele Leute nach außen hin das ähnlich sehen,
aber dann in den eigenen vier Wänden doch anders reden oder in ihrem privaten Feld doch anders reden,
sich vielleicht doch anders verhalten und ich glaube, dass das auch eine ganz große Gefahr ist.
Wenn man sich die Wahlergebnisse anschaut, dann könnte man auf die Idee kommen,
dass es immer mehr Menschen sogar gibt, die das so sehen, dass es nicht nur nicht besser wird,
sondern vielleicht auch schlechter.
Aber wir sind ja der Optimismus-Podcast hier und wollen gute Stimmung verbreiten.
Hast du eine Strategie dafür entwickelt?
Also wie du damit umgehst, einfach ignorieren oder dann doch irgendwie manchmal das Gespräch suchen,
wenn es nicht jemand anonym macht oder was hat dir da vielleicht geholfen in der Zeit?
Ignorieren auf gar keinen Fall.
Okay, das macht man vielleicht dann irgendwann als Jugendlicher, weil man sich denkt,
okay, wozu soll ich mich jetzt hier nochmal mit irgendjemandem streiten?
Aber mittlerweile denke ich anders darüber.
Ich glaube, dass man jedes Mal das Gespräch suchen muss, die Konfrontation suchen muss,
damit Menschen, die so denken, man wird sie wahrscheinlich nicht verändern,
weil sie ihre Denkweise haben, aber dass sie vielleicht einfach das Gefühl haben,
dass es doch unangenehm ist, wenn sie sowas äußern.
Muss man aber auch mutig sein dafür, oder?
Um solche Menschen dann zu konfrontieren auch.
Also ist wahrscheinlich auch nicht jeder Mann und jeder Frau Sache,
dann bei sowas aufzustehen und selber das Maul aufzumachen.
Ja, wahrscheinlich. Wahrscheinlich fühlen sich auch viele davon einfach nicht,
vielleicht tangiert es viele Leute auch einfach nicht.
Ich weiß nicht, wie es wäre, wenn ich eine andere Hautfarbe hätte,
wobei doch, so wie ich denke, glaube ich schon.
Aber vielleicht denken sich viele Leute, okay, ich habe damit gar nichts zu tun,
warum soll ich mich da jetzt einmischen, warum soll ich da was zu sagen?
Es gibt wahrscheinlich auch viele, die das eh nicht sehen,
aber ich persönlich, mich betrifft das Thema, meine Familie betrifft das Thema.
Für mich ist klar, dass ich versuchen muss, was dagegen zu tun,
auch wenn ich, wie ich es gesagt habe, nicht glaube,
dass man langfristig da was verändert.
Aber ich glaube schon, dass man da was zu sagen muss
und in die Konfrontation gehen muss.
Es gibt auch eine Folge, in der wir sehr ausführlich
über diese Telefonnummer gesprochen haben, die es jetzt im Stadion gibt,
bei der man Vorfälle melden kann.
Manche steigen ja hier vielleicht ein für ein, zwei Folgen
und dann schnell wieder aus, weil wir über Igel reden
oder irgendwas anderes und nicht über Fußball.
Also leider weiß ich den Folgentitel jetzt nicht,
aber liegt es schon ein paar Monate zurück.
Unser Kollege Elia war hier, der auch hier im Verlag arbeitet
und der hatte sich eine Dauerkarte gekauft
und war dann in einem der Blöcke
und hat da relativ viel Rassismus, Sexismus und sonstiges mitbekommen
im Max-Morlock-Stadion und hat dann hier drüber gesprochen.
Es gibt diese Spieltagsnummer, an der man anrufen kann,
von der hatte er damals nicht gewusst,
weil die dann noch nicht so offensiv beworben wurde,
wie es dann getan wurde, nachdem wir diese Folge aufgenommen hatten.
Ich finde es mal cool, wenn der erste Spieler mal bei der Nummer anruft,
weil er dann während des Spiels entsprechend beleidigt wird.
Ja, wie ist denn das tatsächlich?
Also das ist ihr Gwent 1-0 gegen Magdeburg.
Das Stadion feiert, ihr hüpft alle.
Und man weiß aber, ja okay, von denen, die da jetzt mit uns feiern,
sind so und so viele dabei, die bei der nächsten Niederlage
wieder irgendwelchen Bullshit.
Kann man das dann in dem Moment ausblenden?
Ja, schon, weil es einfach dazugehört.
Viele von uns haben das schon zigmal erlebt.
Ich habe es auch zigmal erlebt.
Und es ist einfach so, wenn es läuft, wenn man Spiele gewinnt,
dann lieben einen alle.
Wenn man Spiele verliert, dann wird die gleiche Person
vielleicht nicht direkt gehasst, aber ist dann doch nicht mehr so cool.
Das ist Teil unseres Berufs.
Und von dieser Emotionalität leben wir aber auch alle,
weil wenn es dann auch mal gut läuft,
dann macht es schon Bock im Stadion.
Folge 171, Idioten hieß die.
Hätte man hassen.
Hätte auch kommen können.
Wir haben wirklich, wenn man sich das anschaut,
was wir für Folgentitel haben,
How to kill a Rentier.
Hatten wir auch schon mal.
Also warst du schon mal in Norwegen?
Nein, noch nie.
Musstest also noch nie ein Rentier töten?
Musste ich noch nie.
Ja, dann empfehlen wir die Folge.
Ja, also falls du da mal hinfährst.
Hör dir das vorher an und dann weißt du Bescheid.
Du hast auch in einem Interview gesagt,
dass du, glaube ich, so Rassismus dann vor allem
nach dem Umzug aus Berlin weg erlebt hast.
Berlin natürlich alles ein bisschen, ja,
vielleicht offener, bunter, zumindest stellenweise.
Da fällt man nicht so auf, wie dann in Stadthagen.
So hieß es, glaube ich, sozusagen die Stadt deiner Jugend.
Wie groß ist denn Stadthagen?
Stadthagen hat knapp 30.000 Einwohner.
Ja, okay.
Vor Ort von Hannover.
War mir auch neu, habe ich bei der Recherche.
Muss man irgendwas kennen in Stadthagen?
Also wir hatten vor kurzem Lea Paulik hier.
Die kommt aus Suhl und hatte das Waffenmuseum,
glaube ich, empfohlen.
Aber so in Stadthagen gibt es nicht mehr sowas.
In Stadthagen, also Stadthagen hat alles, was man braucht.
Eine Innenstadt, viele Supermärkte,
mehrere Fußballvereine, Schulen, alle.
Aber nicht den großen Knaller irgendwie,
wo man sagt, lass mal drei Tage Stadthagen machen
oder so als Urlaub.
Nee, er hat ein riesen oder ein großes Schwimmbad.
Da fahren schon viele Leute hin.
Da gibt es auch Menschen, die eine Stunde extra nach Stadthagen für fahren.
Aber sonst eher weniger.
Gut.
Da hast du dann gesagt,
dass du es dann da zum ersten Mal so erlebt hast in der Schule,
dass dann irgendwie viel kam.
Und dass du dann damals eher auch so durch,
ja, vielleicht dann eher nicht auffallen,
die Strategie war,
was ja eine schlimme Strategie ist.
Also du hast auch gesagt,
du warst eigentlich so ein lebensfroher Typ und lustig
und plötzlich versucht man dann irgendwie möglichst klein zu werden
in so einer Klasse.
Wie lange braucht es dann?
Also du hast jetzt gesagt,
ja, ignorieren ist keine Strategie.
Was muss passieren,
damit man in die Lage kommt,
sowas nicht zu ignorieren?
Also klar,
als Profifußballer ist man dann vielleicht nochmal anders drauf
und hat vielleicht auch ein anderes Selbstbewusstsein.
Aber hast du auch noch andere Wege gefunden,
wie du dann dich da gewährt hast damals?
Ja, ist gar nicht so leicht,
wenn so als,
ich glaube,
in der fünften Klasse hat mich das das erste Mal dann,
oder hatte ich das erste große Problem mit dem Thema.
Ja,
und als kleiner Junge ist es dann gar nicht so einfach,
damit umzugehen,
weil klar,
es war was ganz anderes als Berlin.
Viel weniger Menschen,
die so aussehen wie ich.
Ich hatte dann ja noch das Problem,
wenn man es so nennen kann,
dass auf meiner Schule dann ich einer,
also einer der ganz, ganz wenigen
mit Migrationshintergrund waren.
Die meisten waren alle auf anderen Schulen.
Und ja,
dann hat man schon irgendwann gemerkt,
okay,
du bist hier schon einer der wenigen,
der anders aussieht.
Hat es dann noch ein paar türkische Mitschüler,
aber auch nicht viele davon.
Und hat es dann auch das Gefühl,
dass die große Masse der Schüler auf der Schule
eine Zeit lang nur das Gesprächsthema hatte,
dass ich etwas anders aussehe.
Und dann kann ich mich noch an eine prägende Zeit erinnern,
da war eine Konformationsfahrt
und da kamen sie alle zurück von
und haben dann die ganze Zeit ein Lied gesungen
mit dem N-Wort auch.
Und ja,
das war so die schlimmste Erfahrung,
die ich zu meiner Schulzeit gemacht habe.
Und was man dagegen machen kann,
mein Papa war ein Riesenrückhalt für mich.
Der war ganz, ganz wichtig zu der Zeit für mich.
Aber ich glaube,
die, die den größten Einfluss dann nehmen können,
sind dann wirklich die Lehrer,
wenn sie das mitkriegen,
dass sie da einfach intervenieren.
Und ja,
vieles wahrscheinlich dann auch Erziehung,
aber vielleicht auch,
was so das Schulsystem angeht,
dass man über das Thema vielleicht auch mal spricht.
Weil ich mir auch vorstellen kann,
oder ich weiß,
dass einige von denen,
die das damals auch gesungen haben,
die waren sich gar nicht darüber bewusst,
was das für mich bedeutet.
Und wenn ich mit denen über das Thema
dann Jahre später gesprochen habe,
haben sich auch viele dafür geschämt
und auch erschrocken
und konnten gar nicht fassen,
dass sie sowas gesungen haben.
Und deshalb ist, glaube ich,
für mich,
oder es ist, glaube ich,
einfach wichtig,
dass man auch über das Thema spricht.
Im Geschichtsunterricht spricht man über so viele Themen,
aber für Menschen mit dunklerer Hautfarbe
ist das N-Wort halt eine Riesenbelastung
und da steckt auch eine große Geschichte hinter.
Und vielleicht wäre es wichtig,
in den Schulen darüber auch frühzeitig zu sprechen.
Ja, das ist ja auch schwierig.
Als meiner Schüler kann man jetzt auch nicht drauen,
zum Lehrer rennen.
Dann ist man auch wieder irgendwie
an den Rand gestellt wahrscheinlich.
Also, ja.
Aber du hast es dann geschafft,
trotzdem mit denen cool zu bleiben
bis zum Abschluss irgendwie?
Ja, als kleiner Junge,
was macht man?
Man rastet aus.
Ich hatte dann die ein oder andere Prügelei auch.
Ist dann natürlich auch keine Lösung.
Mein Papa hat mir dann halt gesagt,
das bringt nichts,
du musst mit denen reden.
Als kleiner Junge,
was willst du dann mit denen reden?
Ja, ich weiß es auch nicht.
Irgendwann hat sich das dann gelegt.
Ich habe halt immer versucht,
diesem Thema auszuweichen.
Wenn dann mal sowas kam,
ignoriert oder versucht mitzulachen
oder so getan, als ob ich lache
oder als ob ich es witzig finden würde.
Als kleiner Junge,
damit man einfach aufhört,
über dieses Thema zu reden,
über was anderes redet.
Und je älter man wird,
je älter ich wurde,
desto cooler fand ich mich aber trotzdem
oder meine Hautfarbe.
Und ich wurde immer stolzer darauf,
wie ich aussehe.
Und habe dann auch in Hannover
dann viele Jungs kennengelernt,
die so aussehen wie ich
oder die ähnliche Hautfarbe waren wie ich.
Und das hat dann dann irgendwie
auch Selbstvertrauen gegeben.
Zudem habe ich auch immer Stärke darin gefunden,
dass ich im Sport relativ gut war
und relativ gut Fußball spielen konnte
im Vergleich zu meinen Mitschülern.
und mein Papa, wie gesagt,
kann es sich mal wiederholen.
Mein Papa hat mir halt auch
so viel Selbstvertrauen gegeben
oder so viel Mut zugesprochen.
Ja, keine Ahnung.
Auf der anderen Seite frage ich mich auch,
wie es für Kinder ist,
die eben nicht so den Rückhalt von zu Hause haben.
Ja, weiß ich nicht,
wie das dann ist,
wie Kinder damit umgehen.
Ich frage mich gerade,
wie es ist.
Ist es Vorteil,
prominent zu sein
oder Nachteil?
Also war das für deinen Vater
dann noch viel komplizierter,
weil er sozusagen
nicht so der berühmte Fußballspieler war
und trotzdem mit der gleichen Thematik
wahrscheinlich ausgesetzt war,
als er nach Deutschland gekommen ist?
Ja, für meinen Vater
war es deutlich schwieriger.
Ich glaube,
es war auch nochmal eine andere Zeit.
Mein Papa kam ja zum Studieren
nach Deutschland.
Ja, für meinen Papa
war es deutlich schlimmer,
glaube ich auch.
Ja, doch.
Ich glaube,
es war eine andere Zeit.
Er war kein Fußballer,
als kleiner Junge war ich
halt auch kein Fußballer,
aber ich glaube,
es war doch nochmal
deutlich schlimmer.
Ich weiß auch nicht,
ob es für die Menschen,
die dann so denken,
auch Unterschiede
in der Sichtweise gibt,
weil ich habe beispielsweise
eine deutsche Mutter noch.
mein Papa ist,
die Eltern oder meine Großeltern
von der Seite meines Vaters
kommen aus Ghana.
Ob es da für diese Menschen
nochmal Unterschiede gibt,
weiß ich nicht,
kann ich mir aber schon vorstellen
und deshalb würde ich sagen,
andere Zeit
und ganz anderer Background
bei meinem Papa
für ihn nochmal schlimmer.
Willst du noch
irgendwen grüßen
aus der Schulzeit von damals?
Gerne beleidigen.
das ist der Beleidigungs-Podcast
von Nordbahn.de auch.
Also jetzt kannst du...
Haben die Lehrer
dann damals so reagiert
und wir können das jetzt dann,
glaube ich,
oder wollen...
Ja, ich hätte einen Swing
in die andere Richtung.
Du hattest einen Swing
in die andere Richtung,
aber haben die Lehrer
so reagiert,
dass es cool für dich war?
Nee, also wenn ich so dran
nachdenke,
dann gab es da keine Reaktion,
aber vielleicht haben sie es
nicht mitbekommen,
ich weiß es nicht,
wobei zwischendurch auch
Gesänge auf dem Gang waren.
Da weiß ich nicht,
inwiefern man das nicht mitbekommt,
aber ich weiß es nicht,
ob es vielleicht wirklich
niemand mitbekommen hat,
aber ich muss sagen,
dass ich später einen Lehrer hatte,
mit dem ich ein richtig
gutes Verhältnis hatte,
der auch alles dafür gegeben hat,
dass ich in Stadthagen bleibe,
sprich zu Hannover 96,
wechsel.
Dadurch, dass ich zu Bochen
gegangen bin,
musste ich halt ins Internat ziehen
und der hat da versucht,
mich bei Hannover reinzukriegen
und zu dem hatte ich
wirklich ein gutes Verhältnis.
Deshalb kann ich jetzt auch nicht
über alle Lehrer so reden,
aber ich wage schon zu bezweifeln,
dass niemand das mitbekommen hat.
Jetzt haben wir viel darüber geredet,
wieder über die Problembehaftung
sozusagen mit Migrationshintergrund.
Ich würde es gerne mal umdrehen,
weil man gewinnt ja als Mensch
auch wahnsinnig viel daraus,
dass man vielleicht zwei Eltern hat
aus verschiedenen Weltteilen.
Du hast im Interview auch ein bisschen
darüber gesprochen,
dass es dann im Internat
ein bisschen schwierig war,
hast du nicht mehr so von zu Hause,
nicht mehr das Essen
und die Musik,
die ihr gehört habt.
In Hamburg war das dann
ein bisschen anders,
weil da ist es wieder
ein bisschen bunter und so weiter.
Wie ist es in Nürnberg?
Hast du schon Restaurants gefunden,
die ein bisschen vom Essen her
was transportieren können
bei deinen Wurzeln?
Ne, das leider noch nicht.
Auf Stathagen?
Ja.
Da gibt es einige Restaurants,
die wahrscheinlich...
Ich bin kein niedersächsischer Küche.
Ne, das leider noch nicht,
aber ich muss sagen,
dass ich sehr zufrieden bin
mit der Küche,
die man hier in Nürnberg findet.
Also was Restaurants angeht,
ja, kann man sich hier nicht beschweren.
Ich habe schon das ein oder andere Restaurant gefunden,
das ich auch häufiger
oder regelmäßiger besuche.
Ich esse auch neben meinen afrikanischen Wurzeln
und dementsprechend mag ich natürlich
die afrikanische Küche,
aber ich esse auch sehr gerne asiatisch
und da gibt es schon tolle Restaurants
hier in Nürnberg.
Weißt du, welche empfehlen wir?
Sonst kriegen wir wieder die Nachfrage,
wo die denn...
Sag mal deine drei liebsten Wände.
Jetzt machst du eine Top 3.
Ja, meine Top 3 sind Monkey Ramen,
japanische Rahmensuppe.
Takumi Ramen finde ich auch super.
Da gibt es immer die Diskussion bei uns,
welcher Laden besser ist.
Ich persönlich bin eher Fan von Takumi,
aber ich finde Monkey auch sehr gut.
und Haru.
Haru, Haru.
Auch sehr gut.
Kein Cordon Bleu dabei.
Ist du Fleisch oder bist du Vegetarier?
Ja, ich esse Fleisch.
Cordon Bleu, aber ist jetzt nicht so.
Nö.
Sagt mir auch gar nichts.
Ist das ein Restaurant hier?
Bitte?
Ist das ein Restaurant, das so heißt?
Ach so, wir sprechen über das Gericht.
Cordon Bleu, also mit Chicken-Case.
Nee.
Das Schutztier dieses Podcasts sozusagen ist es.
Für manche.
Für manche.
Für manche.
Das ist ein Podcast, möchte ich sagen.
Ja, tatsächlich, so afrikanische Restaurants
fallen mir in Nürnberg auch nicht viel ein.
Wir haben hier direkt vor dem Verlag,
vor der Tür ein äthiopisches Restaurant.
Aber ansonsten, hm.
Sonst nicht, ne?
Schwierig.
Schwierig.
Und in dem Interview kam auch vor,
afrikanische Musik, die dann früher oft zu Hause lief
und die dann vielleicht erst mal nicht mehr so lief im Internat,
aber dann irgendwann,
ich meine inzwischen kann man über Spotify ja quasi fast alles hören
oder über das Internet.
Kannst du da noch,
nachdem ich ja auch regelmäßig Musik auflege
oder nicht ganz mehr so regelmäßig
und tatsächlich auch so eine Phase hatte,
wo ich mich versucht habe mal,
ich meine afrikanische Musik ist jetzt auch sehr weit gefasst,
weil da gibt es ja dann doch noch ein paar Unterschiede auch.
Aber kannst du da vielleicht mal noch,
wenn wir schon bei Top 3 sind,
nochmal vielleicht so drei Bands oder KünstlerInnen nennen,
die du besonders empfehlen kannst?
Also ich muss da differenzieren.
Es gibt die,
ja was ich persönlich favorisiere,
sind die Afrobeats von heute,
eher ein bisschen moderner.
Bei uns zu Hause liefen damals eher so etwas,
ja der,
ja Lieder,
die der älteren Generation wahrscheinlich gefallen
und deshalb höre ich die Musik einfach auch sehr, sehr gerne immer noch,
weil es mich einfach an die Zeit von damals erinnert
und da ist Daddy Lumba.
Ich glaube alle,
oder die Menschen,
die über 30, über 40 sind,
in Ghana leben,
kennen alle Daddy Lumba, glaube ich.
Ja, höre ich sehr, sehr gerne,
war auch der Lieblingssänger meines Papas.
Wenn ich an Musik denke,
die ich favorisiere,
neben Daddy Lumba würde ich da noch Burner Boy nennen,
den ich sehr gerne höre
oder Oma Lay
und als Dritten würde ich,
würde ich bei Daddy Lumba bleiben.
Sehr gut.
Anspieltipps für alle,
die jetzt zuhören.
Nicht für dich, Fadi.
Fadi spielt gerne Musik ab im Podcast,
was rechtlich etwas schwierig ist.
Gibt es auf Spotify wahrscheinlich alles zu finden.
Sprichst du,
also in Ghana spricht man,
also die Amtssprache ist Englisch
und dann gibt es irgendwie Nord-Süd geteilt.
Ja, dann gibt es noch eine Sprache,
die spricht man in Ghana komplett.
Tschwi, also jeder kann Tschwi in Ghana
und die Generation mittlerweile,
die kann auch Englisch.
Meine Oma beispielsweise kann leider kein Englisch,
aber ja,
das ist das Einzige,
was ich so ein bisschen schade finde.
Unser Papa hat uns Tschwi leider nicht beigebracht,
weil er auch wegen der Probleme,
die er damals hatte,
als er nach Deutschland kam,
wollte er,
dass wir Deutsch perfekt sprechen,
damit wir auch als Deutsch wahrgenommen werden
und das war der Grund dafür,
dass er uns Tschwi leider nicht beigebracht hat.
Sehr schade, ne?
Auch da habe ich vor kurzem
einen anderen Podcast gehört
mit einer Frau,
die auch mit,
ich glaube auch,
deutsch-afrikanischen Eltern aufgewachsen ist
und die auch gesagt hat,
damals, als sie Kind war,
dachte man,
das würde die Kinder auch noch verwirren,
wenn sie dann irgendwie
beide Sprachen lernen müssen
und so ist sie auch nur Deutsch erzogen
und das ist sowas,
was sie unfassbar bereut.
Ja, ich auch.
Ja, sehr schade.
Aber man kann es ja vielleicht noch nach.
Ja, das stimmt.
Also das Kind lernt man etwas leichter,
habe ich mir sagen lassen,
aber ja,
ich habe auch immer noch die Hoffnung,
dass ich irgendwie irgendwann
Schwedisch oder irgendwas spreche,
aber nichts ist unmöglich.
Ja.
Naja,
beim Kolotz ist schon einiges.
Einiges.
Ist das,
ist der Themenkomplex Musik-Tipps,
die du und Essenstipps
jetzt abgeschlossen
oder hast du auf deiner
elendlangen Lippe
Ja.
Der Dickmeier hätte sich die
ausgedruckt.
Ja, ja,
aber ich habe keinen Drucker mehr.
Ich schaue hier noch.
Hältst du es noch aus einigermaßen
oder bist du nahe am Durchdrehen?
Nö, nö, alles gut, passt.
Ja, kein Problem.
Sehr gut,
weil jetzt kommen dann die fiesen Fragen.
Du machst dann einfach so eine
Hals ab, Kopf ab.
Geh mal die Zeichen.
Oder gehst einfach.
Oder gehst.
Ist auch cool.
Alles mögliche.
Ich habe bei Twitter
unseren Gast hier sozusagen
angekündigt
und um Fragen gebeten.
Eine kam,
die haben wir aber eigentlich
schon so halb beantwortet
oder eigentlich auch ganz.
Wie siehst du die sportliche Entwicklung
unter Christian Fjell
und ist auch für die Spieler
der Spielstil attraktiver?
Das hast du, glaube ich,
schon gesagt.
Also ihr spielt lieber gern Fußball.
Grüße an Markus Weintz hier,
wie immer an dieser Stelle.
Sollen wir jetzt zu den Trainern kommen,
die wir vorhin mal kurz...
Ich soll noch fragen,
ob Fjell zu dir auch
mein Jung sagt.
Ja.
Sagt er zu allem, glaube ich.
Ja, okay.
Sagt er zu euch auch?
Nein, zu mir tatsächlich.
Ich glaube es nicht,
aber jemand, der auch
manchmal da ist,
hat mir diese Frage...
Dann machen wir jetzt
Fremdfragen schnell,
weil da habe ich auch noch...
Ich weiß auch noch,
ob es dich nervt,
wenn die Leute die Rolle
beim Einklappen
mit Manchester City vergleichen.
Ob es mich nervt,
wenn mich die Leute...
Wenn du ins Zentrum
so ein...
Ach so.
Umkippst, abkippst.
Ob dich das nervt,
dass du...
Wobei...
Lieber Flo Zenger,
vergleicht das irgendjemand
mit Manchester?
Wollte gerade sagen,
ich würde mich freuen,
wenn das so aussieht.
Ja.
Ob du froh bist,
wenn du mal eine Halbzeit
auf der Bank für eine Seite
spielen kannst,
damit der Trainer
nicht ständig das Ohr abkaut?
Das ist aber tatsächlich
so ein Ding,
wo ich schon mehrere
Außenverteidiger gehört habe,
die gesagt haben,
ja, das ist manchmal
ganz angenehm,
wenn wir dann...
Also ich hatte mal einen Trainer,
bei dem habe ich wirklich
lieber auf der anderen Seite
gespielt,
aber...
Namen.
Das war bei
einem meiner vorherigen Vereine.
Okay, ich habe alle Namen hier.
Die gehen wir dann noch durch,
die Trainer.
Aber nee,
mittlerweile...
Ja, dadurch,
dass du immer ins Mittelfeld...
Ich haue ja immer ab.
Deshalb renne ich ja immer weg.
Ist Tim Walter als Trainer
für Spieler genauso sympathisch,
wie er der Öffentlichkeit
manchmal vorkommt?
Wie ist die Frage jetzt gemeint?
Kannst du dir interpretieren?
Macht das...
Macht Spaß mit Tim Walter?
Ja, ist schwierig, ne?
Ist schwierig.
Also, er liebt den Fußball
halt auch total
und deshalb ist es halt so,
dass wenn es gut läuft,
ist er halt auch sehr,
sehr gut drauf.
Dementsprechend ist er halt
aber auch sehr schlecht drauf,
wenn es nicht gut läuft.
Ja.
Die Pressekonferenz
wurde im vergangenen Wochenende
war stark,
wer sich die nochmal anschauen mag.
Da war er nicht ganz so gut drauf.
Ja.
War nicht so gut drauf, ja?
Nee.
Da haben sie gegen...
Wiesbaden?
In Wiesbaden, glaube ich,
gespielt jetzt.
Nee, das war jetzt,
vorher hatten sie gegen...
Düsseldorf zu Hause gewonnen.
Düsseldorf?
Nee, hatten die nicht verloren?
Die haben davor
gegen Elversberg verloren
und gegen Osnach.
Ah, und dann, genau,
Düsseldorf und dann war da wieder...
Wiesbaden.
Okay.
Wer ist denn
Pitt Reimers?
Pitt Reimers ist der
Trainer der zweiten Mannschaft
beim HSV.
Und der hat mal...
Achso, da hast du mal
in der zweiten gespielt.
Ich habe einmal
nach meinem Wadenbeinbruch
mein erstes,
damit ich wieder Spielpraxis sammle,
habe ich einmal unter ihm
in der zweiten gespielt.
Erinnerst du dich noch
an all die Trainer,
die du hattest?
Wer ist Dirk Paul?
Ich glaube schon.
Jetzt wird es spannend.
Dirk Paul ist mein U17-Co-Trainer.
Aha.
Okay.
Okay, wir gehen sie nicht alle durch,
weil du dich anscheinend
wirklich an alle,
auch an Heraklis, Metaxas...
Ja, Trainer der zweiten Mannschaft.
Ich glaube,
ich kriege alle zusammen.
Wahnsinn.
Das war okay, dann probierst du es.
Machst du da jetzt ein Quiz draus?
Aber es sind coole Trainer.
Ja, zum Beispiel Peter Neuroer.
Ja, ich wusste,
dass das war.
In Bochum.
Peter Neuroer.
Sebastian Gloser ist praktisch
der beste Freund von Peter Neuroer,
nachdem sie vor kurzem mal
zehn Minuten miteinander
telefoniert haben.
Echt?
Ja.
Super.
Ich weiß gar nicht mehr, warum.
Letzte Saison...
Aber es waren nur zwei Spiele
unter Peter Neuroer?
Ja, leider war ich...
Verletzt.
Zu Beginn meiner Profikarriere
war ich eigentlich durchgehend verletzt.
Es war sogar so schlimm,
dass zwischendurch schon überlegt wurde,
ob ich nicht doch was anderes machen soll.
Okay.
Und dementsprechend habe ich leider
nur zwei Spiele unter ihm machen dürfen können.
Ja, ich glaube,
wenn ich fit gewesen wäre,
hätte ich,
so wie er mit mir umgegangen ist
und gesprochen hat,
hätte ich sehr, sehr viele Spiele
unter ihm gemacht.
Was hättest du denn gemacht,
wenn du nicht Fußballprofi...
Zu dem Zeitpunkt
wollte ich zur Polizei gehen damals,
weil ich auch einen Kumpel hatte,
der bei der Polizei war
und ich fand es total spannend,
die andere Überlegung wäre gewesen,
zu studieren.
Okay.
Und was würdest du jetzt machen,
wenn immer noch Polizei oder...
Nee, ich glaube,
wenn ich jetzt mit dem Wissen,
das ich heute habe
und mit dem, was ich erlebt habe,
wäre ich an die Uni gegangen.
Lass mich einfach mal so stehen.
Ja, Peter Neuro ist irgendwie
fast ein bisschen schade,
weil der durch,
also so als TV-Experte
und als Kultfigur im Fußball
inzwischen so...
Man erinnert sich überhaupt nicht mehr dran,
wie der als Trainer eigentlich war.
Nur zwei Spiele,
aber du hast ihn erlebt.
Also wie war der so
und war er so,
wie ihn alle von außen wahrnehmen
oder doch ganz anders?
Nein, er war zu 100 Prozent so,
wie er von außen wahrgenommen wird.
Ich kann mich noch ganz genau dran erinnern.
Ich war 17 Jahre alt.
Ich stand kurz vor meinen Abiprüfungen
und der VfL Bochum stand damals
kurz vor dem Abstieg in die dritte Liga.
Ich glaube,
es waren noch sechs Spiele in der Rückrunde.
Das war die Saison 2012-13, meine ich.
Und ja, der Baum brannte in Bochum
und dann kam Peter Neuroa und...
Auf der Harley.
Ja, auf der Harley.
Vorher war wirklich so,
alles war scheiße in Bochum
und total schlechte Stimmung
und jeder hat sich Sorgen gemacht davor,
dass der VfL Bochum absteigt.
Dann kam Peter Neuroa
und ich kann mich genau erinnern,
er hat mich, ich glaube,
einen Tag später hochgezogen zu den Profis.
Am Wochenende haben wir gespielt in Cottbus.
Die Mannschaft war total verunsichert.
Das habe ich als A-Jugendlicher gemerkt.
Und er hat es irgendwie geschafft,
jedem,
dieses, worüber wir gesprochen haben,
über dieses Thema Selbstvertrauen,
und er hat es irgendwie geschafft,
dass bei allen doch noch mal
ein bisschen Selbstvertrauen vorhanden war.
Er hat einem das Gefühl gegeben,
mir als 17-Jährigen das Gefühl gegeben,
dass ich die Lösung für diese Mannschaft sein könnte.
Und ich glaube,
so hat er es bei jedem geschafft,
so ein paar Prozent rauszukitzeln.
Und ich weiß jetzt nicht mehr genau,
wie jedes Spiel ausging von den restlichen,
wenn es jetzt sechs waren oder acht.
Aber wir haben das erste Spiel in Cottbus gewonnen.
Da sollte ich eigentlich schon als 17-Jähriger mitfahren.
Aber da ging es dann los mit meiner Verletzung leider.
Ich kann mich dann erinnern an ein Heimspiel,
eine Woche später gegen Köln oder zwei Wochen später gegen Köln.
Da hatten wir ausverkauft das Haus.
Und plötzlich war die Stimmung so,
als ob wir aufsteigen würden.
Dabei ging es ja nur darum,
in der Liga zu bleiben.
Und er hat dann auch alle Bochumer dazu aufgerufen,
ins Stadion zu kommen.
Und dann entstand dieser Slogan,
und wir zusammenbleiben drin oder so.
Plötzlich war so eine Riesenwelle der Euphorie da.
Ich möchte jetzt von Peter Neuröder trainieren.
Haben wir Firmenmannschaft?
Oder halt vor jedem Artikel,
dass er mich,
hey, du bist die Lösung.
Du hast jetzt die Nummer.
Stimmt, ich habe die Nummer.
Ich könnte jetzt mal als Mental Coach.
Guter Mann.
Ja, das war überragend.
Warum hat er dann jetzt seit so vielen Jahren,
also gut, jetzt sagt er inzwischen selber,
er wird eigentlich nur noch zwei Vereine trainieren.
Bochum oder Schalke.
Aber komisch doch,
dass dann so viele,
wenn die stellenfrei waren,
dann diese Laptop-Trainer immer gewählt haben.
Grüße an den Robse.
Gert-Jan Verbeek.
Ja, auch sehr geil.
Über den müssen wir ja reden.
Das hat mich am meisten erstaunt.
Ich hatte wieder verdrängt,
dass er in Bochum auch mal war.
Oh, das stimmt.
Ihr kennt ihn auch.
Also einer der umstrittensten Trainer
der jüngeren Klubgeschichte.
Die einen lieben ihn für seinen verrückten Fußball,
die anderen sagen,
er war schuld am Abstieg.
Echt, ja.
Ja.
Wie war Gert-Jan Verbeek Fußball?
Cool.
Ja.
Hat Bock gemacht.
Ja.
Ja, doch,
war richtig gut.
Ich fand es,
für uns war es passend.
Wir haben Mann gegen Mann gepresst.
Wir sind voll draufgegangen.
Aggressives Spiel gegen den Ball
und mit dem Ball.
Ja,
Ballbesitzfußball gespielt.
Wollte sich Torchancen herausspielen.
War mutig.
Was man als Spieler auch so cool fand,
an ihm war,
ihm war alles scheißegal.
Also ihm war wirklich alles scheißegal.
Ja,
ihm war scheißegal.
Das war hier in Nürnberg auch so.
Wir hatten nicht alle cool.
Ja,
das kann ich mir vorstellen.
Ich kann mir auch,
oder ich weiß ja auch,
dass der Umgang mit ihm
gar nicht so leicht ist,
aber wie er sich dann ab und zu
auch vor uns gestellt hat
und gegen andere,
das war schon beeindruckend.
Uns.
Ja.
Es gab ja auch diese legendäre PK
von ihm damals in Bochum,
wo er über so ein paar...
Die Bild-Zeitung.
Ja.
Grüße.
Ich habe das auch völlig verdrängt,
das Gärtner für Big Bang.
Ja, siehst du?
Ich dachte,
dass er nämlich...
Das ist ein gedächtes Podcast von...
Ja,
ich dachte,
dass er dann damals
sein Haus im Wald irgendwie gebaut hat,
als er hier war
und dann wäre er seitdem dort,
aber nee,
er hat ja doch...
Er war in Bochum,
ja.
Ja,
er hat mir damals dann auch
viel Vertrauen geschenkt
nach meiner langen Verletzung.
Mit 21 hat er mich dann...
24 Spiele,
glaube ich.
Ja,
spielen lassen
und ja,
war eine gute Zeit.
Und dann war es so,
dass wir mit ihm
in die Sommervorbereitung gestartet sind,
dann auch im Trainingslager
mit ihm waren
und dann kommen wir
aus dem Trainingslager zurück
und am nächsten Morgen
haben wir die Nachricht
in der Gruppe,
Gerd Landverbeck ist nicht
mehr euer Trainer.
Warum eigentlich?
Weiß niemand.
Weiß nicht.
An euch lag es nicht.
Ihr habt ihn nicht rausgegeben?
Nee.
Nee.
Okay.
Da muss was...
Hat er sich verabschiedet noch
oder geht er dann einfach
in sein Waldhäuschen?
Ja,
nee,
er kam noch mal in die Kabine,
hat sich verabschiedet,
hat gesagt,
dass er die Entscheidung
nicht nachvollziehen kann,
glaube ich,
ist dann gegangen.
Ja,
okay.
Noch irgendjemanden beleidigt?
Nee,
das hat er nicht gemacht.
Nee.
Okay.
Ja,
also guter Trainer,
dann können wir das jetzt hier mal feststellen.
Als Trainer top,
würde ich sagen.
Wir machen ja hier
Mehrheitsentscheidungen,
deshalb...
Ja,
3-0.
3-0 für
BK.
Tim Walther hat man schon.
Dieter Hecking.
Jetzt wird's fertig.
Ja,
Dieter Hecking
hatte ich einen Jahr in Hamburg,
habe ich davon aber leider
gar nicht so lange erlebt,
weil ich mich in der Saison
schwer verletzt habe,
habe mir das Warnbein gebrochen
und war 6 Monate raus.
6 Monate...
Nee,
doch,
6 Monate raus.
Er redet schon relativ häufig davon,
weil er daneben stand
und sagt,
das war schrecklich.
Ja,
das war wirklich schrecklich.
Ja,
das war
nicht so schön.
Ich glaube auch gar nicht so schön
für alle,
die drumherum standen,
weil man sowas doch eher selten sieht.
Denkt man da dann
Karriereende?
Denkt man da ans Karriereende?
Ich muss sagen,
meine ersten Gedanken waren
lustigerweise,
wir hatten zu Beginn
der Vorbereitung
Laktat ist,
da waren meine Laktatwerte schlecht
und ich glaube eine Woche
oder ein paar Tage vor
dieser Verletzung
hatte ich einen super Laktatwert
und ich weiß,
mein erster Gedanke war,
scheiße,
jetzt habe ich so viel
in die Klaas gegeben
für meinen guten Laktatwert
und der wird jetzt erstmal
wieder schlecht sein.
Guter,
guter erster Gedanke.
Denke ich auch,
jeden Montag denke ich
an meinen Laktatwert.
Aber danach war schon,
ja,
war schon,
also ich habe mir gedacht,
okay,
ich werde jetzt operiert
und dann wird schon
doch wieder alles gut
aber während der Reha
habe ich dann schon
zwischendurch gedacht,
boah,
das ist schon ein sehr,
sehr weiter Weg.
Dann war der Operateur
zwischendurch auch gar
nicht so zufrieden,
dann hinten raus war er
super zufrieden,
aber zwischendurch war er
dann nicht so zufrieden.
Ich kann mich erinnern,
einen Tag nach der OP
kam er auch rein
und sagte,
ich solle meine Zehen
bewegen,
das konnte ich noch nicht
und dann hat er gesagt,
dass es dann nichts mehr
wird mit dem Fußball,
da hat man dann
natürlich schon dran
zu knabbern.
Fast so ein guter
Motivator wie Peter Neuruhrer.
Aber die OP hat er,
das hat er überragend gemacht
und im Laufe der Reha
habe ich dann gemerkt,
ach,
das wird auf jeden Fall was
und da habe ich auch
gar nicht mehr drüber
nachgedacht,
ob es was wird oder nicht,
sondern dann stand für mich
klar,
ich komme wieder
auf den Fußballplatz zurück,
die Frage ist nur,
wann das länger dauern wird,
ist dann halt nervig,
aber war dann auch okay
für mich
und heute ist alles gut.
Dieter Hecking
war die Frage,
oder?
Ja,
Dieter Hecking,
ach so,
ja,
da war was.
Ja,
Dieter Hecking,
großer Trainer,
kam dann in die zweite Liga,
war für mich damals
sehr überraschend,
war ja dann vorher
in der Saison beim
Borussia Mönchengladbach,
kam dann im selben Sommer
wie ich zum HSV,
war schon so ein
Ausrufezeichen für mich,
dass so ein Trainer
zum HSV kommt
und ich war mir sicher,
dass wir zusammen
unser großes Ziel erreichen,
aufzusteigen,
hat dann leider nicht geklappt.
Dann mal die Frage
jetzt beantworten,
vielleicht für jemanden,
warum steigt der HSV
nie mehr
in die erste Liga?
Nie mehr,
weiß ich nicht,
aber das ist auch
eine dieser Fragen,
auf die ich absolut
keine Antwort habe,
weil wenn ich auf
meine drei Jahre HSV
zurückblicke,
wir hatten glaube ich
immer,
wenn nicht sogar
die stärkste Mannschaft,
aber wir gehörten immer
zu den stärksten Mannschaften,
wenn man sich die Spiele anschaut,
warum das dann am Ende
nie funktioniert hat
und warum die Rückgründe
immer so ist.
Dann kann ich den Trainern
dann offenbar,
also,
das ist meine
Interpretation.
Nein,
ich weiß es nicht,
also es war ja auch verrückt,
dass immer die,
oder fast immer die Rückrunde
überragend war,
wir waren Herbstmeister,
wir haben gesagt,
dieses Jahr schaffen wir es
auf jeden Fall,
dann ging in der Rückrunde
fast gar nichts mehr,
dann wurde immer gesagt,
okay,
wir können mit dem Druck
nicht umgehen,
ich habe keine Erklärung dafür,
eine kleine,
oder was da auch
so ein bisschen mit rein spielt,
ist vielleicht auch,
dass gegen den HSV
einfach alle immer
übermotiviert sind
und es war ja immer
so das Gefühl,
jetzt spielt Real Madrid
gegen,
also was von den Zuschauern
so herangetragen wurde,
jetzt spielt hier Real Madrid
gegen,
gegen Nürnberg,
ja,
schneide ich raus,
ja,
es war auf jeden Fall
immer so,
als ob hier das berühmte
Duell David gegen Goliath
und,
ja,
es stimmt,
wenn ich sage Real Madrid,
jetzt ist es schon,
schneide ich doch nicht raus,
aber,
da sind die Leute damit cool,
die sind hier andere Sachen
gewöhnt,
die wir ihnen,
genau,
wir haben den 1. FC Nürnberg
schon schlimmer beleidigt,
also,
nein,
ja,
das macht es dann natürlich
auch schwieriger,
weil für die Gegner
immer das Spiel des Jahres
vor allem zu Hause war,
also unser Auswärtsspiel
bei den Gegnern,
aber,
warum das nie gereicht hat,
ich habe keine Erklärung dafür,
ich habe wirklich gedacht,
dass sie es letztes Jahr schaffen,
ich habe aber auch die drei Jahre,
haben die nicht schon,
hatten die nicht für
diese Aufstiegsfeier,
genau.
Liegt das am nervösen Umfeld
in Hamburg,
dass man wiederum auch
in Nürnberg immer wieder
beschreibt,
dass es das gäbe,
dass alle dann halt sofort
auch unruhig werden,
wenn dann mal
ein Spiel in Wiesbaden
oder so unentschieden ausgeht
und dann geht es
da hin so ungefähr.
Ich glaube schon,
dass es anders ist,
bei Traditionsvereinen zu spielen,
als jetzt bei beispielsweise
Heidenheim,
die es im letzten Jahr
geschafft haben,
Größe.
Ja,
vielleicht ist es
in Phasen,
in denen es nicht so gut läuft,
dann doch von Vorteil gewesen,
beispielsweise,
dass die Spieler von Heidenheim
in Ruhe dann weitermachen konnten
und in Hamburg
dann direkt wieder
alle draufgehauen haben.
Ich habe noch Fremdfragen,
die reinkommen.
Wir hätten Stadthagen
gegen Real Madrid sagen sollen,
die müssen wir auf die Schnelle
nicht einführen.
Da wäre ich auch nicht draufgekommen.
Ich habe jetzt auch überlegt,
welchen Verein ich nenne
und dann habe ich gedacht,
sind alle beleidigt.
Wenn ich jetzt,
egal welchen Verein ich jetzt nenne,
wird hier gern genommen.
Ja, daran habe ich auch gedacht,
aber dann sind sie in Sandhausen sauer
und ich habe gedacht,
dass ich da nicht weiß.
Das hört sich noch nie jemand beschreibt.
Ja, unsere Quote dort ist relativ gering.
Wie gefällt dir deine neue,
sogar neu ist sie ja gar nicht,
aber deine neue Rolle im Spielaufbau,
fragt der Hüb.
Gefällt mir sehr gut.
Macht sehr viel Spaß,
ins Zentrum zu kommen
und ich freue mich darüber,
dass wir das jetzt so machen,
dass die Außenverteidiger bei uns
jetzt ins Zentrum kommen dürfen.
Ja,
hatte das in Hamburg schon
das ein oder andere Mal so erlebt
und freut mich sehr.
Bisschen wie bei Manchester City,
glaube ich.
es ist viel wert.
Nein,
aber es macht Spaß.
Ich freue mich darüber,
dass wir es so machen
und dass wir es so machen dürfen.
Dass man da auch wieder mehr Fußball spielt
und nicht nur auf das Verteidigen.
Die Frage nächste geht leider nicht an dich,
sondern Fadi,
was macht Fadi jetzt?
Tatsächlich gerade Fragen,
wenn mir die Fragen stellen,
aber wenn ich mich da jetzt abgemeldet habe.
Fadi ist nicht mehr bei Twitter
seit wenigen Tagen.
Was macht Fadi jetzt während der Aufnahme,
wenn er nicht mehr auf X
ehemals Twitter abhängen kann?
Wikipedia.
Jan Ciamara habe ich geöffnet.
Okay.
Willkommen in unserer Recherchewelt.
Das ist wie beim Zeitpodcast alles gesagt.
Da sind fünf Namen genannt,
die recherchiert haben.
Bei uns halt Grüße an Wikipedia.
Darf man Wikipedia noch
oder gehören die auch zu Elon und sowas?
Nein, ich glaube, das geht noch.
Nächste Fall kommt von,
boah, das ist ja ein schwerer Name jetzt hier bei Twitter.
Egal.
Fühlst du dich wohl in Nürnberg?
So, jetzt unabhängig vom Fußball
ist wahrscheinlich gemeint.
Lies mal den Namen bitte vor.
Nee, nee.
Das geht einfach schief irgendwie.
Ja, dann beantworte ich die Frage.
Ich fühle mich wohl in Nürnberg.
Wir fühlen uns wohl hier in Nürnberg mittlerweile.
Wir haben uns gut eingelebt.
Und ja, ist doch ein bisschen was anderes,
Hamburg als Franken.
Aber wir fühlen uns hier sehr wohl.
Was ist da der größte Unterschied?
Also klar, Hamburg ist nochmal deutlich größer und so weiter.
Aber was ist es dann?
Ist es dann so die Mentalität der Leute,
so beim täglichen Einkaufen, beim Bäcker oder was?
Ja, doch, würde ich schon sagen.
Am Anfang, also was mir immer erzählt wurde, ist,
wenn Franke gut drauf ist, dann sagt er, passt schon.
Und ja, das muss man dann auch erstmal so akzeptieren,
wenn man das so nicht kennt oder damit umzugehen lernen.
Weil, weiß nicht, wenn man fragt, wie geht's?
Oder so auf die Frage gibt's ja doch deutlich euphorische Antworten als Pancho.
Aber wenn man den Franken dann näher kennenlernt,
dann kann man mit den Franken auch viel Spaß haben,
habe ich gelernt.
Und deshalb, wir fühlen uns hier sehr wohl mittlerweile.
Nürnberg ist auch eine tolle Stadt.
Deshalb passt alles.
Zieht aber direkt nach Vertragsende wieder zurück nach Hamburg.
Haha.
Stadthagen.
Nee, das nicht.
Also nach der Karriere geht's auch wahrscheinlich eher Richtung Bochum.
Okay.
Aber, ja, ich will noch ein paar Jahre spielen.
Ja.
Ein Thema, das hattet ihr, glaube ich, schon in eurem Gespräch vergangene Woche.
Und man kann das so ein bisschen aus dem Artikel rauslesen,
den es bei NNDE zu lesen gibt.
Ihr habt euch darüber gesprochen, wie das ist,
wenn man auf dem Feld manchmal ein bisschen locker wirkt.
Also so, wenn du im Ballbesitz bist.
Und ich musste da sofort auch dran denken,
so an diese ewige Mesut-Özil-Diskussion.
Also in Spanien und England wurde der gefeiert.
Und sobald er in Deutschland gespielt hat oder in der Nationalmannschaft,
dann war es immer die Körpersprache irgendwie so ein Mythos.
Und klar, wenn man ein bisschen vielleicht lockerer aussieht
und spielt einen Fehlpass,
das sieht immer anders aus als bei jemandem,
der vielleicht total Körperspannung und verkrampft irgendwie aussieht.
Und wie gehst du damit um?
Also hat man halt einfach seinen Spielstil
und den kann man dann auch nicht groß ändern?
Und das ist halt einfach das, wie man ist?
Ja, ich glaube schon.
Also ich bin einfach so ein bisschen,
wenn ich jetzt durch den Gang laufe,
dann hänge ich da halt auch so.
Das ist mein Naturell.
Ich bin ein bisschen lockerer.
Und ich brauche das aber auch, um Fußball spielen zu können.
Ich habe dann auch eine Zeit lang,
wenn man dann Fehler macht,
dann ist ja der Klassiker im Fußball,
dann wird geschaut, woran liegt.
Und dann kam auch in der Vergangenheit dann,
ja, achte mal auf deine Körperspannung,
sei mal ein bisschen fokussierter.
Wobei Körperspannung in meinen Augen nichts mit Fokus zu tun hat,
weil ich bin fokussiert,
ich will die Spiele trotzdem,
oder ich will die Spiele gewinnen.
Aber es ist einfach mein Naturell,
ein bisschen lockerer zu sein
und auch mein Spiel lockerer zu sein.
Und ich brauche das auch.
Aber in der Vergangenheit habe ich dann auch zwischendurch versucht,
okay, dann ändere ich das,
versuche ein bisschen,
ja, eine andere Körperspannung einfach anzunehmen.
Wie Willi Landgraf auszusehen auf dem Platz.
Ja, aber da habe ich dann halt auch direkt gemerkt,
da fühle ich mich nicht wohl,
da kann ich dann auch nicht performen,
da kann ich dann halt auch nicht meine beste Leistung bringen.
Und das ist ein bisschen schade,
dass das vielleicht hier so ist,
dass dann immer direkt auf die Körperspannung geschaut wird.
Ich habe das Gefühl,
dass bei ausländischen Spielern,
die kommen,
dass die auch damit da ein bisschen zu kämpfen haben.
Oder man hat mit vielen Mitspielern
in der Vergangenheit schon das Gespräch darüber geführt,
dass in Deutschland im Fußball
alles so ernst ist
und dass die Fehler gesucht werden,
dass über Kleinigkeiten gesprochen wird.
Aber der deutsche Fußball war in der Vergangenheit
ja auch sehr, sehr erfolgreich
und deshalb wird das vielleicht auch was damit zu tun haben.
Ja, schade.
Der ganze deutsche Fußball.
Mehr Lockerheit, liebe Leute da draußen,
auch wenn es schwerfällt mit Blick auf die Welt.
Wir hatten das vorhin,
die Frage kam ja noch,
dass du dich weitestgehend ausklingst,
was jetzt so die Social-Media-Bewertungen angeht,
eures Spiels oder deines Spiels,
wie hältst du es denn so generell?
Wie lesen sie dir jetzt vor?
Jetzt werde ich noch gefreut.
Wie hältst du es denn mit der Weltlage?
Wir haben zurzeit oft den Moment,
dass wir ins Büro kommen oder so,
dass wir dann irgendwie erstmal gar keinen Bock haben,
über Sport zu reden und über Fußball,
sondern mehr über andere Themen reden
oder auch am Tag nach einer Wahl.
Wie gehst du denn mit der Welt um,
die immer verrückter wird?
Versuchst du das auch ein bisschen von dir fernzuhalten,
weil es einfach eins und eins verrückt macht?
Nee, das ist schon was anderes.
Da beschäftige ich mich natürlich mit,
weil beispielsweise so eine Wahl wie gestern
oder die Wahlergebnisse,
die dann gestern Abend reintrudeln,
die haben ja direkte Auswirkungen
und das sind auch wichtige Entscheidungen,
die dann da folgen oder daraus resultieren.
Und deshalb sind das Sachen,
die mich dann schon beschäftigen,
die uns beschäftigen, worüber wir sprechen
und die einen auch so ein bisschen,
ja, Angst vor der Zukunft ist übertrieben,
aber die einen schon ins Grübeln bringen,
weil man sich fragt,
wohin das noch führen kann.
Vor allem, wenn man Nachwuchs hat
und sich fragt, wie es mal für den vielleicht wird.
Schwieriger Übergang, jetzt hast du einen.
Ich bin raus aus dem Gespräch.
Das habe ich nur noch hier so.
Das war eigentlich ein okayes Ende, finde ich.
Ja, prinzipiell, ja,
aber ich glaube, ein, zwei Sachen,
naja.
Ein, zwei, du willst noch nicht.
Wir wollten wieder positiv rauskommen,
aber ihr beide seid jetzt dann nochmal in die Richtung abgebogen.
Ja, ich will die Folge noch ruinieren irgendwie.
Aber Michael hat mir geschrieben,
wir sollen eine Torwart-Diskussion hier endlich mal führen.
Sollen wir sie mit dir führen
oder sollen wir die zu zweit?
Also ich bin da der absolut falsche Ansprechpartner.
Ihr könnt mal so jede Position durchgehen,
damit du dich beliebt machst.
Pro und Contra,
Linksverteidiger, Handwerker oder Brown.
Das ist tatsächlich eine ganz, ganz schwere Entscheidung,
die wir wirklich gerne treffen.
Wir haben die ja gestern hier im Podcast gelöst schon
mit dem Kollegen Dickmeier,
dessen Formation ist einfach Handwerker links hinten
und davor Brown.
Auch die Dickmeier'sche Systematik.
Aber wo soll dann Can Usun spielen,
was ja auch ein Kritikpunkt war in unserer Folge.
Ich habe nicht zu Ende gedacht, der Dickmeier,
und wir haben es einfach geglaubt.
Ja, okay, aber die Diskussion fangen wir jetzt nicht mehr an,
sondern wir haben jetzt lang genug,
viele Menschen hier im Raum gequält,
die alle nach Hause wollen.
Hier sind ja noch mehr, wollt ihr auch mal kurz Mäuschen,
manchmal Piep?
Ja, genau.
Wir hätten noch ein viertes Mikro.
Wir schließen mal,
wann steigt der 1. FC Nürnberg wieder auf?
Dann haben wir diesen erzogenen Bogen.
Da habe ich dann doch noch eine Frage.
Wann steigt der 1. FC Nürnberg wieder auf?
Wenn ich das wüsste.
Aber das ist eine Frage,
mit der beschäftige ich mich lieber,
als mit der Frage, die du mir eben gestellt hast.
Wann das so sein wird, kann ich auch sagen.
Also auf die Zukunft des 1. FC Nürnberg blickst du etwas optimistischer,
als auf die der Welt?
Ja, auf jeden Fall.
Prozentig.
Okay.
Und jetzt machst du wieder kaputt.
Nein, nein.
Hast du so eine Bucketlist,
Sachen, die du noch abarbeiten willst?
Und ist so dieser Ausstieg in die 1. Bundesliga
schon auch für dich persönlich so noch dieser große Traum?
Ja, es ist mein absolutes Ziel,
in der 1. Liga zu spielen.
Das ist mein sportlicher Traum,
mein fußballerischer Traum,
mein beruflicher Traum.
Das möchte ich unbedingt noch schaffen.
Ich verfolge dieses Ziel seit Jahren
und ich hoffe,
dass ich das bis zu meinem Karriereende noch schaffen werde.
Dann halte ich jetzt auch die Klappe.
Cool damit.
Aber wenn es nicht die 1. Deutsche Bundesliga ist,
ich bin offen für alle 1. Ligen.
Ja, okay.
Oder für viele.
Ja, meldet euch bei uns.
Klappe auf Saudi-Arabien?
Darüber habe ich jetzt noch nicht nachgedacht.
Aber ja, weiß ich jetzt nicht.
Schwierig.
Schon ein bisschen weiter weg.
Naja, 1. Liga.
Aber 1. Deutsche Liga ist mein absolutes Ziel.
Und wenn nicht, 2. Liga ist ja eigentlich auch schon cool.
Ja, als kleiner Junge hätte ich 2. Liga sofort genommen.
Würde ich auch, ja.
Trainiert Gärtchen für Big eigentlich noch irgendwo?
Ich glaube nicht.
Echt?
Ich glaube nicht.
Ich glaube, er war vor ein paar Jahren noch irgendwie Sportdirektor
bei irgendeinem Zweitligisten in Holland.
Aber ich glaube,
ich google das noch schnell.
Er war eine Zeit lang irgendwie Fernsehsicher.
Zuletzt war er als Cheftrainer des australischen A-League-Franchises Adelaide United tätig.
Aber auch schon seit...
Ja, er war in Australien.
Stimmt, stimmt.
Wie hat er denn das dann mit so einem Haus im Wald kombiniert?
Also das ist ja...
Gute Frage.
Die beantworten wir heute.
Haben wir einen Geirg für diese Folge eigentlich?
Nein.
Tatsächlich habe ich mir den mal gespannt.
Vielen Dank fürs Vorbeischauen.
Danke, dass ich dabei durfte.
Vielen Dank auch dir fürs Vorbeischauen.
Gerne.
Ich wohne ja hier fast.
Wir sehen uns nächste Woche, übernächste Woche wieder nach dem Heimspiel gegen...
Hertha.
Hertha.
Ja.
Oha.
Heimsieg gegen Hertha.
Ja.
Den.
Den.
Den.
Sehr schön gesagt.
Das zweite Saisontor von Jan Ciamara.
Auch schön gesagt.
Dann sind schon fünf Profitore und es wird langsam eng für uns, dass irgendwie wieder
ein zu...
Das wird knapp.
Gut.
In diesem Sinne.
Vielen Dank.
Ciao.
Danke auch.
Tschüss.
Ciao.
Ciao.
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