Folge 208- Folklore und Fußball
Das will ich hier auch gerne mal zum Beispiel geben. Wir haben einen sehr guten Trainer, glaube ich, der ist Spanier und der wurde letzte Woche auf der Pressekonferenz gefragt von einem Journalisten, nur dass ihr mal auch wisst, wie das dann so abgeht.
Dieser Journalist ist jemand, den muss man mögen oder kann man mögen, kann man auch nicht mögen, wie das so ist mit Journalisten.
Das ist halt so, aber dann wird ihm die Frage gestellt, auf der Pressekonferenz die letzte Frage, Herr Fjell, vor dem ersten Rückrundspiel, Freitags war die Pressekonferenz,
wir haben Samstag unser Spiel gegen Rostock, da wird die Frage gestellt, an ihn die letzte Frage der Pressekonferenz, Herr Fjell, was empfehlen Sie morgen, Stadion oder Demo?
Mein Trainer weicht aus, weil er sagt, was soll ich jetzt sagen, natürlich, ich bin Fußballtrainer, natürlich Stadion.
Und was passiert, es kommt keine Nachfrage, hätte der Journalist nachgefragt, ja, aber Sie kriegen doch mit, die politische Diskussion,
morgen ist eine Großdemo auch in Nürnberg und Christian Streich und die Freiburger Mannschaft war auf der Demo geschlossen,
dann wäre sicherlich Christian Fjell wäre dann dazu übergegangen, natürlich würde ich dann auch zur Demo gehen, wenn ich die Zeit hätte
und bin natürlich auch, denke ich, richtig unterwegs.
Und was passiert, die Frage wird nicht gestellt, am Montagmorgen kommt ein Kommentar vom Chefredakteur der Nürnberger Nachrichten,
da wird mein Trainer zerrissen für diese Aussage, wo ich mich dann bemüßigt habe, den Chefredakteur anzureden,
weil er noch alle hat, weil Ihr Journalist hat es verpasst, die zweite Frage zu stellen,
und dann lese ich Ihnen im Vorbericht auf das erste Rückrundspiel 60 Zeilen über Christian Streich,
wie toll er das in Freiburg gemacht hat und wir über unseren Rostock-Spiel 25 Zeilen.
Das ist die Wirklichkeit, es wird nur noch darauf ausgelegt, Leuten zu schaden, ihnen irgendwo ans Bein bingeln zu können
und da sollten wir uns, glaube ich, alle hinterfragen, im normalen Alltag können wir das nicht anders handeln,
und ich stehe jetzt alleine hier, ich habe auch gesagt, ich finde Demos toll,
ich finde es aber viel wichtiger, dass bei den nächsten Landtagswahlen alle zur Wahl gehen,
weil da können wir was entscheiden, das ist Demokratie für mich,
und wer das nicht macht, der hat es nicht verstanden.
Demos ist mittlerweile auch für mich manchmal Folklore,
aber das Wichtige ist, dass wir auf den Landtagswahlen Farbe bekennen und sagen,
das wollen wir und das wollen wir nicht, und das ist etwas, was ich bemängel,
und deshalb bin ich da sehr zeitkritisch gerade unterwegs, und was danach kommt,
Bundespräsident werde ich sicherlich nicht, weil ich keiner Partei angehören möchte,
ich will selber mein Leben gestalten, aber ich freue mich, glaube ich,
noch auf hoffentlich viele schöne Jahre im Fußball, wo ich vielleicht auch da noch ein bisschen mitgestalten kann.
Das waren die Worte und die Stimme von Dieter Hecken gesprochen,
hat er diese Worte vergangene Woche auf einer Podiumsdiskussion in Hannover veranstaltet
von der Neuen Presse.
Wir nehmen heute den Podcast auf am 28. Januar
und werden uns mit diesen Worten ein wenig beschäftigen.
Es war nicht alles richtig, was Dieter Hecken gesagt hat,
aber das kann ja mal passieren.
Wer, wenn nicht wir, wüsste, dass man sehr leicht mal Unsinn labern kann.
Es war, meine Frage, nicht die letzte in der Pressekonferenz.
Es hat auch nicht unser Chefredakteur einen Kommentar geschrieben.
Und es kann auch ein parteiloser zum Bundespräsidenten gewählt werden.
Also das vielleicht als kleiner Tipp für Dieter Hecking die Möglichkeit gibt,
ohne in die einzutreten.
Was mich jetzt aber interessiert, Golotze,
wir haben letzte Woche so ein paar Zuschriften bekommen.
Man sollte doch bitte Politik und Fußball nicht miteinander verknüpfen.
Hat es der Sportvorstand des 1. FC Nürnberg da nicht genau so gemacht?
Wir werden unterbrochen von der Feuerwehr,
die da an unserem Verlagshaus vorbeifährt.
Ist das jetzt zulässig oder nicht?
Ich bin verwirrt.
Ich bin auch verwirrt.
Also ich habe dieses Gespräch, diese Veranstaltung sehr ausführlich angehört.
Glückwunsch.
Die hat am Donnerstagabend in der Nordkurve einer Fußballkneipe in Hannover stattfand
mit Veranstaltung von Kollegen von uns.
Ja, seine Botschaft war eigentlich erst,
dass man nicht den Fußball immer so überfrachten soll mit anderen Themen.
Er sprach darüber, dass man ja nicht dauernd irgendwie Klopapierrollen werfen soll
und sich mit Themen beschäftigen soll, die man doch eh nicht ändern kann.
Ich habe noch nie eine Klopapierrolle geworfen, glaube ich.
Verbal.
Ja.
Aber verbal schon oft.
Ja.
Und ja, dass man sich doch nicht mit diesen Dingen,
die man eh nicht ändern könne, beschäftigen soll,
sondern einfach den Fußball genießen.
Ja.
Die Freude, die Schönheit dieses Sports.
Um dann später bei dieser Veranstaltung aber doch noch relativ viel über Politik zu sprechen.
Er hat über Bildungspolitik, über die kriselnde Wirtschaft.
Digitalisierung.
Digitalisierung.
Mangelnde Digitalisierung im Land gesprochen.
Deutschland, ein abgehängtes Land.
Und dann kam er auch noch auf dich und uns.
Aber, naja.
Wollen wir erst über Fußball reden?
Nee.
Nee.
Wir wollen darüber reden, ob man Fußball und Politik miteinander verknüpfen soll.
Und darüber, was mich auch interessiert,
ob denn Demonstrationen wirklich Folklore sind.
Und Grüße an die Frauen in Iran, die das sicherlich ein bisschen anders sehen.
Grüße an die Menschen, die sich Sorgen machen um ihre Zukunft hier in Deutschland,
die das vielleicht auch ein wenig anders sehen.
Ich weiß nicht, ob er jetzt die Frauen im Iran gemeint hat.
In Iran.
Das ist nicht die richtige Formulierung.
Mir geht es ja um Demonstrationen an und für sich.
Ja, Sport und Politik.
Wie oft müssen wir das eigentlich noch erklären?
Ich glaube, seitdem ich Sportredakteur bin,
muss ich jedes Jahr irgendwann mal Menschen erklären,
warum nicht wir Sport und Politik vermischen.
Ja.
Sondern warum das generell alle möglichen Leute tun,
auch die, die es immer von sich weisen.
Und dass so eine Demo gegen den Rechtsruck im Land
und für Menschenrechte vielleicht auch erstmal nichts Politisches ist.
Aber das habe ich ja letzte Woche eigentlich schon versucht aufzudröseln.
Ja.
Aber es sind nicht so viele Menschen,
die dir dann da auch folgen in deiner Argumentation,
wenn wir so unsere...
Oder es gibt einige, die dir nicht folgen wollen,
sagen wir es mal so.
Also generell auf diese Pressekonferenz und deine Frage
vor dem Rückrundenauftakt gegen Rostock
haben sehr unterschiedliche Meinungen hervorgerufen.
Also natürlich gab es Wüste, Beschimpfungen für dich,
aber es gibt schon auch sehr viele, die sagen,
ja, sie hätten sich da ein klares Statement erwartet.
Ja.
Wir müssen da so viel aufdröseln.
Wo fängt man da jetzt nochmal an?
Aber ich habe da eine Frage quasi immer noch nicht beantwortet.
Immer noch nicht.
Was war die Frage nochmal?
Ob man das vermengen darf, Fußball und Politik.
Ja.
Es gibt nichts Unpolitisches im Leben.
Egal, ob du einkaufen gehst im Supermarkt
oder zum Fußball gehst oder zur Landtagswahl.
Ja.
Das heißt, dass auch wir als Sportreporter,
hat uns Matthias vorgeworfen,
wir sollen mal unser Maul halten,
in freundlicheren Worten, was Politik betrifft.
Aber wir als Sportreporter dürfen auch zu politischen Dingen Stellung beziehen?
Ich glaube ja, weil wir sind, glaube ich, Bürger dieses Landes
und sind, glaube ich, wahlberechtigt.
Und ja, nochmal, also es gibt,
also vielleicht gab es irgendwann mal ein Müh, unpolitische Zeiten,
als gefühlt alles irgendwie seine Wege ging auf dieser Welt
für so drei Sekunden im Jahr 1994 oder so vielleicht.
Keine Ahnung.
Ja.
Und vor diesen drei Sekunden und nach den drei Sekunden ist es halt anders.
Ja.
Also darf sich auch der Sportvorstand des 1. FC Nürnberg politisch äußern?
Ja.
Laut Satzung ist das ja beim 1. FC Nürnberg, glaube ich, etwas anders vorgesehen.
Aber trotzdem würde ich es ihm zugestehen.
Ja, ich ihm auch.
Glaubst du, er hat sich im Sinne des 1. FC Nürnberg
und seiner CSR-Strategie geäußert auf dieser Veranstaltung da in Hannover?
Ich glaube eher nicht.
Nicht mehr?
Denn der 1. FC Nürnberg hat ja unter anderem
zur Kundgebung, auf die wir letzte Woche hingewiesen haben,
die dann, glaube ich, nach unserer Aufnahme dann verschoben wurde
wegen des Bahnsteigs.
Nie wieder ist jetzt.
Findet am 3. Februar statt.
Auf dem Kornmarkt in Nürnberg.
Und da ruft ja auch der 1. FC Nürnberg auf, dort hinzugehen und sich zu beteiligen.
Ein bisschen Folklore machen.
Ein bisschen Folklore machen.
Ja, also, weil auch das so viele in Frage stellen.
Es geht manchmal auch einfach um Zahlen.
Also es geht darum, präsent zu sein.
Es geht darum, nicht nur, dass so eine Veranstaltung stattfindet und so eine Kundgebung,
sondern dass halt eben möglichst 5.000, 10.000, 20.000 Menschen hingehen,
weil es ein Zeichen ist und weil es andere Leute ermutigt,
ja, auch sozusagen sich zu engagieren oder vielleicht zumindest einfach nicht die Klappe zu halten,
wenn bestimmte Entwicklungen in Gange sind in diesem Land oder auf der Welt.
Dieter Hecken geht, glaube ich, auch hin, oder?
Ich schätze es mal, oder?
Bilde mir ein, dass alle…
Wahrscheinlich würde ihm das seine CSI-Abteilung reinlegen.
Ja.
Muss man mich mögen oder nicht?
Wie ist es bei dir?
Magst du mich oder nicht?
Je nach Töne.
Ich fand es schön, wie Dieter Hecken sich da korrigiert hat erstmal noch.
Den muss man mögen, was ja schon so ein Diss ist quasi.
Ja.
Und dann sagt er, man kann ihn mögen oder man kann ihn auch nicht mögen.
Das ist ein bisschen wie wenn der Uli dann jemanden kritisiert und dann versucht,
irgendwie das ein bisschen netter zu formulieren und dann macht das noch schlimmer.
Grüße an Christian Vatelia.
Ja, zu der zweiten Formulierung.
Grüße auch an Uli, der, wie ihr vielleicht schon gemerkt habt…
Heute fehlt.
Ja.
Er ist krank.
Wir dürfen keine genauen Diagnosen an die Öffentlichkeit hauen.
Aber er ist krank geschrieben.
Er hat den Ausflug nach Hannover noch heldenhaft hinter sich gebracht.
Mit der Deutschen Bahn, was eine Sensation ist, dass ausgerechnet Uli Dickmeyer während eines Bahnstreiks mit der Deutschen Bahn mehrere hundert Kilometer zurücklegt.
Und das ohne größere Probleme.
Aber jetzt ist er unterwegs kaputt gegangen sozusagen.
Wieder Klub.
Wieder Klub.
Wird nächste Woche sein Comeback geben, würde ich jetzt mal sagen, mit meiner medizinischen Expertise.
Ja, der Heilungsverlauf hängt von…
Ja, von der Dauer der…
Und so weiter.
Ja.
Haben wir eigentlich zu viele Insider-Jokes inzwischen bei Kadep?
Ja, auf jeden Fall.
Also versteht man als Quereinsteiger?
Nee, aber haben wir das letzte Woche schon besprochen, dass man sich diese Folgen ja alle nochmal anhören kann.
Ja.
Und dann ist man da schon…
Ja, aber inzwischen sind es ja schon ein bisschen viele Folgen.
Ich verstehe vor allem nicht mehr alle Insider-Gags.
Das ist das Problem.
Und ich will auf keinen Fall nochmal alle Folgen anhören, aber…
Das sind ja bestimmt…
Was haben wir jetzt?
Folge 200…
Acht ist es, glaube ich.
Wenn wir jetzt mal so…
Am Anfang waren es noch nicht so lange, glaube ich, die Folgen.
Nee.
Aber wenn man trotzdem so im Schnitt eine Stunde rechnet, dann ist das schon echt viel Lebenszeit, die man jetzt verschwenden müsste, um sich da nochmal in die Insider-Gags einzuarbeiten.
Ja.
Aber gut, es gibt immer wieder Leute, die schreiben tatsächlich…
Ich habe euch erst jetzt entdeckt.
Ja.
Und habe mir jetzt mal viele alte Folgen angehört.
Wir sind ein wachsender Markt.
Ja.
Wir sind der asiatische Markt der Podcasts.
Ja.
Wir sind das, was der asiatische Markt für die DFL ist.
Und hoffen trotzdem noch auf einen Investor.
Ja.
Auf einen weiteren, neben der Sparkasse in Nürnberg.
Ja.
Das schon, ne?
Was wir so für die DFL ablehnen, für uns wäre es vollkommen okay, wenn irgendein schwindeliger Hedgefonds Milliarden in uns pumpt.
Ich schmeiß dann halt mal einen Tennisball hier durchs Podcast-Studio, aber…
Das neuerdings aufgenommen ist.
Ist dir das aufgefallen?
Das stimmt.
Es wurde mal geputzt.
Es wurde wirklich geputzt.
Dafür ging die Technik jetzt ungefähr eineinhalb Stunden nicht.
Und wir Technik-Freaks haben es durch Computer an- und ausschalten.
Und am Kabel wackeln.
Tatsächlich hinbekommen.
Ich bin etwas skeptisch, ob diese Aufnahme erscheint, aber gut.
Du hast die Liste diesmal?
Ich habe heute den Spitzettel, aber leider keine Ausstellungen und so, die der Uli dann immer noch dabei hat, die uns ins Spielen noch mitnehmen kann.
Ja, ein paar Sachen finde ich…
Wie kriegt man das jetzt hin, dass man nicht alle dann sagen, ja, ihr seid da beleidigt, weil jetzt Dieter Hecking da irgendwie euch sozusagen bei dieser Veranstaltung das aufgreift und so weiter.
Ein paar Dinge möchte ich trotzdem noch gerade rücken.
Ja.
Du hast ja schon drei Sachen korrigiert.
Also Sebastian Böhm ist nach wie vor nicht unser Chefredakteur.
Sondern Sportchef der Nürnberger Nachrichten.
Wir haben ihm dann gratuliert zur Förderung nach diesem Kapitel.
Aber du hast schon gesagt, das war nicht die letzte Frage in der Pressekonferenz.
Er spricht ja noch davon, dass dann in der Ausgabe 60 Zeilen über Herrn Streich erschienen und 25 über den Klub und Rostock, was so auch nicht stimmt.
Dabei bin ich mir noch nicht einmal sicher, ob nicht relativ viel Streich in dem Text dann war.
Ich glaube, es waren insgesamt bloß 80 Zeilen, deshalb war das Verhältnis vielleicht ein bisschen was anderes.
Okay, vielleicht geht die Rechnung auf.
Und was mal generell, was da Dieter Hecking aufgreift und was ich jetzt auch, ich habe es leider noch nicht geschafft, allen Kritikern und Hatern,
und das sind tatsächlich, kann ich es diesmal nur männlich formulieren, was ich neu geschafft habe, unter der Woche allen zu schreiben, auf allen Kanälen.
Vielen Dank, dass ihr diskutiert habt, auch bei Facebook in unserer KTEP-Gruppe.
Ja, da war eine relativ lange Abhandlung von jemandem, der uns regelmäßig hört und uns auch wohlgesonnen ist.
Ja.
Ich müsste seinen Namen nochmal nachgucken, weil ich ja nicht bei Facebook bin, du weißt ihn wahrscheinlich nicht auswendig.
Ich kann mir ja keinen Namen merken.
Da muss ich jetzt mal.
Während du nachschaust.
Kloppera 7.3 war das.
Ja, Grüße.
Ja, Grüße.
Und auch andere haben sich noch da eine Diskussion eingebracht.
Sorry, wir haben diese Gruppe, leider hat es die Zeit nicht hergegeben, dass wir sie so moderieren vielleicht, wie wir uns das selber vorstellen oder auch ihr euch das vorstellt.
Wir moderieren ja schon diesen Podcast nicht so, wie wir uns das selber vorstellen oder das andere vorstellen.
Ja, das sind wir dann auch da bei Facebook.
Die Sirenen heulen heute nicht auf, ich bin total abgelenkt.
Vielleicht haben wir eine Lage.
Ja.
Und wir däppenhocken hier.
Aber wir ziehen das durch.
Und quatschen die letzten Minuten unseres Lebens über den 1. FC Neuberg.
Ja, solange der Feueralarm hier die Aufnahme stört.
Ja, wobei ich glaube in dem Teil des Gebäudes würde man keinen Feueralarm hören oder so.
Ich glaube, das ist schon abgekoppelter Teil des Verlagsgebäudes.
Wahrscheinlich schon verkauft.
Bereit für den Umzug.
Jede Sekunde könnte ein Investor hier mal reinlaufen mit Leuten, denen er die neuen Räumlichkeiten zeigt.
Was viele uns vorgeworfen haben oder dir, Fahli, weil du ja der Akteur in dieser Pressekonferenz inzwischen schon legendären Pressekonferenz warst.
Die ist fast schon so auf dem Level von der Herspielen-Pressekonferenz mit Robert Klaus damals.
Dass viele dir vorwerfen, du hättest dann quasi nicht die Frage nach dem Statement gestellt.
Also du hättest dann nochmal fragen müssen, aber wie finden sie eigentlich generell die AfD oder vielleicht irgendwie den Rechtsruck im Land oder so.
Ich frage euch sozusagen, falls ihr auch diesen Podcast tatsächlich hört und die das kritisiert haben.
Ich frage euch, denkt ihr mal drüber nach, was so eure Message dabei ist.
Also ihr sprecht ja im Prinzip einem mündigen, erwachsenen Mann die Fähigkeit ab, dass er nach dieser Frage, wo es auf dieses Thema kam,
und er ja aus guten Gründen sagen kann, ja bei der Entscheidung, ob jetzt Demo oder Stadion, kann ich jetzt nicht weiterhelfen.
Ich würde mich eher für das Stadion entscheiden, weil ich bin halt da drin als Erster FC Nürnberg.
Dass er daran dann trotzdem anschließen kann und sagen kann, aber so grundsätzlich finde ich manche Entwicklungen nicht cool.
Und ich stehe, was weiß ich, hier in der Mitte der Gesellschaft oder wo auch immer und finde die Idee, Millionen von Menschen zu deportieren, nicht cool.
Also dass man einem Erwachsenen Menschen das abspricht, dass er das dann schafft, wenn das Thema drauf kommt, das von sich aus auch zu formulieren.
Als müssten wir jetzt die Frage gezielt danach stellen.
Ja, das finde ich schon…
Despektierlich.
Ja, das finde ich despektierlich und einen merkwürdigen Vorwurf an uns.
Also du hast jetzt Christian Fehl jetzt nicht irgendwie zu einer Abhandlung über Kant und Hegel irgendwie gefragt, sondern zu einem relativ simplen Thema.
Und weil auch ein Vorwurf, der immer wieder kommt, dass Christian Fehl Spanier sei.
Christian Fehl ist 1980 in Deutschland geboren und hat, wenn ich es nicht falsch weiß, sein Leben hier verbracht.
Also er wird sozusagen…
Er ist hier aufgewachsen, er hat die Entwicklung dieser Gesellschaft mitbekommen.
Was nicht heißt, dass er jetzt da zu jedem Detail eine wahnsinnig fundierte Meinung haben muss.
Aber das ist tatsächlich jetzt eher ein Thema, das geht an keinem vorbei oder sollte an keinem vorbeigehen.
Und ja, nochmal, mir geht es da zum Beispiel auch nicht darum, dass der Trainer jetzt da unbedingt so schlecht dastehen muss,
sondern wie man vielleicht als Verein, als Gesamtes dann auf so eine Situation reagiert.
Ja, zumal wir uns in einem Bereich bewegen, dem Profifußball, in dem inzwischen tatsächlich fast jede Antwort,
die von irgendeinem Offiziellen oder Spieler kommt, gescriptet ist und die Medienabteilung sie darauf vorbereitet,
was da alles an Unheil auf sie zukommen könnte durch unsere Fragen.
Und in dem Fall…
Ja, und es ist ja auch so, also es gibt so ein bisschen im Journalismus das Gesetz,
was weiß ich, dass man das Privatleben von Personen jetzt irgendwie nicht ausgräbt.
Wenn aber zum Beispiel, was weiß ich, ein Politiker immer damit wirbt,
was für ein derber Familienmensch er ist und die Familie ist das Größte
und immer seine, was weiß ich, Frau und Kinder mit auf Veranstaltungen schleppt und sie präsentiert…
Da bin ich jetzt gespannt, wo du darauf hinaus willst oder ob du dich gerade ein bisschen vergaloppierst.
Aber schauen wir mal.
Ja, dann wiederum gibt es auch das Recht, wenn zum Beispiel, was weiß ich,
dieser Politiker sich da gewisse Fehltritte erlaubt, das auch zu thematisieren,
während man es bei anderen vielleicht nicht thematisiert.
Und der 1. FC Nürnberg wiederum ist ein Verein, der sich in der Vergangenheit zu Recht
und aus guten Gründen bei diesem Thema sehr oft positioniert hat,
viele gute Sachen dazu macht, haben wir auch immer wieder hier betont.
Und dann muss ich von so einem Verein auch erwarten können,
dass er sich in so einer aktuellen Lage dann eben auch positioniert.
Und wie gesagt, es war jetzt auch nicht so, dass diese Frage die erste war zu dem Thema,
sondern alle Vereine, alle möglichen haben sich in den Tagen davor klar geäußert.
Und insofern kam das jetzt nicht völlig überraschend.
Und ja, dass der Kollege Sebastian Böhm den Trainer zerrissen hätte,
wie es, glaube ich, Dieter Hecking bei der neuen Presse formuliert,
das kann man auch so nicht stehen lassen, weil er zerreißt ihn nicht,
sondern er belegt das relativ sachlich da, im Prinzip das, was ich jetzt gerade ein bisschen versucht habe zu erklären.
Ein Verein, der sich da klar positioniert hat, von dem ist mehr zu erwarten,
weil sonst wirkt es tatsächlich ein bisschen manchmal wie Sportswashing nach dem Motto,
wir machen schöne Dinge, aber wenn es dann drauf ankommt, dann schweigen wir.
Also, ja, das ist...
Ja, und zur Frage nochmal, die ich gestellt habe, weil mir die als provokant vorgeworfen wird,
das war tatsächlich, habe ich glaube ich letzte Woche auch schon erzählt,
ganz einfach eine Frage, die bei mir im Freundeskreis diskutiert wurde.
Und ich dachte mir, die kann ich doch einfach so weitergeben, ohne dass ich erwartet habe,
dass erstens die Antwort darauf nicht besonders geil wird und zweitens sie für so viel Aufsehen sorgt.
Und ich glaube nicht, dass die Gefahr bestanden hat,
dass der Klub dann an diesem Samstag vor leeren Rängen spielen muss,
nur weil ich die Frage stelle und Christian Fjell vielleicht sagt,
dass er die Kundgebung unterstützt.
Ja, es wird jetzt wieder sehr lang, dieser Part.
Ja, das ist gut.
Und alle warten auf Fußball, aber wir kommen da noch hin.
Ja.
Cliffhanger, wir schaffen es auch in der Folge tatsächlich auch noch über Fußball zu reden.
Was Klubberer 7.3 auch noch in der Gruppe geschrieben hat,
und das möchte ich auch noch kurz aufgreifen, hat, glaube ich, gesagt,
dass von diesen aktuellen Umfragen, je nachdem,
30 Prozent potenziellen AfD-WählerInnen in diesem Land,
dass davon bestimmt eine riesige Menge immer noch Protestwähler sind.
Dazu muss man auch mal sagen, das kann so sein,
aber es sind jetzt wirklich viele Jahre ins Land gegangen,
in denen sich diverse Führungskräfte dieser Partei
und natürlich auch irgendwelche Hinterbänkler geäußert haben,
mit extremsten Aussagen,
die wirklich so radikal und krass sind,
dass es da keine zwei Malungen gibt, wo diese Partei steht und wo sie sich hin entwickelt.
Und dann sollte man auch nicht irgendwie so tun,
naja, ach, das Thema ist gar nicht so schlimm.
Das Thema Mitläufer hatten wir schon mal in Deutschland
und wohin das dann führt, wenn diese vielen Mitläufer halt eben,
sei es aus Protest oder was auch immer wählen,
dann führt es in den Abgrund.
Und ja, also das ist mir einfach alles so einfach
und natürlich kann man immer alles kritisieren und hinterfragen,
wie manche Frage formuliert wurde,
wie welche Überschrift wie gemacht wurde und so weiter, alles okay.
Aber das große Ganze sollte man vielleicht dabei nicht aus dem Blick lassen.
Und ja.
Wir fassen zusammen, wir haben einfach alles richtig gemacht,
wenn ich das jetzt so richtig verstanden habe
und wer die AfD wählt, ist ein Fascho.
Ja, genau.
Das war ja auch ein Vorwurf, glaube ich, noch, der von manchen kam,
dass du quasi alle, die rechts denken, als Nazis bezeichnest.
Man kann da jetzt noch Abhandlungen drüber machen,
wie man rechts und links definiert und was auch immer.
Und natürlich gibt es auch viele Parteien und Gruppierungen,
die sind mal links und mal rechts und was auch immer.
Aber Fakt ist, wer die AfD und diese Position unterstützt,
da gibt es keine zwei Meinungen dazu.
Das ist meine eine Meinung.
Von Marek Menthal, weil du ja nicht mehr bei X vormals Twitter bist.
Ich habe ihn Clown genannt und jetzt hat er Clown in seinem Twitter-Händler,
hast du mir zugeschickt.
Ja, exakt.
Und er möchte nochmal sagen, er hat dich nicht beleidigt.
Darauf ist er schon wert.
Es kommt darauf an, ob du jetzt Clown als Beleidigung definierst.
Aber ja, ich glaube, wir kommen da auch wieder zusammen.
Ich bin hoffnungsvoll.
Ich bleibe immer positiv.
Ja.
Bleibe ich.
Die große Kaddepp-Familie hält auch mal Streit aus.
Ja.
Und das noch jetzt als letzten Punkt.
Und dann halte ich vielleicht zumindest dann für eine Woche lang die Klappe zu dem Thema.
Ja.
Ich glaube, es begleitet uns noch eine Zeit lang.
Es könnte es sein.
Es war ein sehr guter Kommentar, wer ihn lesen will.
Und das passiert jetzt wirklich, ich glaube, es ist eine Premiere.
Aber es war ein sehr guter Kommentar zu diesen Ausführungen von Dieter Hecking zu lesen in der Bild, geschrieben von Martin Funk.
Kann man auf bild.de, glaube ich, auch nochmal nachlesen als Leseempfehlung.
Wört Martin Funk diesen Podcast?
Weiß ich nicht, aber Grüße.
Martin, was macht es mit dir?
Ja.
Es läuft wirklich das erste Mal, dass ich die Bild-Zeitung in einem positiven Zusammenhang.
Und ich schätze Martin Funk als Kollegen und Fachmann.
Aber ja.
Ja.
Weil das vielleicht letzte Woche auch noch ein bisschen falsch rübergekommen ist.
Ich habe da noch ein bisschen drüber geredet, ob man auch mal drüber nachdenken muss, für was man, also über bezahlten Journalismus habe ich geredet.
Ja.
Und es hat uns ein Abo für NNDE eingebracht, nämlich Felix Wenzel hat sein Digital-Abo wiederbelebt, weil er dir zustimmt, hat er mir geschrieben.
Ja, Grüße.
Vielen Dank, Felix.
Bei unserer Facebook-Gruppe haben wir, glaube ich, bei dem Thema einen verloren und einen gewonnen, wenn ich das richtig verstanden habe.
Es kam vielleicht ein bisschen falsch rüber, weil es so ein bisschen klang, dass wir dann das überhaupt thematisieren, um Geld zu verdienen.
Darum ging es mir eigentlich nicht, sondern es geht mir darum, wir sehen ja jeden Tag Zahlen, wir werden jeden Tag gemessen mit unserem Output.
Mhm.
Und so wie du lächelst, hast du schon wieder Angst, wo das jetzt hinführt, oder?
Nee, aber ich habe Angst, dass ich was dazu sage. Versuche ich mit einem Lächeln dafür zu sagen, dass ich das Maul nicht aufbekomme, aber es klappt nicht, wie man gerade merkt.
Also es ist, glaube ich, so, wir würden am liebsten alle, glaube ich, in erster Linie gern über Fußball schreiben.
Über vielleicht der eine mehr oder andere weniger, über Taktik, über was da so auf dem Spielfeld passiert, was unter der Woche passiert irgendwie, über die Spieler selber, über den Fußball an sich.
So wie es Dieter Hecking ja auch bei dieser Veranstaltung bei der neuen Presse irgendwie fordert, dass man diesen Sport eigentlich mal wieder mehr in den Vordergrund stellt.
Wir würden das alle gern, glaube ich, auch mehr tun, genau wie wir es beim Eishockey, Basketball, Handball und allen anderen Sportarten, die wir so betonen, machen würden.
Eine Predigt ist das heute für dich. Das ist großartig.
Ja, ich glaube, Predigen kommen sehr gut an da draußen. Denkt euch noch den erhobenen Zeigefinger dazu.
Genau.
Und das Problem ist nur einfach, und da finde ich es dann immer lustig, wenn die Leute dann so schimpfen, was wir so thematisieren.
Wir sehen ja an den Zahlen, dass diese Inhalte, bei der Zeitung können wir es nicht genau messen, oder nur bedingt online können wir es messen, dass diese Inhalte einfach immer weniger konsumiert werden.
Das heißt, wenn man da draußen kritisiert, ja, vielleicht tun das auch Leute, die das nicht so halten, aber ein Großteil konsumiert faktisch diese Inhalte nicht mehr.
Das heißt, immer sich zu beschweren und zu sagen, mach doch mehr über, ja, okay, aber warum lesen es dann so wenig Leute?
Da muss man sich dann vielleicht auch mal selber hinterfragen.
Also, für welchen Journalismus wollt ihr bezahlen?
Das kann sich jetzt mal jeder, jeder mal kurz vier Sekunden Gedanken darüber machen und für sich beantworten und überlegen, was er oder sie in letzter Zeit so geklickt hat.
Und dann können wir nochmal darüber diskutieren, wo vielleicht die Berichterstattung generell ein bisschen hindriftet, warum wir vielleicht manchmal nicht nur die Themen so machen, wie wir sie gerne machen würden und einfach auch nur über 90 plus x Minuten Fußball schreiben würden oder was auch immer.
Publikumsbeschimpfung, sehr gut.
Ein wichtiger Teil dieses Podcasts.
Aber diesmal alle, alle abgewatscht.
Na, vielleicht gibt es ja welche, die fühlen sich dabei jetzt auch nicht gemeint.
War das ein deutscher Satz?
Das war ein deutscher Satz.
Also bis auf das Fränkische nicht.
Ja.
Ansonsten.
Auch Fränkisch ist Teil der deutschen Sprache.
Unsere Verhältnisse war das schon ein deutscher Satz.
Okay, das war die Ansage.
Ich glaube, das war jetzt, war das jetzt?
Naja, schreibt uns, was ihr von diesem Einstieg in den Podcast haltet.
Ja.
Jetzt haben wir die obligatorische Viertelstunde, glaube ich, heute gesprengt, oder?
Die haben wir, glaube ich, gesprengt.
Also ich weiß nicht genau, wann wir angefangen haben aufzunehmen.
Ich lasse die Aufnahme immer schon vorher ein bisschen laufen, weil ja da des Öfteren
mal kleine Goldstücke der Podcast-Geschichte entstehen.
Aber heute mussten wir ja mit Dieter Hecking einsteigen.
Heute mussten wir mit Dieter Hecking einsteigen.
Du kannst ja vielleicht mal in den Folgentitel einfach direkt reinschreiben.
Ab Minute 23 geht es zum Fußball.
Das wäre doch mal einfach.
Das wäre ein Service an den Menschen, die nichts für diesen Podcast bezahlen, wenn
ich dich richtig verstanden habe.
Ja, was machen wir denn jetzt?
Also, ja, jetzt machen wir Fußball, oder was?
Jetzt machen wir Fußball, würde ich sagen, ja.
Okay.
Knallhart.
Knallhart-Analyse.
Knallhart-Analyse.
0 zu 3 bei Hannover 96 am Freitagabend im bitterkalten Niedersachsenenstadion.
Ein wirklicher Stadion, das also, uah.
Das ist gescheit zugig, ne?
Das ist gescheit zugig und dann funktioniert das Internet nicht und sowas.
Es ist schwierig von den Arbeitsbedingungen für Journalisten.
Der Uli hat ja auch gejammert und geklagt, allerdings aus gutem Grund.
Er war ja nun tatsächlich schon, er ist ja schon angeschlagen in dieses Stadion gekommen.
Nicht ins Stadion gekommen sind große Teile der Fanszene des 1. FC Nürnberg.
Der Gästeblock war relativ leer, bevölkert von sogenannten Normalos, wie wir sie nennen.
Nicht im Stadion waren die Ultras, weil ihnen eine vorher angemeldete und abgesprochene Choreografie
dann aus angeblichen Brandschutzgründen doch nicht erlaubt worden ist.
Ein nicht ganz unbeliebtes Stilmittel der Ordnungsbehörden im Umgang mit Fans.
Und deshalb haben sich die Ultras entschieden, wenn die Choreo nicht reinkommt, kommen wir auch nicht rein
und sind deshalb 900 Kilometer mehr oder weniger umsonst in ihren Bussen gesessen.
Umsonst ist gar nichts, weil vielleicht war es ja eine schöne Fußfahrt.
Das glaube ich, aber ein Fußballspiel hätten sie wahrscheinlich schon auch gerne betrachtet.
Meinung dazu zu verbotenen Choreos, die vorher schon abgesprochen worden sind?
Ja, ich meine, also gut, was jetzt da so die Faktenlage vor angeht, ist es natürlich wahnsinnig schwierig reinzuschauen.
Wir hatten das ja umgekehrt auch schon im hiesigen Stadion.
Ja.
War es in der Hinrunde?
Welcher Klub war es, der dann wiederum seine Fans nicht ins Max-Mollock-Stadion geschickt hat?
Schweigen im Walde? Ich habe keine Ahnung.
Verdammt.
Das recherchieren wir noch bis zum Ende.
Es passiert ja ständig und überall.
Also es passiert jetzt nicht jeden Spieltag, aber es kommt immer mal wieder vor.
Und mir kommt es immer sehr vor wie eine Schikane den Ultras gegenüber.
Und deshalb finde ich das eigentlich...
Absolut. Der Verdacht liegt nahe, dass man gerade in den aktuellen Wochen, wo es wieder auch mehr Proteste einfach gibt und gerne auch mal Sachen fliegen, dass man dann natürlich noch mehr die Befürchtung hat von den Behörden vielleicht aus, dass sich dann unter so eine Choreografie Sachen verstecken, die dann aufs Spielfeld fliegen.
Ja.
Berichte ich quasi die Unterstützung einzustellen und nicht ins Stadion zu gehen?
Meinungen?
Ja.
Ja.
Warum?
Weil man als Fan, als Fans relativ wenig Möglichkeiten hat, Zeichen zu setzen und das ist ein Deutliches.
Und dann muss es auch gesetzt werden.
Die Frage ist ja immer, kommt es dann an? Also wenn ich zum Beispiel gegen einen eigenen Verein protestiere wegen irgendwas und ich stelle da die Unterstützung ein, dann sagt der Verein vielleicht irgendwann, Mist, okay, wir müssen auf die Fans zugehen.
Wenn jetzt halt, aber die Fans in Hannover nicht ins Stadion gehen, dann denken sich halt die Behörden in Hannover...
Alles richtig gemacht.
Danke.
Ja, gut, dass ich glaube ich Hannover die Fanszene dort solidarisiert hat und auch noch gegen die Choreoverbote protestiert hat, finde ich es okay, aber grundsätzlich ist das ein erlaubtes Mittel.
Wurde die Mannschaft im Stich gelassen?
Nein.
Da würde ich eher sagen, dass es umgekehrt...
Die Mutter aller rhetorischen Fragen...
Da würde ich eher sagen, dass es umgekehrt war, nämlich dass die Mannschaft ihr Publikum im Stich gelassen hat und zwar mit beeindruckender Konsequenz.
Das einzig Konsequente an diesem Abend vom 1. FC Nürnberg war diese Verweigerung einer Leistung von einer Mannschaft.
Stimmungsprotest auf und abseits des Feldes.
Ja, also Hannover wirklich ein beschissener Fußballstandort in vielen Dingen.
Grüße an die Kollegen der Hannoverischen Allgemeine Zeitung.
Wenn ihr das Spiel aus anderer Perspektive hören wollt, dann verweisen wir auch diese Woche gerne nochmal drauf auf den Podcast der Kollegen, den Podwart.
Ja, sie waren sehr begeistert, dass du dieses Zierfischthema hier breitgetreten hast.
Wer da mal reinfallen möchte in die letzte Folge der Kollegen, die reden dann wirklich, also bestimmt eine Viertelstunde lang über Zierfische.
Wenn ich hier mal fünf Minuten über Kefirkultur...
Was mich zur Frage bringt, was ist denn aus dieser Kefirkultur geworden damals?
Haben wir das jemals aufgelöst?
Also du hast für den Nachbarn die Kefirkultur gehütet?
Ja.
Und hast du sie lebend wieder übergeben können?
Ja, aber tatsächlich habe ich jetzt, auch wenn ich den Nachbarn immer wieder getroffen habe, habe ich jetzt dann immer nachgefragt, ob er das immer noch weiterführt.
Also ob immer noch diese, ich glaube wie viel, ich habe es erwähnt damals, keine Ahnung, 36 Mal oder so kann man das Ding wieder weiter züchten und bis die Kulturen absterben oder so.
Also ich frage ihn, ich frage ihn, da erwartet ihr dann einfach bitte noch bis, habt ein bisschen Geduld bis zur kommenden Ausgabe.
Ja oder spätestens in Folge 219 oder sowas fällt es uns dann wieder ein, dass wir es nächste Woche gleich direkt beantworten.
Das halte ich für eine.
Aber ich war beeindruckt von den Kollegen, also wie gesagt, ich werde da gleich angegangen in Social Media, wenn ich mal ein paar Minuten über Käfirkultur referiert.
Die haben sich echt ausdauernd über, Moment, ich habe mir das ausschreiben müssen, über Saugwälze und Rennschnecken referiert, die da der Kollege der Zeitung in sein Aquarium gepackt hat.
Und wie sind die anderen, die sich dann immer gegenseitig die Schwänze abgebissen haben?
Keine Ahnung.
Ich habe es mir an gehört.
Du bist so ein Haustier-Mensch, aber Aquarium ist nicht so.
Deine Top 3 Haustiere.
Nein, ich mache keine, doch, Hunde und Katzen.
Und ich, ah, Hühner, also nimmt man das auch als Haustier, wenn sie nicht wirklich im Haus wohnen.
Weiß ich nicht, was da drunter fällt.
Das wird ja gerne mal in Deutschland als Nutztier bezeichnet, auch ein sehr geiler Begriff.
Ja, dann würde ich sagen, Hunde und Katzen tatsächlich, ohne dass ich da Rangliste festlegen will.
Alles gesagt, Podcast. Hund oder Katze?
Hund.
Bei mir Katze.
Ja.
Du trägst deine Katze auf deinem Shirt übrigens heute.
Ja, das stimmt.
Ja, trotzdem Hund noch ein bisschen cooler irgendwie.
Weil das so hörig ist, ne?
Auch nicht immer.
Es gibt auch da verschiedene Charaktere.
Ab Minute 47 geht's um Fußball.
Ja, wir waren schon fast beim Fußball, ne?
Aber gut, jetzt ist eh der, wenn der Ruf ruiniert ist, erstmal dann.
Ja, aber die zwei in den Top 3.
Okay.
Wir müssen eigentlich nochmal kurz ein bisschen zurückgehen.
Ich habe Angst.
Zurück gehen.
Vors Stadion und vor Hannover.
Doby Timmy ist weg.
Ja?
Fuck.
Wurde Kollege...
Darf er fuck sagen im Podcast?
Ja, du musst halt dann mit diesen Aufkleber...
Explizit.
Lyrics.
Der früher auf den coolen CDs drauf war.
Ja.
Wir hatten die Kollegen ja letzte Woche noch gefragt.
Was war die erste CD deines Lebens?
Die erste CD meines Lebens war Queen Greatest Hits One.
Ah.
Bei mir MC Hammer.
Mhm.
Hieß die einfach nur Hammer oder sowas?
Könnte sein.
Da war bestimmt dann ein solcher Aufkleber drauf oder?
Ja.
Und hast du das selber gekauft oder?
Ich glaube, die habe ich tatsächlich geschenkt bekommen.
Mhm.
Ja.
Ja.
Queen und MC Hammer.
Naja.
Oh ja.
Naja.
Also, sagen wir mal so.
Hätte schlimmer kommen können für die jüngliche Zeit.
Hätte schlimmer kommen können.
Hätte schlimmer kommen können.
Würde ich sagen.
Ja.
Okay.
Hätte aber auch besser kommen können.
Ja.
Viel besser.
Letzte Woche habe ich den Kollegen gefragt, was war denn eigentlich mit Tim Handwerker?
Mhm.
Und er meinte, ah, da haben wir jetzt gar nicht nachgefragt.
Ja.
Er war doch angeschlagen im Training.
Ja.
Und schwupps, plötzlich vor dem Hannover-Spiel war er weg.
Ja.
Weil er keinen Bock mehr hat, sich hinter Nathaniel Brown anzustellen.
Ja.
Und spielt jetzt in den Niederlanden, wo er schon mal her war.
Natürlich wissen wir beide gerade nicht, ob er nach Groningen oder nach Utrecht, ich glaube
nach Groningen oder nach Arnheim wahrscheinlich, halt in irgendeine niederländische Stadt gewechselt
ist.
Vermisst du ihn sehr?
Naja.
Naja, in Anbetracht dessen, dass Nathaniel Brown nicht mehr allzu lange da sein wird, vermisse
ich ihn schon ein bisschen.
Und ich konnte mich da ja auch mal entscheiden, wenn wir so über Aufstellung geredet haben,
war ich ja auch mal hin und her gerissen, weil ich fand diesen Spirit, den Tim Handwerker,
vor allem wenn er nachher wieder so zweieinhalb Spiele auf der Bank schmoren musste, diesen
Spirit, den er dann reingebracht hat, den fand ich schon sehr cool in der Saison.
Ja.
Diese schlechte Laune und diese Rotzigkeit.
Ja, es ist halt, man kann es irgendwie verstehen, also als Nummer zwei hat er sich selber nicht
gesehen und viele wahrscheinlich auch nicht in Nürnberg, aber schwierig.
Aber ist das so aus Vereinsicht?
Nimmt man das jetzt einfach so in Kauf, dass man ihn da ziehen lässt?
Also, wie sieht da die Zukunft aus?
Wie lange Schweigen schaffen wir in diesen?
Ich glaube, da gibt es schon einen Schatten-Links-Verteidiger, der bald verpflichtet wird von den Verantwortlichen,
aber ein bisschen komisch ist es schon, wenn ich umso länger darüber nachdenke.
Deine Lieblingsszene von Tim Handwerker?
Was ist das Derby?
Ja, schon das Derby.
Ich kann nicht so eine einzelne Szene rausgreifen, ich fand einfach, dass er, ja, war einfach so Energizer.
Meine Lieblingsszene war im Heimspiel gegen Darmstadt 98, als er beim Darmstädter Angriff ausrutscht
und dann aber das Dribbling des Darmstädters mit dem Kopf noch unterbindet oder zumindest verzögert.
Es geht dann der Darmstädter Angriff noch weiter.
Ich kann es dir zeigen.
Der Weißglut-Klubberer hat es nämlich bei Instagram unter die unbedeutenden Klubmomente Part 3
gewählt.
Ah, jetzt bin ich ja wirklich richtig gespannt.
Da kommt Timmy.
Kann man sich auf...
Arschstark!
Großartig, oder?
Das ist ja wirklich...
Aber es gibt eine Kaufoption, deshalb eher unwahrscheinlich, dass er zurückkommt nach Nürnberg.
Ja.
Ja.
Ja.
Also jetzt kommt Fussi.
Jetzt haben wir uns mit Handwerker schon wieder ordentlich blamiert.
Ja.
Und jetzt gehen wir zur Blamage, zum Debakel des ersten FC Nürnberg, der in Hannover von Beginn
an chancenlos war.
Ja.
Und es gibt auch ein paar erschreckende Zahlen.
Unter anderem hat angeblich Enrico Valentini, der wieder als Rechtsverteidiger beginnen durfte, obwohl
Jan Ciamara wieder fit war, kein einziges Defensivduell gewonnen.
Mhm.
Das ist schlecht als Verteidiger, glaube ich, oder?
Das ist schlecht als Verteidiger.
Und gerade über diese linke Seite und Köhn war Hannover dann doch einigermaßen gefährlich.
Also die linke hannoveranische Angriffsseite.
Hannoverer...
Hannoverische.
Hannoverische.
Allgemeine linke Seite.
Ja.
Genau.
Ja, also es war...
Es ist...
Sechs Aktionen des ersten FC Nürnberg im gegnerischen Strafraum.
Mhm.
48 von Hannover.
Das ist, als wären wir da angetreten mit unserer Tegenmannschaft, die es nicht gibt.
Aber ja, erfolgreiche Offensivduelle Nürnberg 21, Hannover 45.
Jens Kastrup hat auch nur 27 Prozent seiner Zweikämpfe gewinnen können.
Ja, es war von Beginn an irgendwie der Wurm drin.
Wobei, zweite Minute hat Goller sogar seine Halbchance.
Ja.
Da kriegt er, glaube ich, vor, den Ball irgendwie ein bisschen in den Rücken gespielt.
Also da hätte er ihn steiler bekommen müssen.
Ja.
Und dann...
Dann kann natürlich alles ganz anders laufen, aber wir wissen ja aus...
Ich habe tatsächlich gestern mit einem Menschen telefoniert, der hier im Podcast mal Zahlen erfunden hat und die dann der Weltöffentlichkeit untergejubelt hat.
Und sich somit einen Posten erschlichen hat.
Und sich somit einen Posten erschlichen hat bei einer Mannschaft, die heute Abend noch spielt und die wir nicht abwarten mit dieser Podcastaufnahme.
Um 18.30 Uhr geht's los.
Der Klub beim MSV Duisburg, die Erstliga-Fußballerin.
Und er meinte, er hatte so...
Dass dieses Spiel durchaus häufiger mal auch auf Seiten des Klubs hätte kippen können.
Den Eindruck hatten jetzt nicht wirklich viele.
Aber...
Also da wäre es noch möglich gewesen.
Da wäre es noch möglich gewesen.
Die Ausstellung, um nochmal chronologisch anzufangen, war dieselbe wie in der Vorwoche.
Beim 3-0 gegen Rostock, bei diesem Triumphalen, nachdem wir die Defensivleistung in den Himmel gelobt haben.
Ja, kann der Klub jetzt plötzlich auch verteidigen.
Von Fadi Keblavi zu lesen auf nn.de.
Und die Digma, er sagte da, als ich den Text angemeldet und geschrieben habe, naja, dann kriegen sie wahrscheinlich in Hannover wieder vier.
Es wurden zum Glück nur drei, aber man sieht, dass Uli Digma ja doch auch ein wenig Ahnung hat von diesem 1. FC Nürnberg.
Ja.
Never change a winning team.
Oder hätte man, wie du es gerade schon angerissen hast, auf der rechten Abwehrseite vielleicht dann doch eben proaktiv wieder auch was tauschen sollen?
Nö, ich bin dabei.
Never change a winning team.
Überrascht das Karl Klaus im Torstand?
War ich zumindest ein bisschen.
Aber er hat es trotz Dreier-Gegentreffer gar nicht so schlecht gemacht.
Ja, beim ersten Gegentor sieht er natürlich unglücklich aus.
Ja, Harvard Nielsen hat das geschossen nach...
Das habe ich jetzt nach mehreren Zeitlupen immer noch nicht feststellen können, dass das Harvard Nielsen geschossen hat.
Sondern ich bin immer noch der Meinung der Freistoß.
Geht einfach so rein. Ein Foul von Enrico Valentini an der Strafraumkante.
Alte Kölner-Regel.
Ja.
Niemals in Strafraumnähe faulen.
Ja.
Alte Kölner-Regel?
Mhm.
Michael Kölner?
Michael Kölner.
Achso, okay. Ich dachte, du spielst auf deine Geistbock-Vergangenheit, die mir nicht bekannt ist.
Nein.
Nein.
Ja.
Okay.
Das war eine der paar Grundansätze bei unter Michael Kölner.
Ja.
Keine Freistoße verursachen in Strafraum.
Ja.
Ja.
Und dann kommt er scharf rein und...
Ich bleibe dabei, dass es Harvard Nielsen, der Ex-Förder war und dann den Ball noch über die Linie spitzelt.
Ja, minimals.
Ich meine, auch dadurch, dass Nielsen da halt rumturnt, ist natürlich Klaus irritiert.
Ist der Klassiker. Der Torwart muss quasi aufs lange Eck gehen, falls er durchgeht. Er muss aber auch in der Mitte das Ganze berücksichtigen. Und natürlich darf dann Harvard Nielsen nicht quasi als Erster vorne ungedeckt rankommen, sondern es muss jemand vor ihm stehen.
Da deutet es sich an, dass der Klub ein Defensivproblem haben könnte, zumindest an diesem Abend. Acht von elf Schüssen auf sein Tor hat Klaus gehalten. Was gut ist.
Okay.
Ron-Robert Zieler bekam genau einen Schuss auf seinen...
Habe ich schon mal meine persönliche gemeinsame Geschichte mit Ron-Robert Zieler erzählt?
Ich bin mir gar nicht sicher, ob du es schon mal hast.
Ja, habe ich. Aber kannst du ja mal nachhören.
In welcher Folge ungefähr?
Da verlässt es jetzt mein Filz der Expertise.
Also Karl Klaus, okaye Leistung, würde ich dann sagen.
Ja.
Sie hatten sehr viel Glück, weil auch viele Schüsse dann noch geblockt wurden, auch in dieser ersten Halbzeit.
Ein paar Mal rasselten die Schüsse an Pfosten und Latte.
Also es hätte schon auch...
A Debugel.
A Debugel werden können.
Dann hätten wir heute mit Fussi angefangen.
Nee.
Nee.
Würde auch nächste Woche im Tor stehen?
Ich würde sagen, keine Ahnung.
Gegen den VfL Osnabrück ist es wahrscheinlich eher wurscht, wer im Tor steht.
Da könnte man auch uns...
Jetzt sagst du wieder Spielaufbau und sowas.
Ja, genau.
Spielaufbau.
Ja.
Die werden ja so oder so weggefieselt.
Ich meine, wenn er gegen Osnabrück wieder im Tor steht, dann ist es ja praktisch eine Entscheidung für die Rückrunde.
Ja, das ist jetzt, finde ich, genau der Knackpunkt.
Also bis jetzt könnte man ja noch argumentieren, naja, man gibt Christian Martini einfach noch ein bisschen mehr Zeit, um wieder richtig fit zu werden.
Man möchte jetzt Klaus nicht nach einem Spiel, wo er eigentlich alles richtig gemacht hat, nicht einfach wieder rausstellen.
Jetzt hat er vielleicht bis ins letzte Detail alles richtig gemacht, aber an ihm lag es eher nicht, dass er 3-0 verloren hat.
Jetzt wäre es auch wieder fies, ihn rauszunehmen.
Spannend.
Spannend.
Wie du sagst, eigentlich ist jetzt der Punkt...
Und deshalb würde ich sagen, warten wir das nächste Wochenende einfach ab.
Können natürlich Prognosen abgeben.
Ja, haben wir letzte Woche, glaube ich, schon so gut, oder?
Ja, haben wir letzte Woche ein bisschen überstimmt worden, glaube ich.
Du warst erst bei Klaus, bist dann zum Martenja geswitcht und dann haben Uli und ich beide Klaus gesagt.
Wenn ich das richtig...
Vielleicht aber auch genau umgekehrt.
Vielleicht auch genau umgekehrt.
Kann man nachhören?
Ja, genau.
Folge 207.
Ich sag...
Das ist wirklich schwierig.
Ich sag Karl Klaus.
Bleibt drin.
Scheiße, heute können wir keine Mehrheitsentscheidung.
Also...
Ich sag Christian Martin, ja.
Okay.
Alles klar.
Wir könnten um irgendwas wetten.
Ja.
Wir wetten um...
Irgendwas cooles.
Playstation oder sowas.
Das übersteigt, glaube ich, mein Netto-Gehalt.
Um eine CD.
Oder um eine Platte.
Um eine CD.
Okay.
Nee, auch nicht.
Der Verlierer muss dem anderen...
Der Verlierer bringt dem anderen aus seinem Fundus an CDs...
Ein Haustier mit.
Ein Haustier mit.
Nee, kriegt der CD vom anderen.
Okay.
Aber nicht neu gekauft, sondern aus seinem Fotos.
Und das bei mir...
Hast du noch CDs?
Nein.
Also ich misste sie aus tatsächlich.
Ich bin da nicht so ein Fanatiker, wie der Uli, der sagt, ich muss das alles sammeln.
Sondern ich höre keine CDs mehr.
Und deshalb stelle ich immer mal wieder welche aufs Fensterbrett des Hauses gegenüber.
Und die sind dann relativ schnell weg.
Wir haben in Johannes auch einen Stromkasten der Liebe, wo man tauschen kann.
Ja.
Ich habe durch den letzten Umzug habe ich tatsächlich, glaube ich, es auf ein Drittel reduziert.
Okay.
Bei den CDs.
Ja.
Es sind aber immer noch so gute 200, würde ich sagen.
So viel ist es bei mir nicht.
Es sind einfach so ein paar Bands, da möchte ich einfach jetzt nicht das gesamte Werk weghauen.
Ja, aber man hört sie halt nicht mehr.
Ich höre sie tatsächlich noch, weil halt das Kind in einem Alter ist, wo man das mit dem Kind, indem man dem Kind ungern Schallplatten in die Hand gibt.
Da wo.
Aber CDs schon noch.
Grüße an Ausmann.
Ja.
Insofern, nachdem der jetzt Dreijährige, glaube ich bereits seit seinem zweiten Lebensjahr, CDs selber den Stereoanlage anmachen kann und CDs auflegen kann.
Wenn ich da einigermaßen cool damit bin mit meinen CDs, lasse ich das so noch laufen.
Okay.
Ja.
Also, der Verlierer bringt eine CD mit.
Eine CD mit.
Alles klar.
Wo waren wir?
Klaus und Martenja.
Du wolltest nochmal zurück zur Aufstellung, ob das alles cool war.
Ja.
War in Ordnung.
Nur, wie sie dann eben gespielt haben.
Warum?
Warum?
Also, ich meine, Konstanz ist das große Thema im Sport überall.
Immer wieder.
Jede Saison aus Neu bis auf irgendwelche Top-Mannschaften, die halt…
Ich will gar nicht über die Konstanz reden, sondern ich will dich fragen, als den Analytiker in unserer Sportredaktion.
Ist das System Fjell tatsächlich, um einen beliebten Begriff aus Picknets zu wiederholen, dechiffriert?
Oder ist das Quatsch?
Gut, schreiben jetzt relativ viele Menschen im Internet.
Habe ich in der Hinrunde ja hier schon behauptet.
Der Blade Fjell hätte nur ein System und das würden halt die klugen Trainer…
Das habe ich nicht behauptet.
…klugen Trainer entschlüsseln und deshalb, ja.
Ich habe in der Hinrunde, ich meine, da warst du im Urlaub.
Vielleicht hattest du da deinen großartigen Schweden-Urlaub oder so.
Ja.
Oder wie auch immer.
Jetzt bin ich auf Betriebstemperatur.
Können wir jetzt nochmal über Hacking reden?
Komm, wir starten einfach nochmal.
Es liegt doch heute so gut mit den technischen Problemen.
Ich frage dir einfach ein paar neue.
Ich glaube, ich habe das mal zumindest als Frage in den Raum gestellt, ob dann nach einigen
Spielen das eben entschlüsselt war bereits.
Ich bin mir nicht so sicher, ob es da ums Entschlüsseln geht oder darum, dass es halt manchmal sehr gut
passt auf einen Gegner und manchmal nicht.
Und mir fehlt dann schon tatsächlich ein bisschen so dieser Plan B.
Also wir feiern es natürlich ab, wenn es aufgeht.
Ja.
Gegen so Graupen wie Vostok.
Grüße.
Und natürlich aber auch andere Mannschaften in der Hinrunde.
Das muss man jetzt ja nicht irgendwie so lächerlich machen.
Es gab wirklich eine sehr gute Phase oder mehrere gute Phasen.
Aber irgendwie, manchmal passt es dann doch nicht.
Und dann fehlt mir so der Moment, dass dann 0-1 fiel, glaube ich, in der sechsten Minute.
Sechste oder achte, ja.
Wir haben es nicht so mit den Fakten.
Ja.
Und da sind wir ja in guter Gesellschaft.
Grüße.
Und dann hat es zwar ein bisschen gedauert bis zum zweiten Gegentreffer, aber hast du ja schon angesprochen,
es gab viele Chancen auch dazwischen.
Und da hat mir einfach beim Zuschauen der Punkt gefehlt, dass man es jetzt mal schafft, okay,
man merkt, das war jetzt einfach ein Ausrutscher, das war jetzt eine Standardsituation, sondern
Hannover dominiert jetzt irgendwie und schwenkt sich immer wieder Chancen raus.
Das sind immer wieder Riesenräume.
Was muss ich jetzt machen?
Muss ich jemanden wechseln oder muss ich das System umstellen, verschieben auf dem Feld?
Wie kriege ich es hin, um das jetzt mal die Blutung zu stoppen, wie wir Militäristen sagen?
Also da…
Es ist auch die Blutung zu stoppen.
Großartig.
Das kommt auf den Index.
Ja, sowieso.
Also das hat mir auch in der Hintergrund oft, warum es dann gleich gar so schief geht, wenn
es schief geht.
Ja, Defensive vielleicht dann nochmal speziell ein Thema, aber es fängt ja davor an.
Also dass die Defensive überhaupt immer in diese Situation kommt, fängt ja mindestens
im Mittelfeld an oder vielleicht schon auch noch weiter vorne.
Und da ist die Frage dann, also warum schafft man es nicht nach vielleicht der Viertelstunde
dann zu merken, okay, was braucht es jetzt?
Ja, meine These ist ja, dass es nicht am System liegt, sondern an der Überzeugung, wie in diesem
System gearbeitet wird.
Und dass da dann manchmal zu häufig das Selbstvertrauen weg ist, wenn mal ein, zwei Dinge nicht
so funktionieren, wie sie funktionieren sollten.
Die Resilienz.
Ja, also ohne, dass ich weiß, was Resilienz bedeutet.
Ich bin mir nicht sicher, ob das richtige Wort ist.
Ich stimme dir zu.
Und deshalb glaube ich, es ist ja für die zweite Liga ein doch eher anspruchsvolles, ein anspruchsvoller
Ansatz, das Ganze irgendwie spielerisch von hinten bis nach vorne zu lösen.
Und ich glaube, manchmal verlieren sie, vielleicht auch wenn die Intensität im eigenen Spiel
nicht so da ist, aus welchen Gründen auch immer.
Und es geht da nicht um, die wollen nicht und sowas, sondern es fehlt irgendwie die Intensität
und es gehen zwei, drei Dinge schief und dann fällt es auseinander, weil sie sich selber
nicht mehr vertrauen.
Und das führt dann auch zu so hohen Niederlagen wie gegen Düsseldorf, Karlsruhe, jetzt in Hannover
und sowas.
Und fünf der letzten sieben Spiele jetzt verloren.
Christian Fäger hat ja, glaube ich, gesagt, man muss halt irgendwie einen Zweikampf mal gewinnen.
Ja.
Und dass sie in Hannover gar keinen gewonnen haben.
Was auch einer Überprüfung nicht ganz statthält, diese These, aber wir wissen, was er
gemeint hat.
Ja, also das fand ich auch überraschend.
105 Zweikämpfe gewonnen in der 1.
11.
Humbergut, 17 Hannover 96.
Also die entscheidenden Zweikämpfe sind dann vielleicht eher.
Ja, und vielleicht in der zweiten Halbzeit halt einige, wenn dann Hannover schon langsam
ein bisschen nachlässt.
Ja, also ich fand es so komisch, ist jetzt ein sehr spielerischer Ansatz auch und dann viele
Pässe der Rasen war, glaube ich, auch nicht wirklich gut.
Also so viele Pässe kamen irgendwie einfach nicht an, wo man so gemerkt hat, okay, das
ist irgendwie, ja, vielleicht braucht es dann tatsächlich auf so einem Rasen an so einem
Freitagabend eine andere Spielweise, keine Ahnung.
Hoch und weit, meinst du?
Ja, oder.
Sebastian Andersson, der hat bloß 16 Ballkontakte hatte, die wenigsten aller Akteure auf dem
Platz.
Ich droppe heute so ein bisschen eine Zahl.
Ja, ja.
Wirkte wie so ein bisschen an so einem Christoph Tafana.
Ja, er konnte aber nichts dafür, weil auch einfach nichts in seine Richtung kam.
Ja, das hat man bei Christoph Tafana aber auch immer gesagt und trotzdem haben dann alle
auf ihn eingeprügelt.
Ah, das stimmt auch wieder.
Naja.
Ja, also, ja, ja, guter Punkt.
Also vielleicht liegt es daran, es ist ja weiterhin eine relativ junge Mannschaft.
Vielleicht auch da, dass man mit so Widerständen noch nicht so gut umgehen kann, dass man halt
irgendwie dann merkt, okay, jetzt habe ich das 0-1 bekommen.
Nächsten drei Angriffe läuft alles nicht so, wie auf dem Taktikbrett irgendwie vorher
draufgemalt oder wie besprochen.
dass ich dann selber auch irgendwie in so einen anderen, nicht in einen anderen Gang, also
es geht nicht ums Hochschalten, sondern vielleicht in einen, ich kenne mich mit Autos nicht so
aus, wie nennt man das?
Andere Übersetzung oder so.
Du warst doch unser Motorsport-Berichterstatter.
Genau, Berichterstatter, nicht Experte.
Und da habe ich auch noch die Leute gefragt, ob sie jetzt am Wochenende lieber Renn fahren
oder besser jetzt mal zur Demo gehen sollten.
Da könnte ich mir das Stimmungsbild einigermaßen gut vorstellen.
Warum?
Wie schätzt du die Motorsport-Community ein, politisch?
Was für ein Bild habe ich heute gesehen noch beim Scrollen in irgendeiner Timeline?
Ich fahre Verbrenner, dadurch spare ich Strom.
So stelle ich es mir ein bisschen vor.
Okay, nicht wieder abdriften.
Ja, also vielleicht mehrere Punkte kommen da zusammen.
Also natürlich einfach die Tagesform, irgendwie das sind die zwei Kämpfe, die entscheidend nicht
gewonnen wurden.
Dass vielleicht, wenn mal was nicht richtig klappt, dass dann irgendwie schnell die Köpfe
ein bisschen runtergehen.
Vielleicht eine relativ Jogi-Mannschaft, die noch nicht so gut mit umgehen kann.
Vielleicht ein bisschen das System entschlüsselt.
Also dass halt mancher Trainer es zumindest besser schafft oder manche besser schaffen als
andere.
Ja.
Sind das die Komponenten?
Ich habe dir nicht zugehört, weil ich gerade auf Instagram…
Es ist schlimm, wenn wir zu zweit sind, weil sonst hat man die Chance, dass du nicht einer
noch zuhörst.
Ja, ich habe gerade auf Instagram auf unserem Kadep-Account gelesen und sehe da die folgende
Nachricht.
Hallo liebes Kadep-Team, gerne laden wir euch zu einer Podcast-Folge nach Heißbronn in unseren
Kupfers-Metzgermarkt ein.
Hier gibt es Bier und die fränkische Bratwurst.
Viele Grüße, Jakob Kupfer.
Super.
Machen wir Podcast in Metzgereien oder ist das mit deinem Verständnis von Tierwohl?
Aber es gäbe immerhin mal was zu essen, was wir in Pigments nicht hinbekommen haben.
Ja, schwierig, schwierig.
Vielen Dank für die Einladung, wir besprechen das intern.
Wir haben inzwischen, glaube ich, tatsächlich so viele Anfragen, dass wir auf Tour gehen
könnten.
Ja.
Wann wir nach Bamberg kommen oder Würzburg?
Würden wir irgendwo noch?
Ja, Bamberg, Parsberg.
Parsberg.
Ansbach.
Also Wolfgang Lars, der uns eingeladen hat wahrscheinlich.
Nee, so halb wahrscheinlich.
Verwandtschaft.
Verwandtschaft.
Grüße.
Wo steckt der eigentlich heute?
Der hat heute frei, weil sein Sohn Geburtstag hat.
Ah.
Na dann, alles Gute.
Als bekennender.
Ja, alles Gute, Eddie.
Ja.
Als bekennender Familienmensch.
Ja, sehr gut.
Ja.
Ja, also und Nürnberger sowieso.
Also Kurt Depp Tour.
Grüße an Stefanie, unsere Eventmanagerin.
Wir wären soweit für die Tour.
Okay.
Was war jetzt deine These, bevor ich, weißt du jetzt wahrscheinlich auch.
Mehrere.
Mehrere.
Ja.
Aber das kannst du nachhören in der Folge 208.
Alles klar.
Ich stimme, ich stimme Ihnen zu.
Ja.
Ich bin da bei dir.
Ja.
Es fällt dann das 0 zu 2.
Mhm.
Wieder Nielsen.
Ja.
Ausgerechnet.
Ausgerechnet.
Der Ex-Fütter.
Ja.
Alle Sachen, die wir in unseren Texten nie schreiben dürfen, aber hier endlich mal fröhlich rausbrönen.
Ja, um uns drüber lustig zu machen und dann heimlich denken, ach, wäre das schön, wenn wir es doch mal schreiben können.
Ja, tatsächlich.
Aber leider haben wir intern so einen Index von 100 Formulierungen und Wörtern, die man immer schreiben darf und manchmal fällt einem gar nichts mehr ein auf die Schnelle.
Ja, also das ausgerechnet verboten ist, ist wirklich, ist glaube ich die älteste Regel, aber es ist auch die härteste manchmal, finde ich.
Ja.
Und Ex-Fütter würde man schon auch gerne mal schreiben.
Oder Ex-Nürnberger schreibe ich dann tatsächlich immer.
Ja, also ist es wirklich, gerade wenn dann so der Andruck naht oder der Schlusspfiff und man ringt dann noch mit zwei Formulierungen und denkt sich, okay, der Einfache nicht wäre jetzt.
Und dann versucht man doch wieder und baut einen maximal umständlichen Satz, der wieder nochmal drei Leute rausschmeißt aus dem Artikel.
Ja, 2-0.
Da auch wieder alles offen.
Entschuldigung.
Auf der linken bzw. rechten Abwehrseite des 1. FC Nürnberg.
Mir ist gerade eingefallen, dass ich ja meine Notizen vom Freitagabend hier habe.
Ja, super.
Jetzt wird es ja noch fachkundiger.
Und rund um dieses 2-0 auch schon relativ viele hannoverische Chancen.
Ja.
Tresoldi, Köpfmann, die Latte.
Ja, ist doch gut.
Jetzt die Leute haben es doch wahrscheinlich gesehen.
Ja.
Das ist schön.
Das könnte man eh als neues Element einführen.
Das wäre immer.
Habt ihr eh alle gesehen.
Deshalb sparen wir uns das mit diesem Spiel.
Oder schaut es halt nochmal nach.
Ja, genau.
Ja, die Chancen können wir uns jetzt glaube ich da sparen.
Ja.
Nilsson völlig offen dann auch in der Mitte.
Ja.
Klar, der 1. FC Nzo auseinandergespielt.
Spielt sozusagen bei diesem halben Konter vielleicht, kann man sagen.
Ja.
Vorher gewinnt Sebastian Ernst ein weiterer Ex-Vierter ausgerechnet den Ball.
Könnte man auch mal oder hätte man erahnen können, dass das so ein Typ ist, der einen da mal so abläuft an der Mittellinie.
Ja.
Mit einer schönen Grätsche und dann den Ball weiterspielt und dann nimmt es seinen Lauf.
Und da steht es 2-0.
Und das wäre, wenn man es hinspielt, denkt er jetzt noch keine ganz große Katastrophe.
Ja.
Und wieder gab es 4-Wechsel wie im Hinspiel zur Pause.
Also Christian Fjell hat versucht, diese Erfolgstaktik aus dem Hinspiel zu kopieren.
Ja.
Ja.
Nur diesmal war halt Can Usun nicht in der Lage, zwei Treffer beizusteuern.
Leider, leider.
Im Hinspiel ist es ja noch gut gegangen 2-2.
Diesmal ist es noch schlimmer geworden, obwohl Usun irgendwann mal sogar einen Ball an den Pfosten geschossen hat, wo es vielleicht dann hätte noch.
Ein bisschen.
Nein.
Ja.
Nein.
Mit viel Fantasie.
Ja.
Can Usun wollte ich auch noch, habe ich mir auch noch notiert.
Würdest du Christian Fjell entlassen, wurde uns auch empfohlen.
Entweder jetzt oder am Ende der Saison.
Nein.
Nein.
Ja, bin ich bei dir.
Ich wollte bloß mal deine Meinung.
Ist mir gerade eingefallen.
Team Fjell.
Team Fjell.
Falls ihr das da draußen noch nicht begriffen habt.
Ja.
Ja.
Ja, nee.
Also nein.
Ja.
Hatten wir schon mal das Thema Körpersprache von Can Usun.
Es gab dieses eine Spiel, wo in dem er echt sagt, ich sage zur Zeit so oft wo.
Ja.
Ich rede auch viel mehr Fränkisch hier im Podcast, als ich das normalerweise tue.
Nein.
Nein.
Nein?
Als jemand, der seit Jahren mit dir ein Büro teilt.
Du bist ja kaum noch da.
Ja.
Also meine Partnerin, wenn die mal in den Podcast reinhört, was so ungefähr alle Schaltjahre dieses
Jahr haben wir eins.
Grüße.
Wenn man mal reinhört, dann sagt sie immer abgefahren, wie anders du da redest und fränkelst.
Aber gut.
Ja.
Die Körpersprache von Can Usun, das hört sich an nach breiten Raum für rassistische Ressentiments,
die wir jetzt betreten.
Nein.
Nein?
Ah, okay.
Nein, sondern breit.
Ich dachte, wir machen jetzt so eine Özil-Diskussion.
Nee, nee, gar nicht.
Er will doch gar nicht für Deutsch.
Er singt ja nicht mit.
Ja, genau.
Der singt bei der Legende nicht mit vor dem Spiel.
Brennpunkt Can Usun Körpersprache.
Bei welchem Spiel war es, wo er einen Mitspieler mehr oder weniger angepöbelt hat?
Eieieiei.
Heute sind wir aber wirklich ganz schlecht in Dinge erinnern, die noch nicht so weit zu
sagen.
Ich habe die Entschuldigung, dass ich gestern das Weihnachtsgansessen bei meinen Schwiegereltern
nachholen musste und dort, dass ja damals Corona-bedingt ausgefallen ist.
Am Ende Januar.
Ja.
War auch sehr abgefahren.
Aber...
Und gab es da auch noch Weihnachtsbaum?
Nee, tatsächlich nicht.
Aber noch so Weihnachtsschokolade, die auf jedem Tellerchen lag.
Und dazu musste ich einigermaßen viel Schnaps trinken.
Und deshalb kann ich mich heute auf mein Hirn noch weniger verlassen, als ich sonst weiß.
Aber ich habe die Situation vor meinem geistigen Auge.
Nee, aber es fällt mir nicht ein.
Aber mir war es gestern auch spät.
Ich war beim Basketball und habe dann zu Hause auch noch den Text darüber geschrieben,
um heute etwas mehr Zeit für den Podcast zu haben.
Ich habe dann tatsächlich vergessen, mir das Basketballspiel anzuschauen.
Achso, da war ich auf dem Rückweg von den Schwiegereltern.
Das könnte sein.
Das war bei Falcons 89 zu 85 gegen das Team aus Hagen.
Und nach dem Spiel kamen Grüße Daniel zu mir und bat um ein gemeinsames Selfie, was
mir sehr peinlich war.
Warum?
Warum?
Ihm muss es peinlich sein, dass er jetzt ein Foto hat, auf dem du mit drauf bist.
Ja, okay.
Das kann er ja niemandem zeigen.
Nee.
Also er meinte, er hört Serge hinzu.
Vielen Dank dafür.
Hast du ihn gefragt, ob er lieber immer sofort mit Fußball einsteigen würde in den Podcast?
Nee, nee.
Ich war auch noch in den letzten Zeilen meines Textes.
Man muss ja auch immer, wenn Research-Möglichkeiten da sind, müssen wir die nutzen.
Aber da macht, glaube ich, der Verlag mal eine Umfrage unter unseren HörerInnen, wo man
mal ein bisschen ankreuzen kann.
Gendern tun wir zurzeit, aber da ganz wenig.
Gebt mir Mühe.
Ja?
Gebt mir Mühe.
Ich glaube, puh.
Ja, wir wissen, oder du erinnertest dich auch an das eine Spiel, wo er seine Mitspieler
anpöpelt.
Und in Hannover war es auch tatsächlich in der 40.
Minute wieder schon so weit, dass da, glaube ich, Sebastian Andersson irgendwie den Ball
nicht so zu ihm passt oder irgendwas.
Also auf jeden Fall Angriff verhunzt und Can Usun winkt irgendwie so ab oder macht so
eine abschätzige Geste.
Es ist halt schwierig, wenn man Can Usun ist, dann hat man ja wahrscheinlich immer das
Gefühl, man spielt mit zehn Strümpern zusammen.
Ich habe da Verständnis dafür.
Ich wurde mal…
Dir geht es im Podcast auch so.
Mir geht es im Podcast auch so.
Und ich wurde mal als Kapitän der D-Jugend des ESV West abgesetzt, weil ich bei einem
Spiel bei Sparta Norris nach einem Ballverlust eines meiner Mitspieler diesen Ballverlust kommentiert
habe und zwar nicht besonders freundlich.
Wie genau?
Das weiß ich leider nicht mehr.
Das weiß ich tatsächlich nicht mehr.
Und dann versuchte ich, den Ballverlust noch wieder gut zu machen und setze zu einer
Grätsche an der Seitenlinie kurz neben unserem Trainer an.
Die Grätsche ging ins Leere und ich sagte dann, ich habe keinen Bock mehr.
Und dann sagte der Trainer, wenn du keinen Bock mehr hast, dann brauchst du jetzt an
immer Kapitän sein.
Und damit war ich abgesetzt als Kapitän des ESV West.
Also ich war sozusagen ein kleiner Can Usun.
Du warst Kapitän der D-Jugend.
Welche Position hast du gespielt?
Haben wir das hier jemals thematisiert?
Tatsächlich Libero.
Ich auch, Herr Weide.
Haben wir deine Fußballkarriere hier jemals schon thematisiert?
Ich glaube nicht.
Also das ist, weil es ja eine große Wunde ist, weil sie ja jäh beendet wurde durch
einen Knieschaden.
Allerdings wäre es auch keine große geworden.
Das muss man ehrlicherweise zu liebstehen.
Ich war auch Libero.
Und wenn man das sagt, dann klingt es halt gleich noch mehr so, als hätten wir vor
80 Jahren Fußballspielten.
Als hätten wir noch mit Franz Beckenbauer um einen Platz in der Nationalmannschaft gekämpft.
Ja.
Also Can Usun, ich habe Verständnis dafür.
Es ist natürlich nicht cool, aber man darf sich auch nicht alles gefallen lassen an Inkompetenz
der anderen.
Man kann es auch positiv auslegen.
Vielleicht war es jetzt auch nicht an den Kollegen gerichtet, sondern mehr so eine Geste
der allgemeinen Unzufriedenheit.
Das hat halt auch einem selber vielleicht nicht viel gelingt, aber ich bin mir nicht so
ganz sicher.
Bevor wir das dann völlig vergessen, 3 zu 0.
Cedric Teuchert.
Cedric Teuchert.
Der Ex-Nürnberger ausgerechnet.
Ja.
Der kurz davor angeblich noch auf dem Sprung war in die USA.
Ja.
St.
Louis war ein Gespräch.
Aber jetzt vielleicht doch einfach bei Hannover weiterspielt.
Ja.
Sein Vertrag läuft im Sommer aus.
Man könnte ihn zurückholen vielleicht, wenn es die finanziellen Möglichkeiten gäbe.
Würde Cedric Teuchert im 1.
FC Nürnberg weiterhelfen.
Ich habe ihn ja damals in der U19 gesehen, da durfte ich noch mehr Lokalsport machen.
Ja.
Du darfst jetzt auch wieder mehr Lokalsport machen.
Das stimmt.
Ja.
Ich starte mit einem Hockey-Interview, das man auf NN.de, naja, ich rede ich gar nicht weiter.
Doch.
Hört NN.de.
Wobei wir haben auch unter unseren Nürnberger Hockeyspielern Hörer.
Habe ich ja Hört NN.de gesagt eigentlich gerade?
Ja.
Hört NN.de.
Naja, uns können wir ja hören auf NN.de.
Was haben wir?
Wir haben auch keine Hörer unter unseren Hockeyspielern in Nürnberg insofern.
Was?
Grüße.
Ja.
Ja.
Willst du die namentlich nennen oder glaubst du damit sind auch deren weitere Karrieren gefährdet?
Ja.
Müssen wir ins Zeugenschutzprogramm.
Ja.
Ja, also 0-3.
Haben wir diesem Spiel noch irgendwas hinzuzufügen?
Nee, überhaupt nicht.
Jetzt, jetzt.
Haben wir es genug erklärt, warum es jetzt nachher am 3-0-Sieg jetzt wieder ein 0-3 gab und warum es genauso weitergeht?
Ich glaube, wir haben es versucht zumindest in dieser Dings.
Was muss sich denn ändern?
Weil du hast ja vorhin so ein bisschen beschrieben, woran es liegen könnte.
Ich glaube, es muss sich nicht viel ändern, sondern es wird halt einfach so eine Saison bleiben, in der es im besten Fall grandios aussieht, wie der 1. FC Nürnberg Fußball spielt.
Und im mittleren bis schlechten Fall halt einfach mal so in die Hosen geht.
Wobei diese 5 Niederlagen aus 7 Spielen schon eine ungute Tendenz ist.
Also man sollte wachsam bleiben.
Aber da jetzt zwei Graupengegner kommen mit Osnabrück und Wehn-Wiesbaden.
Wobei ich nicht weiß, ob Wehn-Wiesbaden in der Tabelle weit vor dem FC Nürnberg steht.
Aber du hast ja gesagt…
Es sind 27 Punkte, es ist immer noch eine okaye Saison und man muss jetzt nicht in Panik verfallen.
Was hast denn du jetzt nachgeschaut?
Nehmen wir auf?
Ja.
Okay.
So spät ist die Frage noch nie gestellt worden.
Wir haben das Spieltagsgericht schon wieder vergessen.
Ja, komm, komm, gleich.
Habe ich schon parat.
Aber du hast ja vorhin deine Begründung genannt, warum du glaubst, dass es dann immer gleich so in die Hosen geht.
Das ist doch was, an dem kann man ja arbeiten.
Da weiß ich nicht.
Ist das dann was mit einer Ansprache, wo man drüber reden muss im Team, dass man, wenn nicht alles so funktioniert, wie es gedacht war…
Dass man die Resilienz steigern muss, meinst du?
Ja, genau. Ich wollte es noch nachschreiben, dass es nicht ein echtes Wort ist.
Ja, ich weiß bloß nicht, ob das so schnell geht.
Aber ist es eher ein Kopfthema?
Ja, es ist ein Kopfthema und es ist natürlich auch eine Qualitätsfrage.
Und die ist halt einfach dann wahrscheinlich…
Und ist es auch eine Qualitätsfrage des Trainers, der dann schneller reagieren muss, auch wenn es nicht läuft?
Ich finde, nein.
Ich finde, er stellt erst einmal das System zur Verfügung.
Und ich glaube, ein System oder ein Ansatz langt grundsätzlich.
Du hast ja gesagt, es gibt dann ein System und daran halten wir uns jetzt beim 1. FC Nürnberg dann für 20 Jahre.
Und das ist völlig egal.
Das ist halt die Frage, ob man das System von Christian Fjell dann haben will tatsächlich.
Oder das von Markus Weinzierl.
Oder das von Markus Weinzierl.
Das stimmt ab.
Das müssen andere entscheiden.
Im besten Fall nicht wir.
Aber, obwohl, ich weiß gar nicht, ob das so der schlechteste Fall wäre, wenn wir…
Wäre mal interessant.
Würden wir den 1. FC Nürnberg besser…
Besser führen als…
Nein.
Nein?
Nein.
Glaubst du?
Ja.
Weil…
Wir würden vielleicht bei gewissen Veranstaltungen…
Wir würden so den folkloristischen Part übernehmen, meinst du?
Ja, wir könnten vielleicht zu manchen Themen smarter Dinge sagen.
Aber, wenn es jetzt darum geht, eine Mannschaft zusammenzubauen…
Es kommt ja nur darauf an, wir würden uns ja in das Tagesgeschäft einmischen.
Wir würden die großen Strategien vorgeben…
Aber was sind wir denn dann?
Vorstände oder Aufsichtsräte?
Ja, wir wären Vorstände.
Okay.
Du für Finanzen und ich für Entertainment.
Ja.
Ich glaube, nächste Woche geht es darum, bei uns in der Kita, wer der neue Finanzvorstand wird.
Ich kann nur sagen, wählt mich nicht, wenn ihr wollt, dass eure Kinder auch in einem
Jahr noch betreut werden.
Auch übermorgen noch was zu essen bekommen.
Ja.
Ja, also, ich bin sehr entspannt.
Ich vertraue auf Christian Fjell.
Der glaube ich nicht mehr ganz auf mich, aber das ist mein persönliches Problem.
Ja, deshalb…
Es wird schon.
Es wird auch wieder gut und es wird wieder scheiße.
Das ist das Leben mit dem ersten…
Aber das kann es doch auch auf Dauer nicht sein.
Nein, es wird ja nicht auf Dauer so sein.
Wir müssen doch auch mal einen Schritt nach vorne gehen.
Ja.
Wir können doch nicht hier jahrelang immer erzählen, ja, es ist halt mal cool und mal
schön und dann ist es wieder scheiße.
Ja, deshalb wäre es halt ganz geil, wenn jemand eine Strategie entwickeln würde, wie der
1. FC Nürnberg sich in Zukunft besser aufstellt und dann Mannschaften beisammen hat, die das
vorgegebene System so ausfüllen, dass der Klub auf Jahre hinaus unschlagbar ist.
Vor allem, wenn dann noch die ostdeutschen Bundesländer dazu sind schon dabei, ne?
Was?
Ich habe dir gerade dazu gehört.
Ich schaue dauernd auf meine Socken und es irritiert mich heute so, weil ich weiße Socken anhaben.
Aber ich habe mir am Wochenende acht Paar Socken gekauft in verschiedensten Farben.
Ja.
Und mein Sohn darf jetzt jeden Tag auswählen, welche Farbe ich mag.
Und heute hat er sich für weiß entschieden.
Mhm.
Ja.
Du, dich hat mein System der verschiedenen farbigen Socken am linken und am rechten Fuß
nicht so wirklich überzeugt, ne?
Nee, als Influencer wirst du bei mir nimmer.
Man kann dich mal so und mal so finden, aber als Influencer…
Nein.
Nein.
Nein.
Alles klar.
Ja.
Also das heißt, du findest es scheiße, dass ich unterschiedliche Socken habe?
Nee, finde ich sehr gut.
Also mach für dein Pipi-Langsturm-Leben, wie du willst.
Du Mann in der Midlife-Krise.
Troll weiter auf Club-Pressekonferenz.
Die letzte Woche, an der ich da nicht teilnehmen durfte oder wollte, weil ich nicht vorgesehen
war.
Weil der Chef von der Tür dieser Zeit abgezogen hat.
Die war relativ schnell vorbei und auch gar nicht so witzig.
Muss ich nochmal mit dem Uli reden, warum er da keine politischen Fragen gestellt hat.
Anlass hätte es ja gegeben.
Bevor ich das Spieltagsgedicht noch vortrage, die Tennisbälle flogen dann aus dem hanoveranischen
Block.
Irgendwann, oder nicht irgendwann, sondern zur üblichen Zeit, wie es zur Zeit immer passiert.
Das war auch ein Schauspiel, weil dann wurde das Spiel unterbrochen.
Karl Klaus hat die Tennisbälle.
Karl Klaus?
Ich wusste auch.
Die, die sich auskennen in der Materie.
Aber ja, red weiter.
Sammelte dann fleißig Tennisbälle ein.
Dann wurde irgendwie weitergespielt.
Dann wurde, glaube ich, nochmal unterbrochen.
Dann hat man nochmal mit irgendwelchen Tüten, Hannover-Fanshop-Tüten versucht, Bälle aufzusammeln.
Und dann wurde wieder weitergespielt.
Und dann sieht man schön in der Zeitluppe, wie Klaus fast auf so einem Ball ausrutscht.
Und immer noch diverse Bälle rumliegen.
Was dann den Sky-Kommentator immer zum erhobenen Zeigefinger zwingt.
Ja, der dann den Dieter Hecking machte und sagt, ist ja alles schön und gut, aber jetzt...
Genau.
Ihr könnt ja protestieren, aber nicht so, dass man was davon mitbekommt.
Ja, genau.
Aber warum spielt man dann da weiter?
Da muss man doch das Zeug mal wegräumen.
Also das ist ja erstens Verletzungsgefahr.
Und ich fand es echt ein wenig abenteuerlich.
Ja?
Ja.
Also es ist natürlich jetzt nicht wie in der Halle, wenn man auf einen Ball tritt, der dann nicht nachgibt im Rasen.
Aber trotzdem.
Also fand ich schon ein wenig komisch.
Ja, interessiert dich nicht.
Merke ich.
Not a single...
Bei Tennisbällen müssen wir aber noch kurz sagen, Kadep-Merchandise.
Ja, gibt es jetzt bald.
Ja, gibt es bald.
Aber es wurde ein Treffen anberaumt, das dann in Rekordzeit wieder abgesagt wurde.
Ja.
Aber was wünscht ihr euch?
Ja, genau.
Schreibt uns nochmal.
Hoodies sind, glaube ich, schon ein lang geäußerter Wunsch.
Wir haben ja schon auch ein paar Slogans vor langer Zeit immer entwickelt.
Und wir dachten uns jetzt aber noch vielleicht für die aktuelle Zeit, dass man einfach noch so ein Stadion-Starter-Kit bekommt mit Münzen und Tennisbällen.
Münzen, Tennisbälle und ein so kleines pyrotechnisches Element.
Ja, und eine Klopapierrolle.
Und eine Klopapierrolle.
Und das kann man dann alles werfen.
Ja.
Gegen Investoren.
Ist es jetzt auch Aufruf zur Gewalt?
Nee.
Es ist keine Gewalt.
Es ist keine Gewalt.
Also ich finde es auch schlauer, wenn man die Tennisbälle nicht auf Leute wirft.
Ja.
Und ich fände vielleicht noch, naja, aus so einer gewissen Distanz mit Schwung und so.
Also generell Dinge auf Leute werfen finde ich jetzt nicht so krall.
Naja, Blumen auf Leute werfen.
Okay, das ist natürlich.
Finde ich okay.
Aber wenn es dann so dornige Rosen sind.
Nein, also halt angenehm anzufassende Blumen auf Menschen werfen.
Aber die Frage hat nicht zu weit.
Das ist eine verweichlichte Gesellschaft.
Wir sind abgehängt in dieser Bundesrepublik.
Digitalisierung.
Digitalisierung.
Verweichlicht.
Ja, und Bundespräsident will ich auch nicht werden, weil ich will nicht Parteidings.
Ach Gott, ich lese das nicht dazu.
Mir kommt es vor, als wären wir hier und das Studio ist jetzt wieder warm.
Ja.
Also wir haben den Winter offensichtlich nicht überlebt.
Ich glaube ein bisschen über eine Stunde sind wir.
Also das ist nicht ganz die Zahl, die da steht.
Warum kommt es mir nur in letzter Zeit immer so vor?
Das würde ich dann seit zwei Stunden hier machen.
Vielleicht, weil wir uns selbst ein bisschen über sind.
Ja, vielleicht.
Ich habe ja die Rückrunde ja gerade erst angefangen.
Ja, das wird eine lange Saison.
Das ist doch erst der dritte Podcast.
Das wird eine lange Saison.
Das sagt man aber glaube ich auch jedes Mal in einem der drei, vier Podcasts nach der Winterpause.
Mein Vorschlag, der Klugwind gegen Osnabrück und dann feiern wir einfach die Nicht-Abstiegsfeier
und lassen es gut sein.
Und machen es dann.
Sagt der Sparkasse Nürnberg einfach.
Wir dachten, es wäre schon wieder Sommerpause.
Wir melden uns einfach nur dann noch, wenn politische Dinge zu besprechen sind.
Wir machen Kadepp unabhängig vom ersten FC.
Haben wir schon gemacht.
Mist.
Das ist...
Auch schön, dass immer noch Leute schreiben, dass wir von der ursprünglichen Idee hier langsam verzweichen.
Sorry, aber hört es nochmal nach.
Also wenn wir die ersten zwei Folgen über Fußball gesprochen haben, dann war es schon viel.
Ja.
So.
Felix hat uns folgendes Gedicht geschickt.
Es tagt den Titel Hangover.
So heißt übrigens auch die WhatsApp-Gruppe mit meinen Freunden aus Hannover.
Aber das ist ein anderes Thema.
Spricht jetzt für oder gegen euer aller Kreativität?
Gut.
Dagegen und vor allem spricht es gegen Hannover.
Ja.
Okay.
Dann ist es wieder gut.
Hangover.
Traurig sitze ich am Tisch und ärgere mich, dass ich ein Club-Fan bin.
Doch weinen hat keinen Sinn.
Ergibt keinen Sinn.
Oder?
Wir analysieren dieses Gedicht erst immer hinterher.
Achso.
Entschuldigung.
Der gebrauchte Abend.
Ich spielte in einer Schülerband.
Die Kommerzpisser, die heute niemand kennt.
Egal.
The next time I'll see you, we'll be down at the geeks.
There will be warm beer on Sunday and tears on our cheeks.
It's useless to laugh.
It's useless to bawl.
About a rusty tin can and a game of football.
Großartig.
Ich glaube, sie werden immer besser, die Gedichte.
Wir werden, glaube ich, auch immer besser im Vorlesen.
Wie ist sie?
Band, die ich verunglipft habe, weil ich sie falsch ausgeschrieben habe.
Nein, war keine Band.
Bon Iver.
Bon Iver.
Ja.
Und das als französisch Grundkursler.
Echt?
Nee.
Nein, ich habe mir jetzt gerade eingefallen, dass ich sie nach der zehnten hat.
Man hat es, glaube ich, abwählen können oder sowas.
Auch da war Frau Mühlberg-Gores dran schuld, dass ich keinen Bock mehr drauf hatte.
An was war sie noch schuld?
An Deutsch.
Leistungskurs auch nicht so wirklich geil.
Mir hat meine...
Also die war schon ein wenig, die war meine Endgegnerin auf dem Dürer-Gymnasium.
Und ich weiß nicht, ob sie oder ich geworden hat.
Also ich habe zwar das Abi gemacht, aber vielleicht hat sie das auch als Triumph gesehen.
Das zieht sich ein wenig durch, weil ich zwar auf einem anderen Gymnasium, aber in der
11. Klasse hat auch meine Deutschlehrerin mir abgeraten, davon irgendwas mit Deutsch
zu machen in der Kollegstufe.
War bei mir genauso.
Und man weiß nicht, ob sie ja recht hatten.
Und man weiß nicht, ob sie recht hatten.
Und dann haben wir beide ja das Gleiche studiert.
Ja.
Und auch da wurde uns abgeraten.
Auch da wurde uns beide von einer Person in dem Fall, Grüße an unser Prof, abgeraten,
das hier weiter zu verfolgen.
Und dann sind wir beide auch noch hier gelandet.
Und dann hat er sich wahrscheinlich gedacht, naja, da kann es hin.
Da kann es hin.
Das sind sie jetzt.
Steppen.
Ja.
Wie viele Punkte stehen noch auf deiner Liste oder sollen wir denn gerne machen?
Nur noch zwei Stück.
Den einen hast du auch gebracht, indem du mich am Freitag, Nachmittag angerufen hast.
Ja.
Und mich gefragt hast, wo man dann am besten, und da passt es wo ausnahmsweise mal, wo man
dann am besten Pizza bestellt.
Ja.
Wo hast du dann bestellt?
Bei dem Etablissement, das du als dubios bezeichnet hast.
Und das wir jetzt deshalb wahrscheinlich nicht mehr namentlich nennen können.
Ja, das war tatsächlich so zählbar.
Und es war okay.
Mhm.
Wieder mal.
Aber du hast mich ja beschimpft für diese Frage.
Und hast mir gesagt, Pizza bestellen ist sowas von 80er, 90er Jahre.
Und man würde heutzutage andere Dinge von sich von gut bezahlten Fahrradkurieren bringen
lassen als Pizza.
Ja, liegt vielleicht aber auch daran, dass ich eine relativ hohe Pizzadichte im Umfeld habe.
Was ist denn die beste Pizza in deinem Umfeld?
Ist ja nicht so weit weg von meinem Umfeld.
Ich könnte theoretisch auch hin und welche holen, auch wenn sie nicht liefern.
Also da muss ich tatsächlich sagen, wenn jemand da draußen richtig gute Pizza in Nürnberg
empfehlen kann, dann wäre ich dankbar.
Also ich bin nicht so wirklich 100 Prozent zufrieden.
Nämlich auch nicht.
Amici, Flurstraße beim Nordklinikum, ist halt so meine Stamm und Nähste.
Ja, go-to Pizza.
Ich wohnte früher sogar direkt drüber.
Oder fast ein Haus daneben.
Ja, kann man empfehlen.
Aber es ist noch nicht so high-end, dass ich komplett zufrieden wäre.
Und ja, dann gibt es eben so ein paar Dubiose in meinem Umfeld, die alle paar Monate Personal
wechseln und dann aber wieder in der Pizzeria sind.
Und ähm.
Aber wirklich, es ist tatsächlich so, die richtig gute Pizza zum Pizza-Essen-Gen in Nürnberg
fehlt.
Ich finde, es ist dann immer recht schnell, entweder gibt es dann sehr abgefahrene Kombinationen,
die mir dann manchmal dazu richtig taugen, oder es ist halt so Basics, wo mir dann ein bisschen
was fehlt manchmal so an Kreativität.
Ja.
Und so richtig glücklich werde ich nirgendwo, also.
Das ist gut, dass wir jetzt gerade Nürnbergs PizzabäckerInnen gegen uns aufbringen.
Ja.
Aber, zu Recht, ihr könnt wütend auf uns sein, wir sind wütend auf euch.
Man könnte vielleicht mal auf nordbayern.de oder auf nn.de nachschauen.
So eine Umfrage.
Weil da gibt es doch regelmäßig, wo ist die Pizzeria.
Ja, aber die letzte war dann, war schon sehr alt, habe ich tatsächlich gemacht.
Und da hatte das La Comedia gewonnen in der Südstadt, wo ich tatsächlich früher auch
öfter mal, allerdings verbinde ich auch eher so mit den 80er und 90er.
Die hatten so, glaube ich, den ersten Holzsteinofen.
Und ja.
Also, die waren auf jeden Fall mal super, aber halt, wie gesagt.
Die waren früher mal gut.
Die waren mal gut, genau.
Vielleicht sind sie es immer noch.
Wie war denn dann deine Pizzer beim Dubiosen?
Okay, vollkommen okay.
Ich habe einfach nur Salami und da kann man ja selten was wirklich falsch machen.
Außer, wie ich beim letzten Mal bestelle keine Salami und bekomme eine Salami.
Ja, gut.
Hast du sie gegessen oder?
Nee.
Nee?
Also, nee.
Oder doch.
Nee, die war für meine Partnerin und ich habe sie dann tatsächlich gegessen, weil Essen
wegschmeißen ist für mich noch schlimmer als Tiere.
Das ist das große Problem.
Also, ja, schreibt uns, empfehlt uns.
Ja.
Und was ist jetzt noch?
Top 3?
Was bestellt man am besten noch?
Ja, ich weiß ja, Durst.
Ja.
Ja.
Asiatisch bestelle ich dann eher.
Ja, wir bestellen, wenn, dann Sushi.
Bei Ginza heißen die, glaube ich.
Kleiner, schweineteuer.
Aber meine Tochter, die leider nicht so das Geschmacksverhalten einer Achtjährigen hat
und deshalb gern Sushi und zurzeit so Kaviar, aber diesen Fake-Kaviar ist, wo die Dose 2,99.
Also, meine Tochter frühstückt Kaviar-Toast.
Ich hatte gerade so einen schönen Moment, wo ich mir dachte, die Aufnahme läuft gar nicht mehr.
Ja.
Wir haben vorhin beendet.
Und reden jetzt einfach noch so ein bisschen.
Ja, ja.
Dafür ist es aber noch ein bisschen zu gezwungen, als dass wir uns nur unter uns wenden.
Naja.
Sushi und Japanisch habe ich ja schon Kome-Kome vor ungefähr 73 Folgen empfohlen.
Ja.
Und Georgisch bestellen wir dann natürlich noch.
Wo denn?
In Gossenhof.
Da in der Ecke Preißlerstraße.
Glaube, ja.
Das wäre jetzt zum Beispiel eine Kneipe, wo mir der Begriff dubios einfallen würde.
Ohne, dass ich jemals drin war.
Ja, also deswegen bestelle ich da auch lieber, weil wir waren auch mal da.
Er hat, glaube ich, inzwischen aber auch nochmal den Pächter oder so gewechselt.
Okay.
Aber schön fand ich es jetzt dort auch nicht.
Aber es gibt nicht so viele Möglichkeiten, georgisches Essen zu bekommen in Nürnberg.
Okay.
Und das ist dort auf jeden Fall sehr gut.
Und nicht wie in Georgien, was einfach daran liegt, dass manche Produkte nicht in die EU eingeführt werden.
Ja.
Okay.
Das heißt, macht Urlaub.
Kein Koks.
Nein.
Klischees.
Rassismus.
Ja.
Georgien und Koks ist jetzt kein wirkliches Klischee.
Das war einfach nur ein Gag.
Oder?
Ist das ein Klischee?
Weiß ich nicht.
Macht Urlaub in Georgien.
Ja, hat mein Freund Christopher auch mal gemacht.
Alleine.
Ja.
Er war super, hat er erzählt.
Das Problem war bloß, dass er praktisch nur so kurze Badehosen dabei hatte und das in Georgien jetzt nicht so wirklich gern gesehen wurde.
Ja, zumindest außerhalb von Tbilisi wahrscheinlich nicht.
Ja.
Aber er hat sehr viele sehr nette Menschen dort kennengelernt und hat geschwärmt von diesem Ausflug.
Da möchte ich auch mal wieder hin.
Das bringt mich dazu, dass ich noch keinen Sommerurlaub habe.
Aha.
Ideen?
Schweden?
Nein.
Ja, Schweden.
Fahr du mal nach Schweden, ey.
Ich war schon mal vor ein paar Jahren.
War es sehr schön?
Ich war auch schon.
Ich war in der Toskana Schwedens.
Ja?
Was ist die Toskana Schwedens?
Im Südosten.
So die Ecke da.
Sehr warm.
Schönes, gutes Klima.
Also vor allem für Schweden.
Und sehr viele AussteigerInnen.
Aha.
Also.
Das sind mir ja die Liebsten.
So, Gerch.
Gerch?
Ja.
Weil das.
Wir müssen den von letzter Woche auflösen.
Und wir müssen vor allem den von der vorletzten Folge, das haben wir nämlich letzte Woche
nicht gemacht, auflösen, den Felicitas uns präsentiert hat.
Das war Berti Glauber.
Ah.
Und meinen von letzter Woche habe ich vergessen.
Aber schau ich nochmal schnell nach.
Während du recherchierst, das höre ich noch kurz, dass mein Sohn jetzt nach dieser Episode
mit dem Polizei-Playmobil-Männchen jetzt auf die Frage, was er denn an Fasching für
ein Kostüm anziehen will, sagte, ich würde gerne als Polizist in die Kita gehen und da
brauche ich auch dieses Handwerk von den Polizisten, diese Pistole.
Aha.
Also, es verfängt sich schnell so ein kleines Spielzeug.
Naja, ich versuche ihn jetzt noch zum Piraten zu überzeugen.
Ja.
Wobei, habe ich das hier schon mal gefragt, ist langsam wirklich der Punkt, dass man nimmer
weiß, was man hier...
Kannst du mir erklären, warum Piraten eigentlich so in Kinderbüchern und überhaupt so einen
Fame haben?
Über-repräsentiert sind?
Ja, generell.
Ich meine, Piraten waren jetzt ja nicht die freundlichsten Zeitgenossen.
Also, warum werden die so als lustige Welt von früher dargestellt?
Kann ich dir nicht sagen.
Wahrscheinlich wird das wirklich schon mal hier thematisiert, oder?
Das haben wir bestimmt schon mal thematisiert.
Schreibt uns.
Ja.
Wenn ihr jetzt...
Jetzt hört sowieso niemand mehr zu.
Hans Pausch war der Gerdig letzte Woche.
Sehr schwierig fand ich.
Es hat ihn trotzdem Menschen erraten.
Meinst du, die googeln dann und recherchieren?
Ich glaube, nein.
Ich glaube, die halten sich an die Regeln.
Du hast noch nie einen Gerdig erraten, oder?
Du hast wirklich noch nie einen Gerdig erraten?
Ich bin mir nicht sicher.
Ich glaube, ich habe einmal erraten.
Echt?
Aber den habe ich wieder vergessen.
Den muss man erraten.
Das ist wirklich der einfachste Gerdig ever.
Ich mach den WhatsApp auf.
Weil ich keine Zeit hatte.
Gestern noch dieses Weihnachtsgans essen.
Heute früh aufstehen.
Konferenzen.
Und dann schnell einen Gerdig hinrotzen.
Also das ist wirklich der einfachste Gerdig ever.
Der Gerdig wurde im Umland einer Stadt geboren, die mit dem Umland lange Zeit in Unfrieden lebte.
Vielleicht auch deshalb wechselte der Gerdig als 20-Jähriger nicht zum Verein in der Stadt,
sondern knapp 170 Kilometer weiter in den Süden.
Keine schlechte Entscheidung.
Der Gerdig gewann mit seinem neuen Verein gleich in seinem Premieren Jahr Pokal und Meisterschaft.
Es folgten drei Triumphe im Europapokal.
Trotz der vielen Erfolge zog der Gerdig nach sechs Jahren weiter ins Ausland.
Den Erfolg nahm er einfach mit und gewann wieder zwei Europapokale und eine Meisterschaft.
Ein weiterer Wechsel folgte und auch zwei weitere Meisterschaften.
Dann beendete der Gerdig seine aktive Karriere, die ihn als Spieler mit den drittmeisten Teilnahmen in europäischen Endspielen ausweist.
Außerdem stand der Gerdig noch zweimal in einem WM-Finale.
Gerdig blieb dem Fußball treu und wurde zu einem Trainer auf Wanderschaft.
Unter anderem führte ihn seinen Weg nach Nürnberg, wo er bei Schnittchen und Champagner als Nachfolger eines fleißigen Arbeiters vorgestellt wurde.
Der Präsident beim Klub freute sich über einen, Zitat, Trainer mit positiver Ausstrahlung.
Die verging dem Gerdig aber schnell.
Wir haben keinen, der vorne die Dinge hereinhaut, erkannte er schon nach wenigen Wochen.
Die Folge, der Klub kämpfte gegen den Abstieg und der Gerdig sollte entlassen werden.
Die Entlassung war sogar schon verkündet, als der Verein merkte, dass er sich das finanziell gar nicht leisten konnte.
Also trat der Präsident zurück und der Gerch bekam Hilfe, die zum Klasseverbleib führte.
Nach einem Jahr war dann dennoch schon wieder Schluss in Nürnberg und Gerch arbeitete in der Folge noch in Griechenland, Zypern, Kamerun, China und Iran unter anderem.
Die großen Erfolge stellten sich aber in dieser zweiten Karriere nie ein.
Das klingt tatsächlich super einfach, aber ich bin dann irgendwo mal so falsch abgebogen und habe dann überlegt, dass ich dann wieder ein wichtiges Detail nicht mitbekommen habe.
Es sind ja nicht besonders viele Details drin, weil es aber halt so einfach ist, dass man gar nicht so viele Details machen muss.
Aber wir sehen mal wieder.
Der Gerch und du, ihr steht auf Kriegsfuß, wir Militärhistoriker, die wir sind.
Ja.
Kann man Militärgeschichte studieren?
Mhm, glaub schon.
Gab es das auch bei uns als Wahlpflichtfach?
Eine verpasste Chance?
Bitte Frage hätte er.
Also jetzt für ein Vokabular hätten, wenn wir Militärgeschichte studiert hätten.
Wende ich mich mal an den Alumni-Verein und frage mal nach.
Bist du in diesem Alumni-Verein?
Ich bin da tatsächlich irgendwie reingerutscht und zahle jetzt immer 20 Euro im Jahr.
Das ist wie ich beim Verband norddeutscher Sportjournalisten oder wie der heißt, wo ich immer Dickmeiers Weihnachtsfeier finanziere.
Ja, ich glaube auch, ich finanziere das Sommerfest für die Profs.
Ich glaube, ich hatte da auch mal eine Anfrage.
Boah, die Sonne bin ich so hart langsam.
Aber ich habe es ignoriert.
Ja, mein Hirn ist auch langsam echt durchgegrillt nach dieser Episode.
Wir haben alles besprochen.
Und nichts.
Und nichts.
Nächste Woche vielleicht wieder zu dritt.
Hoffentlich.
Gute Besserung, Uli.
Ja.
Komm bald wieder, Junge.
Uli strong.
Nächste Woche melden wir uns dann.
Es wird gespielt am Samstag gegen den VfL Osnabrück.
Alle Angaben ohne Gewehr hier wieder mal.
Am Kornmarkt vielleicht.
13 Uhr.
Danach kann man noch diesmal entspannt zur Kundgebung gehen, weil die diesmal erst um 16 Uhr, glaube ich, beginnt.
Und da ist das Klubspiel nach unserer Rechnung vorbei.
Außer es fliegen sehr viele Tennisbälle.
Außer es fliegen sehr viele Tennisbälle.
Nie wieder ist jetzt.
Ja.
Bis zum nächsten Mal.
Ciao.
Mehr bei uns im Netz auf nordbayern.de
Läng