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Folge 228- Die Superheldin geht- Lea Paulick sagt Tschüss

01:24:19.020 2907 Segmente mlx-community/whisper-large-v3-turbo

Uli, glaubst du, Lea Paulik ist bescheuert?

Super Einstiegsfrage.

Gerne.

Nein.

Nein.

Aber warum nicht?

Wie käme man darauf?

Super Heldinnen-Status beim 1. FC Nürnberg in der Stadt und jetzt wechselt sie einfach so zur Eintracht Frankfurt.

Ist das nicht ein bisschen wenigstens bescheuert?

Ich würde es ambitioniert nennen.

Wir fragen sich mal selbst, Lea Paulik, bist du bescheuert?

Hallo, herzlich willkommen.

Ich freue mich hier zu sein.

Immer noch, ne?

Ja, ich habe mir schon ein bisschen überlegt, auf was ich mich einstellen muss.

Du hast gesagt, ihr seid seriös.

Genau.

Du bist ja an die Pressestelle von Eintracht Frankfurt, die das nochmal anhören will.

Ne, also bescheuert bin ich, ja.

Aber diesbezüglich würde ich sagen, nicht.

Der Uli hat es schon gesagt, ambitioniert.

Aber so ganz einfach, wie du es gerade eben gesagt hast, war die Entscheidung nicht.

Ich bin nicht einfach so nach Frankfurt jetzt gewechselt, sondern es ist mir schon schwer gefallen,

weil, ja, ich denke, es ist klar, was ich finde, Geschichte mit diesem Verein verbinde,

auch mit dieser Stadt verbinde und es war auf jeden Fall nicht einfach.

Okay, darüber wollen wir reden.

Es ist Folge 228, glaube ich, von Kadepp.

Eine rührselige Abschiedsfolge wird es von Lea Paulik, oder Uli?

Das war unsere selbstauferlegte Sommerpause, die ist irgendwie komplett geknickt.

Die haben wir komplett in die Tonne geknickt.

Habt ihr eigentlich Taschentücher dabei?

Nee.

Ich habe Taschentuch dabei.

Du hast mich vorhin noch darauf hingewiesen, dass es mir aus der großen Tasche...

Aber es benutzt wahrscheinlich.

Ach so, für dich?

Nein, ich meine nur, falls ich heulen muss.

Ich glaube tatsächlich, dass ich welche habe.

Wie viele Anläufe hast du für ein Abschiedsvideo gebraucht?

Boah, also echt viele, viele, viele, viele, viele.

Und es ist nicht einfach gewesen, da irgendwie die richtigen Worte zu finden, um meine Entscheidung

irgendwie zu erklären, aber nicht in diesen Rechtfertigungsmodus zu verfallen, weil ich

muss mich für nichts rechtfertigen.

Ich stehe auch zu 100 Prozent hinter dieser Entscheidung und trotzdem sollte auch einfach

in diesem Video klar werden, wie viel mir dieser Verein bedeutet, wie viel mir die Fans bedeuten.

und dass es schon auch auf jeden Fall ein schmerzhafter Abschied ist.

Dass ich aber auch stolz bin, dass mir so eine Möglichkeit geboten wurde und dass ich mich auch

einfach auf die Chance jetzt freue.

Das wird die Challenge heute.

Wer als erstes weint?

Weint.

Accepted.

Bin ich sehr gespannt.

Lass uns gleich mal, bevor wir das Jingle machen und Sonstiges in 15 Minuten, tatsächlich,

wir wollen über deine Karriere hier in Nürnberg sprechen.

Aber über diesen Abschied können wir eigentlich gleich am Anfang sprechen.

Warum der Schritt?

Ich habe es ein bisschen ironisch überhöht, aber es ist ja schon nahe dran.

Du auch in Nürnberg hast dir so einen Heldinnen-Status erspielt in den letzten Jahren.

Hätte man da nicht noch einen Abstieg in die zweite Liga nochmal mitnehmen können und sich

gemütlich hier im Tor einrichten und dann nächstes Jahr einfach wieder aufsteigen?

Also erstmal danke, dass du das sagst mit dem Heldinnen-Status.

Das müssen natürlich andere beurteilen.

Das würde ich niemals irgendwie über mich selber sagen.

Von daher danke.

Boah.

Schwierige Frage.

Ich habe im Endeffekt auf jeden Fall die Entscheidung jetzt nicht von heute auf morgen getroffen, weil dafür ist sie einfach zu groß und zu einschneidend für mich.

Ich habe jetzt die letzten acht Jahre lang alles mit diesem Verein erlebt.

Ich bin hergekommen, da war ich 16, da hat mich der Osman geholt und da hatten wir halt wirklich nichts.

Und wir waren komplett unsichtbar.

Keiner wusste, dass der 1. FC Nürnberg überhaupt eine Frauenmannschaft hat, wie hoch oder tief die spielen.

Und ich bin diesen ganzen Weg halt von Beginn an mitgegangen.

Wir haben damals noch auf dem Kunstrasenplatz bei der Bertolt Brecht Schule gespielt.

Dann haben wir irgendwann auf dem Kunstrasenplatz am Pfalz-Navaya dann trainiert.

Und ja, acht Jahre später habe ich halt Bundesliga-Max-Morlock-Stadion gespielt.

Und davor saß ich halt immer als Fan auf den Rängen und habe den Männern zugeschaut.

Und dann kommt man da in die Kabine, sieht sein Trikot da hängen.

Und das ist einfach eine unglaublich krasse Story, die ich mit diesem Verein einfach teile.

Wie gesagt, zwei Aufstiege, alles erlebt.

Und du hast ja auch gerade eben gesagt, warum ich dann nicht mir das quasi so kuschelig mich eingerichtet habe im Tor, jetzt nochmal in der zweiten Liga.

Ich hätte es doch gemacht.

Ja, das wäre auch verständlich.

Aber vielleicht, weil ich nicht ambitioniert bin.

Wäre auch verständlich gewesen.

Und ich habe mir auf jeden Fall natürlich darüber Gedanken gemacht, wie mein weiteres Leben als Sportlerin, aber auch als Mensch eben aussehen soll.

Ich werde es dieses Jahr 25.

Und habe mir halt die Frage gestellt, so bin ich jemand, der sich in der Comfortzone wohlfühlt?

Und ich fühle mich auf jeden Fall wohl.

Ich fühle mich hier wohl in Nürnberg.

Ich fühle mich wohl in diesem Verein.

Aber ich fühle mich einfach auch ultra krass gechallenged durch diese Möglichkeit, die mir geboten wurde.

Und das war der Grund, warum ich das letztendlich auch gemacht habe.

Ja, ich hätte mich hier kuschelig einrichten können.

Und ich hätte weiter, ja, mit diesem Verein weiter Geschichte schreiben können.

Und das hätte auch was Romantisches.

Aber ich hatte mich jetzt auf jeden Fall dazu entschieden, ich will aus meiner Comfortzone nochmal raus.

Ich will mich selber challengen.

Ich will mich auf sportlicher Ebene challengen.

Und auch als Mensch challengen.

Und will halt gucken, was ich eben noch erreichen kann.

Und das war jetzt keine Entscheidung gegen Nürnberg.

Sondern das war eine Entscheidung für mein persönliches Abenteuer, für meine persönliche Challenge.

Und der Ausbruch aus der Comfortzone.

Es gibt ja dann doch Leute, die aber glauben, darüber richten zu müssen oder richten zu können.

Gerade auf Social Media.

Ein kleiner Einschub von mir noch.

Ich glaube, wir können gar nicht weinen, weil wir so viel schwitzen einfach, dass wir für Tränen.

Ja, ich glaube auch, keine Flüssigkeit mehr vorhanden.

Ja.

Gerade auf Social Media gab es dann ja den einen oder anderen Beitrag.

Wahrscheinlich von Leuten, die noch nie ein Frauenfußballspiel gesehen haben von euch.

Aber natürlich, die das dann ein bisschen um die Ohren gekaut haben.

Dass du dich ja trotzdem immer so als, ja, du warst halt das Gesicht dieser Mannschaft,

dieses Frauenfußball in Nürnberg lange Zeit.

Du hast dich da immer sehr deutlich bekannt dazu.

Schmerzt es dann, wenn man das Gefühl hat, es gibt halt auch ein paar Leute, die es nicht verstehen wollen.

Und dann sollen diese automatischen Reflexe auch verfallen.

Oder ist es anders als auch ein bisschen eine Bestätigung, also wenn es keinen ärgern würde, dass du gehst,

dann hätte es ja auch irgendwas falsch gemacht.

Ja, also ich bin ein Mensch, der, also ich bin extrem emotional.

Und mich fassen Sachen emotional enorm an.

Und ich wünschte manchmal, ich würde mir über alles drumherum nicht so viel Gedanken machen.

Dann würde mich das vielleicht alles nicht so sehr tangieren oder vielleicht auch verletzen.

Aber also mir war schon bewusst, dass wenn diese Entscheidung quasi verkündet wird,

dass es da durchaus den einen oder anderen gibt, der das nicht cool findet, der das vielleicht scheiße findet

oder der das auch einfach nicht nachvollziehen kann, der sauer ist.

Diese Leute können ihre Meinung frei und offen äußern.

Das haben sie ja auch getan.

Grüße.

Grüße, genau. Grüße an diese Leute.

Aber trotzdem, ja, ich habe auch versucht, nicht so viel zu lesen.

Man kommt aber leider irgendwie trotzdem nicht drumherum.

Und natürlich waren auch manche Sachen geschrieben, die mich schon auch einfach verletzt haben.

Weil eigentlich, wenn man meine Geschichte mit diesem Verein und dieser Stadt verfolgt,

dann kann man nicht irgendwie schreiben, so schon mal was von Vereinstreue gehört.

Weil ich habe mich immer klar zu diesem Verein committed.

Und das werde ich auch weiterhin tun, weil Nürnberg ist, oder der 1. FC Nürnberg ist mein Herzensverein.

Und diese Liebe und diese Verbundenheit, die ich über die letzten acht Jahre hierzu aufgebaut habe,

das geht nicht von heute auf morgen weg, nur weil ich jetzt bei Frankfurt unterschrieben habe.

So, das wäre einfach unauthentisch.

Das würde überhaupt gar nicht zu mir passen.

Und ich werde weiterhin Club-Fan sein, weil ich das einfach fühle und lebe.

Ich werde weiterhin die Spiele von den Männern verfolgen, von den Frauen verfolgen.

Nürnberg ist mein Zuhause.

So, hier sind meine ganzen Freunde und ich verbinde einfach unglaublich viel damit.

Und dann tut es schon weh, wenn Leute das anzweifeln.

Das frage stellen oder sagen, das war alles fake.

Aber trotzdem, unterm Strich, war die Resonanz zu 90 Prozent ganz herzergreifend.

Emotional und ganz warme Worte wurden gewählt.

Und das hat mir schon auch gezeigt, dass ich schon noch einfach einiges in den letzten acht Jahren richtig gemacht habe.

Und gerade, wenn mir dann Eltern irgendwie schreiben, dass sie mir dankbar sind, dass ich ihre Tochter oder ihren Sohn zum Fußball gebracht habe,

dann sind das halt so Nachrichten, die mir total in Erinnerung bleiben, die ich in mein Herz geschlossen habe.

Und das ist das auch, was ich hier erreichen wollte.

Dass wir als Clubfrauen Menschen, Kinder ins Stadion bringen und emotionalisieren.

Und das ist auch das, woran ich immer denken werde, wenn ich hier zurückkomme.

Ihr habt ja auch uns ins Stadion gebracht und emotionalisiert.

Also das muss man erst mal schaffen, wo die Männer genau in die entgegengesetzte Richtung arbeiten.

Ich mal wieder auf der Pressetribüne Leute beschimpfe, das hätte ich mir nicht träumen lassen.

Wem deine Entscheidung mitzuteilen war am schwierigsten?

Eine großartige Satzkonstruktion, die ich da hatte.

Oder war es überhaupt nicht schwierig, sondern bist du da mal zu allen hin und hast gesagt, ja, tschö.

Nein, überhaupt nicht.

Also ich bin halt auch echt ein Mensch, der ultra nah am Wasser gebaut ist.

Und es gab dann, ja, für mich ein sehr emotionaler oder der emotionalste Moment war eigentlich,

als ich es der Mannschaft quasi mitgeteilt habe, so im engsten Kreis.

Ich hatte mir eigentlich ein paar Worte irgendwie so im Kopf zurechtgelegt,

aber mich haben dann, ja, die ganzen Emotionen dann so übermannt,

dass ich da das ein oder andere mal abbrechen musste.

Aber das war so für mich schon mit das Emotionalste,

einfach das dem engsten Kreis mitzuteilen.

Aber auch die Resonanz, die es dann gab von allen Mitspielerinnen, Trainern, Staff, Mitgliedern,

ganz viel Wertschätzung, Respekt, Anerkennung und einfach Unterstützung.

Und das bedeutet mir einfach mit am meisten so, dass man da einfach sagen kann,

okay, ich gehe hier total im Guten und kein böses Blut.

Und ich habe einfach so ultra schöne Erinnerungen an all das hier.

Und deshalb, ja, macht es den Abschied nicht weniger schmerzhaft,

aber trotzdem ist es schön.

Ist Franzi Mai überhaupt lebensfähig ohne dich?

Und du ohne sie?

Das ist, das ist die, ja, eine sehr gute Frage.

Aber man muss ja dazu sagen, dass Freundschaft ja…

Warte ja auch im Urlaub miteinander, glaube ich.

Ja, genau, genau.

Und die plaudert wieder Instagram.

Ja, ja.

Nee, also das ist eine Freundschaft, die geht über jegliche Distanz.

Und das war in Jena damals so, als ich früher gegangen bin als sie.

Und sie ist dann glücklicherweise nachgekommen nach Nürnberg.

Okay, das war sie nächste Saison.

Gut, reich freundlich.

Das will ich jetzt nicht sagen.

Nee, aber wir sind eigenständige Menschen.

Aber so eine Freundschaft geht auf jeden Fall über jegliche Distanz.

Täuscht das, dass im Frauenfußball diese Freundschaften vielleicht intensiver sind als im Männerfußball?

Also es gab jetzt ja auch eine Gruppe, die miteinander im Urlaub war, auf Instagram zu sehen.

Das ist auf jeden Fall im Instagram drin.

Wow.

Aber es ist ja doch eher im Männerfußball, das ist ja eher untypisch, dass sich da wirklich so Freundschaften entwickeln über viele Jahre.

Das glaubst du?

Das glaube ich nicht.

Ich glaube, dass...

Uli ballert wieder die Klischees.

Ich glaube, dass Freundschaften, die durch den Sport entstehen, extrem intensiv und emotional sind.

Ich erkenne das von meinem Papa damals, der war früher Radsportprofi.

Und die treffen sich halt heute noch minimum einmal im Jahr und fahren zusammen halt Rad.

Und das jetzt halt auch schon über 30 Jahre.

So, und ich...

Ja, das kann ich jetzt nicht so pauschalisieren, dass man sagt, so Männerfußball ist es nicht so.

Oder Frauenfußball ist es mehr.

Wie pflegst du deine Freundschaften, Uli?

Ich habe keine Freundschaften.

Grüße an alle.

Nur Bekannte.

Nur Fadi.

Nur Kollegen und Bekannte.

Ja.

Ich hatte noch eine Frage, fällt mir aber, glaube ich, nicht ein.

Deshalb machen wir jetzt einfach mal...

Doch, jetzt fällt sie mir wieder ein.

Nee, wir machen jetzt doch noch den Schingel.

Wir brauchen schon eine Viertelstunde ungefähr.

Flänkt den Fadi nicht ab, sonst vergisst er die Frage wieder.

Ich bin schon so lange nicht mehr umgezogen.

Ja, ich auch nicht.

Ja, und?

Wie ist es?

Hast du eine Wohnung in Frankfurt?

Also, ich sage mal so, der Wohnungsmarkt in Frankfurt ist ein bisschen angespannt.

Es wird jetzt alles ein bisschen knapp, aber das wird sich auf jeden Fall alles ergeben,

dass ich nicht im Bahnhofsviertel auf der Straße schlafen muss.

Oder bei Can Uli auf der Couch.

Ja, oder genau.

Nee, nee.

Wird sich schon was finden.

Nee, aber, also ist noch im vollen Gange, aber ich packe jetzt langsam meine Umzugskartons.

Es ist, ja man, es ist schon einfach, es ist schon auch traurig, ne?

Ja.

Die ganzen, ich bin dann so vom Gelände mit einer großen Kiste quasi dann nach Hause gefahren.

Diese Kiste so angeguckt und da lagen Trikots drin, die Kapitänsbinde drin, Bilder drin, Zeitungsartikel

drin und dann denkt man sich so, yo, die letzten acht Jahre sind jetzt in dieser Kiste drin.

Und es ist mir, ja, mal wieder eine Träne über die Wange gerollt.

Aber es sind, ja, fast durchweg nur schöne Erinnerungen, die da drin sind.

Hier immer noch keine Tränen, deshalb machen wir jetzt Werbung.

Ich schwitze so viel, ich kann, glaube ich, nicht mehr weinen heute.

Ehrlich, aber gut, wir halten die vier Stunden durch, die wir uns vorgenommen haben.

Bis gleich.

Ich habe mich tatsächlich so halbherzig umgehört vor dieser Podcast-Aufnahme und bei Menschen,

die dich kennen.

Osman Schankaya.

Osman Schankaya.

Ja, das ist doch klar.

Grüße.

Ich soll, ohne ihn zu nennen, unbedingt fragen nach der ersten Trainingseinheit beim 1.

FC Nürnberg und wie deine Gefühle nach dieser ersten Trainingseinheit gewesen sind.

Und er, ohne dass ich ihn nennen soll, ist sehr gespannt, ob du die wahre Geschichte erzählst,

die ich jetzt kenne.

Die kennst du?

Oder dir eine andere einfallen lässt.

Erstes Training beim 1.

FC Nürnberg war wann?

Weißt du es noch?

Das war, boah, boah, boah, Rock'n'Pack.

Das war zu Rock'n'Pack.

Das ist ein Teil der Geschichte, glaube ich.

Genau, das war, also soll ich jetzt echt die wahre Geschichte erzählen?

Tja.

Was gibt denn das für ein Bild ab?

Ist ja jetzt wurscht.

Ja.

Naja, wir sind ja hier.

Du bist bei Kadett, wir sind unter uns.

Wir sind ja hier, ja genau, unter uns.

Die Pressestelle von Antrag Frankfurt ist spätestens vor zehn Minuten ausgestiegen.

Und wir waren noch nicht beim Cordon Bleu-Content.

Ja, um Gottes Willen.

Naja, wir sind ja hier alle authentisch.

Also auf jeden Fall war es zu Rock'n'Pack.

Und dementsprechend waren auch die, ich weiß nicht, ob ich das erzählen kann.

Sagen wir es so, ein paar Mitspielerinnen waren bei Rock'n'Pack.

Genau.

Und danach waren sie im Training.

Lassen wir das so stehen.

Stellt euch jetzt vor, wie ihr im Training wärt, wenn ihr gerade von Rock'n'Pack kämet.

Genau.

Hypothetisch natürlich.

Ja, genau.

Genau.

Naja, auf jeden Fall kam ich dann da hin.

Quasi als 16-jähriges Mädchen von der Sportschule in Jena, wo man jeder mit Alkohol noch irgendwelchen

anderen Sachen quasi in Verbindung gekommen ist.

Und ja, hab dann da meine Einheit absolviert und bin danach eigentlich direkt zu meinen Eltern

und hab gesagt so, also wir können jetzt direkt wieder heimfahren, weil das war's hier für

mich.

Und dann hatte Osman uns noch quasi aufgehalten und hat uns nochmal zum Gespräch quasi gebeten.

Und das Resultat dieses Gesprächs war, dass ich Nürnberg eine Zusage gegeben habe und

ganz unbedingt nach Nürnberg wechseln wollte.

In den Rock'n'Pack.

Genau, weil er mir quasi für das Jahr drauf Rock'n'Pack Tickets schon versprochen hatte

und deshalb hab ich gesagt so, boah, das Angebot kann ich nicht ablehnen.

Das machen wir so.

Nee, auf jeden Fall war dann die Quintessenz dieses Gesprächs, boah ja, mega geil.

Ich hatte Bock.

Und ja gut, dass Osman gut reden kann, ist klar.

Ja, bestimmt.

Das wissen wir alle.

Aber nee, er hat mich tatsächlich überzeugen können mit, damals war es noch eine Vision,

die jetzt tatsächlich im Laufe der Jahre Wirklichkeit geworden ist.

Und das hat lange gedauert.

Es hat wirklich lange gedauert.

Aber das, was wir jetzt als Klubfrauen geschaffen haben unter der Leitung von Osman, ist genau

das, worüber wir damals 2016 halt gesprochen haben.

Und ich bin da so unglaublich stolz darauf, da ein Teil davon, auch ein prägender Teil

davon gewesen zu sein.

Weil im Endeffekt das, was wir jetzt geschaffen haben, ist nicht nur, dass wir Erstliga-Fußball,

Erstliga-Frauenfußball wieder in Nürnberg quasi ins Leben gerufen haben, sondern dass wir

jetzt auch einfach einen riesigen Grundstein für erfolgreichen, nachhaltigen, professionellen

Frauenfußball in Nürnberg halt gelegt haben.

Und damit halt auch den nachfolgenden Generationen, den kleinen Kindern, die jetzt noch zu uns

in den Stadion gekommen sind, die dann selber auch Fußball spielen, dass wir denen halt

den Weg geebnet haben.

Und ja, das so zu realisieren, dass wir das alles geschafft haben, ist schon groß.

Nicht so schlecht.

Warum hast du es ihm geglaubt?

Also da, und man muss dazu sagen, es war damals noch keine Erstliga-Mannschaft oder

Zweitliga-Mannschaft, es waren noch andere Strukturen, vielleicht auch eine andere sportliche

Ambition.

War sehr amateurhaft und rudimentär, nennen wir es jetzt mal.

Und deshalb ist es wahrscheinlich auch normal, dass da irgendjemand vielleicht mal vor dem

Rock im Park dann ins Training kommt und sowas.

Aber warum hast du ihm damals geglaubt, dass er nicht nur Quatsch schön erzählend verpackt?

Also der Osman und ich sind uns relativ ähnlich.

Wir sind beide sehr, sehr emotionale Menschen.

Und der hat mich einfach gepackt.

Der hat mich mit dieser Vision und dieser Geschichte gepackt, dass ich 100 Prozent davon überzeugt

war, davon ein Teil sein zu wollen.

Und deswegen kommen auch immer wieder Spielerinnen zum Club.

Genau deswegen, weil sie mit diesen ganzen Emotionen 100 Prozent Lust haben, ein Teil nicht

nur dieses Vereins, sondern eben dieser Geschichte zu sein.

Weil man einfach das Gefühl hat so, hey, wir können hier was schaffen, wir können hier

was bewegen und ich möchte da dabei sein.

Und das hat er damals bei mir geschafft und das schafft er jetzt auch immer wieder.

Und ja.

Aber gab es da irgendwelche Indizien dafür, dass das wirklich funktionieren könnte?

Also du hast es ja vorhin selber mal gesagt, es wusste in Nürnberg niemand, dass es den

Fußball der Frauen beim Club noch gibt.

Also es wussten zehn Menschen, die da eben zur Bertolt Brecht Schule gekommen sind, um sich

die Spiele anzugucken und sowas.

Also ich würde mal sagen, so wie die Strukturen damals waren, war das eigentlich nicht absehbar.

Ja.

War es nicht.

Und deshalb so im Nachhinein denke ich mir auch so, krass, dass ich mich trotzdem dafür

entschieden habe.

Aber ich bin auch einfach ultra froh, dass ich zu dem Zeitpunkt eingestiegen bin und das

alles miterlebt habe.

Ich kenne jetzt diesen Kontrast von Kunstrasenplatz, Bertolt Brecht Schule zu einfach krankes Max-Morlock-Stadion.

Und das ist geil.

Wie war das damals beim Club Fußball der Frauen?

Musst ihr dir wirklich eure Trikots selber kaufen?

Selber waschen auf jeden Fall.

Selber alles machen auf jeden Fall.

Wir haben noch bis in die zweite Bundesliga zu jedem Heimspiel Kuchen gebacken, Butterbrezen

beschmiert.

Ferienfußballcamp für Kinder.

Genau.

Genau.

Ferienfußballcamp waren wir als Trainerinnen tätig.

Und das ist aber überhaupt nicht abwertend jetzt gemeint, sondern das sind Sachen, die

einen erden und die auch einfach Spaß machen.

Zum Beispiel diesen Trainerjob, den ich quasi in der Fußballschule beim FCN hatte oder Trainerinnenjob,

den ich in der Fußballschule beim FCN hatte.

Das hat mir übelst Spaß gemacht.

Weil für die Kiddies ist es dann halt schon irgendwie was Besonderes, wenn dann halt eine

aktive Spielerin dann quasi die Bälle aufs Tor schießt.

Und so diese kleinen Kinder dann so zu emotionalisieren und denen was beizubringen, das ist für

mich mit Geld nicht bezahlbar.

Und ich glaube auch, dass wir es als Clubfrauen generell einfach immer geschafft haben, auf

dem Boden zu bleiben, egal wie krass der Hype jetzt dann auch um uns geworden ist.

Und das weiß ich auch, dass das so bleibt, weil diese Identität und diese Werte, die

da gelebt werden, einfach sehr, sehr tief in jeder Spielerin verankert sind.

Nach Nürnberg zu ziehen mit 16 war nicht so das Ding, weil du vorher schon mal umgezogen

bist und auf dich alleine gestellt warst, mehr oder weniger?

Ja, genau.

Also ich bin quasi mit zwölf Jahren von zu Hause dann ausgezogen.

Ich komme ja gebürtig aus Suhl, auch wenn vielleicht keiner weiß, wo das ist, aber

ist nicht so schlimm.

Ich google dich.

Ja, google mal.

Ja, ist in Thüringen.

Auf jeden Fall bin ich dann damals mit zwölf Jahren ausgezogen und bin dann aufs Sportgymnasium

nach Jena gegangen und habe dann da mit Franzi May auf dem Zimmer vier Jahre lang Chaos betrieben,

bis ich dann quasi mit 16 dann nach Nürnberg in der eigenen Wohnung bin.

Okay.

Und Franzi ist natürlich nicht ohne mich und ich nicht ohne sie ausgehalten habe, dass

sie ein Jahr später nachgekommen ist.

Okay.

Ja.

Ja.

Okay, ich habe, war das wirklich auch der Umzug nach Jena kein Ding oder sowas?

Ich habe irgendwann mal überlegt, ob ich in Jena studieren soll und habe mich dann nach

zwei Nächten dort dagegen entschieden.

aber eher nicht wegen, nicht Jena wegen, sondern weil ich halt ein kleiner Schisser bin und gern

immer in Nürnberg herumhänge.

Also so im Nachgang betrachtet finde ich es eher krass, dass meine Eltern mitgemacht haben,

weil wenn ich mir jetzt irgendwie vorstelle, so ich müsste jetzt mein Kind mit zwölf Jahren

von zu Hause quasi aufs Internat irgendwie entlassen, dann weiß ich jetzt.

Kriegst du Schweiß aus, wenn jemand allein ins Schwimmbad geht.

Weiß ich jetzt nicht so.

Aber also für mich war das halt das Ding, weil das war für mich quasi so der Start von

professionellem Fußball auf dem Sportinternat, auf einer Liederschule des Sports dann da zu

sein.

Und das war für mich halt absolut der Megaschritt.

Und ich bin da auch so dankbar, dass meine Eltern das alles mitgemacht haben und dass

diese Verbindung, die ich zu meiner Familie habe, dadurch halt nicht in irgendeiner Art

und Weise negativ beeinflusst wurde, sondern eher, dass dieses Band, was uns verbindet,

ja über die Jahre immer mehr gewachsen ist.

Jetzt wird ich auch Alternativen zum Fußball gegeben.

Du kommst ja aus einer Sportlerfamilie.

Ja.

Gibt es da auch einen Plan B gegeben, wenn es beim Fußball jetzt nicht so gelaufen wäre,

wie es gelaufen ist?

Ja, also ich bin damals enthusiastische Reiterin gewesen und habe nebenbei noch Geige gespielt.

Und.

So viele Talente.

Und ich habe noch Volleyball beim VfB Suhl gespielt und für mich war dann so die Entscheidung,

okay, gehe ich jetzt das Volleyball-Ding nach oder gehe ich das Fußball-Ding nach und dann,

wir wissen alle, wie es dann ausgegangen ist.

Volleyball.

Genau.

Ich spiele es.

Große Entscheidung.

Volleyball bei Frankfurt.

Ja.

Exakt.

Ja.

Du noch eine Frage, Uli?

Ich wollte dich nicht aus deinem Flow raus.

War schön.

Spielst du noch Geige?

Uli wohnt chronologisch.

Spielst du noch Geige?

Nee.

Ich spiele sehr, sehr amateurhaft Klavier, aber wirklich sehr amateurhaft.

Pop-Songs oder?

Nee, bisschen melancholisch.

Aha.

So zum Runterkommen.

Weil ich wechsel zu 1.8 Frankfurt.

Ja, genau deswegen.

Ich schließe mit meinem Kämmerchen ein und spiele ganz melancholische Songs auf meinem Piano.

Wann hast du gemerkt, wann habt ihr als Mannschaft gemerkt, okay, vielleicht hat dieser

Junker ja doch recht.

Also ich war zwar von Anfang an überzeugt, aber jetzt passiert das wirklich.

Also war das vor zwei Jahren, als es der Uli und ich auch gemerkt haben oder ging das

schon ein bisschen länger bei euch, dass ihr gecheckt habt, ja, könnte irgendwann mal

groß enden?

Also, wenn man das jetzt mal so ein bisschen rückblickend betrachtet, ist auf jeden Fall

erkennbar, dass als Osman das ganze Ding übernommen hatte, dann als Cheftrainer, als fester

Cheftrainer auch, dass es seitdem ja stetig bergauf ging und wir auch in der Regionalliga

immer oben mitgespielt haben.

Aber man muss dazu einfach sagen, wir waren schon immer einfach ein sehr, sehr junges Team

und mit so einer jungen Mannschaft in der Regionalliga den Aufstieg zu schaffen, da musst

du ja quasi Meister werden.

Das war damals noch ohne Religazio.

Boah, jetzt, ich weiß nicht, ob ich gerade Müller zähle, aber auf jeden Fall.

Seit Lara Felix auf Instagram nicht wusste ich, wie viele Mannschaften in der Bundesliga sind.

Ja gut, mit Regionalliga müssen wir uns Gott sei Dank nicht mehr so beschäftigen.

Auf jeden Fall war der Schritt von der Regionalliga in die zweite Bundesliga enormst schwer, weil

es da halt, keine Ahnung, der Altersdurchschnitt bei den ganzen Mannschaften halt immer noch

relativ hoch war.

Die waren schon seit tausend Jahren irgendwie eingespielt und wir dann so als junge Hüpfer-Truppe

hatten es da halt nicht so einfach.

Und dann sind wir ja quasi im zweiten Corona-Jahr.

In dieser sehr kurzen Saison.

Genau, nach vier Spielen am, wie sagt man so, schönen grünen Tisch aufgestiegen und

da gab es dann auch viel Hate und so, oh, die haben das nicht verdient, bla bla bla.

Und im Endeffekt sind wir ja dann quasi in der ersten Zweitliga-Saison direkt mal auf

dem sechsten Platz gelandet.

Ja.

Da sind dann auch wir aufgetaucht.

Genau, dann seid ihr dann, natürlich hängt ihr euch dann an den Erfolg ran, ne?

Ja, wir haben es schon immer gewusst, die Klubfrauen.

Ja, man kennt es.

Genau, nee, aber also eigentlich, also ganz prägend war für mich dieses allererste

Zweitligaspiel in Aschheim, als wir 3-0 gegen Bayern München gewonnen haben, also Bayern

2, also Bayern 2 gewonnen haben und wir so, also wir wussten ja gar nicht, was auf uns

zukommt.

So, wir wussten es einfach nicht und dann gewinnen wir da im Derby 3-0 auswärts, erstes Zweitligaspiel

und alle so, what the fuck, here we are.

Und jetzt geht es halt fucking nochmal los.

Und diese ganze, ja, Zweitliga-Saison war einfach ultra geil so und da habe ich dann gecheckt

so, boah krass, da, also das ist auf jeden Fall nicht das Ende.

Ja, und dann haben wir es einfach im Jahr drauf einfach direkt geschafft.

Angekündigt von dir in den Nürnberger Nachrichten und auf nn.de.

Ich bin auf, ja, das war der, was man nicht ganz, nicht ganz so fein damit, aber.

Glaubst du, die steigen nächste Saison wieder auf?

Ich muss kurz aufs Klo.

Ich würde es Ihnen wünschen.

Alles klar.

Ich würde es Ihnen wünschen, weil die Clubfrauen das einfach komplett verdient hätten.

Du warst schon mal Prognose, Freudiger.

Ja, ich habe ja auch gelernt, dass man sich bei sowas ein bisschen zurückhält.

Aber ich würde es Ihnen wünschen.

Und was ich sagen kann, die Strukturen, um einen Wiederaufstieg zu schaffen, sind definitiv gegeben.

Wie sind die denn jetzt, die Strukturen?

Es wird immer das Equal Play betont, das beim 1.

FC Nürnberg herrschen soll.

Wie hast du da den Wandel erlebt?

Irgendwann gab es dann einen richtigen Bus, irgendwann gab es richtige Hotels und sowas.

Fremdkuchen.

Fremdkuchen.

Ja, wenn du sagst richtiger Bus, muss ich nochmal ganz kurz in die Vergangenheit zurückgreifen.

Gerne.

Wir sind halt damals so mit grenzwertig verkehrstauglichen Bussen durch die Gegend gefahren,

so mit neuner Bussen zum Beispiel nach Freiburg gefahren.

Und ich weiß halt noch, ich saß halt im Bus immer auf der mittleren Reihe quasi am Fenster.

Und immer wenn der Bus gebremst hat, ist diese mittlere Reihe quasi in den Schienen so nach vorne gerutscht.

Und beim Anfahren dann wieder so zurückgerutscht.

Also in solchen Bussen bin ich schon mitgefahren.

Und jetzt fahren wir halt mit einem riesen fetten Mannschaftsbus durch die Gegend.

Fett gebrandet und Beinfreiheit bis zum Get-No.

Und ja, das ist was Materielles, aber es ist trotzdem auch einfach sinnbildlich für diese Entwicklung,

die wir quasi genommen haben.

Und ich bin sehr froh, dass diese Strukturen, die jetzt quasi für die erste Liga etabliert wurden,

jetzt nicht mit der zweiten Liga wieder über den Haufen geworfen werden,

sondern das Konzept sieht ja einfach so aus, dass diese Strukturen, die etabliert wurden,

die sollen erhalten werden.

Und deshalb denke ich auch, dass die Klubfrauen einfach gute Chancen auf den Wiederaufstieg einfach haben,

weil die Strukturen eben so sind, wie sie sind.

Und man muss dazu auch sagen, dass man sich schon von der Professionalität oder von den Strukturen

auch in der zweiten Liga auch abhebt.

Und man wird jetzt ein Sportvorstand, der einige Erfahrungen mitbringt aus dem Frauenfußball,

was jetzt auch kein Nachteil sein muss.

Ich habe ihn tatsächlich heute das erste Mal persönlich kennengelernt,

vorhin am Gelände, sehr, sehr sympathisch.

Und ja, ich denke, dass der Aufschwung groß ist und dass die Motivation sehr groß ist.

Und also es ist alles angerichtet für eine erfolgreiche Saison.

Wir kriegen dich noch zur Prognose.

Nein.

Wir nähern uns in kleinen Tippeschritten.

Nein.

Wenn ein Verein, eine Mannschaft so wächst, dann sind da ja auch immer Spielerinnen dabei drin,

die vielleicht den nächsten Schritt nicht mehr mitmachen können,

vielleicht auch nicht mehr mitmachen wollen,

weil auch der Aufwand natürlich größer und mehr wird.

Und wie hast du das so erlebt?

Uli hat vorhin die Freundschaften angesprochen.

So aus den ersten zwei Jahren sind ja wahrscheinlich nicht alle dann irgendwann in der ersten Liga

dann auch mit aufgewachsen.

Also hast du das als einen sehr dynamischen Prozess empfunden,

diesen Austausch in der Mannschaft?

Oder ist das schon bis in die erste Liga rein einigermaßen homogen gewachsen?

Und wie bist du damit umgegangen, dass da Spielerinnen irgendwann nicht mehr in der Kabine sitzen?

Hm.

Also.

War es dir wurscht?

Na, auf gar keinen Fall.

Also was hast du jetzt da drauf für eine Antwort erwartet?

Ich weiß so.

Warte mal.

Wer nicht mitkommen muss.

Selber schuld.

Ja.

Ne.

Also man muss dazu sagen, dass ich schon ganz, ganz lange mit Nassi Lein zum Beispiel

oder Jesse Mai, Franzi Mai zusammengespielt habe.

Und ja, dass dieser Kern auch mit in die ersten Liga ist jetzt auch gegangen ist.

Nadja Burka zum Beispiel, die auch schon echt lange bei uns auch war.

Kerstin Bogenschütz, Emma Kusch.

Also die ganzen, quasi die ganzen Spielerinnen, die diesen Aufstieg geschafft haben,

die ja diese Erstliga-Erfahrung für die Klubfrauen quasi ermöglicht haben,

das sind alles verdiente Spielerinnen.

Und als wir sie dann verabschiedet haben, das war auch einfach ultra traurig,

weil ja, dass die quasi nicht nur gute Fußballerinnen sind,

sondern auch natürlich menschlich einfach eine Lücke hinterlassen.

Aber das ist einfach so, dass ja, in dem Fußballgeschäft stetiger Wandel einfach besteht.

Leute kommen, Leute gehen.

Und ich finde es halt nur wichtig, jetzt auch gerade jetzt in meinem Fall,

auch was man halt für einen Eindruck hinterlässt.

Und ich würde mir halt wünschen, dass Leute sich positiv an mich zurückerinnern,

genauso wie die anderen Spielerinnen, die uns jetzt quasi verlassen haben.

Die haben alle hier diese Geschichte mitgeschrieben.

Und die werden trotzdem für immer einfach Teil dieser Aufstiegsmannschaft sein

und für immer Teil dieser Klubfrauengeschichte sein.

Und das ist schon, ja, was, worauf man schon sehr, sehr stolz sein kann auch.

War das was, was deine Entscheidung vielleicht auch noch ein bisschen befördert hat,

dass du gesehen hast, da verändert sich jetzt gerade,

also hat sich in der vergangenen Saison schon relativ viel verändert,

neue Spielerinnen dazugekommen, um eben auf dieses Erstliganiveau zu kommen.

Jetzt verändert sich nochmal ein bisschen mehr mit Jessica May, die aufhört,

und andere, die verabschiedet werden.

War das dann auch zu sagen, ja, wenn die eh Neuaufbau machen,

dann kann ich ja auch mal was anderes probieren.

Oder hat das gar keine Rolle gespielt?

Nee, ich habe diese Entscheidung für mich getroffen.

Und vor allem habe ich sie auch getroffen.

Also ich nehme schon öfter auch Bezug auf dieses kleine Mädchen,

was angefangen hat, Fußball zu spielen.

Und das muss ich jetzt aber trotzdem auch nochmal machen,

weil das einfach so ist.

Der Traum dieses kleinen Mädchens war es, Bundesliga zu spielen.

Das habe ich mit dem ersten FC Nürnberg geschafft.

Und der Traum dieses kleinen Mädchens war aber auch,

international spielen zu können oder teilender Mannschaft zu sein,

die dann international spielt.

Und ich habe diesen Schritt zu Frankfurt wegen mir getroffen

und aber auch wegen ihr.

Das ist aber auch so, dass du…

Jetzt weine ich gleich.

War knapp, war knapp.

Nice try.

Ja, ich kriege dich noch.

Du hast ja gesagt, du freust dich auf die Challenge,

die ja auch eine sportliche ist, nicht nur eine persönliche.

In Nürnberg warst du von der Verletzungspause jetzt mal abgesehen,

immer unangefochtene Nummer 1 warst, Kapitänin.

Jetzt kommen sie zu einer Mannschaft,

die haben eine deutsche Nationaltorhüterin im Tor mit Sina Johannes,

wenn ich richtig informiert bin.

Wie siehst du deine Rolle da?

Oder was, dass wir da auch Gespräche geführt haben mit Frankfurt,

was erwartet man von dir, was erwartet dich?

Also es besteht ja auch die Gefahr, dass du erstmal vielleicht auf der Bank sitzt.

Ja.

Das hast du aber einkalkuliert.

Also ich sehe das nicht als Gefahr.

Also natürlich jede Sportlerin, jeder Sportler will spielen so.

Aber es war in Gesprächen auch von Anfang an klar und fair kommuniziert,

was meine Rolle sein wird.

Sie holen mich erstmal als Nummer 2.

Aber im Endeffekt sehe ich das für mich einfach als Chance,

mich sportlich nochmal auf einem anderen Level,

einfach auf einem anderen Trainingsniveau auch einfach nochmal weiterzuentwickeln

und für mich einfach den nächsten Schritt zu gehen.

Und ich hatte diese Comfort Zone schon angesprochen.

Ich sehe das einfach als Challenge.

Und ich bin offen.

Es wird auf jeden Fall eine andere Rolle,

weil hier hatte ich schon ja eine sehr zentrale,

einfach eine zentrale prägende Rolle auch gehabt.

Aber das heißt nicht,

dass ich das nicht woanders auch vielleicht irgendwie irgendwann schaffen kann.

Ich gehe da hin, bin voller Erwartungen,

will mich sportlich weiterentwickeln

und dann werde ich sehen, wo die Reise hingeht.

Und was ich auch noch, sorry, was ich auch noch dazu sagen wollte,

ich glaube halt auch,

dass ich auf jeden Fall Personality auch mitbringen kann.

Und für mich steht an oberster Stelle,

mich da einfach sportlich weiterzuentwickeln,

aber auch dem Team in welcher Funktion auch immer,

zum maximalen Erfolg einfach zu helfen.

Wir sind ja hier unter uns.

Welche Rolle hat das finanziell gespielt bei dem ganzen Wechselgedanken?

Wundert mich eigentlich,

dass ihr mich nicht mit, na du Söldnerin begrüßt habt oder so.

Das wäre die zweite Einstiegsmöglichkeit gewesen.

Habe ich euch eigentlich zugetraut?

Danke.

Du, also ganz ehrlich,

wir kennen es jetzt auch schon ein bisschen,

ich bin keine materielle Person.

Bin ich nicht

und das werde ich auch niemals sein.

Und ich habe den Wechsel

nicht gemacht,

weil ich dort mehr Geld verdiene.

Das war nicht die Triebfeder.

Das ist eine Randnotiz.

Aber eine angenehme Randnotiz.

Ja, natürlich.

Brauchen wir jetzt auch nicht drum herum reden.

Klar ist es eine angenehme Randnotiz,

aber es ist eben eine Randnotiz,

weil die Triebfeder war ich

und war dieses kleine Mädchen.

Oder ist.

Bist du eine materielle Person, Uli?

Ich glaube schon.

Ja, ich auch.

Ich wäre nur wegen Geld hingegangen.

Genau.

Also Angebote schreibt uns,

falls uns irgendjemand verpflichten will.

Das heißt,

wenn du mir jetzt ein Taschentuch gibst,

dann gibst du mir lieber einen Geldschein,

wo ich dann meine Tränen mittropfen kann.

irgendein Konkurrenz-Podcast

kommt und mir Angebot unterbreitet,

bin ich weg.

Ja.

Ich auch.

Du hast die zentrale Rolle angesprochen,

die du in der Mannschaft innehattest.

Aber irgendwann dann auch,

als ein paar Menschen

auf diese Mannschaft aufmerksam geworden sind

in der Stadt,

ist dir das,

du warst eine sehr öffentliche Person.

in Nürnberg,

wie es wahrscheinlich in Nürnberg

keine Fußballerin vorher war.

Ist dir das schwer gefallen?

Oder wie du sagst,

du bringst Personality mit

und deshalb,

du bist auf dem Kornmarkt aufgetreten

bei der Allianz gegen Rechtsextremismus.

So war es das Gesicht

des Nürnberger Fußballs

in einer Zeit,

in der der Nürnberger Fußball

der Männer

nicht besonders gut ausgesehen hat.

Und ihr habt da ein bisschen was

immer auch ausgleichen können

mit Blick auf diesen Verein.

Ist das eine komplizierte Rolle?

Eine,

die du manchmal gerne

nicht gehabt hättest?

Oder ist das schon so was,

was du auch suchst,

dass du auch neben dem Platz

sichtbar sein wirst?

Klar,

auf dem Platz ist erstmal das Wichtigste

und das eine würde ohne das andere

nicht funktionieren.

Schwierige Frage.

Aber das kann ja nicht anders von dir.

Ja, genau.

Verschachtelt.

Ich weiß selber nicht,

warum es ging.

Ja,

wie bei der Anfang nochmal.

Ja,

also ich würde schon sagen,

es ist einfach,

man trägt unglaublich viel Verantwortung.

Man,

dadurch,

dass man so in der Öffentlichkeit steht,

bietet man einfach auch viel Angriffsfläche.

Man steht im Schussfeuer

und man ist im Endeffekt

die erste Person,

die den Kopf hinhält.

so.

Und ich bin schon...

Schussfeuer,

das würde ein Golotze freuen,

dass du ein bisschen

Militärsprache reingehst.

Danke.

Ich bin schon,

ja,

eine sehr selbstbewusste

und meinungsstarke Person.

Trotzdem geht auch nicht alles

an mir vorbei

und es gab auch auf jeden Fall

mal Phasen,

wo mir das schon,

oder in denen mir das schon,

ich würde es nicht sagen,

über den Kopf gewachsen ist,

aber in denen das schon

einfach nicht leicht war,

irgendwie so damit umzugehen

und immer die Balance zu schaffen

zwischen,

ich bin eine

Fußballspielerin

und ich bin aber irgendwie

noch mehr als das

und das war aber auch eigentlich

oder ist,

es ist,

auch schon irgendwie

mein Ziel,

weil ich glaube,

dass man auf jeden Fall

seinen Wirkungsbereich

abseits des Feldes

erweitern kann

und wenn man,

wenn man dann merkt,

okay,

man hat Einfluss

oder man kann Einfluss nehmen,

dann wollte ich das

auf jeden Fall auch tun

und dann,

ja,

dann stelle ich mich halt

auch auf eine Bühne

und sage,

rechts ist scheiße.

Ja,

aber du hättest es

sehr einfach machen können,

gab ja durchaus auch

andere Menschen,

die sich da nicht so klar

positioniert haben,

wie waren da die Rückmeldungen

bei dir dann,

als du diese Auftritte,

diesen Auftritt

am Kornmarkt

auf der Bühne hattest

und ja,

dann auch ein Gesicht

für diese,

für diese Allianz

geworden warst

in den Wochen?

Ja gut,

der Klassiker

ist ja immer so,

ja,

Fußball hat nichts

mit Politik zu tun

und dann denke ich mir

halt auch so,

also,

also,

welch kommen wir

in unserem Podcast?

Also,

Fußball hat nichts

mit Politik zu tun,

aber ich denke mir halt so,

Demokratie

ist halt

so

ein Grundwert

und das geht

mit dem Sport

auch einfach einher,

Werte,

die für den Sport gelten,

gelten auch für die Gesellschaft

und auch andersrum

und dann finde ich es einfach

nur richtig,

wenn man das

auch einfach ausspricht

und natürlich

gibt es dann immer Idioten,

die das ungrüß finden,

ja,

Grüße gehen raus

an euch alle,

aber gut,

damit muss man dann umgehen

und ich finde,

man muss sich nicht

für seine Meinung verstecken,

man muss natürlich

damit rechnen,

dass es auch Gegenwind gibt,

aber

Und wie gehst du damit um?

Also,

du hast vorhin gesagt,

du liest solche Sachen

natürlich auch,

auch wenn du es versuchst,

nicht zu lesen,

aber

Ja,

beschäftigt mich natürlich,

aber im Endeffekt,

wenn ich weiß,

dass ich zu 100%

dahinter stehe,

dann

geht es mir

am sogenannten

ja,

okay

Ja,

vorbei,

genau

weil das

also das Wichtigste ist

für mich,

dass Menschen,

die in meinem nahen Umfeld sind,

meine Freunde,

meine Familie,

dass die

ein gutes Bild von mir haben

und solange das der Fall ist,

bin ich glücklich.

Gab es da intern eigentlich auch mal

so ein bisschen Sticheleien

von den Kolleginnen

oder so

sind wir so ein bisschen

Neid gefühlt auch,

weil du halt sehr präsent warst,

den Verein sehr nach außen

vertreten hast,

Mann,

Eitelkeiten ist keine Sache

von Frauen,

das gibt es bei den Männern genauso,

das will ich damit gar nicht sagen,

aber

da was gemerkt,

dass man dann doch mal

vielleicht die eine oder andere sagt,

Mensch,

warum macht immer leer alles

und gut,

du bist die Kapitänin,

aber

oder

waren die froh,

dass sie das nicht machen müssen?

Gut,

da musst du jetzt die anderen fragen,

im Endeffekt,

ja,

die Kapitänin

ist dann schon immer

wahrscheinlich eine der Ersten,

die ans Mikro gebeten wird

und was mir aber auch immer

in der öffentlichen Kommunikation

einfach wichtig ist,

dass es nicht

ich,

ich,

ich ist

und Lea Paulik ist,

sondern es ist immer

und das kann ich mir auch nicht vorwerfen,

es ist immer wir

und es ist immer die Clubfrauen

und irgendwer

muss sprechen

und

ich,

mir ist das aber einfach

ultra wichtig gewesen

und ist es auch weiterhin,

dass es

immer ein Wir ist,

weil im Endeffekt

könntest du da auch

jeder andere ans Mikrofon stellen

und dann

das ein oder andere Mal

war es halt ich,

aber

War das in der vergangenen Saison

ein bisschen

komplizierter?

Also es wurde ja da mehr,

weil Erste Liga,

aber du warst

lange verletzt,

weil du mit einer

mit einer Schulterverletzung

in die Saison

reingestattest?

bist du unten

mit einem Cut aus der Saison

rausgestattet?

Also coole Bilanz.

Den Cut erwähne ich nur,

weil ich nochmal drauf hinweisen will,

dass wir beide am gleichen Tag

einen Cut

eben

Sieh mal bei dir noch irgendwas?

Ja, hier oben.

Der schaut viel besser aus

als meiner.

Echt?

Zeig mal dein?

Bei mir sind wir gar nichts.

Achso,

du wolltest wenigstens

so eine coole Narbe haben,

wie ich.

Ja, sowas.

Ja, das ist cool.

Okay.

Warst du da unten?

Ich hab da unten auch eine Narbe.

Echt?

Ich bin beides von der Schlägerei

bei euch, oder was?

Nee, ich habe eine Bierdose

von einem Freund

ins Gesicht bekommen.

Mein Mann ist noch cooler.

Ich bin als Ministrant

in Gösweinstein

nach der Wallfahrt

in der Kirche umgefallen.

In so einem Sack.

Gut.

Da hab ich da unten noch eine.

Warum bist du umgefallen?

Müd.

Müd.

Ja.

Ja, aber schau,

meine Narbe erinnert mich

immer an den

ersten Heimsieg

der Clubfrauen

im Max-Morlock-Stadion.

Das ist doch super.

Vielleicht war ich am Tag vorher

auch bei Ruggi im Park.

Ich weiß es nicht.

Ja, schreibt uns,

welche Verletzung

ist die coolste Bierdose

ins Gesicht

als Ministrant

umfallen

oder doch in einem

Bundesligaspiel

bei einer Rettungsaktion

eine mitkriegen.

Ich tippe auf Bierdose.

Ja, das ist schade.

Ich will euch nicht

zu nahe treten,

aber in freundlicher Absicht

vor allem noch.

Worauf wollte ich jetzt

eigentlich hinaus?

Hatte ich schon eine Frage gestellt?

Weißt du,

ich frage mich immer,

wenn ich eure Podcasts

so anhöre,

wie kann man eigentlich

so schnell den Faden verlieren?

Jetzt bin ich halt selber

so da nach dem Faden verloren.

Das liegt ja in diesem Studium.

Es ist echt sehr.

Es geht sehr.

Weil es so unfassbar heiß ist.

Irgendwie muss,

ach ja, genau,

war es schwieriger,

diese Rolle auszufüllen,

weil du eben auf dem Platz

erstmal eine Zeit lang

nicht diese

bestimmende Rolle

spielen konntest,

die du gewohnt warst?

Ja.

Und wie hat sich da

dein Verhältnis

zu der Mannschaft

verändert

in der Zeit,

in der du

wahrscheinlich nicht jeden Tag

mit in der Kabine warst?

Also es war auf jeden Fall

schwerer.

Ich habe den Faden wieder gefunden,

ich bin gerade sehr

begannstellt von mir.

Ja, es war auf jeden Fall

schwerer,

auch für mich persönlich

irgendwie Mittelmaß

zu finden zwischen

ich fühle mich verantwortlich

als Kapitänin

dieser Mannschaft

und ich muss mich jetzt

aber auch mal

auf mich selber konzentrieren,

weil ich jetzt Reha

machen muss,

um so schnell wie möglich

wieder fit zu werden.

Das war ein krasser Spagat,

der mich auch ganz viel

Energie und Kraft gekostet hat

und ich habe halt

immer versucht,

sobald es mir wirklich war,

quasi bei den Trainings

dabei zu sein,

bei den Spielen

dabei zu sein,

aber natürlich hast du

einen anderen

Wirkungseinfluss,

ja,

wenn man halt nicht

aktiv auf dem Feld steht,

aber trotzdem,

ja,

hat mir auch die Mannschaft

einfach durch diese Zeit

da einfach durchgeholfen,

auch wenn ich da

in anderer Funktion

quasi dabei war.

Es war trotzdem

so krasse Erinnerungen

einfach auch zusammen gefeiert,

wo wir dann das erste Mal

oder als wir das erste Mal

dann auswärts in Freiburg

da die drei Punkte geholt haben.

Und das war halt,

ich wusste in der Woche,

wusste ich nicht,

boah, schaffe ich das,

zeitlich mit der Reha

halt da mitzufahren

oder,

und dann war ich bei der

Spielvorbesprechung

quasi in der Kabine

mit

und hatte,

also unter der Woche

und habe mir gedacht,

so irgendwie habe ich

ein Gefühl,

ich muss das jetzt

irgendwie möglich machen,

damit nach Freiburg zu fahren.

Ja,

es hat sich fucking

nochmal gelohnt

und dann war ich da

Gott sei Dank dabei.

Man hat es, glaube ich,

gehört bei der

Fernsehübertragung,

dass du dabei warst

und dass es auch

funktioniert hat.

Ja,

aber auf der Tribüne

ist auf jeden Fall,

ja,

nochmal ein anderes

Erlebnis.

Hattest du Angst,

wieder reinzufinden

in diese Mannschaft?

Schulterverletzung,

schwierig,

aber

wie meinst du jetzt?

Wusstest du,

dass du in dieser Saison

noch mit Bundesliga

spielst,

von Beginn an?

Ja,

wusste ich.

Okay.

Weil ich das so sehr

manifestiert habe

in diesen ganzen

sieben Monaten.

Ich kann mich

an einen Moment erinnern,

da bin ich auf dem

Laufband fast

zusammengebrochen

und habe dann

in den letzten

30 Sekunden

dieses Intervalls

nur daran gedacht,

wie es sein wird,

wenn ich zur Legende

in dieses

Max-Mau-Schalien

einlaufen werde

und bin dann

nochmal schneller gelaufen

und ich habe das

manifestiert

jeden verdammten Tag

und

es musste so sein.

Ich dachte,

ihr habt in der Real

immer nur so Bälle

in so Türen geschossen

und so.

Ja, ja,

eigentlich haben wir,

also das war auch

nur für Instagram.

Sehr spaßig ausgeschaut.

Genau, war nur für Instagram

eigentlich,

sonst habe ich

ein bisschen Kaffee getrunken

und mich massieren lassen

und dann, ja, genau.

Wie ist es denn zur Legende

ins Max-Mau-Lock-Stadion

einzulaufen?

Überwältigend.

Es ist einfach verdammt

nochmal überwältigend,

weil wenn man,

wie gesagt,

wenn man dieses Lied

sonst nur von den Rängen

quasi Max-Mau-Stadion hört

und dann wirklich

der Tag gekommen ist,

an dem man da selber

im Spielertunnel einfach steht.

Boah,

das war eine Nummer.

An dem Tag haben wir auch

unser Sondertrikot getragen,

das war gegen Freiburg

mit diesem Spruch

auf der Brust

aus unserer Aufstiegsdoku

und all das

war einfach

ein so

krasses Erlebnis,

was sich in mein Herz gebrannt hat,

wo ich mir dann echt gedacht habe,

so, Mann,

genau für die Momente

spielt man Fußball

und reißt sich jeden,

jeden Tag den Arsch auf,

habe mir jeden Tag

auch in der Ria

den Arsch aufgerissen,

um das jetzt

erleben zu dürfen.

und das,

ja,

war sehr, sehr prägend.

Kannst du schon

dir Eintracht von Main auswendig?

Nee.

Aber auch schöne Lieder

haben die im Stadion,

also das ist

schwarz-weiß wie Schnee

und sowas.

Ich muss jetzt den Text

langsam auch mal lernen,

aber,

nee,

kann ich noch nicht auswendig,

den Refrain kann ich ein bisschen.

Ja.

Warum ist der 1. FC Nürnberg

denn abgestiegen?

Boah,

fahr die echt.

Nach einer Stunde

kommt jetzt so eine Frage her.

Jetzt kommst du mit sowas

einfach um die Ecke, du.

Ich hatte mir noch

eine Zusatzfrage ausgedacht,

die habe ich jetzt

tatsächlich vergessen,

aber vielleicht fällt sie mir

während deiner Antwort ein.

Ich würde nicht sagen,

weil wir zu schlecht waren,

sondern weil die anderen

einfach noch ein Stück

besser waren

und einfach,

ja,

noch ein bisschen

bessere Voraussetzungen

hatten,

auch finanziell.

Sehr viel bessere.

Oft.

Ja.

Aber wie gesagt,

dafür,

was wir für Voraussetzungen hatten,

die bei weitem

nicht schlecht waren,

aber die auch,

ja,

einfach

noch nicht

so waren,

dass man sagt,

so,

man hat mit dem Klassenerhalt

gar nichts,

mit dem Abstieg

quasi gar nichts zu tun,

finde ich,

dass wir es

noch sehr,

sehr lange

spannend gemacht haben,

womit wahrscheinlich

auch nicht unbedingt

jeder gerechnet hätte.

Und wir sind jetzt

nicht deutlich abgestiegen,

wir sind knapp abgestiegen

und ich denke auch,

dass das,

wie gesagt,

eine gute Basis

für einen möglichen

Wiederaufstieg ist.

vielleicht ein bisschen

zu lang gebraucht,

jetzt warst du nicht dabei

am Anfang natürlich,

aber bis ihr euch

an diese neuen

Gegebenheiten

angepasst habt,

war es klar,

dass der Unterschied

so krass ist

zwischen der ersten

und zweiten Liga

teilweise.

Ja gut,

da kannst du ja niemandem

irgendwie nur einen

Vorwurf machen,

weil wie gesagt,

wir sind vom Großteil her

mit der Mannschaft,

die wir aufgestiegen sind,

auch dann in die

erste Liga-Saison gegangen,

einfach wieder

ultra junge Mannschaft

und einfach auch

einfach extrem

unerfahren.

Also dieser Kontrast

im ersten Spiel,

zum Beispiel gegen Werder Bremen,

ich glaube,

weiß ich nicht,

Lina Hausicke,

die Kapitänin von Werder,

hat glaube ich,

Das ist nett,

dass du mal sagst,

die kennen wir alle.

Ja, ja, ist klar,

ist klar.

Nenn mal die drei

Österreicherinnen bei euch.

Die hatte glaube ich

an dem Tag

ihr 150.

Bundesliga-Spiel

und weiß ich nicht,

98 Prozent unserer Mannschaft

hatte halt so ihr erstes.

Und dann,

ja,

ist es einfach auch normal,

dass dann das Spiel

so ausgeht,

wie es ausgegangen ist.

Und wie gesagt,

die Mannschaft ist so enorm

gewachsen in der ganzen Saison

und wir haben es zum Schluss

echt nochmal,

ja,

wir haben uns lange gehalten

entgegen

vieler Meinungen

und von daher

kann man

auf jeden Fall

stolz sein

auf das,

was wir auch

geleistet haben.

Nachdem der Kolotz

jetzt nicht da ist,

deine Top-3-Momente

dieser Saison?

Köln.

Puh,

ähm,

Köln.

Boah,

Köln ist doch.

Auf jeden Fall,

auf jeden Fall Köln.

Okay,

für mich persönlich

muss ich,

muss ich trotzdem

mein Bundesliga-Debüt

und

das Freiburg-Spiel

sagen,

das würde ich aber

trotzdem in eins packen,

weil es einfach

das erste Spiel

Max-Morkelstein war

und das erste

Bundesliga-Spiel

gegen Hoffenheim dann.

Köln auf jeden Fall,

das Unentschieden

gegen Bayern,

das war auch halt

so viele Highlights

crazy.

Hätten wir ja

Top-4 machen können.

Ja,

toll,

okay,

der erste Heimsieg

jetzt gegen Duisburg

dann zum Schluss

war auch mega,

aber

Ja,

vor allem

so eine super

Nabelbrust

mitgenommen,

also die bin ich

echt der Weg

neidisch.

Wie lange

musstest du in die

Notaufnahme?

Ich musste in die

Notaufnahme,

ja,

aber ich bin relativ

schnell drangekommen,

als ich da mit

meinem

Promi-Bonus.

Ja,

ich war halt komplett

im Trikot,

ne,

also ich

Was heißt relativ schnell?

Ich glaube,

ich habe viereinhalb

Stunden gewartet.

Nee,

ich habe glaube ich so

Viereinhalb Minuten.

Zehn vielleicht.

Okay.

Ja,

aber gut.

Jetzt ziehst du

den Trikot an,

wenn du die 4.000

in der Sicht

schmieren.

Ziehst du den

Paulik-Trikot an

und dann kommst du

überall rein.

Okay.

Also ich kann keine

Top-3 sagen,

weil es gab

viele schöne Momente.

Deine, Uli?

In dieser Saison?

Du hast ja

praktisch alle

Heimspiele.

Ja,

Lule,

den Sieg habe ich

nicht gesehen.

Da war ich auf der

Reise aus Hamburg.

Aber ja,

Bayern habe ich ja auch mal

was drüber geschrieben,

hat mich schon sehr

emotionalisiert.

Dann vor allem diese

absurde Nachspielzeit.

vier Minuten Nachspielzeit.

Da habe ich mich

wieder meine

guten Manieren

kurz vergessen.

Ja,

Köln war jetzt

noch dabei,

das habe ich

im Auto

miterlebt.

Das war schon

auch irgendwie,

wie meine Tochter

über den Spielverlauf

auf dem

laufenden

Kalten hat

und dann

irgendwie,

wie sie dann sagt,

4-3,

sage ich,

jetzt verlieren die

das noch

und dann

war es doch

andersrum.

Das war auch

sehr schön.

Ja,

und ich fand

trotzdem auch

das erste Spiel

gegen Bremen,

auch wenn es

komplett in die Hose

blöd ausgegangen ist,

dann bis zur Heizzeit

war ja alles noch okay.

Aber so die ganze

Stimmung im Stadion

und man hat so

eine Aufbruchstimmung

gespürt ein bisschen,

man hat so nichts

zu trinken gekriegt,

aber sonst war es

nicht ganz cool.

Das hat schon auch

was gehabt,

fand ich,

von der ganzen

Atmosphäre her.

Also der Moment,

als Franzi

dieses Tor geschossen hat,

so aus dem Nichts,

das war halt auch

crazy.

Also ich habe da

directly angefangen

zu heulen

auf der Tribüne

einfach,

weil ich es

nicht glauben konnte.

Und ja,

schade,

dass es dann

so ausgegangen ist,

aber trotzdem

dieses Bild,

als Franzi

quasi das Tor

geschossen hat,

das hat bei uns

ganz lange

in der Kabine gehangen.

Und wer hat es dann

weggemacht?

Franzi hat es jetzt

bei sich zu Hause.

Ah, okay.

Ich dachte,

nee, nee,

um Gottes Willen.

Es hat bis zum Schluss

da gehangen

und Franzi

durfte es jetzt

mit nach Hause nehmen

und ja,

sehr, sehr,

sehr, sehr schöner Moment

einfach auch,

ja,

das so

mit seiner besten

Freundin dann

zu erleben.

Wie war es denn,

ihr wart ja

Feierabend-Profis

vorher

und dann

auf dieses

Nachmittagstraining

und diesen neuen

Tagesrhythmus

irgendwie umzusteigen

in der ersten Liga,

wie war das denn?

Wie habt ihr das

mit der Uni

oder sonst was

geregelt?

Boah,

ich fand es echt

mega,

die Erleichterung.

Ja,

also obwohl wir

quasi an sich

vom Pensum her

mehr gefahren sind

jetzt in der

ersten Liga,

halt einfach mehr

Trainingseinheiten

gehabt haben,

war es für mich

oder für,

ja,

ich will jetzt nicht

für die anderen

sprechen,

aber für mich

auf jeden Fall

deutlicher Zugewinn

an Lebensqualität,

weil du jetzt

halt einfach

irgendwie die Chance

hast auf einen

geregelteren

Tagesablauf,

weil sonst

hatten wir immer

19 Uhr quasi

Training,

davor konntest du

jetzt nicht so

richtig zu Abend

essen,

weil sonst hättest du

wahrscheinlich dann

auf den Platz

gekotzt

und danach

bin ich halt immer

dann so um

21, 30

nach Hause gekommen,

da kannst du

jetzt halt auch

nicht irgendwie

übel das

krasse Essen

rein,

ja gut,

Mitternachtssnack,

nee,

aber

war schwierig

fand ich

dieses 19 Uhr

Training

und für mich

ein Zugewinn

an Lebensqualität,

aber das sah ich

halt auch

als Studente,

also ich bin

jetzt quasi

so gut wie fertig

mit meinem Studium

und konnte mir

das dann alles

so legen,

dass es passt

für die,

die halt

noch gearbeitet

haben,

bei uns war es

nicht immer

ganz so einfach,

aber

Wie haben die

das dann

gemacht?

Haben die dann

die Mittagspause

ausgedehnt oder

wie funktioniert das

dann?

Also Gott sei Dank

kulante

Arbeitsgeber

und Geberinnen,

dass man das dann

schon irgendwie

trotzdem hingedeichselt

hat,

aber einfach war es

auf jeden Fall

nicht.

Wann habt ihr

gemerkt,

dass ihr

fitnessmäßig

in der ersten

Liga

angekommen seid?

Weil das war ja

sicherlich

eines der

größten

Dinge,

wenn wir sagen,

aus diesem

Feierabendmodus

mehr oder weniger

raus dann,

oder seid ihr

irgendwann wirklich

in der ersten Liga

fitnessmäßig angekommen

oder haben da

die anderen

Standorte auch

in der Hinsicht

immer noch einen

krassen Vorteil?

Ja gut,

ich meine,

man muss natürlich

dazu sagen,

dass

Bundesligisten,

die seit Jahren

schon professionelles

Kraft- und

Athletentraining

machen,

dass die ein

ganz anderes

Level an

Fitness

einfach haben

als wir,

die jetzt quasi

erst diesen Schritt

gemacht haben

und jetzt dabei

sind,

quasi das

alles aufzubauen.

Das hat man

natürlich auch

in den Spielen

halt gesehen.

Wir mussten

dann halt einfach

lernen,

cleverer zu sein

und uns selber

mehr Pausen

auch zu gönnen.

Und das war

am Anfang

halt noch so

jung

und unerfahren,

dass man dann halt,

sobald der Ball

ins Aus ist,

ganz schnell

dahingerannt ist

und den Freistoß

natürlich ganz schnell

oder den Freistoß,

Einwurf,

Abstoß,

whatever,

so schnell wie möglich

ausführen wollte

und dann aber

mit der Zeit

ein bisschen

erwachsener geworden

ist,

quasi auf dem Platz

und sie gedacht hat,

so okay,

ich muss mir

und dem Team

jetzt auf jeden Fall

auch Pausen einräumen

und ein bisschen

smarter spielen

und ich denke,

dass das auch ersichtlich

ist,

dass die Mannschaft

einfach allumfassend

gewachsen ist,

also sowohl

im athletischen

und Kraftbereich

als auch dann

in der Spielintelligenz.

Top 3

Futspots

in Nürnberg.

Wer fragt,

ist das deine Frage?

Das ist meine Frage

tatsächlich.

Da kommen die von außen.

Nee,

aber jetzt,

damit leite ich

den Insta,

den Insta-Fragen,

Dingsbums,

Fragen.

Fragen.

Fragen

Part 1.

Also mein

Go-To-Kaffee

ist das

Auckland-Kaffee.

Kennt man von Instagram?

Ich war da noch nie,

das ist aber irgendwo

hier gar nicht so weit weg.

Das ist gegenüber

von Mach 1.

Ah,

okay.

Kann ich sehr empfehlen,

richtig cool.

Die Australian Bar

finde ich auch cool

und ich gehe gerne

Tapas essen.

Ja.

Es gibt so eine ganz

kleine Tapas Bar,

die heißt L-Bar.

Ist wo?

Die ist,

wird jetzt überrannt werden.

Die ist,

Johannes glaube ich.

Mhm.

Glaube ich.

Okay.

Die ist ganz klein

und sweet versteckt

und das finde ich auch,

ja,

sehr,

sehr cool,

wenn man mal nicht so

überfüllt essen gehen möchte.

Wer weiß jetzt,

was jetzt passiert,

wenn ich jetzt diesen Namen

hier gesagt habe,

dann wird es wahrscheinlich

jahrelang ausgebucht sein.

Wir gehen heute noch hin,

vielleicht und dann.

Aber für so eine gesunde Ball

bei Kaspar Schmauser

bin ich auch zu haben.

Grüße.

Na,

wenn da nicht

der Sponsor-Profi

ins Spiel kommt.

Instagram,

hast du noch Kraft?

Los geht's.

Für 20 Minuten.

Also ich dachte hier,

guck mal,

was war euer Rekord?

1,59.

Ja.

Ich bin bereit.

ein gewisser Gulotze.

Wer ist denn das?

Der fragt,

ein Fragenfeuerwerk,

sonst kriegt er hier

das Maul nicht auf,

aber da.

Wie lange darf sie

diese Hose noch tragen?

30.06., ne?

Also bis zum 30.06.

bin ich hier unter Vertrag,

aber eine Nürnberghose

darf ich mein Leben lang tragen.

Alles klar.

Welche Eissorte auf Malle

beste?

Pistazie.

Pistazie, Uli,

Meinung?

Nein.

Nein.

Das ist grün.

Als Kind mal.

Okay,

erzähl ich nicht.

Brown,

Uso und Paulik,

who's next?

Wie meinst du?

Ich glaube mit einem

Wechsel zur Eintracht.

Ach so,

das kann ich nicht sagen.

Elena Mühlemann

haben wir vergessen.

Die sehe auch schon hin.

Ja, genau,

stimmt.

So,

dann musst du die

Verantwortlichen fragen,

bin ich raus.

Alles klar.

Tim,

liegt es,

eine Frage an uns,

liegt es am Frankfurt-Wechsel

oder schaut ihr beide

so grimmig auf dem Bild?

Das ist einfach

normaler Gemütszustand

bei uns.

Wir können nicht anders.

Schauen wir grimmig.

Ah.

Kurz davor,

haben wir mit einem

Doppelking geredet,

Fadi.

Ich weiß nicht,

vielleicht.

Wahrscheinlich.

Ich versuche irgendwie.

Hier,

cool,

Marius,

not,

warum wird Heuchlern wie Frau

Paulig seine Bühne gegeben?

Meint er tatsächlich ernst?

Grüße.

Nee,

Marius heißt der Mensch.

Grüße,

Marius.

Ja,

Grüße,

Marius,

das ist wirklich der beste Beitrag.

Jawohl,

ich bin ja noch nicht durch.

Kann man das liken?

Vor allem muss er wenigstens

Heuchlerinnen schreiben.

Ja,

das ist,

gendern braucht er wahrscheinlich nicht.

Jetzt muss ich doch nochmal nachschauen,

was der uns bisher so geschrieben hat.

Er will eine Petition

zur Absetzung des Stadionsprechers starten.

Bratwurst mit oder ohne Senf?

Mit.

Mit.

Aber ich ernähre mich tendenziell eher vegetarisch.

Okay.

Aber wenn,

dann mit.

Dann mit,

ja.

Viel Erfolg in Frankfurt.

Danke.

Schreibt dieser Mensch,

der freundlicher war.

Grüße.

Lea soll bitte Patrick Cux

vom Physioteam der Herren der Eintracht

von mir grüßen.

Also,

machen wir.

Grüße.

Ja.

Bestes Kornblö in Frankfurt.

Das werden wir dann auch nicht

beantworten.

Sind das Capri-Hosen von dir?

Soll ich noch?

Bitte?

Flori will wissen,

ob das Capri-Hosen sind

von dir.

Wie fandst du die Kritik

an ihrem Wechsel?

Capri-Hosen?

Sind das nicht so

Dreiviertel-Hosen schon?

Ja.

Tobi fragt,

wie du die Kritik fandest.

Das hat man ja

tatsächlich schon.

Ja.

Tobias wollte wissen,

ob Fahrgemeinschaft mit

Can und Nene

oder Wohnung in Frankfurt

haben wir auch schon

beantwortet.

Domi will sehr

randommäßig wissen,

ob Hangbo

beim Club bleibt.

Kann ich ihm nicht

beantworten.

kommst du zurück,

wenn du wieder

aufsteigen willst?

Bastian Wissen.

Ich habe jetzt erst mal

für drei Jahre unterschrieben.

Drei Jahre?

Wirklich?

So lange Verträge?

So lange.

War Lea auch

am Ballermann in Malay

oder nur an den

nicht so schönen Orten?

Gruß aus Unterfranken,

Halligalli,

Edgar,

Salli von Hannes.

Ich habe den Ballermann

letztes Jahr

nach dem Aufstieg

sehr, sehr ausgiebig

echt, wie ist es?

Ich war noch nie da.

Wild.

Ja?

Wild und

ein bisschen

Hast du Sangria

aus dem Eimer getrunken?

Nee.

Nee.

Nee, aber ich habe

viele andere Sachen getrunken.

Warst du im Bierkönig?

Ja.

Und im Megapark.

Bist du

Musikrichtung?

Gehst du eher so

in die Ballermann-Mucke?

Boah, ganz stimmungsabhängig.

Ich bin für Malle-Hits

auf jeden Fall zu haben.

Bin so Pop,

Hip-Hop-mäßig zu haben.

Bin aber auch mal

melancholisch unterwegs.

Also ein bisschen von allem.

Deutsche Poesie

mag ich auch gern.

Okay.

Lieder mit

ein bisschen mehr Tiefgang.

Finde ich gut.

Aber wie gesagt,

stimmungsabhängig.

Ja.

Du, Uli, Ballermann?

Nicht so meins.

Nicht so deins.

Ach, Uli.

Es traut er sich bloß nicht zugeben hier, glaube ich.

Matze, herzlichen Dank

für deinen unermüdlichen Einsatz

und alles, denke ich,

Gute für die Zukunft.

Da muss man immer Gute sagen in Frankfurt.

Das würde ich mir zum Beispiel...

Danke, Matze.

Grüße.

Ja.

Normale Kartoffeln auf die Eins?

Fragezeichen?

Boah, ich bin Typ Kartoffelpüree.

Weißglutklubberer.

Kartoffelbrei.

Kartoffelbrei?

Hast du eine Meinung

zur Zubereitung von Kartoffeln, Uli?

Pommes.

Ja.

Ja.

Wie weißt du?

Wie ich dich schon kenne inzwischen.

Also Kartoffelbrei geht auch noch.

Kartoffelsalat mag ich nicht so.

Marktrüchter will fragen,

wie empfindest du die Unterstützung

des Frauenfußballs

von Vereinsseite aus

und was sind deiner Meinung nach

die dringendsten Baustellen,

um den Frauenfußball

beim Klub noch weiter voranzutreiben?

Machen wir eine Ansage jetzt.

Wie ist die Unterstützung gewesen?

Die Unterstützung ist in den letzten Jahren

sehr, sehr gewachsen.

Und gerade auch nochmal durch die Fusion

wurde nochmal das alles

auf ein nächstes Level quasi gehoben.

und dieses Commitment,

was uns jetzt quasi entgegengebracht wurde,

auch nach dem Abstieg,

ist sehr, sehr herzergreifend auch,

weil man total das Gefühl hat,

da ist 100-prozentige Aufstiegsstimmung.

Sorry, oh Gott,

jetzt habe ich es gesagt.

Aufbruchstimmung.

Schneide ich raus.

Ja, ja.

Haben wir unseren Folgentitel,

haben wir auch.

Oh Mann, ey.

100-prozentige Aufstiegsstimmung.

Sehr gut.

Vielen Dank.

Aufbruchstimmung wollte ich eigentlich sagen.

Gottes Willen.

Grüße an Osman.

Ja.

Nee, aber das Commitment ist auf jeden Fall

zu 100 Prozent da

und wie gesagt,

die Basis, die jetzt geschaffen wurde,

alles, was da noch kommt,

sieht sehr, sehr positiv aus.

Und ja.

Glaubst du,

dass in einem kleineren Stadion

vergleichlich Größe Bayern Campus

die Stimmung noch besser wäre

als im überwiegend leeren Max-Morlock-Stadion?

Ja, gut.

Also ich meine,

wenn in einem 52.000 ZuschauerInnen-Stadion

dann halt so im Schnitt 1.500 sind,

dann mag das erstmal wenig erscheinen,

aber trotzdem hatten wir so guten Support

und ich finde dafür,

dass das Stadion so groß ist,

haben die Fans schon echt gute Stimmung

halt gemacht

und es ist halt nicht zu vergleichen

mit der Stimmung,

die wir quasi am Max-Morlock-Platz

zum Beispiel gehabt hatten,

weil da die Fans quasi einfach näher dran sind.

Aber hat beides auf jeden Fall was.

Aber ja.

Matthias, wir wissen,

wie viel mehr verdienst du in FFM

verglichen zum Jahresmittel in 2023

in Nürnberg?

Angabe in Prozent mit zwei Nachkommastellen,

bitte.

Haha.

Haha?

Kein Kommentar.

Aber gute Frage.

Lea trägt immer noch FCN-Sachen.

Also ich möchte mal,

dazu kann man so was sagen,

nur weil ich jetzt bei Frankfurt unterschrieben habe,

heißt das ja nicht,

dass Nürnberg mir jetzt komplett egal ist.

Ja, das muss man ja auch mal sagen.

Der Eindruck kommt jetzt ja hier auch nicht.

So.

Und was ich dazu auch noch sagen möchte,

Niklas Völkrug spielt immer noch mit Werder Bremen,

schien meinen Schonern, glaube ich,

beim BVB.

Ja.

Ja.

Gut, Julian, super Frage,

die traue ich nicht,

weil ich mich vorlesen,

dass...

Ja, komm, her damit.

War das nicht?

Justiziabel.

Ich sag's dir später nicht justiziabel,

aber...

Und Isabella,

unsere Kollegin,

die gerade beim Kicker

den hervorragenden Podcast

Vierte Stern

rausgebracht hat,

kann man sich sehr gut anhören,

fragt,

wieso ich keine Badehose anhab.

Das ist nicht mehr mein Fadi.

Das hättest du echt machen sollen.

Ja,

es war ein Fehler.

Ich wollte so...

Übrigens,

du siehst sehr, sehr seriös aus

mit Jeans und so.

Ja,

das ist wirklich...

Polohemdnetz.

Ich muss mal Cabri-Hosen vorhalten.

Polohemdnetzug macht,

das wird auch wieder Ärger geben.

Das ist extra schick gemacht.

Ja,

und ich hatte bis kurz vor,

bevor ich mit dem Fahrrad

von daheim los bin,

da hatte ich die Badehose an

und dann dachte ich mir,

komm,

heute mal...

Heute mal seriös.

Heute mal seriös.

Okay,

das war die Insta-Fragerunde.

Eine habe ich offenbar vergessen.

Nee.

Haben wir sonst noch Fragen?

Was müssen wir denn noch besprechen, Uli?

Oder...

Ich habe eine Kulinarik-Warnung

noch für Frankfurt.

Ich weiß nicht,

ob ich das auch schon mal erzählt.

Ich weiß ja nie,

was ich dir schon erzählt habe.

Ich war mit einem Kumpel

vor vielen Jahren

in Frankfurt im Urlaub.

Das klingt schon irgendwie komisch,

aber...

Das klingt vollkommen absurd.

Hey,

ich bin auf die Geschichte gespannt.

Und dann waren wir abends

beim Afghanen essen.

So,

die Jungs von der Provinz

gehen mal in der großen Stadt

schick essen

und dann haben wir bestellt

und dann...

Ich habe große Angst vor der Geschichte.

Ja,

dann haben wir uns jeweils

ein Schüsselchen

mit einem rohen Ei hingestellt.

Und wir haben...

Wir waren zwar etwas irritiert,

aber wir haben andere Länder,

andere Sitten.

Wollen uns auch nicht irgendwie outen,

dass wir keine Ahnung haben.

Halt das rohe Ei

reingeschlürft.

Zwei Minuten später kam der Oma

mit dem Reis,

wo eigentlich das rohe Ei

reingemischt werden sollte

und hat uns sehr seltsam angeschaut.

Also wenn du afghanisch essen gehst

in Frankfurt,

ist das Ei nicht.

Danke.

Bleib erst mal cool.

Danach hat es so eine

Salmonellenvergiftung

angehabt.

Ja, gut ging es uns nicht.

Wer ist die beste

Werbospielerin

in der Mannschaft?

Fragt das Jesse Mai?

Ja,

ich würde sagen,

schon Jesse Mai.

Die hat das Game verstanden.

Okay.

Ich habe es immer noch nicht verstanden.

Ich auch nicht.

Okay, aber so kompliziert

ist es auch nicht halt, ne?

Also ja,

ich habe mich auch noch nicht

damit beschäftigt.

Das muss ich noch dazu sagen.

Ich höre bloß immer,

dass das Fußballer und Fußballerinnen...

Ja, das war immer so ein,

ja, das Spiel eigentlich,

was wir auf den Auswärtsfahrten

immer quasi gespielt haben.

Ein paar Werbaufrunden gemacht,

den Abend vorm Spiel.

War gut.

Wie war das mit Christopher Schindler

auf der JHV?

Wie war das einer der emotionalsten,

Momente in deinen Jahren

beim ersten FC Nürnberg?

Also,

ich sage dir mal,

wie es ist, ne?

Allein über dieses Wochenende

könnte man extra Podcast machen,

weil was da...

Weil da noch so ein Pokalspiel...

Ja,

so ein kleines Pokalspielchen.

Also,

was da an Emotionen

mich durchflutet hat,

war einfach

wirklich nicht von dieser Welt.

Damals waren wir noch quasi

in der zweiten,

in der zweiten Bundesliga.

und an diesem Wochenende

stand das Pokalspiel

gegen den VfL Wolfsburg an

im Max-Morlock-Stadion.

Absolute Premiere für uns,

weil das wirklich

unser erstes Spiel quasi

da sein sollte.

Und den Tag vor diesem Spiel

war eben die JHV,

oder an der die Fusion

quasi beschlossen werden sollte.

Und wir haben...

Natürlich sind wir irgendwie

schon davon ausgegangen,

weil wir uns gesagt haben,

so, wer soll denn bitte

was dagegen haben?

Aber alles in allem,

wie das dann da abgelaufen ist.

Also,

wir sind dann Freitag

ins Kurztrainingslager

nach Herzogenaurach gefahren.

Zu Adidas.

Zu Adidas.

Grüße.

Ja,

ziehen wir es durch.

Catching.

Ziehen wir es durch

mit der Werbung.

Ja, genau.

Und sind dann

mit dem Mannschaftsbus

dann am nächsten Tag

zur JHV dann dahin.

Und das war auch

unser erstes Mal

da quasi

als Mannschaft

bei dieser JHV.

Und

als dann das wirklich

durch war und

das Ergebnis

verkündet wurde,

dass mit keiner

einzigen

Gegenstimme

diese,

ja,

diese

Eingliederung

quasi beschlossen wurde,

ist einfach

die ganze Halle

aufgestanden.

Da waren ja knapp

900 Leute drin

und haben halt

minutenlang

applaudiert.

so.

Und wir standen

dann da so

und ich konnte es

überhaupt gar nicht

fassen.

Mir sind da halt

direkt die

Freudentränen

gekommen,

weil,

wie gesagt,

ich sehe das

immer im

krassen Kontrast

zu 2016,

als ich halt

hergekommen bin.

Und wenn dann...

Tag,

Grüße.

Ja,

Grüße.

Das ist einfach so

unglaublich einfach,

wie viel Respekt

und Wertschätzung

uns auch gerade

an diesem Tag

einfach entgegengebracht

wurde.

Und man sich so

herzlich,

willkommen

fühlt,

wobei man halt

die Jahre

davor

ja,

nicht sichtbar

war und

schon auch

den ein oder

anderen blöden,

stereotypisierten

Spruch irgendwie

gedrückt bekommen hat

und dann einfach

sowas passiert.

Dann kommt

Christoph Schinter

zu mir,

drückt mich,

sagt,

dass er sich

auf eine gemeinsame

Zukunft quasi

mit uns freut

und alle waren

einfach so,

ihr Clubfrauen,

ihr gehört jetzt

zu uns

und wir sind jetzt

eine Clubfamilie

und das war so

absoluter Gänsehaut-Moment.

Wirklich

absolut krass.

Und dann

sind wir ins Hotel

zurückgefahren

und das Zittern

wurde quasi

immer größer,

aber auch

die Vorfreude

und

ich konnte

am Tag

vorher

wirklich

sehr,

sehr schlecht

einschlafen.

Ich war damals

mit Amelie Töller

auf dem Zimmer

und wir so,

Alter,

wir machen jetzt

die Augen zu,

wenn wir uns

nächstes Mal

die Augen aufmachen,

ist Spieltag.

Und

ja,

da sind wir

dann mit dem Bus

Richtung Stadion

gefahren

und quasi

auf der Autobahn

Richtung Stadion

stand das quasi

an diesen Autobahnschildern

schon dran,

1. FC Nürnberg

gegen VfL Wolfsburg.

Wenn man das dann

schon liest,

denkt man sich so,

what the fuck?

Und dann

sind wir quasi

die Straße

vom McDonald's

quasi Richtung

Falzner,

war ja dann

da hingefahren

und dann

wurden im Bus

die Bildschirme

runtergefahren,

dass du quasi siehst,

was der Busfahrer

sieht.

Und ja,

dann biegst du halt

nicht zum Trainingsgelände

ein,

sondern biegst

halt nach links

und fährst

auf dieses Stadion

halt zu

und siehst

da halt schon

Menschen,

Massen

da

hinlaufen

und dann

kam die Legende,

wie im Bus

einfach uns

die Kehle

aus dem Hals

gebrüllt

und es ist einfach

so ein surrealer

Moment gewesen,

weil wenn du dann

mit diesem

Mannschaftsbus

in diesen,

diesen,

ja,

vor diesen Spielertunnel

halt fährst,

wie es halt

normalerweise

immer du das

bei den Männern

siehst

und du dann

selber aus diesem

Bus aussteigst,

Fotografen

und du gehst

dann da

in diese Kabine

dann da rein,

wo wir noch nie

davor drin waren

und dann hängt da,

wo eigentlich immer

Christian Martenia sitzt,

hängt dann

das Paulik-Trikot

und da musste ich mir

erstmal wirklich

einen kurzen Moment

mal gönnen,

um zu checken,

was hier eigentlich

gerade abgeht

und

diesen Moment,

als wir dann raus sind,

auf dem Platz,

kurz bevor du ja

quasi rausgehst,

ist ja

dieser

ja,

einprägsame Spruch

steht oben

am Spielertunnel

und

ja,

als wir dann raus

auf dem Platz sind,

habe ich die

Jessie angeguckt,

auch geheult

und

habe zu ihr so gesagt,

so

krass,

wo wir waren

und krass,

wo wir jetzt sind.

Jetzt wäre ein guter

Moment für eine Träne.

Ja,

das stimmt,

das stimmt,

aber durch dieses

Schwitzen hier,

wo geht er denn noch

hinter Frauenfußball?

Ich hoffe,

nicht nur der in Nürnberg,

sondern,

und das als zusätzliche Frage,

seid ihr da,

müsst ihr da auch immer noch

Aktivistinnen sein,

jetzt im Jahr 2024,

die immer noch zeigen müssen,

dass es vollkommen normal ist,

dass Mädchen und Frauen

Fußball spielen

und glaubst du,

dass das irgendwann mal

zu Ende ist

und eine Selbstverständlichkeit

wird?

Also,

der Aufwind ist auf jeden Fall

groß,

die Entwicklung ist definitiv

ersichtlich,

jetzt gerade auch

im Frauenfußball

hier in Franken,

nachdem dann der Abstieg

quasi klar war,

so viele Menschen

gesagt haben,

ja,

jetzt waren wir halt

im Max-Morlock-Stadion

als Fans,

dann sind wir halt

nächstes Jahr wieder

am Max-Morlock-Platz,

so what?

Und dass die da,

ja,

das ist einfach

eine bedingungslose Unterstützung,

die uns da einfach

entgegengebracht wird

und ich finde,

wir müssen keine

Aktivistinnen sein,

wir wollen vorangehen

und was wir sein wollen,

sind Vorbilder

und ich denke,

dass das schon einfach

eine krasse Nummer ist,

wenn dich,

wie gesagt,

2016 halt niemand kannte

und dann kleine Kinder,

aber auch erwachsene Männer,

erwachsene Frauen

mit einem Nürnberg-Trikot

ins Stadion kommen,

da steht halt dein Name drauf.

Ja.

Das ist,

das ist krass

und das ist auf jeden Fall

was,

worauf wir als Clubfrauen

extrem stolz sein können,

dass wir das geschafft haben.

Du hast die junge,

kleine Lea erwähnt,

was erwartet sich denn

die Lea Paulik

jetzt von der Lea Paulik

in acht Jahren,

was sollte die denn

getan haben?

Das ist eine ganz,

ganz gute Frage.

Das hören wir selten.

Das stimmt.

Also ich hoffe,

dass ich über den Fußballplatz

hinaus

was bewegen kann,

als Sportlerin,

aber auch als Mensch.

Ich glaube,

dass mir der Sport

auf jeden Fall dabei helfen wird,

was zu bewegen,

weiterhin zu bewegen.

Und ich möchte

selber,

ich möchte selber irgendwann mal

selber eine eigene Familie haben.

Das ist in acht Jahren

hoffentlich dann auch der Fall.

Gut, man weiß nie,

wie die Zukunft aussieht,

aber das wäre auf jeden Fall

ein Wunsch von mir.

und ansonsten

hoffe ich,

dass

alle,

ja,

meine Nächsten,

meine Ängsten,

weiterhin meine Ängsten

bleiben,

dass Freundschaften,

die hier auch in Nürnberg

entstanden sind,

weiterhin bestehen bleiben,

aber darum habe ich keinen Zweifel.

und ansonsten wünsche ich mir eigentlich nur

Gesundheit

und

Glückseligkeit

ein erfülltes Leben.

Ob das jetzt

dann in acht Jahren

noch aktiv

im Fußball ist

oder nicht,

das,

das weiß ich noch nicht.

Willst du noch was hinzufügen,

Uli?

Meine Top 3 der Dinge,

die du am meisten vermissen wirst,

wenn du nicht mehr in Nürnberg bist.

Den nicht mehr vermissen?

Nicht mehr vermissen oder vermissen?

Die du vermissen wirst.

Achso.

Wenn du nicht mehr in Nürnberg bist.

Eure Fragen?

Nee, ich,

Ja, ist aufgenommen.

Ich bin jetzt,

ich bin jetzt hier

in letzter Zeit

bei dem schönen Wetter

oft mit dem Fahrrad rumgefahren

und,

ja,

mir ist immer wieder klar geworden,

wie schön ich Nürnberg einfach finde.

Also die Stadt an sich

wird mir fehlen,

äh,

definitiv.

Ähm,

mir wird

das Max-Morlock-Stadion fehlen,

wobei,

ähm,

ich trotzdem weiterhin

versuchen werde,

zu den Spielen,

äh,

zu kommen,

sowohl

von den Frauen

als auch von den Männern.

Ähm,

ja,

und meine Freunde,

definitiv meine Freunde,

aber auch

dieser,

dieser Club,

diese täglichen Begegnungen,

ähm,

das Familiäre,

dieses

aufs Gelände fahren,

man kennt sich,

man grüßt sich,

man fühlt sich hier,

ja,

einfach zu Hause,

ähm,

aber das ist,

glaube ich,

ein Gefühl,

was,

was nicht vergeht.

Nürnberg wird immer,

immer mein Zuhause sein.

Jetzt dürfen wir dann aber wirklich

nichts mehr sagen.

Vielen Dank,

Lea Paulik,

viel Spaß in Frankfurt

und, äh,

wir laden dich mal wieder ein

in acht Jahren oder so.

Ich würde mich freuen.

Tschüss.

Tschüss.

Tschüss.

Tschüss.

Tschüss.

Tschüss.

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