Folge 229- How to kill Ka Depp mit Flo Zenger
Flo, welche Eckfahne im Max-Morlock-Stadt hat denn den besten Goal-Impact-Wert?
Also am Samstag war keine, weil die alle weg waren.
Sonst haben die alle den gleichen.
Haben die alle den gleichen und einen schlechter wahrscheinlich.
Halt den, den die Mannschaft auch hat.
Da müsste ich jetzt nachgucken.
Ein jetzt schon historischer Satz oder zwei historische Sätze sind in Kadepp vor einer Woche gefallen.
Beide geäußert vom großen Fußballphilosophen Uli Dickmeier.
Der eine, da stößt die Datenanalyse an ihre natürlichen Grenzen.
Und der zweite, dann ist die Eckfahne der beste Mann beim Klub.
Hallo Uli.
Servus.
Ich bin da.
Hallo Golotze.
Die Höhle des Löwen.
Ich bin da wirklich froh, dass ich vor einer Woche.
Es gibt von dir auch noch Sätze.
Ja klar, aber vielleicht zwei Prozent weniger.
Du hast dir das Ganze eingeleitet.
Du hast das ja erst mal aufs Tablett gebracht, das ganze Thema.
Ich habe da nur, ich habe ja nur zitiert.
Ja.
Aus dem Klubfokus, dass Thailand Duman vielleicht sogar der bessere Can Usun ist.
Ist es denn so, Flo?
Wie siehst du denn das?
Florian Zenger besucht uns.
Herzlich willkommen.
Servus.
Ja, dafür müsste ich ja die Goal Impact scannen.
Und das tue ich ja nicht.
Also sage ich da jetzt mal nichts dazu.
Ja.
Wir lassen uns heute Nachhilfe geben.
Und zwar lassen wir uns von Flo Zenger den Fußball erklären wieder mal.
Endlich wieder mal.
Goal Impact und noch ein paar andere Sachen.
Aber erst mal, wie geht es dir?
Es ist warm hier drin.
Ja.
Das sagt jeder Gast.
Ja.
Sonst geht es mir gut.
Heute werden wir nicht weinen müssen.
Wie hat dir die Folge mit Lea Paulik gefallen?
Sehr gut.
Ja.
Hat glaube ich einen guten Abschluss hingekriegt und auch nochmal vieles gerade gerückt, glaube ich.
Ja.
Ich habe es mir auch angehört.
Ich war ja nicht dabei.
Es ist immer ganz anders dann, Katip so anzuhören.
Ja.
Und ich musste zweimal beinahe weinen.
Echt?
Einmal, weil ich irgendeinen Bullshit erzählt habe und dachte, das darf nicht wahr sein.
Ähnlich.
Ja.
Einmal, wie sie gesagt hat, dass ich zwei Stunden machen will.
Ja.
Genau.
Nee, einmal am Ende, als er tatsächlich das nochmal so geschildert hat.
Ich glaube, das war so im Spielertunnel und so weiter.
Das fand ich nochmal sehr berührend.
Und das andere Mal war, als ihr sehr oft dann die Werbung angekündigt habt und sie dann nie kam.
Sollen wir gleich mal Werbung machen?
Vielleicht besser.
Ja, okay.
Bis gleich.
Kadepp, der Club-Podcast des Verlags Nürnberger Presse.
Präsentiert von Club-Community-Partner Sparkasse Nürnberg.
Was ist denn Goal-Impact, Flo?
Goal-Impact kann man am besten einfach so erklären.
Da schaue ich jetzt Sebastian an mit dem Plus-Minus aus dem Basketball.
Es ist ganz einfach.
Es gibt einen Punkt und einen Plus, wenn jemand beim Tor auf dem Platz steht und ein Minus beim Gegentor.
Und so errechnet sich quasi ein Wert, der irgendwo in der Regel zwischen 90 und 200 liegt.
Und je besser der ist, desto mehr Einfluss aufs Spiel hat der jeweilige Spieler oder die jeweilige Spielerin.
Ja, okay.
Das ist doch ganz einfach.
Also ist es okay, Chan Usang und Thailan Duman zu vergleichen anhand dieses Werts?
Also es ist eine Metrik.
Also ich würde nie sagen, man kann einen Spieler, also das ist ja sowieso so, Spieler, Spielerin kann man nicht komplett, also da bin ich bei Uli.
Die natürlichen Grenzen.
Das sind die natürlichen Grenzen der Datenanalyse.
Du kannst einen Spieler oder eine Spielerin nie komplett durchleuchten.
Es ist halt ein Faktor, der dabei hilft.
Und ich denke, wenn du einen Transfer machst, kannst du über einen Goal Impact absichern, dass du nicht komplett daneben liegst.
Also die Range, sagen wir mal, wenn jemand jetzt, ob jetzt jemand 135 oder auch 150 hat, um mal Werte rauszunehmen, die so im Bundesliga-Bereich liegen würden bei den Männern.
Das entscheidet dann nicht unbedingt darum, ob ein Transfer funktioniert oder nicht.
Aber wenn du jetzt jemanden holen würdest und der Goal Impact landet aber irgendwie bei 90 oder so, dann würde man tatsächlich eher sagen, mach das nicht.
Also es ist erstmal ein Ausgangswert, mit dem er sich einen Überblick verschafft und mit dem er vergleichen kann.
Oder ein Endcheckwert, je nachdem, wie man es machen will.
Also eine Risikoabsicherung ist es letztlich.
Und wie vergleicht man zum Beispiel unterschiedliche Ligen?
Wie vergleicht man, ob einer...
Es kann ja passieren, dass irgendjemand wie ich zufällig bei Real Madrid landet und dann bei sehr vielen Siegen mit auf dem Platz steht.
Und dann ist doch eigentlich sein Goal Impact Wert relativ gut, obwohl er vielleicht ich bin.
Das wollte ich ja mit der Eckfahne andeuten.
Nee, die hätten ja aber schon vorher deinen Goal Impact Wert von Kadepp angeschaut und hätten dich nie verpflichtet.
Ja, aber wenn ich zum Beispiel der Sohn des Präsidenten bin und der sagt...
Oder Gaddafis Sohn.
Und der sagt, der muss jetzt in...
Wo hat der gespielt? Perugia?
Oder ja.
Muss jetzt in Perugia mitspielen.
Also dafür...
Das war genau auch mein Einwand, den ich dann in den Gesprächen mit Patrick May vom Goal Impact hatte.
Und der hat mir das so erklärt, es gibt für jedes Spiel aufgrund der Mannschaft stärker einen Erwartungswert.
Und wenn die Mannschaft schlecht diesen Erwartungswert nicht erreicht,
dann ist dieses Plus Minus erstmal egal, dann kriegt er trotzdem was abgezogen.
Weil die Mannschaft schlechter performt hat, wenn er auf dem Platz ist, als erwartet.
Okay.
Und das ist...
Deshalb wird das so ein bisschen...
Es fängt das Ganze so ein bisschen ab, weil mein Instinkt war auch so,
naja gut, dann war Christian Lell eine Zeit lang der Top-Spieler überhaupt,
weil er immer bei Bayern auf dem Platz stand.
Das ist ein sehr gutes Beispiel.
Der kommt mir relativ nahe, finde ich, oder?
Also Lell, Ottl, so die Dings.
Also das war mein Einwand und dann...
Was war bei Lell?
Ach, das müsste ich jetzt nochmal nachschauen.
Der hat doch irgendwie häusliche Gewalt oder so.
Ja.
Ja.
Also sicher ist der...
Den würde man dann eh nicht verpflichten.
Da wolltest du nicht, weil wir im Podcast irgendeinen Mittelfeldspieler verpflichten, der da...
Den würde man nur als Linzer ASK verpflichten.
Und andersrum, wenn ich jetzt Harry Kane beim FC Sofienthal rein stelle,
die zu meiner Zeit damals jedes Spiel verloren haben,
dann hat er einen scheiß Goal-Impact-Wert.
Nee, aber wenn die normalerweise 12-0 verlieren
und wenn Harry Kane auf den Platz stellt, nur noch 10-0 verlieren,
ist sein Goal-Impact höher.
Weil er macht ja was gut.
Aber der wird dann wiederum allen...
Der verbessert dann den Goal-Impact-Wert von allen,
die da mit ihm auf dem Platz stehen, oder?
Ja.
Da würde man dann gucken, inwiefern sich das verändert, wenn man ihn auswechselt.
Du kannst nicht alles...
Du kannst natürlich nicht alles abbilden, aber das geht schon.
Dass du guckst, wie ist es denn vorher.
Und vorher war es so, dann ist es so, das funktioniert schon.
Es ist, wie gesagt, es ist eine der Metriken.
Also man kann sich, glaube ich,
es gibt niemanden, der sich nur darauf verlässt,
aber es hilft schon.
Also die berühmteste Geschichte mit dem Goal-Impact-Wert ist immer,
dass Christoph Biermann da in seiner, ich glaube, in der Fußball-Matrix,
also im zweiten Buch, da drüber geschrieben hat
und da einen 17-jährigen Kanadier ankündigt,
der mal richtig durch die Decke gehen wird aufgrund von Goal-Impact.
Das war Alphonso Davis.
Ist schon ein bisschen durch die Decke gegangen.
Und die Frage noch,
wenn einer in der Kreisklasse alles kurz und klein schießt,
gibt es da dann auch noch was?
Das wäre ja das mit der Ligenvergleichbarkeit.
Also es ist quasi so, du kannst dir angucken,
was so der durchschnittliche Goal-Impact von der Liga ist
und das in Stärke ranken.
Und das fließt dann eben auch in diese Berechnung mit ein.
Also es ist ein Unterschied, ob jemand in der Kreisliga,
wobei ich glaube, es geht bis Oberliga momentan runter,
was erfasst wird bei den Männern.
Und dann würde das natürlich mit eingepreist werden.
Also jemand, der einen hohen Einfluss in der Bundesliga hat,
kriegt einen anderen Wert als jemand,
der einen hohen Einfluss in der Kreisliga hat.
Aber dann nochmal zurück zu der Duman-Usun.
So für Jus sind wir noch nie in einem Podcast.
Ich kann jetzt schon immer folgen.
Ich wollte auch noch kurz einen Warnhinweis rausgeben,
dass wir heute...
Das ist das Teammittel dieses Podcasts,
dass ich dich unterbreche.
Heute kein Korre-Blüh-Inhalt,
sondern wirklich bei...
Ja, bitte.
Muss wohl ich jetzt sagen.
Du warst bei Usun und Duman.
Genau, also das war der Ausgangspunkt dieser Diskussion.
Dass das so als ein Teil dieser Datenanalyse funktioniert,
sehe ich ja ein.
Aber aufgrund dieses Wertes dann zu sagen,
Duman ist der bessere, der wichtigere,
der wertvollere Fußballer als Usun.
Und Tyler Duman in der Vergangenheit
kein Tor, keine Vorlage hatte.
Die vorherigen Saisons waren nicht im Kopf,
aber es waren nicht so viele.
Das würdest du mir zustimmen,
dass das dann schon ein bisschen arg zugespitzt ist?
Das ist sehr zugespitzt, natürlich.
Jetzt könnte ich Journalisten-Töte machen.
Nee.
Nee, ich würde tatsächlich...
Also tatsächlich gibt es einen schönen Spruch
von Jonathan Wilson.
Wo hat der gespielt?
Beim Guardian.
Inverting the pyramid.
Ja, der den Spruch
Goals are overrated geprägt hat.
Und der meint es natürlich nicht im Sinne von,
dass übertriebene Wichtigkeit den Toren zugemessen wird
beim Ergebnis.
Das ist es nicht.
Also darum geht es im Fußball trotzdem noch,
dass das Ergebnis passt.
Aber es geht tatsächlich darum,
dass man sagt,
ob jetzt jemand ein Tor schießt oder nicht,
ist für den Einfluss aufs Spiel
möglicherweise weniger entscheidend.
Bei Usun und Duman muss ich ganz einfach sagen,
da kommt Kamps wahrscheinlich auch darauf an,
wie man die Gesamtperformance rankt.
Weil ich meine,
ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen,
es gibt ja durchaus Elemente des Spiels,
die nicht aufs Tore schießen aus sind,
die auch ganz wichtig wären.
Ja, wenn jetzt Usun vielleicht noch ein bisschen
was vom Defensivverhalten von Duman hätte,
dann wäre es richtig gut.
Zum Beispiel.
Da schweige ich jetzt.
Was mir noch aufgefallen ist,
als ich mich dann so halb mit dem Thema beschäftigt habe,
es gibt einen Goal-Impact-Wert von Cedric Harenbrock.
Ja, 183 Rot-Weiß Essen.
Genau.
Und dann gibt es einen Goal-Impact-Wert von Kylian Mbappé.
176.
Jo.
Ja.
Und wie geht das zusammen?
Oder dann ist Cedric Harenbrock besser als Kylian Mbappé?
Es geht nicht um besser,
es geht um innerhalb dessen,
es geht um einflussreicher,
in dem, wie er bisher gespielt hat.
Und also man kann,
bei Harenbrock ist jetzt so ein Beispiel,
wo ich sage,
ja, holt den.
Also egal, welche Mannschaft.
Grüße an.
Nein, das ist gar nicht gemeint,
das ist gar nicht auf uns gemeint,
also auf unseren Verein,
sondern ganz allgemein.
Also das ist so was,
der Spiel in der dritten Liga,
wenn das machbar ist,
also ich habe keine Ahnung,
wie Vertragsstruktur und so weiter.
Es ist wesentlich.
Verlängert seinen Vertrag nicht ist,
glaube ich, zu haben.
Ja, also dann,
aber natürlich hat er natürlich jetzt
aufgrund der Publicity,
die da dahinter steckt,
eine ganz gute Verhandlungsposition.
Ja.
Du meinst unsere Publicity mit Kadepper?
Ich meine jetzt eher die anderen Artikel,
aber ja, die auch.
Also das ist so was,
das ist der erste Spieler,
den wir verpflichtet haben.
Also das ist jetzt was,
also wie gesagt,
das nicht als Anweisung
an meine Kollegen bei den Männern verstehen,
sondern einfach als,
das ist was,
was man mal ausprobiert,
weil im Zweifel kann der schon was.
Also so daneben liegt dieser Wert
eigentlich nicht,
dass man sagt,
der kommt da mit 180 raus
und ist aber eigentlich
ein Regionalligaspieler.
Also das würde ich sagen,
so weit daneben liegt er nicht.
Muss man eigentlich Flo Zenger
nochmal irgendjemandem vorstellen,
wenn er gerade mal von wir
und bei unserem Verein
und bei den Kollegen,
also weil,
ich glaube,
ich habe keine Ahnung,
wer das ist,
aber ich sitze halt hier.
97 Prozent derer,
die zuhören,
wissen es,
weil sie ihn entweder hier
kennengelernt haben
oder weil sie ihn auf anderen Wegen kennen
oder weil er halt hier jede Woche erwehrt wird.
Aber vielleicht für die drei Prozent nicht.
Als was bist du heute hier?
In welcher Position?
Ich bin als,
in erster Linie,
als Vertreter des Verbands
und Aufnahmeausschusses
des Fußballscoutingverbandes Deutschland.
Österreich-Schweiz da.
Das ist ja nicht der längste Name von Irgendeinem.
Kannst du nochmal sagen?
Also,
Mitglied des Aufnahmeausschusses
und des Verbandsausschusses
des Fußballscoutingverbandes.
Von Deutschland, Österreich.
Deutschland, Österreich, Schweiz vor allem, ja.
Schön, ein Funktionär.
Genau.
Endlich mal wieder.
Der erste Funktionär seit,
ja,
Osman Czankajar war auch Funktionär.
Ja.
Und vorher war Robert Palikutscher mal hier,
aber so oft haben wir hier nicht Funktionäre.
Und gleichzeitig bin ich noch
Chefscout bei den Frauen vom FCN.
Aber über die wollen wir heute nicht so viel sprechen,
weil die bei uns haben bloß so 10 Sekunden Slots bekommen.
Oder eigene Podcasts.
Oder eigene Podcasts.
Ja, aus Verlegenheit dann.
Ja, bevor wir über deine Verbandsmeierei sprechen,
hätte ich doch noch eine Frage.
Wenn ihr jetzt,
ihr benutzt es,
du benutzt es in deiner täglichen Arbeit,
Goal Impact,
ist es bei dir jetzt der Anfang
oder die Absicherung dann am Ende des Scoutings,
ist es nicht der Anfang.
Momentan noch.
Also es gibt die Variante,
das als Anfang zu verwenden,
dass man sagt,
wir lassen uns mal anzeigen,
was weiß ich,
alle Goal Impacts höher als irgendeinen Wert,
den wir uns aussuchen,
für die Position,
die Liga und so weiter.
Das machen wir momentan noch nicht,
sondern ich mache es tatsächlich
eher zum Absichern,
wenn wir Transferziele haben,
dann schaue ich mir den mal an.
Okay.
Was ist dann bei euch der Anfang?
Der Anfang ist eigentlich tatsächlich,
dass man die anderen Daten sich mal mit anguckt,
aber es ist nicht so,
dass es jetzt den einen Wert gibt
und ich sage,
was weiß ich,
Abwehrspielerin muss.
1,98.
Ja, 1,98 wäre sofort gekauft.
Okay.
Also,
da.
Goal Impact Wert
minus 7,
aber
1,98.
1,98.
Nee.
Wenn du sagst,
wie viele verschiedene Methoden
oder Systeme oder so,
gibt es denn,
auf die du zugreifen kannst?
Also wenn das jetzt ein Faktor ist,
der Goal Impact Wert?
Ich würde sagen,
es gibt keins,
das ich nicht verwende.
Also es ist tatsächlich,
alles,
was mir in die Hände fällt,
verwende ich,
weil es halt einfach,
also das ist ja das,
was wir gerade hatten,
du kannst eine Spielerin
ja nicht komplett durchleuchten,
weil du ja gar nicht alles weißt.
also und dementsprechend,
je mehr Infos du hast,
desto klarer wird das Bild.
Schaut man sich dann
also ganz oldschool VHS-Kassetten an
mit Spielszenen
oder macht man nur noch Daten an?
Nein, nein, nein, nein,
also das Video ist ganz wichtig,
ist zwar nicht VHS,
sondern es ist eine Online-Datenbank,
aber ja.
Gibt es da was Neues?
Nee,
also aber das,
die,
für die Videosequenzen
haben wir mit dem Bernd Richter
jemanden,
der das sehr,
sehr,
sehr gut
und sehr detailliert macht
und Osman und ich
schauen genauso drüber,
also wir arbeiten da
zu dritt dran
und dann das Video,
also ohne,
dass,
wir verpflichten keine Spielerin,
ohne,
dass wir sie gesehen haben.
Aber kannst du vielleicht wirklich mal,
vielleicht zielt die Frage
auch ein bisschen darauf ab,
mal einmal den Weg skizzieren,
also wer macht den Anstoß?
Also sagst du,
oder was weiß ich,
sagt Osman,
sagt,
wir brauchen für die Position
jemanden
jemanden
und dann schaut man sich,
welche Zahlen an?
Das ist eine neue Rubrik in Karteb.
Sebastian Golotze erklärt die Fragen
von Fadlke,
bleiben nochmal,
um sicher zu gehen,
dass er die begriffsstutzigen Gäste
auch wirklich versteht.
Ich habe es nicht schon verstanden,
ich schiff nur drum rum,
weil ich meinen Arbeitsprozess
tatsächlich nicht so detailliert
erklären möchte,
weil der,
weil ich glaube,
dass der,
so wie er ist,
schon so einzigartig ist,
also unser Arbeitsprozess,
dass ich nicht unbedingt
im Detail erklären will,
weil dann kann man den ja kopieren.
Magic.
Es ist nicht Magic,
aber es ist schon so,
dass wir,
also wir halten schon relativ viel davon
und wenn,
ich will den nicht zu detailliert erklären,
aber der Anstoß
kann tatsächlich vieles sein.
Der Anstoß kann sein,
eine Pressemitteilung,
dass jemand den Vertrag nicht verlängert,
der Anstoß kann sein,
dass wir sagen,
also dann schauen wir uns
die Spielerin an,
ob das was ist oder nicht,
der Anstoß kann sein,
dass Bernd irgendwo
in Norwegen
eine Innenverteidigerin
sich anguckt
und dann sagt,
ja,
aber die Stürmerin da vorne drin,
schau dir die mal an.
Es kann aber auch einfach sein,
dass wir generell sagen,
wir brauchen auf der Position was
und ich fange mit den Daten an
und dann gibt es halt
einen Datenpunkt,
also es ist tatsächlich,
der Ausgangspunkt kann ganz,
ganz viel sein.
Wenn dir Schulze und Schulze
des Fußballpodcasts,
ich erkläre es dann,
ich sage dann immer alles,
was du fragst,
sage ich nochmal neu,
nur um selber zu verstehen,
was du gefragt hast.
Ist doch schön.
Also wenn du den Weg
nicht genau beschreiben willst,
kannst du trotzdem so mal sagen,
wie der Weg ist.
Was ist denn der erste Schritt?
Kannst du,
ich meine,
das ist natürlich wahrscheinlich
sehr unterschiedlich,
dann je nachdem,
ob ihr jemand konkret schon habt
und dann guckt ihr die Spielerin an
oder ob ihr quasi für eine Position
dann viele anschaut,
nur kannst du mal grobs abschätzen,
wie viel Zeit man ungefähr
dann für eine Spielerin investiert,
investiert zu scouten?
Für eine Spielerin oder eine Position?
Also eine Spielerin tatsächlich
so fertig zu haben,
dass man sagt,
ich kann mir ein Urteil bilden,
würde ich sagen,
und das ist nur ein Vorgefertiges,
das sind nur drei, vier Stunden,
weil man sicherlich eineinhalb Stunden Video
und eine Stunde Daten
und dann noch tatsächlich,
ich muss ganz ehrlich sagen,
was ich sagen kann,
ich schaue tatsächlich Instagram,
weil ich wissen will,
wenn jemand ein privates Instagram-Profil hat,
finde ich schon mal gut.
Weil?
Lehre halt.
Weil,
ja,
da ins...
Achso,
auf privat gestellt,
jetzt habe ich es,
ja,
okay,
nicht.
Genau.
Welche Rolle spielt dann am Schluss
auch noch so ein persönlicher Eindruck,
Charakter,
Teamfähigkeit,
das kriegt man nicht über Zahlen raus?
Das kriegt man nicht über Zahlen raus,
das ist dann,
also das ist dann tatsächlich was,
wo ich sage,
da vertraue ich Osman voll und ganz,
wenn der ins Gespräch geht,
weil Osman für die Gespräche
und also der hat ein Gespür dafür,
und das funktioniert eigentlich nicht.
Aber das ist ja auch noch ein Richtwert,
der passen muss.
Es gibt,
ich würde sagen,
Scouting ist tatsächlich so,
dass es nichts gibt,
was kein Faktor ist.
also das,
also diese Instagram-Geschichte
habe ich zum Beispiel
von meinem Kumpel Andi,
Grüße,
Grüße,
der gesagt hat,
er schaut das bei Männern
Neuzugängen immer,
ob die den auch privat haben
und ich finde,
das ist,
das ist jetzt kein,
kein Zeichen,
dass jemand,
also da hole ich,
ich hole jetzt jemanden nicht,
nur weil er das auch öffentlich hat,
weil man gibt ja auch Inszenierung
oder Marketing-Sachen,
wo man es halt öffentlich machen muss,
aber ich finde,
das ist schon mal ganz nett.
Sind eure Uli und Gulotze
eure Instagram-Profile,
sind die öffentlich oder?
Ich bin ja froh,
wenn mir irgendwer folgt
und wenn es nur diese komischen
Frauenvermittlerinnen sind,
die ich so als Kadepp kriege.
Ja,
da kommen zur Zeit wirklich viele,
ne?
Krass.
Du bist auch öffentlich,
Uli, ne?
Ich bin ein,
wie sagt man,
ein gläsernes Buch?
Ne,
ein gläserner Tisch.
Uli,
den können wir durchscouten.
Ja.
Und du?
Meinst du,
uns scoutet hier jemand im Haus
eigentlich,
im Verlag?
Ja,
ich glaube,
dass wir...
Und meinst du,
das dauert dann auch so drei,
vier Stunden,
dass jemand die Zahlen,
mal ein Video von uns...
Wie wir uns so geben
im Umgang,
wie lange dauert es bei Positionen,
Scouten,
wenn du da einen Unterschied machst,
dann sind das wahrscheinlich
sehr viel mehr.
Ja,
also Positionen kann,
ich kann,
ja,
wenn ich so hochrechne,
das kann schon auch mal
eine Arbeitswoche kann das,
oder mehr kann das sein.
Je nachdem,
wie schnell es dann auch geht,
kann ja auch sein,
dass man sagt,
die wollen wir
und dann will die aber nicht.
Ja.
Dann muss man ja weitergucken.
Und,
darf ich das noch?
Du kannst ja dann gleich wiederholen.
Ich will es jetzt erst.
Ja, genau.
Ihr habt ja ein Profil
für jede Position,
nehme ich mal an,
dass du uns hier,
dass du uns hier
wahrscheinlich verrätst jetzt.
Nee.
Also ich kann kein,
es gibt eine Art und Weise,
wie wir spielen wollen
und auf die müssen
die Positionen passen.
Da gibt es halt Parameter,
die passen müssen.
Aber,
also das ist jetzt tatsächlich
was,
wo ich sage,
das kann ich nicht sagen,
weil dann wäre man ja,
dann wäre man der Gläser nicht.
Und da hilft aber
Goal Impact nichts.
Nee.
Nee.
Würde ich jetzt,
würde ich jetzt nicht sagen,
dass Goal Impact
ist tatsächlich so eine
generalistische Kategorie,
die da sehr,
sehr,
sehr,
sehr hilfreich ist
und sehr,
sehr gut ist,
aber die jetzt,
also Patrick von
Goal Impact sagt immer,
er kann dir,
der Goal Impact sagt dir nur,
dass jemand gut ist,
nicht warum.
Ja.
Und das Warum finden wir dann eben
über die anderen Parameter raus.
Okay.
Gegründet oder entstanden ist das Ganze
aus einem Tippspiel heraus,
wenn ich das richtig nachgelesen habe.
Da bist du jetzt besser informiert
als ich.
Also EM 2004
sollte dieser Gründer
bei einem firmeninternen
Tippspiel mitmachen
und hat einen Algorithmus entwickelt,
der ihm dann verraten hat,
dass Griechenland
sehr unterbewertet ist
und gewann dann dieses Tippspiel
und Griechenland die EM.
Also entweder
eine sehr schöne Geschichte,
aber ich bin gespannt,
was aus unserem Tippspiel.
Ja,
wer sich da so hervortut.
Also wir nicht,
aber hat irgendwer vielleicht dabei.
Wobei,
wir liegen.
Ich arbeite noch an meinem Algorithmus.
Ja.
Zwei von drei
Hosts dieses Podcasts
liegen ganz okay.
Ich bin wirklich
also katastrophal.
Bist du in irgendeinem
Tippspiel dabei?
Ich habe
im Kollegium an der Schule
habe ich
vor der EM getippt
und seitdem nicht mehr reingeguckt.
Ah, okay.
Das wäre nämlich jetzt
auch meine Frage gewesen.
Also ob du dann jemand bist,
der das vorher komplett
einmal durchspielt
und dann nichts mehr verändert hat.
Nichts mehr
und ab Achtelfinale
immer 2-1.
Weil ich bin wirklich,
ich habe es ja beim
Warum das?
Weil ich ja nicht weiß,
wer gegen wen spielt.
Also einfach mal durchgetippt.
Okay.
Und dann 2-1, 1-2, 2-1, 1-2?
Nö, 2-1, 2-1, 2-1, 2-2.
Ah, okay.
Und das änderst du aber nochmal dann,
wenn du das dann weißt?
Nee, auch natürlich.
Nee, also meine Motivation
ist da jetzt nicht so.
Hast du schon mal
Tippspiel gewonnen?
Ja, tatsächlich.
Mit dieser Methode?
Nee, nicht mit dieser Methode.
Da war ich noch investierter da.
Das war, glaube ich,
die EM 2004.
2004 und du hast doch
8.
Dann hast du diesen Algorithm.
Ich glaube 2008,
da war es dann tatsächlich so,
dass ich,
aber das war auch so eine
Favoriten-EM,
wo es nicht ganz so schwer war.
Also wo dann Spanien,
Deutschland.
Ja.
Ich bin immer noch so hin und her gerissen,
weil ich habe es ja beim vorletzten Mal gesagt,
ich habe auch vorher alles durchgetippt sozusagen
und dann denkt man sich immer jetzt aber
zum Beispiel vor dem dritten Gruppenspiel,
naja, die brauchen jetzt ja nur noch
und so weiter,
ende ich das jetzt nochmal?
Bislang ende ich es nicht
und manchmal freue ich mich dann,
weil es tatsächlich genauso dann kommt
und manchmal ärgere ich mich,
weil ich mir denke,
naja, das hätte ich tatsächlich
jetzt nochmal neu gemacht,
aber naja,
ich kann leben mit.
Fadi, auf welchem Platz bist du denn?
Ich sehe dich nicht mehr.
Ich muss schon weiter und das krollen.
200,
ich bin froh,
dass so viele Menschen mitmachen,
weil ich so einfach weiter abstürzen kann,
ohne wirklich Letzter zu werden,
aber es ist tatsächlich
eine große Blamage.
237 bin ich,
gestern bin ich wieder 33 Plätze nach unten gehe.
Das geht immer schnell, ja.
Rauscht.
Was hast du denn falsch gehabt?
Gestern tatsächlich alles.
Ich habe 5-1 für Deutschland
gegen die Schweiz getippt
und 1-0 für die Schotten.
Das waren zwei Sympathie-Tipps.
Ja, wobei das 1-0 der Schotten
hätte passieren können.
Kurz davor, dass das passiert.
Echt?
Ja.
Das habe ich nicht gesehen.
Die haben ja noch am Pfosten geschossen.
Ja, genau.
Ja, ich sage es ehrlich,
ich bin nicht vom Glück begleitet,
während der Golotze
und du bist,
wir zahlen uns den 10.
Wir sind beide auf Platz 10.
Wir haben es ja.
Mit einigen anderen.
Wobei ich heute früh
einen Rasenfunk gehört habe,
da hieß es dann auch,
ja, also eigentlich ist das 5-1
wäre legitim,
weil man ja quasi
das abberkannte Tor ist Quatsch
und 2 Elf Meter.
das ist ja quasi 5-1.
Ja,
also ich bin theoretisch
Spitzenreiter,
in Wahrheit ist es
Dominik Voss.
Grüße.
Vor
Sandra Böhmi.
Ja,
und Platz 3,
Klubbera.
Punktgleich sogar mit Sandra Böhmi.
Wie sehr hat sich denn
dein Zugang zu diesen Daten,
du warst ja früher
auch in diesem Podcast
schon der leicht schrüllige Mensch,
der Zahlen vorgelesen hat,
wie sehr hat sich dein Zugang
zu Daten verbessert,
seitdem du beim 1. FC Nürnberg arbeitest,
wie noch sehr viel weiter ist
dein Horizont
oder ist das gar nicht?
Der Zugang im Sinne von
ich habe mehr Zugriff auf
ist tatsächlich mehr,
weil du halt einfach,
was weiß ich,
also wir kooperieren mit Statsbomb,
das heißt ich kriege da die Liga-Daten,
der Wisecout-Zugang ist so,
dass ich halt theoretisch
auch unendlich Video gucken könnte,
gleichzeitig eben auch noch
ab und zu Kontakt
mit sonstigen Datenanbietern,
was man halt so macht.
Also der Zugang ist mehr,
aber ich glaube,
ich würde sogar sagen,
dass die Daten lang nicht mehr so sakrosankt sind,
wie sie vor dem Einstieg in den Fußball waren.
Also ich glaube,
es ist viel,
man merkt,
ich google nur sakrosankt,
das ist cool,
mach weiter.
Ich glaube,
man merkt,
wie viel Daten tatsächlich halt auch davon abhängig sind,
also wie viel manches,
viele Daten nur deskriptiv sind,
also was weiß ich.
Google mal deskriptiv.
Jetzt kommt man bald immer hinterher.
Also wie viel einfach man teilweise auch,
selbst bei Spielerdaten sagen muss,
es liegt halt an der Spielweise der jeweiligen Mannschaft
und man erfährt viel drüber,
wie die Rolle eines Spielers ist,
man erfährt teilweise auch sehr viel drum,
wie eine Liga oder wie eine Mannschaft spielt,
also das ist tatsächlich was,
wo ich gesagt habe,
kriegt man schon nochmal einen anderen Einblick,
also zum Beispiel,
was weiß ich,
die PPDA,
merkt man relativ schnell,
dass davon abhängig ist,
also die Passes per Defensive Action.
Wollte ich gerade.
Zum Teil einfach.
Einer meiner Lieblingswerte.
Ja, zum Teil davon abhängig ist,
also auch vom Gegner
und vom Ballbesitz abhängig ist
und dass es nicht immer so wahnsinnig viel sagt
und also so Einzelwerte
muss man dann immer so ein bisschen
ins Verhältnis setzen
und zum anderen glaube ich schon,
ja, also das Verständnis ist ein bisschen ein anderes,
weil ich natürlich gerade in der ersten Saison,
wo ich ja mit der Mannschaft komplett unterwegs war,
also man kriegt schon nochmal einfach
ein anderes Gefühl dafür
und man kapiert auch manchmal,
warum dieses Business so unglaublich bescheuert manchmal ist,
so sehr emotional,
weil du halt,
also gerade wenn du jetzt so wie,
wie jetzt letzte Saison,
Osman und ich,
wir hatten halt keinen direkten Einfluss
und dann bist du noch emotionaler,
als wenn du Einfluss hast,
also das,
dass Osman zum Beispiel
in den Spielen oft rausgeht,
das ist halt einfach,
weil du keinen Einfluss hast.
Du sitzt dann da und denkst dir,
ich kann ja bei jetzt ja nichts mehr machen,
als Trainer und als Co-Trainer
oder sonst irgendwas.
Kann man in die Kabine gehen
und kann mal in der Halbzeit
ein paar Worte sagen.
Ja,
ich grüße dir.
Geht halt nicht gut aus, oder?
Direkt wieder Einfluss nehmen.
Kann man direkt wieder Einfluss nehmen.
Gab es schon mal Fälle,
ohne jetzt konkret Namen zu nennen,
wo dann die Daten,
die Realität doch nicht so wiedergespielt haben,
wie vielleicht erwartet?
Sprich, wo du dich im Nachhinein sagst,
da haben wir uns von den Daten
vielleicht sogar ein wenig blenden lassen,
oder?
Fälle wo,
da weiß ich jemanden,
der jetzt in dieser Sekunde
zum Telefon greift.
Hier wäre es auch gut,
wenn mal jemand in die Kabine käme.
Also ich würde sagen,
man kann,
das ist ja das Schöne an den Daten eigentlich,
man kann für alles immer Argumente finden,
aber,
also,
von daher,
ich glaube,
du müsstest die Frage
ein bisschen anders stellen,
das ist jetzt auch nicht...
Das macht der Konotze.
War das jetzt auf Spiele bezogen
oder auf Spielerinnen?
Auf Spielerinnen,
auf Transfers,
die man aufgrund von gewissen Analysen
und Werten getätigt hat
und es hat dann auf gut Deutsch
halt auch nicht so funktioniert.
Schuhe,
du besetzt das schon selber.
Lerneffekt.
Lerneffekt.
Ich habe es ja beim ersten Mal
schon verstanden.
Aus welchen Gründen auch immer.
Aus welchen Gründen auch immer.
Also es gibt ja noch andere Faktoren,
klar.
Aber ob es jetzt wirklich
die Daten dann nicht so...
Oder sagst du dann,
naja,
bei den Werten
war es ja nicht so gut,
aber der Fokus liegt auf denen
und wenn es da nicht läuft,
sagt man,
naja,
gut,
aber habe ich ja auch gesagt,
da waren die Schwächen ja auch zu sehen.
Ja.
Er nickt.
Ja.
Audio-Kommentar.
Ja,
Audio-Kommentar er nickt.
Nein,
also es ist genau,
es ist jetzt alles abgedeckt.
Also ich muss da gar nichts dazu sagen.
Ihr habt jetzt eure Frage
quasi selber gegenseitig beantwortet.
Ich bin überflüssig.
Du kannst gehen,
wir stellen uns jetzt wie immer
die Fragen zu.
Ich wollte gerade sagen,
wie ist es denn so...
Tatsächlich warst du exakt,
fast exakt vor einem Jahr
das letzte Mal hier
am 25. Juni 2023
gemeinsam mit Jessica May.
Heute 24. Juni.
Wie ist es so,
hier mit uns,
uns gegenüber zu sitzen
und die geballte Fußballkompetenz
des Verlags
Nürnberger Presse abzubekommen?
Ich bin auf Platz 10.
Ja.
Wir sind auf Platz 10.
Uli auch.
Das spricht ja eher für Fadi,
weil ein Tippspiel ist ja grundsätzlich so,
dass die die Ahnung haben,
wenn wir ganz schlecht sind.
Das ist nämlich...
Deswegen kriegt ihr auch der letzte
auch was bei uns.
Damit willst du bloß deinen letzten Platz
bei unserer Communio-Tippgemeinschaft
von vor ein paar Jahren rechtfertigen.
Absolut.
Nein, es ist schon anders.
Entfernst du dich also von den Daten?
Nee, das würde ich nicht so sagen.
Das ist schon wichtig,
aber ich glaube,
es ist halt auch wichtig,
dass...
Also um so ein bisschen
in Richtung Ulis Frage zu gehen,
es sind halt einfach doch andere Faktoren,
das darf man nicht vergessen.
Also Fußball ist halt dann trotzdem,
das spielen Menschen
und da stehen Menschen am Platz
und das ist halt dann doch nicht alles
in der Form vielleicht sogar erfassbar,
aber nicht erklärbar über die Daten.
Darf ich eine Frage,
die du dann übersetzt?
Ja.
Weil du sagst,
da stehen halt viele Spiele auf dem...
Selbst beim Basketball ist ja auch
diese Plus Minus dann auch immer noch
mal ein bisschen umstritten und so,
aber da sind es ja tatsächlich
nur fünf auf dem Feld.
Das heißt,
natürlich ist der Einfluss
jedes einzelnen größer als bei Elf,
wie...
Ist das tatsächlich so?
Oder ist das wieder...
Ich hatte jeder relativ
den gleichen Einfluss.
Da der Platz ja größer ist,
könnte es doch sein,
dass die Elf auf dem großen Platz
genauso viel...
Aber es sind halt mehr Variablen, oder?
Schreibt uns.
Oder du gibst die Antwort.
Ja, es hat einen Grund,
warum dieses Daten-Ding tatsächlich
im Baseball am besten funktioniert,
weil das ein sehr, sehr statisches Spiel ist.
Das wollte ich schon auch...
Das habe ich versucht,
noch lange zu erklären,
dass es ein sehr statisches Spiel ist,
dieses Baseball.
Genau.
Also das ist klar
und das ist...
Je weniger statisch das ist,
beim Football ist es auch so,
das ist immer wieder neu gesetzt
und so weiter.
Da sind die Abläufe kürzer.
Basketball, Eishockey sind schon freifließender
und Fußball ist natürlich noch viel freifließender,
weil das Spiel
nochmal ein Stückchen länger ist.
dass uns eben mit 22 auf dem Platz
oder 20 Feldspieler, Feldspielerinnen
natürlich noch viel mehr Variablen gibt.
Also es gibt diese...
Jetzt hole ich sehr weit aus.
Es gibt da momentan...
Der große Diskurs im Fußball
ist zwischen Positionismus und Relationismus.
Jetzt wird es gut.
Jetzt wird es gut.
Und da will ich jetzt aber,
dass Golotze,
wenn du jetzt fertig bist mit deinen Ausführungen,
dass du das nochmal knapp zusammenfasst.
Die Diskussion ist quasi...
Juego de Posicion ist ja quasi das,
was Guardiola geprägt ist.
Du hast Menschen
und bringst du in Positionen
und die spielen das...
Dreiecke.
Dreiecke, sowas, genau.
Also die stellen sich so auf,
dass es Dreiecke gibt
und Relationismus heißt einfach nur,
dass du im Verhältnis zueinander stehst.
Das ist viel, viel freifließender.
Es ist, glaube ich,
ein Versuch,
dass eine sehr freie Form des Fußballs,
wie eben im Football Total
in den 70ern und so,
in eine Terminologie zu pressen
und zu sagen,
also da gibt es so Positionen...
Eins heißt zum Beispiel,
ich hoffe, ich kriege...
Tokaimi Voi.
Das heißt, du spielst und läufst hinterher.
Ich google.
Und dann gibt es eine andere Idee
im Relationismus.
Das ist Escardinhas.
Das heißt,
das ist portugiesisch,
das heißt Treppen.
Also, dass du dich quasi
in Diagonalen aufstellst
und so weiter.
Keine Chance,
auch nur irgendwas zusammenzufassen.
Das heißt,
dass du nicht so sehr
in Positionen denkst,
sondern eher in Beziehungen zueinander.
Also,
dass du immer dich
in diesen Linien aufstellst,
dass du einen Ball gibst
und läufst.
Und das ist eben das,
was beim Fußball
eben noch viel mehr möglich ist
als beim Baseball
oder beim Football,
wo ja das doch
sehr, sehr eingeschränkt ist.
Gibt es da Vertreter
bei der Schule,
die du nennen könntest?
Relationismo ist quasi
mehr oder weniger
Fernando Denis
bei Fluminense.
Klar,
Mannschaft,
die ich wöchentlich verfolge.
Die Copa Alibadol
damit gewonnen hat.
Ja,
Positionsspiel
ist schon
in Guardiola
ganz massiv.
Wo ordnen wir
dann den ersten FC Nürnberg?
Eines darfst du jetzt
wieder nicht sagen.
Oder
gibt es da noch
eine dritte Schule,
die keinen spanischen,
portugiesischen Begriff hat.
Und dann
lächelt er.
Hast du das Wasser
eigentlich übrig da?
Ich habe es immer geschafft,
mir Wasser zu holen.
Ich habe hier sehr viel Wasser
übrig.
Oh, super.
Ich gebe dir eins
von den etwas Werbeln.
Wenn du da noch eins willst.
Alles gut.
Die zwei Schulen
und das ist gerade
der Glaubenskrieg.
Das ist quasi
so der Glaubenskrieg.
Man versucht so ein bisschen
diesen Guardiola-Positionismus,
dass du halt
den so ein bisschen
damit auszuhebeln,
dass man sagt,
also ich finde
ein ganz gutes Beispiel
war zum Beispiel
eigentlich gestern
hat der
deutschen Nationalmannschaft
oft dieses
Tokai Mewoi,
also du spielst
und läufst hinterher,
das hat ihnen so ein bisschen
gefehlt.
Also klassisch würde man
wahrscheinlich einfach sagen
Doppelpass.
Also dieses Laufen
und dann bist du halt
aus der Position raus.
Tim Walter wäre zum Beispiel
auch eher so ein
Relationismus-Mensch,
weil dann der Innenverteidiger
halt einfach mal
per Doppelpass rausgeht
und dann spielt.
Und das ist so ein bisschen
die Dynamik
in dem Spiel,
während ein Positionsspiel
ja oft so ist,
dass es relativ statisch ist
und du versuchst in irgendeiner
Form die Linien zu durchspielen.
Die berühmteste Frage
in diesem Podcast,
wie sind wir denn
jetzt da hin?
Ich kann mich noch erinnern,
dass Schwarzsänger gesagt hat,
ich hole jetzt etwas weiter aus,
aber was war die Ursprungsfrage,
bei der man so ausholen muss?
Ein Rabbit Hole.
Kannst du dich noch
an die Ursprungsfrage?
Die Ursprungsfrage war tatsächlich,
inwiefern man mit dem Baseball
und Spielfeldgröße und so weiter.
Vielen Dank.
Eine Million Fragen noch.
Wenn du da jetzt so drin bist,
könntest du eigentlich auch einfach
für die Basketballer zum Beispiel
hier bei den Falcons
jetzt einfach direkt mal
deine Kenntnisse der Zahlen anwenden?
Also weil die hätten
nach der vergangenen Saison,
glaube ich,
auch ein bisschen Bedarf
da vielleicht beim Scouting
noch ein bisschen.
Dafür, also ich,
man sagt ja immer,
oder man sagt ganz...
Ist das übertragbar,
wenn ich mal meine eigene...
Ja, also es ist übertragbar,
aber ist, glaube ich,
jetzt für mich,
der keinen informatischen
oder mathematischen Hintergrund
hat, tatsächlich schwierig,
weil, also bei mir war es halt andersrum.
Ich habe...
Ich verstehe einigermaßen
was von Fußball,
solange ich Zeit dafür habe
und dass es nicht während dem Spiel ist.
Das kann ich bodenlos schlecht,
das weiß ich auch.
Ich auch.
Und von daher ist es dann...
Also wenn du über den Fußball kommst,
ist es, glaube ich, schwierig.
Wenn du über die Daten
und tatsächlich über die Informatik kommst,
glaube ich,
ist es gar kein Problem.
Also das ist ja jetzt auch nicht so,
dass das...
Also wenn du...
Wenn man mir sagen würde,
was jetzt da...
Wie dieses Spiel funktioniert,
würde ich es vielleicht probieren,
aber ich habe halt keine Ahnung,
inwiefern das jetzt relevant ist,
was ich da sehe.
Und die Frage hat es mir vorhin auch aufgedrängt.
Gefühlt kommt da ja immer mehr,
was so Datenanalyse dann angeht
und verschiedene Systematiken und sowas.
Wie lange dauert es,
bis man dann überhaupt mal
als jemand, der scoutet,
rausfindet,
ob jetzt eben so ein Wert
oder sowas wirklich taugt
oder in der Diskussion vielleicht auch,
dass andere Menschen dann sagen,
ja, haben wir mal benutzt,
aber merken gerade,
das ist irgendwie dann doch wieder Quatsch
oder es ist zumindest...
Stichwort Packing Rate.
Ja, die Frage wollte ich auch stellen.
Ist XG noch ein Ding?
Jetzt muss ich auf zwei Sachen
oder eigentlich auf drei Sachen eingehen.
Jetzt gehen wir den mal ein bisschen...
Also,
Packing wird tatsächlich...
Also Impact ist eine Firma,
die es weiterhin gibt,
wird halt benutzt,
ist halt nur aus der Öffentlichkeit verschwunden,
weil halt der Vertrag mit der ARD
nicht verlängert worden ist damals.
Hat seinen Wert,
also was weiß ich,
die Packing Rate von Wirz gestern
bei dem Außenrisspass auf Musiala
ist, glaube ich, ziemlich hoch.
Das bildet...
Das ist auch wieder ein Element,
was damit abgebildet wird.
Ich glaube,
das ist das eine XG.
Erzählt,
brauchst du,
also gerade für Chancenqualität
und um zu sehen,
ob ein Stürmer oder eine Stürmerin
was drauf hat
oder einfach nur Glück hat
oder...
Also,
wenn jemand konstant seine XG
überperformt,
dann sagt das schon was aus.
Was ich schwierig finde,
ist tatsächlich
die Verwendung von den XG
nach einem Spiel,
weil es natürlich
gibt den Begriff des Game State Bias,
also es hängt damit zusammen,
wie das Spiel steht.
Wenn jemand in der zehnten Minute
ein 1-0 macht
mit einem Fernschuss
und der hat einen XG von 0,03,
dann verändert sich die Statik
des Spiels natürlich
und dann ist es wahrscheinlich so,
oder es kann gut passieren,
dass die anderen halt dann
höhere XG haben,
einfach weil sie 20 Mal
aus 20 Metern draufballern,
aber eigentlich liegt es daran,
dass die anderen halt nichts mehr
fürs Spiel tun mussten.
Da kannst du natürlich sagen,
die hatten jetzt die besseren Chancen,
aber dann danach zu sagen,
ja, die hätten das gewinnen müssen,
weil die halt einen XG-Wert
von 1,5 haben
und die anderen von 0,4.
Das ist mir ein bisschen zu einfach.
Also gestern war es zum Beispiel
bei der deutschen Nationalmannschaft,
glaube ich, auch so,
dass die quasi mit dem Füllkrug-Tor
in den XG an der Schweiz
vorbeigezogen sind
und dann sagt man,
ja, war ja verdient,
aber naja,
nimm die 90. weg,
dann kannst du auch sagen,
naja, die Chancenqualität bis dahin.
Wie ist es denn?
Und natürlich,
die Schweizer haben halt dann gesagt,
ja, dann kommt halt mal,
macht mal.
Und von daher ist es,
das ist schon so was,
was schwierig ist.
Zur Frage von Sebastian.
Man muss,
also ich bin da tatsächlich jemand,
der sagt,
ich probiere das alles aus
und schaue mir das alles an
und wenn ein Wert in irgendeiner Form
mir was bringt,
dann ist der interessant.
Also das kann ja auch durchaus sein,
dass für die Art und Weise,
wie wir spielen wollen
oder für die Art und Weise,
wie wir scouten wollen,
ein Wert spannend ist
und für einen anderen aber komplett irrelevant ist.
Also banales Beispiel,
Y-Scout erfasst zum Beispiel
die Beschleunigungen pro 90 Minuten.
Das ist jetzt für eine Mannschaft,
die viel auf Tempo setzt,
relevanter als für eine Mannschaft,
die eben viel Positionsspiel macht.
Und gibt es da Scharlatane,
also auch so inzwischen in diesem Bereich,
die dann da versuchen halt,
ich habe jetzt eine total tolle Datenanalyse
und dann merkt man,
die wollen sich da halt einfach nur
auf den Markt drängen
und Kohle machen,
aber eigentlich,
oder wenn die so schnell überführt,
dass sie gar nicht...
Ich glaube tatsächlich,
dass das was ist,
was man relativ schnell durchschauen kann,
wenn man sich damit mal ein bisschen befasst ist.
Fußball ist natürlich,
also gerade Männer-Profi-Fußball
ist natürlich schon so,
dass man da oft,
sagen wir mal,
ja,
auch mit wenig Ahnung
sehr, sehr lang durchkommt.
Das stimmt.
Danke,
dass du uns nochmal
Grüße
auch mal...
Ich habe jetzt gar nicht uns gemeint.
Ich hoffe.
Nein,
also das ist halt...
Und Fußball lebt halt auch ganz oft davon,
dass man der Meinung,
oder Profifußball bei den Männern
lebt halt auch ganz oft davon,
dass man der Meinung ist,
nur wenn man früher mal Fußball spielen hat können,
kann man das halt auch noch länger.
Also das heißt nicht,
dass...
Grüße.
Nein,
das heißt nicht,
dass jemand,
der früher gespielt hat,
das nicht können kann.
Aber manche.
Es heißt,
manche können es,
es gibt ja auch gute Beispiele davon.
Also man kann ja von Uli Hoeneß an sich halten,
was er will,
aber der war ein ordentlicher Fußballer
und war auch ein ordentlicher Funktionär.
Und es gibt ja auch durchaus viele Trainer,
die ordentliche Spieler waren.
Also so ist es nicht.
Aber es gibt eben auch,
der Automatismus ist halt nicht da.
Und oft ist es so,
dass diejenigen einen Vorteil haben,
Jobs zu kriegen,
obwohl sie die vielleicht gar nicht haben.
Das bringt mich zu der Frage,
die ich unbedingt stellen wollte.
Was hältst du von den ExpertInnen,
die bei der EM im Einsatz sind?
Und also hörst du dir das so an
und denkst dir dann,
also ich mag Aktien davon,
dass die das natürlich auch wieder
für eine andere Zielgruppe
vielleicht aufbereiten müssen.
Das ist immer logisch.
Da geht es viel um Unterhaltung
und nicht jetzt um vielleicht perfekte Partys.
Also ich muss tatsächlich sagen,
also ich finde da,
so blödsinnig,
da hat sich schon was getan.
Also ich finde gerade die,
also wenn man jetzt von den Co-KommentatorInnen spricht,
ja ich darf gendern,
ich bin nicht in der Schule.
Also kommen in safe space.
Dann finde ich es tatsächlich,
also da ist mir jetzt eigentlich kaum jemand
bei den Öffentlich-Rechtlichen negativ aufgefallen
oder auch auf Magenta.
Obwohl Magenta ist teilweise RTL.
Wo kommentiert denn Wolf Fuß?
Ja, aber der ist ja kein,
der ist ja Hauptkommentator,
der ist ja nicht kommentiert.
Ja, es geht mit dem,
die ehemaligen sozusagen.
Genau, also ich finde,
da ist die Auswahl mit Thomas Bräuch,
mit Thomas Hitzelsberger,
mit Almut Schult,
die sind eigentlich...
Haru Balic nicht zu vergessen.
Den habe ich noch gar nicht gehört.
Dessen,
dessen Co-Trainer ist jetzt Co-Trainer beim F10.
Dessen Co-Trainer ist jetzt Co-Trainer beim...
Ah, Dingsbums, okay.
Ja.
Ja, ja.
Also du findest einen Trend zur Besserung.
Das finde ich tatsächlich,
ich finde,
wie du sagst,
das was danach in den Runden ist,
wo man dann über die Verwendung
des Begriffs Spielermaterial streitet
oder auch nicht streitet,
das ist Unterhaltung.
Also ich mag Christoph Kramer,
ich finde das immer sehr, sehr
gehaltvoll, was er sagt.
Ich finde,
das ist, ja,
also das ist so einer,
dem ich gern zuhöre.
Dann gibt es aber eben auch Leute,
denen ich nicht so gern zuhöre.
Aber das ist,
wie gesagt,
meistens ist es dann auch so,
dass ich da dann ausmache.
Jürgen Breyer hat uns zugehört
und hat...
Wie ist denn diese Diskussion
um Spielermaterial ausgegangen?
Das habe ich dann nicht
bis zum Ende verfolgt.
Jürgen Breyer sagte,
man soll es nicht sagen
und dann...
Und dann die anderen zwei
haben, glaube ich,
danach gemeint,
ja,
der Hinweis ist ja berechtigt,
aber soll man jetzt nicht
zu hoch hängen,
soll man nicht als Kritik sehen.
Siehst du?
Sagst du auch Spielermaterial?
Ich hatte das doch erst einmal gesagt.
Habst du das vor dem gleichen Satz
wieder eingefangen?
Ja.
Weil mir ja schon bewusst war,
dass man das eigentlich
nicht sagen darf.
Ja, wobei,
also wenn man es jetzt...
Ich verdrehe jetzt so ein bisschen
die Gegenposition
aus einer Kapitalismuskritik,
die sind ja nichts anderes
als Material,
die Profifußballer
bei den Männern.
Was sind die denn?
Ja, bei den Frauen doch auch,
oder?
Also ich finde da immer noch
einen Unterschied,
so ein bisschen
einen Unterschied schon.
Okay.
Aber sobald's,
sobald's in gewisse Sphären geht schon.
Die philosophische Ebene
haben wir jetzt noch nicht aufgemacht.
Du bist für uns auch bloß
Podcast-Gast-Material.
Das ist...
Grüße auf einen Lea Paulik.
Mhm.
Fernschlüsse hast du erwähnt.
Da gab's auch viel Feedback
seit Beginn der EM.
Ja.
Unter anderem Markus
schreibt uns gerade ja
auf Instagram,
dass wir das unbedingt
ansprechen sollen.
Das Spannende ist,
seit der Einladung
ist genau...
Ich glaub,
eins ist noch gefallen seitdem.
Das hab ich ja auch gedacht.
Meine Antwort,
meine erste...
Also ich hab's tatsächlich,
ich hab die Frage dann
tatsächlich auch in unsere...
Innerhalb unserer
Verbattensgruppe
zum Teil gestellt.
weil das so eine
Analystengeschichte ist,
die ja tatsächlich...
Also irgendwo muss man
kurz nochmal zurückspulen,
weil das ist vielleicht für...
Wir kriegen manchmal Feedback,
es steigen Leute doch noch...
Neu ein.
Neu ein.
Also wenige, glaube ich,
weil, naja,
früher war es vielleicht einfacher,
noch hier einzusteigen.
Aber irgendwann,
hast du gesagt,
Distanzschüsse,
totaler Quatsch,
weil und so weiter.
Ich glaub,
das ist genau die Verknappung,
die auch...
Die Verknappung
aller Dumas ist der bessere Usun.
Weil die Verknappung
ist es natürlich nicht.
Es gibt Momente,
wo ein Distanzschuss sinnvoll ist
und es gibt...
Wenn Geisy am Ball ist,
egal in welcher Position.
Also es ist tatsächlich so,
dass die Torwahrscheinlichkeit
einfach geringer ist,
je weiter weg vom Tor du bist.
Und es gibt dann eben Momente,
wo man sagen muss...
Momente in denen.
Hm?
Momente in denen.
Ja.
Wo?
Ne, wo ist die Verknapp-Sprache?
Momente, in denen man überlegen muss,
ob nicht doch ein Pass
nochmal sinnvoller ist.
Und ich glaube,
das ist eben sowas,
wenn man es sich anschaut,
jetzt bei der EM,
da sind zum einen,
muss man einfach sagen,
ja, manche von den Schüssen
gehen normal nicht rein,
sondern die sind halt abgefälscht.
Zum Teil sieht man ja jetzt
auch schon so den Trend dazu,
dass es eben weniger wird.
Auch, was weiß ich,
da wird mal ein Tor aberkannt,
das ein Fernschuss ist und so weiter.
Aber insgesamt würde man
wahrscheinlich erwarten,
dass der Wert irgendwie
bei, ja, 15 Prozent oder so
oder weniger rauskommt.
und ich glaube,
als Fadi mich eingeladen hat,
war der Wert irgendwie
bei einem Drittel.
Ja.
Seitdem ist es inzwischen,
glaube ich,
15 von 64 oder so,
das ist immer noch viel,
aber es ist schon
auf einem anderen Weg.
Aber das ist dann eben
genau das,
du hast so eine
statistische Varianz,
also es ist halt einfach
mehr oder minder Zufall
am Anfang,
dass sich das ballt
und das gleicht sich jetzt
so über den Lauf des Turniers
einigermaßen aus.
Aber das tut mir
auch so was,
wo ich sage,
da haben mich die
letzten zwei Jahre
schon so ein bisschen
verändert.
Ich würde sagen,
es gibt Momente,
wo ein Distanzschuss
anwürdig ist.
In denen.
Jetzt bin ich da auch.
Bei mir wird das
auch immer angeprangert.
Es gibt Momente,
in denen ein Distanzschuss
absolut sinnvoll ist.
Wenn du lang genug
bei der Stasi,
wirst du zur Stasi.
Das ist tatsächlich so,
also wenn,
und das war dann,
muss man Stasi nochmal
erklären für unsere
Regie.
Ja,
spulen nochmal kurz zurück.
Erst bei Folge 17
einstiegen sind.
Also es ist tatsächlich so,
dass wir haben,
das haben eben dann
innerhalb des Scouting-Verbands
tatsächlich auch so ein bisschen
mal drüber geredet
und wir haben gesagt,
eine Tendenz könnte sein
oder eine Erklärung könnte sein,
dass die Gegner sich
etwas tiefer in den Strafraum stellen
und dadurch hast du davor
mehr Platz und je mehr Platz
du hast,
desto wahrscheinlicher ist,
dass das Ding reingeht,
desto wahrscheinlicher ist auch
das Ding,
dass es abgefälscht wird
und dann ist es eben so,
das könnte dazu führen,
dass es mehr Fernschusstore gibt
und in dem Moment,
wo die,
der Strafraum,
nicht die Box,
ich versuche
normaldeutsch zu reden,
wo der Strafraum
mit vielen Defensivspielern
oder Spielerinnen besetzt ist,
ist es so,
dass manchmal der Schuss
tatsächlich die beste Option ist,
weil alles andere
einen geringeren
Expected Threat Wert hat,
also die Weiterentwicklung
des XG wäre quasi
der Expected Threat,
also alles andere
ist weniger gefährlich
als dieser Schuss.
Expected Threat wäre
ein cooler Name
für so eine Black Metal Band.
Ja.
Was ist das für eine
Weiterentwicklung?
Also,
die Weiterentwicklung
sagt quasi,
du hast
jedem,
du weißt
jedem
so einem Quadranten
auf dem Feld
einen Wert zu
und der Wert ist quasi,
wenn ich den Ball
da hinbringe,
steigert der Threat Wert sich
oder verringert sich,
wenn ich zurückspiele,
aber wenn eben vorne
alles blockiert ist,
dann ist eben
der Versuch zu schießen
der wertvollste.
Also bei Spotify
gibt es zumindest
noch keine Band
mit dem Namen.
Wir hätten noch die Chance,
jetzt auf unsere alten Tage
eine Black Metal Band
namens Expected Threat
zu gründen.
Ich war beim Training
der Spielförderung
Kreuter Fürth
und habe Alexander Zoninger
gefragt,
ob er jetzt
Distanzschüsse mehr
in sein Training
einbauen wird
und er sah mich
ähnlich müde an,
müde lächelnd,
wie du wahrscheinlich
Fadi müde lächelnd
angeschaut hast,
als er dich
zu dem Thema
Vor allem schauen wir dich
gerade alle müde lächelnd an.
Und er meinte,
nee,
natürlich nicht,
aber das ist halt auch,
dass er meinte,
also erstens natürlich
immer nochmal so ein bisschen
vielleicht Faktor Zufall,
wie das in so einem Turnier,
wo jetzt ja auch die
Stichprobengröße kleiner ist,
als auf eine Saison gerechnet.
Also so interpretiere ich ihn
jetzt mal,
ich versetz es heute einfach mal.
Hat Alexander Zoninger
wirklich das Wort
Stichprobengröße verwendet?
Lost in Translation.
Und er meinte halt auch,
ja,
dass er das Gefühl hat,
dass viele Mannschaften
da tatsächlich nochmal tiefer stehen
und die Innenverteidiger
noch mehr versuchen,
da irgendwelche Passwege
oder sowas wegzunehmen
und dass es dann natürlich
eben darauf hinausläuft,
dass du dann vielleicht
eher mal den Distanzschutz wählst
als...
Eins zu eins
unsere Erklärung.
Ja.
Und warum ist das so?
Warum stehen die tiefer?
Weil ihr Positionsspiel
so...
Nein,
weil teilweise wird es halt einfach auch,
wird man oft auch mal reingedrückt
und steht dann halt einfach
oder sagt,
ich verzog,
kriege ich das verteidigt,
weil spieltheoretisch
ist es natürlich so,
dass eine Niederlage in so
Turnieren,
wo du nur drei Spiele hast,
bis die erste Entscheidung fällt,
wiegt natürlich viel schwerer
als irgendwie in irgendeiner Form,
wenn du einen Punkt holst,
weil der andere ja dann
auch nur einen Punkt holt
und so weiter.
Alexander Zoniger meinte auch,
er hat noch nichts Innovatives
gesehen bei dieser EM.
Hast du irgendwas Innovatives gesehen?
Ne.
Also da würde ich,
bin ich wieder bei ihm.
Also ich würde jetzt sagen,
hm.
Ist vielleicht so ein Turnier,
wie du es gerade schon beschrieben hast,
auch nicht der Zeitpunkt
für Innovationen.
Also da ist tatsächlich auch,
also da muss ich jetzt dann auch
halt auch sagen,
ähm.
Trend geht zum Eigentor.
Ja,
wobei das bei der letzten
waren es ja glaube ich noch mehr.
Da ist ja noch nicht drum.
Ja,
schauen wir mal.
Ähm,
ich glaube tatsächlich die Qualität,
also es ist so,
wer wird,
jetzt muss ich wieder ausholen,
äh,
wer wird Nationaltrainer?
Das ist ja meistens,
da ist Deutschland,
sind Deutschland und Österreich
jetzt tatsächlich so ein bisschen
die Ausnahmen,
das sind ja meistens
nicht unbedingt
die gefragtesten Trainer.
Grüße nach England.
Ja,
große Grüße,
also da.
Ja.
Ähm,
ich denke immer,
was weiß ich,
England mit Ralf Rangnick,
die würden alles
tot spielen.
Es ist eine Schande.
Ja,
ähm,
also,
und dadurch ist natürlich,
sagen wir mal auch,
die Wahrscheinlichkeit,
dass da irgendwas Innovatives
passiert,
schon nicht so wahnsinnig groß.
Und dann kommt eben noch
dieses,
der Risikofaktor dazu.
Wenn du dir auch die letzten
Turniere anschaust,
also auch,
auch ein Frankreich spielt ja,
obwohl sie eigentlich
massiv Offensivtalent haben
unter Dechamp
immer eigentlich
richtig unangenehmen,
also,
für den neutralen Zuschauer
unangenehmen.
Ich kann jede Entscheidung
da nachvollziehen,
weil es eben nur so wenige
Spiele sind
und da gewinnt halt
normalerweise eher die Mannschaft
mit der guten Defensive
als mit der guten Offensive.
Entschuldigung.
Ähm,
und dementsprechend glaube ich
auch nicht,
dass das unbedingt
der Ort ist,
wo du jetzt Innovationen
sehen kannst,
so Nationalmannschaftsturniere,
sondern da würde ich
tatsächlich eher denken,
dass es
im Vereinsfußball...
Das ist ja auch weniger
Vorbereitungszeit
und du kannst halt
nicht eine Mannschaft
so vielleicht dein System
drüber stülpen,
weil du ja Leute
aus sehr vielen Systemen
kriegst.
Da müsste ja dann
eigentlich,
wir sind jetzt immer wieder
bei Österreich,
da müsste ja eigentlich
Österreich funktionieren,
weil die fast alle
RB-Schule sind
und darf man bei RB
von Material
und Dosenfabrik
und was weiß ich.
Da darf man bei allen
Beteiligten von...
Weiß ich nicht.
Also seid ihr...
Das ist auf Ropse.
Aber...
Der ist ja jetzt bei Rapid.
Ja.
Warum gibt es deinen Verband?
Gibt es in Deutschland
noch nicht ausreichend
Verbände,
Arbeitskreise?
Im Scouting
gab es gar keinen.
Ja.
Das ist das...
Also es ist quasi so,
du hast einen Verband
für Fußballlehrer,
in England gibt es auch einen
für Sportdirektoren
und so weiter.
Da gibt es auch einen
für Scouting
und wir haben eben festgestellt,
dass es das nicht gibt
und es gibt...
Bei den Trainern
gibt es auch Lizenzen,
bei den Torwarttrainern
gibt es Lizenzen
und beim Scouting
gibt es eben gar nichts davon.
Und das war so ein bisschen
der Ausgangspunkt
unserer Überlegung,
dass wir gesagt haben,
wir wollen uns da
in irgendeiner Form organisieren.
Zum einen eben,
um Know-how auszutauschen,
zum anderen,
um sich einfach zu vernetzen,
zum anderen aber auch eben für...
Das Ziel muss jetzt
nicht unbedingt sein,
dass du A-Lizenz,
B-Lizenz,
C-Lizenz
wie bei den Trainern hast,
aber dass du
zentral
Fortbildungsmöglichkeiten
anbietest,
weil das momentan
schon noch so ist,
dass das mehr oder minder
bei privaten Instituten
so ein bisschen ist,
dass es zum Teil
bei den Datenanbietern liegt.
Der FC Barcelona
hat eine eigene Akademie,
die verlangen dann auch
ordentlich Geld dafür.
Also das gibt es,
aber es gibt eben
diese Organisation
nicht so wirklich
und zum anderen
ist es tatsächlich auch,
weil da bin ich jetzt
weniger von betroffen,
aber es gibt natürlich
auch freiberufliche Scouts
oder Honorar-Scouts
und da dann quasi auch
sagen wir mal
Rechtssicherheit
und Rechtsberatung
in irgendeiner Form zu haben,
ist schon auch wichtig.
Wie viele Menschen
machen da mit bei euch?
Wir sind...
Momentan sind wir bei
150, 170.
Ziel ist so
relativ bald
bei den 200, 250 zu landen
und wir sprechen da
momentan eigentlich alle
in irgendeiner Form an,
die im Scouting sind,
Scouts und Analysten
eigentlich größtenteils.
Ich glaube,
der bekannteste mit drin
oder die bekanntesten Namen
sind zum Beispiel
Marc Arnold,
der bei Braunschweig war,
Boris Nodzon,
der bei Lautern war,
Timon Pauls,
der bei Hertha ist,
Max Legert,
der bei Bayern und Basel war.
Und Florian Zinger,
der beim 1. FC
in Umburg Fußball war.
Bist du der größte Freak
in der Gruppe?
Nein.
Nein.
Okay.
Bei weitem nicht?
Ich weiß nicht,
ob bei weitem nicht,
aber also ...
Bist du der Einzige,
der kein Geld kriegt?
Ich kriege Geld.
Tatsächlich.
Nicht viel,
aber ich kriege Geld.
Schade,
jetzt ist dieser Running Gags vorbei.
Ich habe tatsächlich,
glaube ich,
beim Verlag hier
ähnlich lang auf mein Geld
gewartet,
aber ich kriege Geld,
ist alles gut.
Wie ist eure Weihnachtsfeier?
Oder seid ihr,
ich habe gerade nicht ganz zugehört,
ab seit wann gibt es euch?
Vom Verband.
Es gab noch keine Weihnachtsfeier.
Nee,
wir haben uns im November
erst gegründet.
Ach so.
Da gab es nicht sofort.
Hätten wir gleich zwei
für eine Weihnachtsfeier.
Sind da die Daten-Scouts
in der Mehrzahl
oder die
Dieter-Nüssing-Style-Scouts,
die irgendwo ins Saarland fahren
und sich Spieler anschauen
und dann mit Bundesligaspielern
aus Dörfern zurückkommen?
Hände voll.
Ich glaube,
die Unterscheidung gibt es
in der Form eigentlich kaum mehr.
Also,
dass jemand wirklich
nur,
da ist Dieter tatsächlich
eine der
Cory-Fan und der Ausnahme noch.
Ansonsten ist schon viel
im Scouting so,
dass du beides
in irgendeiner Form machen kannst.
Es ist schon noch so,
dass, glaube ich,
wenn ich es überblicke,
ist es schon noch meistens so,
dass das Live-Scouting
und das Video-Scouting
vorwiegt.
Aber,
dass jemand sagt,
ich mache damit gar nichts,
da disqualifiziert er sich
in der Regel
relativ schnell selber.
Wie ist es in Deutschland
inzwischen so?
Wie nimmst du das wahr?
Wird es tatsächlich
immer wichtiger
im deutschen Fußball,
dass Zahlen, Daten...
Es ist ein Element
und ich glaube,
das ist ja auch das,
was ich vorhin so versucht habe,
so ein bisschen auch
in unserer Spielerinnen-Scouting-
Art und Weise zu zeigen.
Es ist halt ein Element,
das du bedienen musst,
um ein ganzheitliches Bild
zu kriegen.
Aber es ist nicht so,
dass jetzt...
Also, ich glaube nicht,
dass wir an den Punkt kommen,
wo wir irgendwie in der MLB sind
oder ich glaube,
in der NHL ist jetzt
so ein alter...
Alter,
in Carolina,
so jemand,
der quasi fast aus der
Blogger-Szene kommt,
zum General Manager geworden.
Also,
so ein richtiger Daten-Nerd.
Also,
ich glaube,
da sind wir schon noch
ein ganzes Stück von weg.
Muss auch gar nicht unbedingt
das sein,
weil zu sowas natürlich
noch viel, viel mehr gehört
als nur das Beherrschen
der Daten.
aber ich glaube schon,
dass es mehr und mehr was wird,
was halt einfach zum Portfolio
dazugehört.
Es sind da viele Biografien
in diesem Verband,
die deiner ähneln,
also zumindest zu dem Weg
in den Fußball.
Nee.
Nee.
Nee.
Nee.
Also,
da bin ich schon noch...
Es ist schon noch ein sehr,
sehr,
ja,
vielleicht nicht einzigartiger Weg,
aber es ist schon ein Weg,
wo ich sage,
der ist jetzt nicht so,
kommt nicht so häufig vor.
Das heißt,
die anderen sind Ex-Spieler,
die auf gewissem Niveau...
Nee,
das nicht.
Also,
zum Teil ja,
aber zum Teil sind es halt einfach
auch Leute,
die aus der Sportwissenschaft
kommen oder so.
Ich gehe mal davon aus,
dass so Jubelarten
nicht erfasst werden
in Daten.
Bei der EM verfolge ich
einen Trend zum Knie-Jubler.
Alle springen nach ihrem Tor
und machen halt dann,
je nachdem,
wie gut,
wie nass der Rasen
gerade noch ist,
entweder einen langen
Weg zur Außenlinie
oder stoppen abrupt ab.
und Rasen kaputt
und Knie vielleicht auch.
Die Abkreuzabbiegung
habe ich nicht kommen sehen.
Ich bin auch,
ich bin da so auch gespannt.
Wirklich,
wirklich sehr gespannt.
Woher glaubt ihr,
kommt das?
Dass plötzlich alle wieder
diesen,
ich laufe die Kurve
und dann springe ich
auf die Knie,
wo sich doch mal,
nicht wo,
bei diesem Jubel
hat sich doch mal,
war es ein Hamburger Spieler?
Irgendwer hat sich das Kreuzband
doch erst vor wenigen Jahren
hat.
Nikolai Müller.
Ja,
genau.
Also spätestens da
hätte ich mir als Spieler gedacht,
okay,
niemals.
War das denn eine gesprungene
Schraube bei Nikolai Müller?
Ja,
es war irgendwie,
war doch nicht auf den Knien.
War so eine Land,
ich glaube eine
verbockte Landung,
aber es ist,
ja.
Also jedes Mal denke ich mir
wieder so,
das sieht nicht gut aus.
Wenn wir das vor allem so
abrupt abstoppen
und so im Rasen
denken bleiben,
krass.
aber gut,
also,
das ist der neue Jubel.
Vielleicht ist es einfach
der Jubel,
wo man sich noch denkt,
da werde ich nicht bestraft für.
Weil wir meinen
Trikot ausziehen,
ist gelb
und was weiß ich,
Zaun klettern darfst du auch nicht
und provozieren darfst du auch nichts.
Ja,
es wirkt irgendwie emotionaler
halt als Spieler,
die vielleicht in der Saison
dann gerade ihr neuntes Tor
halt machen
und dann halt so ein bisschen
in die Kurve drehen
und irgendwas zeigen
oder so,
sondern vielleicht ist das
auf der Ebene.
Die Stakes sind eben auch höher.
Jetzt kannst du wieder schauen.
Nee,
du hast uns da hingekriegt.
Du hast uns in die Kurve
zum Kuhlen gebracht.
Du hast uns an der Hand.
Für uns.
Erstens,
du nimmst jetzt einen Sportvorstand,
der, glaube ich,
mit Zahlen und Daten
nicht so unbedingt fremdelt
wie vielleicht sein Vorgänger.
Oder wir.
Oder wir.
Gab es schon mal Anfragen,
ob du das nicht noch nebenbei
für die Männer mitmachen könntest?
Es gibt einen guten Grund,
warum ich bei den Frauen bin.
Der wäre?
Der wäre,
Osman.
Das heißt,
müsste Osman Sportvorstand werden,
dann würdest du.
Das ist Fadis Agenda.
Das ist nicht meine Agenda.
Aber wir wissen ja,
dass Fadis Vorhersagen
immer so vier Jahre brauchen.
Ja, genau.
Aber ist das jetzt für mich
oder gegen mich eigentlich?
Das weiß ich auch nicht.
Du hast halt langfristig Erfolg.
Wir werden jetzt,
ich glaube,
Jotti hat jetzt
bei den Männern genug zu tun.
Der muss sich jetzt,
also das ist was.
Aber wir werden es
auf jeden Fall mal austauschen.
Also das ist völlig klar.
Hast du das Gefühl,
dass sich da was ändert
gerade am Pfalzener?
War ja auch mit durch
die Besetzung jetzt
des Trainerteams,
wo ja auch ein paar Positionen
ausgewechselt wurden
und neue Leute kommen.
Ich muss kurz vorher einschieben,
dass Flo Zenger und ich
ausgemacht haben,
wie wir denn
wirklich überhaupt nicht
über den ersten
letzten Rücken.
Ich weiß.
Ich wollte jetzt so eine
schöne diplomatische
Antwort finden.
Da ist es nicht mein,
also da kriege ich zu wenig mit,
weil ich viel von zu Hause arbeite.
Bringen, von daher ist alles gut.
Nein, ist aber tatsächlich so.
Also ich glaube,
man muss da einfach
dem Ganzen jetzt erstmal
Zeit geben und dann gucken.
Ich kann es ja immer
ganz unbedarft
von außen betrachten.
Es wirkte jetzt so,
ich hatte dauernd das Gefühl,
okay, es müssen jetzt
vielleicht Leute gehen
und dafür kommen neue,
aber gefühlt bleiben irgendwie
fast alle und kommen
noch neue dazu.
Also hat man jetzt einfach gesagt.
Zwei sind weg
und zwei sind neu.
Echt?
War die Rechnung genauso?
Okay, ich dachte,
das wäre noch anders.
Also für mich wirkte das,
als wäre es jetzt nochmal
so ein personelles Upgrade.
Also halt, glaube ich,
vom Organigramm
ein bisschen anders angeordnet.
Hannes, nee,
Weber heißt der, glaube ich,
noch nicht den Namen so drin.
Head of Performance,
der das Ganze
so ein bisschen verantwortet,
übergeordnet,
als übergeordnete Instanz,
Athletik, Ernährung,
Rehabilitation,
medizinischer Bereich.
Also das ist ja, glaube ich,
neu in dem Organigramm,
dass da jemand
so ein bisschen oben drüber steht.
Und Jens Bauer
ist normaler Co-Trainer
und Jerome Polenz,
der Co-Trainer war,
macht ja jetzt dann
die Co-Trainer-Analyse
und dafür ist ja
Maurizio Zoccolan immer da.
Und der Reha-Trainer,
Konditionstrainer,
wurde halt ausgetauscht.
Aber von der reinen
Kopfzahl her
ist es gleich.
Können wir von den
Personen
mehr erwarten
als bisher?
Oder fehlt uns da
die Expertise?
Das musst du jetzt
länger beantworten.
Wir reden jetzt ja quasi
nicht über den Club.
Wir reden ja nur
über die Menschen.
Wir reden nur
über die Leute.
Wir lassen sie mal arbeiten.
Das höre ich in letzter Zeit
sehr häufig.
Lass sie doch jetzt mal arbeiten.
Na ja, dann lassen wir sie mal arbeiten.
Wir lassen sie mal arbeiten
und dann sprechen wir uns
im Oktober wieder.
Ja, ja, ja.
Sonst noch irgendwelche
Neuerungen?
Der Flo muss ja dann dazu,
kann er ja sich auch enthalten,
aber immer noch nicht so
wirklich so der Transfermarkt
in Schwung gekommen.
Es gibt ein Gerücht
über einen griechischen
Mittelstürmer.
Stefanos Simas?
Gibt es ja.
den der Club wohl
tatsächlich ganz gerne
haben würde?
18 Jahre jung.
Und er würde wohl
auch ganz gern.
Und die Frage ist halt noch,
was Pauk Saloniki will.
Gibt es da einen
Goal Impact Wert?
Der ist glaube ich gut, oder?
Also,
ich müsste jetzt nachschauen,
aber ich werde jetzt
meinen letzten Credit,
den ich momentan habe,
zum Nachgucken
nicht für einen
Mannerspieler verwenden.
Ich habe mir tatsächlich
von dem Spieler
die Schusskarte angeguckt.
Die sieht ziemlich gut aus.
Okay.
Deinen letzten Credit,
den du da hast,
das heißt,
du musst dann da immer so
wie Automaten
für München reinwirfen.
So kann man sich
es tatsächlich vorstellen.
Man wirft die virtuelle Münze ein
und dann kriegt man
eine Grafik ausgesprochen.
Und der Oschmann sagt,
sag mal,
Zenger,
hier waren auch noch
irgendwie 100 Euro
in meiner Schublade.
Hast du die verjubelt
bei der Ombau?
Irgendwelche
Siebt-Klassiken.
Wie hat sich denn
euer Etat verändert
in diesem Erstliga-Jahr?
Also,
du musst keine Zahlen nennen,
aber vielleicht so in etwa,
gibt dir,
wie viel mehr Geld
gibt dir
für solche Anbieter,
außer dem du da
dein Unwesen treibst?
Oder kann man es
ungefähr so
prozentual
was vom Gesamtetat?
Oh ne,
keine Ahnung,
weil ich nicht weiß,
was der Gesamtetat tatsächlich,
also ich habe so eine Hausnummer,
aber das weiß ich tatsächlich nicht.
Aber also,
ich kann sagen,
ich gehe zu Osmann und sage,
ich hätte es gern
und dann sagt Osmann,
entweder spinnst du,
so viel Geld haben wir nicht
oder er sagt,
ja,
mach mal.
Wir verkaufen halt Lea Paulig
und dann
ist wieder was da.
Kannst noch einmal drei Monate
Credits einschmeißen.
Nein.
Apropos Lea Paulig noch mal,
sie hat empfohlen die L-Bar
beim kulinarischen Teil,
da war ja nicht ganz klar,
wo es ist,
es ist tatsächlich Johannes
und ich weiß immer nicht,
ob sie,
also sie heißt L-Bar
und sie hat die Form eines Ls
und ich weiß bis heute
halt einfach immer nicht,
ob sie halt L-Bar
einfach so vom Namen heißt
oder nach dem L,
das ist ein bisschen wie mit
Song 2 vom Blur,
wo immer niemand weiß,
heißt der jetzt so,
weil er der zweite ist
auf dem Album
oder weil er zwei Minuten lang ist.
Insofern.
Das weiß ich nicht mal,
Benny Wolf?
Ich glaube,
er hat eine Meinung dazu
oder haben wir vielleicht
hier auch schon mal
darüber gesprochen
und haben es dann
wieder falsch gesagt oder so.
Ich gehe mal demnächst
in die L-Bar
und frage mal.
Du warst noch nicht dort?
Ich war schon mal dort.
Und?
Kannst du es bestätigen,
dass das Essen gut ist?
Ja, ich finde es auf jeden Fall okay.
Es ist halt als
weitestgehend Vegetarier
nicht so viel dann,
also da gibt es natürlich schon
auch viele vegetarische Tapas,
aber irgendwie fehlt dann,
dann finde ich was.
so.
Ja,
immer die schönen.
Es gibt jetzt einen
Zimtschneckenladen in Nürnberg.
Schreibt mir mal nicht
auf.
Ist das dieses
Franchise-Ding?
Ich habe keine Ahnung.
Da hatten wir schon mal was.
Also ich fand es,
ich hatte so ein Pistazien-Ding,
das fand ich echt gut,
aber ich glaube,
das ist tatsächlich eher so,
du zahlst ein bisschen
für den Hype mit.
Ja, es sieht sehr danach aus,
weil sie hat unter anderem
fotografiert Lemon Roll,
fluffiger Teig mit unserer
Lemon Ricotta Cream
nach eigener Rezeptur,
getoppt mit unserer
erfrischenden Lemon Cream
und knackigen Lemon Pearls.
Wäre das was für dich,
Uli?
Nein.
Sind es die in diesen Glitzerboxen,
oder?
Ich weiß nicht,
es gibt auch Salted Caramel Roll.
Ja, das gibt es ja irgendwie immer,
aber jetzt machen wir uns noch lustig
über den Hype und den Dreiern
fragen wir dann hier im Podcast
eure Top 3
Zimtschnecken-Varianten
und machen ja Voting
und so weiter und so fort.
Okay, bevor der Kolotze,
warum auch immer,
es wird auf immer sein Rätsel bleiben,
zu diesem Knietor-Jubel gekommen ist.
Willst du nochmal zusammenfassen,
warum ihr diesen Verband habt,
was ihr damit bezweckt?
Also ihr wollt auch da
eine Vergleichbarkeit herstellen?
Ja, wir wollen eine Vergleichbarkeit herstellen,
wir wollen einfach eine Vernetzung,
eine Organisation,
so ein Verband,
natürlich ist dann langfristig
auch irgendwann mal das Ziel,
irgendwie mit dem DFB zusammenzuarbeiten,
auch so ein bisschen eine Standardsetzung,
dass du Fortbildungen anbieten kannst
und so weiter.
Und tatsächlich geht es auch ein bisschen
um Rechtssicherheit,
also wirklich auch im Sinn von,
da mache ich mich vielleicht
bei meinem eigenen Verein unbeliebt,
aber dass du nicht,
also ich glaube nicht,
dass die das machen,
aber es gibt Vereine,
die halt Scouts,
was weiß ich,
sechs Stunden irgendwo hinschicken
und sagen,
die müssen aber am selben Tag
noch wieder zurückkommen,
weil sie keine Übernachtung zahlen,
also es gibt halt irgendwann
einen Punkt,
wo der Arbeitsschutz greift
und das sehen manche Vereine
eben nicht so.
Also seid ihr eine Gewerkschaft,
eher Klassenkampf?
Also es hat,
ich glaube tatsächlich,
dass es in England
auch ein bisschen in die Richtung geht,
also es hat gewerkschaftliche Züge,
natürlich,
ich meine es jetzt nicht so,
dass wir irgendwie Gehaltsverhandlungen haben,
aber diese rechtliche...
Weihnachtsfeier,
sage ich nur,
Weihnachtsfeier ist wichtig.
Also wegen eines Streiks
der Scouts
muss die diesjährige Bundesliga-Saison
in vier Wochen verschoben werden,
so wie die Hollywood-Autoren
liegen irgendwelche Staffeln auf Eis.
Dann gibt es dann irgendwelche Streikbrecher.
Ja genau,
kriegt Dieter Hecking wieder einen Job
oder so.
Ja, das spielen halt
absolute Graupen,
dann halt,
weil die Scouts quasi
niemanden mehr ausgewählt haben.
Und du merkst nicht immer einen Unterschied.
Wie bei den Hollywood-DrehbuchschreiberInnen,
dass dann so
irgendwelche Vereine,
die gerade noch super waren,
sind dann plötzlich
eineinhalb Jahre lang
kompletter Müll.
Schön.
Freue ich mich ein wenig drauf.
Ja.
Hast du,
welche Position hast du
in diesem Verband?
Also ich bin...
Hast du einen Posten?
Kassenwart.
Nee, ich bin
zusammen mit
Max Legert
und Timon Pauls
im Aufnahmeausschuss.
Also wir schauen uns an,
ob das tatsächlich,
der sich da bewirbt...
Ihr scoutet.
Ihr scoutet.
Ihr scoutet.
Nein, da geht es darum,
dass sich halt,
also tatsächlich keine Spielerberater
oder so
Teil dieses Verbands
werden wollen,
damit die einfach
die Kontakte abgreifen.
Das muss,
das filtern.
Und zum anderen
im Verbandsausschuss.
Der Verbandsausschuss
ist so ein bisschen
das Gegengewicht
zum Vorstand,
der dann quasi
auch so ein bisschen
Kontrolle ist übertrieben,
aber der halt
ein Gegengewicht
dann auch noch darstellt.
Wie viele Stunden
hat dein Tag?
24,
so wie immer.
Immer erstaunlich,
was andere Leute
in 24 Stunden
alles so machen.
Also ich habe,
das ist tatsächlich
auch noch was,
was ich in den letzten,
jetzt wird es persönlich,
in den letzten zwei Jahren
genannt habe.
Ich habe einfach ADHS
und das ist diagnostiziert
und das spielt tatsächlich
eine Rolle.
also das,
weil ADHS-Menschen
haben zum Beispiel
einen Hyperfokus,
das heißt,
die sind halt einfach,
wenn du mal wo drin bist,
bist du halt einfach drin.
Den hat ja sonst keiner,
würde ich sagen.
Nicht wirklich,
aber warum ist das
so spät erst
diagnostiziert worden?
Ja,
weil ich halt immer gedacht habe,
das ist normal,
bis ich dann mal,
bis wir dann mal
gemerkt haben,
dass es nicht normal ist.
Und ist es ein Glück
oder ein Pech,
dass das so spät
diagnostiziert wurde
und du zum Beispiel
vielleicht nicht,
wie es anderen Menschen
passiert ist,
in der Schule
irgendwie ruhig
gestellt worden bist.
Ich weiß gar nicht,
oder bist du ruhig
gestellt worden
und weißt es nicht.
Nein,
aber ich glaube tatsächlich,
ich bin ja in den
frühen 80ern geboren,
ich glaube,
da hätte man niemanden
ruhig gestellt,
weil die Diagnostik
einfach gar nicht so weit war,
dass man das findet.
Ich weiß es nicht.
Ja,
ich meine,
das wurde halt vielleicht
nicht als ADHS gezeigt.
Ja,
ja,
genau.
Also es gab schon Momente,
also das ist dann tatsächlich
sowas,
was man im Nachhinein
dann erst feststellt.
Also ich habe teilweise
halt einfach
in der ersten Klasse
Unterricht geschmissen.
Also mich so aufgeführt,
wo es halt einfach,
mir war langweilig
oder sonst irgendwas.
Ein Systemsprenger.
Ja,
das ist nett,
also ich glaube tatsächlich,
meine Mutter hat mir
dann irgendwann mal erzählt,
ja,
also wenn du,
wenn du andere
Klassenlehrerinnen gehabt
hättest in der ersten Klasse,
wärst du halt auf der
Förderschule gelandet,
weil du so auffällig warst.
Aber meine Erinnerung
ist da nicht so ausgeprägt,
aber an sich.
Ich würde dich heute noch
auf die Förderschule schmeißen,
weil du so auffällig bist.
Aber gut,
das ist ja wieder
ein anderes Thema.
Aber eine Förderschule
für Scouts.
Gibt es das vielleicht noch?
Ja,
das ist ja,
die Fortbildungen sind ja
das Ziel des Verbandes.
Ja,
okay.
Ja.
Also,
ich glaube,
ich glaube...
Und bist du jetzt
so ruhiggestellt?
Nein.
Nein.
Also ich habe mich,
aber ich habe mich bewusst
dagegen entschieden.
Also mein Therapeut hat
tatsächlich gemeint,
also wir sind an dem Punkt,
wo das ADHS eigentlich
so schwer ist,
dass man das durchaus
mit Medikamenten machen könnte,
aber ich will es einfach nicht,
weil ich ein bisschen
auch Angst davor habe,
dass eben dann
mein Tag tatsächlich
nur noch 24 Stunden.
Und das...
Also...
Spannende Frage.
Was denn?
Ja,
also wie man dann
quasi damit umgeht
und also wenn man es
vor allem jetzt nicht
als Kind oder so,
sondern wenn man ja dann
sein Leben
vollkommen eingerichtet hat.
Genau.
Also das ist tatsächlich so,
ich bin...
Ich habe immer gedacht,
das ist normal.
Meine Frau hat manchmal gemeint,
das ist vielleicht
nicht so ganz normal.
und jetzt ist es aber so,
also es ist halt,
man geht halt damit um
in irgendeiner Form
und man hat dann,
ja,
man versucht es,
also manchmal nervt es schon,
wenn so der Kopf
gar nicht ruhig sein will
oder man nachts
irgendwie noch irgendwie...
Scoutet.
Ja, genau,
so überlegt,
ja,
na Mensch,
das wäre es noch
und das wäre es noch.
Also das ist tatsächlich was,
aber andererseits
möchte ich also zum Beispiel
wirklich diesen Hyperfokus
nicht missen,
weil das wirklich so was ist,
wo ich sage,
wenn man sich mal komplett
in was reinversetzen kann
und dann halt teilweise auch
in drei Stunden Arbeit erledigt,
wo man normalerweise
zehn oder 15 für brauchen würde,
dann ist das schon auch gut.
Daran muss ich gerade denken,
weil ja tatsächlich
in der Gesellschaft
für ganz viele Sachen
so eine Vergleichbarkeit
geschaffen wurde,
die aber halt kaum berücksichtigt,
welchen Hintergrund
du so hast.
Also und das halt ja tatsächlich,
also was weiß ich,
andere schaffen vielleicht
weniger in der Zeit
und je nachdem,
wo du dir jedes Level ansetzt,
wer ist die Vergleichsgröße,
ist das nicht so einfach,
glaube ich.
Also so weder in die eine
noch in die andere Richtung
vielleicht hält er das Stuhl.
Wie bist du denn auf die Idee gekommen,
das dann nochmal untersuchen zu wollen
und wie untersucht man sowas?
Da gibt es tatsächlich
beim Therapeuten
oder beim Psychotherapeuten,
beim Psychologen gibt es Tests
und da gibt es einen Interviewtest
und es gibt eine Selbsteinschätzung
und die wird eben verglichen.
Also draufgekommen,
ich bin gar nicht draufgekommen,
ich war wegen
was ganz was anderem
beim Therapeuten,
hab gesagt,
hast du gescoutet?
Nee, ich hab einfach für mich gesagt,
ich brauch da einfach
ein bisschen Unterstützung
und dann hat der gemeint,
bevor wir da
in irgendeine Richtung weitermachen,
haben sie da mal
schon mal drüber nachgedacht
und dann hab ich gesagt,
eigentlich gar nicht,
das war mir noch nie
und dann haben wir eben getestet
und dann hat er gemeint,
also schauen Sie mal,
das ist so jenseits,
also die Daten sind so,
dass es jenseits
aller Skalen ist,
da sollte man was machen.
Und hast du gesagt,
auch diese Daten
gebe ich überhaupt nicht.
Da stoßen jetzt die Daten
an ihre natürliche Kälte.
Sollten wir das auch mal machen.
Würdest du auf den ersten Blick
sagen, von uns ist irgendjemand
ADHS verdächtig?
Nee, ne?
Nee.
Aber es ist ganz spannend,
dass ADHSler nachgesagt wird,
dass sie andere ADHSler erkennen.
Okay.
Aber das weiß ich nicht,
ob das mit den Daten belegbar ist.
Also das nachts wachliegen
und man könnte noch und so weiter,
das habe ich schon auch,
aber das geht wahrscheinlich
auch ohne ADHS.
Das geht, glaube ich, auch ohne.
Am Wochenende lag ich auch
sehr viel wach.
Du warst in Wien?
Ja.
Auf sieben Stunden Schlaf
habe ich es immerhin.
Eine Woche nach mir.
Du warst,
ja stimmt,
du warst beim 1. FC Nr.
U20 beim Fast-Zuschauer-Rekord-Spiel.
Auf Clubebene war es ein Rekord.
Ja?
Ja.
Okay, irgendwo hatte ich dann mal
eine Überschrift.
In Österreich war es,
also für Österreich an sich
hält die österreichische
Frauennationalmannschaft
weiterhin den Rekord
mit, glaube ich,
10.050.
Okay.
Und wir hatten
im Allianz
7.289 oder so.
Aber es war auf Clubebene
eben der Rekord
mehr als verdoppelt,
den auch Rapid hielt.
Und die U20 einzuladen
war eine gute Idee
des 1. FC Nürnberg,
weil die sich schon
als etwas überlegen entpunktet.
Eine gute Idee
von Rapid Wien.
Ja, genau.
Also, ja,
war eine gute Idee
von Rapid Wien,
weil es halt einfach auch
ein schöner Abschluss
für die Mannschaft war.
Ja.
Und es war dann
ein Spiel,
wo man sich auf Augenhöhe
mehr oder minder begegnet.
Unsere Chancenverwertung
war ein bisschen besser
und der XG-Wert von uns
war auch höher.
Da geht man ja nichts drauf
nach einem Spiel.
Auch für ein einzelnes Spiel
nicht unbedingt.
Wir waren Expected Rats
in Wien.
Ja.
Wo habt ihr euch denn
so rumgetrieben?
Meiner Meinung nach
zu lange am Prater?
Grüße an Jochen.
Ja, Prater ist man eigentlich
immer zu lange.
Ja, wir waren auch viel
im Park und so,
was bei dem Wetter
schon auch ganz okay war.
Wir waren neun Menschen
und eine Gruppe
von neun Menschen
in eine Richtung
zu lenken,
wenn man nicht gerade
eine Fußballmannschaft ist,
die einen klaren Plan hat.
Von vornherein
ist es nicht so ganz leicht,
haben wir festgestellt.
Aber es war trotzdem sehr schön.
Nur viel geschlafen
habe ich eben nicht
und die Hinfahrt war
ein wenig arg.
Es hat einen
junggesellenden Abschied
geraten.
Unter anderem, ja.
Und vor allem
fuhr erstmal der Zug nicht,
dann mussten wir
in eine andere Verbindung
und wir haben dann
ein bisschen wie so
im Western,
wir haben immer
das Pferd gewechselt,
wenn es gelahmt hat.
Also wir sind irgendwie
drei, viermal umgestiegen,
ungeplant,
weil man dann merkte,
der aktuelle Zug
fährt nicht mehr weiter
oder steht sehr lange,
ah, da drüben am Gleis
könnte jetzt gleich einer kommen,
der könnte den dann überholen.
Manchmal funktioniert es,
manchmal nicht.
Es war...
Sind die Witze
über die Deutsche Bahn,
die derzeit während der EM gemacht
waren, also doch wieder
gerechtfertigt?
Oder war das schon Österreich?
Es war teilweise auch Österreich
und da war es genauso.
Vorher kam nämlich
noch ein Schaffner,
ein Österreichischer,
der sich erhoben hat
über die Deutsche Bahn
und Witze gemacht hat
und dann,
zehn Minuten später,
musste er auch feststellen,
es war eben genauso
beschissen läuft
und dann kam irgendwann
die Durchsage,
jetzt müssen alle raus,
die hier kein Ticket haben
oder keine Reservierung
für den Zug.
Wir sind zu schwer
und zu voll.
Wir haben es dann
lange genug ausgesessen
und durften dann
noch weiterfahren.
Auch die zwei jungen Damen,
die sich instinktmäßig
sofort mit ihrem Riesengepäck
im Klo eingeschlossen haben,
als die Durchsage kamen,
dass wir gesorgt haben,
dass eine Stunde lang
niemand mehr auf die Toilette konnte,
was nach unserem Zusammentreffen
mit dem Junggesellen
in den Abschied
wiederum echt nicht gut war.
Aber irgendwann
kamen wir an in Wien
und konnten noch
das österreichische Spiel
sogar am Freitag
noch im Biergarten schauen.
Gut,
hören wir auf.
Ja,
oder?
Achso,
ein, zwei Sachen
habe ich noch.
Jörg hat uns empfohlen,
mal das Buch
Nürnberg,
ein Stadtporträt
in 50 Kapiteln
aus dem
Aswi Wendi Verlag
von unserem
ehemaligen Kollegen
Sigrid Zellenhilfe
zu empfehlen.
Klub spielt dort auch eine Rolle.
Hast du schon gelesen,
Zänger?
Nein.
Du hast doch alle Bücher schon gelesen.
Ich habe alle Bücher.
Ne, ich lese gerade das Neue von Tobi Escher.
Ah.
Über die,
über eigentlich,
also es heißt zwar irgendwie,
Biografie einer Weltmeistermannschaft
geht aber eigentlich nur um
Ottmar Walter und
Hermann Duran.
Ah, okay.
Und, äh.
Ronald Ring hat doch auch gerade
ein 54er Buch rausgebracht.
Ja, das liegt da rein bei mir
noch auf dem Nachttisch.
Ja.
Ist übrigens sehr spannend,
also ich schätze ja Tobi Escher
wirklich sehr
und mag ihn auch persönlich
ähm,
und
ich weiß aber nicht,
was passiert ist,
weil er kann plötzlich schreiben.
Ah, okay.
Also bisher waren es immer Bücher,
wo ich sage,
die habe ich halt wegen des Inhalts gelesen,
ähm,
weil auch, sagen wir mal,
die Erkenntnis relativ gut war
und plötzlich kann man das eigentlich
richtig gut runterlesen.
Okay.
Ich weiß nicht was.
Hat uns noch keiner gesagt, ne?
Ne.
Naja, doch.
Wir haben jetzt so ein KI
im neuen Arbeitssystem,
da kann man,
wenn der Artikel fertig ist,
mir die KI fragen,
wie denn der Text so ist
und dann sagt die KI,
überraschend oft,
ja,
interessanter Text,
aber schwer lesbar,
so lange es hetze,
sehr viele Fachbegriffe,
die vielleicht Menschen,
die in der Sportwelt zu Hause sind,
ein Begriff sind,
aber allen anderen nicht
und dann
klicke ich es wieder weg
und cool,
wenn man erst so
den Artikel erst veröffentlichen darf,
wenn die KI sagt,
jetzt checke ich ihn.
Das kommt schon noch.
Was macht denn die KI
im Fußball?
Das ist tatsächlich
ein super spannendes Thema,
weil ich,
jetzt kann man eigentlich
alles verbinden,
was wir bisher besprochen haben.
Perfekt.
Es ist,
ich glaube,
also wenn wir an dem Punkt sind,
wo die KI,
wie,
das ist,
heute,
ist durch,
wir haben so viele
von uns
zwischen alle geliefert.
Okay.
Ist es nicht einfach
süddeutsche Standardsprache?
Wahrscheinlich,
ich ja.
So legen wir das jetzt fett.
Ja,
also ich lege das jetzt einfach mal.
Ja.
Genau.
Dann,
wenn die KI
die Videos
taggen kann,
also quasi
die Spielevents
festlegen kann,
wenn die KI erkennt,
das ist ein Schuss,
das ist ein Pass,
da passt die Nummer 4
zur Nummer 3,
dann kannst du
Daten erheben
bis runter
in die Kreisliga
und dann kannst du
wirklich
alle erkennen
und dann kannst du
wirklich,
also dann gibt es
die,
dann ist es so gläsern,
dass dieser,
dieser,
jetzt,
der Weg,
den der jetzige,
der neue Trainer,
der Männer beim FCN
als Spieler genommen hat,
dass der eben von ganz,
ganz unten
Blaubach,
Dietlkopf
zum 1. FC Kaiserslautern,
dann wäre der Weg
wahrscheinlich häufiger
findbar,
weil man dann
noch viel eher
Spieler
dieses Kalibers
finden würde.
Okay.
Und wie lange dauert es noch,
bis das?
Bei KI-Vorsagen
kannst du gar nicht sagen,
das kann nächste Woche sein
und plötzlich ist alles
damit machbar
oder es dauert,
wir haben,
wir haben immer noch
keine fliegenden Autos,
obwohl wir das vorhergesagt haben.
Ja,
Grüße.
Also,
ja,
das ist tatsächlich was,
wo ich sage und ansonsten,
also ich lasse mir tatsächlich
momentan KI-mäßig,
wenn dann helfen,
wenn ich irgendwas
ausrechnen lassen muss.
Okay.
Wo ich sage,
das ist mir jetzt zu kompliziert,
da die Permutationen einzugeben,
dann lasse ich das halt
die KI schnell machen.
Also,
es hilft schon an manchen Stellen,
aber es ist jetzt noch nicht so,
dass ich,
wo es jetzt theoretisch
tatsächlich helfen kann,
was ich aber nicht mache,
was ich aber weiß,
dass es Menschen gibt,
die das machen,
ist,
dass du die so trainierst,
dass es dir statistische Werte
versprachlicht,
dass du quasi
einen sprachlichen
Scouting-Bericht
aus den Werten geht.
Das habe ich einmal ausprobiert,
das gefällt mir nicht so gut,
aber das ist wahrscheinlich einfach...
da ersetzt du dann schon
den Scout oder...
Nein,
nicht den Scout,
weil der muss ja die Werte
auch eingeben
und der muss ja in irgendeiner Form
auch die KI vorher trainieren,
was wichtig ist,
weil die KI an sich weiß nicht,
ob,
was weiß ich,
acht Kopfbälle pro Spiel,
ob das viel oder wenig ist.
Da muss man so hintrainieren.
Okay,
aber es könnte irgendwann sein,
dass ein Sportdirektor
wie Osman Csanghaja
mit einer KI arbeitet
und der sagt,
verpflichte mir,
suche mir eine Linksverteidigerin
in den und den europäischen Regionen
mit den und den Werten
und dann...
Da brauchst du aber ja keine KI für,
das kann ich ja auch
mit meinen filtern.
Ja,
was machst du denn
für eine Arbeit?
Die KI soll ja dich ersetzen.
Achso,
ich versuche ja gerade
einen Weg zu finden,
der dich ersetzt.
Das ist immer,
ich glaube,
es ist immer möglich,
vielleicht kann man auch,
was weiß ich,
Sportdirektoren auch ersetzen.
Schlägt zurück.
Komm,
passiert alles automatisch.
Schauen wir mal,
wer schneller ersetzt wird.
Wirklich,
du machst diesen Podcast,
die KI.
Ja,
ich...
Nachdem,
wenn jetzt eure Artikel
auch schon ersetzt werden.
Das geht,
glaube ich,
noch schneller.
Das wäre super.
Wenn wir dann immer
daheim hocken
und kein Depp hören.
Ah,
lustig.
Vielleicht nicht drauf gekommen.
Ich habe hier,
also,
ein bisschen creepy,
aber,
ich weiß nicht,
ob ich Speechify was sage,
also die App,
die Webseiten vorlesen lassen kann,
dann kannst du dir halt einfach,
was weiß ich,
jeden Artikel von Barack Obama
vorlesen lassen,
weil die Stimme so nach,
so drin ist
und die ist,
glaube ich,
irgendwie Public Domain,
weil er halt eine öffentliche Figur ist
und kein Schauspieler,
sondern tatsächlich halt Politiker.
Das ist aber wirklich...
Und das ist wirklich,
wirklich creepy.
Ja,
ich habe das in dem Kontext gehört,
dass irgendwer mir vorgeschlagen hat,
glaube ich,
Twitter,
also x-Formals Twitter,
komplett vorlesen zu lassen
und dann wird halt
dieser ganze Bullshit,
den sich alle gegenseitig reindrücken,
also dann einfach vertont.
Hätten wir auch noch
eine Serie empfehlen sollen
von unserem
Chef,
Sebastian Böhm,
da ging es um irgendwas,
was wir jetzt aber nicht sagen.
The Boys?
The Boys,
auf Amazon Prime.
Den Peak-Moment
können wir jetzt aber nicht sagen,
weil wir...
Sex mit Tinten fischen.
Ja,
aber du weißt doch,
es hören auch Menschen zu,
die echt jung sind,
wie wir bei unseren
Live-Auftritten
festgestellt haben.
Schneide ich raus.
Ja.
Ja.
Werden die Zahlen
irgendwann den Fußball
kaputt machen
oder entromantisieren,
weil sie alles durchleuchten
oder genau umgekehrt,
weil du,
wie du gerade beschrieben hast,
jemanden aus der Kreisliga
vielleicht sogar eher
nach ganz oben bringen könnten?
Ich glaube,
jetzt sind wir wieder
bei der Tatsache,
die wir vorhin hatten,
dass das Spielfeld
so groß ist
und dass es halt dann
doch sehr viel...
Also Fußball ist halt
viel mehr Free Jazz
als Baseball.
Baseball ist klassische Musik,
Fußball ist Free Jazz
und ich glaube,
das kannst du nie
an den Punkt bringen,
dass es komplett...
Fußball ist Free Jazz,
das können wir folgend
Titel sein.
Nehme ich,
aber ich habe nichts
zu schreiben.
Einen anderen haben wir
gestern auf der Rückfahrt
aus Wien noch
ist mir aufgekommen.
Simeon, der auch dabei war,
saß neben mir
und hat noch nie
unseren Podcast gehört
und dann hat er gemeint,
ja hört mal rein,
ob ich ihm irgendeine Folge
empfehlen kann.
Dann habe ich gesagt,
How to kill a rentier
in Norway
war glaube ich ganz okay
und dann hat er eingetippt
in der Suche
How to kill Cadab.
Ich dachte mir,
How to kill Cadab
wäre vielleicht entweder
der Titel der letzten Folge.
Also doch besser eigentlich.
How to kill Cadab.
Oder How to kill Cadab
Florian Zinger zu Gast,
weil eigentlich
wollte er ja auch
vorbeikommen,
um uns zu zerstören.
Hat der Fußball
dich schon entromantisiert?
Ne,
ganz im Gegenteil.
Ja?
Also ich bin glaube ich,
das ist tatsächlich was,
ich bin glaube ich
emotionaler als früher
und ich glaube,
ich habe auch so die,
das ist Denken in Saisons,
macht ja dann doch auch
immer hungrig
und macht dann auch hungrig
nach mehr Gefichten.
Also für mich ist ja tatsächlich,
also wenn du jetzt nur mal
an die letzte Saison bei uns denkst,
ihr hattet ja mit Lea
die Momente der Saison,
man kann da auch,
das kann man ja wirklich
ewig fortsetzen,
weil es immer irgendwas gibt,
was du erzählen kannst
und wie es ist
und wenn es nur minimale Kleinigkeiten sind,
ist die Kaffeemaschine
vor der Kabine in Freiburg ist,
die da einzigartig ist,
weil die sonst nirgendwo steht
und also oder auch,
was weiß ich,
so Geschichten weben,
dass ich die Rückrunde
von der U20
so als Codrenneranalyse
mitgemacht habe
und dann haben zum Schluss
noch,
also das erste Mal
in meinem Leben
eine Goldmedaille gekriegt,
weil wir halt diesen
Landespokal holen
und dann darf ich noch
mit der Mannschaft
nach Wien fahren
und solche Dinge,
also das sind,
das ist eigentlich,
ist das alles viel romantischer,
wenn man da dabei ist,
als,
also wenn man von innen
das anschaut,
es ist vielleicht
so ein bisschen zweischneidig,
weil es natürlich gleichzeitig
auch entromantisiert,
weil man natürlich auch,
das ist wie mit Politik
und mit Wurst,
ich glaube,
das ist der Spielermaterial,
der Bismarckspruch,
aber es ist trotzdem
schon auch so,
dass es,
also es macht
so viel Spaß
und es ist dann doch
in irgendeiner Form,
dass,
meine Frau hat mal
gesagt,
ich soll auch mal
zum Geburtstag gratulieren,
indem ich sage,
ja,
Gratulation an den Mann,
der macht,
dass mein Mann
seine Träume leben kann
und das ist dann
letztlich, glaube ich,
auch genau das,
was es ist,
also wenn man im Fußball
arbeitet,
dann merkt man schon,
wie privilegiert man
in irgendeiner Form ist
und wenn es,
egal in welchem Bereich
das ist.
Jetzt haben wir das zweite Mal
innerhalb von einer Woche
so eine emotionale
Schlussrede,
aber wahrscheinlich
kommt der Golotze
jetzt nochmal
mit irgendeinem Thema
ums Eck.
Ja,
wie,
wie,
oder?
Ja,
oder?
Bin auch noch da.
Einer findet sich hier
schon immer.
Aber du bist der Uli,
wenn ich dich dran erinnern darf.
Ich weiß,
es ist heiß hier drin,
aber...
Mit wie viel Freude
habt ihr die Aufstockung
der Frauenbundesliga
zur Kenntnis genommen?
Werden wir schon mal
zusammensetzen?
Wenn wir schon mal
zusammensetzen,
also wir haben...
Oder habt ihr damit gerechnet?
Ja,
also es war ja der Zeitpunkt
eher die Frage,
ne?
Ja,
also es war so,
dass wir,
oder Osman da
wirklich auch
einer derjenigen war,
der dafür gekämpft hat,
nicht nur,
sondern viele andere auch,
aber bei ihm weiß ich es halt
und wir finden es
natürlich gut,
also wäre ja
Quatsch zu sagen,
wir wollen das nicht,
weil wir wollen lieber
nur zwei statt drei Aufsteiger.
Das ist,
also,
und dass es,
dass es so kommt,
der Zeitpunkt ist natürlich,
ne?
Also wir hätten es jetzt,
wir hätten es auch
rückwirkend genommen,
so ist es nicht.
Also wenn sie gesagt hätten,
Meppen darf noch rauf
und Nürnberg bleibt drin,
hätten wir auch genommen.
So ist es nicht.
Aber von daher,
also ich glaube,
das ist tatsächlich was,
was auch,
also jetzt mal ganz,
ganz offen
und ganz,
ganz weit gesprochen,
das ist einfach Zeit,
die Liga da zu erweitern,
weil wir ja dann doch,
wenn wir jetzt an die letzte
Bundesliga-Saison
oder an die abgelaufene Saison
denken,
es waren schon viele
Leerlaufphasen dabei
und gerade für uns,
und das ist jetzt so ein bisschen
persönliche Einschätzung,
hat es oft mal
das viel besungene Momentum
so ein bisschen gekillt,
weil zum Beispiel nach dem
Köln-Spiel war,
glaube ich,
zwei Wochen Pause
und wenn wir da gleich,
wenn du da mit dem Sieg
im Rücken gleich weiterspielst,
läuft es vielleicht auch
ein bisschen anders
und von daher,
und zum anderen geht es
natürlich auch um
andere Dinge,
also das ist dann,
so weit will ich gar nicht
ausholen,
aber ich glaube tatsächlich,
dass es einfach gut tut,
der Liga gut tut
und das,
ist,
ich meine,
sagen ja auch alle Beteiligten,
das ist ja nicht das Ende
der Fahnenstange,
also Spanien hat 16,
Schweden hat 16,
ich glaube,
das muss langfristig
auch das Ziel sein.
Irgendwie kriegen sie euch
schon diese erste Liga,
wenn es über Scouting
nicht funktioniert,
dann muss man halt erweitern.
Ist dann tatsächlich auch so etwas,
wo ich ein bisschen verwundert war
über den Kommentar im Kicker,
der dann meinte,
sei zu früh,
also nein,
es ist,
finde ich,
also das ist jetzt
ganz persönliche Meinung,
das ist keine Vereinsposition,
aber das meine ich nicht.
Über Kommentare im Kicker
verwundert sein,
ist allerdings eine,
Disziplin,
die hier viele betreiben,
deshalb.
Dürft ihr da
Schlechtes sagen,
oder ist das,
habe ich was Schlechtes gesagt?
Nein,
ich frage dich einmal.
Ist ja,
oder ist das auch eine Familie?
Das ist eine Familie.
Ja.
Eine sehr heterogene,
aber dysfunktionale.
Patchwork.
Das ist eine große Herausforderung.
Das ist eine große Herausforderung.
Das müsste öfter mal zur Familienberatung.
Ich glaube,
mein Therapeut ist ausgebucht.
Das wird schwer.
Schade.
Ist der gut?
Hervorragend.
Ja.
Muss ich ganz ehrlich sagen.
Das ist nämlich, glaube ich,
nicht so leicht,
da jemanden zu finden.
Und ist in Gossenhof.
Das heißt,
ich bin,
immer wenn ich dort bin,
kann ich so über Gossenhof schauen.
Und du hast noch kein einziges Mal
bei mir angerufen,
auf einen Kaffee vorbeizukommen.
Bevor ihm sein Therapeut
dringend abgeraten hat.
Immer wenn der Zegger das Handy rausgelegt hat.
Nein, nein, nein.
Ich würde jetzt noch...
Ich würde jetzt gerne auf die Johannes-Cover gehen.
Ich auch,
aber ich muss noch...
Oh,
ich muss in drei Minuten
mit jemandem in den USA telefonieren,
fällt mir gerade auf.
Ah,
mit wem denn?
Willst du es verraten?
Das interessiert wirklich niemanden hier.
Ja,
okay.
Nenn doch mal uns.
Weiß ich nicht.
Okay.
Ja,
also ich würde auch gerne,
geht da hin.
Sie ist aber nur noch bis Dienstagabend.
Also man müsste jetzt sehr schnell sein,
wenn man den Podcast hört,
um noch...
Das ist ein bisschen ärgerlich,
dass die so kurz ist,
Johannes.
Ist die L-Bar in der Nähe
der Kerwa-Flächen?
Oder...
Ja,
also
100 Meter,
150.
Okay.
Kann man verbinden.
Falls
sie am Montagabend offen hat,
das weiß ich jetzt nicht zu sagen.
Ich
schaue es nach.
Ja,
ich gehe auf jeden Fall Dienstag
nochmal hin,
um mein
Kind glücklich zu machen.
dass es ein drittes Mal
Zauberstäbe glitzernde abräumt
und sowas.
Und diese kleinen,
wie heißen diese,
Teile,
wo man so
dran zieht und dann fliegt
so ein Rotorenblatt weg,
sozusagen.
Ja,
genau.
Meine Tochter ist ja letztes Jahr
das erste Mal
Autoscooter gefahren
an irgendeinem Nachmittag
mit mir gemeinsam.
Und das hat dann sie
und mich
überheblich werden lassen.
Und dann,
als sie mit ihrem Freund Hugo
auf der Vierterkerber war,
wo sehr viel mehr los ist
als auf der Johanneserkerber,
haben wir und Hugo,
ich und Hugos Mutter,
sie alleine Autoscooter
fahren lassen.
Zwei
damals noch
siebenjährige.
Ist das überhaupt
justiziabel?
Es war auf jeden Fall
sehr,
sehr spannend
für alle Beteiligten.
Ja.
Und jetzt nachhaltiges Trauma.
Ich weiß nicht,
das werde ich jetzt dann
heute sehen,
das ist die erste
Kerberseite.
Stimmt es eigentlich,
dass Autoscooter eigentlich
dazu gedacht war,
dass man nicht aneinander stößt
und dass man es fahren lernt
und dass es sich irgendwann
so umgewandelt hat,
dass man möglichst viel knallt.
Also ich weiß es nicht,
ob das eine Urban Legend ist
oder ob das...
Schreibt uns.
Wir sind am Prater
Go-Kart gefahren
unsere Runde,
was auch,
wenn man jetzt so,
also wir sind alt genug,
aber es hätte andere Gründe gegeben,
warum vielleicht niemand
in ein Auto steigen darf.
Und wir haben dann aber
nur die Sparbare-Variante genommen,
da kann man für billiges Geld
langsam fahren
oder für mehr Geld schnell.
Und ich hatte nochmal
im langsamen System
nochmal das allerlangsamste Auto
und das war echt
einfach super fies.
Ich zuckelte hinterher,
wurde überrundet.
Und das ist unser Motorsport-Experte.
Ja, ich war auch echt sauer.
Hättest du da nicht schnell
was fixen können?
Eure Top 3 Rummel-Attraktionen
machen wir jetzt noch schnell.
Oh ja,
ich habe auch schon gerade
dran gedacht bei der Kerber.
Jetzt ist es eilnutet,
bis ich in den USA
anrufen muss.
Mit Kind oder selber?
Selbst.
Eigentlich keine,
aber ich kann nichts fahren.
Brüstungsangst,
relativ schnell,
schwindelig,
nichts.
Ich gehe mit meinem Kind gerne hin
und mache Dosenwerfen
und sowas.
Flo?
Du bist kein Kerber-Typ.
Ich bin echt überhaupt
kein Kerber-Typ.
Ich bin aber tatsächlich
ein Disneyland-Mensch.
Also da könnte ich jetzt,
da gibt es schon so,
was weiß ich,
so Pirates of the Caribbean
oder so.
Das ist dann schon ganz schön,
wenn eine Geschichte erzählt wird
und solange es halt
nicht zu schnell wird.
Uli?
Ich mache Geisterbahnen.
Ja.
Und ich kann nichts fahren,
was im Kreis sich dreht.
Geisterbahnen.
Nein,
die drehen wir nicht im Kreis.
Ich meine,
so ein Kettenkarussell geht
bei mir schon nicht.
Ich kann aber alles,
was rauf und runter geht.
Also ich fahre
im Europapark
jede Achterbahn,
die es da gibt,
mit großer Begeisterung.
Was ist das Ding
mit dem Kreis?
Was?
Ein Breakdance oder so?
Ja,
was sich halt dreht.
Also ich kann selbst
Kinderkarussell nicht fahren
auf dem Pferd,
weil da wird es mal schlecht.
Was ich auch schon lange
nicht mehr gemacht habe.
Aber du kannst auch so
Freefall-Towers zum Beispiel,
also so hoch runter,
das geht,
aber nicht in sich drehen.
Genau.
Das darf sich nicht drehen.
Also nicht permanent drehen.
Ja.
Ich hatte ja eigentlich
noch mit Top 3
Weitschusstore gerechnet.
Ja.
Nee,
das geht doch nicht.
Kolotzi hat nur noch
eine Minute.
Vielen,
vielen Dank fürs Kommen,
dass du uns mal wieder
was erklärt hast.
Vielen Dank euch beiden
und mir.
Also dann bis in einem Jahr,
oder wie?
Ja,
genau.
24,
25.
Einmal im Jahr,
was erklärt bekommen,
reicht für unsere Hörer.
Genau,
und vor allem für uns,
weil wir wissen ja das meiste
und die paar Sachen
langsam.
Ja.
Wann hören wir uns denn wieder?
Morgen nach dem Trainingsauftakt?
Also es ist okay mit der Sommerpause,
dass wir jetzt da auf zwei Folgen
pro Woche haben,
aber täglich soll es nicht werden.
Das geht einfach nicht.
Aber nächsten Montag,
würde ich sagen.
Nächsten Montag bin ich nicht da.
Ja?
Wo bist du denn da?
Wack.
Wacken oder
weg?
Weg.
Weg.
Das ist so ein Insider bei uns.
Ich bin weg.
Okay.
Okay.
Ich bin am Wochenende beim Vater,
Kindshelten,
also Sonntag oder so.
Sonntag Abend vielleicht.
Seit wann macht ihr eigentlich Terminplanung?
Im Podcast.
Also relativ lange schon, glaube ich.
Schneide da aus.
Sagt er zumindest immer.
Ja, genau.
Ja, vielleicht.
Irgendwann nächste Woche.
Bis dahin.
Tschüss.
Ciao.
Tschüss.
Ciao.
Mehr von uns gibt es auf