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Folge 240- Trump, der Club und Linkin Park - Luisa Guttenberger zu Besuch

01:31:37.040 2053 Segmente mlx-community/whisper-large-v3-turbo

Uli, Sebastian, wie schnell werdet ihr hangry?

Sehr schnell.

Sehr schnell?

Uli?

Hangry.

Hangry.

Das heißt, wie schnell werde ich schlecht gelaunt, wenn ich Hunger habe?

Ja, sehr schnell.

Ich frage aus aktuellem...

Das ist jetzt schon so boomer-mäßig, dass du den Begriff...

Natürlich, natürlich.

Wir sind auch Begriffs-Wikipedia hier.

Ich frage aus aktuellem Anlass.

Ich habe gestern, meine Familie war auf einem...

Der Rest meiner Familie war auf einem Ausflug.

Und ich daheim habe ein bisschen gearbeitet.

Sehr langsam vor mich hingearbeitet.

Und habe dann gemerkt, dass ich keine Lust mehr habe, irgendwas zu kochen.

Und habe Pizza bestellt.

Bei einem Etablissement in deiner Nähe, von dem du schon mal gesagt hast, es sei eher so...

Und dort habe ich um 18 Uhr Pizza bestellt.

Ankunftszeit war angegeben beim Lieferdienst mit 35 Minuten.

Und nach zwei Stunden und fünf Minuten kam dann die Pizza.

Und ich bin erstaunlich cool und gelassen geblieben.

Also ich war sehr stolz auf mich.

Zwei Stunden, fünf Minuten ist gut.

Also da...

Ich bin so hangry, dass ich das antizipiere und schon vorher bestelle und sowas einkalkuliere.

Weil ich weiß, dass ich sonst komplett...

Ja, ja, aber wenn eineinhalb Stunden Verzögerung sind, dann...

Das kann man ja nicht einkalkulieren.

Ja, ich bestelle einfach schon um...

Ich hätte schon um 18 Uhr bestellt.

Ja.

Ich hätte um 17 Uhr 15.

Aber da war ja die Familie noch unterwegs.

Das heißt, dann wäre die Gefahr...

Egal.

Es geht ja genau darum, dass man dann die Familie schützt vor sich selbst.

Ja.

Also das heißt, besser ist dann, die kriegen was Kaltes, aber du hast schon mal was gegessen

und bist cool mit ihnen.

Ja.

Ich fand es viel schlimmer, wenn Adi Schocken drauf sind.

Okay.

Auf der Pizza?

Hast du eine bekommen?

Der Uli Henkel.

Der hatte ich auch schon mal, ja.

Ja, aber nicht jetzt im Urlaub?

Nee, nee, nicht im Urlaub.

Aber nicht bestellte Adi Schocken auf der Pizza ist eigentlich das Super-GAU.

Ja.

Luisa Guttenberger ist zu Gast.

Gute Überleitung.

Herzlich willkommen.

Die Kapitänin des 1. FC Nürnberg wagt sich zu Kadep.

Bist du ein hangry Mensch oder bist du gelassen in allen Lebenslagen?

Boah, nee, wenn es ums Essen geht, kann ich schon schnell hangry werden.

Deswegen, ich glaube, zwei Stunden hätte ich nicht gewartet.

Da hätte ich, glaube ich, angerufen.

Bin ich ehrlich.

Ich habe angerufen, aber da war die ganze Zeit besetzt, weil ich glaube, ich war nicht

der Einzige, der dieses Problem hatte.

Ja, das ist dann das Schlimmste.

Ja.

Aber nee, ich kann auf jeden Fall hangry werden.

Okay.

Und Adi Schocken auf der Pizza?

Boah, das geht auch gar nicht.

Echt?

Finde ich auch.

Nee, ganz eklig.

Was ist deine Go-To-Pizza?

Boah, ich bin ein bisschen Mixer.

Ich hau da ein bisschen alles drauf.

Sag Ananas.

Sag Ananas.

Nee, nee, auch nicht die Ananas.

Ja, manchmal so ein bisschen Zwiebel, Peperoni, Salami, Mais.

Mais finde ich auch absurd auf einer Pizza.

Meine Tochter ist ein großer Fan davon.

Die isst nur Mais-Pizza.

Das ist richtig lecker.

Ja.

Muss man mal ausprobieren.

Okay.

Das nächste Mal bestellen wir eine Gutenberger.

Clara Fröhlich ist doch großer Mais-Fan bei euch, habe ich.

Und das ist jetzt, ja?

Der Club-Couch entnommen.

Sehr cool.

Wieder was Neues gelernt.

Ja, die macht überall Mais drauf.

Gehen wir mal zusammen Pizza essen.

Mais geht immer.

Und wie machst du das?

Weil gefühlt diese neuen Pizzerien sind ja eher so, dass sie immer so abgefahrene, fertige Kombinationen anbieten.

Und man darf dann gar nicht irgendwas ausweichen.

Kommst du dir dann schlecht vor, wenn du dann anfängst, das zusammenzustellen?

Oder geht's?

Nee, es kommt drauf an.

Also in meiner Stammpizzeria, ich komme auch ein bisschen vom Land, da ist das gar kein Problem.

Da hauen die mir drauf, was ich drauf haben will.

Das ist eigentlich auch ganz entspannt.

Und sonst, ja, wenn es jetzt gar nichts auf dem Menü ist, dann nehme ich schon auch einen Klassiker.

Aber da, wo ich immer bestelle, gar kein Problem.

Das macht mich nämlich regelmäßig für meine Freundin wahnsinnig, dass er dann immer aus diesen fertigen.

Dann, okay, ich will da zwei Sachen nett davon und dafür zwei neue.

Und dann sind die Menschen, die dann immer in ihre modernen, die schreiben sie nicht mehr aus,

sondern tippen sie in, wie nennt man diese Teile eigentlich?

Handys?

Das sind ja keine Handys, sondern...

Der Boomer-Podcast des Verlagstabler.

Was sind das für Geräte? Das sind ja oft keine Handys, sondern so...

Schreibt uns, wenn ihr eine Antwort...

Aber um das Thema noch abzuschließen, du hast ja Erfahrungen...

Denkt eher, dass wir das jetzt abzuschließen.

Italienische Pizza oder amerikanische Pizza, wenn du die Wahl hast?

Ah, italienische Pizza, ja.

Ich bin Team America.

Ja?

Also so mit Barbecue-Soße, Hackfleisch, Mais.

Okay.

Aber gibt's nicht innerhalb Amerikas auch Unterschiede?

Also es gibt New York Style, es gibt...

Chicago.

Chicago.

Pan-Dingsbums oder sowas.

Schön dick Teig.

Ja.

Also du bist, egal, einmal quer durch Amerika.

Wie schafft man es denn in Amerika zu leben so lange und nicht dick zu werden?

Das ist mein einziges Klischee von Amerika, dass ich weiß, wenn ich da jemals Urlaub machen würde,

ich würde sicherlich mit 10 Kilo mehr zurückkommen, wenn ich da 5 Jahre leben würde.

Wäre die Karriere, die sportliche, beendet, wenn ich denn eine hätte.

Ja, das ist ein guter Punkt.

Das Essen dort ist ein Riesenunterschied zu hier.

Das ist Wahnsinn.

Es ist auch wirklich schwierig, gesund einzukaufen, weil es einfach unglaublich teuer ist.

Das ist mir aufgefallen an den Unis selber.

Ich hatte Athletencafeteria.

Wir waren da unglaublich gut ausgestattet, deswegen war das kein Stress.

Aber das Klischee ist leider schon auch häufig richtig.

Deswegen ist das gar nicht so einfach.

Da ist es halt einfach, ich kann zu McDonalds und es kostet mich 8, 9 Dollar und ich bin satt.

Und wenn ich einkaufen gehe, kostet es mich 50.

Da ist die Entscheidung natürlich dann schon schnell bei Fast Food.

Wart ihr beide schon mal in den United States?

Ich war mal zwei Wochen in New York und mal in Florida.

Okay.

Und?

Ich bin dick geworden.

Seine Karriere.

Seid ihm nicht mehr wegbekommen.

Ist zwar schon 20 Jahre her.

Die Amerika-Kilos von Uli Dickweier.

Würdest du noch mal hinwollen?

Ja.

Würdest du noch mal hinwollen?

Auf jeden Fall.

Ja.

Ja.

Okay, da kommen wir vielleicht später noch drauf.

Ausführlich drauf.

Mein Kumpel Dominik ist gerade in den USA.

Grüße.

Er hat gerade vorgestern Bruce Springsteen gesehen in Washington.

Okay.

Bin sehr neidisch.

Und er hat sich zweimal an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Pearl Jam in New York angeschaut.

Okay.

Was ist das mit Bruce Springsteen?

Warum will man den sehen?

Weil er der Gott ist.

Ja.

Ich weiß nicht, ob man es immer noch sehen will.

Ich hätte ihn, glaube ich, gern so 1979 gesehen oder so.

Aber ich glaube, ich kann mit zwei Titeln der Alben nichts mehr anfangen irgendwann.

Aber die 70er und 80er.

Ist das nicht so Klischee, Macho-Mucke irgendwie?

Nee.

Nee.

Jetzt vererst du aber das Feld deine Expertise.

Ja, ja.

Deshalb frage ich ja nach.

Das ist als Klischee, das ich von Bruce Springsteen habe, dass der einfach nur so Männermusik macht, die toxisch.

Also es ist in vielen Belangen sicherlich eher an eine männliche Zielgruppe gerichtet, textlich.

Aber nee.

Und da hat sich ja auch geändert.

Ja?

Ja.

Ist der auch Vogue geworden?

Der ist auch ein wenig Vogue.

Zumindest würden, glaube ich, die Trump-WählerInnen sagen, er wäre Vogue.

Darüber wollen wir auch noch sprechen, über Donald Trump.

Ja.

Wir sprechen aber erstmal über Fußball.

Wie?

Wir sprechen...

Das ist doch nie so.

Wir sprechen über den Fußball in den Vereinigten Staaten und in Deutschland.

Auch das Fußballfördersystem vielleicht.

Wir sprechen darüber, was du studiert hast in Amerika.

Was genau hast du da studiert?

Eigentlich Politikwissenschaft, oder?

Aber es klingt cooler.

Im Master?

Ja, er hieß International Studies.

Es klingt viel, viel cooler.

Klingt ein Ticken, ja, klink ein Ticken cooler.

Aber ist in einer Art Politikwissenschaften.

Mit dem Bachelor war ich in Wirtschaftsinformatik unterwegs.

Ich bin da ein bisschen weg davon.

Okay.

Ja, fand ich jetzt nicht so toll.

Deswegen habe ich mir gedacht, ich probiere was anderes.

Was war nicht so toll?

Politikwissenschaft?

Nee, der BWL war mir ein bisschen zu trocken.

Okay.

Bin ich ehrlich.

Der Fadi und ich habe auch International Studies.

Aber halt in LR lag.

Das hieß einfach Politikwissenschaft.

Aber auch da die Frage, die uns so häufig gestellt wurde.

Was macht man denn damit?

Das ist eine sehr gute Frage.

Die wurde mir auch häufig gestellt, als ich zurückgekommen bin.

Wir haben sie bis heute nicht beantwortet.

Ich auch nicht.

Ja, ich bin jetzt auch noch 0,0 in dem Bereich drinnen.

Vom Interesse her war einfach, der Studiengang war unglaublich gut aufgebaut.

Deswegen bin ich da rein.

Und ich hatte noch zwei Jahre extra Spielberechtigung.

Deswegen war das ehrlich gesagt dann einfach zu sagen, was passt am besten zusammen.

Das war jetzt nie mein Traum von Kindheit auf zu sagen, ich will jetzt hier International Studies studieren.

Aber es war ein cooler Studiengang, bin ich ehrlich.

Ich habe viel mitgenommen davon.

Okay.

Aber was ich damit mal anfangen werde, das ist eine sehr gute Frage.

Was hast du davon mitgenommen, Minko Lotze, aus deinem Politikwissenschaftsstudium?

Der Nächste ist wieder so eine Veranstaltung von den ehemaligen, für die aktuellen Studierenden in Erlangen.

Da werde ich inzwischen gar nicht mehr einkladen.

Da bin ich einmal einkladen worden und habe nicht reagiert und seitdem bin ich da raus.

Okay.

Ich bin immer noch in so einem Newsletter und da gibt es im November, glaube ich, immer eine Veranstaltung,

um den aktuellen Studierenden zu zeigen, was kann man damit machen.

Und ich überlege immer, weil sie fragen dann, wer hätte Lust, ein bisschen vorzustellen, so einen Weg.

Und ich überlege immer, ob ich mich melde, um zu zeigen, man kann wirklich auch absolut nichts damit anfangen.

Außer, dass man vielleicht für das Volontariat hier im Verlag ein abgeschlossenes Studium damals gebraucht hat.

Aber da sind, glaube ich, die Regeln auch nicht mehr so hart.

Ist der Journalismus was, was dich interessieren würde?

Du hast eine Kolumne geschrieben auf fcn.de.

Kolumne hieß die.

Darauf wären bei uns in der Redaktion einige stolz gewesen, wenn ihnen der Name eingefallen wäre.

Aber ich glaube, es war eine Idee von entweder Florian Senner oder Max Prasun.

Ich weiß nicht mehr, wer da für Haupt, der Haupttäter war bei diesem.

Ja, das kann gut sein.

Ich glaube, das war ein, ich habe Flo kurz mal auf Twitter auch, oder X, wie man es jetzt nennt.

Bist du da noch?

Ja.

Ich bin, ich lese mir noch Sachen durch, ja.

Okay.

Und da, glaube ich, ist der Name dann mal geflogen.

Und ja, dann kam der Name zustande.

Journalismus an sich war nie, war auch nie ein Thema bei mir.

Ich bin aber auch jemand, der unglaublich offen ist für alles.

Deswegen habe ich gesagt, die Anfrage kam.

Und da habe ich gesagt, ja gut, warum nicht?

Probieren wir mal aus, schauen wir mal, was wird.

Und dann habe ich das dann auch durchgezogen für das Jahr.

Natürlich mit viel Hilfe auch von Max damals noch.

Und dann als Basti übernommen hat auch Basti.

Grüße.

Und dann sitzt er mit unserem Raum und spielt auf dem Handy rum.

Passt auch.

Deswegen, nee, war eine coole Sache.

Und das habe ich dann einfach.

Oder es ist kein Handy, sondern so ein Bestellding.

Genau.

Zwei Stunden, kommt die Pizza.

Der tut gerade ein, keine Artischocken dafür, aber Skamoza und.

Ja.

Okay, also kein Journalismus.

Nee.

Wahrscheinlich eher weniger.

Warum ist die Kolumne eingestellt worden?

Ja, Basti, warum ist die eingestellt worden?

Vielleicht lebt sie ja noch und sie schläft bloß.

Vielleicht nur Special Editions, ja.

Kein Hetzel, der kann sich nicht einkriegen.

Sie müsste sehr laut schreien, um hier irgendwie teilnehmen zu können.

Okay, darüber wollen wir alles sprechen, was ich vor fünf Minuten aufgezählt habe

und was ich jetzt schon nicht mehr weiß.

Außerdem möchte ich über Linkin Park sprechen.

Eine Band, die mir bis...

Du disst Springsteen und willst über Linkin Park sprechen.

Ich habe ihn nicht gedisst, ich habe Fragen zu ihm gestellt.

Ich habe mich interessiert gezeigt.

Ich halte gerne mal ein Basisreferat über Bruce Springsteen hier, aber vielleicht nicht heute.

Ja.

Bereite ich vor.

Linkin Park müsste ich auch ein Basisreferat hören, war mir bis zu diesem Wochenende sehr egal

und dann hat der TikTok-Algorithmus diese Band wieder zurück in meinen...

Bist du Linkin Park-Hörerin?

Ich kenne Lieder, aber jetzt kein Experte.

Okay.

Bist du noch bei TikTok, Fadi?

Ich bin noch bei TikTok.

Bei welchen sozialen...

Also ich habe hier LinkedIn von dir offen, um mir die ganzen Papers anzusehen, die du da veröffentlicht hast,

über die wir auch sprechen wollen.

Sonst soziale Medien?

TikTok?

Bin drauf.

Poste nichts.

Ja, ich auch nicht.

Das ist dann trotzdem andere Generationen und eher der Klassiker Instagram.

Instagram.

Ja.

Ich habe die vorhin verlinkt, du hast das nicht gerepostet.

Das kannst du im Nachhinein noch machen.

Absolut.

Das wird gemacht.

Wobei das bei unserem Content immer so ein bisschen die Frage ist, ob man das wirklich...

Ob man das teilen will mit seinen FollowerInnen.

Und X.

Genau.

Trotz Elon Musk und trotz eines Politikwissenschaftsstudiums.

Noch auf X, ja.

Ich bin ehrlich, es ist so eine Plattform, wo ich viel drüber scrolle und trotzdem auch

so Breitseite mal von allen Bereichen ein bisschen was mitbekomme.

Ja, ich finde sie sehr.

Ja, aber ich bin mir dem schon bewusst, dass man schon einiges kritisch auch hinterfragen

muss auf der Plattform mittlerweile.

Aber ja, zum Hin und Da durchscrollen bin ich noch drauf.

Solange der 1. FC Nürnberg seine Informationen noch hauptsächlich über X rausjagt, muss halt

einer von uns dabei bleiben.

Du, das ist ein großes Opfer, das du kriegst.

Vielen Dank.

Rechne dir das sehr hoch.

Ah, der Club hat was gepostet.

Ah, ein bisschen Propaganda für Trump.

Ja, Werbung?

Werbung, ne.

Und dann reden wir über das Pokalspiel am Samstag gegen den SC Freiburg.

Ich war einer von 385 Zuschauern, was uns zur nächsten Frage auch noch bringen wird,

ob der Hype schon vorbei ist im Fußball der Frauen in Nürnberg.

Aber das machen wir tatsächlich nach der Werbung.

Kadepp, der Club-Podcast des Verlags Nürnberger Presse.

Präsentiert von Club-Community-Partner Sparkasse Nürnberg.

Fadi, wie kannst du eigentlich damit noch leben, dass ich jetzt in gewissen Foren der Jüngere bin?

Das habe ich schon wieder vergessen.

Grüße.

Und so, David, der Ältere.

Ja, so wird man in die Midlife-Crisis getrieben von den Menschen.

Grüße ans Club-Forum.

Sind wir mal wieder vollkommen aus dem Nichts raus beleidigt worden.

Das ist immer sehr lustig.

Es geht in irgendwelchen Threads um Miro Klose und dann kommt einer und sagt,

ja, aber der Keblavi und der Jüngere, die labern auch nur scheiße.

Uli wurde gar nicht erwähnt.

Das ist vielleicht…

Wobei ich auch gern der Jüngere wäre.

Ja, jeder wäre gern der Jüngere.

Ja, ich glaube, es lag an der letzten Folge, als Uli noch im Urlaub war

und wir die Zukunft von Miro Slav Klose verhandelt haben.

Und da haben halt der Jüngere, der sich nur mit Basketball auskennt,

und der Ältere, der sich mit was auch immer auskennt.

Das wurde dort nicht ausgeführt.

Wir haben getriggert.

Ja.

Ich habe euren Podcast übrigens auf der Heimfahrt vom Urlaub gehört natürlich.

Dankbar für zwei Sachen, die ich gelernt habe.

Ich habe Angst.

Ja, dass das Bad Helmes Aurach heißt.

Ich habe immer Badlmes Aurach gesagt bis dahin.

Ja, finde ich auch.

Und ich drücke immer auf diese gelben Dinger an den Ampeln.

Ja.

Gut.

Da hat uns Sebastian Böhm…

Machst du das auch, wenn du an Ampeln gehst, dass du auf diese Dinger drückst,

auch wenn sie für sehbehinderte Menschen sind, weil du denkst, es geht schneller?

Ganz random fact.

Ich bin ein bisschen germophob.

Wenn ich nicht drauf drücken muss, drücke ich gar nicht drauf.

Okay.

Deswegen am liebsten nicht.

Okay.

Gut.

Das ist natürlich cool.

Sebastian Böhm, der Sportchef des Verlags, hat uns dann noch gesagt, dass es…

Unten einen Knopf gibt.

Unten auch noch einen Knopf gibt.

Das haben die Leute jetzt erfahren, die da eh schon immer einen Druck drücken.

Und jetzt drücke ich seit einer Woche unten auf diesen Knopf.

Ja, aber ich habe ihn bei der einen Ampel gar nicht gefunden.

Vielleicht in Gostenhof gibt es das bei den Ampel.

Du hast wirklich so einen Knopf gefunden?

Ja.

Und geht es wirklich schneller?

Kam mir nicht so vor.

Aber ja.

Okay.

Also gut.

Dann haben wir wieder was gelernt.

Ja.

Okay.

Uli hat keine Angst vor Bakterien und…

Das Ding soll von mir Angst haben.

Wenn der Uli da einmal hingelangt hat, dann…

Wollten wir nicht über Fußball reden?

Ja, unbedingt.

Pokalspiel gegen den SC Freiburg.

Ein Erstligist, aber nicht aus dem obersten Regal, würde ich jetzt mal sagen.

Ihr verliert 2 zu 1.

Und alle haben sich danach einigermaßen geärgert.

Weil die Ansprüche beim 1. FC Nürnberg sind, dass man mit so einem Erstligisten auch

als vorübergehender Zweitligist mithalten kann, oder?

Ja, ich glaube unter anderem schon, dass man die Ansprüche hat, dass man mithalten will.

Ich glaube vom Spielverlauf her auch.

Wir haben einfach die ersten 20 Minuten unglaublich verschlafen.

Deswegen haben wir uns da schon gescheit geärgert, dass wir uns da zu zwei Eier gefangen haben.

Ich glaube, das überwiegt dann nach so einem Spiel ein bisschen mehr.

Wenn man da ein bisschen länger im Spiel bleibt und vielleicht sich die zwei Tore nicht so früh schon fängt,

dann hat man einfach ein ausgeglicheneres Spiel von Anfang an und rennt da nicht einem 2-0-Rückstand so lang hinterher.

Deswegen war da der Frust, glaube ich, ja schon sehr hoch.

Aber natürlich mit Blick auf Zukunft will man sich mit den Erstligisten messen und da auch mithalten.

Es waren zwei sehr ähnliche Tore. Hat das in der Analyse, falls es die schon ausführlich gab, nochmal für besonderen Ärger gesorgt?

Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, klar, das eine war nach einem Standard.

Eigentlich abgewehrt war.

Genau. Und dann vor die Füße fällt für eine Flanke. Aber waren eigentlich identisch.

Beides mal am zweiten Pfosten ungedeckt drei Spieler. Das ist natürlich dann einfach viel zu einfach.

Da macht dann jedes Team, egal ob Erste Liga, Zweite Liga, Regionalliga, das Tor wird fallen.

Das darf uns so nicht passieren. Deswegen, ja, das war klar angesprochen in Analyse.

Ärgerlich darf so nicht passieren und wird hoffentlich so nicht nochmal passieren.

Kurz vor der Pause hast du dann ein Tor geschossen, das dir manche in der Presseabteilung des 1. FC Nürnberg aber kennen wollten.

Auch der Stadionsprecher hat erstmal eine andere Torschützin verkündet.

Und dann danach kamen aber auch nicht mehr so ein, zwei Distanzschüsse noch irgendwie zwei Ecken nach wieder Anpfiff.

Aber so richtig ins Rollen seid ihr auch. Es war eine Begegnung, die beide, ja, sagt man so im US-Sport.

Ja, in der Militärsprache sagt man das so.

Okay, analysier du doch mal die zweite Halbzeit.

Nein, bitte. Mach weiter.

So ein bisschen das Gefühl, okay, es waren einfach zwei gleich gute Mannschaften, die sich dann vielleicht auch neutralisiert haben.

Also ist es doch eigentlich ein Kompliment, wenn man das beim Zweitligisten gegen den Erstligisten sagen darf nach 90 Minuten.

Ja, ich glaube auf Papier liest sich das dann als Augenhöhe oder ist eine knappe Geschichte.

Aber ja, wenn man dann im Spiel steht, bin ich ehrlich, es nagt schon noch ein bisschen an mir auch.

Und ich weiß auch, die Mannschaft ärgert sich schon auch drüber, weil ich finde, da war einfach ein bisschen mehr drin.

Wir hätten dann auch noch ein bisschen mutiger agieren können in der zweiten Halbzeit.

Natürlich wissen wir über die Qualitäten dann auch.

Dann darf man nicht komplett aufmachen, dass man sich das 3-1 nicht fängt.

Aber ja, wenn man ein bisschen konsequenter auch zu Ende spielt, macht man vielleicht das 2-2.

Und dann ist es ein offenes Spiel.

Und ich glaube, im Nachhinein würde ich das Spiel gerne nochmal spielen, bin ich ehrlich.

Das ist so ein Spiel, das man wirklich nochmal haben möchte.

Aber man braucht sich jetzt auch nicht zu lange drüber den Kopf zerbrechen.

Das war jetzt keine schlechte Leistung und dann geht es jetzt auch im Ligaalltag weiter.

Aber so ein Pokal, da ist immer viel möglich.

Deswegen, ja, so ein bisschen arg ärgern tut man sich schon.

Vor allem hätte es 10.000 Euro gegeben für die nächste Runde, was ja auch eine schöne Summe gewesen wäre.

Ja, natürlich. Das sind dann Add-ons, die natürlich dazukommen.

Die habe ich jetzt nicht gedacht, am Feld natürlich.

Ich nur. In 90 Minuten dachte ich mir nur 10.000.

Vielleicht kriege ich was.

Aber klar, das wären dann ein bisschen so Bonussachen auch noch.

Du sagst, man soll am besten nicht so lange drüber nachdenken, dann noch schneller abhaken.

Das sagt sich ja dann wahrscheinlich immer leichter.

Wie lange brauchst du tatsächlich dann so Nachniederlagen, die einem ärgerlich vorkommen

und jetzt kein vielleicht eindeutiges 0-6 in der Bundesliga sind?

Wie lange brauchst du, um das wirklich abzuhaken?

Ja, im Normalfall mit der Analyse des Trainerteams.

Der Tag, der tut dann noch ein bisschen weh, weil man dann trotzdem nochmal einen anderen Blickwinkel bekommt,

der nochmal wirklich auch direkt sein kann.

Das ist auch wichtig, dass man das aufarbeitet.

Nach dem freien Tag ist es dann aber auch gegessen, bin ich ehrlich.

Da muss es dann weitergehen.

Dann geht man auch wieder ins Training.

Und dann ist das Spiel abgeschlossen.

Mir würde das, glaube ich, ewig.

Jedes Mal beim Einschlafen würde ich mir denken,

Ah, da und da hört man dann noch und so weiter.

Über den Podcast, wenn ich den nochmal höre, merke ich,

Ah, Gag verpasst.

Es geht mir tagelang nach.

Vor allem sagen uns die Menschen sehr oft, wenn wir einen Gag verpasst haben und beschimpfen.

Trotzdem, grundsätzlich, seid ihr eine bessere Mannschaft als in der Erstligasaison, in dieser Saison?

Boah, das ist eine schwere Frage.

Ich glaube, sehr unterschiedlich.

Das ist natürlich schwer einzuordnen.

Viel, viel jünger.

Also das darf man nicht vergessen.

Aber gute Qualität.

Wir haben gute neue Spieler bekommen.

Natürlich Abgänge gehabt, die schon wehtun.

Einfach auch von den Persönlichkeiten und von den Erfahrungen her.

War es ein Umbruch?

Ja, absolut.

Okay, Grüße an Osman Schank.

Perfekte Antwort.

Hätten wir das auch on tape?

Für mich fühlt es sich schon ein bisschen wie ein Umbruch an.

Aber von der Qualität her bin ich wirklich unglaublich gute neue Spieler, auch vom Charakter her.

Die passen super rein.

Und dann macht es auch Spaß, wenn dann Leute kommen, die richtig Bock drauf haben.

Und von dem her bisher haben wir uns da gut eingespielt.

Es sind relativ viele Spielerinnen, die an dieser schönen Geschichte, Erstliga-Aufstieg, Wolfsburg-Pokalspiel,

dass du noch nicht dabei warst und sowas, aber mitgeschrieben haben.

Also es ist jetzt schon eine komplett andere Gruppe auch, die so erstmal ihre eigene, darf ich das sagen, ihre eigene Geschichte schreiben.

Oder ist das wie ins Rollen kommen?

Ist abgedrissen, aber bitte.

Total.

Ja, wir haben, wie gesagt, mit Jessie eine Spielerin, die uns verlassen hat, die den Verein auch mitgeprägt hat.

Genauso wie mit Lea Paulik, die auch den Verein verlassen hat.

Das sind Spielerinnen, die wirklich den Verein, die Frauenabteilung von ganz unten nach oben geführt haben.

Da verlassen einen dann schon auch Identifikationsfiguren des Vereins.

Und natürlich haben die auch in der Kabine einen gewissen Stellenwert.

Und den muss man dann schon auch erstmal auffangen können.

Aber auch da, die haben uns gut darauf vorbereitet, zu sagen, wir schaffen das und wir gehen den Weg weiter.

Und dementsprechend war das dann schon auch ein Fokus, dass wir uns da aufstellen und das auch auffangen.

Und ich finde, das ist uns bisher sehr, sehr gut gelungen.

Und du als Kapitänin, hast dich voller Freude in diese Aufgabe gestürzt?

Oder bist du eine, die man dazu zwingen muss?

Ich glaube, du warst in den USA, im College warst du auch Kapitänin.

Also wahrscheinlich könnte ich mir die Frage selbst beantworten, aber ich höre es dann lieber von dir.

Zwingen nicht, überhaupt nicht.

Ich finde, es ist eine unglaubliche Ehre, so eine Kapitänsbindung tragen zu dürfen und auch das Amt ausführen zu dürfen.

Aber ich bin da jetzt auch immer, ich bin immer noch die gleiche Person, die ich jetzt auch letztes Jahr in der Kabine war.

Für mich verändert sich da jetzt wirklich nicht viel.

Ich bin auch, das habe ich der Mannschaft auch gesagt, ich bin ein Freund von einer sehr flachen Hierarchie,

weil ich finde, wenn man eine junge Mannschaft hat, muss man auch ein paar neue Junge ranziehen und denen Verantwortung geben.

Und so sind wir das Ganze auch angegangen.

Also ich mache das bei weitem nicht alleine.

Und das ist auch wichtig, wenn man da Leute um sich herum hat, die da einem wirklich gut helfen.

Und das ist mir wichtig.

Und so habe ich das Ganze dann auch kommuniziert, als das Gespräch dann kam vom Trainerteam und auch von Osman,

dass vielleicht das Amt auf mich zukommt.

Und dann, ja, natürlich große Ehre.

Deine Vorgängerin war ja auch jemand, die den Verein sehr nach außen vertreten hat.

Auch so wie man hat gesagt, das Gesicht der Mannschaft.

Ist das auch das, was dir auch Spaß macht, so jetzt in den Podcast zu gehen und auch öfter mal was...

Ich hasse es.

Das wäre jetzt eine gute Antwort, ne?

Die würde mal als Schnipsel veröffentlichen.

Dann muss man mal in der Mixzone so stehen auch.

Hättest du die Frage vielleicht am Ende gestellt?

Also an sich, Lea hat den Verein wirklich unglaublich geprägt.

Und das ist was, wofür ich unglaublich Respekt auch für sie habe.

Ich habe sie dann trotzdem in den eineinhalb Jahren auch kennenlernen dürfen.

Sie hat viel gekämpft, auch für uns und für viele Bedingungen, die geschaffen wurden in dem Verein, auch für uns.

Deswegen, das war nicht nur die Außendarstellung, die Lea für uns gegeben hat, sondern auch unglaublich intern viel für uns gemacht.

Generell, ich finde es immer cool, wenn man neue Leute kennenlernt, wenn man Sachen ausprobieren darf.

Deswegen sämtliche Anfragen, wie jetzt zum Beispiel ein Podcast.

Jetzt auch das erste Mal in so einem Setting, wo ich so ein Podcast machen darf.

Ich finde es geil.

Ich finde es toll, wenn man da auch mal sich austauschen kann.

Setting.

Ja, ich habe gehört, es ist ein bisschen neues Setting.

So schön hat noch niemand über unser Podcaststudio gesprochen.

Ja, ich finde es cool, wie gesagt.

Für mich ist das auch Neuland.

Deswegen, ja, ich finde es eine neue Sache, aber ich finde es angenehm.

Ist es Leas Kapitänsbinde eigentlich, die du da, weil der Regenbogen war wieder?

Also übernimmt man die dann oder nimmt die Lea mit nach Frankfurt und stellt sie in die Vitrine und ihr lasst eine neue anfertigen?

Das ist jetzt, glaube ich, wirklich sogar eine neue.

Ich glaube, die ist neu.

Wo die andere hin ist, das müsste man Lea mal fragen, ich weiß es nicht.

Aber wir haben uns dann für die gleiche Variante entschieden.

Weil?

Das tragen wir durch.

Ja, unter anderem natürlich die Symbolik der Regenbogenflagge.

Die haben wir weiterhin getragen in der Mannschaft auch.

Für die Werte stehen wir ein.

Und deswegen war das da eigentlich keine Diskussion.

Da fühlen wir uns alle mit wohl und das machen wir so weiter.

Ich glaube, die Frage stelle ich jedes Mal, wenn wir eine Gästin hier im Podcast haben.

Und ich bin mir nicht so sicher, ob es eine vollkommen Bananenfrage ist, aber ich stelle sie trotzdem fröhlich.

Schön, wie du gerade zum dritten Mal ein Volk deine eigene Frage vorher schon kennst.

Ja, weil ich bin gerade, ich mache so eine kleine Serie an Fragen, die bewertet die Fragen.

Bitte schreibt uns.

Muss Frauenfußball immer noch ein bisschen politischer sein als der Fußball der Männer?

Weil unter anderem komme ich darauf, ich mir im Vorfeld gedacht habe, dass ich, wenn wir eine Gästin aus dem Fußball hier haben,

immer in der ersten Überlegung bedenke, ich frage mal, wie ist die zum Fußball gekommen?

Und dann denke ich mir in der zweiten, ja, aber das haben wir hier noch keinen Mann gefragt und sowas.

Also da hängt immer noch, glaube ich, ein bisschen mehr dran.

Und deshalb ist es noch ein bisschen politischer, muss er noch ein bisschen politischer sein, der Frauenfußball?

Ja, das ist eine sehr gute Frage.

Ich glaube, in vielerlei Hinsicht...

Schreibt uns nicht, wer die beantwortet jetzt.

Ich glaube, in vielerlei Hinsicht sind wir auch mit Themen konfrontiert, die vielleicht jetzt ein Männerfußball oder Fußballspieler jetzt nicht unbedingt immer auf die Platte geworfen bekommt.

Ich glaube, das sind dann schon auch Sachen, mit denen wir uns auseinandersetzen im Team oder vielleicht auch individueller Spielerinnen oder ja auch einfach als Mensch.

Also ich bin ja nicht nur Fußballspieler, sondern ich interessiere mich ja auch für bestimmte gesellschaftliche Themen.

Deswegen finde ich das schon gut, wenn man da auch einen Weitblick hat.

Und so Fragen kommen natürlich immer wieder.

Finde ich aber per se gar nichts Schlimmes.

Also ich finde, wenn man sich dann auch dementsprechend ein bisschen in manche Themen einliest und Interesse dran hat, dann sind das jetzt auch keine Sachen, die einen aus dem Stuhl werfen sollten, falls die kommen.

Von dem her, ja.

Aber es kann schon sein, dass im Frauenfußball aufgrund von bestimmten Stereotypen, die halt einfach auch in der Gesellschaft gegenüber Frauen vorhanden sind, dann auch einfach mehr angesprochen werden drauf.

Vielleicht kommt diese Kapitänsbinde ja mal ins Clubmuseum irgendwann.

Hm. Ist auch noch keiner drauf gekommen.

Wäre doch vielleicht ein schöner, neben diesen alten Handschuhen und was ist da noch so drin?

Ja, reden wir jetzt hier schon über das Karriereende und deshalb?

Nee, aber das ist ja, da könnte ja auch Leas, wo auch immer die verschwunden ist oder so.

Schreib uns, wo sie ist. Vielleicht hört sie ja. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie zuhört heute mal, wenn wir eine anständige Gästin haben und nicht bloß unter uns.

Warst du mal Kapitän in der Fußballmannschaft, Uli?

Haben wir glaube ich auch schon mehrmals drüber gesprochen.

Nee.

Und zwar?

Muss ich gerade überlegen, in der Hobbymannschaft mal. Also in der regulären Mannschaft nicht.

Hast du das auch als politisches Amt begriffen in dieser Hobbymannschaft?

Ich glaube Regenbogenbinden gab es damals noch nicht. Das ist doch schon ein wenig her.

Ja.

Da waren sie noch so schwarz-weiß-rot-reiß.

Naja.

Gut.

So lange ist es dann doch noch nicht her.

Eieieiei.

Du, Golotze?

Warst du mal Kapitän?

Ich war auch Kapitän, ja.

Bei Johannes 83.

Ja.

Ich denke mal so in der C-Jugend ungefähr, würde ich sagen. In meiner Prime. Da habe ich es zwar nicht politisch begriffen, aber es wurde automatisch etwas politisch, weil wir eine relativ, würde ich sagen, von den Backgrounds bunt gemischte Mannschaft waren und tatsächlich schon regelmäßig auch Rassismus begegnet sind auf dem Feld.

Und man dann vielleicht als Kapitän dann auch mal eher was sagt. Oder halt Grüße an den Jan, den ich glaube ich auch schon mal erwähnt habe, der so ein bisschen ein Augenproblem hatte und dann einfach manchmal halt die Schienbeine des Gegners erwischt hat.

Da hat so viele...

Was macht man damit mit einem Augenproblem? Was ist aus dem geworden?

Das ist ein Augenproblem.

Keine Ahnung, aber er hat auf jeden Fall Dinge geklärt, die verbal nicht mehr zu klären waren.

Aha. Muss man sowas auf dem Platz auch machen? Bist du eine, die der Gegnerin auch mal wehtut, wenn sie zu sehr aufmüpfig werden?

Ja, man kann sich schon wehren. Also alles in den Regeln. Ich bin keiner, der jetzt wirklich unglaublich physisch Leute umflext und die Blutgrätschen auspackt, das nicht.

Aber schon wichtig, dass man seine Präsenz auch ein bisschen zeigt und da kann man schon mal natürlich fair und respektvoll...

Gegen Union Berlin war doch recht um... Ich war ja im Urlaub, ich habe sie aus der Ferne verfolgt, aber das war doch recht um Kämpf, glaube ich.

Ja, aber jetzt auch nicht übermäßig hart, oder?

Ja, ich fand es okay. Also natürlich sind Zweikämpfe, aber das ist ganz normal, die dann auch mal, man kommt mal ein bisschen zu spät und alles.

Den Spielfluss haben wir ein bisschen verloren, es waren dann manchmal ein paar viele Fouls hintereinander, dann ist das ein bisschen blöd in dem Spiel, aber sonst, das war jetzt nichts gefährliches.

Wer ist denn der Jens Kastrup, der Frauenmannschaft? Kartenkönigin?

Ui.

Kartenkönigin?

Das ist eine sehr gute Frage.

Eine von den drei Österreicherinnen, würde ich sagen.

Sind denn noch drei Österreicherinnen?

Ich glaube, ja gut, Medina Desic ist...

Wurde hier gerade angezeigt von jemandem, der noch im Raum ist, ihre Rückennummer.

Das wurde kurz angezeigt, aber ja, ich glaube Medina manchmal, aber...

Aber eher wegen Meckern, oder?

Ich glaube, das ist dann eher manchmal vielleicht das Meckern, aber auch da, wir haben nicht extreme Kartensammler.

Also da sind wir jetzt... Ich glaube, unser Trainer würde manchmal sagen, wir sind ein bisschen zu lieb,

aber generell ist das völlig im Rahmen und das finde ich aber auch okay so.

Mir geht es mir vaterig. Ich hasse dann immer diese dann so Unterschiede aufzumachen, aber ist der Trash-Talk im Fußball der Frauen ein anderer als bei den Männern?

Also wir haben mal eine Folge hier gehabt.

Ich habe unser System jetzt verstanden. Wir beleidigen unsere Fragen als belanglos und Dings, nur um sie dann einfach stellen zu können, weil uns nichts anderes einfällt als die belanglosen Fragen.

Ja.

Das ist ziemlich clever von uns.

Ja. Mal schauen, wann das durchschaut wird.

Wann das im Clubforum auftaucht.

Ja, ich weiß halt, gefühlt ist es so, ich weiß nicht, ob es immer noch so ist, aber bei den Männern hört man schon oft raus, dass zum Beispiel Trash-Talk dann homophob ist.

Also, wie gesagt, ich weiß nicht, ob das jetzt so pauschal, ob man das so sagen kann, aber ich habe es selber noch so erlebt und wahrscheinlich ist es immer noch so im Profifußball.

Wie ist es bei den Frauen? Gibt es da so Themen, die über sich da rausgreifen oder ist das einfach nur, was einem halt gerade einfällt?

Ja, da fragen wir jetzt auch wieder, ich bin gar kein Trash-Talker. Das fällt mir auch gerade auf. Ich bleibe eigentlich im Spiel relativ bei mir, deswegen…

Wir bringen es dir bei.

Ja, das wäre auch nicht schlecht. Deswegen gute Frage. Also, ich höre jetzt aber auch am Feld wenig Trash-Talk. Also, auch gegenüber Spielern nicht. Es ist dann schon gar nicht so eine erhitzte Atmosphäre, würde ich sagen.

Also, sehr, sehr ungewöhnlich, dass Spiele wirklich komplett aus dem Ruder laufen würden aufgrund von Trash-Talking. Also, da habe ich jetzt ganz, ganz, ganz wenig Erfahrung drin.

Weil Frauen einfach im Kopf kontrollierter und klüger sind als Männer, die sich mehr hinreißen lassen zum… was auch immer.

War das jetzt positiver Sexismus oder wie ist das? Ungetreter Sexismus? Ja.

Trash-Talk. Osman Czankajar hat letztes Jahr mal die Schiedsrichterinnen in seiner ganz eigenen Art und Weise zur Rechenschaft gezogen.

Wollte sie mehr oder weniger arbeitslos machen, wenn man das etwas zugespitzt formulieren mag.

Wie schön ist es denn, dass seit dieser Saison jetzt nur noch die Kapitänin mit den Schiedsrichterinnen sprechen darf?

Und wie sind die denn so drauf, wenn sie auf dem 1. FC Nürnberg treffen und den Czanka ja immer mitdenken?

Die Regel erstens…

Entschuldigen Sie sich dann erstmal für ihn und dann…

Nein.

Nein, überhaupt nicht.

Also generell von der Regel, dass Kapitäne nur noch mit den Schiedsrichtern sprechen dürfen, da müssen wir uns alle noch ein bisschen dran gewöhnen, glaube ich.

Ja, Medina Desic.

Wir haben am Samstag sehr oft gesehen, wie du als Zweite dann immer dazugekommen bist, weil Medina Desic schon eine Stunde da rumstand und diskutiert hat und sowas.

Ja, aber das ist eine Regel, an die muss man sich gewöhnen. Ich glaube aber, man hat es jetzt bei der Europameisterschaft auch gesehen, die kann schon wirken, die Regel.

Ich glaube, dass es den Spielfluss einfach auch ein bisschen besser da behält, wenn da nicht immer so 100 Leute auf einen Schiedsrichter zustürmen und gestikulieren.

Deswegen von der Regel bisher eigentlich sehr positiv. Die Schiedsrichterinnen sind da auch sehr kommunikativ bisher.

Also da finde ich, hat es einen großen Schritt nach vorne gegeben.

Die Kritik im letzten Jahr, ich finde, das ist generell im Frauenfußball, man wird häufig gefragt, wo es überall Verbesserungspotenzial gibt und den gibt es in allen Bereichen.

Deswegen kann man auch da Anstöße geben und sagen, man muss sich weiterentwickeln und das ist für die Qualität des Spiels wichtig und dementsprechend ist es dann auch völlig okay, wenn man da sachlich dann auch mal Kritik äußern darf.

Also tragen die euch das nicht nach, die Schiedsrichter?

Ich hoffe nicht. Bisher habe ich noch nicht wirklich was gemerkt davon, nein.

Werd ihr da nachtragend?

Wenn euch Osman, ach der kritisiert uns ja jede Woche. Seid ihr nachtragend?

Da war ich so rum.

Mir wurde letztens gesagt, ich wäre besser geworden, eben nicht nachtragend zu sein.

Ja?

Im Laufe der letzten zehn Jahre Grüße.

Von wem wurde das?

Grüße nach Hause.

Ah, okay.

Aber richtig gut bin ich da glaube ich nicht.

Ja?

Trägst du mir was nach?

Ist da was Unausgesprochenes zwischen uns?

Nein, das ist anders.

Dafür bin ich zu egal.

Hier sage ich es einfach immer auch gleich.

Was hat euch das Jahr in der ersten Liga gebracht?

Unglaublich viel Erfahrung.

Natürlich haben wir viele Niederlagen einstecken müssen, das ist so.

Und ich finde aber auch, dass wir uns wirklich gut entwickelt haben.

So eine erste Liga ist wirklich keine einfache Reise, besonders als Aufsteiger.

Da ist ein großer Unterschied zu den Mannschaften in allen Bereichen.

Physisch, technisch, taktisch.

Die trainieren da einfach auf dem Niveau schon einiges länger und sind auch unter anderem Vollprofis.

Deswegen, ja, ich finde in meinen Augen eine unglaublich wertvolle Erfahrung.

Ich finde, wir haben uns auch wirklich teilweise gut verkauft und können da schon auch auf eine Saison zurückblicken,

die nicht nur negativ war von den Ergebnissen her auch.

Deswegen, auch wenn es runterging am Ende, nimmt man da unglaublich viel Positives mit.

Wenn du dich gerade fragst, was der Fahndi mal ausschreibt,

während du antwortest aus den Fragen, er macht sich Notizen, was er heute noch einkaufen muss.

Ich habe mir schon fast gedacht.

Gerade habe ich, das ist cool, dass ich das nicht mehr lesen kann.

Erfahrung und physisch habe ich mir jetzt aufgeschrieben.

Physisch, das hieß in der letzten Saison immer, war so am Anfang euer krassestes Problem,

weil ihr sozusagen als Feierabend-Trainiermannschaft aufgestiegen seid, dann umgestellt habt,

aber relativ schnell merken musstet, dass ihr gegenüber den etablierten Erstligamannschaften,

die schon die ganze Zeit unter diesen richtigen Profibedingungen arbeiten,

noch enorm viel aufholen müsst.

Ist es dann dieses Jahr ein Vorteil?

Ihr habt es beibehalten und seid damit jetzt wahrscheinlich privilegiert in dieser Liga,

auch wenn da Klubs wie Union oder sowas inzwischen auch unterwegs sind.

Merkt ihr das?

Jetzt gab es bisher bloß das Spiel gegen Ingolstadt, gegen so eine Mannschaft,

vielleicht die körperlich nicht so wirklich ist.

Aber ist das ein Vorteil von euch in dieser Saison?

Absolut.

Ich glaube, das hat man jetzt schon in den ersten zwei Spielen auch gesehen.

Natürlich Union ist auch ein sehr guter Kader, auch mit viel Erstliga-Erfahrung.

Deswegen hat es sich vielleicht nicht ganz so rauskristallisiert.

Aber generell, da muss jetzt aber auch der Unterschied bemerkbar sein,

dass wir fitter sind, vielleicht einen Ticken schneller sind, auch kräftiger sind in den Zweikämpfen.

Und das war das, was man auch aus dem letzten Jahr dann mitnehmen muss in die zweite Liga.

Und da muss man sich durchsetzen und das muss klar erkennbar sein.

Habt ihr ein Saisonziel eigentlich?

Ja, doch.

Also ein Saisonziel ist auf jeden Fall unter den Top 3 zu landen.

Also Aufstieg.

Das wäre der Aufstieg, genau.

Okay.

Ah, dieses Signature-Schweigen.

Das ist ein neuer Move hier.

Habt ihr noch Fragen oder wollen wir nach Amerika gehen?

Ich hätte noch die Frage, du hast vorhin die Zuschauerzahl angesprochen, Fadi.

Ah ja, sie ist schon wieder vergessen.

Ich bin da, ich bin dein Memory-Effekt.

Danke.

Okay.

Jetzt spielt ihr wieder sozusagen auf dem Vereinsgelände.

Es waren im Stadion natürlich manchmal auch nicht so viele Leute da, dass es jetzt das Stadion gefüllt hätte.

Da weiß ich mir gar nicht, ob das dann so cool ist, überhaupt da drin zu spielen, diesen Rahmen zu haben.

Aber trotzdem, wie ist es jetzt?

Fadi hat vorhin gesagt, ist der Hype jetzt wieder vorbei?

Wie fühlt es sich wieder an, wenn man dann aus dieser großen Atmosphäre wieder rüber wechselt?

Ja, auch da, dem waren wir uns auch bewusst generell von der ersten Liga in die zweite Liga zurück.

Das sind nicht nur die Heimspiele, das sind auch die Auswärtsspiele.

Man hat ja auch in sehr schönen Stadien in der ersten Liga gespielt.

Ich persönlich fand auch die Erfahrung im großen Stadion, im Max-Morlach-Stadion letztes Jahr,

ich fand es geil, einfach zu sagen, in so einem traditionsreichen Stadion spielen zu dürfen,

dass es nicht selbstverständlich ist und deswegen war das schon was,

was auch unglaublich viel Erfahrungswert auch da mitgegeben hat.

Natürlich gehen in so einem großen Stadion eine kleinere Anzahl an Fans relativ unter.

Aber auch da muss man sagen, wir hatten da auch teilweise gute Spiele drin

und hatten da wirklich Stimmung drin, wo man das auch am Feld unglaublich mitbekommt.

Der Weg jetzt zurück an Pfalz-Nawaija.

Ich mag den Max-Morlach-Platz sehr gerne, es ist alles ein bisschen enger.

Man hat die Leute näher an sich dran, man hört es ein bisschen besser,

auch wenn es natürlich weniger Leute sind jetzt.

Aber ich finde auch da ein bisschen so eine, ja wie früher, so am Bolzplatz ein bisschen.

Das ist kein Bolzplatz, versteht mich nicht falsch, aber es ist einfach eng.

Leute sind da, du merkst die Leute, die feuern an und das ist alles ein bisschen greifbarer.

Deswegen, ich finde es überhaupt nicht schlimm, ich finde es eigentlich richtig cool.

Und ja, der Hype, gut, man hat natürlich auch in der Außendarstellung

und in der Wahrnehmung der Spiele von 1. und 2. Liga einen Unterschied, das ist ganz klar.

Spielst du noch so lange, bis du dann das neue Stadion erleben wirst?

Und da soll es ja dann auch noch dieses kleinere Nebenstadion geben

mit vielleicht bis zu 5000 Plätzen oder so.

Und das wäre dann vielleicht die Heimat für euch erstmal.

Spielst du noch so lange?

Glaubst du, du wirst das noch erleben zu aktiven Zeiten oder werden wir es überhaupt alle erleben,

dass diese Pläne umgesetzt werden?

Boah, das ist eine gute Frage.

Ich bin trotzdem schon 25.

Bei uns Frauen ist es dann trotzdem nochmal auch eine Karriereentscheidung,

wann ich dann in die, ich nenne es jetzt mal, reale Welt einsteigen möchte.

Deswegen von Jahr zu Jahr, ob es bis dahin langt, bin ich ehrlich, bin immer nicht ganz sicher.

Aber die Pläne schauen ja schon mal schlecht aus.

Du siehst ja, wie die reale Welt ausschauen kann.

Spiel Fußball.

Wie lange kann man denn Fußball spielen auf eurem Niveau?

Mit dem Aufwand, den man betreibt.

Also es gab jetzt Jessica May, die ihre Karriere jung beendet hat.

Ich glaube, es gab noch ein, zwei Spielerinnen, die auch aufgehört haben.

Da bin ich aber...

Furnier.

Furnier, genau.

Ja, ich habe es mir nicht zu sagen getraut.

Ja.

Also das ist ja tatsächlich, man macht das nicht, bis man Enrico Vanetini-Alter irgendwie erreicht hat.

Also wie lange geht das?

Wie lange kann man sich das leisten finanziell, dass man Fußball zweite oder erste Liga spielt?

Ja, das sind genau solche Faktoren, die dann irgendwann mit reinkommen.

Natürlich finanziell, aber auch wie man sich körperlich fühlt.

Wenn man dann Verletzungen mit sich rumzieht, dann ist dann halt auch irgendwann einfach vorbei,

wo man für sich sagt, ich möchte jetzt mit 30, 35 halt wirklich im Alltag jetzt nicht einen chronischen Schmerz mit mir rumziehen.

Deswegen, das sind viele Faktoren, die da mitkommen.

Aber jetzt bei Jesse zum Beispiel oder auch bei Sophie war das dann auch die Karriere außerhalb des Platzes,

die dann einfach Vorrang hat.

Und das ist bei uns dann irgendwann die Entscheidung, die kommen wird.

Und die kann bei einem früher kommen, bei anderen ein bisschen später.

Aber ich glaube jetzt nicht, dass mein Plan ist, mit 34 noch am Platz zu stehen

und gar nicht nebenbei gearbeitet zu haben.

Wird sich an dieser Ungerechtigkeit in deinem Leben noch was ändern?

Also dass bei den Männern Drittliga, Viertliga, Kicker bis 38 spielen können,

ohne sich große Gedanken über das zu machen, was danach kommt.

Und bei den Frauen, wenn man sich mit 24, 25 überlegen muss, ob man sich das leisten kann.

Also glaubst du wirklich, dass sich das so sehr angleichen wird, Männer und Frauen, Fußball?

Ja, also meiner aktiven Karriere keine Chance.

Nee, aber deshalb habe ich das ganze Leben.

In meiner Lebenszeit.

Ich hoffe, man kann hoffen.

Ich glaube, ganz angleichen ist ein brutal großer Schritt.

Da sind wir halt einfach wirklich Jahrzehnte hinterher, auch in der Entwicklung des Fußballs,

des Frauenfußballs.

Ich bin da schon auch realistisch.

Da ist halt einfach Angebot und Nachfrage, je nachdem.

Das Geld kommt nicht von irgendwo, sondern es muss halt auch erstmal da sein,

damit man Spielerinnen bezahlen kann.

Und dementsprechend sind es da einige Sachen, die auch drumherum noch passieren müssen,

bis man überhaupt mal an die Gehälter gehen kann.

Und ich hoffe es.

Ich bin wirklich auch ein großer Förderer davon.

Und ich sehe mich da schon auch ein bisschen in der Rolle zu sagen,

da muss man viel pushen und auch öffentlich pushen.

Deswegen kann ich da für mich persönlich nur hoffen,

dass die Generationen nach mir da wirklich mal irgendwann Ertrag davon ziehen können.

Merle Froms hat jetzt zum Beispiel auch ihren Rücktritt aus der Sommermannschaft

relativ früh und überraschend erklärt.

Auch mit der Begründung, sie will sich ein bisschen mehr auf Familie konzentrieren.

Hat man von einem Mann nicht so noch nie gehört.

Ist das einfach so ein Faktor, der bei Frauen eine andere Rolle spielt?

Auch dieses Familienleben?

Absolut.

Ja, man hat ja auch die Familienplanung.

Die kommt natürlich dann auch dazu.

Man hat Almut Schuld, die dann jetzt trotzdem nochmal das Comeback nach drei Kindern,

wenn ich richtig informiert bin.

Genau.

Das ist in Deutschland noch relativ wenig.

Da nickt da der bunte Leser-Goldnotze.

Ich habe gestern bei der Aufgabe als sogenannter Themenmanager eine Nachricht gesehen,

dass sie nach Kansas, glaube ich, gewechselt ist,

weil es dort leichter irgendwie für sie ist, das zu verbinden.

Aber ich habe dann leider nicht mehr im Detail weitergelesen,

was es da einfacher macht, das zu verbinden.

Das ist jetzt genau das.

In Deutschland ist das noch relativ wenig vorhanden,

dass wirklich auch Mütter weiterspielen.

In den USA ist das aber seit Jahren gang und gäbe.

Also da ist auch ein großer Unterschied noch von, ich glaube,

auch vertraglichen Strukturen und wie das geregelt ist.

Ich weiß, die FIFA hat da jetzt auch erste Schritte gemacht mit Mutterschutz

und Verträgen und so weiter.

Deswegen, es geht auch da in die richtige Richtung.

Aber das sind unter anderem natürlich auch Entscheidungen,

die dann kommen, wenn Frauen sagen,

okay, ich möchte aber eine Familie gründen.

Ich kann aber nicht gleichzeitig spielen.

Das ist natürlich für einen Mann ein Ticken leichter.

Übergang.

Wollen wir nach der Erde können?

Ja.

Also du hast beim ASV Neumarkt das Fußballspielen gelernt?

Eigentlich in meinem Dorfverein, ja.

Ja, wie heißt er denn?

Ich habe es vor kurzem mal gelesen in irgendeiner Geschichte,

die überschrieben war, ich bin ein Stadtmensch.

Und dann kam im ersten Satz so dieser Dorfname,

wo ich mir gedacht habe, da muss man auch erst mal Stadtmensch werden.

Wie heißt das Dorf?

Also wohnen tue ich in Unterwiesenacker.

Die Unterwiesenackerin stand tatsächlich, glaube ich, in der Überschrift.

Deshalb bin ich da drüber.

In der Überschrift?

Irgendwie sowas.

Eine Unterwiesenackerin macht Karriere.

Ja, und mein erster Verein ist dann die DOKSV Oberwiesenacker.

Aha.

Das ist natürlich Unter und Ober.

Das ist dann so eine Straße drüber und dann ist man im nächsten Dorf.

Sind die miteinander verfeindet, die beiden Dörfer?

Nein.

Nein.

Also es ist nicht so wie Fürth und Nürnberg, sondern man kann von unter nach Ober wechseln.

Absolut.

Absolut.

Das ist kein Problem.

Genau dort habe ich das Fußballspiel angefangen.

Okay.

In einer jungen Mannschaft wahrscheinlich?

Ja.

Trotzdem nicht die Freude daran verloren?

Überhaupt nicht.

Ich habe lange bei den Jungs mitgespielt.

Okay.

Ich glaube bis zur U16.

Mhm.

War eine überragende Zeit.

Ja.

Würde ich nicht müssen wollen.

Nee.

Okay.

Meine Tochter hat nach drei Trainingseinheiten mit Jungs aufgegeben oder ihre Karriere beendet.

Aber vielleicht gibt es mal ein Comeback.

Und dann ASV Neumarkt und dann der FC Bayern München.

Der erste FC Nürnberg war damals noch keine ernstzunehmende Option, oder?

Muss man ehrlich ein bisschen dazu sagen, da waren die Strukturen hier noch nicht so gegeben.

Also hätte ich in der Region bleiben können, wäre ich absolut in der Region geblieben.

Also ich komme eine halbe Stunde weg von hier.

Deswegen war dann damals wirklich noch der FC Bayern einfach eine andere Option.

Für mich war Schule immer unglaublich wichtig.

Deswegen wusste ich, okay, wenn, dann ziehe ich dorthin nach München und mein Abi einfach bestmöglich ab 16.

Mit 16 alleine nach München gezogen?

Mhm.

Ja.

Darf man das überhaupt?

Ja.

Mit 36 noch daheim gewohnt.

Ja, er ist doch mit 16 hierher gekommen.

Ja, das stimmt.

Aber es war nicht Internat oder so, sondern eine eigene Wohnung?

Ja, ich hatte mit noch einer 16-Jährigen eine WG.

Okay.

Ja, großes Vertrauen der Eltern.

Das war schon natürlich.

Und genau, das war einfach noch strukturell damals ein Unterschied zu Nürnberg.

Und dann bin ich den Schritt da eben hingegangen.

Abiturnote, wenn die Schule so wichtig war.

Ich meine 3,2.

Da kann man ungefähr ablesen, wie wichtig mir Schule war.

Nee, ich bin zufrieden.

War ein solides 1,7.

1,7.

Kann das einer von euch unterbieten?

Nein.

Nein.

Unterbieten, ja.

Aber ich kann dich unterbieten.

Wir sollten mal unseren Abinotenschnitt hier für Kadepp ausrechnen.

Ja, 2,5 kann ich bieten.

2,4.

Echt?

So gute Abitur habt ihr gemacht.

Ich habe allerdings die Facharbeit komplett.

Ist es Facharbeit beim Abi?

Ja.

Ja.

Und ich glaube, da habe ich irgendwie drei Punkte drauf bekommen.

War ja in Deutsch.

Ich war, glaube ich, nah an der Themaverfehlung.

Aber es war sehr gut.

Nur halt.

Ja, das hat mich auf jeden Fall nach unten gezogen.

Aber 1,7.

Und ihr beide auch so gut, das irritiert mich jetzt wirklich.

Naja, 2,5 ist jetzt auch nicht so.

Naja, das ist ja 0,7 besser als ich.

Ich bin ja hier der Klassendepp, merke ich gerade.

Ja, und dann nach Amerika.

Nach dem Abi.

Also Abi am Theodor-Linden-Gymnasium.

Theodor-Linden-Gymnasium in München.

Und dann war die Entscheidung in Erlangen Politikwissenschaft.

Das wäre es, ne?

Ne, ich hatte zwei sehr gute Freundinnen, die schon an der Uni waren.

Okay.

Die kamen im Bezember zurück.

Wollen wir die Uni kurz nennen?

Und in welchem Ort sie?

North Carolina.

Genau, State University.

In?

Raleigh.

Raleigh.

Noch nie gehört.

Ja.

Raleigh.

Ja, genau.

Namenswitze sind wirklich.

Peak.

Notiert ist für den S&P.

Ja, genau.

Das schneiden wir.

Ja, sehr gut.

Das schneiden wir raus.

Das schneiden wir wirklich.

52.

Habe ich vorher noch ge-Wikipedia'd, diese Stazis,

von der Einwohnerzahl ungefähr so groß wie in Nürnberg.

Also knapp.

Schöne Stadt oder irgendwie so eine, so wie man sich klischee-mäßig US-amerikanische

Städte in der Peripherie vorstellt?

Nö, Raleigh an sich hat viel zu bieten.

Ist eine Stadt, die jetzt auch sehr, sehr wächst.

Attraktiv auch für junge Familien.

Deswegen ist eigentlich die Hauptstadt in North Carolina.

Ich glaube, Charlotte ist aber schon noch ein bisschen bekannter auch.

Hat viel, viel mehr Sportteams auch mit drin.

Das hilft natürlich jeder Stadt dann auch.

Sowohl NBA als auch MLS.

Und deswegen, da hat Raleigh jetzt dann Hockey.

Die NHL haben die in Raleigh.

Sehr sick, ja.

Recht.

Grüße ans Hockey.

Das würde uns nicht verzeihen, dass wir das nicht wussten.

Oder wusstet ihr das?

Was mit Hockey?

Ja.

Nein.

Nee, ne?

Warum?

Weil der Böhm dann wahrscheinlich jetzt aufschreit daheim vor seinem...

Ich glaube, es geht wirklich um Feldhockey.

Nee.

Eishockey.

Ja.

Doch, Eishockey.

NFL ist...

Ach, das habe ich gerade noch gehört.

Ja.

Okay.

Oh, das ist auch so ein Highlight-Moment jetzt gerade.

Das kann man best of von dir heute zusammenschneiden.

Okay, zwei Freundinnen, die da schon waren.

Genau.

Und dann hast du ein Stipendium bekommen.

Richtig, ja.

Wegen 1-7 mit 3-2 wäre das eher nichts geworden.

Oder wegen Fußball?

Fußball.

Ja.

Das sind reine Sportstipendien.

Okay, da bewirbt man sich dann direkt an der Uni.

Hast du dich nur an der beworben oder hast du dich auch...

Ja, ich habe da ein bisschen einen anderen Weg eingeschlagen.

Viele, die jetzt in die USA gehen.

Es gibt ja wirklich jetzt auch einige Sportlerinnen oder Fußballerinnen, die da wirklich auch

den Weg einschlagen.

Wie gesagt, mein Kontakt war nur über die zwei Bekannten, die schon an der Uni waren.

Und dann bin ich mit dem Trainerteam in Kontakt getreten.

Und dann ging das ratzfatz.

Also ich habe mich an keiner anderen Uni umgeschaut.

Ich war auch nicht dort vorher.

Okay.

Ich war noch nie in den USA vorher.

Okay.

Habe mit dem Trainer dann ein, zweimal Zoom-Call gemacht.

Sich halt mal gesehen.

Und dann war das aber auch...

Ich bin eigentlich kein spontaner Mensch.

Das war die spontanste Entscheidung meines Lebens.

Und dann...

Klingt einigermaßen.

Ja.

Ich glaube, Januar habe ich mich damals entschieden.

Im Juni bin ich geflogen.

Im Juni 2017.

17.

17.

Ja.

Okay.

Mit Leistungskurs Englisch in der Tasche oder...

Auch nicht.

Ich war Lateiner.

Oh.

Ja.

Ja.

Ich habe Latein-Abi gemacht.

Weiß ich nicht.

Latein-Abi?

Ja, das ist auch Wahnsinn.

Ja.

Weiß ich jetzt auch nicht, ob ich das nochmal machen würde.

Aber das hat funktioniert.

Was hatten wir im Latein-Abi?

Was war da die Aufgabenstellung?

Kannst du dich noch erinnern?

Ja, jetzt kommt es.

Ich habe es mündlich gemacht.

Mhm.

Okay.

Du hast eine...

Kann man nicht in die Sperrklausel kommen beim Übersetzen.

Das war ein bisschen strategische Entscheidung.

Englisch in der Schule war okay, aber ich habe es jetzt nicht geliebt.

Deswegen habe ich gesagt, okay, ich gehe ins Lateinische über und im Mündlichen bekommt

einen kleinen Übersetzungstext und versucht sich ein bisschen durchzuschummeln.

Und dann kommt ein ganz normaler Teil mit Referat und Fragen.

Okay.

Oder kein Referat, aber Fragen, ja.

Und Fragen waren zum Thema, weißt du das noch?

Geschichte.

Römische Geschichte.

Römische.

Römisches Reich, ja.

Kennt ihr euch da aus, ihr beiden?

Asterix-Nüse.

Ja, okay.

Das langt eigentlich damit.

Ja, ich weiß auch gar nichts mehr.

Aber auch als Latinum.

Ja.

Immerhin.

Aber Abitur hätte ich es nicht machen wollen.

Könntet ihr euch mal für drei Minuten auf Lateinisch unterhalten, ihr beiden?

Gottessin.

Ich glaube, ich könnte nicht mal mehr einen einfachsten Satz übersetzen.

Das ist gar nichts mehr.

Claudius et…

Wie hieß er?

Ich muss nicht anschauen.

Ich auch nicht.

A Colosseum sunt.

Das war der erste Satz im Lateinbuch, das weiß ich noch.

Claudius et Cornelia.

Et Cornelia, A Colosseum sunt.

Und was heißt das übersetzt?

Weißt du es?

Nee.

Claudius und Cornelia sind im Colosseum.

Jawohl.

So schwer ist das alles gar nicht.

Das ist ja relativ.

Diese Fälle werden überbewertet.

Ich sage immer, ich verstehe es ganz gut, aber sprechen tut es nicht.

Und wie war es dann dort angekommen?

Ja, richtig coole Erfahrung.

Mein Plan war am Anfang wirklich sechs Monate da zu bleiben.

Das sind dann irgendwie fünfeinhalb Jahre draus geworden.

Dementsprechend war nicht schlecht.

Ich wollte dann auch, war schnell entschieden, dass ich dort bleiben will.

Kein Heimweh nach Unter oder Ober?

Ich habe es schon wieder vergessen.

Eins von denen, ne?

Doch, natürlich.

Es gibt Zeiten, ich war immer sechs Monate am Stück weg.

Das ist natürlich jetzt nicht ganz wenig.

Man verpasst viele Sachen mit der Familie auch.

Aber man ist auch unglaublich unter Beschuss.

Also die Saison dort ist anders strukturiert.

Man spielt innerhalb von vier Monaten.

Die ganzen Saisonspielzeits spiele ich zweimal die Woche.

Und dementsprechend ist das unglaublich durchgetaktet.

In der Frühtraining, ab in die Uni, am Abend ins Bett und nächster Tag wieder.

Da dann aber auf dem Campus gehen.

Ja, klassisches College-Leben.

Du hast in irgendeinem Interview, das ich gelesen habe, mal gesagt,

dass du auch wegen der fußballerischen Ausbildung oder wegen der Vereinbarkeit

dort hingegangen bist, weil du beides machen konntest.

Studieren und professionell Fußball spielen.

Geht in Deutschland immer noch nicht so richtig, oder?

Ja, es ist eine ganz andere Struktur.

Also ich würde den Schritt immer wieder gehen.

Natürlich ist man erstmal weg vom Fenster hier auch, was Vereine angeht.

Und der Weg zurück ist nicht der ganz, ganz einfachste.

Aber nichtsdestotrotz ist einfach die Abstimmung zwischen Universität und dem Fußball viel, viel besser gegeben.

Ganz viele von meinen Mannschaftskollegen studieren dann auch an Fernunis,

weil es einfach dann auch leichter ist zu vereinbaren.

Man ist viel unterwegs, man reist viel, man hat viel Training.

Das ist nämlich nicht immer so ganz einfach, wenn dann Präsenzphasen oder Kurse hat,

wo man anwesend sein muss.

Natürlich haben wir auch ganz klassisch, wir haben viele Lehramtsstudenten,

die dann auch an der Uni in Erlangen studieren.

Das geht natürlich, aber es ist ein bisschen mehr Strukturierung dann gefragt

und die ist in den USA eigentlich vorgegeben.

Man hört es immer, dass ja die Sportstätten sozusagen,

dort die Infrastruktur so abgefahren ist.

Also man kennt es dann vielleicht aus dem Basketball oder so,

der jetzt noch der klassische amerikanische Sport ist.

Ist es dann tatsächlich für die Fußballerinnen auch schon so,

dass man da, keine Ahnung, du kannst halt so jeder Tages- und Nachtzeit da ins Gym

und da, was weiß ich, Muskelaufbau und da kann ich in irgendeine Halle

und kann, was weiß ich, was trainieren?

Generell benutzen wir die gleichen Gegebenheiten.

Also natürlich hat Basketball die Halle für sich selber, das ist klar,

aber sowohl Gym als auch Regenerationsmöglichkeiten,

das fällt eigentlich alles unter einem Hut.

Deswegen die Bedingungen sind brutal.

Das Geld ist natürlich auch vorhanden, das darf man nicht vergessen.

Aber die Bedingungen müssen auch für sämtliche Frauensportarten gegeben sein.

Also das ist gesetzlich auch geregelt und dementsprechend,

was man da vorfindet, ist wirklich absolut erste Klasse.

Ich glaube, dass auch teilweise manche Erstligisten, Männerbereich,

solche Bedingungen, glaube ich, krass finden würden.

Ich komme immer noch nicht darauf klar, dass der Glotze dachte,

da wird Failed Hockey gespielt.

Das ist wirklich...

Das suche ich persönlich raus und lasse es auf Instagram verbreiten.

Vielen Dank, dass du mir diesen Moment geschenkt hast.

Gerne.

Weil es nur ein bisschen nachtraglich sein kann.

Warum bist du dann doch zurückgekommen?

Familie.

Familie.

War am Ende dann wirklich, wo ich gesagt habe,

nach den fünfeinhalb Jahren extrem wertvolle Zeit.

Aber ich habe, wie gesagt, unglaublich viel auch verpasst.

Und je öfter man dann auch sich verabschiedet hat von Familie,

desto schwieriger wurde es irgendwann auch.

Hast du Weihnachten zu Hause feiern können?

Ja.

Die eineinhalb, zwei Wochen war ich meistens zu Hause.

Und dann auch einfach zukunftsmäßig sagen,

okay, könnte ich mir vorstellen, dort ein Leben aufzubauen.

Das war für mich dann irgendwann nicht gegeben,

wo ich gesagt habe, okay, dafür schätze ich dann einfach

meine Heimat viel zu sehr und auch die Gegebenheiten,

die wir hier haben.

Deswegen war das dann eine Zukunftsentscheidung,

aber schon auch viel Familie.

Bist du deine Eltern überhaupt damit umgegangen?

Erst mussten sie sich nach München ziehen lassen,

dann verabschiedet sie sich in die USA.

War auch nicht ganz einfach wahrscheinlich.

Und dann geht sie noch zum Club.

Sind die Clubfans eigentlich oder Bayernfans?

Oder gar nicht Fußball interessiert?

Aufgewachsen nicht Clubfan.

Also meine Eltern nicht.

Das ist dann Oberpfalz.

Das ist wieder so ein bisschen Reibung da auch.

Aber nee, aufgewachsen nicht Clubfans.

Okay, sorry.

Ja, nicht einfach.

Wie gesagt, ich bin unglaublich dankbar.

Meine Eltern haben mich immer ziehen lassen.

Ein großes Vertrauen auch in mich gehabt.

Klare Regeln natürlich gesetzt,

was sie auch von mir erwarten.

Schule war ihnen immer ganz wichtig.

Deswegen wurde ich da schon auch dementsprechend geprägt da drin.

Aber ja, einfach glaube ich gar nicht.

Ich bin selbst nicht Mutter.

Ich kann es mir nicht vorstellen, wie das ist,

wenn man seine Kinder dann ziehen lässt

und auch so weit weg ziehen lässt.

Aber ich bin da unglaublich dankbar,

dass sie es mich machen haben lassen

und einfach auch sämtliche Sachen erfahren haben lassen.

Und das war schon immer der Ansatz,

dass sie gesagt haben,

und wenn es ein Fehler war, dann war es ein Fehler.

Dann ist es so.

Aber probiere es aus

und dann schauen wir mal weiter.

Hast du noch Geschwister?

Ja, ich habe eine große Schwester.

Die auch Fußball spielt?

Nee, nee.

Die hat ganz,

boah, vielleicht mal ein Jahr oder so Fußball gespielt,

aber das war eigentlich nur so Hobby-mäßig

und die ist karrierebezogen.

Jetzt kommt der Partner den Knallharten dickmal herfragen.

Ja, sehr gut.

Du wie alt bist du?

Die mag ich immer, die Teile dieses Podcasts.

Kurzer Einschub, Fadi,

der Kollege aus dem Lokalsportfakt gerade,

wo er denn die Clubkolumne für morgen findet.

Die ist noch nicht geschrieben.

Huch, ich schmeiße heute oft Sachen runter.

Das ist wirklich nervös heute.

Dann schreibe ich ihm das,

dass es noch ein bisschen dauern kann.

Ja, er kriegt auf jeden Fall von irgendjemandem eine,

von Uli oder Wolfgang oder mir.

Wenn wir schon gerade eh die Unterbrechung haben,

hast du eigentlich Durst,

weil du hast dein Wasser vorhin in unerreichbarer Ferne

stehen lassen, da drüben am Tisch.

Basti.

Das habe ich mir vorhin.

Ich würde ihn nicht Nein sagen.

Dankeschön.

Zum Glück hat man einen Anstandsfrau dabei.

Wir trinken hier einen auf währenddessen,

aber heute mal ohne Bier.

Das ist selbst für uns noch zu viel.

Bist du als Leistungssportlerin,

trinkt man da Bier eigentlich

oder nur bei Aufstiegsfeiern?

Ich bin gar kein Biertrinker.

Also bei Aufstiegsfeiern,

da sind wir dabei, sind wir ehrlich.

War eine schöne Feier, war eine gute Feier.

Aber ich bin generell gar kein Biertrinker.

Bin jetzt auch nicht das größte Feierbiest,

bin ich ehrlich.

Aber das ist auch,

man darf auch mal feiern.

Und man darf auch nicht feiern.

Richtig.

Und dementsprechend natürlich in der Saison schwierig,

wenn man da so unter Beschuss ist mit den Spielen.

Aber Bier wäre nicht meine erste Wahl.

Bevor wir wieder die Knall hatten,

Digmaierfragen zurückkommen.

Was ist die kulinarische Offenbarung,

die du in den USA erlebt hast?

Gab es da eine, von der du sagst,

allein dafür hat sich die Zeit dort gelohnt?

Oder?

Boah, mexikanisches Essen.

Alles gut.

Mexikanisches Essen ist schon sehr gut.

Also da, das vermisse ich manchmal schon ein bisschen,

ein bisschen authentischer.

Ja.

Jetzt schreibt uns hier der Nächste,

ob wir schon fertig sind.

Der würde dann die Handys abholen.

Die kennen alle.

Ich denke, kein Depp,

nicht, dass wir jetzt gerade mal so das erste Viertel hinter uns haben.

Du hast ein Research Paper geschrieben

über Democratic Backsliding in Europe.

Und du bist trotzdem wieder zurück nach Europa,

weil Trump in den USA noch schlimmer war.

Wie hast du die Zeit dort erlebt?

Das war ja dann doch eine sehr polarisierte.

Total polarisierte Zeit, ja.

Natürlich kam Corona dann auch noch dazu.

Ich habe die Ansprache von ihm dann auch live im Fernsehen geguckt,

als, ja, wie will man das nennen?

Er hat dann gesagt, da kommt was auf uns zu.

War das schon die, wo er empfohlen hat, Bleichmittel zu tun?

Nee, das war dann die Nächste.

Das war dann die Nächste.

Als Kat Depp mal für eine Zeit lang Präsident der Vereinigten Staaten.

Nee, war ganz, ganz komische Zeit natürlich.

Man merkt das auch in den unterschiedlichen Staaten,

wie sehr gespalten auch die Menschen dort miteinander umgegangen sind.

Ich war dann über Corona, Gott sei Dank, hier in Deutschland, bin ich ehrlich,

dass ich war sehr froh, dass ich da nicht in den USA war.

Ganz, ganz komische Phase auch.

Man spürt Anspannung.

Man hat im Land einfach Anspannung gespürt.

Und klar, mit dem Sturm aufs Kapitol war das dann irgendwann so die Spitze des Ganzen,

das dann erreicht wurde auch.

Und ja, ich bin generell viel im Ausschuss gewesen mit meinen Mannschaftskollegen

und auch nachgefragt, wie die denn das Ganze so sehen,

wenn man da auch innerhalb der Mannschaft sehr gespalten auch ist.

Genau, das wollte ich gerade fragen.

Gab es den Diskurs noch überhaupt?

Also du hast ein politisches Fach studiert,

wo vom Grundsatz her über Politik gesprochen wird und sowas wie jetzt.

Hat sich da die Debatte verändert in diesen Jahren,

dass manchmal auch manche nichts mehr gesagt haben

oder man so das Gefühl hatte, der oder die hält sich jetzt zurück

oder radikalisiert sich fast ein bisschen?

Ich glaube, Zurückhaltung war natürlich da bei manchen Leuten.

Das ist ganz normal.

Du hast auch unterschiedliche Charaktere.

Ich rede jetzt mal nur von innerhalb einer Mannschaft,

die sich einfach auch offener drüber unterhalten

und andere, die sich sehr zurückhalten,

weil sie sagen, ich möchte jetzt meine Meinung nicht da absolut mit in den Ring werfen.

Ich fand es sehr, sehr interessant,

ein Politikwissenschaftsstudium in den USA zu studieren

mit dem Blickwinkel, dass ich aus Europa komme.

Das war teilweise sehr interessant zu sehen,

wie denn der Blickwinkel auf Europa ist in so einem Studium.

Okay.

Und das waren Teile, wo ich schon aber auch, glaube ich,

in Diskussionen viel mitgeben konnte,

weil da wirklich schon sehr, sehr viel auch, ja,

nicht Wissen von Kommilitonen war,

wo sie gesagt haben, das kann ich mir gar nicht vorstellen.

Und so Sachen, deswegen…

Zum Beispiel?

Worum kannst du…

Ja, der Klasse der Sozialstaat.

Das ist natürlich ein großes Thema jedes Mal gewesen,

wo auch lange immer diskutiert wurde in den Kursen,

dass da haben sie ganz, ganz wenig Verständnis dafür.

Also da ist von Grund auf kommen da ganz viele gar nicht dazu.

Also hier herrscht quasi Kommunismus überall,

weil es irgendwie eine Sozialversicherung gibt, so ungefähr.

So ungefähr, ja.

Auch nicht alle, aber da merkt man schon,

dass es da teilweise mehr an Unverständnis dann ist.

Und gibt es dann, wenn man sowas studiert,

dann in den USA und währenddessen Trump Präsident wird,

merkt man da so einen Wandel auch vielleicht von Dozentinnen,

Professorinnen oder verschiebt sich da was?

Oder ist das schon auch sehr eine andere, sage ich es mal so, Klasse,

also die dann da ein bisschen anders rangeht?

Also ich habe keinen einzigen Professor gehabt,

der öffentlich pro Trump war, bin ich ehrlich.

Das hätte man, glaube ich, auch rausgehört.

Also entweder sie haben sich sehr neutral gehalten

oder es war auch wirklich gar nicht Teil des Stundenplans in dem Fall.

Man hat ja sehr, sehr unterschiedliche Kurse auch,

die vielleicht jetzt gar nicht in die amerikanische Politik gegangen sind.

Aber klar, wenn dann so Ansprachen kamen,

dann haben wir die schon zusammen angeguckt.

Dann ist auch vorhin schon,

hat glaube ich mehr graue Haare bekommen als vorher.

Dementsprechend, das wurde offen diskutiert

und auch von allen Seiten zugelassen.

Natürlich, man muss das auch zulassen,

im politischen Diskurs.

Aber ich habe jetzt wirklich viele Professoren gehabt,

die auch hier in Europa teilweise promoviert haben

oder studiert haben.

Deswegen haben die da einen ganz anderen Einfluss auch noch gehabt

auf manche Sachen.

Wie wird die Wahl ausgehen?

Wann ist sie genau?

November.

Ich glaube im November, ja.

Mittwoch in der Nacht.

Zum Mittwoch ist, glaube ich, das Fernsehduell das erste.

Geht er das jetzt ein?

Okay.

Ja.

Sehr gespannt.

Ich habe jetzt viel nachgelesen auch

und schaue mir natürlich auch die Sachen an,

die jetzt von sich gegeben werden von beiden Seiten.

Ich finde es traurig,

dass es einfach in so einem gespaltenen Land

gerade wieder auftritt.

Aber ich bin mir ehrlich,

ich bin mir nicht sicher,

ob die USA bereit ist für eine Frau als Präsident.

Das ist noch so ein Punkt,

weiß ich nicht ganz.

Aber ich glaube,

er hat mehr Anhänger,

als man glaube ich denkt.

Echt?

Ich war gerade in so einem Euphorie-Dingspunkt

und dachte nach diesem Wechsel,

nach dieser Auswechslung.

Aber das war nicht schlecht.

Ich glaube auch,

dass der Zeitpunkt gar nicht so schlecht war.

Ich glaube,

wenn es früher passiert wäre,

kann sein,

dass es dann ein bisschen zu lang dauert.

Ja.

Sind wir ehrlich.

Es hat ja eigentlich jeder nur darauf gewartet,

dass Biden zurücktritt von der Kandidatur.

Deswegen an sich,

ich glaube,

es ist ganz klar,

für wen ich bin.

Aber ich hoffe es.

Ich bin wirklich,

auch für die europäische Lage

und für die Zukunft hier,

ich hoffe,

dass es Harris am Ende für sich entscheidet.

Noch zwei Fragen habe ich da noch.

Du auch noch eine?

Ich wollte noch mal über Hockey.

Das ist einer der Top-10-Momente

in Kadepp.

Wirklich.

Vor riesigen Zuschauermassen

spielen die da drüben Feldhockey.

Sind bloß komischerweise nie bei Weltmeisterschaften

oder Olympischen Spielen.

Jetzt bei diesen Hamas-Palästina-Israel-Dingsbums

hat man hier in Europa immer,

Dingsbums ist auch eine sehr clevere Formulierung

mit dem Zusammenhang.

Vor allem politisch.

Genau.

Er hat mir hier,

kommt es in Europa so immer an,

als wären die Diskussionen

an den amerikanischen Unis

da viel radikaler.

Es gab Räumungen und sonst so.

Deshalb ist die Frage auch wieder ein bisschen Quatsch,

weil dir vielleicht die Vergleichsmöglichkeit fehlt.

Aber wird da heftiger über Politik diskutiert?

Oder?

Das ist eine sehr gute Frage.

Ja, das gibt mir absolut der Vergleichswert

oder die Vergleichssituation,

weil ich, wie gesagt,

in der deutschen Unie

ich traue ich noch nie.

Dann wird das ja radikal über Politik diskutiert.

Du darfst auch sagen,

wenn es ein netter,

wirklich sehr gute Frage war.

Rudi, drehe ich mal um, bitte.

Kann ich fast nicht beantworten.

Das ist echt schwer.

Radikal ist wahrscheinlich vielleicht auch nicht falsch.

Ich glaube, sehr offen war es immer.

Wir hatten wirklich sehr diskussionsbasierte Kurse.

Okay.

Deswegen, es war nicht so dieses klassische,

der Professor steht vorne und rad da drunter,

sondern es war eigentlich alles auf Literatur basiert

und dann hat man auf aktuelle Themen Stellung genommen zu.

Aber ich kann mich da jetzt nicht daran erinnern,

zu sagen, das wäre jetzt irgendwann mal.

Ja, dann vielleicht war es wirklich eine bescheuerte Frage.

Muss man auch.

Man muss seine Niederlagen akzeptieren.

Bleib mal raus.

Du hast viel über Europa geschrieben, gearbeitet dort

und hast in diesem Paper über demokratisches Backsliding in Europa

unter anderem Polen, Ungarn, Slowakei und die Tschechische Republik behandelt.

Würdest du inzwischen Deutschland mit reinnehmen in so ein Paper?

Oder?

Boah, vor wie vielen Jahren habe ich das geschrieben?

Vier?

Das war Januar bis Mai 2022.

Uiuiui, zwei Jahre schon wieder.

Ja, natürlich.

Ich bin mir schon bewusst, was in Deutschland auch passiert.

Und ich laufe da jetzt nicht mit geschlossenen Augen durch die Straßen

und bin extrem glücklich auch über die Entwicklungen in diesem Land.

Ich glaube, ich schaue da schon auch teilweise zukunftsmäßig

auch ein bisschen traurig auch auf die Zukunft des Landes, bin ich ehrlich.

Es ist unglaublich viel, was ich tun muss,

aber unglaublich viel, was ich auch in meiner Generation tun muss.

Und da bin ich eher ein bisschen mehr schockiert,

wenn ich da teilweise Sachen lese, Sachen sehe, Ergebnisse sehe,

dann macht mich das eigentlich eher traurig

und ja auch ein bisschen ängstlich für die Zukunft.

Auch wenn es den ja auch schon in minimaler Form gab

oder den Versuch, wie viele Jahre dauert es bis zum Sturm

auf den Reichstag in Berlin?

Dann haben wir amerikanische Verhältnisse.

Dann wären wir an einem sehr, sehr, sehr traurigen Ort in unserer Geschichte.

Ich hoffe, das kommt nie dazu.

Ich hoffe, dass sich einfach trotzdem wieder was zum Positiven entwickelt.

Aber klar, das ist so ganz, ganz toll,

haben wir jetzt gerade die Strukturen auch nicht gegeben.

Du hast über 2015 geschrieben,

die sogenannte Flüchtlingskrise, Klimapolitik.

Das ist nicht so die wirklich fröhlichen Themen, oder?

Muss ich da weiter runter?

Nee, viele, ja.

Die Rückkehr der Bienen auf die Felder.

Das wäre nicht schlecht.

Nee, klar, ich habe viele Themen, die mich natürlich auch interessiert haben.

Das sind häufig halt dann auch einfach Sachen,

die vielleicht nicht die absolut positivsten sind.

Aber ganz, ganz interessante Literatur.

Ich hatte in den Research Papers wirklich auch immer Spaß, die zu schreiben.

Ich bin auch ein Schreiber.

Also das habe ich irgendwann gemerkt.

Ich habe da kein Problem, da meine Seiten runter zu rattern.

Ich habe viel nachgelesen und ja, man informiert sich auch über Sachen,

wo man wirklich gar keinen Plan hatte vorher.

Also ich dachte auch, okay, das, was man in den Medien so mitbekommt,

ja, man hat so einen groben Überblick, aber hat man wirklich gar nicht verstanden.

Man darf nicht nur kein Tipp hören.

Das war vielleicht der Fehler.

Und wenn man da mal ein bisschen tiefer eintaucht,

dann kriegt man doch auch wirklich von allen Bereichen ein bisschen mehr mit.

Und ich finde, das ist generell, kann man wahrscheinlich an alle weitergeben,

einfach mal ein bisschen mehr informieren.

Das hilft auf jeden Fall.

Und man kann trotzdem dann noch fröhlich,

auch ein bisschen fröhlich ins Leben rausblicken.

Absolut.

Es liegt ja auch in unserer Hand ein bisschen.

Deswegen bin ich da schon auch freilich.

Also ich laufe jetzt hier nicht nur pessimistisch über die Straßen,

sondern benannte ich ein sehr glücklicher Mensch.

Das wäre doch ein schönes Schlusswort, oder?

Was haben wir denn noch auf dem Programm?

Was hast du denn vorher noch alles erwähnt?

Bist du Rekordspielerin?

In den USA.

Wie muss man sich vorstellen, gibt es da so eine?

Ach ja, stimmt.

Jetzt kommen wieder die faktischen Dinge.

Den Part vergesse ich immer.

Gibt es da so eine Luisa Guttenberger Statue jetzt,

wie so Max Mollock, oder wie ist da ein Standing da noch?

Die Statue gibt es nicht.

Hängt es Trikot irgendwo?

Ich habe es noch nicht hingeschickt.

Das ist mein Fehler.

Aber doch, wenn man dann in den professionellen Bereich übertritt,

dann hängen da schon die Trikots der Spielerinnen,

die das professionell spielen.

Nee, eine Statue gibt es nicht.

Das wäre schon ein anderes Level.

Da muss man noch viel arbeiten, dass wir da hinkommen.

Aber klar, ich war lange dort.

Ich habe wirklich unglaublich gute Bedingungen vorgefunden.

Ich habe da auch viele Spiele machen dürfen.

Deswegen, ich stehe irgendwo.

Stehe ich, das weiß ich.

Das wurde mir gesagt.

Aber ich habe es noch nicht gefunden,

wo ich glaube, auf irgendeiner Tafel

sind da die unterschiedlichsten Namen dran.

Und da dürfte meiner wahrscheinlich auch auftauchen

mit den meisten Spielen, ja.

Man könnte dich ja irgendwann mal ins Max-Morlock-Staller

neben Max-Morlock stellen, oder?

Oh, das ist schon ein ganz anderes Level.

Dann hätten wir es auch geschafft.

Dann hätten wir es auch geschafft.

Noch die Fakten?

Nö, ich bin mit.

Das war die letzte jetzt.

Was klingelt denn da eigentlich?

Haben wir das auch?

Er will seine Handys wieder haben.

Jetzt ist er in der Kantine.

Wir können jetzt ein bisschen den Weg von Robin Walter

durchs Verlagsgebäude nachverfolgen

mit Nachrichten, die er mir schreibt.

Ja, ich wäre zufrieden.

Ich wollte eigentlich noch über Linkin Park sprechen.

Oh ja.

Das ist sehr kurz angerissen.

Und über Automatenläden.

Heute kommt es endlich mal.

Das Thema wollte ich nochmal aufgreifen.

Ich muss noch ein paar Leute grüßen,

ein paar Gatt-Depp-Hörer,

die ich hier in der letzten Woche getroffen habe.

Grüß dich mal schnell.

Und wir sollen noch über die legendäre Pressekonferenz reden,

die es diese Woche gab im Sport.

Montag who?

Da weiß ich nicht, was ich sagen soll.

Ja.

Damit ist eigentlich alles.

Hast du die auch gesehen?

Nein.

Okay.

Das Ganze haben wir vorbei.

Ja, ich finde auch eher, dass es,

Dass man es einfach sehen muss.

Dass man es sehen muss und dass man es dann aber auch nicht unbedingt

multiplizieren muss, weil ich glaube, der einfach wirklich damit dann scheiß.

Er wusste es.

Er wusste auf keine Frage eine Antwort und musste dann immer so flüstern,

den Pressesprecher neben sich fragen.

Und der hat es ihm dann eingeklüstert.

Und er hat es dann fehlerhaft wieder reproduziert und so.

Und das war, ich weiß nicht, ob das so cool für ihn war.

So ließ er hier auch die letzte Stunde.

Also uns wurden halt die Fragen eingeflüstert.

Genau.

Die Antworten.

Weil wir hören auf den Kopfhörern eigentlich ganz andere Menschen.

Ja.

Ne.

Wen willst du grüßen?

Den Tim, den habe ich letzte Woche tatsächlich nach der Aufnahme beim Bodi getroffen.

Grüße an euch beide auch, soll ich ausrichten.

Danke.

Bodi, ein veganes Restaurant.

Ihr könntet auch mal öfter kein Fleisch essen, hat er euch ausrichten.

Bist du Fleischesserin?

Ja.

Ja.

Okay.

Cordon Bleu, gibt es das in Ober- oder?

Sag nochmal den Ortsnamen.

Unterwiesenacker.

Unterwiesenacker.

Gibt es da eine Wirtschaft noch?

Nicht mehr mit Essen.

Also es ist…

Nur noch Saufen.

Klingel.

Aber in Oberwiesenacker.

Über die Straße drüber.

Da gibt es eine Wirtschaft.

Da gibt es eine Wirtschaft, ja.

Okay.

Und in die kann man auch gehen?

Kannst du die empfehlen?

Hätte ich es nicht schlecht, ja.

Okay.

Gibt es da Cordon Bleu?

Weißt du das?

Boah, bestimmt.

Bist du Cordon Bleu?

Das esse ich jetzt nicht.

Okay.

Was isst du?

Was ist dein Fleischgericht?

So, jetzt kommt es.

Ich esse Fleisch, aber ich esse jetzt nicht viel Schwein.

Generell.

Rind jetzt auch nicht.

Ich bin da ein bisschen, wenn ich es zu Hause selber mache und ich sehe, bei mir muss das

ganz durch sein.

Okay.

Okay.

Das sind dann für die Leute, die Fleisch lieben, oh Gott.

Aber, ja.

Also Huhn.

Huhn.

Ja.

Fisch esse ich gerne.

Okay.

Anderes Fleisch.

Ja.

Ich war beim Training letzte Woche beim 1. FC Nürnberg bei den Männern.

Da traf ich Markus.

Ich auch.

Hörer.

Hier von Kattep.

Den möchte ich hiermit noch grüßen.

Dann habe ich noch getroffen, am Freitag war die Eröffnung vom Softspot, dem neuen

Zentralcafé.

Da habe ich den Max getroffen.

Der hört uns auch regelmäßig.

Vielen Dank dafür.

Dann traf ich noch zwei Kollegen.

So viele Nachrichten.

Ich erzähle von Menschen, die in dieses Zimmer wollen und sonstiges.

Ja.

Was erwarten die.

Das ist ja Podcaststudio.

Ja.

Dann traf ich noch zwei Kollegen aus dem Haus.

Deren Namen, den ich aber leider nicht erfragt habe.

Sorry dafür.

Grüße.

Ja.

Sorry.

Der hole ich nach.

Melanie möchte ich noch grüßen.

Die hat mir noch was zum Thema Schnullerfee geschickt.

Von irgendeinem Portal, wo irgendein Mensch, der aussah wie Jürgen Klopp, der Tipps gibt zum Schnullerentwöhnen

von Kindern.

Offenbar macht der Jürgen Klopp da auch noch solche Dinge.

Da seine Frau ja auch Kinderbücher schreibt, oder?

Ja.

Also vielen Dank noch dafür.

Auch für den Tipp von Peter.

Der hat mir eine Mail geschrieben, der auch gerade das Thema Schnullerentwöhnung bei seinem

Kind hat.

Und er hat mir noch einen kulinarischen Gastro-Tipp für Bamberg geschrieben.

Jetzt habe ich aber leider das andere Handy nicht da.

Das ist wirklich da.

Das ist die Sebastian-Gloser-Folge.

Shit-Show.

Die 240.

Dann grüße ich auch.

Bist du fertig?

Fast.

Aber mach ruhig.

Dann grüße ich auch noch den Roland, den ich bei der Clara Kassen-Kerver getroffen

habe mit seiner Frau, der Katrin.

Der hat mir bei Rock im Park ein Bier ausgegeben damals und hat mich damals gefragt, wie wäre

es denn eigentlich mit dem Klose als Klubtrainer?

Da habe ich ihn herzlich ausgelacht.

Und jetzt hast du ihn nochmal ausgelacht?

Ja, jetzt habe ich ihn nicht mehr ausgelacht.

Der hat sich auch einen Folgentitel eigentlich gewünscht.

Alles wird gut.

Hat er gesagt, muss die nächste Folge heißen.

Ich würde sagen, das heben wir uns dann für die Folge nach dem Ulm-Spiel auf.

Alles klar.

Und in den Simon noch, der wollte euch auch ein Bier ausgeben, aber ihr seid dann gekommen.

So hat Clara Kassen-Kerver.

Ja, ich muss mich leider nach dem Freitagabend im Softspot.

Ich habe das dann übernommen und habe mir das Bier abgeholt.

Dankeschön dafür.

Wir haben vergessen, total bestimmt schon zwei Folgen lang den Timo zu grüßen, der jetzt

auf einem Auslandssemester in Madrid weilt.

Und er hat uns geschrieben, sehr nett und sehr ausführlich.

Wir haben mit Freunden, glaube ich, eine Fahrradtour bis quasi nach Madrid oder zumindest

bis ins Bastenland gemacht hat.

Und in den Pyrenäen haben sie dann damals die aktuelle Kattepp-Folge gehört.

Und ich glaube, sein Kumpel hat er nicht dazu gebracht, das zu hören, länger als drei

Sekunden.

Aber er ist treuer Hörer und fand das die perfekte Untermalung für diesen weiten Weg in

sein Auslandssemester.

Und Sven hat uns geschrieben, er hat einen Roman veröffentlicht.

Stimmt, den habe ich auch schon wieder komplett vergessen.

Wenig, glaube ich, um Fußball und viel um Essen geht.

Und deswegen passt er perfekt hier rein in diesen Podcast.

Er heißt Tourist Menu, wenn ich es richtig in Erinnerung habe oder mir notiert habe.

Ich kam da noch nicht dazu hin zu schreiben.

Man kann dieses Buch aber on demand bestellen.

Also googelt es einfach vielleicht mal und er freut euch.

Und er ist, ich weiß nicht, Nürnberger ist er, glaube ich, ist er Nürnberger?

Er ist auf jeden Fall aus der Region und hört auch Kattepp und ist Klub-Fan.

Also es gibt da ein paar Bezugspunkte im Buch, die könnt ihr vielleicht mal rauslesen.

Ich habe noch unfreundliche Grüße.

Und zwar war ich letzte Woche mal zu Gast in der Geschäftsstelle 1. FC Nürnberg Fußball

der Frauen und dort saß unter anderem eine sogenannte Isabel, die uns als Altherren-Podcast

bezeichnet hat.

Grüße an die nochmal.

Ist, glaube ich, letzte Saison mit ihrer Mannschaft aufgestiegen oder?

Vielleicht auch nicht, aber das ist doch jetzt so ganz geklärt.

Ja, das waren die unfreundlichen Grüße.

Altherren-Podcast, seid ihr damit cool?

Auch du als der Jüngere?

Ja, absolut.

Ich kann damit leben.

Wie lange kann man so einen Podcast machen eigentlich?

Können wir mit 80 hier noch sitzen?

Und Basti schaut auf seine Uhr zu ungefähr 730.

Oder hieß das einfach, dass unsere Zeit abgelaufen ist, so grundsätzlich?

Ich habe keine Ahnung, wie lange das hier noch gehen soll.

Also sowohl heute als generell, weiß ich nicht.

Wollen wir noch über Linkin Park sprechen?

Ja.

Eine Band, die mir, habe ich glaube ich schon erwähnt, die mir sehr egal war bis zum Wochenende.

Mir war die mal sehr wichtig in meiner Kindheit.

Wahrscheinlich war ich da 17 oder so vielleicht, als sie groß waren zum ersten Mal.

Und bei meinem ersten Rock in Park Besuch zweimal spielten, weil eine Band namens Slipknot ausgefallen ist.

Und dann spielten Linkin Park.

Die hat mir zum Beispiel mehr behakt als Linkin Park.

Ja, mir auch.

Wobei es mir inzwischen alles ziemlich egal ist.

Aber ja.

Linkin Park waren damals, galten als der Sargnagel des New Metals.

Uli, bist du auch der Meinung, dass sie der Sargnagel des New Metals waren, sind oder werden sollten?

Was ist deine Meinung zu Linkin Park?

War mir immer egal, ist mir egal.

Habe ich auch immer mit Limp Bizkit verwechselt, die mir genauso egal sind.

Gut.

Geht mir auf Konzerte.

Ja, aber nicht von Linkin Park.

Es gibt ein sehr schönes Interview mit der Band At The Drive-In.

Die mal interviewt wurden von selfish.de, einem Musik-Online-Portal, das ich vor 100 Jahren mit anderen Menschen gemacht habe.

Die übrigens großartig sind.

Die wiederum großartig sind At The Drive-In.

Und die haben damals im Interview erzählt, dass ihr mit ihren Produzenten, die ihr damals neues Album aufgenommen habt,

dass der immer Bewerbungen bekam von Bands, die von ihm produziert werden wollten.

Und dann kam auch eine von Linkin Park, die eben noch keinen Vertrag hatten.

Und dieser Produzent hat dann immer diese New-Metal-Bewerbungen quasi in die Mikrowelle gelegt, um sie final zu zerstören.

Ja, diese Anekdote nur zu Linkin Park.

Jetzt du, Fadi.

Es gab sie jetzt eine Zeit lang nicht mehr, weil der Sänger tot.

Und jetzt haben sie sich wieder erfunden.

Und zwar mit einer Sängerin.

Als Frontfrau.

Und das hat für einiges Aufsehen gesorgt.

Zumindest bei mir auf TikTok.

Sodass ich erstmal wieder davon erfahren habe.

Es gibt viele...

Erstmal ist es ein cooler Move.

Darf man überhaupt...

Die grundsätzliche Frage.

Darf man so eine Band in veränderte Besetzung wiederbeleben?

Ich würde mich auflösen und ein neues Projekt machen.

Du, Uli?

Also gerade wenn so eine entscheidende Funktion wieder Sänger ist.

Und Bassisten kann man immer irgendwie ersetzen.

Grüße an alle Bassisten, die jetzt zuhören.

Aber fand ich bei Queen's Jair vollkommen unangebracht weiterzumachen ohne Freddie Mercury,

was jetzt ein großer Vergleich ist.

Aber ja, würde ich jetzt auch sagen.

Und zumindest mit einer Frau ist dann zumindest ein Move, der ein wenig überraschend ist.

Das hat dann zumindest ein bisschen was von einem Neuanfang.

Aber die Dame ist ja nicht ganz, wie du sagst, nicht ganz unumstrittet.

Ja, ja, Moment mal.

Da komm mal.

Was sagst du dazu?

Ist das erlaubt, eine Band...

Hast du eine Lieblingsband, die du öffentlich bekannt machen willst?

Oder ist es wie bei meinen Lieblingsbands, dass man das nur daheim erzählt?

Naja, ich glaube...

Ich war jetzt erst auf einem Coldplay-Konzert.

Muss ich sagen.

Das war überragend.

Deswegen...

Aber so eine Lieblingsband-Band würde ich jetzt mal in den Ring schmeißen.

Wie wäre es, wenn Coldplay Chris Martin ersetzt würde durch eine Frau?

Ja, ist ja eine ganz andere Musik dann in einer gewissen Art und Weise.

Das mit Linkenpark war noch nicht auf meiner TikTok-for-you-Page, bin ich ehrlich.

Vielleicht später, wenn wir jetzt ein bisschen drüber sprechen.

Fang nicht damit an.

Dann ist es auf jeden Fall jetzt dann drauf.

Grüße an TikTok.

Möglich ist alles.

Ich glaube, in der heutigen Zeit sowieso.

Muss ich mir jetzt mal ein bisschen reinfuchsen, wer die Sängerin denn überhaupt auch ist.

Ja.

Also erstens.

Ich fand den Move eigentlich ganz cool.

Eine Frau.

Und ich verstehe nicht, warum das bei Bands so ein großes Problem ist.

Im Fußball wird ja auch jedes Jahr die Mannschaft komplett ausgetauscht.

Und trotzdem bleibt man Fan dieses Vereins.

Also wo ist da der Unterschied?

Die Stimme ist vielleicht dann doch noch irgendwie markanter als ein Aufbaupass.

Ja, aber manchmal sind ja Spieler auch die Seele des Nürnberger Spiels.

Ja.

Grüße an Nicola Torredan.

Wenn der Club eine Band wäre, dann wäre er.

Ja.

Na ja, das muss unsere Gästin beantworten.

Ja, kannst du ein bisschen drüber nachdenken?

Also das gab so den ersten, darf man überhaupt nicht ersetzen, gab es welche.

Manche sagen, es ist cool und sowas.

Zu denen gehöre eher ich.

Vor allem, weil ich das neue Lied von Linkin Park dann okay finde.

Also jetzt ist nett anzuhören.

Dann gab es aber gleich das nächste Ding, dass irgendjemand recherchiert hat, dass sie bei Scientology war oder ist.

Und auch einen verurteilten Sexualstraftäter wohl vor Gericht supportet hat.

Und da bin ich dann drauf gekommen, ist das jetzt eine...

Das waren ja alles erstmal keine klassischen Medien, die das recherchiert haben, sondern irgendwelche Menschen, die auf TikTok Musikvideos kommentieren und dann noch ein paar Klicks weiter.

Für Menschen wie ich, die das jetzt einfach nur konsumiert haben auf TikTok ein Wochenende lang, ist jetzt klar, okay, die war oder ist bei Scientology und war mit einem Sexualstraftäter vor Gericht, um den dazu zu unterstützen.

Ist es jetzt eine Demokratisierung des ganzen Prozesses, weil einfach alle was dazu schreiben können, die irgendwie recherchieren?

Oder ist es eine Entdemokratisierung, weil es vielleicht mehr Menschen wie mich gibt, die das dann nicht mehr so wirklich überprüfen und dann ihre Meinung haben?

Dazu hätte ich gerne noch eine Meinung.

Habt ihr das Problem verstanden, das ich geschildert habe?

Zu der Sache mit dem Madisoner, heißt er glaube ich, mit dem Schauspieler, mit dem Vergewaltiger, mit dem Verurteilten, hat sich ja geäußert inzwischen.

Ja, okay.

Hat es bestritten, also dass sie überhaupt befreundet mit ihm war, aber er wusste, sie hat ihn falsch eingeschätzt, hat sich da vollkommen losgesagt.

Das wäre in dem Fall auch doppelt irre, weil ja der Sänger von Linkin Park, der sich umgebracht hat, in seiner Kindheit Vergewaltigung erfahren hat.

Ja, dass auch die Stimmen gab es schon.

Und zu Scientology hat er sich aber nicht geäußert.

Ja, aber ist das jetzt, ist das gut, dass sozusagen auf TikTok…

Wo führt diese Diskussion jetzt eigentlich noch hin?

Das sage ich mich auch.

Auf TikTok diese, dass solche Sachen da debattiert werden, was sagst du?

Wenn es keine Fake News sind, ist das doch super.

Ja, aber gibt es, überprüfen die Menschen, ob es Fake News sind?

Du sagst nein, oder?

Die Menschen überprüfen sie.

Boah, in diesen vier, fünf Sekunden, wo das Video ganz schnell über die For You Page streicht, ich glaube nicht.

Man kann natürlich reinrutschen, dann je länger man ein Video anguckt, desto mehr kommen dann noch dazu.

Ich glaube, es gibt ganz wenig Leute, die sich da wirklich dann auch informieren.

Ich glaube, dass da schon viel auch Missinformation weitergetragen werden kann.

Das ist das Ding.

Also ich fand es, einerseits war es aufklärerisch so, wenn es stimmt, aber wenn nicht, dann ist es halt auch relativ einfach, so einen Menschen so krass zu framen innerhalb kürzester Zeit, dass der dann auch nicht mehr glücklich wird.

Das war mein Learning aus diesem Wochenende mit TikTok und den Fußballerinnen des 1. FC Nürnberg.

Ich habe mir jetzt extra dann was angeschaut, live von Linkin Park mit der Sängerin.

Ich fand es einfach komisch, wenn dann jemand diese alten Songs dann singt.

Also wenn die jetzt komplett neue Sachen machen würden, das fände ich irgendwie okay, glaube ich.

Aber ich habe, glaube ich, schon mal die Band Against Me erwähnt, die ich sehr gerne mag.

Da ist der Sänger irgendwann zu einer Frau geworden und da haben dann auch viele diskutiert, irgendwie ist das jetzt komplett anders.

Da finde ich es okay.

Ich finde jetzt die Band jetzt natürlich besser wurde im Laufe der Zeit, aber da war es ja immer noch dieselbe Person.

Ich stimme etwas anders, aber tja, ich weiß nicht.

Wie erst mal gesagt, ich möchte ein Leben haben, in dem ich mich nicht mit Jens Lehmann beschäftigen möchte.

Ich möchte ein Leben haben, in dem ich mich nicht mit Linkin Park beschäftigen möchte.

Ja, ich muss mir meins jetzt hart zurückerkämpfen, weil das dauert schon immer ein bisschen, wie wissen wir hier, die For You-Page wieder unter Kontrolle hat mit Essensvideos und so.

Da muss ich jetzt einen Tag lang Essensvideos angucken, dass das wieder raus ist.

Ja, aber ich möchte auch noch kurz meinen Traum haben, wenn wir noch bei Musik sind von gestern Abend, irgendwie hier noch bewältigen.

Ich habe gestern beim Zappen nach den Nachrichten kam ich auf den Bayerischen Rundfunk und dann war da eine Sendung, die nannte sich Schlagerspaß mit Andi Borg.

Ich war schon mal auf dem Andi Borg-Konzert.

Echt?

Ja, im Trainingslager.

Ach stimmt, wir haben sogar T-Shirts bekommen von den Schneehühnern.

Trainingslager des 1. FC Nürnberg in Oberstaufen oder sowas war das, ja, allgemein.

Wir waren auf Einladung des örtlichen Tourismusverbands dort.

Schön, schön. Und wie war es?

Andi Borg hatte sich, das ist mir in Erinnerung geblieben, aber ich weiß nicht mehr, ob es dort war oder bei einem Konzert.

Mikrofon verkehrt rum?

Ja, genau. Er hatte das Mikrofone zeitlang irgendwie in der Brusttasche, warum auch immer, und holte es dann wieder raus und hielt es falsch um, aber noch fröhlich weiter zum Playback.

Die Lippen bewegt. Aber Andi Borg, guter Junge.

Luisa fragt sich jetzt gerade, warum habe ich nicht irgendwie mit dem Montag was Sinnvolles angefangen?

Ja, vor allem, weil ich vor einer halben Stunde schon gesagt habe, das war doch ein schönes Schlusswort.

Und das kann sich jetzt niemand mehr erinnern.

So war das aber immer schon.

Also, falls es in der Mediathek ist, schaut euch das mal an. Ich greife den Begriff nochmal auf dieses Setting gestern in dieser Sendung. Das sollte, glaube ich, so ein Partykeller der 50er Jahre darstellen oder so. Da war ein Tresen drin. Da war dann auch einer, der hat immer fröhlich an die Gäste, die da saßen in der Sendung, ausgeschenkt.

Die haben sich, glaube ich, betrunken, während Andi Borg und andere Menschen zu Playback sangen.

Und es war wirklich, schaut es euch bitte mal an, es ist so ein Unfall von einer Sendung, also ähnlich wie das hier heute.

Genau, mit solchen Kategorisierungen sollten wir immer ein bisschen vorsichtig sein.

Also würde ich jetzt mal meine Takes hier heute nehmen. Aber also wirklich Wahnsinn. Es war also wirklich, wirklich krass.

Und dann musste ich an so Partykeller in den 50er denken und daran, dass meine Oma auch so einen hatte in ihrem Haus in der Peripherie Nürnbergs.

Und ich glaube, damals in der Zeit hat man sich sowas bauen lassen, auch mit so einem Tresen drin.

Und ich weiß nicht, ich dachte mir, ich will das mal irgendwann nutzen und mal Leute einladen übers Wochenende in diesen Partykeller.

Aber jetzt gibt es schon einiger Zeit leider die Oma nicht mehr und auch nicht mehr dieses Haus. Insofern werde ich diesen Partykeller...

Das Haus wurde ja auch gleich abgerissen, als deine Oma dann...

Es wurde dann verkauft und ich glaube, es wurde entweder abgerissen oder zumindest so dermaßen umgestellt, dass es bestimmt diesen Partykeller nicht mehr gibt.

Und also falls jemand noch so einen hat, lade uns mal ein, wir machen mal Live-Kadep in so einem Partykeller der 50er.

Haben wir schon verkündet, dass wir auf der Konsumenta auftreten.

Ja, haben wir letztes Mal.

Das begeistert mich immer noch. Jetzt könnte man aufhören, oder?

Partykeller. Hast du einen Partykeller daheim?

Leider nicht.

Nee, aber du trinkst ja auch ungern Bier, dann ist ein Partykeller wahrscheinlich...

Aber in Unter- oder Oberwiesen...

Wir können es dann selten merken, ne? Das ist wirklich...

Da gibt es bestimmt doch irgendwo solche Dinge.

Ja, das auf jeden Fall. Das könnte schon sein, ja.

Hattet ihr schon Kerwa?

Ja, im Juli. Juni oder Juli.

Wie nennen wir die bei euch? Kerwa? Kerwa?

Kerwa.

Kerwa.

Ja.

Okay.

Es gibt ja noch ein paar Kerwas, habe ich vor kurzem mal gesehen, als ich übers Land gefahren bin.

Scheint sich ziemlich... Wie lange geht denn die Kerwa-Saison?

Ewig.

Ewig, ja.

Bis dann halt so Wintermärkte.

In Drockau ist immer Mitte Oktober Kerwa.

Mitte, aber da ist doch dann schon... Da liegt doch schon Schnee. Wie feiern wir Feinde in der Mehrzweckhalle Kerwa, oder?

Das trinken wir uns schön.

Ja, okay.

Drockau schön trinken.

Auch ein schönes Schlusswort.

Ja.

Hören wir auf. Vielen, vielen Dank für diesen Besuch. Mir hat es Spaß gemacht tatsächlich.

Auch wenn das Highlight...

Du musst jetzt nichts sagen.

Auch wenn das Highlight leider vom Kolotze kam mit dem Feldhockey in den USA.

Danke.

Das wird mir doch lange.

Bis nächste Woche. Tschüss.

Tschüss.

Gerich haben wir nicht aufgerüstet.

Ja, das stimmt.

Aber es gibt ja auch kein Neuen.

Ja, es gibt kein Neuen, deshalb machen wir das nächste Woche. Also nochmal Tschüss.

Tschüss.

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