Folge 247- Live at Consumenta
Das ist ein Test.
Wir sind Kadepp und haben Tonprobleme, das ist eine Sensation.
Aber es ist nicht so kalt wie in Peignitz.
Let's go.
Hallo.
Ausverkauftes Haus, sehr schön.
Es halten wir so komisch.
Woran könnte das liegen?
Ungewohnte Zeit, kein Bier beim Live-Auftritt von Kadepp
und auch keine Rudergeräte, Uli und Fadi.
Wir haben die Sporthalle gesucht, aber nicht gefunden.
Wir waren extra noch vor dem Auftritt lange unterwegs auf der Konsumenta
und wollten ein Rudergerät besorgen.
Haben aber nur die Regionalhalle mit Schnäpsen und sonstigem Zeug gefunden.
Ist hier gleich links neben uns.
Ja, eins der Highlights hier.
Wer es nicht mehr aushält, kann einfach ungefähr 50 Meter darüber
gleich der erste Stand.
Schnaps aus Franken.
Man muss dazu sagen, ob diese Aufnahme jeweils erscheinen wird, ist ungewiss.
Würdest du wetten?
Die letzten Wetten habe ich alle verloren.
Wie viel würdest du draufsetzen, dass mehr als die Menschen, die hier vor uns sitzen?
Ich drehe mich nochmal um.
Ja, okay.
Also es kann eine sehr exklusive Veranstaltung werden,
wenn man seinen Enkeln noch davon erzählt.
Falls es doch klappt, herzlich willkommen an den Empfangsgeräten zu Hause
und herzlich willkommen hier auf oder bei der Konsumenta?
Auf.
Auf.
Auf.
Okay, alles klar.
Über was reden wir heute?
Wir haben ein pickepackevolles Programm.
Unter anderem Fußball.
Vielleicht.
Ja.
Wenn die Zeit noch reicht.
Über ein 8 zu 3 gegen Jan Regensburg.
Ja.
Hast du noch irgendwas?
Du bist erkältet, Uli, ne?
Du bist hier auf.
Ja, ich bitte schon mal Entschuldigung, wenn ich ab und zu mal das Crashen mit einem Husten
anfalle.
Ich bemühe mich.
Habe ich sonst noch was?
Einen Kulinarik-Tipp hätte ich noch dabei.
Wir könnten über die Oktoberrevolution reden.
Das machen wir unbedingt.
Über die Fußballgala, auf der ihr beide wart.
Der eine arbeitend, der andere biertrinkend.
Und dann haben wir bestimmt noch in Gerch und vielleicht noch ein paar andere Dinge.
Für diejenigen, die zum ersten Mal jetzt hier zufällig reingestolpert sind und nicht
wissen, was das ist, es ist der Club-Podcast des Verlag Nürnberger Presse von nordbayern.de,
nn.de, der Nürnberger Nachrichten, der Nürnberger Zeitung und vielen anderen.
Aber es sind ein paar bekannte Gesichter sind dabei.
Grüße in die Runde.
Also es sind nicht alles Zufallsgäste.
Ist es wieder wie ein Pegnitz, dass da eine halbe Verwandtschaft hier ist?
Nee, die müssten ja dann nach Nürnberg fahren.
Mit der Konsumenta lässt sich das ja eigentlich verbinden.
Eine überragende Messe.
Ich dachte erst, als ich hier ankam, ist alles so kalt und dingsig geworden.
Aber kaum geht man in diese Regionalhalle, fühlt man sich wieder wie...
In den 80ern.
Das Kind in mir kam wieder raus.
Es sind keine Verantwortlichen mehr da von der Konsumenta.
Das heißt, wir dürfen ein, zwei Gags machen.
Man wird sehr schnell müde, wenn man hier durch die Hallen läuft.
Das hatte ich auch schon wieder vergessen.
Weil einen der Konsum erschlägt.
Ja.
Oder ist die Luft?
Ja, beides ein bisschen.
Also es ist...
Eure Top 3 Konsumenta Must-Haves.
Also was ich mir kaufen würde oder...
Was man kaufen muss, wenn man hier ist.
Na, auf deinen Tipp vorhin hin, auf jeden Fall ein Gemüseschäler.
18-teiliger Gemüsehobel ist Pflicht.
Irgend so ein Mittel, mit dem man dann nie wieder Scheiben putzen muss, weil das von Geisterhand die Scheiben immer sauber...
Mit gratis Wischleder dazu.
Und auf jeden Fall einen Eimer mit Vela-Suppenpulver.
Oh ja.
Gibt es den noch?
Wir waren noch nicht in der Kulinarik-Alender.
Das machen wir im Anschluss.
Okay.
Ich habe vorhin noch gesehen, so ein Gerät, mit dem man irgendwie selber Lebkuchen machen kann.
Ganz einfach stand dabei.
Okay.
Das hole ich mir später.
Was kostet es?
Habe ich nicht gesehen.
Ist egal.
Heute ist der Preis egal.
Und das Schönste, was ich vorhin bei unserem kurzen Rundgang gesehen habe, war eigentlich dieses Teil, das in einem Whirlpool war, wo man Bierflaschen reinstellen konnte.
Also so ein Floating, wie nennt man das?
Floating Bierhalter.
Floating Bierhalter.
Also wenn ich einen Whirlpool hätte...
Ja.
Aber du kannst dir auch einen Whirlpool kaufen.
Damit kannst du daheim, glaube ich, alle überzeugen, wenn du sagst, du musstest einen Whirlpool kaufen, weil du dieses Floating-Bier-Dings unbedingt haben musstest.
Wenn jemand den Fachbegriff kennt für dieses Teil, das wahrscheinlich nicht Floating-Bier-Holter heißt.
Schreibt uns.
Oder meldet euch.
Wir kommen ins Publikum.
8 zu 3.
Sollen wir erst über Fußball reden?
Ja, gerne.
Schon, oder?
Ungewohnt.
Wir schauen mal, wenn die Leute gehen, dann reden wir über was anderes.
Ja.
Du warst im Stadion, Fadi.
Ja.
An diesem historischen Tag und Abend.
Mhm.
Wie viel zurückrudern muss man denn heute, nachdem wir letztes Mal ja schon eine kleine, kurze Strecke zurückgelegt haben?
Ja, jetzt glaube ich dann doch die olympischen Distanzen langsam.
Irgendjemand hat uns geschrieben, es sind 1000 Meter und 2000 Meter und dann gibt es noch den Marathon.
Also, der steht uns wahrscheinlich dann nach dem Pokalspiel bevor.
Ja, aber wir sind inzwischen in einer Rückruderform, die ihresgleichen sucht.
Also austrainiert waren wir noch nie.
Ich bin noch nicht ganz so weit, aber da kommen wir dann vielleicht drauf.
Immer noch nicht?
Nee.
Nach einem 8 zu 3 ruderst du noch nicht zurück.
Olaf Rebbe spricht immer noch nicht mit uns.
Und der stürmte aus dem Pressekonferenzraum nach diesem Spiel, als ich ihn betrat.
Ja.
Da gibt es noch einige Arbeit, die auf uns wartet.
Vielleicht laden wir ihn einfach mal ein.
Ja, gute Idee.
Uli und ich waren bei der Fußballkulturpreisverleihung und haben dieses historische Spiel nicht live verfolgt oder nur zum Teil.
Und ich habe schon ein bisschen gelitten, muss ich sagen.
Also ich musste mich auch vor ungefähr drei, vier Wochen entscheiden, was ich an dem Abend mache.
Und habe dann gedacht, naja, Freitagabend gegen Regensburg 0-0, da verpasst nichts.
Gehst mal lieber zur Fußballgala.
Dann hat mein Handy irgendwie im Minutentakt vibriert.
Und man saß dann so staunend in der Gala.
Und die natürlich sehr gelungene Veranstaltung wieder war.
Also war sehr schön.
Aber mich hat dann schon das Gefühl beschlichen, ich sollte jetzt woanders sein.
Wobei man natürlich auch die Akademie da infrage stellen muss,
wer plant denn so eine Gala, wenn man vorher eigentlich weiß,
dass da ein historisches Fußballspiel im Max-Morlauch-Stadion stattfindet?
Ich könnte mir vorstellen, dass der eine Termin früher stand als der andere.
Aber das ist nur eine Vermutung.
Dann Grüße an die DFL.
Ja, vielen Dank für nichts.
Ich habe ein bisschen Angst, dass du jetzt dann von mir willst, dass ich dieses Spiel nacherzähle.
Ja, minutiös.
Der Uli hat nämlich wieder Zettel dabei.
Ja, aber den kriegst du nicht.
Ah ja, da sind sie.
Was steht denn drauf?
Die Tore.
Also elf Tore kann ich mir in meinem Alter nicht mehr merken auswendig.
Das muss ich immer schon aufschreiben.
Ja, ich würde sagen, wir fangen chronologisch an bei der Ausstellung.
Überraschungen?
Keine, oder?
Das war die Derby-Sieger-Aufstellung.
Bevor wir zu diesem Regensburg-Spiel kommen, müssen wir noch darüber sprechen,
dass der 1. FC Nürnberg die Spielvereinigung Fürth hat implodieren lassen.
Das war ja, glaube ich, nach unserer Aufnahme letzte Woche, dass dann plötzlich alle weg waren in Fürth.
Also, Rashida Suse, Alexander Zorniger.
Macht das den Derby-Sieger-Aufstellung?
Macht das den Derby-Sieg nochmal wertvoller oder trauriger?
Hast du da Mitleid?
Hast du in deinem Grün-Weiß-Weiß-Grün?
Wie sagt man?
Weiß-Grün oder Grün-Weiß?
Grün-Weiß.
Grün-Weiß?
Weiß-Grün.
Du musst ins Mikro sprechen, glaube ich.
Ich muss ins Mikro sprechen, bestimmt.
Auch wenn es nie eine Aufnahme davon geben wird, aber wir tun halt so.
Podcast-Karaoke.
Ja, ich fand es überraschend.
Also, mit dem Trainer, da konnte man vielleicht ein bisschen damit rechnen,
wobei ich mit der Rassanz dann auch nicht gerechnet habe.
Also, ich dachte, so ein, zwei Spiele kriegt er noch.
Dass dann Rashida Suse auch mitgehen muss, fand ich zumindest überraschend.
Hast du jemals Mitleid gehabt mit Trainern,
die du vielleicht auch maßgeblich mit rausgeschrieben hast?
Markus Weinziel.
Das finde ich, ich kann wirklich in jeder Podcast-Folge einmal Markus Weinziel sagen.
Vorsichtig, dann habe ich in der Nebenhalle vorhin, glaube ich, gesehen,
dass er an so einem Stand irgendeinen Topf verkauft hat.
Also, für Rashida Suse, da hat es mir wirklich leid.
Ja.
Mir für beide, aber gut.
Mir tut es immer für alle leid.
Echt?
Ah, verfassbar.
Das ist doch ein neues Ding.
Der Klub schmeißt jetzt nicht mehr die eigenen Trainer raus,
sondern die der Gegner.
Joe Enox musste jetzt auch gehen.
Und am Mittwoch ist dann Pellegrino Matarazzo dran.
Und am Sonntag Steffen Baumgart.
Hockt auch schon auf gepackten Koffern.
Ich glaube auch, dass er gerade in Hamburg nochmal alle Sehenswürdigkeiten mitnimmt,
die es da so gibt,
bevor er dann mit seinem Camper weiterzieht.
Ja, Trainerentlassungsmaschine,
dieser 1. FC Nürnberg.
Bloß den eigenen entlässt er jetzt einfach nicht mehr auf Jahre.
Wobei wir das doch eigentlich schon fest beschlossen hatten.
Du.
Du.
Ich.
Das stimmt.
Gestern rief bei mir das Hamburger Abendblatt an,
die auch einen Podcast haben.
Der heißt nochmal wie, Fadi?
HSV, wir müssen reden.
Und sie riefen bei mir an und meinten,
es wäre doch eine super Idee,
wenn ich da mitmache in diesem Podcast,
wenn dann Klose über Klose spricht.
Ich habe den Kollegen nicht darüber aufgeklärt,
dass ich anders heiße.
Und habe eh nur gesagt,
das muss der Kollege machen,
der ist da viel näher dran.
Dann haben sie bei mir angerufen
und ich habe es auch nicht aufgeklärt,
dass du nicht Klose heißt,
sondern Klose.
So, die denken jetzt immer noch,
Mist, das wäre so schön gewesen,
wenn Klose über Klose.
Die hätten eine Stunde
nur mit diesem Gag wahrscheinlich bestritten.
Ja.
Wie wir auch, wenn wir...
Und am Ende hättest du dich als Klose geoutet und...
Ja, das wäre implodiert.
Ja.
8 zu 3.
Darüber wollten wir sprechen.
Wir vergessen das immer zu schnell wieder.
17. Minute 1 zu 0, Stefanus.
Zieh mal's.
Jetzt zieht es jetzt wirklich durch, oder?
Gut.
Mach einfach so weiter,
dann sind wir schnell durch.
Ich habe eingeschalten,
auf dem Weg zur Fußballakademie
in der Straßenbahn.
Da stand es 2 zu 0
für den 1. FC Nürnberg.
Und dann, Überraschung,
ein Klassiker,
bald stand es 2 zu 2.
Und dann aber neue Wendung
für den Klub,
so wie man ihn gar nicht kennt.
Einfach zurückgekommen.
Ja.
Überragender Julian Dürstmann.
Über den müssen wir heute, glaube ich,
tatsächlich 4 Sätze verlieren,
weil er an den ersten 7 Nürnberger Treffern
mehr oder weniger direkt beteiligt war.
3 selbst geschossen.
Was hast du, Entschuldigung,
was hast du dem Herrn Justwan
nochmal für Note gegeben
in deiner Zwischenbilanz?
Habe ich vergessen.
Ich habe es tatsächlich vergessen.
Du weißt es noch, ne?
Das war ziemlich verheerend, glaube ich.
Hm, okay.
Aber ich habe ja auch gesagt,
er spielt halt viel zu lange
auf der falschen Position
oder hat die falsche Rolle.
Seit 2 Spielen hat er eine neue.
Ungefähr.
Ja.
Ja, es war sehr schön,
weil er danach in der Mixed Zone war
und mit uns gesprochen hat
und gesagt hat,
diesen Tag wird er wahrscheinlich
nie wieder vergessen,
weil so ein 8 zu 3
erlebt man nur einmal im Leben.
Und dann habe ich nachgeschaut,
vor zwei Jahren hatte er aber vergessen,
hat er schon mal so ein 8 zu 3 erlebt,
nämlich mit Paderborn in Aue.
Also vielleicht vergisst er auch diesen Freitag wieder.
Werdet ihr den vergessen?
Bei Paderborn in Aue kann man schon mal vergessen.
Kann man vergessen.
Wie kommen wir überhaupt auf die Idee,
das nachzuschauen?
Ob es schon mal ein 8 zu 3 gab,
wo Justwan beteiligt war?
Ich komme nicht mehr auf die Idee.
Das weiß ich tatsächlich auch nicht.
Das ist der investigative Journalismus,
von dem alle sprechen?
Ne, ich glaube,
ich bin aufgewacht
und habe Justwan gegoogelt oder so.
Das ist geträumt.
Wahrscheinlich.
Geht mir auch auf so.
Könnte hier mal schnell jemand googeln,
ob es das wirklich gab, dieses Spiel.
Ich darf ja heute nicht.
Ich stehe auch oft auf
und dann google ich erst mal Justwan.
Einfach so.
Ich mache es nochmal und schaue.
Ne.
Ja, okay.
Aber auf jeden Fall spielt endlich in zentraler Rolle
und gemeinsam mit Zimas und Emreli,
die jetzt auch einfach regelmäßig treffen,
hat Nürnberg plötzlich wieder Offensiv-Power,
wie wir sagen.
Ja, sie hätten ja auch noch ein paar mehr Tore schießen können sogar.
Also es gab, würde ich sagen mal,
mindestens noch drei sehr gute Chancen.
Ja.
Es hätte auch zweistellig werden können
und das habe ich tatsächlich,
schon mal Klammer auf,
ja, der Gegner,
da kommen wir dann vielleicht noch drauf,
aber das habe ich tatsächlich schon sehr lange nicht mehr gesehen,
dass der 1. FC Nürnberg einfach,
ja, unabhängig von den Toren,
einfach sich reihenweise solche Chancen rausspielt
und einfach permanent gefährlich ist
und in diese Räume kommt,
wo es dann gefährlich wird.
Also ich kann mich nicht daran erinnern.
Also wir haben letzte Woche
dieses ein Spiel in Paderborn
vergangene Saison erwähnt,
die erste Halbzeit,
aber ansonsten einfach so dieses
begeisternde Offensivspiel,
da muss ich jetzt schon ein paar Trainer zurückgehen,
bis mir sowas wieder einfällt.
Ja, vor allem schon das zweite Spiel in Folge.
Also die logische Konsequenz wäre gewesen,
dass man nach diesem furiosen Derby
dann gegen Regensburg
in alte Verhaltensmuster zurückfällt.
Aber auch das funktioniert nicht mehr.
Das ist ein bisschen das Problem.
Jetzt haben sie uns vier,
fünf Jahre lang drauf trainiert,
alles schlecht zu reden
und jetzt sollen wir dann plötzlich
innerhalb von einer Woche umschalten
und alles toll und schön finden.
Aber drei Gegentore gegen Regensburg.
Da gab es tatsächlich ein paar Spieler,
die das danach dann auch angesprochen haben,
dass das ja alles nicht so gut war
mit den drei Gegentoren,
aber kann man nicht machen.
Ich finde, acht, drei.
Ich finde, kann man machen.
Unsere Facebook-Gruppe ist ein bisschen eskaliert
am Freitagabend,
weil es da auch den einen oder anderen gab,
der diese drei Gegentore nochmal erwähnt hat
und dann noch zwei weitere,
die aberkannt wurden
und gesagt hat,
naja, gegen einen Verein,
der bislang ein Tor geschossen hat
und kurz davor war,
den torlosen Rekord der zweiten Liga einzustellen,
ist das vielleicht auch nicht alles so super.
Ja, doch.
Also wenn du immer acht schießt,
können die immer drei kriegen.
können sie fünf kriegen,
wäre mir auch egal.
Aber schießt der Klub
gegen alle anderen Gegner,
die nicht hier in Regensburg heißen,
acht Tore?
So wie ich das verstanden habe,
ja, das ist jetzt das neue Team.
Okay, ich bin wirklich noch in den alten Mustern.
Du hast das angesprochen,
wie sollen wir so schnell umschalten?
Ich begleite dich auf dem Weg daraus.
Gegen den HSV rechne ich mit zwölf.
Okay.
Und Hoffenheim?
Das ist ein Bonusspiel,
da langt der 1-0.
Okay.
Der Uli hat schnell umgeschalten
von seinem relativ...
Rudere seit Tagen.
Stark.
Er ist anpassungsfähig.
Mhm.
Ein Fanline im Wind,
könnte man auch sagen.
Ein Roll-up im Wind,
aber die stehen noch.
Unglaublich schwierig,
euch beide hier irgendwie anzuschauen.
Ich sitze doof.
Ja.
Aber ich vermisse meinen Glastisch.
Ja, das stimmt.
Brauche was zum Festhalten.
Wir haben heute so einen Holztisch bekommen hier
und der Fadi ist wie beim Tennis.
Muss halt immer ständig nach links und rechts schauen.
Sehr ruhig.
Ich habe schon leichte Halsschmerzen.
Tennis gibt es auch hier irgendwo auf der Konsumenta.
Hat mir vorhin Kai gesagt, glaube ich.
Wo ist Kai?
Der ist schon gegangen.
Das wäre jetzt auch bitter gewesen.
Einen richtigen Tennisplatz?
Ich weiß nicht, ob es einen Tennisplatz gibt,
aber irgendwo stand was mit Tennis.
Also vielleicht gehen wir später noch ein bisschen Tennis spielen.
Ja, gerne.
Acht Tore.
Ja, Julian Justwan.
Eigentlich haben wir das Spiel schon abgehandelt.
Wir können zum allgemeinen Teil überleiten.
Da kann ich schon noch ein paar Punkte.
Also einerseits der Klub nach dieser 2 zu 0 Führung,
die jetzt immer fest einkalkulierten Tore
von Imreli und Zimas.
Und dann steht es plötzlich wieder 2 zu 2,
weil der Klub ein bisschen passiv geworden ist danach.
Weil der Klub auch noch nicht gedanklich den Schalter ganz umgelegt hat,
dass sie jetzt einfach die beste Mannschaft der Welt wahrscheinlich sind.
Und das haben sie dann mal für ein paar Minuten vergessen.
Aber dann haben sie sich wieder erinnert.
Individuelle Fehler.
Dazu noch einen Elfmeter,
der wahrscheinlich nach neuen Maßstäben muss man ihn geben.
Ich fand es wieder albern.
Warum?
Warum findest du das albern?
Weil das gefühlt von den Handelfmetern sind 80% davon einfach.
Irgendjemand wird aus kürzester Distanz angeschossen oder angeköpft,
hat seinen Arm noch irgendwo in der Luft,
weil er gerade einen Luftzweikampf geführt hat.
Und dann kriegt er ihn von hinten,
kriegt er ihn wieder angeköpft.
Also das ist für mich einfach Quatsch.
Ich war abgelenkt,
weil man hat uns hier ein Klavier neben die Bühne gestellt.
Und ständig kommen Menschen diesem Klavier sehr bedrohlich nahe.
Kurz vor der Aufnahme hat jemand mal
Hard Will Go On gespielt.
Und während die Technik...
Das hätten wir vor drei Wochen noch als Titelmelodie genommen.
Ja, ich hatte auch gehofft,
dass wir mit dem Lied auf die Bühne gehen.
Und dann wir hier performen,
bis der Dampfer untergeht.
Aber so ein Klavier ist doch eigentlich
sowas ähnliches wie eine Orgel.
Das stimmt.
Wir haben ja hier einen Orgel-Virtuosen.
Komm, Uli.
Da spiele noch eher Oboe.
Einmal die Legende.
Ein Liedchen.
Hm?
Ach, schade.
Das würde jetzt so einen großen Break machen im Podcast.
Das können wir denen...
Nee, du kannst dein Mikro mitnehmen.
Läufst davor und spielst uns eine Weise.
Ja.
Oder wenn jemand im Publikum ist, auch gerne.
Traut euch.
Also man hört es wahrscheinlich auf der Aufnahme
eh nicht so richtig laut, aber...
Auf der Aufnahme.
Aber traut euch einfach.
Also wenn ihr irgendein Lied spielen könnt,
setzt euch dahinter ins Klavier.
Uns stört es nicht.
Wo waren wir?
Beim 2-2, beim Elfmeter.
Uli, wie stehst du zu diesen ganzen Handelfmetern?
Haben wir schon ein paar Mal diskutiert.
In dem Fall fand ich, glaube ich,
musst du ihn geben nach den aktuell geltenden Regeln.
Da gab es schon noch strittigere.
Aber ja, ist halt so.
Aber es ist erstaunlich,
dass sich der Klub selbst von sowas
nicht mehr beeindrucken lässt.
Oder aus der Bahn werfen lässt.
Ja, auch wenn Fadi absolut keinen Bock hat,
noch weiter über das Spiel zu reden.
Ich habe noch Bock.
Ich fand, das 3-2 war dann der...
Wie sagt der Uli?
Dosenöffner.
Der Dosenöffner, der Knackpunkt.
Der Gamechanger.
Der Brustlöser.
Was fällt uns noch?
Ich würde lieber was Militärisches hören.
Ja.
Durchbruch.
Ich habe am Wochenende
durch ein Tipptoy-Buch für meinen Sohn,
das ich in der Stadtbibliothek ausgeliehen habe,
habe ich herausgefunden.
Hat der sein Trauma mit den bösen Männern
schon überwunden jetzt?
Ja, ich glaube einigermaßen.
Heute früh ist er aufgewacht
und hat als erstes 100.000 geschrien.
Ich weiß nicht, ob er böse Menschen meinte.
Kapitalist.
Oder um was es ging.
Das soll ich dir noch von mehreren Menschen ausrichten,
wenn du das nächste Mal dein Kind
allein in einem dunklen Hotelzimmer zurücklässt.
Man kann praktisch jede Karte in diese...
Vielen Dank für die wirklich sehr vielen Zuschriften,
die ich bekommen habe.
Ich habe es jetzt auch gelernt,
man kann wirklich jede Karte
bei diesen modernen Hotels da reinstecken
und dann bleibt das Licht an.
Das nächste Mal werde ich ihn im Hellen sitzen lassen.
Am schönsten sind die Menschen,
die da hinten vorbeilaufen.
Da blickt man in fassungslose Gesichter.
Ich denke sich, was machen diese Clowns?
Eigentlich.
Ich habe auch schon mal gesehen,
die wieder umgekehrt sind.
Aber hier ist noch niemand gegangen, glaube ich.
Man muss sich auch mal ausholen von der Konsumenta,
wenn man schon zwei Stunden konsumiert hat.
Dann muss man jetzt mal
ein bisschen die Beine im Baum lassen.
Ich fand das 3-2-2 wirklich das entscheidende Tor,
weil tatsächlich,
als Bregenburg da so direkt zurückkommt
und das 2-2 steht,
dann hätte es ja wieder in früheren Zeiten
in alle Richtungen gehen können.
und da war ich tatsächlich überrascht,
wie der Klub einfach ignoriert,
wie eine lästige Fliege Regensburg abschüttelt
und direkt noch vor der Pause das 3-2 macht.
Und ich glaube,
dann gab es ja danach zwar nochmal den Ausgleich,
aber ich glaube,
das 3-2 war das entscheidende Tor,
zu wissen,
egal was passiert,
dann schießen wir halt nochmal 2 oder 3
und gewinnen dieses Spiel einfach.
Ging euch das ähnlich
oder hast du im Stadion beim 3-3 nochmal gedacht?
Ja, tatsächlich.
Dass Kai Brüger geschossen hat,
der damals übrigens bei diesem 8-3 von Paderborn
in Aue gemeinsam mit Julian Justwan
für Paderborn gespielt hat.
Ich glaube,
so hast du noch nie recherchiert.
Und auch ein Tor vorbereitet hat.
Ja,
ich bin auch sehr stolz.
Gibt es einen Text dazu auf nnd?
Ja,
lest ihn.
Ich fand tatsächlich das 3-3 auch nochmal gefährlich
und dann nach dem 4-3
ist der Jahn einfach in sich zusammengebrochen.
Ja,
Sie hatten ein Butter dabei,
die Fans von Regensburg.
135 Jahre Sport- und Schwimmverein Regensburg.
Und ich dachte mir,
ja,
da gilt für beide Abwehrreihen an diesem Abend.
Ich drehe mich jetzt mal so ein bisschen in Richtung Uli,
weil ich sehe den heute überhaupt nicht.
Wir können uns auch,
wir können uns frei bewegen mit dem Mikros,
wurde uns gesagt.
Ich hatte ja eigentlich vor,
mich da unten mit hinzusetzen.
Wir können auch zur Bar darüber laufen,
mal was dazwischen essen.
Macht ihr auch das gerne,
die ihr hier seid.
Also fühlt euch nicht verpflichtet.
Es geht ein paar Stunden jetzt hier.
Insofern,
wenn ihr Hunger bekommt,
da drüben gibt es
Bulgussalat
und so Sachen habe ich da gesehen.
Und sehr weiß aussehende Weißbrote.
Das stimmt.
Wie nennt man sowas?
Uli,
du bist doch da.
Weiß aussehende Weißbrote.
Da könntest du mal...
Toast.
Ja,
okay.
Fußball.
Lass uns mal Fußball bleiben.
Aber ich schaue trotzdem immer zu dir rüber.
Das ist wirklich...
Ich schaue zum Uli dafür.
Der Blick geht nach links.
Schaut der Uli mich an eigentlich?
Ich sehe ihn ja nicht,
aber lauernd.
Der Uli schaut, glaube ich,
auf seine Medikamentenbox,
die er da unten am Boden stehen hat,
ob es noch reicht
für den Auftritt.
Der Kommentator bei Sky hat dann gesagt,
glaube ich,
so ab dem 5 zu 3,
da werden die Klubfans heute noch
die Altstadtkneipen unsicher machen.
Und ich dachte mir,
der weiß auch nicht so richtig,
welches Publikum irgendwie
beim 1. FC Nürnberg ist, oder?
Also glaubt ihr,
dass wirklich der Großteil der Klubfans
dann die Altstadtkneipen unsicher macht
nach so einem 8 zu 3?
Oder sind die Leute dann schon wieder
Richtung Feuchheim,
Herzbruck,
Pegnitz unterwegs?
Das war tatsächlich eine Frage,
die mich letzte Woche
während des Derbys
aus der Lokalredaktion
der Nürnberger Nachrichten erreicht hat.
Wo denn die Klubfans
nach dem Spiel dann alle
zum Feiern hingehen?
Gibt es nicht so wirklich
den einen Punkt in Nürnberg,
so wie die Gustavstraße in Fürth?
Oder?
Uli, wo feiern die Klubfans?
Hauptmarkt halt dann
bei Pokalsiegen.
Aber ansonsten
verteilt sich das, glaube ich, ja.
Also ich kenne tatsächlich Leute,
Grüße,
Mike, Robert, Jochen,
die waren in der Altstadt
am Wanderer
und haben es sich da noch gut gehen lassen,
wie ich an diesen
37 wilden Sprachnachrichten,
die mich da erreicht haben
während der Fußballgala,
die waren in der Altstadt,
aber ansonsten weiß ich tatsächlich nicht.
Wir könnten ja mal,
schreibt uns
oder erzählt uns
auf welchem Weg auch immer,
wo feiert ihr
Klubsiege,
wenn es Heimspiele sind?
Das würde mich interessieren.
Das war auch sehr absurd
bei der Gala,
dass Katrin Müller-Hohnstein
immer so das aktuelle
Klub-Ergebnis durchgesagt hat,
aber immer zwei Tore
hinten dran war.
Jetzt steht 6 zu 3,
7,
7, 3, 8.
Sie war dann sehr happy.
Über Julian Lustwahn
wolltest du ja 4 Sätze verlieren,
du hast gleich nur einen verloren.
Nein, ich habe ja diese ganze
Paderborn-Aue-Recherche,
das waren ja schon 3 Sätze.
Das stimmt.
Was hat er denn so gesagt in der Mixed Zone?
Er hat den Ball
oder einen Spielball,
es gibt ja nicht mehr den Spielball mitgenommen.
Ja.
Für mich die große Frage,
weil viele auch geschrieben haben,
Hattrick,
für mich klar kein Hattrick.
Für mich klarer Hattrick.
Was?
Ist vollkommen egal,
drei Tore hintereinander Hattrick.
Schreibt uns.
Da war eine Halbzeitpause dazwischen,
da war ein gegnerisches Tor dazwischen.
Ja, Hattrick.
Ich bin fassungslos.
Du bist doch Traditionalist,
dachte ich immer.
Ja, nee,
da ist mit zu viel Konsequenz,
wenn du es irgendwie in einer Halbzeit
und denkst,
ich bin gegen konsequentes Handeln.
Uli?
Und da konsequent wiederum.
Für mich auch kein Hattrick.
Und es gibt auch keinen lupenreinen Hattrick.
Mehrheitsentscheidung.
Kein Hattrick.
Er hat den Spielball mit nach Hause genommen,
hat ihn von allen unterschreiben lassen,
also von mir nicht,
aber vom Rest der Mannschaft
und will ihn jetzt irgendwo hinstellen,
wo ihn jeder sieht,
damit er nicht vergisst,
dass er schon mal bei einem 8-3 dabei war.
Wieder.
Ich will die drei Gegentore nochmal aufgreifen.
Ihr sagt,
völlig egal,
wenn man 8 schießt,
war es nicht trotzdem ein bisschen bedenklich zwischendurch,
wie man gegen diesen Gegner da hinten aussieht?
Das war ja dann irgendwo ein Spiel,
was mit normalen Maßstäben
nicht mehr messbar ist.
Also Regensburg schießt normalerweise keine 3.
Entschuldigung.
Macht nichts.
Und der Klub schießt normalerweise keine 8.
Also das war ja irgendwo
Freestyle.
Er lagst dann am Hurra-Fußball des 1. FC Nürnberg am 9.
Oder woran lag es,
dass er dann so viele Tore kassiert hat?
Wie viel willst du heute über Fußball sprechen?
Wirklich,
wir haben noch so viele andere Themen
und du klammerst dich an dieses 8-3.
Es ist historisch,
da muss man auch ein bisschen mal sich drin baden
in so einem Spiel.
Okay,
ich sehe schon.
Schweigen.
Wir schweigen dich jetzt einfach raus aus diesem Thema.
Ich bin ein wenig beundurcht,
weil unser Techniker gerade weggegangen ist.
Das muss nichts heißen.
Der ist hinter dir.
Ich glaube,
er sucht noch ein paar Adapter
für die Sicherheitsaufnahme.
Wenn jemand vielleicht
eine Handyaufnahme mitlaufen lassen könnte,
das wäre hilfreich.
Wie hat denn der Trainer das Spiel eingeordnet?
Du warst ja als einziger live vor Ort.
Und hast mal wieder keine Frage gestellt bei der PK.
Ja, genau.
Grüße ans Clubforum.
Er hat, glaube ich,
auch über die Gegentreffer geschimpft.
Also so ein bisschen Mentalität-Golotze.
Aber ansonsten hat er sich vor allem
über Julian Justwan gefreut
und hatte ein erstaunlich entzündetes rotes Auge,
weil er in Fürth nach dem Derby-Sieg
noch ein Eis gegessen hat
und da sich wohl eine Allergie
das erste Mal gemeldet hat.
Eine Milchsäure-Unverträglichkeit
wurde mir übermittelt.
Echt?
Das tut es.
Wir sind der Recherche-Podcast.
Und da werden die Augen gerot.
Du hast damals schon,
als Miroslav Klose verpflichtet wurde,
hast du dich gesundheitlich
bei M weit vorgewagt.
Willst du das nochmal überdenken da
mit der Milchsäure-Alergie?
Ne, war zufrieden.
Glücklich.
Also so einigermaßen glücklich.
Sah nicht aus während des Spiels.
Immer wenn er in Nahaufnahme war,
sah er aus,
es würde 3 zu 7 stehen.
Ich glaube,
der hat mich so oft beschimpft,
der braucht jetzt auch erst
so ein bisschen wieder,
um glücklich zu werden.
Okay.
Na gut.
Ja,
haben wir das Spiel damit?
Sag du es mir.
Ich könnte noch eine Stunde
drüber sprechen,
aber zwei Spieler vielleicht noch
rausheben.
Finn Jeltsch,
fand ich einen bemerkenswerten Auftritt,
weil er permanent
entweder selber was abbekommen hat
oder ausgeteilt hat.
Und fast ein Tor geschossen hätte
kurz vor der Pause.
Ja, exakt.
Und immer wieder
im gegnerischen Strafraum
aufgetaucht ist.
Also auch sehr cool,
diese neue Formation,
dass die beiden Verteidiger,
die nicht der,
wie sagt man dann da,
der Zentrale in der Verteidigung ist.
Also Robin Knoche
taucht jetzt nicht so oft vorne auf,
aber Finn Jeltsch.
Jetzt gehen welche.
Ja.
Jetzt hast du es geschafft.
Endlich.
Endlich.
Vielleicht spielen sie uns ein Lied,
jetzt noch ein Abschiedslied
auf dem Klavier.
Und Finn Jeltsch fand ich einfach
sehr cool.
Also der macht, glaube ich,
einfach als Gegenspieler
keinen Spaß.
Der haut sich da immer rein,
ohne Rücksicht auf Verluste.
Ist auch wieder so militärisch,
ohne Rücksicht auf Verluste.
Ja.
Ach so.
Mal weiter.
Ja.
Stimmt, ich wollte ja vorhin
was erzählen aus dem Tiptoe-Buch,
das ich ausgeliehen habe.
Ich habe gelernt,
woher das kommt,
in die Schrankenweisen.
Kommt aus dem Mittelalter
von den Rittern,
wenn die ihre Turniere geritten sind
und dann zwei Reiter
aufeinander zu
mit den Lanzen,
dann gab es da früher
dazwischen noch keine
Begrenzung sozusagen.
Die sind also oft
ineinander gerumpelt.
Weshalb dann nicht nur die Ritter,
sondern die Pferde danach
auch kaputt waren.
Und irgendwann hat man dann
dieses Mittelteil,
diese Leitplanke quasi eingeführt,
damit die Pferde zumindest
nicht ineinander prallen.
Und das heißt dann
in die Schrankenweisen.
Aber müsste es dann
nicht in die Leitplankenweisen
heißen?
Vielleicht.
Aber schöne Geschichte.
Ja, gerne.
Machen wir noch weiter.
Welcher Spieler noch?
Berger Jemers.
Fand ich auch sehr erfrischend.
Hast du dir das ganze Spiel
nochmal im Real Life angeschaut?
Ja.
Echt?
Ich habe die zweite...
Wir haben wirklich alle drei
recherchiert diesmal.
Ja, ich habe die zweite...
Wir hatten ein bisschen Schiss
vor diesem Auftritt hier.
Es war ein bisschen wie die Folge
von uns vor ein paar Wochen
mit der Metaebene
und den verschiedenen Teilen,
die wir aufgenommen haben.
Ich habe erst die zweite Hälfte
der ersten Halbzeit
auf dem Weg zur Fußballgala gesehen.
Dann habe ich irgendwann
den ersten Teil gesehen,
davor.
Und dann habe ich noch
mit zeitlicher Verzügerung
noch die zweite Halbzeit gesehen.
Also so habe ich mir
das Spiel zusammengebaut.
Pause?
Schweigen.
Müssen wir eigentlich
unseren Sponsor noch nennen?
Das stimmt.
Wir hätten vorhin
vor einer halben Stunde
mal die Werbung einblenden sollen.
Wir nehmen die erst seit 10 Minuten.
Naja, okay.
Das haben wir jetzt
leicht überschritten, aber...
KADEP, der Club-Podcast
des Verlags Nürnberger Presse.
Präsentiert von
Club-Community-Partner
Sparkasse Nürnberg.
Hast du mal recherchiert,
auch torreichstes
Zweitligaspiel
mit Nürnberger Beteiligung?
Schon, oder?
Ne.
Also ich habe es nicht
recherchiert, aber...
Ja.
Die Antwort ist ja.
Ja?
Wurde zumindest mehrfach
so behauptet.
Okay.
Nicht der höchste Sieg.
Was war der höchste Sieg?
6-0.
Ist mehr als 8-3.
Das stimmt.
Gegen Wien-Wiesbaden.
Und Fortuna Köln.
Ah ja.
Ja.
Gut.
Danke.
So viel zum Spiel.
Wenn ihr keinen Bock mehr
aufs Spiel habt,
dann lehnt mich doch mal mit
in den weiteren Teil der Show.
Kaspar Jander und Jens Kastrup
müssen wir vielleicht auch noch mal
rausheben.
Ja.
Die neue Doppel-Sex.
Der Arme Fleu-Jahn-Fleck
wird wahrscheinlich nie wieder
spielen können.
Dafür hast du ja auch...
Oder daran hast du ja
lange gearbeitet,
würde ich mal.
Und es hat sich gelohnt.
Oder?
Ja.
Sie spielen sehr gerne
miteinander.
Kai macht Fotos von uns
oder Videos.
Audio-Kommentar.
Ja.
Danke.
Und ein Gewusel ist das hier.
Ja, okay.
Von mir aus können wir
das Spiel beenden
und machen
Fußballakademie.
Oder Oktoberrevolution.
Was euch lieber ist.
Ich weiß nicht,
ob wir die uns noch
aufheben müssen,
die Revolution,
falls wir dann
nach zweieinhalb Stunden
das Gefühl haben,
jetzt haben wir nichts mehr.
Also...
Ja, mach mal
Fußballakademie.
Da müsst ihr mich jetzt
ein bisschen mitnehmen,
weil es gibt zwar
einen Livestream,
glaube ich.
Warum warst du denn dort,
Uli?
Weil ich da eigentlich
fast immer bin.
Und weil du in der Jury warst.
Weil ich auch in der Jury war
fürs Fußballbuch des Jahres.
Hattet ihr da VIP-Plätze
als Jury?
Nee.
Wart ihr auf so einem Balkon
gesessen?
Ich war schön
neben dem Kolodze gesessen
und habe ihm
seinen Laptop gehalten.
Okay.
Fast.
In der vorletzten Reihe
saßen wir
auf den Presseplätzen.
Auf den billigen Plätzen.
Und ich hatte schon
nach wenigen Minuten
Genickstarre,
weil ich immer nach unten
geschaut habe.
Ja,
was soll ich hier sagen?
Ich schaue jetzt einfach
nur noch aufs Handy.
Das ist nichts Neues.
Ja,
schön war es,
oder?
Ja.
Also es ist...
Wie gesagt,
wenn dieses 8 zu 3
nicht dauern,
das ein bisschen
überschattet hätte.
Sehr schöne Veranstaltung.
Ja.
Christian Schreich war da.
Mhm.
Hat den Walter-Benzemann-Preis
bekommen.
Ausgelobt vom KICK-Herr.
Mhm.
Grüße.
Ja.
Unsere Nachbarn,
kann man so sagen.
Du hast ein Interview
mit ihm gemacht.
Hast du ihn noch gefunden
eigentlich, ja?
Ich habe ihn dann noch
gefunden.
Ich habe während der
dreistündigen Gala
einen Text dazu geschrieben,
den man natürlich auch
nachlesen kann auf NN.de.
Und dann stürmte ich danach,
als alle zum Buffet stürmten,
stürmte ich auch raus
um irgendwie noch
Christian Streich
ein Interview abzuringen.
Fand ihn nicht.
Dann habe ich meinen Text
noch fertig gemacht.
Und dann fand ich ihn doch noch.
Und dann dachte ich mir,
ah ja, das sind so schön
angenehme Momente,
um Leute auf Interviews
anzusprechen,
wenn die nach drei Stunden
Gala jetzt, glaube ich,
endlich mal Ruhe haben wollen.
Kommt noch der Gulotze
ums Eck.
Ja.
Dann waren vor mir noch
zwei Leute, die ein Selfie
wollten.
Und dann kam ich dran
und er hat sich schon
so in Position gestellt
für das nächste Foto.
Und ich meinte,
ich will kein Foto,
ich würde gern
ein Interview machen.
Und dann knurrte er etwas
in Christian Streichmanier
und sagte,
ich habe jetzt eigentlich
gar keinen,
ich kann jetzt alemannisch
nicht nachmachen,
da traue ich mich jetzt
nicht dran.
Ich mache viele Dialekte
nach, aber das traue ich
nicht, das geht so in die
Hose.
Aber er sagte,
ich habe jetzt eigentlich
gar keine Lust mehr,
mich zu unterhalten.
Und er hat er kurz
überlegt.
Und dann gesagt,
naja gut,
ich rauche draußen eine,
kommen Sie mit.
Dann sind wir sogar der
Ruble,
damit er seine Jacke
holen kann.
Auf dem Weg haben wir
nochmal sieben Selfies
erlebt und andere
Autogrammwünsche.
Dann hat er noch weniger
Bock gehabt.
Und dann habe ich meine
Jacke nicht geholt und dann
stand man irgendwann endlich
draußen.
Und ich stand dann
frierend da und habe ihm
Fragen gestellt,
die er,
naja,
mal mehr,
mal weniger gut
gelaunt beantwortet hat.
Ich wusste gar nicht,
dass Christian Streich
raucht,
sogar selbst gedreht.
Selbst gedreht,
genau.
Das habe ich auch noch
abwarten müssen,
weil er wollte auch
wirklich nicht vorher
anfangen.
Er wollte volle
Konzentrationen
aus Interview
und ich musste ihm
zuschauen,
bis er seine Zigarette
gedreht hat.
Aber ja,
Christian Streich,
Ehrenpreisträger sozusagen
jetzt bei der Fußball-
Das war jetzt ein bisschen
langweilig,
die Geschichte.
Wollen wir das mit der
Fußball-Gala
einfach lassen?
Aber er war immer
ein Double-Gewinner,
er hat auch noch
den Spruch.
Ja,
das ist natürlich
auch schwach.
Das ist ein
doppelter Sieger.
Ja,
zum ersten Mal.
Er hat noch alles
dafür getan,
dass er nicht gewählt wird.
Er ist dann aufgestanden
während der Abstimmung
und meinte,
es muss jetzt niemand,
nur weil er im Raum ist,
irgendwie für ihn stimmen
und so und es wäre
voll okay,
wenn Horst Dubisch
den Preis gewinnt.
Aber es wurde dann
am Ende tatsächlich
ein Unentschieden
und Christian Streich
hat den Preis bekommen
und Horst Dubisch.
War aber auch wirklich
schwer zu erkennen.
Also muss er
per Akklamation,
indem er das Programmheft
hochhält und es war
schon wirklich sehr,
also ich habe mich
jetzt auch
keine Entscheidungsfälle
trauen,
wer da jetzt mehr
Stimmen bekommen hat.
Ja,
aber man kann wirklich
nochmal sagen,
ich war jetzt einige Jahre
nicht mehr dort
und ich finde tatsächlich
das,
was die Akademie
für Fußballkultur da macht
und was glaube ich
an dem Abend
auch nochmal gut rauskam,
dass halt Fußball
so viel mehr ist
als diese 90 Minuten,
was da alles
mit dranhängt.
Du hast ja auch
das Fußballbuch
mit ausgewählt,
in dem es ja auch
um Rassismus unter anderem geht.
Dazu gab es auch eine,
fand ich,
sehr gute Laudatio,
die zwar wenig mit dem
Buch vielleicht zu tun hatte,
aber trotzdem sehr,
ja,
wie soll ich sagen,
stimmungsvoll war,
emotional,
fand ich sehr gut.
Also geht nächstes Jahr
zur Fußballgala.
Auch wenn der Klub
gegen Regensburg spielt.
Ah ne,
spielt er nicht mehr
nächste Saison.
Gegen Regensburg spielt
dieser Klub nicht mehr,
weil Regensburg steigt ab
und der Klub auf.
Achso,
ist das eigentlich heute?
Ja,
stimmt.
Ist das jetzt heute
die offizielle Aufstiegsfeier?
Das ist die Aufstiegsfeier,
ja.
Oder ist es die
Nicht-Abstiegsfeier?
Herzlich willkommen.
Nee, Aufstiegsfeier.
Okay, alles klar.
Sollen wir nochmal neu starten?
Vielleicht gibt es
ein bisschen einen neuen Drive.
Herzlich willkommen
zur Aufstiegsfeier
des 1. FC Nürnberg.
Wenn Sie gerade reinkommen
an der Kasse,
nehmen Sie Platz.
Hier hören Sie es zuerst.
Es gibt Häppchen,
Sekt.
Alles,
alles gesponsert
vom 1. FC Nürnberg.
Einfach darüber gehen.
Wienerler.
Genau,
Wienerler gibt es.
Mit Toast.
Oh,
die haben wir jetzt auch bald,
ne?
Ich habe nachher auch noch
was sehr Gutes
zu einer JHV,
aber das kommt dann
während der Oktoberrevolution.
Okay.
Ich werde vorlesen.
Gut.
Akademie,
damit abgehandelt
oder noch irgendwas?
Grüße.
Ja,
genau.
Grüße
an die
treuen HörerInnen
im Team.
Dann machen wir jetzt.
Ah, nee,
sorry.
Eines,
Hans Mayer war auch da
und das war sehr schön
für mich,
die schönste Szene
nach der Veranstaltung.
Es haben einen Preis bekommen,
die sehr jungen Ultras
von Viktoria Hamburg,
die sich Sektion Lockstädt
nennen,
die immer wieder
fröhliche Banner malen
und so weiter.
Ich weiß nicht so ganz,
was sie jetzt
für diesen Preis
ausgezeichnet hat,
außer dass sie alle
so 15 Jahre alt waren
und Ultrasachen gemacht haben
statt irgendwie Instagram.
Das Motto war ja
ein Nachwuchs
in der Kurve
dieses Preises
und sie
verwenden halt
ihr ganzes Taschengeld
für Ultras,
Utensilien
und basteln da
und feuern die halt an.
Ja,
und spielen nicht nur
irgendwie Fußball
auf der Playstation,
sondern gehen da ins Stadion
und die standen danach.
Ein sehr schönes Stadion,
übrigens einer der schönsten
Ausflüge mit dem 1. FC Nürnberg
war dieses
Erstrunden-Pokalspiel
Victoria Hamburg
mit der Holztribüne.
Ja,
an der Hohen Luft.
Sehr empfiehlt,
sehr schwer.
Wer in Hamburg ist,
da mal hingehen.
Wie ging es aus?
Karisteas hat Riller,
das war das erste Pokalspiel
nach dem Pokalsieg
und Karisteas tat da so,
als sei er eine
Bombenverstärkung
für den 1. FC Nürnberg
nicht richtig in Erinnerung habe.
Aber Ergebnis
weiß ich nicht mehr.
Ich war dabei,
aber ich weiß es auch nicht mehr.
Jemand weiß,
schreibt uns,
meldet euch hier.
Auf jeden Fall
standen die dann
danach vor der Tafelhalle
und Hans Mayer ging raus
und
faltete sie zusammen.
So fast
er redete mit ihnen
und ich kam noch kurz vorbei.
Ich weiß nicht,
was da vorne nachgesprochen wurde,
aber ich habe nur den Satz rausgehört.
Das ist super,
was er da macht,
aber passt auf.
Irgendwann kommt man immer raus
aus dieser Ultranummer.
Da passieren dann
ganz komische Dinge.
Er wollte ihnen,
glaube ich,
sagen,
findet euch nicht wieder
in
was auch immer
in zehn Jahren.
Das war sehr schön.
Und dann ist er auf sein Fahrrad gestiegen
und ist heimgeradelt.
Ja,
gut.
Ich merke schon,
der Fahrrad...
Ich glaube,
ich habe ein wenig neidisch,
dass er nicht bei der Fußballgala
dabei war.
Ja,
das ist wirklich
dieses langweilige Fußballspiel
anschauen.
Sehr, sehr ärgerlich.
Wer hat mehr Bier getrunken
von euch beiden?
Ich,
aber sehr schwach.
Zwei zu eins
habe ich gewonnen.
Oh ja,
okay.
Das ist wirklich...
Ich stand ja unter
Medikamenteneinfluss.
Das verträgt sich nicht so gut,
habe ich dank meint.
Was gab es für Bier?
Was gibt es,
was gibt es?
Pilz in der Tafelhalle?
Hofmannpilz unter anderem.
Dürfen wir hier Marken nennen
auf der Konsumenta?
Ich glaube,
wenn irgendwo Marken genannt werden.
Vielleicht ist hier
so ein Biersponsor
und dann werden wir verklagt.
Hinter uns nicht,
oder?
Nein.
Oktoberrevolution.
Oder?
Noch was?
Euer Samstag?
Wollt ihr noch über
euren Samstag sprechen?
Was war Samstag?
Ich weiß noch.
Ich war Familienausflug
nach Connersreuth,
wo man ein sehr gutes Schnitzel
essen kann,
im Gasthof
Weißes Rössel
oder Weißes Ross,
Weißes Ross, glaube ich.
Wo in?
Connersreuth.
Kennst du die Riesel von Connersreuth?
Ja,
Connersreuth,
sagen wir eigentlich,
glaube ich,
in der Oberpfalz.
Ja.
Und da kann man
einen Schnitzel
sich selber zusammenstellen.
Also mit Soßen
und Beilagen.
Aus Schweinen.
Das würde ich dir nie erlauben.
Erzähl,
wie hast du es dir
zusammengestellt?
Ich hatte einen
Knoblauch-Schnitzel
mit Pfefferrahm-Soße
und Pommes.
Hört sich fast seriös an
für den Uli.
Ja,
ich habe auch mit
Schlimmerem gerechnet,
aber trotzdem.
Gibt es auch
vegetarische Sachen?
Weißen.
Da gab es auch
irgendwas vegetarisches.
Käst Spätzle.
Zum selben
zusammenstellen.
Knoblauch-Schnitzel.
Knoblauch-Schnitzel
mit Pilz-Soße.
Es ist wirklich.
Für den Uli
ist das wirklich,
ist kein Ananas
dabei gewesen.
Das ist das Überraschende.
Aber ich kann es
empfehlen.
Sehr lecker.
Ja?
Ja.
Und danach noch
ins Museum.
Von der Resel
von Connorsreuth.
Was hat sie denn gemacht?
Vielleicht willst du
unsere HörerInnen
da mal mitnehmen.
Wie du,
die hatte so Visionen.
Aha.
Aber sie hat aber noch geblutet.
Sagt nichts,
die habe ich heute als Gerch.
Ja.
Das war schon.
Das war dein Abriss.
Dafür haben wir dich
ins Museum geschickt.
Die hatte Visionen.
Naja, gut.
War vielleicht
eine komplizierte Ausstellung.
Aber was hast du
am Samstag gemacht?
Wir waren bei Basketball
gemeinsam, ne?
Ja.
Das stimmt.
Die Schande von Nürnberg.
Grüße an Reinhard Wörlein.
Ja.
0 zu 6 jetzt.
Zum Saisonstart.
Steigen die ab?
Ne.
Ne.
Und ansonsten?
Samstags tagsüber
irgendwelche Dinge erlebt?
Marienbergpark.
Sehr lange.
mit meinem Sohn.
Schön.
Okay.
Oktoberrevolution.
Ja.
Bitte.
Ja.
Warum reden wir über die...
Heute für 70 Jahre.
Tatsächlich heute?
Ja.
Willst du nochmal erklären,
was das war,
die Oktoberrevolution?
In etwas ausführlicheren Worten
vielleicht.
Die Riesel von...
Irgendwer hatte Visionen.
Muss man das nochmal erklären?
Ja.
Ist doch Kulturgut.
Oktober 1984.
Ja.
Am 27.
Oktober,
also gestern,
war das Spiel
gegen Rot-Weiß Oberhausen.
1 zu 1.
Kann ich währenddessen
mal ein bisschen
durch die Hallen laufen?
Ne,
das ist spannend.
Ich möchte schauen,
ob der Herr von der Firma Börner
immer noch so desillusioniert
in seinem Stand steht.
Der ist aber wirklich
ein bisschen traurig aus.
Ja.
Ist er vielleicht gerade hier.
Was hat er verkauft?
Oder was verkauft er hier?
Oder was preist er an?
Die 18-teiligen Gemüsehobel.
Ach, das war der mit dem Gemüsehobel?
Ja.
Okay.
Und niemand war vorhin bei ihm.
Niemand wollte stehen bleiben.
Ja.
Falls ihr da noch vorbeikommt,
tröstet ihn.
Der hat ja schon seit
Oktoberrevolution verkauft hier.
Ja.
Ja.
Nehmt ihn mal in den Arm,
wenn ihr später in die
Küchenhalle.
Wie heißt das,
Fadi?
Du hast doch den Plan.
Ja, den habe ich leider verloren
jetzt auf dem Weg.
Küchenbedarf oder so?
Ja.
Ja.
Okay.
Uli, Entschuldigung.
Bin ich gewohnt.
1 zu 1 gegen Rodas Oberhausen.
Gestern vor 40 Jahren.
Ausgleich ganz spät
zum 1 zu 1 für Oberhausen.
Vor 7000
noch ein paar Zuschauern.
Also es gab schon
schlimmere Zeiten für den Club.
Man tut ja immer so,
als wenn man gerade das,
was man jetzt gerade erlebt,
die Furchtbarste,
die an schlimmste Zeit ist,
die man im Club jemals
verbringen musste,
stimmt gar nicht.
War alles schon viel schlimmer.
Ah, da sprechen wir dann
nochmal drüber.
Aber erzähl weiter.
Ja.
Club als Absteiger
auf Tabellenplatz 8 damals.
Also auch eigentlich
nicht so schlecht.
Eben, das dachte ich mir.
Das wird immer so gemungelt,
man wäre da ganz schlecht
unten drin gestanden.
Aber war gar nicht so.
Man war halt 8er.
So hatte ich das in Erinnerung.
Nämlich, dass der Club
irgendwie 17. da war.
Und dann habe ich mir gestern
nochmal die Seite
aus den Nürnberger Nachrichten
von damals kommen lassen.
Und da steht einfach,
der Club ist 8er.
Und hatte
umgerechnet
20 Punkte.
20 Punkte nach 13 Spielen.
Also eigentlich eine...
Zwei Punkte Regel.
Aber der 1. FC Nürnberg
war damals halt auch noch...
Ein gefüllter Erstligist.
Ja, aber jetzt spricht man
nach 5 Jahren Abstiegskampf
mal so vorsichtig an,
dass sich vielleicht
was ändern müsste.
Und dann kommt gleich
schwieriges Umfeld
und damals einfach
auf Platz 8
alles...
alles zerstört.
Also...
Hm.
Was würde Olaf sagen?
Was würde Olaf sagen?
Ja, weiter.
Auf jeden Fall dieses 1 zu 1
und die allgemeine Stimmungslage
dafür gesorgt,
dass der Trainer Heinz Höher
die Mannschaft am nächsten
nach...
Da gibt es jetzt
unterschiedliche Überlieferungen.
Die einen sagen 6 Uhr,
die anderen sagen 7 Uhr
zum Straftraining gebeten hat
am Pfalzner Weiher.
Schau mich das nicht immer so an.
Ich war da 6 Monate alt.
Ich kann dir nicht helfen
bei der Schilderung der Ereignisse.
Ja, und da sind sie noch
alle schön zum Straftraining gekommen
und danach haben sie aber beschlossen,
dass sie jetzt nicht mehr
mit dem Trainer weitermachen wollen.
Ach, sind die alle gekommen?
Ich dachte, die sind...
Ja, ja.
Beim Straftraining waren noch
alle dabei.
Und danach gab es dann
in der Kabine wohl
eine Aussprache
der Spieler untereinander,
wo dann beschlossen wurde,
das machen wir jetzt nicht mehr mit.
Und zum Nachmittagstraining
kamen dann nur noch
5 Spieler.
Und der Rest ist
in den Streik getreten,
hat einen offenen Brief verfasst.
Soll ich den vorlesen?
Hast du den?
Ja.
Mit dem er sich an die Redaktionen
der Nürnberger Nachrichten
und Nürnberger Zeitung,
glaube ich,
gewendet hat damals?
Ja.
Dann lest den gern vor.
Die Spielererklärung.
Wir möchten auf folgende Missstände hinweisen.
Im Bereich Trainingsinhalt
auf Doppelpunkt
versäumtes Konditionstraining
während der Saisonvorbereitung
in Klammern
verursacht höhere
Verletzungsanfälligkeit.
Ein unregelmäßiges Trainingsprogramm,
in dem in den letzten Wochen
nur einmal Schusstraining stattfand,
plötzlich Kraftübungen gemacht wurden,
die zu tagelangen Muskelbeschwerden
führten,
einmal in drei Tagen
sechsmal trainiert,
danach in drei Tagen
nur einmal trainiert wurde.
Im Bereich der Taktik
gibt der Trainer
dem einzelnen Spieler
keine klaren
taktischen Anweisungen
für das Spiel.
Und trotz der Fehlschläge,
dem mangelhaften Einstudieren
und mannschaftlichen Widerstand
beharrt Herr Höher
auf seiner Abseitsfalle
zum gestörten Verhältnis
zwischen Mannschaft
und Trainer,
Doppelpunkt,
Herr Höher äußert
seine Spielkritik,
Spielerkritik
oft zynisch,
der wäre was für den Podcast,
durch seine Verschlossenheit
hat er jeden Kontakt
mit der Mannschaft verloren,
von einer psychologischen
Betreuer der Spieler,
durch Herrn Höher
kann keine Rede sein.
Wir sehen uns
zu diesem Vorgehen
gezwungen,
da mehrere Versuche
mit Herrn Höher
darüber zu sprechen,
fehlgeschlagen sind.
Gute Erklärung eigentlich.
Aber hat ihnen nichts gebracht?
Hat ihnen nichts gebracht,
nee.
Also es war dann wohl so,
dass Präsident Gerd Schmelzer
mit den Spielern,
die alle abtelefoniert
oder zum Gespräch gebeten hat.
Danach wurden dann
die ersten Kündigungen
ausgesprochen.
Weißt du noch für wen?
Ja,
Stefan Lottermann,
Horst Weyerich,
Rudi Kargus,
Thomas Brunner
und
dann kamen
nochmal zwei
Zeitfeldzüger.
Zwei kamen noch später dazu,
weil die Mannschaft
sich dann nochmal beraten hatte
und mitteilen ließ,
dass sie weiterhin
im Streik bleiben.
Die Botschaft
haben dann
Detlef Greller
und Manfred Walz
überbracht,
die wurden dann auch gekündigt.
Ich finde es übrigens super,
wie seit zwei Minuten
ungefähr dieser Bohrer
hier wieder eingesetzt hat.
Stimmt, ja.
So viel Disrespect
für unseren Podcast.
Wir sitzen jetzt
aber auch schon lange hier.
Die Aufnahme
einfach so ruiniert.
Jetzt wollte ich euch fragen,
wie ihr das empfunden habt damals,
aber da könnt ihr jetzt
gar nicht mitreden.
Schwierig.
Ich war nämlich stinksauer.
Du warst stinksauer?
Ich war stinksauer, ja.
Weil?
Weil zwei meiner Lieblingsspieler
entlassen wurden,
Horst Weyerich
und Rudi Kargus damals
und ich als altes
Star Wars Kind
natürlich voll auf Seiten
der Rebellen war.
Also ich hätte auch
lieber höher entlassen gesehen
und meine Helden,
also für mich war ja praktisch...
Also du hättest diese
Erfolgsgeschichte,
die sich danach entwickelt hat,
du hättest die...
Die wusste man ja nicht,
die Erfolgsgeschichte.
Aber für mich war praktisch
Gerd Schmelzer der Imperator
und Heinz Höher
Darth Vader
und Stefan Glottermann
war Hans Solo
und Weyerich wahrscheinlich
Chewbacca.
Also das waren so
meine Helden damals.
Und ich war dann schon
sehr irritiert,
dass die alle gehen mussten
und ja...
Ich habe wirklich
noch nie Star Wars gesehen.
Habe ich da was verpasst?
Ah, ja.
Du hast noch nie
Star Wars gesehen?
Doch, ich glaube
einen von den neueren Teilen
damals im Kino
und habe nichts verstanden,
weil das wahrscheinlich
der Teil war,
Meta-Ebene,
der davor
oder irgendwie und so.
Also muss ich das...
Das ist eine Sonderfolge.
Das müssen wir
in einer Sonderfolge besprechen.
Okay.
Ja.
Aber man muss natürlich
ehrlicherweise sagen,
dass der Ronald Reng
hat es in seinem Buch,
glaube ich,
auch so ähnlich geschildert,
dass er über
Heinz Höher geht,
Spieltage.
Die Geschichte wird immer
von den Siegern geschrieben
und so wie sich dann
alles entwickelt hat,
war es natürlich
im Nachhinein
ein Glücksfall für den Verein
und der große Wendepunkt
in der Saison.
Aber wäre es anders gelaufen,
würde man heute vielleicht
auch über die Rebellen
von damals anders reden.
Also ich glaube,
es hatte auch was
mit Zivilcourage
eigentlich zu tun gehabt
und so wie es dann lief,
ist es natürlich gut gelaufen,
aber ich glaube,
man konnte schon
auch ein bisschen nachvollziehen
diesen Aufstand.
Mit einem der Revolutionäre
hast du gesprochen?
Ja,
mit Thomas Brunner
habe ich gesprochen.
Ein Interview,
das morgen in den
Nürnberger Nachrichten
und der Nürnberger Zeitung
erscheint und wahrscheinlich
auch in NDE,
heute oder morgen.
Der hat auch noch
ein bisschen berichtet,
wie es damals abgelaufen war,
also ganz spannend
und er war ja auch
einer derjenigen,
die entlassen worden waren
und die Kündigung
mussten dann aber zurücknehmen.
Also offiziell hieß es,
er hätte sich einsichtig gezeigt.
In Wahrheit waren aber
seine Transferrechte
an die Stadtsparkasse
Wundsiedel verpfändet.
Das ist das schönste,
das schönste Detail,
die Stadtsparkasse Wundsiedel.
Sie konnten ihn gar nicht
entlassen,
weil er dem Verein
gar nicht gehört hat.
Das ist bei uns so ähnlich,
das ist bei uns so ähnlich
im Verlag, glaube ich.
Was?
Wir können einfach
nicht entlassen werden,
weil wir an der
Stadtsparkasse Wundsiedel
können.
Ja, in dem Fall
halt Nürnberg.
Okay.
Ich bin wahrscheinlich
gleich Sparkasse
Drogau verpfändet
für 50 Euro.
Aber schöne Pointe ist ja dann,
dass Thomas Brunner
das letztlich entscheidende
2-0 zum Aufstieg
gegen Hessen-Kassel
noch geschossen hat.
Also da schloss sich
der Kreis dann
auf eine richtige Weise.
Und dass er
seinen Sohn gerne
diesen Podcast hört.
Grüße auch an den Tobi,
an den Sohn,
der dann ganz begeistert war,
dass sein Vater
mit mir
telefoniert hat
und gleich mal ganz liebe
Grüße an
Kadepp
mitgeschickt hat.
Das ist sehr gut.
Also diese Revolution
fand statt
kurz vor
einer
Jahreshauptversammlung
auch, oder?
Das weiß ich jetzt gar nicht.
Gab es damals schon
Jahreshauptversammlungen?
Da gab es schon
Jahreshauptversammlungen
und ich habe in der
Club-Revue
nachgelesen
von damals
1984
und da steht dann
in der anschließenden
zwei Stunden langen
Diskussion
ging es in erster Linie
um die
Spielerrevolte.
Es gab Pro und Contra,
manchmal wurde
unter der Gürtellinie
gefochten.
Das fand ich auch
sehr schön.
Und dann
als Fazit
eine Hauptversammlung
war zu Ende,
die viel Sachliches
und viel Unsachliches
brachte.
Manches in der Erregung
und Hektik
Gesagtes
sollte von Betroffenen
rasch vergessen werden.
Grüße an
Olaf Rebbe.
Das hätte man
über diesen Podcast
auch mal gut schreiben können.
Manches Sachliches.
Nehmen wir das Motto auf.
Viel Unsachliches.
Das war jetzt
die Oktoberrevolution.
Um das noch
zu Ende zu bringen.
Ach so.
Ich habe einfach
wieder nicht zugehört.
Es ging ja dann
weiter mit dem Spiel
in Aachen,
das man mit 2 zu 1
verloren hat,
mit einer ganz
jungen Mannschaft.
Ich glaube
Durchschnittsalter
20,4.
Aber das war ja
so die Geburtsstunde
des neuen
1. FC Nürnberg
und die Mannschaft
ist dann wirklich noch
in einer mitreißenden
Rückrunde
bis zum Aufstieg
gestürmt.
Kriegt ihr die
Mannschaft aus Aachen
noch zusammen?
Die Startelf?
Nein,
nicht ganz.
Dem Tor?
Herbert Heider wahrscheinlich.
Ja.
Dann hatten wir
Geier,
Grahammer,
Wagner,
Dorfner,
Güttler,
Nietzsche,
Reuter,
Rosemann,
Eckstein und
Stenzel.
Stimmt.
Steht hier.
Der Älteste war 25.
Das dürfte
Günter Güttler gewesen
sein, denke ich mal.
Nee,
Uli,
Uli,
der Älteste 25.
Mein Gott,
Uli ist so alt schon,
steht in der Club-Revue.
Uli sind immer
die Ältesten.
Am Freitag
bei diesem legendären
8 zu 3 hieß es,
das wäre die
jüngste Club.
Bittorf.
Bittorf,
aber der hat auch
nicht mehr mitgespielt.
Doch.
Da verließen
sie mal wieder
das Gebiet.
Das geht ja nicht
so wirklich.
Am Freitag
gegen Regensburg
war angeblich die
jüngste Clubmannschaft
aller Zeiten
auf dem Platz.
Das wird bei Sky
alle paar Wochen
behauptet.
Spreche ich
ein bisschen
neben das Mikro.
Sonst noch was?
Ich habe noch
eine Frage.
Bitte um
die HörerInnen
in dieser Club-Revue.
Wird nämlich
unter anderem
Marc vorgestellt,
damals gerade
auf die Welt
gekommen
und seine Eltern
Michael und Susanne
sind überzeugt,
dass er aus ihnen
mal ein großer
Club-Fan
oder vielleicht
sogar Spieler wird.
Spieler ist er
nicht geworden,
aber
vielleicht ist er
wirklich Club-Fan.
Melde dich,
Marc.
Er war damals
mit Foto
in der Club-Revue
im Strampler.
War das jetzt
zu abseitig?
Nö,
das war
für dich
gerade passend.
Ich habe auch noch
einiges Abseitiges.
Mir dröhnt nur
langsam der Kopf
von diesem
Sound auf der Bühne.
Ich höre im Hintergrund
leichte Saxophonmusik.
Dann dieser Bohrer.
Wenn jetzt noch
jemand Klavier spielt,
dann glaube ich,
platzt einfach mein Kopf
auf der Bühne live.
Ich könnte noch pfeifen
oder sowas.
Also für mich
hört sich alles an,
als wenn ich in der
Badewanne lege,
so mit dem Kopf
unter Wasser.
So hört sich das
die ganze Zeit an.
Das liegt aber an deinen
Pillen, die du da glaube ich
mitgebracht hast.
Kann ich auch mal
eine haben?
Vielleicht wird es dann
besser mit dem
Klang hier.
Mach mal noch
Abseitiges.
Gar nicht so abseitig,
aber wir wurden noch
darum gebeten,
um über Jürgen Klopp
zu sprechen
und seine Entscheidung,
Global Head of Soccer
bei Red Bull zu werden.
Warum sollen wir
darüber sprechen?
Weil es Leute gibt,
die unsere Meinung
schätzen zu allen.
Also zu Instrumenten,
zu Klopp
und eben auch dazu,
ob Jürgen Klopp
Global Head of Soccer
von Red Bull wird.
Also ich glaube,
es war ganz gute
Entscheidung der Akademie,
den Preis fürs Lebenswerk,
den Benzimmern-Preis
an Joachim Streich
zu vergeben.
Ach,
soll ich Joachim gesagt,
Christian,
meine DDR-Vergangenheit
holt mich ein.
Nicht an Jürgen Klopp.
Ja,
wie heißt der eigentlich?
Joachim Simons
oder Simon,
sagen wir mal?
Ich muss kurz
mal nachdenken.
Menschen 2024
heißen mit Vornamen
nicht mehr Joachim,
also heißt das Simon Joachim.
So kann ich es mal merken.
Sehr gut.
So habe ich das auch wieder gehört
mit der Zeitumstellung.
Das hat man hier auch schon mal,
glaube ich,
weil ich mir das auch nie merken kann,
weil man die Uhr vorstellt.
Und man stellt sie irgendwann,
stellt man die Möbel vor das Haus
und dann stellt man sie vor
in der Sommerzeit
und Winterzeit stellt man sie rein,
also zurück
und so weiter.
Schön.
Bist du Fan der Zeitumstellung?
Ich hasse die Zeitumstellung.
Uli?
Ich mag sie eigentlich.
Also dieses eine Stunde länger
pennen?
Also mit einem kleinen Kind
ist es einfach verheerend
und die Tiere mögen das hin.
Aber ich glaube,
das haben wir schon letztes Jahr
besprochen,
als es dann im Stürmwareten Podcast.
Ich glaube,
es gibt ein paar Dinge,
die wir schon ein paar Mal
besprochen haben.
Vielleicht.
Ob mein Wecker um 6.30 Uhr
oder 7.30 Uhr
oder 8.30 Uhr klingelt,
das fühlt sich immer gleich scheiße an.
Hm.
Jürgen Klopp,
mir ist das tatsächlich total egal.
Für mich.
Wir tatsächlich auch.
Das ist gut.
Dann können wir das schnell
brennen.
Also ich weiß nicht,
ich meine,
Jürgen Klopp macht für
wie viele Produkte Werbung
ungefähr 20 oder so.
Wollen wir die alle nennen?
Wir sind ja auf der Konsumenta.
Ja, gerne.
Mir fallen aber höchstens
zwei ein wahrscheinlich.
Fallen dir mehr als
deine Top 3 Produkte,
für die Jürgen Klopp wirbt?
Ich weiß,
dass es tatsächlich ist.
Opel?
Oder?
Gibt es Opel noch?
Das wäre jetzt die nächste Frage.
Schreibt uns.
Deutsche Vermögensberatung
bilde ich mir ein.
Glaube ich, ja.
Und dann irgendwas mit Rasierern
oder mit Haaren,
Shampoo vielleicht noch?
Ja, aber welches?
Du wirst jetzt schon drei liefern.
Ich finde das heute schon ziemlich gut.
Dafür, dass ich manche Top 3
mit einer Wortmeldung beende,
waren jetzt zweieinhalb.
Okay, wir holen jetzt einmal
in diesen Podcast das Publikum
hier mit rein.
Kann jemand drei Produkte nennen,
für die Jürgen Klopp wirbt?
Ah, Mediamarkt Saturn.
Echt?
Das wusste ich auch nicht.
Okay.
Alles neu.
Hat noch jemand?
Ein oder zwei?
Irgendeine Zahnpasta doch bestimmt, oder?
Bestimmt.
Das ist auch schön,
wie du jetzt so getan hast.
Es wäre noch Publikum.
Wir fragen mal ins Publikum.
Es ist jemand kurz stehen geblieben.
Auf leeren Stuhl rein.
Also gut, man sieht es,
die Werbung verfängt auf jeden Fall.
Er wirbt für so viel
und wir kriegen keine drei Produkte zusammen.
Das ist auch krass.
Aber gut, also Jürgen Klopp,
ich weiß nicht,
für viele war er der Fußballromantiker schlechthin.
Und dass er sich halt zum Beispiel
Liverpool ausgesucht hat,
weil das halt nach Dortmund so ein Verein ist
mit so viel Tradition und Fußballkult.
Ich weiß nicht,
für mich ist der Fußball auf dem Level,
kannst du da quasi kein wahrer Fußballromantiker sein.
Du wirst immer irgendwie
in gewisser Weise korrumpiert sein.
Ich meine, Liverpool wird finanziert von,
aus welchem Hedgefonds oder so?
USA?
Oder war das Manchester United?
Ich habe es schon da vergessen.
Gut.
Ja.
Wir haben ja auch wirklich viel recherchiert
diesmal in diesem Podcast.
Jetzt sind wir wieder langsam auf normalen Degu.
Also mir ist es tatsächlich,
ich weiß nicht.
Ja, mir ist wurscht, dir ist wurscht.
Und trotzdem reden wir es auch wurscht.
Ja, also.
Wer?
Der soll doch machen, was er will, Jürgen Klopp.
Wahrscheinlich hat unser Hörer
einfach nur gehofft,
dass wir fünf Minuten Rant über Red Bull abliefern.
Ja, das können wir ja gerne machen.
Ja, also bitte,
deine fünf Minuten über Red Bull.
Nee, brauche ich nur eins.
Ist Red Bull hier vertreten auf der Konsumenta?
Ich glaube nicht.
Aber wir schauen dann nochmal.
Wir schauen mal in der Fresshalle.
Gab es Red Bull schon in den 80ern?
Und können dann zurückrudern.
Ich habe übrigens erstaunlich viele Menschen angeschrieben,
wo es das blaue Cola zu kaufen gibt.
Und ich habe sogar Fotos,
Beweisfotos gekriegt von Leuten,
die es gefunden haben.
Ja, das erstaunt mich auch,
dass sich das jemand nachkauft.
Ich bin ein Influencer.
Ich habe mich vorhin in diesen künstlichen,
was ist das, Teich,
hier neben der Bühne gesetzt
und habe immer noch ein nasses T-Shirt
und eine nasse Hose.
Das ist eine sehr unangenehme Podcast-Aufnahme.
Danach legen wir uns alle da rein,
in diesen Teich.
Wir springen,
so wie so Australian Open SiegerInnen,
die dann in Fluss
und wir machen da Bauchplatscher.
Live-Goal,
einmal auf der Konsumenta auftreten
mit unserem Podcast.
Da könnten wir gut zurückrudern da drüben.
Das stimmt allerdings.
Dass uns das jetzt erst auffällt,
dass wir die Regatta-Strecke schon,
also wenn uns jemand ein Ruder-Dings holt,
Boot heißt das, glaube ich.
Von der Strecke ist das höchstens das,
was wir letzte Woche hätten machen müssen.
Jetzt brauchen wir schon größere Strecke.
Weiter.
Was hast du noch?
Was habe ich noch?
Wie sollen wir noch verurteilen?
Ja, genau.
Was haltet ihr davon?
Ich habe noch natürlich nur Top 3
zur Konsumenta.
Oder mir kam es ja durch die Konsumenta,
weil ich hier früher immer mit meiner Oma war.
Heute Top 3 Omas.
Sollst nicht so viel kichern.
Ja, Entschuldigung, Entschuldigung.
Auch sorry, Clubforum, Facebook, Internet.
Sorry.
Ich habe wieder gekichert.
Das tut mir leid.
Wir dürfen nicht mehr kichern.
Ja, wurde mir jetzt vor allem schon mehrmals gesagt.
Tut mir leid.
Kommt nicht wieder vor.
Du sollst nicht so meckern wie eine Geist
und der Kolotze soll nicht so kichern,
hieß es, glaube ich.
Nur du darfst du bleiben.
Ich darf alles.
Meine Antwort ist in solchen Fällen immer die gleiche.
Ihr müsst es nicht anhören.
Schaltet ab, geht heim, was auch immer.
Top 3.
Wie hieß nochmal der Hörer, der gesagt hat,
er spendet immer bei der Saisonspende sehr viel Geld,
wenn wir mehr als zwei Top 3s machen.
Oder mehr als eine.
Wissen wir nicht mehr.
Aber heute muss er auf jeden Fall wieder zahlen.
Ja.
Das ist das Gute.
Das ist, glaube ich, schon die dritte Top 3 jetzt heute.
Was durftet ihr bei Oma und Opa früh immer,
was ihr sonst vielleicht nicht durftet?
Was waren da die...
Rauchen, Bier trinken.
Über welchen Zeitraum.
Ich bin jemandem verschreckt,
da habe ich was runtergefahren.
Okay.
Und ernsthaft?
Uli vielleicht?
Die kommen schon immer sehr gut an,
deine Top 3, ne?
Die kommen nicht mehr so überraschend.
Jetzt müsste jemand Klavier spielen.
Oder in diesen Teich springen.
Oder wir machen Gerch.
Da meine Oma bei uns im Haus gewohnt hat,
war da kein großer Unterschied.
Deswegen kann ich da jetzt nicht dienen.
Und du noch was,
bevor du dort geraubst und getrunken hast?
Ne.
Die Top 3 boykottiere ich.
Versuche nochmal neue Top 3 spontan.
Oder was war es bei dir?
Ich habe noch ein paar dabei.
Bei mir war es vor allem,
dass meine Oma immer in so einem Schrank
so eine ganze Prinzenrolle hatte.
Und zu Hause waren Süßigkeiten natürlich
ein bisschen reglementiert.
Und da konnte ich einfach diese ganze Packung
einfach auffressen an so einem Vormittag.
Und habe dann fein säuberlich immer
erst den einen Keks gegessen,
dann die Schokoschicht
und dann den anderen Keks.
Und so ging das einen Vormittag lang,
bevor es dann Mittagessen gab
und ich satt war eigentlich davor schon.
Und sie sind halt immer mit mir
auf die Konsumenter.
Das haben meine Eltern jetzt auch nicht gemacht.
Ein Höhepunkt in der Podcast-Geschichte.
Absolut.
Okay, ich hätte noch ein paar Top 3,
wenn du dich da so verweigerst.
Nee.
Schade.
Wie sind wir denn in der Zeit eigentlich?
Durch.
Ja, durch.
Ist schon eineinhalb Stunden?
Es fühlt sich wie drei.
Ich schaue in die Gesichter der Menschen.
Die innerlich heute so oft schon gestorben sind.
Ich habe tatsächlich auch keine Themen mehr.
Wir müssen Gärchen machen.
Gärchen müssen wir machen.
Okay, wir sollen noch auf die Band
kein Konsens hinweisen.
Die früher mal Erika hieß
und jetzt nicht mehr Erika heißt,
weil es Nazis den Namen Erika okkupiert haben.
Aber ich habe es nicht ganz verstanden, wie.
Ja, ich habe es auch nicht ganz kapiert.
Okay.
Aber hört kein Konsens.
Ja.
Warum?
Die kommen aus Hamburg, oder?
Ja.
Wie kommen die auf uns eigentlich?
Das haben sie nicht dazu geschrieben.
Okay.
Na gut.
Ich schaue noch ein bisschen bei Instagram rum,
aber ihr könnt eigentlich schon Gärchen.
Wer hat eigentlich den Gärchen?
Du hast den Gärchen.
Ich habe den Gärchen.
Ein Thema habe ich aber noch.
Unsere Artikel erscheinen seit neuestem
auch beim sogenannten Erlanger Anzeiger.
Uli, du hast den entdeckt, oder?
Nicht direkt ich, aber ich habe es mitbekommen, ja.
Ja.
Das ist die erste KI-Regionalzeitung, kann man so sagen.
Ja, was das genau ist, weiß man auch nicht.
Sie klauen unsere Texte.
Also eine KI macht dann aus den Texten irgendeinen Quatsch.
Er stellt mit KI ein Bild.
Ja.
Also wer gerne mal drauf schauen will,
sieht sehr lustig aus.
Da ist nämlich Joti.
Ich weiß nicht, ob wir noch Werbung machen sollten
für dieses Portal jetzt.
Das ist dann ein Bild, wo angeblich Joti Hatschialexio,
du kannst es so schön sagen, Fadi, immer,
drauf ist.
Du hast halt irgendein Grieche, der da sitzt.
Ja, da sitzt irgendein griechisch aussehender Mensch,
der einen Sportklamotten von West Ham United oder so anhat
und da als General Manager vom 1. FC Nürnberg vorgestellt wird.
Also ich finde es immer ganz lustig.
Ich schaue da gerade gerne drauf,
was so aus unseren Texten passiert beim Erlanger Anzeiger.
Peter hat mir noch geschrieben heute,
um mir einen schönen Start in die Woche zu bescheren.
Ich weiß nicht genau, auf welchen Text er sich bezieht,
aber Herr Keblavi, Ihnen fällt wohl nichts mehr ein.
So ein Schmarrn sollte wohl unterschwellig witzig sein.
Dabei gäbe es so viele interessante Punkte zu schreiben.
Rotation, was ist dem Klub wichtiger?
Die kleine Chance im Pokal oder das HSV-Spiel
mit der Chance an die Aufstiegsplätze näher zu kommen.
Dass sie sich für den Schmarrn entschieden haben
mit der nicht mal unterschwelligen Lästerei,
sagt schon einiges.
Das könnte jetzt praktisch für jeden Text gelten, oder?
Ja.
Grüße.
Grüße.
Ich glaube, der hört uns auch.
Oder ist vielleicht heute da.
Kommt danach einfach zur Bühne.
Wir machen noch ein kleines Meet & Greet
für alle, die uns schon immer mal...
Aber das stimmt natürlich,
über das Pokalspiel gegen Hoffenheim
haben wir noch gar nicht gesprochen.
Ja, das fiel mir jetzt auch auf,
als der Peter den Pokal erwähnt hat.
Danke, Peter.
Ja.
Doch, du hast gesagt,
es langt da 1-0.
Das reicht schon.
Das langt, okay.
Und der Trainer wird danach entlassen.
Also...
Ist ja schon entlassen,
das wollte ich eigentlich auch noch mal nachschauen.
Ach so,
das könnte natürlich auch sein.
Das ist jetzt schon vorab.
Mach ich.
Voraus, allen der Gehörs haben.
Genau.
Schon mal...
Aber wir haben noch Unentschieden gespielt gestern.
Ah, okay.
Dann wahrscheinlich nicht.
Na gut.
Gern.
Noch irgendwas zu Konsumenten?
Famous Last Words dazu?
Nee, ich gehe jetzt noch in die Fresshalle.
Oh ja, ich auch.
Und dann müssen wir wahrscheinlich noch mal
eine Podcast-Folge aufnehmen,
wenn wir fertig sind.
Könnte sein.
Noch mal einen Blick hinter mich.
Ja, sitzt noch da.
Okay.
Grüße.
Ich habe gestern noch gesehen,
im Internet,
wie Jens Spahn sich darüber beklagt,
dass man jetzt nicht mal mehr
irgendwie aus Plastikflaschen trinken kann,
weil die Deckel neuerdings dranbleiben.
Und da dachte ich mir auch
wirklich Jens Spahn...
Ah, ich checke es auch nicht ganz,
warum die Deckel da jetzt
immer dranbleiben sollen.
Weil es eine riesen Umweltverschmutzung ist,
weil die überall abfallen
und dann immer Plastikreste
überall in der Natur bleiben.
Aber schmeißen nicht eh die Leute
immer gleich die ganze Flasche in die Natur?
Flasche lässt sich halt leichter finden
oder beseitigen.
Die Deckel nicht.
Ja, überzeugt mich.
Vielleicht gibt es auch
einen anderen Hintergrund.
Das war jetzt nur das,
was ich mir zusammengedreifte.
Schreibt uns,
wenn ihr Jens Spahn seid.
Ja.
Den können wir auch mal einladen.
Oder der Uli,
macht den mal nach.
So, ich trinke noch einen Schluck
und dann würde ich den Gärch vorlesen.
Währenddessen könnt ihr auflösen,
während der Gärch der letzten Woche war.
Das war Joshua Kennedy,
wenn ich mich richtig erinnere.
Das ist korrekt.
Du hast ihn...
Nicht erraten.
Nicht erraten.
Fadi auch nicht.
Ich glaube,
ich habe nach der Aufnahme,
aber nee,
auch nicht.
Die einen sagen so,
die anderen so.
Kurz für diejenigen,
die heute vielleicht jetzt
zufällig zum ersten Mal da sind
und während ich den Gärch vorlese,
erraten, wer es ist,
nicht einfach reinschreien,
weil sonst nehmt ihr die Überraschung
für diejenigen,
die die Aufnahme hören,
die dann unsere Podcast-Folge
am Volksempfänger zu Hause hören
und dann danach einfach melden
und dann gibt man irgendeinen Preis raus,
oder?
Gemüseschäler.
Gemüseschäler.
Wir gehen dann zur Börder.
Der Verlag stellt auch Gemüseschäler her,
glaube ich.
Das ist ein Merch.
Das ist wirklich sehr lustig,
wenn man die Menschen beobachtet,
die da hinten vorbeilaufen
und dann so angestrengt nach vorne schauen
und denken,
die kenne ich.
Ich habe die schon mal gesehen.
ZDF Morgenmagazin oder so.
Und dann denken sie,
nee, doch nicht und gehen weiter.
Wie kommst du auf ZDF Morgenmagazin?
Weil solche Menschen wie mir
immer im ZDF Morgenmagazin rum sitzen.
Ja?
Ja.
Echt.
Gute Sendung.
Schade,
dass das mit dem Merch nicht weitergeht,
dass wir uns offenbar
mit dieser Abteilung
ein bisschen zerstritten,
zu Weihnachten, oder?
Ja.
Ja, vielleicht.
Und dann mit Gemüseschäler.
Man hat schon lange nichts mehr von Ihnen gehört.
Ja.
Bestellt den Kaddepp Gemüseschäler zu Weihnachten.
Also, der Gerch.
Ihr müsst natürlich auch raten
und müsst mir dann schreiben.
Ich kann doch nicht einhändig tippen.
Ich habe so Angst,
dass ich jetzt den Namen irgendwo habe stehen lassen
und nicht Gerch geschrieben habe.
Egal.
Unser heutiger Gerch
kam in einer bewegten
und bewegten
und bewegenden Zeit zur Welt.
Geboren am selben Tag
wie der österreichische Hornist
Martin Bramböck,
der später
am Kärntner Landeskonservatorium
und auch am Josef-Heiden-Konservatorium
des Landes Burgenland
in Eisenstadt unterrichtete
Na gut, lassen wir das.
In Deutschland...
Das ist der Klaus.
Fast.
Der auflöst.
Ja.
In Deutschland gingen,
als der Gerch geboren wurde,
die bangen Blicke
gerade in eine kleine Gemeinde
im Landkreis Peine.
In den USA
wurde wenige Wochen später
der Präsident ermordet.
Dass die Welt ziemlich verrückt spielte,
juckte den Gerch aber nicht so sehr.
Er wurde später
immer wieder als Sonnyboy bezeichnet.
In seiner Heimatstadt
lernte er bei einem Stadtteilverein,
dass Fußball spielen,
dessen Name er an eine Trinkhalle
in der fränkischen Schweiz erinnert.
Danach ging es weiter...
Jetzt bin ich wieder da.
Danach ging es weiter
beim größten Klub der Stadt,
der damals in der 2. Bundesliga
unterwegs war
und sich später
von der Bayern-Liga
bis in die Bundesliga
hocharbeitete
und dort noch immer vertreten ist.
Warum auch immer.
Sein erstes Profitor
erzielte er gegen
Nürnbergs liebsten Rivalen.
Vielleicht wurde man auch deshalb
am Pfalzner Weiher
auf ihn aufmerksam.
Für den Klub lief er danach
149 Mal auf
und überzeugte dabei so sehr,
dass er zunächst
zu den Olympischen Spielen reisen
und dort die Bronze
Medaille gewinnen durfte
und wenig später
gemeinsam mit einem Mitspieler,
der später sein Interesse
für Gerchs Heimatklub
entdecken sollte,
zum zweitliebsten Rivalen
des 1. FC Nürnberg wechselte.
Zu dem Vorgang...
Ich habe ihn.
Richtig,
Fadi war schneller als Uli.
Zu dem Vorgang damals
sagte der damalige Klubpräsident,
Zitat,
Sie haben uns das Herz
rausgerissen.
Im Süden durfte der Gerch
nicht nur Bundesliga,
sondern auch Europapokal spielen
und stand zumindest
im vorläufigen Aufgebot
für eine WM,
die noch etwas weiter
südlich stattfand.
Eine schwerwiegende Verletzung
führte nach 102 Einsätzen
zum vorzeitigen Karriereende.
Als Spielerberater
beteilte er unter anderem Spieler,
die bei seiner letzten Station,
aber auch beim Klub,
aktiv waren.
Hast du mir auch geschrieben,
Uli?
Nee, aber ich habe es gesehen.
Ich hätte es auch gewusst.
Ich habe ihn gleich gewonnen.
Ja, super.
Weiß es hier jemand im Saal?
Dann darf er oder sie sich melden
und kriegt dann von uns
die Gemüseschäle.
Aber kommt nichts.
Ich würde sagen,
wir gehen jetzt dann alle danach
gemeinsam zum Burnerstand
und umarmen den Verkäufer
einfach mal kollektiv.
Gute Idee.
Ja.
Noch irgendwas?
Ich glaube nicht.
Uli,
du gehst jetzt wieder
ins Bett.
Ins Bett.
Jetzt schauen wir mal.
Das wird sich zeigen.
Dann nächste Woche wieder.
Mhm.
Im gemütlichen...
Wie fandet ihr es jetzt hier
in dieser riesigen Halle?
Also bis auf das,
dass ich jetzt seit langer Zeit
irgendwie auch mal so Radio
oder Musik irgendwie
nebenbei höre.
Schön.
Schön.
Ja.
Hunger habe ich jetzt.
Ich auch.
Fresshalle 5,
da treffen wir uns jetzt.
Ob es da was Vegetarisches gibt?
Naja,
in den 80ern,
weiß ich nicht,
ob es da schaut.
Ich schaue mal.
Aber vielleicht gibt es
Toast Hawaii.
Oder ein Knoblauch-Schnitzel
für Uli.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Vielen Dank für die...
Sind wir eigentlich eingeladen worden
von der Konsumenta?
Oder haben wir uns...
Selber.
Ja, okay.
Wir sind einfach so gekommen.
Gut,
machen wir nächstes Jahr wieder.
Vielen Dank fürs Vorbeischauen.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Tschüss.
Mehr von uns gibt es auf
nordbayern.de und nn.de.
Musik