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Folge 315- Live mit Homann und Grimaldi

01:23:26.280 2387 Segmente mlx-community/whisper-large-v3-turbo
Kein Gerch in dieser Episode

KADEP, der Club-Podcast des Verlags Nürnberger Presse, präsentiert von Club-Community-Partner Sparkasse Nürnberg.

Wir sind auch sehr gespannt, über was wir uns jetzt 60 bis 90 Minuten unterhalten.

Wir wären ja sehr gern zu dritt gewesen in normaler Mannschaftsstärke.

Aber der Kollege Golotze musste kurzfristig mal passen.

Willst du verraten, warum eigentlich?

Wir sagen halt einfach, es ist kein Nierenstein das mal.

Mehr ins Detail gehen wir lieber nicht.

Aber familiäre gesundheitliche Verpflichtungen.

Jetzt haben wir es doch verraten.

Aber nur andeutungsweise.

Umso mehr freuen wir uns, weil unsere Gäste da sind.

Bei der Sanja war ich sehr zuversichtlich, weil da wissen wir, dass die auch gern mal uneingeladen in Podcasts auftaucht.

Was wir ja schon erleben durften.

Beim Adriano hatte ich ein bisschen Bedenken, weil wir uns in Paderborn noch auf dem Bahnhof getroffen haben.

Stand er mit seinem Rucksack lange nach dem Spiel.

Und habe gedacht, okay, jetzt setzt er sich doch noch ab.

Aber er ist doch da.

War nur auf Heimaturlaub in Göttingen.

Und ja, schön, dass du den Weg zurück nach Nürnberg gefunden hast.

Das war waschen Training heute auch, glaube ich.

Ja, war schon Training.

Geht nicht? Hallo? Doch.

Hat die Familie ein bisschen geholfen nach diesem Wochenende?

Eigentlich wollte man nicht über das vergangene Wochenende reden, glaube ich.

Das war mein Einstieg eigentlich.

Ach so?

Eigentlich hat der Kolotze den Einstieg vorbereitet.

Aber das ist halt kein Depp.

Jetzt ist er nicht da.

Jetzt fangen wir halt irgendwie an.

Bist du ein bisschen, konntest du ein bisschen abschalten, dich trösten lassen nach dem

Paderborn-Spiel?

Ja, mehr oder weniger.

Natürlich haben wir leider nichts holen können.

In meinem alten Verein war natürlich nach dem Spiel ein bisschen schlechte Stimmung.

Aber ich habe mich auch gefreut, die Jungs wiederzusehen.

Ich denke, nach dem Spiel gibt es ein paar Minuten für sich.

Und dann kann man auch mit den Jungs nochmal quatschen.

War ja auch zwei Jahre dort.

Und dann durfte ich nach Hause fahren, weil ich es nicht weit habe von Paderborn nach Grittingen.

Und deswegen, ja, das war dann auch nochmal gut.

Ich habe dann die Zeit genossen mit den Kids und meiner Familie.

Haben sich die ehemaligen Kollegen bedankt, dass du den Kopfball so platziert hast, dass der Torwart noch...

Ja, ich war sehr überrascht, wenn ich ehrlich bin, weil der Thiag da einfach ausrutscht.

Und ich habe ihn auch gefragt, was er da gemacht hat.

Und er wollte mir eigentlich einen schenken, aber gut.

Habe ich am Ende nicht reingemacht.

Ein Spaß beiseite.

Im Nachhinein ist man immer schlauer.

Vielleicht in dem Moment muss ich zwei Kontakte nehmen und dann ist das Ding drin.

Es war einfach, hat nicht sein sollen, weil, ich meine, das Spielverlauf hat es auch nicht hergegeben.

Wenn wir am Ende natürlich 2-2 glücklich noch spielen, dann ist es wie ein Sieg.

So ist es einfach nur eine Niederlage.

Wie hat es sich für dich angefühlt, das Wochenende?

Du warst auf der Tribüne, du bist verletzt noch momentan.

Erste Frage, wie geht es dir?

Mir geht es an sich sehr gut.

Meine Reha läuft sehr gut, aber es ist auf jeden Fall frustrierend, dass ich im Moment einfach nicht dabei sein kann.

Dass ich eben oben auf der Tribüne sitze.

Ich habe jetzt hoffentlich nur noch so anderthalb Wochen, bis ich wieder richtig fit bin.

Und beim nächsten Heimspiel hoffe ich, dass ich wieder spielen kann.

Dieses Wochenende war für uns leider nicht so toll.

Wir haben ja 3-0 gegen Hoffenheim verloren.

Und das klingt jetzt einfach mal erstmal wie eine Klatsche, aber ich weiß nicht, ob ihr das alle mitverfolgt habt.

Aber wir haben nach 2 Minuten den ersten Elfmeter bekommen.

Den hält dann Lourdes Romero, unsere Teuterin.

10 Minuten später kommt der nächste Elfmeter plus rote Karte, also doppelte Bestrafung.

Es war auch einfach eine sehr harte Entscheidung.

Und die Schiedsrichterin war nicht unsere Freundin an dem Tag.

Und dann war halt nach 10 Minuten das Spiel sehr, sehr schwierig für uns.

Und ich finde, die Mädels haben das richtig gut gemacht und haben dann bis zum Schluss gekämpft.

Aber wenn du gegen eine Mannschaft wie Hoffenheim mit 10 Leuten spielst, dann wird das sehr, sehr schwer.

Aber es war sehr, sehr frustrierend anzuschauen.

Ja, wir haben uns das echt anders vorgestellt.

Soll ich auch was sagen?

Ich hätte dir das jetzt auch 90 Minuten.

Die Frage ist bei Kadepp mindestens schon 5 Mal zu oft gestellt worden.

Trotzdem wird es jetzt eine Weltpremiere, weil es gleich zwei Mannschaften betrifft.

Steigt der 1. FC Nürnberg ab?

Man kann auch splitten.

Man kann sagen, ja, die Frauen auf jeden Fall und die Männer auf.

Natürlich nicht.

Haben wir da schon jemals eine andere Antwort drauf bekommen?

Oder gibt es bestimmt jemanden, der das nicht mit hat?

Schreibt uns.

Schauen wir mal, Kolotzis.

Such mal lieber andere Fragen raus.

Ja, weiß ich nicht.

Das waren jetzt noch die Armlosen.

Also wir fangen immer sehr freundlich an.

Ich kann dir den Kollegen, den Einstieg des Kollegen sagen.

Welche Note hättest du dir denn gegeben für die Leistung in Paderborn?

Uli hat zwischen 4,5 und 5 hin und her überlegt.

Das ist Uli.

Und ist dann mit Blick auf den heutigen Abend eingeknickt.

Also ich glaube, 4,5 ist 4,5 okay für den Auftreten in Paderborn.

Deine Welt.

4,5 ist okay?

Also 8 waren schlechter, muss man auch dazu sagen.

Glaube ich.

Tja, gut.

Dann verabschiede ich mich jetzt.

Danke fürs Kommen.

Hat ja eh keiner gezahlt hier.

Kann ich auch verraten.

Kolotzis ist gar nicht krank.

Den habe ich irgendwo einkassiert vorher, dass er diese Frage nicht stellt.

Danke, Fadi.

Und dafür bin ich dann da.

Über was wollen wir heute sprechen?

Hast du dir einen einigermaßen Plan gemacht, Uli?

Ich habe so einen halben.

Der Kolotz hat einen ausformulierten, aber drückt sich jetzt.

Also an welchen wollen wir uns halten?

Oder ihr habt eine.

Kann nur besser werden.

Das wird nicht besser.

Das ist wirklich 315 Folgen, Kadep.

Wenn was sicher ist, das wird nicht besser.

Dann mache ich nochmal, als wir das letzte Mal hier waren,

in der Townholder Sparkasse.

Habe ich aus der Folge zuvor ein paar Dinge klarstellen müssen.

Muss ich jetzt wieder.

Ich habe gestern über ausgebüxte Kühe gesprochen.

Es waren Rinder.

Soll ich hier bitte nochmal erwähnen,

weil uns jemand geschrieben hat,

der sehr besorgt war,

ob man diese Kühe nicht irgendwie melken muss,

wenn sie länger alleine unterwegs sind.

Also es waren Rinder.

Da keine Gefahr.

Und der Handballverein Bunte Kuh kommt nicht aus Buxtehude,

sondern aus Lübeck.

Ja, genau.

Es war auch wieder bemerkenswert,

dass unser Gast des vorherigen Podcasts, Dr. Gretlein,

uns dann gleich geschrieben hat,

wann Kühe gemolken werden müssen,

bevor sie tot umfallen oder so ähnlich.

Ich glaube, da hat er auch dazu geschoben,

dass wir das besser nicht erwähnen,

dass es von ihm kommt.

Also das war jetzt vom letzten Podcast, oder was?

Und welche Note würdest du dir da jetzt geben?

Von 5 bis 5.

Habt ihr irgendwelche Erfahrungen mit Rindern?

Wüsstet ihr, wie man eine Kuh einfängt?

Sanja?

Oder hättest du ein Guess?

Was würdest du tun?

Das nimmt er ganz, ganz schlimme.

Aber das ist, ja.

Das ist die Frage.

Was würde ich tun, um eine Kuh einzufangen?

Das ist eine richtig gute Frage.

Nimm dir Zeit.

Wir haben 90 Minuten.

Nur Adriano geht halt in 5,

weil er seine Kuh noch einfangen muss oder so.

Ja, Adriano.

Kannst du mir da helfen?

Hast du da eine Idee?

Mit der Kuh reden vielleicht?

Naja, hatte der Kulotze auch vorgeschlagen?

Vielleicht ein bisschen den Weg zeigen.

Auch gut.

Irgendwie so führen.

Vielleicht ein bisschen anlocken.

Oder einfach aufgeben und weglaufen.

Ja, das ist der Spirit bei Kadep.

Wir wollen ein bisschen auch über Fußball sprechen heute.

Ihr seid beide seit einem halben Jahr in Nürnberg.

Etwas mehr als ein halben Jahr.

Und wir haben in den letzten Folgen, wenn wir mal über Fußball gesprochen haben,

in Kadep sehr viel über Identifikation gesprochen.

Also das heißt, wie können sich Fans noch, gerade mit Blick auf die Mannschaft der Männer,

wie können sich Fans noch mit einer Mannschaft identifizieren, in der der Wechsel eigentlich das Normale inzwischen ist?

Also es kommen und gehen in gefühlt immer schnelleren Tempo Spieler.

Bei den Frauen war es jetzt im Winter auch so, dass du das letzte Mal bei uns warst, war Larissa Rusek noch dabei.

Die darf jetzt in Turin Fußball spielen.

Umgekehrt.

Erstmal glaubt ihr, dass es kompliziert ist für eine Anhängerschaft, sich mit Vereinen, mit Mannschaften noch zu identifizieren,

in der wirklich so viel personeller Wechsel immer ist?

Oder meint ihr die Fans, so ein Sieg nicht zu haben und einfach ein bisschen locker machen, neue Namen kennenlernen?

Also zum einen sind die Fans ja Fans von dem Verein.

Und dann gibt es natürlich auch Fans, die Fans von den Spielern sind.

Das heißt, für mich ist es so, wenn natürlich der Spieler einen anderen Weg geht.

Und es geht nicht immer nur darum, dass er verkauft wird oder weil er was Besseres hat.

Manchmal muss er auch einfach gehen, weil es einfach für Fußball so ist.

Und die Fans wirklich Fans von den Spielern sind, dann folgen sie den auch weiter und sind weiterhin Fans von dem Spieler.

Aber für den Verein bleibt es ja egal, ob der Spieler da ist oder nicht.

Ich denke aber auch, natürlich ist es schöner, wenn man dann einen Spieler in einer Mannschaft hat,

wo man doppelt Fan ist.

Identifikation natürlich heutzutage ein bisschen schwierig, das verstehe ich auf beiden Seiten.

Aber ich denke gerade in Nürnberg, wenn ich jetzt mal zurückdenke,

der Chris Martenier ist seit sieben, acht Jahren hier, glaube ich.

Dann hast du viele Spieler, die aus der Jugend kommen, die natürlich auch einige Jahre hier sind.

Und zuletzt hat sie noch Valentini, der, weiß ich nicht, zehn Jahre hier gespielt hat.

Also ich denke, da gibt es schon einige, wo man auch stolz drauf sein kann,

dass die so lange in dem Verein bleiben.

Fußball ist einfach schnelllebig, es ist ein schnelles Geschäft, es wird immer intensiver.

Ja, kann man wenigstern ändern, wenn ich ehrlich bin.

Wie baut man umgekehrt als Spielerin, als Spieler eine Identifikation mit dem Verein auf?

Also versucht man das überhaupt noch oder denkt man sich,

mir kann es gehen wie Larissa Rusek oder wie Demba Diop nach einem halben Jahr,

ziehe ich schon wieder weiter, wie nähert man sich so einem Verein an?

Oder sagt man einfach, ich spiele hier Fußball und nenne der aus?

Also ich weiß nicht, ob es vielleicht im Frauenfußball nochmal was anderes ist.

Ich glaube, bei uns ist die Identifikation sehr, sehr wichtig und das Teamgefüge insgesamt.

Ich glaube, Larissa ist da ein richtig gutes Beispiel.

Die kam im Sommer, hatte vorher noch keinen Fuß nach Nürnberg gesetzt,

hat ihre Heimat eigentlich vorher nie verlassen

und die hat sich sofort mit dem Klub identifiziert und hat den Verein gelebt.

Und das hat man auch auf dem Platz gesehen.

Und ich glaube, sie ist nur jetzt bei so einem großen Verein wie Juventus Turin,

weil sie diese Aufgabe in Nürnberg so angenommen hat.

Und wenn man sie jetzt fragen würde, wenn sie jetzt hier wäre,

würde sie sagen, dass es ihr super schwergefallen ist, hier nach sechs Monaten zu gehen.

Und das war einfach vor allem, weil sie sich da so reingeschmissen hat.

Und ich kann natürlich nur für uns reden, aber es fühlt sich so an,

als würden wir alle so im Moment leben und für den Verein leben.

Und vor allem auch mit dieser Riesenaufgabe, die wir gerade haben,

einfach die Klasse zu halten, schweißt das so sehr zusammen.

Ich glaube, da kommt man gar nicht drum rum, als sich zu identifizieren.

Und ich glaube, man würde das auf dem Platz sehen, wenn man das nicht so machen würde.

Das ist doch bei den Frauen so.

Wenn man die Mannschaft anschaut, von der Mannschaft, die vor drei Jahren aufgestiegen ist,

sind jetzt, glaube ich, Franzi May und Nassi Lein von den Stammspielerinnen noch da.

Der Rest ist auch weg.

Ist das dann einfach so eine Entwicklung auf dem Niveau,

die da bei den Männern halt mithält, weil es dann wirklich knallhart nach Leistung geht

und die Mannschaften halt entsprechend angepasst werden, die Karte?

Ja, also ich glaube, bei uns passiert gerade richtig viel,

insgesamt im Frauenfußball, in der Liga und vor allem auch hier in Nürnberg.

Ich glaube, im Moment macht es einfach diese Mischung aus.

Wir haben eben mit Nassi und Franzi Spielerinnen, die jede Woche richtig performen

und die einfach so mit die Gesichter vom Verein sind, weil sie einfach jahrelang hier sind.

Aber es war auch klar, dass wenn wir uns jetzt etablieren wollen

und wenn wir auch als Spielerinnen hier im Verein gute Konditionen haben wollen,

dann gehört das einfach dazu zur Entwicklung, dass neue Spielerinnen von außen kommen.

Und ich fand in diesem Jahr, und das hat man jetzt auch schon in der Hinrunde gesehen,

war das einfach eine tolle Mischung an Erfahrungen aus dem Ausland,

an Spielerinnen, die schon hier waren.

Und ja, das hat uns richtig gestärkt.

Und ich glaube, dass man das so annehmen muss

und dass man sich eigentlich darüber freuen kann,

weil es gerade einfach eine enorme Entwicklung bei uns gibt.

Du bist zu deiner Verletzung auch sehr gut gespielt.

Hat er auch schon mal Juve angeklingelt?

Ein vergleichbarer Verein?

Darüber reden wir nicht.

Ach, darüber reden wir nicht?

Aber bei mir vielleicht.

Bei dir haben auf jeden Fall schon viele Vereine angeklopft.

Ich zähle es mal kurz auf.

Da hast du noch etwas.

Sachsen-Leipzig, Mainz 05.

Fortuna Düsseldorf, SV Sandhausen, VfL Osnabrück, 1. FC Heidenheim, Preußen Münster 1860,

KFC Oerdingen, 1. FC Saarbrücken, SC Paderborn und der 1. FC Nürnberg.

Sehr schön ist es, wenn man sich einen Wikipedia-Artikel durchliest.

Zu den ersten Stationen, ich würde sagen, ungefähr bis Düsseldorf,

hat der Mensch oder die, den den Eintrag betreut, sich noch ein bisschen Mühe gegeben, noch dazu zu schreiben,

Schoss da und da sein erstes Tor und am Ende kommt dann nur noch Wechselte, Wechselte, Wechselte.

Das war ich.

Hade ich auch keine Lust mehr irgendwann.

Aber wie ist das, wenn man bei so vielen Vereinen gespielt hat, sind die dann alle gleich?

Was heißt alles gleich?

Dass es egal ist, ob man für den SV Sandhausen spielt oder für den 1. FC Nürnberg, weil man hingeht und seinen Job macht.

Das kannst du nicht vergleichen.

Also jeder Verein hat seine eigene Philosophie, Identität, eigene Stadt, Fanskultur.

Also im Nachhinein jeder Verein, wo ich war, war eine schöne Zeit.

Natürlich gab es auch nicht so schöne Zeiten.

Selbst die waren irgendwo dann aber auch im Nachhinein lehrreich.

Na klar, es ist immer was anderes, jetzt bei einem Traditionsverein zu spielen als nicht.

Oder in einer größeren Stadt als in einer kleinen Stadt.

Hat alles seine Vor- und Nachteile und ich bereue es nicht.

Wie machst du das mit dem Identifikationen aufbauen?

Bei dir stand der Wechsel aus Sand nach Nürnberg im März vergangenen Jahres ungefähr fest.

Also du hast ein bisschen Zeit, dich vorzubereiten.

Und bei dir war es, du hast ein Auswärtsspiel in Nürnberg gemacht

und Miroslav Klose und JTHC Alexeo kamen auf die IDA.

Den lassen wir mal hier.

Ja, also im Endeffekt bin ich halt in jeden Verein gegangen

und habe meinen Spielstil reingebracht, meine Art zu spielen.

Und letztendlich entscheidet das Stadion und dann der Verein,

wie sehr ist das unser Spieler oder wie sehr ist das unser Mensch,

der unseren Verein wiedergibt.

Ich habe mir jetzt ehrlich gesagt nie Gedanken darüber gemacht,

was muss ich tun, um die Integrationsfigur zu werden.

Sondern einfach, natürlich hast du dann, keine Ahnung, in Münster oder zuerst in Osnabrück,

hast du dann Derbys gegen Bielefeld und Münster.

Und dann weiß ich schon, dass ich nicht in Osnabrück mit dem Münster-Trickor rumlaufe.

Und dann musst du dich halt auch dementsprechend irgendwie verhalten.

Und ja, aber alles andere kommt dann einfach nach und nach, glaube ich.

Und wenn du dann halt den Verein kennenlernst und dann gerne da bist,

gerne zum Training gehst, in der Stadt, sage ich mal, eine gute Connection hast

und du einfach eine gute Resonanz bekommst, dann geht das eigentlich relativ schnell,

dass man auch da, sage ich mal, sich da alles reinhaut, was man hat und dich aufopfert.

Hattest du damit gerechnet, in Fahne Bonn, dass du nochmal umziehen musst in deiner,

oder umziehen darfst in deiner Karriere?

Weil du hattest irgendwo auch gesagt, jetzt Göttingen ist nicht so weit weg,

ihr habt da ein schönes Häuschen, ein bisschen sesshaft geworden mit der Familie,

dass es doch nochmal nach Franken geht?

Nee, natürlich nicht.

Aber im Fußball kannst du eh nie wirklich richtig planen,

weil das alles so schnelllebig ist.

Ich habe es nicht erwartet, aber vielleicht ein bisschen gehofft.

Ich weiß es nicht.

Dass der Klub angeruft.

Nee, dass ich nochmal...

Also, ja, nein, selbstverständlich.

Nee, dass einfach nochmal ein Sprung da ist.

Keine Ahnung, von Paderborn, klar, zweite Liga, dann nochmal in die erste Liga.

Ich meine, wir haben mit Paderborn auch die zwei Jahre echt gut oben mitgespielt

und hätte auch nochmal vielleicht zumindest Regulationen im ersten Jahr geschafft oder schaffen können.

Hofft man dann schon ein bisschen, aber dass der Weg mich hierhin führt, hätte ich nicht gedacht.

Aber eigentlich, wenn ich jetzt darüber nachdenke, hatte ich in Saarbrücken,

hatte ich einen Spielerkollege, der hat mal hier gespielt und ich hatte mal meine Schienbeinschonung vergessen.

Und der hatte mir dann seine gegeben.

Und dreimal dürft ihr raten, von wem die sind.

Er hat das Kind schon in Club Schienbeinschonung gespielt.

Ganz genau.

Das ist was ganz Neues.

Also nein, also ich nicht, er hat sie mir gegeben, das ist ein Club Schienbeinschoner.

Und die habe ich bis heute behalten.

Und trage ich immer noch.

Und hier schließt sich erstmal der Kreis.

Das Mehrerkenntnis hat Kadett noch nie geliefert eigentlich.

Das ist die investigativste Leistung, die wir jemals hinbekommen haben.

Und von wem waren die jetzt, die Schienbeinschoner?

Von Pius Kretschmer, der war, ich glaube, weiß ich gar nicht, wann er hier war.

Nicht lang.

Nicht lang.

Hat aber Schienbeinschoner geklaut.

Hat Schienbeinschoner geklaut.

Nein, nein, war ein Abschiedsgeschenk.

Ah, okay.

Das ist auch ein schönes Abschiedsgeschenk.

Kannst du dir das für dich auch vorstellen, Sanja?

Also es scheint ja jetzt im Fußball der Frauen,

oder vielleicht liegt es auch nur daran, dass Osman Csanka ja verkauft,

wenn er nicht schnell genug wegguckt.

Aber kannst du dir sowas vorstellen?

Im Elfverein waren es, glaube ich.

13, ja.

Wenn man den SC wie Göttingen als Gartenmannschaft noch dazu nimmt.

Ja, das ist schon sportlich auf jeden Fall.

Ich kann es mir ehrlich gesagt überhaupt nicht vorstellen.

Aber wie er schon sagt, der Fußball ist sehr schnelllebig.

Und wenn das dann in dem Moment Sinn ergibt

und einen der Weg dann so hinführt, dann ist das so.

Natürlich ist es immer schön, wenn man sich irgendwo etablieren kann,

länger bleiben kann und durch die guten und schlechten Zeiten mit einem Verein geht.

Aber wer weiß.

Ich muss dazu aber auch noch sagen, dass ich natürlich so viele Vereine habe, ja.

Aber auf dem anderen Blatt steht auch, dass ich bei vielen Vereinen auch aussortiert worden bin.

Also es ist nicht so, dass ich jetzt immer weggelaufen bin.

Also ich musste auch mal den Verein verlassen und ja, das gehört auch dazu.

Also es sind nicht immer nur die Spieler, die weg wollen oder weg können,

sondern manchmal und oft auch weg müssen.

Wird das immer ein bisschen zu wenig beachtet noch in der Öffentlichkeit?

Also es gibt immer große Aufregung, wenn ein Spieler sagt,

ich will jetzt hier weg und will nach Sandhausen, Paderborn oder sonst wo hin wechseln.

Aber wenn ein Spieler gehen muss, dann interessiert das meistens niemanden vom Publikum.

Das würde ich jetzt glaube ich nicht so sagen,

weil ich meine in der heutigen Welt wird dann viel auch Instagram geschrieben

und da wird sicherlich der eine oder andere sein.

Schade, aber dir alles Gute.

Hätte dich gern zwar noch hier gesehen, aber dein Weg geht woanders weiter.

und ich meine, ja, ich denke, das gibt es auch.

Von daher, passt schon.

Was war die schlimmste Station?

Uns hört niemand, das wird nicht aufgezeichnet hier.

Darf ich raten?

Wenn du es direkt beim ersten Mal richtig errätst,

dann sage ich auch ehrlich ja oder nein.

Ich hätte eigentlich Sandhausen gesagt, aber könnte mir auch Fortuna Düsseldorf vorstellen.

Schlimmste Station, Fortuna Düsseldorf?

Welche Note würdest du dir jetzt geben?

Wir geben mir die Noten.

Fortuna Düsseldorf war eine absolut schöne Station.

Ja, klar.

Ja, klar.

Ja, Chance vertan.

Aber es ist nicht die erste Chance, die ich verhandeln habe.

Wo wärst du auf keinen Fall hingewechselt?

Leipzig, Mainz, Düsseldorf?

Das zieht sich jetzt ein bisschen.

Das war Sachsen-Leipzig, nicht Erbe-Leipzig.

Deshalb habe ich das auch nicht erwähnt.

Das stelle ich mir einigermaßen schön vor, weil es Sachsen-Leipzig.

Super.

Ich hätte jetzt Mainz gesagt, weil mit Thomas Tugel ist es bestimmt anstrengend, oder?

Habt ihr schon ein bisschen Ahnung vom Fußball, oder?

Das haben wir nie behauptet.

Also in Mainz habe ich Bundesliga-Einsätze bekommen.

Also es war eine der schönsten Zeiten.

Aber anstrengend.

Ja gut, was ist schon einfach?

Gleich im ersten Spiel, Spieler des Spiels in Mainz in der Bundesliga,

weil die Begründung fand ich ein bisschen dünn, Elfmeter rausgeholt.

Ja, musst du nochmal nachlesen, was da genau steht.

In Wikipedia.

Welche Note hättest du dir gegeben?

Ja, Wikipedia, das ist.

Bitte?

Welche Note hättest du dir gegeben?

Ja, eins.

Du hast noch nicht ganz so viele Vereine.

SC Freiburg ausgebildet.

Und dann nach Amerika gegangen zum Studieren.

In Deutschland zurück nach Sand, wo ich wirklich keinen blassenen Schimmer habe,

wo das ist.

Und dann zum 1. FC Nürnberg.

Wie stehe ich denn die Frage?

So ein Ausflug nach Amerika, der wäre für dich erstmal, glaube ich,

am Anfang deiner Karriere vollkommen unmöglich gewesen.

Ist das sowas, was du vermisst, dass du nur Sandhausen und Uerdingen kennengelernt hast?

Nee, kam ja noch Nürnberg dazu, von daher bin ich zufrieden.

Nee, Ausland hätte ich mich schon echt gerne gewöhnt.

Ich hätte gerne in Italien mal gespielt.

Hat sich aber leider nie ergeben.

Geht ja noch, du bist ja noch...

Ja, frisch.

Ja, ja.

Das ist Leon.

Ein bemerkenswertes Exemplar, das alles lieber macht, als seine Steuer.

Hier beim arttypischen Bauen zu beobachten.

Wird es ein Stuhl?

Ein Baumhaus?

Wir wissen es nicht.

Aber wir wissen, es ist nicht seine Steuer.

Dabei hätte Leon mit Taxfix seine Steuer ganz einfach von Experten erledigen lassen können.

Und mit dem Code Zahltag26 5 Euro gespart.

Jetzt Taxfix runterladen und im Schnitt mehr als 1000 Euro zurückbekommen.

Taxfix.

Steuern einfach machen.

Was ist deine Traumdestination im Fußball?

Ich glaube, die spanische Liga wäre richtig cool.

Spanien würde ich sagen.

Welcher Verein?

Verräten wir nicht.

Das ist eine sehr gute Frage.

Was er mal jetzt real sagt und dann kommt Barca, ist es blöd.

Dann wird es irgendwann ausgegraben.

Verstehe ich.

Du darfst weitermachen.

Bitte?

Du darfst weitermachen.

Ich darf weitermachen.

Was so Tradition bei unseren Podcasts, Live-Podcasts, ist immer so ein Entweder-Oder-Spielchen.

Oh, das kommt jetzt aber früh.

Nein, wir machen das ja, wenn du dich erinnerst, auf Etappen.

Ah, okay.

Das kommt durch.

Das kommt trotzdem früh, finde ich.

Aber gut.

Darf ich mitmachen?

Darf ich mitmachen?

Nee, ne?

Ich würde halt jetzt mal ein paar machen und dann reden wir wieder über das Anderen

und dann machen wir wieder weiter.

Teilweise gehen die Fragen an euch beide.

Also es geht ein bisschen um eure Herkunft.

Vielleicht auch mal am Fußball.

Vielleicht auch nicht.

Da gibt es getrennte Fragen.

Ich fange jetzt einfach mal an.

Basketball oder American Football?

Sollen wir jetzt beide antworten oder nacheinander?

Ladies first.

Also natürlich American Football.

Fahrt jetzt ist ja angesprochen.

Ja, aber gerade weil ich in Amerika war, glaube ich eher nicht.

Ich fand es immer stinklangweilig, die Spiele zu gucken.

Oh Gott, mache ich mir jetzt irgendwelche Feinde.

Aber wir waren oft auch im Stadion und meistens steht man dann einfach nur rum, weil es einfach

eine Werbepause gibt.

Und im Fernsehen ist das dann eigentlich ganz okay, weil du dann halt irgendwas anguckst.

Aber im Stadion passiert dann halt gar nichts.

Also ich war immer richtig erstaunt, wie du dann einfach da rumstehst und wartest.

Ich habe auch nie ein ganzes Spiel durchgehalten.

Das geht ja stundenlang.

Also ich würde Basketball sagen.

Also auch kein Super Bowl geguckt?

Nur nebenher gegessen.

Die Snacks waren.

So spät?

Naja, dort war es ja gut.

Basketball natürlich auch mit Hintergrundfrage.

Dein Bruder hat hochklassig Basketball gespielt.

Ich habe es in meinen jungen Jahren immer verfolgt und mitgeguckt.

Ganz klar Basketball.

Hättest du Talent gehabt, auch ein Basketballer zu werden, Passabler?

Von der Größe her?

Ich denke schon.

Aber dann doch erst Fußball.

Ja, wir haben alle früher Basketball und Fußball beides gespielt.

Und irgendwann hat mein ältester Bruder sich dann für Basketball entschieden.

Und wir anderen haben uns dann für Fußball entschieden.

Bis zehn oder so haben wir alles gespielt.

Und dann nur Fußball.

Getrennte Frage.

Jetzt falle ich mit dir an.

Südniedersachsen oder Abruzzen?

Abruzzen.

Dein Vater stammt aus Pescara an der Adria?

Da in der Nähe, genau, ja.

Genau.

Hast du eine Beziehung zu dem Land?

Ja, zu der Region.

Also meine Onkel und Tanten, Cousins, Cousinen wohnen da.

Und wir sind da eigentlich, ich sag jetzt mal, alle zwei Jahre mindestens.

Letzten Sommer waren wir da.

Diesen Sommer versuchen wir es wieder hinzukommen.

Und also so oft wie es geht sind wir dort.

Aber dein Italienisch ist ausbaufähig.

Sehr ausbaufähig.

Aber mit einem Glas Wein geht es schon viel besser.

Dann reden sogar wir Italienisch.

Parallelfrage für dich.

Schwarzwald oder Sunshine State?

Schwarzwald.

Weil Heimat?

Und ich weiß nicht, wer schon mal da war.

Es ist wirklich richtig schön dort.

Und Florida?

Auf Dauer zu warm, zu groß?

Ja, auf Dauer viel zu warm.

Also es war schon sehr cool.

Aber gerade Fußballspielen in der Hitze, das war wirklich krass.

Und ja, in heutigen Zeiten bin ich lieber in Europa als in Amerika.

Ich habe gerade eine Nachricht bekommen von jemandem, der vielleicht Lukas heißt.

Uli macht das entweder oder auch nur, um seine Recherche zu beweisen.

Weil das so selten ist, hier im Podcast.

Meinst du, ich habe dafür recherchiert?

Ja, hört sich so an.

Pizza Hawaii oder Bibeleskäs?

Beantwortet vielleicht die Sanja dann eher.

Pizza Hawaii.

Das ist skandalös, aber ich finde es echt lecker.

Bibeleskäs ist eine traditionelle herzhafte Kräuterquark-Spezialität aus Baden und dem Elsass,

die in Freiburg sehr populär ist.

Es hört sich schon schlimm an.

Fasten würde ich sagen.

Würde ich auch Pizza Hawaii nehmen, ehrlich gesagt.

Ja, würde ich dir empfehlen, ja.

Das ist sowas, was der Kolotzio die Achseln schmieren wollte, oder?

Ja, das war Frischkäse.

Ach, Frischkäse, okay.

Geht Pizza Hawaii?

Weil es gibt Stimmen von italienisch-stämmlichen Profifußballern in Nürnberg, die das als Sakrileg betrachten.

Ja, ich würde an den Tag fasten, wahrscheinlich.

Also geht nicht?

Ich für mich nicht, nee.

Lieblingspizza?

Unterschiedlich, aber einfach nur mit Käse reicht.

Muss man dazu sagen, du kommst aus einer Gastronomenfamilie.

Deine Eltern haben wie viele Restaurants in Göttingen oder hatten?

Ja, das liegt schon als Problem.

Ich habe zu viel Pizza in meinem Leben gegessen, dass ich jetzt nur noch ganz, ganz selten Pizza esse.

Tagesthemen oder Dschungelcamp?

Boah, also Dschungelcamp geht eigentlich gar nicht bei mir.

Mancher Trash-TV wird schon geguckt bei uns in der Mannschaft, aber da nehme ich sogar die Tagesthemen.

Nehme ich auch.

Assist in der Stadtelf oder Siegtreffer als Joker?

Boah, gute Frage.

Danke.

Nach einer halben Stunde?

Nach einer halben Stunde, das ist eine gute Frage.

Jetzt geht's los.

Und besser wird's nicht mehr.

Ich gebe dir eine Eins.

Danke.

So weit sind wir noch nicht.

Joker-Tor.

Hast du auch Erfahrung damit?

Fühlt sich gut an.

Ich habe, glaube ich, noch nie ein Joker-Tor gemacht, deswegen.

Weil du immer in der Stadtelf stehst.

Das ist als Joker, was man macht.

Stimmt.

Gegen Frankfurt.

Frankfurt-Bahn, genau.

Das war das Spiel der Saison.

Dazu habe ich noch eine Zusatzfrage, die uns der Golotze hinterlassen hat.

Der hat wirklich sehr, ich glaube, die hat er erst aufgeschrieben, nachdem er wusste,

er muss nicht hier sein.

Du kommst meistens von der Bank.

Wie geht man mit so einer undankbaren Rolle um?

Okay, können wir sprechen.

Finde ich gar nicht so schlimm, ehrlich gesagt.

Es wird ein Golotze ärgerlich.

Wenn am Ende des Tages ein Joker-Tor rauskommt, dann ist alles richtig gemacht.

Wer hat das schönere Tor in dieser Saison für den ersten FC Nürnberg geschlossen?

Sanja oder du?

Eine trifft aus 45 Metern mit links.

Und der andere ruchtet halt einen Kopfball aus drei Metern.

Gegen Hoch und rein.

Der war auf jeden Fall schwieriger aus drei Metern.

Wie ist denn das Endstand gewesen?

Keine Ahnung, bei beiden Spielen doch 2-1.

War schon...

Wohl als auch.

Bitte?

Ihr 3-2, glaube ich, damals in Jena.

Ja, wir haben es immer spannend gemacht am Ende.

Aber deins war schon das schönere Tor, oder?

Ja, doch.

Ja, so wie du es sagst, definitiv.

Du gibst uns am Ende die Note.

Die Frage, Meitschuss oder Abschrauber, kann ich dann streichen, ne?

Ich habe auch recherchiert.

Beziehungsweise der Golotze.

Eine mache ich noch, dann können wir wieder seriös werden.

Seriös waren wir vorher.

Die muss ich jetzt trotzdem noch machen, aber wenn es eigentlich schon Thema war.

Was ist schlimmer?

Sandhausen oder in Sandhausen?

An wen geht die Frage?

Bitte?

An wen geht die Frage?

Ich will lieber in Sandhausen.

Ah, da haben wir ja unsere Infos.

Aber das passt wirklich sehr gut zum Podcast, weil wenn irgendein Ort regelmäßig beleidigt

wird, dann ist es Sandhausen.

Aber nicht von mir.

Aber von uns.

So was heißt bei uns Clowns-Mannschaften.

Mach schnell noch eins.

Noch eins?

Tempo oder Technik?

Beides nicht.

Tempo.

Also bei Tempo erinnere ich mich an dieses Laufduell mit dem Torwart.

Du warst gut dabei eigentlich.

Ja, wie gesagt, so viel Ahnung vom Fußball hast du ja nicht.

Deswegen können wir das so stehen lassen.

Dann doch lieber Tempo, ja.

Bei dir ist es beides?

Ja, also ich muss natürlich Tempo sagen, aber ich muss auch uns Tempo-Leute ein bisschen

verteidigen und es wird immer sehr schnell gesagt, dass wir gar keine Technik haben.

Und ich glaube, wenn man die Dinge in sehr hoher Geschwindigkeit macht, dann kann man sich

auch mal verstolpern und dann ist das nicht unbedingt immer gleich schlechte Technik.

Schön gesagt.

Danke.

Das war's für den Podcast.

Danke.

Schönen Abend.

Nee, ich habe schon noch ein, zwei Sachen unter anderem vom Glotze, aber das sind bloß

wieder so Gemeinheiten.

Ich will nochmal zurück in die Kabine gehen.

Ihr habt jetzt gerade eine australische Innenverteidigerin verpflichtet.

Bei euch spielt gefühlt auch jede europäische und nicht-europäische Nationalität.

Wie findet man da, gerade wenn man das betrachtet, was wir vorhin besprochen haben, dass es oft bloß

ein halbes Jahr ist oder sowas, wie findet man da schnell zusammen?

Und bei den Frauen scheint mir das immer sehr schnell zu gelingen.

Man sieht ständig auf Insta irgendwelche Storys, wo alle irgendwo gemeinsam hin in Urlaub

oder zumindest auf Kurztrips fahren.

Wie kriegt man das zusammen?

Gerne du.

Also bei uns in Nürnberg ist das schon sehr speziell.

Wir sind ein richtig zusammengewürfelter Haufen.

Dadurch, dass bei uns eigentlich keiner grammatisch korrektes Deutsch spricht, ist es irgendwie

dann wieder alles wieder in Ordnung.

Unser Trainer versucht immer noch Deutsch zu lernen.

Wir reden alle irgendwie drei Sprachen durcheinander mit Händen und mit Füßen.

Wir haben jetzt auch eine neue Mitspielerin im Winter bekommen.

Die kann wirklich momentan nur Französisch.

Die sitzt dann mit ihrem AirPod in der Besprechung und kriegt dann direkt so eine Übersetzung

aufs Ohr.

Also es hat natürlich seine Herausforderung.

Aber ich glaube, man kann das einfach umgehen, wenn man einfach Einsatz zeigt und auch Lust

hat, irgendwie eine Einheit zu sein und ein Team zu sein.

Wenn du jetzt das mit dem Deutsch auch über euren Trainer sagst, dann hätten wir eine

Geschichte für mal.

Nee, aber das passt eigentlich bei uns genauso hin.

Am Ende des Tages gibt es nur eine Sprache und die ist Fußball.

Und ja, das war's.

War das der Phrasen-Alarm?

Am Ende des Tages ist es so.

Das ist mein WhatsApp-Status.

Das wäre tatsächlich auch noch ein Dings gewesen.

Ich möchte jetzt nicht verraten, wie wir drauf gekommen sind.

Aber es ist ja im Fußball der Männer, glaube ich, noch ein bisschen mehr als im Fußball der

Frauen momentan, dass man gerne in Phrasen antwortet, wenn Menschen wie wir Fragen stellen.

Kannst du dich erinnern, wann du das erste Mal nicht das geantwortet hast, was du gedacht hast, sondern einfach so wichtig sind die 90 Minuten und wir müssen alles auf den Platz lassen.

Und ja.

Der Ball ist rund.

Genau.

Kriegt man das von Anfang an?

Also liegt es an den dummen Fragen?

Es gibt keine dummen Fragen.

Dumme Antworten, ja.

Kadep öfter hören, dann weißt du, es gibt sowohl dumme Fragen als auch dumme Antworten und wir können das beides.

Ich weiß nicht, wie es heutzutage ist, ob wirklich viele Jungs geschult werden.

Sondern das Problem ist, dass einfach, egal was du ja sagst, es wird direkt irgendwo aufgenommen, geht ins Internet und sobald du dich einmal irgendwie versprichst oder irgendwas sagst, was nicht korrekt ist, dann wirst du einfach zerrissen.

Und das will man einfach vermeiden.

Sowohl der Verein für den Spieler, aber auch der Spieler selbst.

Und deswegen kann man da keinen Vorwurf machen, wenn es dann am Ende so ist, dass Leute halt so antworten.

Ich finde es, mein Gott, ich finde es nicht schlimm.

Ich mache es selbst.

Heute.

Bitte?

Heute zum Beispiel.

Auch heute.

Ich habe auch kein Problem damit, mal auch andere Dinge zu sagen.

Die Konsequenzen sind dann halt manchmal nicht so schön und deswegen ist es halt jedem selbst überlassen, aber auch verständlich, dass es so ist.

Schaust du dir dann selber noch Interviews mit Fußballspielern an oder denkst du dir, okay, ich weiß nicht.

Ja, die besagten, die, wo dann gestreamt werden oder über Instagram angezeigt werden oder im Fernsehen kommen, weil man irgendwie was Falsches gesagt hat.

Aber ganz ehrlich, da verstehe ich dann in dem Moment den Spieler wahrscheinlich ein bisschen mehr.

Muss da nicht sein, dass es dann quasi so einen Shitstorm gibt.

Aber es ist halt leider so und das muss man halt wissen.

Übrigens für das Divo, das ist so ein Trademark in dem Podcast, wir haben es bislang vergessen.

Ja, stimmt.

Vielen Dank.

Hat man da ein bisschen Mitleid mit den im Moment immer noch mehr beachteten, beobachteten Männern?

Auf jeden Fall.

Hörst du dir Männerinterviews an im Fußball?

Nee, okay.

Hörst du jetzt gerade zu, wenn Andriano was sagt?

Aber ja, da beneide ich sie auf jeden Fall gar nicht rum.

Ich glaube, bei uns kommt das langsam, aber ich hoffe auch, dass wir nicht so eine Entwicklung nehmen.

Und ich glaube auch, allein so, wenn man im Stadion ist, wir haben viele junge Leute, wir haben viele Kinder.

Ich glaube, es ist schon so ein familiäreres Umfeld im Frauenfußball und wir müssen jetzt auch aufpassen, dass wir damit, dass es so kommerzialisiert wird, dass wir nicht in dieselbe Richtung gehen.

Weil ich glaube, das will keine Spielerinnen und wir sind echt froh, dass das bei uns noch so ein bisschen humaner zugeht und man nicht das Gefühl hat, dass das Publikum einfach auf Fehler hofft und das dann einfach unterhaltsam findet.

Also ja, darum beneide ich euch gar nicht.

Aber bekommt ihr auch schon Schulungen, so Medientraining?

Also bei den Männern ist das ja gang und gäbe inzwischen.

Die anwesenden Pressesprecherinnen hören jetzt mal weg.

Ist das bei euch auch schon so, dass man euch da ein bisschen, bei dem müsst ihr aufpassen, der ist gefährlich?

Ja, auf jeden Fall.

Aber ja, wir lernen das eigentlich gerade alle, weil diese ganzen Mediendinge auch hier in so einem Podcast sitzen.

Das ist eigentlich eher neuer.

Und das ist was richtig Cooles, aber gleichzeitig hat es noch überhaupt nicht diese Ausmaße.

Also es ist noch sehr entspannt bei uns.

Wie verfolgst du denn den Fußball der Frauen?

Ich war mal irgendwann auf der Tribüne in dieser Saison gesessen und da bist du mit Familie auch, glaube ich, nach dem Training direkt rüber.

Ist das auch ein Hobby oder war das gezwungenermaßen, weil deine Kinder mal die erfolgreichen Fußballerinnen gucken wollten?

Ja, genau.

Meine Tochter hat jetzt, also meine beiden Söhne spielen schon Fußball.

Meine Tochter war diejenige, die alles ausprobiert hat und sich dann am Ende auch für Fußball entschieden hat.

Gerade so mit dem Wechsel zum Nürnberg hat sie sie angefangen.

Und dann hatten wir zu Hause, hat sie den Fernseher gemacht und den Mädels zugeschaut.

Und dann, ja, das war dann nochmal so für sie, dass sie es bekräftigt hat, doch zu spielen und Fußball spielen zu wollen und auch mal ins Stadion zu gehen.

Und an dem Tag hat es dann endlich mal gepasst, weil die anderen Tage waren wir noch auf dem Platz und die haben vorher gespielt und an dem Tag waren sie dann da und dann konnten wir das machen.

Und ja, ich glaube gegen Union haben die da gespielt, weiß ich gar nicht mehr so genau.

Ja, könnte.

Spielt jetzt im Verein die Tochter?

Die spielt jetzt im Verein, genau.

Wie viele Wechsel hat sie schon hinter sich?

Inzwischen in Leipzig oder in Mainz?

Ich spiele jetzt bei Sandhausen, ja.

Willst du nochmal ein Entweder-Oder oder?

Ich hätte noch ein paar Fragen, die über Instagram reingekommen sind.

Aber du kannst gerne erst nochmal.

Wir können ja mal wieder fünf zwischenschieben.

Kanu-Polo oder Ultimate Frisbee?

Ich glaube, das ging an mich, aber antwortet ihr.

Also Kanu-Polo ist eine der erfolgreichsten Sportarten Göttingens.

Das Herrenteam des Göttinger Paddler-Clubs wurde 2012 nach zwei 14 Meisterschaften

und einem Platz zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte deutscher Meister der Kanu-Polo-Bundesliga

und erreichte bei den European Club Championships in Duisburg den achten Platz.

Beim PDSV Jan Freiburg spielt die Freiburger Ultimate Frisbee-Mannschaft Disconnection,

die ein Mix-Team in der ersten Liga antritt.

Ja klar, Polo.

Ich bin für Polo.

Für mich ja.

Was würdest du dir selber lieber spielen?

Gar nichts.

Ich glaube, Ultimate Frisbee ist ganz cool.

Ich würde das nehmen.

Stille.

Ja, das ist auch ein Markenzeichen.

Schneiden wir raus.

Auto oder VAG-Rad?

Oh, jetzt.

Warte mal.

Ah, geil.

Cool, als du es nicht da.

Wacht.

Vespa.

E-Bike.

E-Bike.

Ist da auch eine Sparkasse oder ein Raiffeisen-Vereinsbank-Ding dabei?

Oder nee?

Ja, okay.

Gäste, Gastgeber beleide ich mir ja nie.

Geteilte Frage.

Erst an dich.

Guano-Apes oder Adriano Celentano?

Adriano Celentano.

Obwohl die Guano-Apes aus Göttingen.

Genau.

Ich hätte mich echt mehr vorbereiten sollen.

Dann hätten wir uns...

Du bist zu jung für die Frage, deswegen kriegst du eine andere.

Billie Eilish oder Bad Bunny?

Billie Eilish.

Hab Hab Halftime-Show gesehen beim Super Bowl?

Also die mit Bad Bunny, nicht mit Kid Rock.

Fand ich super.

Fand ich.

Rhinola oder Grotifant?

Rhinola.

Also Rhinola ist, glaube ich, sozialverträglicher.

Rhinola.

Bei dir musst du jetzt fragen, Rhinola oder Freiburger Füchsle?

Sehr schwer, aber Rhinola muss ich, glaube ich, sagen.

Gibt es das Füchsle überhaupt noch?

Wir waren ja schon so lange nicht mehr in Freiburg.

Da gibt es es noch.

Ich frage mich gerade nochmal, Kadett oder in die dritte Liga absteigen?

Und ich bin mir nicht mehr so sicher.

Aber mach weiter.

Adrenalin-Junkie oder Couch-Potato?

Couch-Potato.

Zuerst Adrenalin-Junkie und dann Couch-Potato.

Das war jetzt diese Phrasen-Antwort.

Das war ja.

Kommt einfach rausgeschossen.

Das überlege ich mir nicht vorher.

Eine noch.

Romero oder Reichert.

Halten können Sie beide.

Romero ist die Torhüterin von den Clubfrauen.

Der Arme.

Reichert ist der von den Männern.

Wer ist das?

Machen wir es einfach.

Reichert.

Romeo.

Wie heißt sie nochmal?

Romero.

Zuschriften aus dem Internet.

Eine finde ich, ich finde die alle sehr gut.

Aber Kiosk-Bier.

Hat die meiner Meinung nach schönste geschrieben bisher.

Wie definiert ihr langfristig?

So lange es dauert.

Perfekt.

Wollt ihr jetzt auf?

Jetzt gucken wir alle.

Weiß ich jetzt nicht so genau.

Glaubst du, beim 1. FC Nürnberg kann man langfristig arbeiten?

Ja, ich habe gehört, bei den Männern ist das nicht so einfach.

Nächste Frage.

Wie definiert ihr kurzfristigen Abgang?

Aber nein.

Wir können ein bisschen schweigen nach der Frage.

Das ist okay.

Das ist wieder eine Golotze-Frage.

Beschäftigt euch das?

Jetzt kommt die Phrasenantwort, ich weiß.

Aber ich will sie mir trotzdem anhören.

Beschäftigt euch sowas, wenn man Tag für Tag liest,

Miroslav Klose und der 1. FC Nürnberg haben sich noch nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen können.

Beschäftigt euch.

Ich lese nicht.

Ja, okay.

Kriegt ihr das mit oder interessiert ihr euch für die Männer eher nur am Rande?

Hast du eine Meinung dazu?

Sollte Miroslav Klose sein?

Oder beide?

Die Frage geht an beide.

Entweder oder.

Verlängern oder nicht?

Hast du noch eine Frage?

Klose verlängern oder nicht?

Klose verlängern.

Ja, ich bin schon wieder durch.

Das ist wohl nur eine Frage auf Instagram.

Ne, es waren mehrere.

Aber ich bin jetzt so...

Spielt keine Quatsch.

Der guckt gar nicht nach Fragen.

Ja, genau.

Das wird mir wirklich...

Auch eine schöne, der Munz.

Was läuft eigentlich falsch, dass prinzipiell alle erfolgreichen Stürmer beim Klub nichts reißen?

Das ist...

Der Munz steht für Golotze, glaube ich.

Das ist...

Alle erfolgreichen Stürmer nichts leisten.

Also man trifft in Paderborn.

Wie sind sie denn erfolgreich?

Achso.

Man trifft in Paderborn, dann wechseln wir nach Nürnberg und macht nur so ein Abstauberding gegen Bochum.

Aus 40 Metern.

Aus 40 Metern, ja.

Ich bin langsam zu frech, glaube ich.

Aber vielen Dank, dass du das so entspannt nimmst mit einer Medienschulung.

Ne, du liest ja nur nach.

Eben, stimmt.

Kommt ja gar nicht von dir.

Ganz vergessen.

Ja, gut, wenn wir das wüssten, dann würden wir es ja schon geändert haben, oder?

Wann mal wieder Kopfballtor, Herr Grimaldi?

Kommt von Fab the Explorer.

Ich hoffe, am Freitag.

Jetzt dürftest du weitermachen, Uli.

Das war's wirklich.

Ah doch, hier noch.

Florida-Film.

Warum nicht immer Schnauzer?

Wie bitte?

Warum nicht immer Schnauzer?

Immer Schnauzer.

Er freut sich immer nur wegen dem Schnauzer auf die Einwechslung, was auch ein bisschen

Disrespect ist, aber...

Jeder ist eine.

So, öffentliche Bewertungen.

Auch von Fans.

Liest ihr die?

Wo gibt's das?

Instagram.

Achso, du meinst so Kommentare oder sowas?

Ja, Kommentare.

Oder wenn euch Uli...

Wir nehmen alles zusammen.

Wenn euch Uli beim Spielen eine 4,5 gibt.

Das stimmt ja nicht wirklich, oder?

Dass man nichts liest.

Wir lesen ja auch alle...

Also gezielt gehe ich da nicht rein.

Aber das gibt ja immer wieder...

Ploppt ja irgendwas auf und dann schaust du natürlich rein.

Aber ich suche jetzt nicht gezielt nach Artikeln, wenn ich ehrlich bin.

Wirklich?

Ich habe nie den Namen gegoogelt?

Ja, natürlich.

Aber mittlerweile...

Irgendwann ist einfach vorbei damit, weil...

Tut mir leid, aber die Hälfte davon ist halt nicht zu gebrauchen.

Und das macht dich einfach nur noch...

Das ist halt auch im Fußball so.

Wenn's gut läuft, liest du es wahrscheinlich gerne.

Wenn's schlecht läuft, solltest du es eigentlich nicht lesen.

Lest es aber trotzdem.

Und wenn du es dann gelesen hast, bist du am Arsch.

Und das ist halt Quatsch.

Und deswegen habe ich einfach irgendwann aufgehört,

mich da durchzubuseln und irgendwas zu lesen.

Und ja, dabei fahre ich eigentlich ganz gut.

Das ist Leon.

Ein bemerkenswertes Exemplar, das alles lieber macht, als seine Steuer.

Hier beim arttypischen Bauen zu beobachten.

Wird es ein Stuhl?

Ein Baumhaus?

Wir wissen es nicht.

Aber wir wissen, es ist nicht seine Steuer.

Dabei hätte Leon mit Taxfix seine Steuer ganz einfach von Experten erledigen lassen können.

Und mit dem Code Zahltag26 5 Euro gespart.

Jetzt Taxfix runterladen und im Schnitt mehr als 1000 Euro zurückbekommen.

Taxfix.

Steuern einfach machen.

Wie hältst du es?

Oder haben da Männer und Frauen die gleiche Antwort von der Presseabteilung?

Ich glaube, wir haben erstmal Glück, dass man einfach nicht so hart zu uns ist.

Aber traurigerweise, weil sich die meisten nicht so dafür interessieren.

Deswegen, ja, ich glaube, bei uns gibt es ganz viel Aufmerksamkeit, wenn es gut läuft.

Und das ist dann richtig schön.

Aber zum Glück halten sich so die negativen Kommentare bei uns in Grenzen,

weil sich insgesamt die Kommentare in Grenzen halten.

Oder ist auch gerne mal eine 4,5 irgendwann.

Ja, komm.

Ja, weil du sagst, das interessiert sich keiner dafür.

Ja, also, ja.

Wenig.

Nee, alles gut.

Ich fand auch, dass du jetzt wahrscheinlich den klügeren Einwand hast als wir.

Nee, es hat ja nur gesagt, interessiert sich keiner.

Also ich denke, es drehen sich wahrscheinlich weniger.

Wenn natürlich mehr schlechte Kommentare stehen würden,

dann würden sich ja gleichzeitig mehr dafür interessieren,

was natürlich auf der einen Seite gut wäre,

aber auf der anderen Seite auch wieder nicht gut.

Aber ich denke, da ist die Liga jetzt in den nächsten Jahren,

wird das immer mehr werden.

Und dann wünscht sie sich wahrscheinlich die Zeit zurück, wo es weniger ist.

Ist es unfair, dass in Nürnberg so wenige Menschen zum Fußball der Frauen ins Stadion kommen?

Du warst im Stadion, du kennst die Bilder.

Das ist leider sehr, sehr trostlos.

Glaubst du wirklich, dass sich das mal ändert?

Ich denke schon.

Also jetzt war doch ein, was war das, ein Jugendspiel oder so in Köln,

wo auch das komplett ausverkauft war?

Ja, bei Männern.

Ja, natürlich.

Ich würde aber nur sagen, es kommt alles.

Also egal, ob es jetzt im Jugendbereich ist, bei den Damen.

Die Damen werden immer, immer mehr werden.

Und ich glaube, Bayern ist ja mittlerweile das Stadion,

was ja immer ganz gut ausverkauft ist.

Und ich glaube schon, dass die anderen danach ziehen werden.

Aber es braucht einfach ein bisschen Zeit wahrscheinlich.

Und da mache ich mir eigentlich keine Sorgen.

Natürlich jetzt 50.000 oder wie viel passen rein?

Ist natürlich auch für uns schwer, das zu füllen.

Aber ich kann mir schon vorstellen, dass das in den nächsten Jahren,

gerade wenn sie natürlich auch die Liga halten, dann mehr wird.

Und ich wünsche es auch.

Glaubst du das auch?

Oder bist du gebrochen durch die Zuschauerzahlen bislang in dieser Saison,

die ja eigentlich erfolgreich ist für eine Aufsteigermannschaft?

Ja, also ich glaube, wir sind einfach nicht überrascht.

Wir wissen, dass das Zeit braucht.

Und es gibt aber auch schon viele Vereine, die es vormachen.

Zum Beispiel unser erstes Bundesligaspiel.

Das war ja auch, wir saßen ja direkt danach im Podcast zusammen.

Da haben wir in der alten Festerei...

Ohne Einladung übrigens.

Da haben wir in der alten Festerei in Berlin gespielt.

Und da war es richtig, richtig voll.

Und das waren einfach...

Also da denke ich immer noch dran zurück.

Das war einfach mega cool, das mal so zu erleben.

Aber das ist jetzt auch keine Seltenheit mehr.

Natürlich jetzt nicht unbedingt im Max-Morlach-Stadion in Nürnberg.

Aber es gibt sehr, sehr viele Spiele der Frauen, wo jetzt richtig viele Leute kommen.

Gerade auch so die Nationalmannschaft oder wenn es Richtung Champions League geht.

Also jeder, der da sagt, da macht sich nichts und bewegt sich nichts, der liegt einfach falsch.

Sehe ich genauso.

Ich kann mich noch erinnern, in Hamburg war er jetzt auch schon ein bisschen her.

Da war auch das Spiel ausverkauft.

Also von daher braucht es Zeit.

Und dann wird es schon.

Auch Bremen zum Beispiel haben gute Zuschauerzahlen in Berlin, HSV.

Würdet ihr euch da vom Verein manchmal noch ein bisschen mehr,

ich will nicht sagen Unterstützung,

sondern vielleicht auch so in Sachen Marketing, in Sachen Werbung,

ein bisschen mehr Ideen vielleicht wünschen,

um das noch ein bisschen populärer zu machen?

Wir hatten ja Thomas Gretler in kürzlich im Podcast zu Gast

und er hat genau das Thema auch angesprochen.

Das ist ja auch ein großer Freund des Frauenfußballs.

Und er sagt auch, man müsste vom Verein da vielleicht noch ein bisschen kreativer sein,

auch um diese Mannschaft und was sie gerade leistet, in Nürnberg irgendwie publik zu machen.

Ja, auf jeden Fall.

Das ist auch immer wieder Thema bei uns.

Aber ich glaube, wir müssen es auch irgendwie realistisch sehen.

Ich glaube, man tut, was man kann.

Und das ist einfach jetzt wieder die erste Bundesliga-Saison,

wo wir auch, glaube ich, so richtig gewappnet da reingegangen sind.

Und das erste Ziel ist es einfach, in der Liga zu bleiben.

Und ehrlich gesagt jubeln wir und freuen wir uns genauso doll,

wenn da 800 Leute sind oder wenn da jetzt mehr Leute wären.

Bei uns geht es gerade einfach darum, Punkte zu holen und in der Liga zu bleiben.

Und wir verstehen auch, dass der Verein gerade alle Hände voll zu tun hat,

insgesamt so professionell zu werden, dass wir auch nicht nur ein Jahr überleben,

sondern ein richtig etablierter Erstliges werden.

Und ich glaube, das geht alles Hand in Hand.

Und dann kommt das alles mit der Zeit.

Es ist nicht so einfach, aber es ist auch cool zu sehen,

es sind immer mehr so junge Mädels da.

Es kommen teilweise ganze Fußballmannschaften.

Und es gibt halt mittlerweile was richtig Schönes.

Einfach junge Mädchen, die es gar nicht mehr anders kennen,

die einfach Frauenfußball kennen, als wäre das so der normale Fußball.

Und das ist unglaublich schön, weil als ich noch klein war,

da bin ich nicht mal auf die Idee gekommen, Fußballerin zu werden,

weil ich dachte, das gibt es ja gar nicht.

Kann ich beschädigen.

So war es bei meiner Tochter.

Kann man dann den Frauen überhaupt wünschen,

nach all dem, was du erlebst,

dass sie irgendwann so eine Aufmerksamkeit auch im negativen Sinne haben,

wie die Männer?

Oder glaubst du, dass das immer,

was vielleicht auch nicht okay ist,

weil es nicht gleichbehandelnd ist,

dass das immer ein bisschen milder betrachtet wird,

als der Fußball der Männer?

Weiß ich nicht.

Aber am Ende des Tages, wenn es halt so ist,

dann schadet es es glaube ich nicht langfristig.

Auch in solchen Situationen wird man ja auch stärker

und hat ein dickeres Fälle irgendwann

gegenüber anderer Situationen.

Also ich denke, das prägt einen Menschen

oder gerade einen Sportler schon.

Von daher muss es nicht sein.

Und wenn es kommt, macht es einen stärker.

Ich habe ganz viele davon.

Danke.

Ja, wir machen einen Counter,

wie viele da rumkommen.

Wir sprechen mal über die aktuelle Saison.

Ihr müsst beide noch so ein bisschen zurückschauen in der Tabelle.

Trotzdem ist es gefühlt bei den Frauen so,

sagen alle, safe Klassenverbleib und sowas.

Wie schätzt ihr die bislang eure Spielzeit ein?

Seid ihr überrascht von euch selbst

oder ist das ungefähr das, was ihr erwartet habt?

Es war richtig schwer, irgendwas zu erwarten.

Wir haben fast alle noch keine Bundesliga-Erfahrung gehabt.

Das war einfach was komplett Neues.

Deswegen haben wir uns eigentlich nicht groß Gedanken gemacht.

Ich glaube, dass wir jetzt mega überrascht sind,

ist auch nicht fair für uns,

weil dann klingt das so, als wären wir da irgendwie zufällig gelandet.

Ich glaube, wir haben uns das richtig verdient,

da zu stehen, wo wir jetzt stehen.

Aber wir werden bis zum letzten Spieltag alles geben,

weil wir uns überhaupt nicht sicher fühlen.

Auch wenn wir uns jetzt eine richtig gute Position erarbeitet haben,

kann das immer richtig schnell gehen.

Es ist einfach so wichtig, in der Liga zu bleiben,

dass es richtig dumm wäre, jetzt irgendwie zu denken,

wir können ein bisschen weniger Gas geben,

weil die Mannschaften hinter uns, die haben noch lange nicht aufgegeben.

Deswegen wird das, glaube ich, nochmal richtig eng.

Aber ich glaube, wenn wir irgendwie so weitermachen wie die in der Hinrunde,

dann wird das richtig gut.

Die Mannschaften hinter euch haben bis auf die Spielveränderung,

wie es aussieht, auch noch nicht aufgegeben.

Wie ist Eude?

Der war auch.

Naja, egal.

Grüße an den Fürther Flachpass.

Eude Saison wird so ein bisschen nörgelnd verfolgt,

von mir, von vielen anderen Menschen.

Will keiner so richtig zufrieden sein mit euch?

Ja, verständlich.

Ich denke, dass wir mit der Mannschaft, mit dem Personal

deutlich weiter oben stehen müssten

und deutlich mehr Siege einfahren hätten müssen.

Es ist nicht leicht momentan.

Ich glaube aber nicht, dass da viel fehlt.

Ich denke, wir müssen ein paar Stellschrauben drehen

und dann brauchen wir einfach mal so einen Brustlöser

und müssen einfach mal echt einen hohen Sieg einfahren

oder einfach mal, weiß ich nicht,

von mir aus auch einen Last-Minute-Sieg

und das positiv nutzen und einfach mitnehmen für die nächsten Wochen.

Was aber sehr positiv ist,

na klar sind viele unzufrieden und die Stimmen werden lauter,

aber man merkt davon sehr, sehr wenig im Stadion,

sowohl zu Hause als auch auswärts, jetzt in Paderborn.

Die Fans haben mit uns noch gesungen

und haben uns Zuspruch gegeben.

Also es ist sehr, sehr positiv.

Es ist so, wie ich gehört habe, auch außergewöhnlich

und das ist auch wichtig und auch gut so.

Heißt aber nicht, dass wir uns damit zufrieden geben.

Im Gegenteil.

Wir sind selbst die größten Kritiker und müssen es auch sein.

Aber am Ende des Tages zählen halt die Punkte

und die haben wir halt nicht so geholt in den letzten Wochen.

Aber nochmal, ich denke, ein, zwei Stellschrauben

und dann geht es auch in die richtige Richtung.

Luca Lochoschwili hat jetzt in Paderborn gesagt,

dass das Auftreten, gerade der kämpferische Aspekt,

war inakzeptabel.

Bespricht man das in der Kabine, wenn einer sowas sagt

und erinnert ihn daran, dass es da diese Phrasen gibt,

mit denen man sich durch so ein Post-Match-Interview bringt?

Er hat das mit Emotionen nach dem Spiel direkt so für sich analysiert

und man weiß auch alles, was man halt nach dem Spiel sagt.

Aus der Emotionen heraus muss er auch nicht immer zu 100 Prozent stimmen.

Ich gebe ihm aber an vielen Punkten recht und das haben wir alle getan.

Das darf uns nicht nochmal passieren.

Welcherweise wird es vielleicht aber nochmal passieren.

Und dann heißt es aber nicht, dass wir es extra gemacht haben.

Es macht keiner extra.

Es geht im Spiel, ist alles super schnell.

Und wenn du halt einen Gegner hast, der einfach in dem Moment

in den Situationen besser ist, es gut macht

und taktisch vielleicht ein bisschen überlegen ist,

dann sieht es meistens so aus, dass wir nicht in die Zweikämpfe kommen

oder den Kampf nicht annehmen.

Aber es steckt manchmal auch ein bisschen mehr dahinter.

Das muss man auch...

Was steckt mehr dahinter?

Naja, man sagt ja, wenn man so kämpferisch schlecht

oder wir gewinnen keine Zweikämpfe.

Naja, wenn sich der Gegner in den Zwischenräumen

oder einfach klug von uns abwendet,

also bewegt, dass wir gar nicht in die Zweikämpfe kommen

und die einfach einen Tick schneller sind,

dann ist natürlich Quatsch,

dass wir die Zweikämpfe nicht gewinnen,

wenn wir nicht mehr reinkommen.

Sondern da liegt halt ein anderes Problem,

dass wir halt vornherein einfach im Kopf zu langsam waren

oder einfach überrascht auch waren,

wie sie am Ende gespielt haben.

Wir haben was anderes erwartet.

Du musst innerhalb von Sekunden wieder

dein System ändern oder die Idee ändern.

Und das ist im Fußball,

gerade in der zweiten Liga,

nicht immer so leicht.

und dann kommt eins zum anderen

und auf einmal ist 45 Minuten vorbei

und dann stehst du da

und dann hast du halt nochmal die Chance,

es zu korrigieren in der Halbzeit.

Und das haben wir dann auch getan mit einer Umstellung,

mit einem Wechsel.

Und ich weiß gar nicht,

wie viele Minuten vergangen sind,

dann kam die rote Karte

und dann ist einfach mal so ein Spiel

komplett auf den Kopf gestellt.

Und dann geht es nicht mehr um Taktik oder sonst was,

sondern da geht es darum,

hinten keinen mehr zu fangen,

sich richtig zu positionieren

und einfach den Fußball zu spielen,

den Bein nach vorne zu bringen,

die letzte Linie und irgendwie das Tor zu machen.

So wie wir es am Ende letzt auch gemacht haben.

Und wie gesagt,

eigentlich hätten wir auch noch das 2-2 auf dem Kopf gehabt,

hat das diesmal nicht funktioniert.

Deswegen, ja.

So ein Kernproblem ist ja diese konstante Inkonstanz.

Also sowohl über die Saison betrachtet,

ihr gewinnt mal wieder drei Spiele,

dann denkt man,

jetzt geht es so bergauf,

dann kommen wieder schwächere Spiele.

Aber auch innerhalb eines Spiels.

Also jetzt hat er in den letzten Spielen

meistens eine sehr gute erste Halbzeit,

ein bisschen versäumt,

die Tore zu machen.

Dann war die zweite Halbzeit nicht mehr so gut.

Jetzt in Paderborn war es umgekehrt.

Da war die zweite Halbzeit dann auch,

unter den Umständen,

die du geschildert hast,

natürlich besser als die erste Halbzeit.

Ist das auch so eine Sportjournalisten-Phrase

oder hat einfach jedes Spiel

seine eigene Geschichte?

Jedes Spiel hat definitiv,

Dankeschön.

Jedes Spiel hat auf jeden Fall

seine eigene Geschichte.

Und genau das ist auch das Thema.

Du kannst,

wenn man jetzt im Stadion sitzt,

ich glaube,

gibt es halt wenige Vereine,

da müssen wir schon in die Bundesliga gucken,

die Woche für Woche

ihren Spiel über die Bühne kriegen können.

Bei uns ist es einfach so,

es sind mehrere Faktoren,

die da eine Rolle spielen.

Wir haben einen Gegner,

die stellen sich auf uns ein.

Die haben eine Spielidee,

die wir natürlich vorher nicht wissen.

Wir können es immer nur von den anderen Spielen

irgendwie herbeileiten.

gerade in den Wintermorden,

sind die Plätze einfach

unfassbar schlecht bespielbar.

Du kannst gefühlt keinen geraden Pass spielen.

Du musst immer einen Kontakt mehr nehmen.

Darauf leidet dann dein Spiel.

Gerade wenn du so wie bei uns

eine Mannschaft hast,

die sich durch das

Kombinieren und Kurzpassspiel

definiert,

mit vielen kleinen,

schnellen, wendigen,

dribbelstarken Spielern,

dann wird das alles

ein bisschen schwieriger.

Und deswegen

hat jedes Spiel definitiv

seine eigene Geschichte.

Jeder Platz,

jedes Stadion,

jeder Moment,

jede Aufstellung,

jeder Tag.

Und das ist die Kunst

am Ende im Fußball,

dass du es schaffst,

als Spieler

erst mal dich selbst

jede Woche

auf einem hohen Level

vorzubereiten

und auch da zu sein

zu 100 Prozent

in der Birne,

im Körper

und dann wiederum

als Team

aufzutreten.

Und dann,

wie gesagt,

gibt es halt Widerstände

und diese Widerstände

musst du halt überstehen.

Und da komme ich

zu meinem nächsten Punkt.

Gerade bei uns

haben wir aber natürlich auch

viele junge Spieler,

die einfach

noch viel zu lernen haben.

Das sind alles gute Jungs,

die haben alle

eine Riesenqualität

und werden auch

eine große Karriere

vor sich haben.

Die haben aber

eine gewisse Erfahrung

für die solche Momente nicht.

Dann hast du natürlich

auch ausländische Spieler,

die aus anderen Ligen kommen,

die das hier

auch nicht gewohnt sind.

Sowohl die Härte

in der zweiten Liga,

die Plätze,

die Stadien

und was alles dazu gehört.

Und das braucht

dann halt einfach

in dem Moment auch Zeit,

um das,

dass man das

als Team kriegt.

Und wir sind da immer noch

auf dem Weg.

Deswegen ist natürlich

jetzt keine Entschuldigung dafür,

dass wir

schlecht dastehen.

Es ist aber auch

nicht alles schlecht.

wir müssen

nächste Phrase

weitermachen

und nicht aufgeben.

Mir hat die

ausgeglichene Liga

noch gefehlt

oder kam die jetzt gerade vor?

Ich bin kurz mal

abgeschweift

in den Gedanken.

nächstes Mal

werde ich das

noch mit reinnehmen.

Die ausgeglichene Liga,

bei euch ist das,

wird das eher

nicht angeführt.

Wie ist das,

wenn man

gegen die nicht so ganz

ausgeglichenen Mannschaften

in dieser ersten

Bundesliga spielen muss?

Wie groß ist da

der Spaßfaktor,

wenn man

sieben Stück von

Wolfsburg

oder sonst was bekommt?

Ja, danke

fürs daran erinnern.

das waren

sehr, sehr schöne Momente

in meinem Leben.

Also ich muss sagen,

diese Spiele,

die bringen einen

richtig wieder,

die machen einen

richtig bescheiden,

was aber irgendwie

auch schön ist.

Die zeigen einem,

was alles noch möglich ist

und wie weit man

davon entfernt ist.

Aber es ist auf der

anderen Seite auch

richtig cool,

so Leute zu spielen.

wenn du gegen eine

Alex Pop spielst,

die du als junges Mädchen

schon bewundert hast,

dann ist das richtig cool,

auch wenn sie

halt mit dir macht,

was sie will

und dir mehrere Tore

reinschenkt,

dann ist das trotzdem

ein cooles Erlebnis.

Aber ich glaube,

das gehört auch dazu

zur ersten Saison,

dass wir auch

uns so ein paar

Klatschen fangen

und es geht jetzt

halt darum,

schon mal in der Rückrunde

vielleicht ein,

zwei Tore weniger

zu kriegen

und ja,

dann sich so langsam

zu etablieren,

aber es ist schon

sehr, sehr schwer

gegen diese Top-Teams.

Wir hatten letztes Jahr

einen Podcast mit

hier mit unserem

Co-Host.

Mir fällt wieder was ein.

Über einmal 7 zu 0,

als 7 mal 1 zu 0.

Das müssen jetzt aber

alle gewesen sein,

Es kann unmöglich

noch eine geben.

Machen wir noch

ein Entweder-Oder-Recherchen.

Wir hatten ja

letztes Jahr

einen Podcast

mit einer

Club-Fußballerin

aus der

Bundesliga-Saison

wann war es?

um die Jahrhunderte.

Kerstin Hofmann.

das war es,

ich meinte im Z-Bau.

Achso,

Silke Gropp.

die hat erzählt,

dass sie damals

nach Frankfurt,

glaube ich,

gefahren sind,

die ja damals auch

so eine Übermachtstellung

hatten,

wussten,

dass sie eh nichts holen

und sind erst mal

abends weggegangen

in Frankfurt am Spieltag

vorher.

Ist das bei euch auch so?

Dann haben sie gewonnen

am nächsten Tag,

ich habe glaube ich auch

sieben oder so.

Ihr nehmt es aber schon

ein bisschen ernsthafter,

also auch wenn man weiß,

man ist eigentlich

chancenlos oder

keinen Kommentar.

also ganz ehrlich,

man glaubt halt trotzdem

jedes Mal dran.

Also unser Trainer steht

trotzdem vorher in der Kabine

und sagt,

wir machen jetzt das Wunder

möglich und irgendwie

glaubt man auch dran

und dann wird einem halt

schnell bewusst,

dass das vielleicht heute

doch nicht so sein wird.

Aber...

wir haben ja lieber

trinken gegangen dann.

Aber auf der anderen Seite,

ich meine,

eine von diesen Top-Mannschaften

war Frankfurt

und wir haben 5-3 gewonnen

und also das ist bis heute

irgendwie nicht zu glauben,

wie wir das geschafft haben

und da haben wir irgendwie

alle gespielt.

Wir hatten da alle irgendwie

das Spiel unseres Lebens

und das ist dann irgendwie

auch mal möglich

und da hätte auch niemand gedacht,

dass das wirklich ist.

Also man glaubt vorher immer dran,

aber oft wird man dann

eines Besseren belernt.

Dann wacht man auf.

Realität check.

Kannst du dich noch

ans chancenloseste Spiel

deiner Karriere erinnern?

Warst du beim 1. FC Nürnberg

oder dann doch mit

1.000?

Mal so richtig vorgeführt worden?

Mehrmals?

Das ist ein Kennzeichen

deiner Karriere.

Nee, ich hatte tatsächlich

mit Münster in Wiesbaden

und da haben wir, glaube ich,

in der ersten Halbzeit

schon vier bekommen.

Das ist aber auch bitter in Wiesbaden.

Also ich hätte jetzt

mit Real gerechnet

oder sowas.

Nee, nee.

Und am Ende

weiß ich gar nicht,

wie viele verloren haben wir.

Das war unfassbar.

Das ging so schnell.

Das war

Anschluss-Tor

und links-rechts geguckt,

Und dann hatte ich mit Saarbrücken

wieder gegen Wiesbaden

gespielt

und dann fing es da genauso an.

Haben wir auch

4-0 zurückgelegen.

Auswechseln lassen?

Nee, ich bin einfach

nach Hause gefahren.

Nee, nee.

Und dann haben wir

in dem Spiel

noch mal Gas gegeben.

Haben auch das 4-3 gemacht.

Da wurde es noch mal eng.

Aber ja,

vor allem,

wenn es so schnell geht,

innerhalb von

20, 25 Minuten

drei, vier Tore zu kassieren,

das ist schon fies.

Ja, tut weh.

Fiese Frage,

was habt ihr denn noch vor

im Fußball

an beide?

Also als Aktive.

Fiese Frage,

nur an einen.

Älter werden?

Weiß ich nicht.

Wie alt?

Kann man mit 40

noch Zweitliga-Fußball spielen?

Einen gibt es ja noch.

Wie alt ist Edin Czeko?

Es ist wirklich

ein Plan,

so lange wie möglich

auf dem Platz.

Also für mich

persönlich Spaß beiseite.

Natürlich

habe ich ja

ein Alter,

wo es natürlich

immer ein bisschen

schwieriger wird.

Aber eigentlich

fühle ich mich gut,

ich fühle mich fit.

Und ich spiele

oder eben

ich habe vor,

so lange zu spielen,

wie mein Körper mich trägt.

Ob es jetzt dann

noch vier Jahre

Zweite Liga ist

oder irgendwo anders,

das werde ich dann sehen.

Aber das ist erstmal

mein großes Ziel.

Und ja.

Wie sieht es bei dir aus?

Machst du eine

Karriereplanung?

Also absolut gar nicht.

So landet man

beim ersten FC Neuberg.

Einmal keine

Karriereplanung

und zack.

Also man hat einfach

so ein paar Dinge

im Kopf.

So Bundesliga

Debüt

war so ein Meilenstein.

Das wurde jetzt erreicht.

Das ist irgendwie

kann ich manchmal

immer noch nicht glauben.

Und ich glaube,

da ist auch jeder Typ

anders.

Aber bei mir war das

schon immer so,

dass ich wirklich

von Saison zu Saison

gedacht habe

und einfach spiele,

weil es mir Spaß macht.

Jetzt kommt sie an

im Podcast.

Im Profifußball.

Sehr gut.

Und jetzt bin ich

nämlich hier angekommen

und jetzt läuft es auch

ganz gut.

Und jetzt muss man sich

mal ein bisschen

Gedanken machen.

Aber ich glaube,

ich will das eigentlich

gar nicht,

weil ich glaube,

ich spiele am besten,

wenn ich mir keinen

Kopf mache.

Und die Dinge

ergeben sich ja eh

dann irgendwie von alleine.

Larry war innerhalb

von zwei Tagen

plötzlich weg.

So läuft das manchmal

und so läuft es ja auch

nur, wenn es gut läuft.

Und bei mir läuft es

nur gut,

wenn ich mir keinen

Stress mache.

Deswegen kann ich dir

echt nicht sagen,

wo es hingeht

und wo ich mal

landen werde.

aber wir werden sehen.

Hattest du einen

Karriereplan?

Also hattest du dann

irgendwann das Gefühl,

okay, jetzt bin ich

drin in dem Business

und jetzt mache ich

so und so?

Oder war es dann so,

wie du vorhin gesagt hast,

dann wird man doch

mal wieder irgendwo

wegschickt und sowas

und merkt,

dass man es wirklich

nicht planen kann?

Ich kenne jetzt

keinen, der eine

Karriereplan hat

im Fußball.

Entweder geht es

so schnell nach oben

oder so schnell nach unten

und kann morgen

auch wieder vorbei sein.

Oder es sind

17 Jahre später

und sitzt immer noch

Benni Golle.

Bitte?

Nichts.

Deswegen,

du kannst dir Ziele

setzen,

zu sagen,

ich würde gerne

in die Bundesliga

gehen und wenn du

in der Bundesliga

willst du

so und so viele

Spiele haben

oder so und so viele

Tore machen,

wenn du

Offensivspieler bist.

wenn du

Stammspieler bist,

dann wünschst

du dir vielleicht

irgendwann den Schritt

in die Top-Mannschaft

zu gehen oder

eine Top-Liga.

Karriereplan

kurzfristig

vielleicht,

aber langfristig

schwierig.

weil hier gerade

ein Name gefallen ist,

den ich nicht

wiederholen muss,

aber wie geht man denn

mit so Spielern

innerhalb der Mannschaft

von denen man merkt,

die kriegen gerade

nicht mehr die Rolle,

die sie sich wünschen,

die sich jeder

Fußballspieler wünscht

und so sondert man sich

so langsam von denen ab

und denkt sich,

Wir von denen?

die werden ja für die Mannschaft

dann irgendwann unwichtiger.

Und hast du das

vielleicht selbst schon mal

erlebt?

natürlich habe ich es

selbst schon erlebt,

aber nur weil ich jetzt

dem Team nicht auf dem

Platz helfen kann,

habe ich ja trotzdem noch

eine gewisse

Verantwortung in der Kabine

oder auch drumherum

und natürlich

irgendwann muss man

sich vielleicht trennen

von dem einen oder

anderen,

aber solange der Junge

im Team ist

und in der Kabine ist

und bei uns ist,

gehört er zum Teil

und wird halt auch

einfach so behandelt

wie jeder andere auch.

Es sei denn,

Ist das tatsächlich so?

es sei denn,

der Spieler hat da

keinen Bock drauf

und schottet sich selbst ab

und dann kriegst du halt auch

natürlich nicht die Wertschätzung,

die du dir vielleicht wünschst,

weil so,

wie du in den Wald rein

rufst,

so halt es auch auf.

Das wäre eigentlich

schon das Schlusswort,

aber ich glaube,

da kommt tatsächlich noch eine,

die wir dann am Ende

verwenden können.

Du hast gesagt,

du hast keinen Karriereplan,

aber Träume.

Du warst jetzt ein paar Mal

auch für die U23-Nationalmannschaft

auf Abruf nominiert.

Ist das so ein,

ich habe mit Nassi Lein,

die ja auch nominiert war,

mal gesprochen

und ich sage so,

wenn es passiert,

ist nice,

aber ist jetzt nicht so

mein Lebenstraum.

Wie ist es bei dir?

Ist das schon ein bisschen

im Hinterkopf?

Ich glaube,

ich bin da mehr wie Nassi.

Vielleicht gucke ich mir das

auch ein bisschen von ihr ab.

Ich mag das,

wie sie einfach in den Tag hineinlebt

und sich keinen Stress machen will.

Ich glaube,

das ist einfach das Beste.

Ich glaube,

man würde lügen,

wenn man nicht sagen würde,

dass es cool wäre,

für die deutsche

Nationalmannschaft zu spielen

insgesamt irgendwie solche Meilensteine

zu erreichen.

Aber wie gesagt,

ich konzentriere mich eigentlich

so auf das,

was ich auch kontrollieren kann

und wenn ich das gut mache,

was ich mache,

dann führt das vielleicht dorthin.

Aber ich versuche es so,

wie Nassi zu sehen

und einfach mir da keinen Kopf zu machen.

Entweder oder oder?

Schluss.

Noch fünf.

Mal schauen,

was noch übrig ist.

Du hast gesagt,

wir haben 29 entweder oder.

aber du hast mal ein paar geklaut.

Entschuldigung.

Videobeweis oder Fehlentscheidung?

wenn es für uns positiv ist,

dann Videobeweis

oder ansonsten halt eine,

weiß ich nicht.

Andersrum,

Fehlentscheidung.

Es wird ja immer viel drüber gesprochen,

dass dieser VAR

viel von den Emotionen nimmt

und von der Dynamik

von so einem Spiel,

vom Jubel.

Kann man dann eher mal

mit einer Fehlentscheidung leben

oder ist lange Sicht

dann doch besser,

dass man sagt,

sie werden nicht komplett,

also es geht nicht ganz

ohne Fehlentscheidung

oder es werden zumindest minimiert.

Formulieren wir es mal so.

Also ich glaube,

für einen Stürmer ist es doch blöd.

Keine Ahnung,

man kann es wahrscheinlich

ein bisschen eingrenzen,

aber jetzt bei jeder Situation

ein Video reinzuholen

und jede Situation

auf dem Millimeter

genau zu kontrollieren

und 18 Zeitlupen

aus 17 verschiedenen Perspektiven

und dann zu entscheiden,

nee oder ja,

ist schon schwierig.

Ich glaube,

die Lösung wäre vielleicht

einfach mal ein bisschen eingrenzen

und ein bisschen weniger.

Hättet ihr am Samstag

bei 3,11 Metern

an der roten Karte

und nicht gegebenen

Handelsmeter

gerne an den VAR gehabt?

und nicht nur da,

also wir,

wir haben ja eigentlich bei,

außer bei den Topspielen

bei den Frauen

haben wir eigentlich nie VAR

und also wir,

wir hätten das richtig gerne

und wir regen uns

manchmal darüber auf,

wenn sich dann die Männer

darüber aufregen,

dass sie das haben,

weil das wirklich

unserer Meinung nach

so ein Geschenk ist.

das stimmt schon,

du hast schon recht,

das ist gut,

nur haben wir super viele,

auch in der Bundesliga,

Elfmeter-Entscheidungen,

die völliger Schwachsinn sind

und das merne ich halt

mit eingrenzen,

also ja,

aber gut,

das wird sich glaube ich

nicht ändern.

Ist es was,

was einen aus dem Rhythmus bringt,

wenn man da mal

drei Minuten wartet

oder ist das inzwischen

so drin im Fußballerkörper,

dass es auch keine Rolle spielt,

ob da ein Schiedsrichter

an der Seitenlinie

nochmal vier Minuten

in den Monitor guckt?

Also das ist glaube ich

nicht das Problem,

weil du hast ja auch

ansonsten,

keine Ahnung,

eine Verletzungsunterbrechung,

du hast Pyros-Stil gezündet werden,

dann hast du Unterbrechung,

also das ist glaube ich

jetzt nicht so ein Riesenproblem,

das einzige Problem ist,

du schießt das 1-0,

jubelst,

Tor wird aberkannt,

dann bist du natürlich

erstmal ein bisschen down

und im gleichen Moment

ist die andere Mannschaft

ein bisschen happy

und schießt auf einmal das Tor.

So und dann denkst du dir auch,

ja kacke,

eigentlich hatten wir doch

gerade ein Tor geschossen.

aber letztendlich,

mein Gott.

Wurde das 2-1 gegen Bochum

damals noch gecheckt eigentlich?

das wurde auch gecheckt.

Und das wäre hart gewesen.

da war schon der Jubel eigentlich.

da war schon alles durch.

Gegen Paderborn,

wenn der reingegangen wäre,

jubel oder nicht jubel

gegen den Ex-Verein?

Also ich habe eine eigene Meinung

zu jubeln gegen Ex-Verein,

weil ich jubel nicht

gegen meinen Ex-Verein,

ich jubel für meinen

jetzigen Verein.

So und ich freue mich

für mein Team

und für meine Mannschaft

und da hat das,

hat das ja nichts

desreflektiertes

gegenüber meinem alten Verein

zu tun.

Es sei denn,

ich mache da richtige Faxen,

aber nee.

Würden wir machen,

wenn ihr ein Tor schießen würdet.

Genau.

Und irgendwo

Fußball spielen würden,

wo jemand zuschaut.

Ich hätte,

Schiedsrichterinnen

oder Schiedsrichter

kamen gerade noch

per WhatsApp rein.

Das ist von Osman

unserem...

Wir können einfach

diesen Brief

nochmal vorlesen,

aber hat sich was

geändert

seit dieser Brandrede

dieser Schriftlichen

oder ist das

am Wochenende

hatte man den Eindruck

eher nicht?

Ja, nee,

aber im Endeffekt,

also nur weil da

jetzt ein Mann steht,

pfeift der vielleicht

auch ein Elfmeter,

wenn es keiner war.

man kann ja irgendwo

immer den Sündenbock suchen

und man kann irgendwie,

aber irgendwie

muss man irgendwie

ans System insgesamt gucken.

Es muss alles besser werden,

es muss alles professioneller werden,

aber man muss auch sagen,

wenn man noch

vor so fünf,

zehn Jahren

auf den Frauenfußball

geguckt hat,

es hat sich so viel

schon gemacht

und wir sind auch

richtig dankbar,

wie es jetzt schon ist

und deswegen,

man kann immer überall meckern

und das machen wir

natürlich auch,

vor allem nach so einem Spiel

wie jetzt am Wochenende,

aber, ja,

es ist trotzdem sehr,

sehr gut alles.

Weil er wahrscheinlich

nicht zuhört,

wie oft erinnern euch

Schiedsrichterinnen

nach einer 50-50-Entscheidung,

die dann gegen euch fällt,

daran,

dass Osman diesen

Brief geschrieben hat

vor ein paar Jahren?

Bedankt euch bei dem.

Okay, gut,

passt das auch.

Nehmen wir es so.

Ja, super, Leute.

Stranger Things

oder Bridgerton?

Stranger Things.

Ich habe es nicht gehört.

Stranger Things

oder Bridgerton?

Beide so Netflix-Serien.

Das eine eher so romantisch,

das andere nicht ganz so romantisch.

Ach, naja.

Na ja.

Das zweite kenne ich nicht.

Was meinst du von beiden?

Oder bist du überhaupt

kein Serienmensch?

Doch, aber das zweite

kenne ich

und das erste

habe ich nicht gesehen.

Du kennst Stranger Things, nicht?

Wie gesagt,

ich habe es nicht gesehen.

Und deine Kinder?

Dürfen die nicht gucken.

Also ich,

jetzt gerade ist doch

dieses Bild

und da ist das so ein

gruseliger Mensch

oder Tier

oder was?

Das könnte aber auch

Bridgerton sein.

dieser orangene Typ da,

was auch immer das ist.

Wegner.

Die schlafen 18 Jahre nicht mehr.

Das geht ja nicht.

Mixed Zone

oder Dopingkontrolle?

War das jetzt an mich gerichtet?

Aber das schaue ich nicht an.

Ich habe auch.

Ich gebe sofort eine Antwort.

Also was ist die größte Qual?

also ne, ne, ne.

Bis zum gewissen Jahr

noch Dopingkontrolle

und ab da

dann weder noch.

Aber du bist häufig Gast

in der Mixed Zone.

Also man muss dich jetzt

nicht drängen, glaube ich,

Wenn du gebeten wirst.

Das ist kein Problem.

Dass man die Phrase so beherrscht,

natürlich würde ich auch.

Kann ich.

Ihr habt so selten Mixed Zone, ne?

Und Dopingkontrollen?

Hatte ich jetzt noch keine,

aber wir haben die immer mal wieder.

Früher waren die besser.

Warum?

War einfach viel entspannter

und lustiger

und es gab gewisse Getränke.

Und man saß dann da

und hat einfach die Zeit genossen.

Habe ich auch noch nie

über eine Dopingkontrolle.

Siehst du,

ein bisschen was haben wir schon

rausgekitzelt.

Jetzt will man so schnell

wie möglich pinkeln,

aber vor einigen Jahren...

Das geht nicht immer so schnell.

aber vor einigen Jahren

hat man gehofft,

man muss nicht so schnell.

Jetzt sind wir bald wieder

bei Colossus,

Auswahlgrund für heute.

Beim Nierenstein.

Jetzt wird es Zeit,

Schluss,

sag mal.

Ja, zwei habe ich noch.

Karnevals-Jag

oder Faschings-Muffel.

Du hast in zwei

Karnevals-Hochburgen

Düsseldorf-Mains gespielt.

Alemannische Fasnacht

ist auch nicht so ganz unbekannt.

Fasnet bei uns.

Fasnet.

Karneval.

Firebeast.

Ja, ja.

Maske auf und...

Nach der Doping-Pro.

ist schon ganz lustig.

Kann man mal erlebt haben.

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