Jetzt ist es still und ich schalte aus.
Die Ampeln schalten morgen auf blau.
Ich hab den Club verlieren sehen im TV.
Gut, verloren, aber in meinen Ohren war selten so ein himmlisches Feedback.
Der ganze Raum fängt an zu schwingen.
Engelschöre singen.
Von der sonoren Stimme von Uli Dickmeier nach dem 1-3 des 1. FC Nürnberg beim 1. FC Kaiserslautern.
Irgendwelche popkulturellen Anspielungen?
Sollen wir jetzt den gleichen Einstieg, den wir vorgegeben?
Wir verraten jetzt nicht, dass wir das jetzt schon fünf Mike gemacht haben,
weil wir irgendwie die Kopfhörer irgendwie nicht zum Laufen gebracht haben.
Ich kann es auch fast schon auswendig hinzuhören.
Das wird das nächste Level, dass wir die Spieltagskedichte auswendig vortragen hier und nicht mehr vom Twitter ablesen.
X oder wie auch immer es heißt.
Also popkulturelle Anspielungen haben wir praktisch keine erkannt.
Nicht so im Detail.
Ich überlege immer noch, was die Ampeln schalten morgen auf blau bedeuten soll.
Ja.
The lights turn blue.
Gibt es da irgendeinen Song?
Frag denn mich.
Das ist wirklich nicht mein Aufgabengebiet.
Aber ihr könnt uns schreiben auf Twitter, Instagram, Facebook, wo auch immer.
Wobei Facebook weiß ich nicht, ob das zurzeit gepflegt wird, wenn der Kolotze Urlaub macht.
Weißt du auch nicht.
Nicht wirklich, glaube ich.
Du hast da keine Rechte.
Ich bin kein Admin, nein.
Nee.
Okay.
Dafür, dass erstaunlich lange Zeit praktisch jede und jeder in Atmung dort war, haben wir das jetzt ganz schön krass zurückgefahren.
Es ist Sonntag, der 3. September 15.20 Uhr.
Wir sitzen im mal wieder wärmsten Podcaststudio der Welt, nämlich im sechsten Stock des Verlags Haus Nürnberger Presse.
Ich habe gerade schon ein Bild von Uli getwittert.
Ich dachte mir, ich mache es gleich am Anfang, damit der Schweiß noch nicht so ganz krass zu sehen ist.
Ich ärgere mich ein bisschen, dass ich jetzt hier sitze, weil meine Familie gerade im Gasthof Polster ist.
Wo ist der?
Eckloffsteiner Hüll.
Ist das dann fränkische Schweiz?
Eckloffstein.
Eckloffstar.
Eckloffstar.
Eine sehr schöne Wirtschaft mit einem noch schöneren Biergarten.
Also es ist ein richtiger Garten, in dem man da sitzt.
Und das Komplizierte an der Wirtschaft ist, dass die nur einmal im Monat offen hat.
An ausgewählten Sonntagen.
Heute zum Beispiel.
Und Ausnahme in diesem Jahr auch am 24. September nochmal.
Also wer da hingehen will, es gibt auch Cordon Bleu.
Und es gibt Knoblauch Cordon Bleu, was ich jetzt nicht recherchieren kann.
Was das ist.
Ja, vermutlich so Knoblauch 10 unter der Panade.
Ja, hört sich im ersten Moment nicht nach der besten Idee an, finde ich.
Aber gut, wir sind ja hier nicht der Kulinarik-Podcast, sondern wir sind der Taktik- und Freak-Podcast von Nordbayern.de und sprechen über ein großartiges Fußballspiel.
Über einige Fehler, über das schwierige Umfeld.
Sonst noch was?
Rote Karten.
Rote Karten.
Könnten wir noch kurz.
Stimmt, das könnten wir noch kurz machen.
Ja.
Du bist heute Nacht um.
Kurz vor vier.
Kurz vor vier.
Gefahren vom Kollegen Martin Funk.
Ja, danke nochmal für die Mittwochgelegenheit.
Und wir haben uns hier nur noch positiv erwähnen wollen.
Ja, und dann habe ich dich um elf aufgeweckt.
Ich war schon wach, aber noch nicht so ganz bei mir.
Ja, hat man dir aber nicht angemerkt.
Also du warst sofort auf Betriebsdeparatur, fand ich.
Ohne Vorgeplänkel haben wir sofort über Fußball gesprochen.
Also schöner Ausflug.
Ja, also vorhin schon gesagt, irgendwie Betzenberg ist dann doch irgendwie schon was anderes noch
von der ganzen Atmosphäre, wenn man schon da hinläuft zum Stadion und dann so über die
Stadt schaut.
Herrliches Wetter, die Leute strömten.
Also mit Sicherheit einer der schöneren Ausflüge in dieser Saison.
War auch schon länger nicht mehr da.
Ist mir aufgefallen.
Ihr musstet vor allem wahrscheinlich den Berg nicht hochlaufen, sondern dürftet ihn hochfahren,
oder?
Wir durften Großteils hochfahren.
Einen Weg vom Parkplatz noch zum Stadion.
Aber ja, also insgesamt sind wir gut durchgekommen im Auto.
Eigentlich ein recht schöner Ausflug.
Ja, was isst man in Kaiserslautern?
Gibt es eine Pferdewurst im Stadion?
Ich weiß ehrlich, im Presseraum gab es eine Wurst und ich möchte glaube ich gar nicht genau
wissen, was drin war.
Ja.
Die war sehr labbrig.
Okay.
Also ich habe dann nochmal eine gegessen, weil ich glaube, zwei Mal schmeckt sie besser.
Aber war dann auch nicht der Fall.
Also das ist ausbaufähig, die kulinarische.
Der kulinarische Aspekt.
Ja.
Gab es ja vegetarisches Angebrochen?
Vielleicht war das so Pfälzer Saumagenwurst oder sowas.
Ja.
Keine Ahnung.
Also sie war lang und labbrig.
Okay.
Ich habe da mal...
Oh Gott, sagst du das?
Womöglich war das die vegetarische Alternative und das war eine Tofowurst oder so.
Das müssen die doch hinschreiben.
Als wir da nach unserer Weinprobe dort waren, haben wir Currywurst glaube ich gegessen.
Ja, da hatte ich ein wenig drauf gekauft.
Ja.
Aber ne.
Oh, die Weinprobe, die war legendär.
Ja, haben wir aber glaube ich beim letzten Mal erzählt.
Ja, brauchen wir nicht noch.
Ah, jetzt doch noch ein kulinarisches Ding.
Es haben sich ein paar Anschlussfragen ergeben in meinem Freundeskreis, unter anderem beim
David wegen der Roulade mit dem Wienerle drin.
Grüße an David erstmal.
Wienerle ist doch eigentlich, da habe ich mich dann mit Sebastian Böhm drüber gestritten,
ob man sagt breiter oder länger als Roulade.
Also schaut das dann an der Seite raus, das Wienerle?
Und man hält die Roulade sozusagen an den Wienerle-Enden und beißt dann ab?
Wie so ein Maiskolben.
Ja.
Ne, man kann ja einen Wienerle relativ leicht zerteilen.
Ja.
Also das ist halt nur ein Stück vom Wienerle.
Das ist praktisch wie ein Überraschungsei.
Okay.
In der Mitte ist dann halt so als Surprise.
Okay.
Ich dachte, es ist, weil die Trockauer und Trockauer in den Rouladen rollen können,
haben sie sich dieses Wienerle so als Hilfsmittel genommen, um dann am Wienerle entlang zu rollen.
Ich weiß nicht, vielleicht ist das irgend so ein Relikt aus früheren Zeiten, wo man Fleisch schmuggeln
musste.
Im Fleisch.
Das würde für ziemlich kluge Schmugglerinnen sprechen.
Wir sind ein kluges Dorf.
Und gibt es das auch in der Wirtschaft oder ist das in den privaten?
Es scheint wirklich so ein, vielleicht ist es auch so ein spezifisches Rezept meiner Familie,
das weiß ich nicht.
Wir haben ja jemand aus Bayreuth geschrieben, der auch gesagt hat, sowas gibt es bei uns
nicht.
Ja.
Und außerdem hast du auch nicht Buletten.
Das mag sein.
Vielleicht bin ich da ein wenig in seltsamen Verhältnissen aufgewachsen.
Ja, okay.
Erklär du mal deine Familiengeschichte bis zum nächsten Mal.
Ich werde das einmal eruieren.
Und jetzt machen wir Fußball.
3 zu 1 gewinnt der 1.
FC Kaiserslautern und weiß hinterher meine These selber nicht so genau, warum.
Oder?
Ja, warum weiß man eigentlich schon.
Ja.
Sag ich mal.
Sag einmal, warum?
Weil man seine Chancen doch relativ fahrlässig vergeben hat.
Also der 1.
FC Nürnberg.
Ja.
Und weil man halt sich 11 Minuten lang so einen kollektiven Blackout erlaubt hat.
Und jetzt kann man natürlich, ich weiß, man kann jetzt wieder philosophieren, dass
das zwei Weitschüsse, zwei Sonntagsschüsse waren, die halt reingehen und kann man nichts
machen.
Grüße an Flo Zenger zum 100.000.
Weil freue ich mich jedes Mal, wenn man Twitter anmacht und Flo Zenger wird überall erwähnt.
Der Expected Goalswert bei, keine Ahnung, 0, irgendwas liegt.
Ja.
Aber in der Entstehung muss man halt sagen, es sind einfach auch Fehler gemacht worden.
Ja.
Also bei allen drei Toren kann man jetzt nicht sagen, die sind jetzt so komplett aus heiterem
Himmel gefallen.
Ich meine, dass der dann den Ball so trifft, Volley und über den Innenpfosten ins Tor jagt
und auch der zweite Ball, der meiner Meinung nach nicht ganz unhaltbar war, auch wenn er
noch leicht abgefälscht war von Chamara.
Okay.
Aber in der Entstehung war es einfach unnötig.
Also beim ersten Tor fängt sich damit an, dass Horn den Ball irgendjemanden vor die Füße
köpft, dessen Schuss dann Hübner zur Ecke abwehrt.
Ritter.
Marlon Ritter.
Ja.
Meine beiden Hassfiguren beim 1.
FC Kaiserslautern.
Ja, Hassfiguren.
Das war all der Hass.
Aber den muss man sich ja auch erarbeiten.
Marlon Ritter und Sean Zimmer.
Da kriege ich, da würde Tätlichkeiten, ich würde mit Tätlichkeiten nach drei Minuten
vom Platz fliegen.
Das sind so kleine, giftige Spieler.
Schütteln möchte man die, ohne dass man Gewalt gutheißen muss.
Gar nicht so negativ aufgefallen.
Echt nicht.
Jedes Mal.
Wirklich jedes Mal denke ich mir, ah.
Aber gut.
Das ist vielleicht nur meine persönliche Abmeinung.
Ja.
Dem legt der Ritter den Ball einigermaßen unbedrängt auf.
Und dann wird es zur Ecke geklärt.
Die Ecke kommt dann rein.
Wird auch nochmal so.
Wird auch zweimal sehr suboptimal rausgeköpft.
Und der Schluss dann von Okunuki.
Ja.
Der halt dem Herrn Richmond Taki.
Wie du dir diese Namen wieder gemerkt hast.
Vor die Füße köpft.
Und der natürlich super abzieht.
Aber in der Entstehung halt unnötig.
Und genauso das zweite Tor.
Ja.
Wo sich halt Horn viel zu leicht ausspielen lässt.
An der Seitenlinie.
An der Seitenlinie.
Dann dieser eigentlich missglückte Pass in die Mitte.
Der gar nicht dahin sollte, wo er hinkommt.
Und wie gesagt, der Schuss dann trotzdem finde ich nicht ganz unhaltbar.
Vielleicht.
Eventuell.
Ja.
Und beim dritten Tor ist halt dann auch wieder Horn beteiligt.
Der halt sich da verschätzt im Luft.
Wir haben ja letzte Woche glaube ich eingeführt, dass wir jetzt immer mal so spontan Noten vergeben hier im Podcast.
Janis Horn.
Kein guter Abend.
Ja.
Also bei allen drei Toren im weitesten Sinne mit beteiligt.
Ich finde, er hat auch gute Szenen gehabt.
Also was mir bei ihm immer gefällt ist, wenn er halt dann mal den Ball nach vorne treibt.
Aus der Abwehr.
Weil er keine Anspielstation findet.
Und das finde ich macht er auch gut.
Also man hat bei ihm jetzt auch nie das Gefühl, wie vielleicht bei anderen.
Oh, jetzt verliert er gleich den Ball und dann ist man hinten blank.
Also das war er schon gut.
Ja.
Aber so im Zweikampfverhalten gestern war das schon nicht so toll.
Eine 5.
Oder eine 6.
Bei drei Gegentoren ist es eigentlich fast schon ein 6.
Mir geben ja keine Noten mehr.
Ja, aber wir legen uns doch hier immer so gern fest.
5,5.
5,5.
Okay.
Das habe ich zwar nicht erlaubt, dass wir auch wieder Zwischennoten machen.
Aber gut.
Ja.
Die Aufstellung.
Lass uns, nachdem wir jetzt schon beim 3 zu 0 sind, nochmal schnell zu der zurückgehen.
Mich hat sie überrascht.
Dich mal wieder nicht.
Aber.
Doch, also das Hübner-Spiel war klar.
Also du wolltest ja Marquez aufstellen.
Ich wollte Marquez aufstellen.
Der gar nicht im Kader war.
Ja.
Kann ich dir noch vom Gegenteil überzeugen.
Aber ich sage das nochmal.
Das sind ja bei mir.
Ich sehe ja diese Aufstellungen, die wir da nach viel zu wenigen Trainingseinheiten,
die wir gesehen haben, weil kaum noch eine öffentlich ist.
Grüße, um diese Diskussion mal wieder zu befeuern.
Ich sehe das ja mehr so als Aufforderung, so spielen zu lassen.
Folgt bloß nie jemand.
Das habe ich dem Trainer auch erklärt nach der Pressekonferenz kürzlich.
Weil er dann auch gefragt hat, braucht ihr noch irgendwas?
Dann habe ich gesagt, ja, die Aufstellung.
Haha.
Und dann sind wir so ein bisschen ins Diskutieren gekommen.
Er wollte ja eben wissen, ob wir auch Aufstellungen machen.
Weil er liest ja nichts.
Er liest ja keine Zeitung und so.
Und dann habe ich gesagt, ob wir schon Aufstellungen machen.
Und dann haben wir da ein bisschen philosophiert.
Und dann wollte er glaube ich auch wissen, warum wir das eigentlich machen.
Und dann habe ich gesagt, wir versuchen halt immer den Trainer noch ein bisschen zu beeinflussen.
Ja.
Aber das klappt so selten.
Auf jeden Fall.
Fand er das lustig?
Nee.
Nee.
An der Humorebene müssen wir noch ein bisschen arbeiten.
Immer noch, ne?
Eine Woche später und wir sind immer noch nicht so recht vorangekommen.
Das wird schon noch.
Das wird, glaube ich auch.
Der ist jetzt mindestens fünf Jahre da.
Also das kriegen wir hin.
Bis dahin wird er schon mal über...
Wer es schafft, dass er als erstes über einen Gag von ihm lacht, der kriegt ein Spieltagsgedichte-Buch.
Aber man muss auch mal sagen, der Stelle seit...
Von der Zusammenarbeit her, bester Trainer seit langem.
Ja.
Grüße an Robert Klaus.
Ja.
Nee, man kann mit ihm wunderbar sprechen, philosophieren.
Markus Weinzierl.
Ist immer offen.
Dieter Hecking.
Ja, der war ja nicht richtig Trainer.
Das war ja nur so...
Aushilfscoach.
Uli redet sich um Kopf und Klang.
Nein.
Wer war in deiner Rangliste der vor ihm noch angenehmste?
René Weiler.
René Weiler.
Ja, wobei der schon auch ein bisschen strange war, ne?
Ja, war unterhaltsam.
Ja.
Ja.
Unterhaltsam.
Das stimmt.
Aber schon auch ein bisschen strange.
Ein bisschen strange, aber unterhaltsam.
Ja.
Also nach der PK.
In der PK war er auch eher sehr phrasenhaft.
Da kann ich mich kaum noch dran erinnern, an die PKs mit René Weiler.
Ja, die PKs waren ja auch vollkommen unspektakulär.
Aber sobald das Mikrofon aus war, hat er dann Geschichten aus seinem Liebesleben erzählt und so.
Das war hochspannend.
Das war spannend, ja.
Ja.
Manchmal ist es auch politisch geworden.
Da ist es dann ein bisschen schwierig geworden, weil er in der Politik ein bisschen weiter von uns weg war.
Ich habe mich kürzlich, warum auch immer, daran erinnert, wie meine ersten Pressekonferenzen ausgesehen haben,
zu denen ich noch als Praktikant mitgegangen bin.
Und zwar war das unter Hans Mayer.
Ach Gott, süß.
Ja.
In der Stuhlfautstuben, wo alle vorher währenddessen oder danach noch schneller Schäuferler gegessen haben.
Und vorne saß Hans Mayer, hat jeden mal ein bisschen angemault.
Und dann, das hat mich sehr beeindruckt damals.
Ich saß noch mit Willi Entenmann in den Vorgängerstuhlfautstuben rum und habe da Bratwürste gegessen.
Das war aber schön damals.
Also bis zu, glaube ich, bis zu Augenthaler ging das noch.
Okay.
Wo man einfach zusammen saß und sich unterhalten hat.
Ohne irgendwelche Livestreams oder Mikrofone oder Melden.
Ja.
Das ist die guten alten Zeiten.
Ja.
Aber.
Aber jetzt ist es auch okay.
Jetzt ist es auch okay.
Also wie gesagt, wollte ich nur sagen, dass es Herrn Fiel sehr angenehm ist, die Zusammenarbeit.
Ja.
Ja, finde ich.
Ja, Aufstellung.
Aufstellung.
Wir kommen heute wieder sehr stringent, das Ganze.
Genau, Hübner war klar.
Überraschend war dann schon, dass Can Usun erstmal draußen sitzt.
Ja.
Und dafür Lukas Schleimer in die Startelf gerückt ist.
Ja.
Und wir haben den Trainer, er hat es vor dem Spiel schon bei Sky, glaube ich, kurz erklärt,
hat es dann auch später uns nochmal erklärt, dass Usun eben seiner Meinung nach in der letzten Woche nicht zu frisch gewirkt hätte.
Und deswegen wollte er ihn halt erstmal draußen lassen.
Ja.
Ich glaube, man hat natürlich ein bisschen Sorge vielleicht mit Blick auf sein Alter, dass man ihn halt auch nicht verheizen will.
Und wenn jetzt vielleicht nochmal ein schlechtes Spiel gekommen wäre, dass dann doch schon wieder, ja, ich weiß nicht.
Ist natürlich alles hypothetisch.
Vielleicht wäre es mit Can Usun ganz anders gelaufen.
Wäre man nie erfahren.
Ich würde ihn ja immer spielen lassen.
Ich kann die Argumente aber nachvollziehen.
Und war erstaunt, dass diese Mannschaft auch ohne Can Usun so gut Fußball spielen kann.
Und wie gesagt, man muss ja auch ein bisschen dem Trainer vertrauen.
Der sieht den jeden Tag im Training.
Wir sehen das einmal in der Woche vielleicht.
Und ich denke mal, kein Trainer lässt einen Spieler draußen, der ihn besser machen könnte.
Also vielleicht hat er da schon irgendwie Eindrücke gehabt, die das halt auch bestätigen.
Den Gag verkneife ich mir jetzt mit Markus Weinzierl.
Wann hat denn der Samuel Brown dann das erste Mal gespielt letzte Saison?
Hat auch ein bisschen gedauert.
Aber gut.
Wir reden ja nicht mehr so oft über die vergangenen Saison.
Sondern sagt Christian Fjell, in den wir vertrauen.
Dem wir vertrauen.
Ja, und sonst vorne erwartbare Aufstellung.
Ansonsten mit Benjamin Goller.
Guter Spieler.
Ja, dafür, dass man vor drei Wochen überhaupt nicht auf dem Zettel hatte.
Da ist eine ganz bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen in den letzten zwei, drei Wochen.
Ich fand ihn jetzt auch in Kaiserslautern wirklich sehr aktiv.
Sehr agil.
Macht halt die Tore nicht.
Das ist sein Problem noch, dass er halt wirklich die zwei schon sehr reizvollen Chancen in der Anfangsphase.
Also einmal hält halt der Torwart wirklich sehr gut.
Muss man auch mal anerkennen.
Das finde ich auch bei dem ersten Abschluss.
Die haben noch über den Kopf bringen.
Das ist schon gut.
Weil dann alle sagen, er muss aufs lange Eck schießen und sowas.
Ich fand die Idee eigentlich, dem kurz knapp über den Kopf zu schießen, ganz gut.
War eigentlich gut gehalten.
Und da kann man jetzt auch nicht wirklich einen Vorwurf machen.
Beim zweiten misslingt er ein wenig die Ballannahme.
Dann muss er so aus der Drehung machen und schießt dann halt am langen Pfosten knapp vorbei.
Ja, es gab noch eine fahrlässig vergebenere Chance in dem Spiel, sagen wir es mal so.
Aber hätte dem Spiel natürlich gut getan, wenn da vielleicht schon was funktioniert hätte.
Ja, war alles vor dem 1-0 für Kaiserslautern.
Dann haben wir...
Also hat übrigens auch Dirk Schuster danach ehrlich gesagt,
dürfen wir uns auch nicht beschweren, wenn wir 0-2 hier im Rückstand sind.
Das natürlich ein Quatsch ist, weil die zweite Situation nicht gekommen wäre,
wenn das erste ein Tor geworden wäre.
Da wird es jetzt philosophisch.
Who knows?
Vielleicht wäre die trotzdem genauso passiert.
Aber du kennst dir diese Schmetterlings-Effekt-Theorie.
Ja.
Es wird alles anders.
Es wird alles anders.
Wenn Benjamin Goller mit seinen zarten Flügeln...
Vielleicht kann man die noch umschreiben.
Und nach diesen drei Kaiserslautern Toren bereitet dann auch wieder Goller das Fast-Tor von...
Er bereitet erst mal das Fast-Tor von Okonuki vor.
Genau.
Der halt dann wirklich...
Du hast gesagt, der Torwart war danach dran.
Ich habe das auch in der Wiederholung nicht entdecken können.
Hast du nicht entdecken können?
Wurde irgendwo im Fernsehen so behauptet.
Und ich habe es dann einfach geglaubt.
Das würde ich mal nicht glauben.
Okay.
Der nimmt den Ball direkt und Torwart macht ihn noch groß, aber der geht am Pfosten.
Also da ist meiner Meinung nach kein Torwart mehr dran.
Okay.
Den kann man zum Beispiel...
Den muss man machen.
Den würde ich sagen, jetzt gerade spielt die Spielvereinigung Fürth jetzt vielleicht nicht mehr,
aber da hat gerade dieser Hannoveraner-Angreifer aus ähnlicher Situation einfach locker das 1 zu 0 für Hannover 96.
Und das wäre halt das 2 zu 3 gewesen.
Das 1 zu 3 bereitet Goller jetzt nicht wirklich vor, sondern...
Naja, er legt halt den Ball ab und...
Ob das eine Ablage war oder er versucht, den Ball anzunehmen, aber...
Aber dann kommt Duman nicht hin, sondern Schleimer schnappt sich den Ball noch.
Sehr schönes Tor, zweite Saisontor von Schleimer.
Hat also auch irgendwo seine Nominierung gerechtfertigt.
Ja, wieder eins seiner besseren Spielen.
Er spielt Schleimer, es ist ja auch der, der den Pass auf Gollers erste Möglichkeit spielt.
Genau, ja.
Also man sieht schon viele Offensivspieler an vielen gelungenen Offensivaktionen beteiligt.
Deshalb dachte ich mir auch nach dem 1 zu 3, da geht schon noch was aus.
Also ich hatte nach dem 3 zu 0, hatte ich schon ein bisschen mal so die Frage, oh, heute könnte es richtig böse werden.
Heute 20 mal richtig leer Geld.
Ja.
Und das spricht halt dann doch wieder für die Mannschaft, dass man auch nach dem 0-3...
Klar, sie haben ein bisschen gebraucht, so kleine Schockstarre, mussten sich mal schütteln.
Ja.
Fjell hat dann auch gesagt, naja, das war schon das erste Ziel, jetzt einfach mal mit einem 3 zu 0 in die Pause zu kommen.
Ja.
Sie sind dann sogar mit einem 1 zu 3 in die Pause, weil ja dann doch irgendwie...
Also sie haben so eine, ich weiß nicht, kann man das Leck mich am Arsch Mentalität?
Das kann man.
Kann man das sagen?
Ja.
0-3, egal, jetzt versuchen wir es einfach weiter und werden dann halt auch zum Teil zumindest belohnt.
Der Leck mich am Arsch Club, das ist mal was ganz anderes, weil bisher ist es immer, dass sie in der Club am Arsch lecken sollen, wenn sie wieder rumdiletiert sind.
Und jetzt ist es der Leck mich am Arsch Club und ist cool.
Ja, und das war ja dann wirklich, wenn es 2-3 fällt, würde ich jetzt nicht viel Geld drauf verwenden, dass das Kaiserslautern wirklich noch gewonnen hätte.
Nee, ich war mir relativ lange sicher, dass der SS-Zeneberg das noch...
Ja, du hast mir noch gesagt, schreib mal noch nicht auf...
Ich musste jetzt im Stadion schreiben, den ersten Text.
Ja.
Schreib mal noch nicht auf Niederlage.
Ja, stimmt, auf Niederlage.
Wurde es dann doch, weil...
Weil sowohl Okunuki als auch Dafferner im Abseits waren bei ihren Toren.
Dafferner bereitet das Okunuki-Abseits-Tor vor.
Und trifft er da eigentlich selbst dieses...
Stochert den Ball im Nachsitz über die Linie.
War das er oder war das der Kaiserslautern...
Er hat dann nicht mehr weiter verfolgt, weil er eh nicht gegolten hat, aber ich glaube, es war schon irgendwie so mit vereinten Kräften.
Okay, also das heißt, zwei gute Szenen, Christoph Dafferner.
Trotzdem hast du den Wechsel verstanden, dass Hayashi rausging und Dafferner rein kam?
Ja, ich glaube, es war schon ein sehr laufintensives Spiel.
Trotzdem, dass es abends war, nicht schon auch warm.
Nicht so warm wie hier, oder?
Nicht so warm wie hier, nee.
Aber kann man schon nachvollziehen.
Also man muss ja auch da ferner mal das Gefühl wieder geben, dass er jetzt nicht wieder komplett abgeschrieben ist.
Und wie gesagt, zwei gute Szenen waren ja dabei.
Ja, zwei gute Szenen.
Und ich habe mich wirklich erst gefreut, weil ich dachte, das zweite Tor zählt.
Gut, es war relativ schnell.
Klar auch, dass es Abseits war, aber es hätte ihm sicherlich gut getan.
Ja, und dem 1. FC Nürnberg.
Dem 1. FC Nürnberg auch.
Ja, ist dann nichts mehr geworden.
Kaiserslautern hatte noch einen...
Pfostenschuss.
Pfostenschuss durch Ache.
Und dann noch ein viertes Tor, das aber nicht zählte, weil Christian Marten ja vorher rot gesehen hat.
Ja, blöde Szene.
Sehr blöd.
Sehr blöd.
Also kann man natürlich auch überlegen, ob es Sinn macht, beim 1 zu 3, zwei Minuten vor Schluss, ob man da nicht sagt.
Also natürlich verdendelt er erstmal den Ball.
Ja.
Was natürlich so nicht passieren sollte.
Nach Rückpass von Horn, aber der kann da diesmal ausnahmsweise nichts dafür.
Nee, da gebe ich ihm keine Schuld.
Und deshalb die 0,5 besser als 6.
Den kann man ja auch als Torwart schon anders verarbeiten.
Ich glaube, das weiß er auch.
Brauchen wir nicht drum herumreden.
Es ist halt auffällig, dass er in der Saison wirklich mit dem Fuß ein wenig Probleme hat.
Ja.
Obwohl er an der Schulter operiert wurde, aber...
Der Fuß macht Sorge.
Es waren jetzt schon ein paar Mal diese...
Dieser Pass zu Johannes Geis in Hannover, den er eigentlich nicht so spielen darf.
Dann war es gegen Kastro...
Und der Geis mehr oder weniger den Stammplatz gekostet hat.
Ja, kann man natürlich auch als Geis noch anders lösen.
Aber Ausgangspunkt schon, Martenia.
Dann auch gegen wen, glaube ich, war es ein Pass auf Kastro, der dann den Ball verliert,
wo man auch sagt, den...
Ich glaube, das Problem ist schon wirklich, dass er halt hinten rausspielen soll im Fiel-System
und der Sitz vielleicht nicht so seine ganz große Stärke ist.
Wie lösen wir dieses Problem?
Weil das ist ja tatsächlich eins, das auch schon seit Saisonbeginn bekannt und von manchen Menschen auch benannt worden ist,
dass das auch in Dresden so war, dass Fiel den Torwart dann schon sehr fördert
und dass man dann vielleicht einen braucht, der fußballerisch stärker ist.
Das ist super, dass wir jetzt eine Christian-Martenia-Diskussion führen am Sonntag,
wo wir ihn am Dienstag im Podcast zum Gast haben.
Und er sich jetzt wahrscheinlich die Folge hier als Vorbereitung, um den Quatsch auch einmal zu hören, anhört
und dann absagt, weil wir ihn zutiefst beleidigt haben.
Ja, also kompliziert.
Ist schwierig, ja.
Weil es wird sich ja eher am System nichts ändern.
Also ich meine, wie will man...
Ich weiß nicht, vielleicht ist es auch...
Er war ja trotzdem jetzt relativ lang verletzt.
Vielleicht ist es auch ein bisschen einfacher Frage der Spielpraxis,
wobei er jetzt natürlich doch einige Spiele gemacht hat auch.
Ich weiß nicht, wie lange man da braucht, bis man wirklich so diese alte Sicherheit hat.
Wobei er jetzt ja noch...
Ich habe meine nie wieder gefunden, meine alte Sicherheit.
Jetzt ist ja eh die Frage, stellt sich an den nächsten zwei Spielen, schätze ich mal.
Er wird, denke ich mal, auf zwei Spiele Sperre hinauslaufen bei Notbremse.
Er wird dann erst mal Kai Klaus im Tor stehen, auch im Derby.
Glaubst du?
Ja, glaube ich schon.
Ja, alles andere wäre jetzt auch ein bisschen komisch.
Weil?
Weil er ja auf der Bank sitzt.
Und er dann doch den Torwart nimmt, der auf der Bank sitzt.
Wäre es jetzt nicht an der Zeit mal einen anderen?
Ich versuche dann meinen Laptop wieder zum Laufen zu bringen.
Scheitert dann.
Aber was ist denn mit Jan?
Würdest du einen Jan Reichert im Derby sein Profidebüt feiern lassen?
Also zumindest wurde mir gesagt von Menschen, die sich auskennen,
Jan Reichert fußballerisch in der Lage, im Fjell'schen System mitzuspielen.
Und ist das dann nicht die...
Ist das dann nicht die Grundlage, auf der man die Entscheidung treffen muss?
Ohne jetzt...
Er muss halt auch noch Bälle halten, ne?
Das kann er bestimmt auch.
Ja.
Es hat...
Wobei ja auch Kai Klaus, glaube ich, mit dem Fuß ja nicht so schlecht ist.
Ja, gibt es aber auch immer die Diskussion, dass er mal ein paar...
Ein paar sehr ambitionierte Pässe spielt.
Er hat bisher erst vier Zweitligaspiele für den 1. FC in Nürnberg absolviert.
Zweimal zu 0 und zweimal 2 kassiert.
Das eine war gegen Schalke.
Aus 75 Metern.
Genau.
Und letzte Saison in Magdeburg, gegen Magdeburg, gegen Magdeburg.
Wo er sehr Glück hatte, das kann ich mich jetzt nur noch so grob erinnern,
aber irgendeine Aktion, die dann nicht zum Gegentor geführt hat,
wo er auch den Ball irgendwie zum Gegenspieler gespielt hat.
Ja.
Werfe ich das zumindest in die Diskussion, dass man es doch auch mal...
Aber gut, in einem Dörby ist es natürlich schon...
Und es ist...
Als Trainer denkt man auch ein bisschen taktisch, was so das passiert.
Also nicht taktisch im Sinne von Taktik, sondern strategisch vielleicht ein besseres Ausdruck.
Und wenn du jetzt wieder in der Situation Karl Klaus nicht bringst,
dann kannst du den Vertrag eigentlich auch auflösen.
Er ist halt die nominelle Nummer 2, sogar die Nummer 1 auf dem Rücken,
aber er ist halt mal der erste Stellvertreter.
Er sitzt normal auf der Bank und dann bringst du normalerweise auch den Stellvertreter.
Letzte Saison, als ich Martenia verletzt habe, haben sie auch Winteralkohol.
Aber da ging es ja nicht nur um zwei Spiele, da ging es ja um die ganze Rückrunde.
Ja.
Hm.
Wir sollten mal nachfragen.
Es wäre schon ein bisschen mutig.
Aber andererseits hat Olaf Rebbe, als der Vertrag von Jan Reichert verlängert wurde,
war das Anfang des Jahres?
Ich glaube schon.
Gesagt, Jan hat uns nicht nur mit seinen Leistungen überzeugt,
sondern auch mit seiner Persönlichkeit neben dem Platz und über die Vertragsverlängerung.
Diese dokumentiert das Vertrauen in Jan und seine große Zukunft beim Klub.
Also das 22 ist er jetzt, da kann er dann mal die Zukunft schon langsam auch beginnen.
Das Lustige ist ja, dass man, gerade wenn man bei Kaiserslautern schaut,
genau dieses Beispiel eigentlich hat.
Ja.
Da war jetzt auch wieder Julian Kral im Tor gestanden, der Andreas Lute ja vertreten hatte,
nach dessen Ruder Karte.
Und wo sich jetzt Dirk Schuster dann, hat er auch gesagt, danach entschieden hat,
weil er wirklich das überragend gemacht hat in den letzten Spielen,
da entscheidende Szenen gehabt hat, ihm dieses Spiel noch zu geben.
Also er hieß auch, das wäre jetzt noch nicht die endgültige Entscheidung,
aber dieses Spiel hat er sich verdient.
Also natürlich gibt es auch Argumente, wo man sagen kann,
man vertraut dann mal auf so einen jungen Torhüter.
Aber es war halt auch die Nummer zwei, Kral.
Und normal ist halt eigentlich Reichert momentan die Nummer drei.
Und dann von drei auf eins, ich weiß es nicht.
Also Gott, lassen wir uns überraschen.
Aber ich würde es trotzdem, ich glaube nicht,
dass es eine große Diskussion um diese Position geben wird.
Ja, ich glaube es auch nicht.
Ich würde Reichert aufstellen,
aber deshalb wird mir auch nie ein Job in der zweiten Fußballparte.
Kannst du die Aufstellung das nächste Mal machen?
Ja.
Und ausgerechnet da hört er dann drauf.
Und es endet in einem Fiasko gegen die derzeit auch nicht so ganz gute Spielvereinigung
Kreuter für die Wesen dieses Spiel ausgegangen eigentlich.
3-1 stand, also 1-3 stand vorhin mal.
Ja.
Tipp mal, was denkst du, wie ist es?
1-4?
1-3.
1-3, naja.
Ja.
Ja.
Oh ja.
Also sie sind jetzt auch nicht furchteinflößend gut.
Die Vater.
Und Alex Zorniger ist ja dann im Derby immer noch gesperrt.
Nee, der wurde nur für ein Spiel gesperrt, oder?
Wegen seiner...
Ja.
Wegen seinem Platzverweis in Berlin.
Naja, das...
Ein spannendes Spiel könnte das werden.
Ich freue mich fast ein bisschen drauf, weil ich mich jetzt auf diesen 1.
FC Nürnberg neuerdings immer freue, ihn anzuschauen.
Macht Spaß.
Genau.
Also nochmal aufs Spiel zurückzukommen.
Jetzt habe ich ein bisschen geschimpft, weil ich finde, dass 0-3 halt doch auch irgendwie
Gründe hatte.
Also ganz aus Heiterem Himmel ist es nicht passiert.
Und das zeigt halt auch, dass der Klub defensiv schon noch die nötige Stabilität vermissen lässt.
Man hat es trotzdem in 5 Spielen 10 Gegentore gekriegt.
Und man hat ja wahnsinnig viele Innenverteidiger...
Es bleibt beim Zweierschnitt.
Ja, es bleibt beim Zweierschnitt.
Und man hat ja vor der Saison gedacht, Mensch, man hat so viele Innenverteidiger.
Aber man weiß gerade trotzdem nicht so recht, wie man eigentlich spielen lassen soll.
Weil jeder bislang mal so seine Aussetzer hatte.
Also Marquez mal ausgenommen, der nur eine halbe Stunde gespielt hat in Rostock.
Ja.
Dann verletzt war.
Aber Lorenz schon einen schwarzen Tag gehabt gegen Wien Wiesbaden.
Jetzt Horn nicht wirklich überzeugend, um es mal so zu formulieren.
Hübner, ja.
Oh ja, wobei das okay war am Sonntagabend.
War okay, aber...
Ja, so ganz das große Vertrauen in diesen Defensivverbund hat man momentan noch nicht.
Ja.
Aber sie machen es halt wett.
Ja.
In dem sie halt nach vorne dann ein sehr wildes Spektakel zelebrieren.
Ja.
Wo halt leider noch so ein bisschen die letzte Konsequenz fehlt.
Ja.
Und das zusammen zu bekommen ist jetzt wiederum Aufgabe von Christian Fjell und seinem Trainerteam.
Bist du zuversichtlich, dass das noch irgendwie funktioniert im Laufe der Saison?
Oder landet der Klub mit einem Torverhältnis von 102 zu 136 auf Platz 15?
Also ich glaube wirklich, dass es so eine Saison wird, wo du halt solche Spiele haben wirst.
Wo du auch mal wieder ein paar Gegendorte kriegst, aber dafür halt auch mal wieder eins gewinnst, wo du dann irgendwelche Rückstände aufholst.
Und es ist ja die ganze Saison ist noch jung, aber die letzten Spiele alle schon so ein bisschen Spektakel.
Ja.
Weil man von dem Rostock-Spiel das erste absieht.
Aber danach war es eigentlich...
Ja, selbst das Rostock-Spiel war ja noch so, dass da nach dem 2-0 dann doch nochmal ein, zwei Chancen für Hayashi da lagen.
Aber es wird nicht langweilig momentan.
Und ich hatte, also auch in Kaiserslautern gestern Abend ja das Gefühl, ja, die Leute tolerieren oder akzeptieren das.
Also auch die Niederlage.
Es war ja wirklich, im vergangenen Jahr haben sie 0-0 gespielt in Kaiserslautern.
Ja.
Und danach war aber so Togengräber-Stimmung.
Also man hat sich ja fast ein bisschen geschämt für dieses 0-0, weil das wirklich sehr trostlos war und auch sehr glücklich.
Da hat Martin ja, soweit ich mich erinnere, einen sehr guten Tag gehabt.
Ja.
Und deswegen haben sie verloren und man hatte das Gefühl, die werden jetzt mehr gefeiert, als wenn sie einen Punkt geholt hätten.
Ja.
Und halt auch wieder dieser Wille, der immer da ist, dieses, was Fjell auch betont, halt bis zuletzt sich reinschmeißen.
Und man hat ja selbst in den letzten 10 Minuten noch irgendwie so das Gefühl, naja, vielleicht, wenn da jetzt noch ein Tor fällt, bei den langen Nachspielzeiten und so weiter momentan, da könnte schon immer noch was gehen.
Also man kann den Klub eigentlich nie abschreiben.
Ja.
Und das ist einfach unterhaltsamer Fußball, das macht Spaß.
Du hast Torchancen, auch wenn du es dir nicht machst.
Und die Leute gehen dann trotzdem mit dem Gefühl raus, ja, lohnt es sich zuzuschauen.
Genau.
Deshalb schreiben wir, schreibe ich morgen oder im Laufe der Woche auch noch einen Text über das schwierige Umfeld beim 1. FC Nürnberg.
Das gibt es doch dann gar nicht, oder?
Thomas Gretlein hat das bemängelt während der Markus Weinzierl Entlassungspressekonferenz, dass hier das Umfeld ungnädig ist.
Und Dieter Hecking arbeitet sich mehr oder weniger seit der Mitgliederversammlung 2020 daran.
Ich bin mir nicht sicher, ob die mit dem Umfeld nicht uns meinen.
Ja.
Und nicht so die Fans, sondern eher wir.
Die dauernd.
Ja, aber selbst wir sind ja...
Harmlos.
Euphorisiert gerade.
Also das zeigt doch schon sehr, wie dieses...
Entschuldigung, ich muss mal kurz den Böbel wieder auf den Kopfhörer machen, wenn das kurz raschelt.
Sorry.
Das zeigt doch, wie wenig man in Nürnberg...
Also es sind sieben Punkte aus fünf Spielen ist ja jetzt nicht die Ausbeute einer Überfliegermannschaft.
Und trotzdem sind alle mehr oder weniger begeistert von diesem Team.
Es braucht also nicht viel, außer ein bisschen Fußball.
Und schon ist in Nürnberg die Stimmung relativ gut.
Also vielleicht sind da die Verantwortlichen falsch geworden.
Nein, also sage ich mal, man ist natürlich dankbar geworden.
Wenn man so den Fußball der letzten zwei Jahre anschaut, dann ist man halt einfach froh,
wenn man wieder ein Spiel anschauen kann, wo einfach was passiert.
Ja.
Und es ist natürlich auch so eine Frage der Zeit.
Also wenn du jetzt fünf Spiele geil spielst, aber halt alle verlierst, dann wird das irgendwann
auch nicht mehr funktionieren.
Und dann schauen die Leute auch auf die Tabelle und sagen, okay, aber irgendwie würde man halt
einmal gerne ein Fußballspiel gewinnen und einen Sieg sehen.
Also das gerade im Derby...
Du meinst, dann wünschen sich alle den Rumpelfußball?
Nein, das nicht.
Aber man muss es halt irgendwann vereinen.
Ja.
Also irgendwann muss der schöne Fußball halt auch Ertrag bringen.
Ja.
Jetzt kann ich mit dem Ergebnissport anfangen.
Aber gerade im Derby wird es dann sicherlich so sein.
Also ich glaube im Derby, wenn du super spielst und am Schluss trotzdem verlierst, dann kriegst
du auch keinen Applaus.
Also das ist ein Spiel, wo trotzdem dann wieder eher das Ergebnis im Vordergrund steht,
weil dieses Spiel einfach gewonnen werden muss.
und da lieber ein wahrscheinlich ein dreckiges 1-0 als ein geiles 3-3.
Okay.
Das finde ich schön, wie du gerade mir die Grundlage eines Textes, den ich schon begonnen
habe und den ich trotzdem veröffentlichen werde, genauso wie die Aufstellungen, die du mir
immer versuchst, da reinzureden, wie du mir da gerade die Grundlage zerstörst.
Ich bleibe dabei, es ist in Nürnberg nicht besonders schwierig, das Publikum und das Umfeld
hinter sich zu bringen.
Und jetzt ist es halt Christian Fiel gelungen mit einem Fußballansatz, den man hier schon
lange nicht mehr gesehen hat, seit Gertjan Verbeek würde ich fast sagen, oder?
Ja.
Der auch sehr verrückt war.
Der schon sehr verrückt war, ja.
Und da halt auch das eingetreten ist, genau das, was ich jetzt gesagt habe.
Entschuldigung.
Wo du phasenweise einen schönen Fußball gespielt hast, aber halt nichts geholt hast.
Und dann irgendwann reicht es dann halt nicht mehr.
Ja, aber war denn damals die Stimmung dann so negativ, als sie da von einer Niederlage
zur anderen gestürmt sind?
War das so, dass da unbedingt hätte Roger Prinzen übernehmen müssen an den letzten beiden
Saisonspielen, glaube ich.
Wir haben ja die Mannschaft gefragt, Roger.
Ja.
Gut.
Ja.
Ja, es ist halt Fakt, dass Verbeek einer, jetzt haben wir schon Eichweite in der Vergangenheit,
das machen wir jetzt nicht auf, aber halt einer punktemäßig einer der schlechtesten
Klubtrainer der letzten 20 Jahre war.
Aber es war die schönste Spielanlage.
Naja, aber was nützt es denn, wenn du gegen Leverkusen zur Halbzeit irgendwie unentschieden
spielst und dann plötzlich meinst, als Beispiel nur, jetzt musst du aber Harakiri und am
Schluss verlierst du es dann halt noch hoch.
Das waren halt die Punkte, die letztlich den Klassenerhalt gekostet haben.
Na gut.
Da ist so ein gewisser Pragmatismus.
Ja, ich will auch gar nicht über Verbeek.
So die Balance zwischen Pragmatismus und schönem Fußballspiel und Ergebnis muss schon
auch stimmen.
Ja.
Trotzdem bleibe ich dabei, das Umfeld ist nicht so schwierig, wie es gemacht wurde.
Würde ich aber auch sagen.
Also das finde ich auch, dass es so, man sieht auch wieder an einem Samstagabend von 5.000
Leuten nach Kaiserslautern, die Heimspiele, wann waren wir das letzte Mal beim Heimspiel
unter 25.000.
Wir, hast du gesagt.
Wir, ja.
Alte Fehler.
Gut, aber wir sind ja an den Einnahmen beteiligt von den Heimspielen des 1.
11.
Ja, also.
Den Text darfst du schreiben.
Den darf ich schon schreiben.
Und die Menschen, die das Umfeld immer kritisieren können, vielleicht die Jetztzeit mal zum
Anlass nehmen.
Umfeld ist ja auch ein sehr schwammiger Begriff.
Das stimmt.
Es wurden aber nicht auch die Fans direkt beschimpft in einer dieser vielen Ansprachen.
Naja, egal.
Publikum.
Lukas Mühl wurde vom Publikum ein bisschen kaputt gemacht.
Gut.
Naja, gut.
Heute sind wir schnell durch.
Habe ich das Gefühl.
Dieses ereignisreiche Spiel sind wir schon durch.
Ja.
Haben wir wirklich alles besprochen.
Ich glaube, ja.
Übrigens noch ganz lustig, ne.
Ist mir dann noch so im Nachhinein aufgefallen.
Jetzt muss es halt wirklich lustig werden.
Naja, semi-lustig.
Dass so Feldspieler in Kaiserslautern im Tor irgendwie schon Tradition haben.
Ja, das stimmt.
Valentini im Pokalspiel damals musste ins Tor.
Tim Handwerker.
Jetzt Tim Handwerker, der nicht wirklich viel machen musste.
Ne, er tauchte einmal, glaube ich, sogar in der gegnerischen Hälfte auf, als er schon
das Torwart Trikot trug, um diesen Aufholjagd, die dann doch keine war, noch zu beflügeln.
Ja, ja.
Beide in blau.
Ich glaube, Valentini trug damals auch blau, aber das liegt vielleicht an den, ja.
Na, egal.
Das schneide ich raus.
Oder trug Valentini damals auch ein blaues Trikot?
Das weiß ich wirklich.
Ist auch nicht wirklich wichtig, glaube ich.
Joseph Hangbell, wie ich ihn zu ihm pflege, war wieder im Kader.
Hangbell.
Aus Dresden.
Der alte Dresdner Jungbiederfeld.
Ich habe ja in der zweiten Halbzeit nicht mehr so wirklich viel gesehen, weil ich meinen
Text schreiben musste.
Wie fandst du ihn?
Nicht so gut.
Nicht so gut, ne?
Ne.
Also eigentlich überhaupt nicht gut.
Der hat praktisch nicht ins Spiel gefunden, aber egal.
War jetzt auch länger verletzt, also vielleicht braucht er auch.
Aber nicht, dass der jetzt seinen Stammplatz an Benjamin Goller, das wäre ja eine Wolte,
die diese Saison schlägt, verloren hat.
Hm.
Man darf gespannt bleiben.
Es ist wirklich sehr viel offensive Freude zu sehen.
Ja, aber der war wirklich so ein bisschen, also hat auch keine so...
Bindung, wenig Bindung.
Wenig Bindung und seine Dribbling ist auch nicht so durchgebracht wie...
Aber ich bin vor allem immer noch erkältet.
Und jetzt habe ich diesen Hustenreiz.
Weiß aber nicht, wie ich mich hier mute.
Deshalb müsst ihr das jetzt wahrscheinlich...
Aber ich denke jetzt auch, dass halt im Derby dann, weiß ich nicht, die letzten zwei
Wochen verlaufen, aber ich denke, dass das Uso im Derby dann auf jeden Fall auch wieder
eine Option sein wird für die Stadtelf.
Also auf Dauer ihn rauslassen, wäre jetzt auch irgendwie seltsam.
Weil man hat schon gesehen, dass er halt was kann.
Also auch nach der Einwechslung.
Ich habe jetzt nicht alles so genau verfolgt, aber da gab es schon wieder so ein, zwei Aktionen.
Ja.
Ich meine, der Pass auf der Ferner vor dessen Elbsalztor war doch auch schon...
Ja.
Wo das dann halt schon aufblitzt, dass er der Mannschaft schon mit seinen 17 Jahren trotzdem
weiterhelfen kann.
Und wenn es halt mal ein schlechtes Spiel ist, dann ist es halt mal ein schlechtes Spiel.
Gott.
Ja.
Da haben andere über Jahre schlechte Spiele gezeigt und durften weiter wursteln.
Wer denn?
Müsst du einen Namen nennen?
Ich glaube es gar keiner ein.
Nein.
Ja, nicht.
Gut.
Ich bin heute unmotiviert.
Ja, wir waren auch sehr fußballlastig heute.
Ja.
Aber ich habe auch nichts Kulinarisches erlebt, muss ich ehrlich sagen.
Außer dieser Lapper-Vegi-Sojawurst, was wahrscheinlich war in Kaiserslautern.
Ja.
Ja, wir dürfen auch einmal underperformen, finde ich.
Das ist ja ein Grundrecht in diesem Podcast.
Zumal wir ja übermorgen, also am Dienstag schon diesen Live-Podcast, für den sich erstaunlich
viele Menschen angemeldet haben, zumindest beim Verlag und bei der Presse.
Zehn wurden dann gewählt von irgendjemandem, der nicht ich war und du auch nicht.
Ich habe ja ein bisschen Angst, dass das so eine Therapiesitzung wird.
Ja.
Die Lea Paulik, die mit ihrer Schulter jetzt da Probleme doch noch mehr hat und operiert
werden muss und irgendwie die Vorrunde mehr oder weniger verpasst.
Ja.
Ja.
Dazu Martinia.
Martinia, der jetzt irgendwie das Derby verpasst und…
Da müssen wir dann nämlich da sein.
In solchen Momenten.
Da muss man sich jetzt auch einmal auffangen.
Ja.
Als die Schultern der Nationen, die sich diese FußballtorhüterInnen lehnen können.
Deshalb dürfen wir heute gar nicht zu sehr rausballern, was so alles in uns ist.
Jetzt ziehen wir es schön in die Länge.
Okay.
Ich glaube, bei 36 Minuten haben wir angefangen, den Quatsch zu besprechen.
Ne, wir werden gute Laune verbreiten.
Lea Paulik hatte Geburtstag.
Falls du dir das merken willst.
Ja, weiß ich.
Weißt du.
Okay.
Erdus ist mir, glaube ich, sogar gesagt.
Ich habe es nicht gesagt.
Sie ist wie alt geworden?
24.
24, glaube ich.
Das heißt, wir müssen ihr noch ein Geschenk machen.
Und dann muss man dem Martinia wahrscheinlich auch was schenken, weil er sonst beleidigt
ist.
Der ja auch irgendwann Geburtstag hat.
Siehst du, das wollte ich tatsächlich einmal nachschauen.
Weißt du es auswendig?
Nein.
Der Pöllinger wüsste das wahrscheinlich auswendig.
Aber Christian Martenia.
Vati googelt.
31. März.
Da kann man doch nachträglich.
Da kann man doch gratulieren.
Ja, das finde ich auch die fünf, sechs Monate.
Das ist vollkommen okay.
Vielleicht haben wir ihm auch schon gratuliert.
Damals im März.
Bestimmt.
Ja.
Wir werden die beiden trösten.
Wir werden auch da kulinarische Dinge besprechen müssen.
Daran ist allerdings Christian Martenia schuld.
Aber mehr möchte ich noch nicht verraten, weil ja dieser Podcast irgendwann auch zu hören
sein wird.
So ist der Technik.
Weil wir ja auch eine Länderspielpause auszufüllen haben.
Also wir veranstalten diesen Podcast am Dienstag im Clubhaus.
Kommen kann leider nur, wer eine Einladung hat.
Und ausgestrahlt veröffentlicht wird er dann irgendwann zum Wochenende hin.
Wenn der hier wieder diese unglaublichen Abrufzeilen seiner Vorgängerausgabe hoffentlich erreicht.
Vielen Dank nochmal fürs Zuhören.
Sonst noch was?
Was machst du heute noch?
Schlafen gern.
Ja.
Ich weiß nicht, ob ich noch eine Kolumne schreiben muss oder ob du das machst heute.
Ja, das haben wir ja gesagt.
Zögern wir so lange raus.
Können wir jetzt live irgendwie auskarteln.
Ja.
Es geht ja nur darum, wer das mit den Torhütern und Kaiserslautern in 60 Zeilen verpackt.
Ach so.
Deshalb.
Oder hättest du noch eine andere Kolumnen-Idee?
Nee.
Nee.
Ja, dann hast du ja praktischer geschrieben.
Ja.
Genau.
Ärgerlich.
Gerg.
Gerg haben wir noch.
Du hast morgen frei.
Ich habe morgen frei, ja.
Ich gehe vielleicht jetzt noch ins Palais Schaumburg und esse eine Rindsroulade.
Jetzt sehe ich gerade das Foto, was du von mir getwittert hast.
Ja.
Das musst du doch vorher sagen.
Ja, aber das ist doch vorteilhaft.
Findest?
Ja.
Ja.
Ja.
Jugendlich frisch schaust du aus.
Jetzt, wenn ich das Foto machen würde, dann würde es ganz anders ausschauen.
Schweiß überströmt.
Sei froh.
Es ist wirklich unfassbar warm.
Wer auf die Idee gekommen ist, das Podcaststudio in den sechsten Stock zu bauen mit großen Fenstern,
der möge so und so.
Tam, Tam.
Gerg haben wir noch, ja.
Gerg.
Ich habe einen.
Wir haben einen zugeschickt bekommen.
Den vom letzten Mal erst auflösen, den du nicht erraten hast.
Den ich nicht erraten habe.
Was mich dann wieder kein Geld kostet.
Ja.
Ich weiß es schon wieder nicht mehr.
Wer war es?
Der Zwicker vom Dutzendeich.
Das war eigentlich ein schöner Edgar-Wolle-Filmtitel gewesen.
Das stimmt, ja.
Reinhold Schöll.
Reinhold Schöll.
Ja.
Leonhard Salzer hat uns einen Gerg geschickt.
Vielen Dank.
Ich hatte da aber schon einen vorbereitet.
Deshalb, ich bin immer froh, wenn wir ein paar Gergs auf Halde haben.
Jetzt lese ich erstmal meinen vor und den von Leonhard Salzer dann beim nächsten Mal,
wenn wieder keiner von uns dran denkt.
Ja, es ist.
Aber ich glaube, das ist die kürzeste Kadett-Folge aller Zeiten.
Das wird Zeit, dass der Golotchi wiederkommt.
Das wird Zeit, ja.
Der ist jetzt schon arg lang weg.
Macht immer irgendwelche politischen Tweets und sowas, aber kümmert sich nicht um seine
Kernaufgaben.
Hier.
Grüße.
Grüße.
Wobei ich jetzt kürzlich hatte ich mir für den Martenia Paulik Podcast einen, habe ich
das hier schon, letzte Woche schon erzählt?
Nee.
Dass ich mir einen Einstieg überlegt hatte, einen seriösen.
Achso, das hast du mir erzählt.
Und dann feststellst du mir in einem Podcast vor Jahren schon mal genau dieser Einstieg.
Aber weder wir noch unsere Hörer und Hörerinnen erinnern sich da dran.
Kann man den wieder.
Der Golotchi hatte nämlich damals gemeinsam mit Stefan Jablanka, Grüße auch an dieser
Stelle, bestritten.
Und genau den, also den dann anscheinend sehr unkreativen Einstieg gewählt, den ich jetzt
wieder gewählt hätte.
Jetzt nehme ich einen anderen.
Der ist kreativ.
Aber scheiße.
Der Gerch.
Ich lese vor.
Der Gerch wurde in einem Jahr geboren, in dem ein Ball die Torlinie sehr eindeutig nicht
überschritten hatte und wuchs in der Sonne auf.
Gerch begann mit dem Fußballspielen in einem Verein, der schon sehr lange, der heute schon
sehr lange nur noch die sehr klare Nummer zwei in seiner Stadt ist.
Für Gerch war er trotzdem ein Karrieresprungbrett.
Ein Jahr, nachdem Gerch Europameister geworden war mit einer Mannschaft, in der ein damals aktueller
und zwei spätere Klubspieler standen, wechselte er in die Bundesliga.
Der Gerch etablierte sich und spielte bis zu seinem Karriereende bei einem Verein, mit
dem er einmal ein Pokalfinal erreichte, dort aber gegen den großen Außenseiter unterlag.
Ich habe das wirklich beschissen aufgeschrieben, sodass man es sehr schwer vorlesen kann.
Aber naja.
Nur für ein halbes Jahr verließ der Gerch seinen Verein und zwar um den 1.
FC Nürnberg beim Zweitliga-Fußball zu helfen.
Gerch erzielte für den Klub zwar sein einziges Tor als Fußballprofi,
das zählte aber dann doch nicht, weil die Partie hinterher wegen eines unzulässigen Wechsels
2 zu 0 für den Gegner gewertet wurde.
Bis weit, ich habe auch bei diesem nächsten Einschub, habe ich mehrmals den Namen des Gerchs
in den Text geschrieben und bin mir immer noch nicht sicher, ob ich es schaffe, bis zum Ende
ohne ihn zu erwähnen.
Bis weit ins aktuelle Jahrtausend hinein war der Gerch der torungefährlichste Spieler
der Bundesliga, ehe ihm dieser Rekord in der Saison 2008-2009 abgenommen wurde.
Als das passierte, hatte der Gerch seine Karriere längst beendet und arbeitete als Sportmanager.
Allerdings nicht im Fußball, wo man ihn Gerch anfangs nicht haben wollte.
Also wechselte Gerch die Sportart und gewann im neuen Umfeld eines der wichtigsten Turniere
Europas, die Deutsche Meisterschaft und den Pokal.
Und das, obwohl er in seiner Anfangszeit im neuen Verein als Architekt des Untergangs bezeichnet wurde.
Hast du mich schon geschickt?
Ja, Wahnsinn.
Ja, ist aber auch der schon ein bisschen einfacher.
Als er zurück in den Fußball wechselte, war der Ruf längst besser.
Gerch arbeitet in der ersten Liga, wurde aber nach Differenzen über die sportliche Strategie
von einem ehemaligen Nürnberger Spieler abgelöst.
Gerch wechselte dann in den Süden, lernte einen kuriosen Investor kennen und arbeitet
heute wieder im Westen des Landes, wo er bei einem der spannendsten Teams der Bundesliga
dafür sorgen soll, dass nicht immer alle alles super finden.
Gut, also so früh hast du den ja nicht mehr erraten.
Oder Gerch, aber Mari Wiesen.
Ja, das dachte ich mir, dass bei diesem Ausflug in seine nicht mehr aktive Karriere die größte
Gefahr droht von dir.
Schauen wir mal, wie viele Menschen ihn sonst erraten.
Der Böhm könnte ihn erraten.
Der hört aber nicht so lang bis zum Gerrichen, glaube ich.
Der schaut bloß am Anfang, ob wir alle freundlich begrüßt haben.
Ja, 47 Minuten.
Langt heute mal, ne?
Ja.
Waren gestern anstrengende 97.
Ja.
Dann reichen heute einmal 47.
Finde ich auch.
Ich will jetzt eine Roulade essen.
Mit Wienerle?
Nee, das...
Koste es mal.
Du wirst nichts anderes mehr wollen.
Ich glaube nicht, dass ich lange in einer Kneipe sitze, wenn ich da hingehe und sage, ob
sie mir ausnahmsweise mal der Wienerle in die Roulade, dann kriege ich ja Palle Schaumburg-Verbot.
Ich frage meine Mutter mal, ob sie welche macht, dann bringe ich dir welche mit.
Was soll denn der Benefit sein von Wienerle in der Roulade?
Also, äh...
Was ist der Benefit von einem Hackfleischküchler in einem Burger?
Also, das ist essentiell.
Ja, nee.
Ich sehe schon, da kommen wir nicht überein.
Nee, aber recherchiere das bitte mal, ob das wirklich nur so ein dickmeiersches Problem ist
oder ob ganz Trockau verseucht ist in Rouladen-Hinsicht.
Ja, jetzt hören wir auf.
Ja.
Ich muss zum Zug.
Ah, den muss ich gar nicht.
Aber Grüße an Lars und Golotze nochmal.
Nächste Woche fangen die Frauen an, Fußball zu spielen.
Das sollten wir vielleicht noch erwähnen mit ihrer Auswärtspartie beim FC Kaltseis Jena.
Ja, auch das eine gemarte Wiesen.
Lockerer Einzug in dann Runde 3 des DFB-Pokals.
Und dann eine Woche später geht es los im Max-Morlock-Stadion.
Am Tag nach dem Derby der Männer kommt Werder Bremen vorbei.
Aber das besprechen wir alles vielleicht noch mit Lea Paulik.
Gehst du hin?
Also, gehst du zu Derby und zum Spiel der ersten Bundesliga-Ersten Erstligaspieler Frauen?
Würde ich schon ganz gern.
Ja.
Ich weiß nicht, was wir am Tag nach dem Derby sonst noch so zu tun haben.
Aber aufräumarbeiten.
Da gehen wir Zängerle gucken.
Ja.
Beleidigen ihn dann.
Beleidigen ihn.
Bewerfen ihn mit Rouladen, mit Wienerle.
Hauttribüne.
Ja.
Darunter.
Da müssen wir uns sozusagen noch akkreditieren lassen.
Können wir das hier gleich da.
Ja, genau.
Osman hört doch eh zu.
Kannst du bitte machen?
Wir würden bitte gerne zu wissen.
Wir bräuchten zwei Karten bitte.
Genau.
Danke.
Arbeitskarten würden aber nur zum Pöbeln kommen.
Kommen.
Mit VIP-Zugang bitte.
Ja.
Stimmt.
Es gibt einen VIP-Bereich auch jetzt bei den Frauenfußballerinnen.
Ziemlich cool.
Was tippst du, wie viele Zuschauer zum ersten Spiel kommen?
Oh, ganz schwierig.
Es wurden hier schon mal Dauerkartenzahlen getippt.
Da lag der Golotze meilenweit.
Wie viele haben wir denn?
Ich habe es wieder vergessen.
Aber ich glaube so 250, 350.
Ich möchte jetzt nichts Falsches sagen.
Aber ich sage erstes Spiel gegen Werder Bremen.
6.000 Zuschauer.
6.000?
Mhm.
Du sagst 600?
Nee, nee.
Aber ich hätte so irgendwas bei 4.000 hätte ich mich, glaube ich, mal eingependelt.
Ich glaube, mit beiden wären sie einigermaßen zufrieden.
Da ist die Haupttribüne schön gefüllt.
Und es wird ja wahrscheinlich nur die Haupttribüne geöffnet sein, oder?
Im Maximalloch-Stadion.
Ja, also zwei Arbeitskarten samt VIP-Raumzugang.
Ein Parkschein.
Ein Parkschein, genau.
Und eine persönliche Führung.
Ja, und jetzt haben wir nicht einmal die Stunde geschafft.
Aber wir müssen aufhören.
Also der 1. FC Nürnberg macht mir Mut, dir auch.
Ja.
Wir freuen uns aufs Derby.
Wir schauen uns mal Heidenheim an.
Am Donnerstag.
Nikola Dovedan kommt zurück nach Nürnberg.
Ja, ich habe leider frei am Donnerstag.
Bundesliga Luft am Pfalz.
Wahnsinn.
Nikola, sie haben 2 zu 2 in Dortmund gespielt.
Nikola Dovedan war noch auf dem Platz.
Ist es 2 zu 2 viel?
Oder ist er eingewechselt worden?
Also von Anfang an spielt er, glaube ich, nicht.
Nicht?
Nee.
Aber es gibt ein Bild von ihm, wo er dem Torschützen um den Hals fällt.
Deshalb Nikola Dovedans Rückkehr.
Da müssten eigentlich auch 6.000 Zuschauer kommen.
Aber das ist gut.
Ist eher unwahrscheinlich.
Einen Derby-Tipp hätte ich gerne noch von dir.
Einen Derby-Tipp von mir.
Vor dem Heidenheim-Spiel noch.
Kann ich mir nicht nochmal einen letzten Eindruck verschaffen.
Wir machen das Testspiel unabhängig.
Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und sage, dass der Klub dieses Derby mit 2 zu 0 gewinnen wird.
Okay.
Das nennst du weit aus dem Fenster lehnen?
Ja.
2 zu 0.
Das ist fränkischer...
Normal tippt man doch beim Derby immer irgendwie auf Unentschieden oder so.
Ja?
Ja.
Wegen?
Weil man das halt so macht.
Okay.
Wir sind ja ein neutrales Medienhaus.
Ja, aber wir sind ja hier kein neutraler Podcast.
Das stimmt auch wieder.
Also 3-0.
3-0.
Dem schließlichen werden ich erhöhe.
4-0.
4-0?
4-1.
4-1.
Da werden wir dann da hocken.
Nach einem 0 zu Dings.
Und der Fischer...
Wenn der Fischer jetzt nämlich heute noch den Kaddepp hört, dann nimmt er doch das im Flachpass zum Anlass,
um die Mannschaft noch einmal richtig heiß zu machen.
Ich glaube, die haben gerade andere Probleme dafür.
Die haben gerade andere Probleme.
Ja.
Da bin ich auch immer gespannt.
Vor allem, weil Michael Fischer sich jetzt...
Morgen arbeitet er noch und dann verabschiedet er sich bis zum Derby in den Urlaub.
Und wir hocken hier mit dem Scherbenhaufen.
Gehst du mal raus zum Training bei den Füttern oder bleibt das wieder an mir hin?
Trainiert ihn noch in Festenbergs Kreuz?
Ja.
Genau.
Eigentlich von mir zu Hause sogar leichter zu erreichen,
weil man einfach nur über den Frankenschnellweg schnell zur...
Heißt das?
Kronacher Hart.
Kronacher Hart, ne?
Ja.
Und wenn ich da brettern muss, bin ich schneller als beim Klub.
Aber...
Dann magst du das.
Das heißt, beim letzten Mal war ich schon die Urlaubsvertretung...
Ich erinnere mich mit Schrecken an die Urlaubsvertretung, wo ich mal zu einer Förder Pressekonferenz musste.
Und dann der einzige war, was man mir vorher auch nicht gesagt hat, dass da sonst keiner kommt.
Aber auch jetzt mit Marc Schneider, oder?
Ja, genau.
Mit Marc Schneider.
Und dann hatte ich halt so gefroren, dass man sich drei Fragen mir ausgedacht als Laie.
Und dann hatte ich die gestellt und dann waren die nach zwei Minuten rum und dann habe ich panikartig versucht, mir noch irgendwelche Fragen auszudenken, um diese Pressekonferenz, wenn sie noch auf fünf Minuten irgendwie zu kriegen.
Über Corder, Blögsproche.
War aber ein sehr an der Mensch, der Herr Schneider.
Ja, tatsächlich. Aber hat nichts sollen sein mit ihm in Fürth.
Und dann wurde mir danach natürlich noch gesagt, dass ich es versäunt habe. Und da sieht man halt mal wieder, eine Frage zur bevorstehenden Fürther Kerber zu stellen, die damals anstand.
Jetzt doch auch wieder, oder? Ist sie nicht immer irgendwann im...
Doch, ja. Ja, glaube schon.
Im Herbst.
Google ich jetzt nicht mehr. Patrick schreibt uns auf Twitter, warum kein Bier vor dir steht.
Ja, überrascht uns auch.
Aber 15.30 Uhr und Markus will wissen...
Ich sage, es steht unter dem Tisch.
Ja, genau. Ein Fass.
Markus will wissen, ob du gerade bei Kicker schaust, wie es bei Fürth steht oder warum du so grinst.
Aber nein, es war das Vorlesen des Spieltagsgedichts.
Das fünfte Vorlesen des Spieltagsgedichts.
Ja.
Das wäre jetzt natürlich auch nochmal interessant, ob diese Aufnahme irgendwann erscheint.
Man muss sich Sorgen machen um das Kleeblatt. Große, sehr große Sorgen.
Sagt wer?
Er schrieb Michael Fischer im Sommer 2022 in einem Kommentar.
Und jetzt twittert er, dass man ein Jahr später das sehr große streichen kann.
Aber Sorgen macht er sich nach SGFH96.
Hashtag wirklich.
Na ja, gut. Wir werden das verfolgen und vielleicht sogar drüber schreiben müssen.
Einer von uns beiden.
Sonst ist keiner da.
Sonst ist keiner da, ne?
Sonst ist keiner da.
Jetzt haben wir fast die Stunde.
Haben wir die Stunde endlich voll.
Nee, hör mal auf.
Tut uns sehr leid.
Bis nächste Woche dann mit Lea Paulik, Christian Martenja, die wir wieder aufrichten werden.
Oder die beiden uns für diese absolut misslungene Podcast-Ausgabe.
Folge 189 war das.
Ist dann 190 schon ein Jubiläum?
Nein.
Nein.
Aber rundher Geburtstag wäre es.
Ja.
Wir warten bis zur 200.
Und was machen wir da dann?
Ein Live-Podcast.
Schon wieder?
Im Frankenstadion.
Das wäre ja schon in zehn Folgen.
Ich verspreche ja nicht so viele Sachen.
Aber für die 200.
müssten wir uns vielleicht einmal was überlegen.
Die 100.
war ziemlich bescheuert.
Da saß ich im Trainingslager in Südtirol und war mit dir und mit dem Zenger verbunden.
Und dann habe ich höhere Punkte, in Anführungszeichen, der Podcast-Geschichte damals immer wieder eingeblendet.
Das war, glaube ich, ziemlicher Quatsch.
Machen wir vielleicht wieder.
Von 101 bis.
Oder wir laden alle ein, die diesen Podcast schon mitgestaltet haben.
Den Zenger und den Jablonka und den Pöllinger und.
Florian Russler war noch dabei.
Ja.
Stimmt.
Peter Schulze-Zacher.
Genau.
Ja, der ist auch schon mal vertretungsweise eingesprungen.
Das war es dann aber.
Hans Böller.
Hans Böller.
Stimmt.
Den hätten wir jetzt nicht vergessen dürfen.
Das war es dann aber.
Ja.
Das müsste es gewesen sein.
Ja.
Naja, sie würden hier reinpassen in unser Podcast-Studio, aber es gibt halt nur vier Mikros.
Ja, wir arbeiten an einem Konzept.
Ja.
Bis nächste Woche.
Tschüss.
Servus.
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