Montag, 27. November, 11.46 Uhr, Kadepp-Ausgabe 201.
Die gute Nachricht ist, es dauert jetzt wieder einige Zeit bis zur nächsten Jubiläumsausgabe.
Die schlechte Nachricht, wir füllen diese Zeit mit ganz normalen Ausgaben.
Aber naja, wir reden heute über die Jahreshauptversammlung des 1. FC Nürnberg
und über ein krachend verloren gegangenes Fußballspiel in Karlsruhe.
Und mit mir machen das Uli Dickmeier, hallo.
Servus, ich weiß gar nicht, ob ich das ohne Wienerle noch schaffe.
Ja, schwierig, ne? Hier stehen Cola und Mineralwasser rum.
Wolfgang Lars ist auch da und hat gar nichts zu trinken.
Hallo.
Hältst du das durch?
Ich bin so im Stress.
Ja, genau. Wir alle, weil wir müssen in die Kantine jetzt dann.
Und vielleicht gibt es ja Wienerle. Schauen wir mal.
JHV.
Hast du mir heute noch eine JHV? Die nächste schon.
Wie?
Heute Abend.
Du, ne?
Vom Verein Nordbayerischer Sportjournalisten.
Ja.
Wer tickert da? Ist da jemand von euch?
Ne, ich war noch nie.
Du bist aber Mitglied, ne?
Ich zahle jedes Jahr brav.
Wir wollen nur dein Geld alles andere.
Bist du da noch, Wolfgang?
Ich fürchte.
Kostet schweineviel Geld.
Wahnsinn.
Dafür wird eine riesige Weihnachtsfeier unter anderem finanziert.
Wo ihr aber auch nie kommt.
Wo ich auch noch nie war.
Ich muss einmal ein bisschen in meine Finanzstrategie überdenken.
Auf Ibiza, glaube ich, war ja die Weihnachtsfeier.
Ja.
Alle werden eingeflogen.
Der Uli als Präsident in einer Senfte am Strand entlang.
Aber vielleicht wäre ich ja abgewählt heute Abend.
Ja.
Aber weiß ja nie, was passiert auf solchen JV.
Glaubst du, es gibt Gegenkandidatinnen?
Ich weiß von keinen.
Ja.
Okay.
Es gab keine Kampagne.
Kein schmutziger Wahlkampf, keine Transparente in Dürnberg.
Wenn du alleine wärst, kannst du dich selber abwählen?
Nee.
Mit einer Stimme?
Das müsste man in der Satzung nachschauen.
Ja.
Die du selbst verfasst hast?
Nee, die war von meiner Zeit schon.
Ja.
Okay.
Dann hat die wahrscheinlich Dieter Bracke Grüße an dieser Stelle.
Ich glaube, die wurden noch in so Steintafeln eingemeißelt.
Ja, schade.
Leider kann ich da nicht heute Abend.
Weil ich mir ein Glas Wasser einschenken muss.
Ja, ist klar.
Und deshalb.
Wir reden über die andere JV, auch wenn heute bestimmt auch sehr, sehr spannend wird.
Wo findet die statt?
Im Gutmann.
Im Gutmann, am Dutzendheich.
Also für.
Weil da kann ich hinlaufen.
Ich würde tippen, dass du auch da mit dem Auto hinfährst eigentlich.
Nee, da gibt es keinen Parkplatz.
Ja, okay.
Kurz entschlossen, die diesen Podcast hören, können da nochmal vorbeischauen.
18 Uhr geht es los, glaube ich.
Bisschen stören oder den Uli feiern.
Bier ausgeben.
Sind die Getränke umsonst auf der JV?
Ja.
Oh, echt?
Ja.
Können wir uns ein bisschen was reinholen?
Essen auch?
Ja.
Alles?
Was?
Das muss ich auch fast nicht sagen, weil normal kommen da nicht so viele.
Geht es wirklich?
Jetzt bin ich auch echt am Überlegen.
Essen und Getränke?
Ja.
Oh.
Fahre ich.
Ja.
Also dann hauen wir ein wenig drauf.
Ja.
Stimmt, wir wollten heute nicht so lang machen, nachdem wir letztes Mal…
Gibt es auch nicht so viel zu bereden heute.
Ja, genau.
Das letzte Mal hatten wir nichts zu bereden.
Und haben zwei Stunden gemacht.
Zwei Stunden gemacht.
Heute gibt es viel und wir halten uns an die Einstunden-Marke.
JHV, ihr wart beide dort Donnerstagabend in der Frankenhalle.
Ja?
Ist das die Frankenhalle?
Ja.
Ja, das ist die Frankenhalle.
Was entscheidet eigentlich darüber, ob es in der Frankenhalle stattfindet?
Ich war bisher immer in der Meistersingerhalle.
Das war auch bis zur Corona-Pause in der Meistersingerhalle.
Okay.
Weil ich sogar irgendwann mal geschrieben habe von der Meistersingerhalle und dann hat mich
Herr Dr. Gretlein darauf aufmerksam gemacht, dass gar nichts in der Frankenhalle passiert,
was in der Frankenhalle stattfindet.
Das war ja dieses Corona-Break mit den Hybrid-Veranstaltungen und dann war es letztes Jahr, da war ich
aber nicht, war es erstmals wieder in der Frankenhalle.
Da passen halt auch ein paar mehr Leute rein.
Klar, sie haben ihre Zuschauerzahlen, würde ich jetzt sagen, Mitgliederzahlen, massiv
nach oben geschraubt.
30.000 sind es jetzt, oder?
Ja, eine junge Dame namens Jana Strauch, von der man leider nicht mehr erfahren dürfte.
Die wurde kurz auf die Bühne gebeten.
Blumenstrauß, das Kind ein Stampler mit Neuzugang und so was.
Hätten vielleicht ein bisschen vorstellen können, kurz reden lassen können.
Das stimmt.
Eine sehr nette Frau, vermute ich jetzt mal.
Bestimmt.
Sah sehr nett aus.
Ja, Clubmitglied wird.
Ob das dann wirklich die 30.000. war oder ob man da dann schaut, nimmt man den 46-jährigen
Sportredakteur mit einem krummen Gesicht oder nimmt man die nette...
Ach so meinst du?
Ja.
Hm, ja dann würde ich wahrscheinlich auch lieber...
Bist du auch Mitglied geworden?
Nee.
Daran ist es wahrscheinlich gescheitert.
Wie alt bist du?
Bitte?
Wie alt bist du?
46.
46.
Und damit das Nesthäkchen in dieser Runde im Podcast der alten weißen Männer.
Ich versuche das 170.000. Mitglied zu werden beim 1. FC Nürnberg.
Das war der Papst, glaube ich.
Nee, ich.
Du?
Ja.
Aber wenn es so weitergeht, müssen wir nächstes Jahr ins Stadion, schätze ich mal.
Mit den Mitgliedern?
Mit der JHV.
Ja.
Wenn alle kommen, ja.
Diesmal waren gekommen 1600 ungefähr.
1700 irgendwas, glaube ich, ne?
Gute 1600.
Ist das irgendwo notiert, aber natürlich nicht dabei.
Ja.
Kann man aber auf NNDE nachlesen.
Kann man auf.
Sehr viele Texte sind da entstanden.
NNDE ist eh super.
Haben wir ja hier schon...
Es waren aber deutlich mehr als letztes Jahr.
Ich habe extra nachgeschaut.
Letztes Jahr waren es 860, glaube ich, offiziell.
Und letztes Jahr war doch richtig.
Krise und Markus Weinzel war Trainer.
Da hätte es doch Grund gegeben zur Empörung, aber...
Hm.
Der hat ja auch wieder seinen Fettwett bekommen.
Ja.
Auf dieser Jahresabwassermann.
Von Markus Weinzel?
Ja.
Ich sag mal, also...
Auch nicht wirklich guter Stil.
Kann man nicht behaupten, jetzt so nachzutreten.
Das stimmt.
Ich habe ja wenigstens vorgetreten.
Ich war ja der Erste.
Ich habe den ganzen Hype ja gestartet.
Also wenn ich Markus Weinzel wäre, würde ich mir die JHV nochmal kommen lassen.
Das Transkript.
Ja.
Ja, das war übrigens so der Plügelknabe.
Ja.
Wo jeder...
Also Weinzel zu holen, das war ja...
Also da waren wir ja so doof.
Champions League Trainer.
Wie blöd muss man denn sein?
Ja.
Hat er schon wieder einen neuen Job, Markus Weinzel eigentlich?
Ja, verdient er noch.
Ja, okay.
Vielleicht hat er von Immobilien ein Ding von Jens Keller übernommen.
Das könnte es sein, ja.
Oder er spielt irgendwo Golf.
Und kriegt dann einen Anruf.
Mit wem wollte er damals Golf spielen?
Mit Hansi Dorfner, oder?
Oder mit Manny Schwabbel?
Nee, Hansi Dorfner.
Hansi Dorfner, ja.
Grüße auch daheim.
Okay.
Sensation.
Thomas Gretlein ist nicht mehr Aufsichtsrat des 1. FC Nürnberg.
Er wurde ordentlich abgestraft.
700 Stimmen hat er bloß bekommen.
Ja.
Habt ihr damit gerechnet?
Hat sich das angedeutet während der Versammlung?
Ich saß ja daheim und habe den Live-Ticker von Andi, the lunatic Pöllinger.
Das ist ein special one.
Mitlesendor.
Ich war the other one auf NNDE, was kein Mensch gelesen hat.
Das hat wieder kein Mensch gelesen, ja.
Meine ausgefeilten Analysen.
Pöllingers Wahnsinn.
Kann man tickern, wie man will.
Da keine Chance.
Ja.
Also wie war die Stimmung?
Ja, wir haben...
So vor den Wahlgängen.
Irgendwann zwischendurch haben wir uns mal so untereinander, wir saßen alle zusammen
und haben auch so gesagt, naja, wieder viel Wind um nix.
Und also es hat wirklich überhaupt nichts darauf hingedeutet im Verlauf der Versammlung.
Die wurden entlastet der Aufsichtsrat mit, glaube ich, elf Gegenstimmen nur, also überwältigende
Mehrheit.
Es gab keinerlei große kritischen Nachfragen.
Auch nach den Reden zum Aufsichtsrat, den Bewerbungsreden kam nur eine Nachfrage an Raphael Schäfer,
aber überhaupt nichts an Herrn Kittler.
Von einem ehemaligen Aufsichtsratsmitglied?
Ja.
Von Herrn Müller.
Stefan Müller.
Schwabach.
Eine sehr kritische Frage?
Es klingt um die Ausgliederung, wie er dazu steht.
Okay.
Und?
Die Antwort?
Ja.
Oder nein?
Naja, ich glaube, man muss andere Wege finden, um an Geld zu kommen.
Banküberfall.
Das ist eine Priorität.
Raphael Schäfer ist gegen die Ausgliederung.
Ist gegen die Ausgliederung?
Gegen.
Ja?
Ja.
Okay.
Der EV ist die Zukunft.
Wie ist das bei euch beiden eigentlich?
Zerdefür oder gegen die Ausgliederung?
Da ich sie nicht beeinflussen kann, ist sie mir eigentlich wurscht.
Aha.
Ich weiß halt, aus juristischer Sicht ist es schon wohl, was ich gehört habe, ziemlich
grenzwertig, ein Unternehmen mit 50 Millionen Jahresumsatz als e.V laufen zu lassen und als
gemeinnützig.
Da haben sie in Berlin schon Kitas zugespert, die deutlich weniger Umsatz hatten.
Aber natürlich ist es schön, wenn die Mitglieder mitreden können.
Wobei ich mir bei der Hauptversammlung auch wieder gedacht habe, manchmal ist das vielleicht
gar nicht so gut, dass die Mitglieder mitreden können.
Sorry.
Grüße an all die Menschen, die sich dann am Donnerstagabend vielleicht doch auch wissen,
wenn man mal schweigen sollte.
Es war jetzt nicht alles so wirklich konstruktiv, was da so vorgetragen wurde.
Was war denn das, weil ich da ein gewisses Fäbel dafür habe, was war denn das Unkonstruktivste,
was vorgetragen wurde?
Dass es keine Autogrammkarten von Markus Weinzierl gab und der Schokolade im Adventskalender
vom Club nicht aus fränkischer Herstellung ist.
Ah, okay.
Und das waren Redebeiträge.
Und einer war auch super, der hat sich mit Lea Paulik beschäftigt.
Mega geil.
Mega geil, Lea Paulik.
Mega geil.
Grüße.
Grüße.
Ja.
Es gehört halt zur Folklore ein bisschen dazu.
Aber es gibt halt schon Leute, wo du dich schon fragst, was bewegt sie jetzt, sich
vor das Mikrofon zu stellen.
Und 17 Fragen, oder nicht einmal Fragen zu stellen, sondern einfach Feststellungen.
Und alle sind schon, hör auf und fangen schon als Pfeifen an.
Redest du jetzt über Dieter Hecking oder über Nils Rosso?
Aber es gehört, wie gesagt, ja, wenn man halt diesen Weg hat eines Mitgliedergeführten
Vereins und so eine Hauptversammlung, dann gehört das irgendwo dazu.
Muss man wahrscheinlich auch ertragen, aber es war manchmal schon ein wenig hart an der
Schmerzgrenze.
Wobei, ein Mitglied wurde ja massiv entzaubert.
Der hatte ja wie viele Fragen gestellt?
Den meine ich, glaube ich.
Namen sagen wir nicht.
Name der Redaktion bekannt.
Aber er fängt mit sch an.
Weiß ich nicht.
Auf alle Fälle hat Herr Rosso dann Stellung bezogen und hat gemeint, die Antworten, die
haben sie doch schon bekommen.
Ja, weil diese Fragen gehen ja praktisch täglich auch bei uns in die Geschäftsstelle.
Ja, das ist gelebte Demokratie.
Ich werde ins CC gesetzt.
Ich weiß, dass ich schon mindestens hundertmal auf Lande gekommen bin.
Vielleicht war der einfach unzufrieden mit den Antworten.
Es waren wahrscheinlich nur Männer, die zu Wort gekommen sind, oder gab es auch eine Frau?
Nein, es hat eine Frau sich dann gemeldet und hat gefragt, genau was man denn tun, wie
weit man gehen kann, bis man wegen vereinsschädigendem Verhaltens ausgeschlossen wird.
Okay, also das heißt, der klügste Beitrag des Abends kam von der Frau.
Zwei Frauen waren es.
Die zweite hat nach dem Grundstücksverkauf gefragt.
Stimmt, ja.
Eine sehr gute Frage tatsächlich.
Da schau.
Also mehr Frauen in die JHV und in den Aufsichtsrat.
Ist wieder mal keine mit reingewählt worden, weil keine angetreten ist, obwohl Thomas Gretlein
irgendwann mal das Wahlversprechen abgegeben hat, dass er weiterhin Frauen ansprechen wird.
Aber hat nichts gebracht irgendwie.
Weder ihm noch der Frauenquote.
Okay.
Beste Bewerbungsrede für den Aufsichtsrat?
In euren, oder wenn der Kolotze schwänzt heute, weil er angeblich irgendwelche anderen
Sachen machen muss.
Wenn der jetzt da wäre, eine Top 3 eurer Aufsichtsratsreden.
Von 1 bis 3.
Spektakulär war gar nichts.
Ja gut.
Raphael Schäfer war sehr nervös.
Hat man gemerkt?
Reinhold Hadlein hat uns erklärt, warum er U-Bahn bauen will.
Warum die U-Bahn, die nicht gebaut wird, die Welt in den Untergang führen wird wegen
Klimakatastrophe und so.
Ja, okay.
Also ja, mit ein bisschen Fantasie war das schon sehr spannend.
Er hat ja auch tatsächlich vor der Halle noch Flyer verteilt.
Viele wussten gar nicht, dass er Arnold Hadlein ist und für den Aufsichtsrat kandidiert.
Das war aber nicht der mit dem Stadion?
Doch.
Doch.
Ah, okay.
Phonostadion oder so.
Ja, aber das Stadion war gar nicht das Thema, sondern er will eine U-Bahn bauen.
Und die U-Bahn bindet dann irgendwie…
Weiß ich, sonst die Klimakleber irgendwann vor das Stadion.
Aber hat er denn eine U-Bahn-Baufirma?
Nee.
Also es war…
Vielleicht ist das Thema gar nicht so abstrus, wie es vielleicht gewirkt hat, aber es ist
natürlich nichts, was man in einer dreiminütigen Rede bei einer Hauptversammlung mal kurz erklärt.
Und das war halt jetzt auch nicht das Thema, was die Menschen gerade bewegt, muss man
auch klar sagen.
Sondern die Menschen halt bewegt Gretlein raus, Schäfer rein, oder?
Meine Top 3, Uli.
Meine Top 3.
Sind es denn die 3, die dann tatsächlich in den Aufsichtsrat gewählt worden sind?
Junli Pagenburg, fand ich, hat es sehr okay gemacht.
Er hat vor allem, er hat, was glaube ich nicht unklever war, sich halt auf ein Thema beschränkt.
Also nicht so dieses, ich grase alles ab und der Klub muss in die Bundesliga und wie sehr viele
machen, sondern er hat einfach das NLZ als seine Herzensangelegenheit aufgeführt, wo er
sich ja auch engagiert nachweislich.
Und diesen Jugendfußball, das ist natürlich momentan auch ein Argument, wo man die Leute
gerne, oder wo man die Leute leichter mit gewinnt oder sich Sympathien erwirbt.
Und das hat er in 3 Minuten relativ fehlerfrei dargelegt und das hat dann auch schon genügt.
Also das ist deine Nummer 1.
Ich muss gerne mal schauen, was ich hier alles angemacht habe.
Ich fand jetzt keine Rede wirklich, also Matthias Fisker war auch okay, das war sehr sachlich.
Also es war jetzt kein rhetorisches Feuerwerk dabei von den Kandidaten.
Kein Pewe, Pinola.
Es war auch keine Beleidigungen oder irgendwas, also nichts besonders Witziges.
Sie waren eigentlich, ich fand jetzt alle relativ sachlich nüchtern, auch von Thomas
Gretlein.
Das kennt man ja.
Ja, Raphael Schäfer, wie gesagt, war nervös, das hat man gemerkt.
Ich wäre auch nervös, wenn ich vor 1600 Menschen...
Ja, recht.
Du nicht?
Du sprichst hier vor 100.000.
Ich sehe ja nur euch zwei.
Okay.
Deine, schließt du dich an dem Uli?
Das ist alles sehr sachlich und...
Wie rhetorisch am besten waren Gretlein und Fisker.
Herr Gretlein und Herr Fisker.
Herr, Herr, Herr, Doktor.
Professor, Doktor Fisker.
Ja, Doktor Gretlein hat vielleicht zu sehr ein bisschen seine Verdienste, also nicht die
Verdienste, sondern seine Verdienste in den Vordergrund gestellt.
Also 1, 2, 3, 4, 5, 6 hat er aufgezählt, was er alles bewegt hat.
Ist natürlich sein gutes Recht, klar.
Er hat natürlich auch einiges bewegt, manches weniger.
Aber...
Ja, es ist schwierig.
Eine Top 3 ist schwierig, glaube ich.
Auch Klaus Stöckert hat es gut gemacht, fand ich.
Also den kannte keiner, aber...
Der hat es vor allem sehr kurz gemacht.
Da hatte ich fast so den Eindruck, er hat es eh schon abgehakt angesichts dieser doch
eher übermächtigen Konkurrenz.
Jetzt gehe ich da halt noch hin, erzähle dir in zwei Minuten was, danke, tschüss.
Der hat wahrscheinlich die Folge 200 gehört.
Den großen Kampfgeist habe ich da jetzt auch nicht verspürt, dass ich den Saal unbedingt
nochmal für mich einnehmen will.
Das hat der Saal kurz und sachlich vorgetragen.
Mit unsympathisch.
Aber ich glaube, er wusste ja selber, dass er da eher unter ferner Liefen landen wird.
Ja, ist er.
Was ja dann auch so war.
Genau.
Wie lange dauert es dann, wenn die Stimmzettel abgegeben sind bis zur Verkündung des Wahlergebnisses?
Halbe, dreiviertel Stunde.
Halbe Stunde.
Okay.
Das wird...
Wie wird das gezählt?
Jemand steht da und zählt die Zettel.
Jeder hat so einen Bereich.
Oldschool-mäßig.
Die waren in die Wahl untergeworfen, dann waren sie ausgezählt.
Ah, okay.
Ich glaube, es bloppte auf der Leinwand.
Und der Reihe nach die drei Namen auf.
Und dann war großes Raunen.
Also erstmal kam Jun.
Der Wahlsieger.
Herr Jun.
Ja.
Was schon überraschend war.
Also das hätte ich glaube ich keiner mit gerechnet, dass er...
Es war ja eher so die Prophezeiung oder die Prognosen eher so, ja, ich sage gleich mal ohne Herr.
Äh, Gretlein und Schäfer.
Ja.
Das macht bewahrt.
Das macht bewahrt.
Das kommen rein.
Und dann geht es zwischen Matthias Fiskar und Jundi Parkenburg so vielleicht um Platz drei.
Nachdem Jun dann da gleich mal mit tausend viele Stimmen davon geeilt ist, hat man schon mal so ein bisschen so, aha.
Mhm.
Dann kam auf Rang zwei Schäfer.
Und der große Applaus der Nordkurve.
Wenn es denn die Nordkurve war.
Also die saßen jetzt an der Seite ein bisschen.
Und dann war schon klar, okay, Fiskar oder Gretlein.
Und dann kam Matthias Fiskar.
Und dann hat sich so erstmal so, glaube ich, bei vielen so kurze Sekunde gedauert.
Und dann war so, oh, das heißt ja...
Thomas Gretlein ist nicht mehr Aufsichtsrat des ersten FC Nürnberg.
Nach neun Jahren als dessen Vorsitzender war er sehr traurig.
War schon schwer angefasst.
Ja, ja doch, doch.
Also ich glaube nicht, dass er damit gerechnet hat.
Nee.
Ja, wir auch nicht.
Zumal ja auch wirklich viele Leute da waren.
Also man wusste ja im Vorfeld, dass die organisierte Fanszene mobil machen wird.
Und dass da viele da sein werden.
Aber wenn 1600 kommen, waren halt auch viele dabei, die mit der organisierten Fanszene nicht viel zu tun hatten.
Und auch von denen so wenig Stimmen bekommen zu haben, hat ihn, glaube ich, schon getroffen.
Woran liegt das?
Was hat eure Analyse ergeben, warum er Thomas Gretlein nicht mehr haben wollte als Aufsichtsrat?
Als Aufsichtsrat oder als Aufsichtsratschef, der ja wahrscheinlich wieder geworden wäre, wenn er wieder in dieses Gremium gekommen wäre.
Da müsste man ja genau die Wahlanalyse machen.
Also ich glaube, es hing ja schon damit zusammen.
Es gab ja diese Wahlempfehlung der Ultras, für die dann auch drei gewählten.
Schäfer, Parkenburg, Schiffka.
Auch vom Supporters-Club.
Auch vom Supporters-Club.
Und ich hatte das Gefühl, man ist sich relativ sicher, dass das so funktioniert.
Weil da halt auch nichts kam während der Versammlung.
Also gar keine Versuche nochmal irgendwie Gretlein da unter Beschuss zu nehmen oder kritisch nachzufragen.
Also fast so in Sicherheit gewogen das Ganze.
Also anscheinend waren die sich relativ sicher, dass das so klappt.
Und es ist natürlich schon so, ich glaube, es gibt eine große Schnittmenge.
Wer zum Beispiel Gretlein wählt, wählt wahrscheinlich auch FIFKA.
Weil das halt auch so eher, sagen wir mal, für eine gewisse Seriosität steht.
Und schon ist ein wenig so, everybody's darling.
Also der kriegt auch so eine Stimme.
Wie du.
Ja, wie ich.
Deshalb bist du Vorsitzender beim Vorhören.
Und wahrscheinlich ist dann die Rechnung wirklich so aufgegangen,
da von den Ultras Gretlein überhaupt keine Stimme gekriegt hat.
Ich weiß nicht, wie viele da waren.
Aber dann gehst du da halt schon mal mit Minus sowieso rein.
200.
Und alle die Gretlein-Quell haben auch FIFKA eine Stimme gegeben.
Und dann führt es halt dazu, dass es vielleicht so ausgeht, wie es ausgeht.
Aber Wolfgang hat schon recht.
Also er hat schon auf jeden Fall auch in dieser, kann man nicht sagen,
in der Mitte der Gesellschaft, der Fangesellschaft offenbar an Stimmen verloren.
Weil, Wolfgang, was glaubst du, woran liegt das?
Also nicht nur an dieser Kampagne pro Raphael Schäfer,
sondern auch an...
Ich weiß nicht, vielleicht war er zu präsent die letzten Jahre auch.
Also dass viele Leute vielleicht einfach deswegen auch Veränderungen haben wollten,
weil sie das Gefühl hatten, okay, egal auf welcher Veranstaltung ich bin,
Dr. Gretlein ist da, ist ja sein gutes Recht.
Und ich fand es auch meistens sehr angenehm dann.
Aber selbst am Tag der Veranstaltung war er früher noch auf der Bilanzpressekonferenz im Clubhaus.
Aber muss es ja, Aufsichtsratschef, Aufsichtsratsvorsitzender, Aufsichtsratssprecher,
wie auch immer man das benennen will...
Es wird vor allem so nicht mehr funktionieren.
Also das haben sie eigentlich alle gesagt.
Man kann jetzt über Thomas Gretlein sagen, was man will und halten, was man will.
Aber ich glaube, unbestritten ist, dass er schon einen wahnsinnigen Zeitaufwand,
die er halt auch hatte, berufsmäßig, die er sich wahrscheinlich nehmen konnte,
da rein investiert.
Also Peter Mayer, sein Stellvertreter, hat in der Versammlung von, glaube ich,
40 bis 50 Stunden pro Woche gesprochen, die er für den Club unterwegs gewesen wäre.
Das ist ja fast so viel wie wir.
Und das können natürlich die anderen Ratsmitglieder,
die ja alle noch mehr oder weniger auch Jobs haben und zum Teil kleine Kinder jetzt nicht leisten.
Und das hat zum Beispiel schon die Parkenburger auch gleich gesagt,
man wird das jetzt auf mehrere Schultern verteilen müssen.
Also was Thomas Gretlein, wie gesagt, weggeschrubbt hat an Arbeit,
das kann einer allein so nicht mehr stemmen.
Also das heißt, er hat sich zu sehr selbst auch in die Rolle des Präsidenten gebracht,
sodass er dann am Ende für all das, was schlecht gelaufen ist,
auch wie ein Präsident verantwortlich gemacht worden ist.
Kann man das dann so?
Ja, ist gar nicht schlecht formuliert, tatsächlich.
Also bringt es ganz gut auf den Punkt.
Das war das Gesicht des Vereins, hat er selber auch gesagt.
Und ich glaube, er hat das schon wirklich auch gelebt.
Also er hat das auch mit Leib und Seele, ich glaube, er mochte das auch.
Ich war ja selber mit ihm dann mal im Club schwärmt aus,
beim Fanklub zu Besuch und hatte schon das Gefühl,
er genießt das auch und ist gar mit den Leuten in Kontakt.
Und ich denke, eine gewisse Eitelkeit ist da auch immer dabei.
Also wer so einen Posten anstrebt, der steht auch irgendwo gerne im Mittelpunkt.
Ja.
Nicht so wie wir.
Sagt man auch über Podcasts.
Ja.
Nein, wir verstecken uns ja hinter Mikrofonen.
Ja.
Ja, okay.
Ja, er war auch bei jedem Ausschussspiel, praktisch bei jedem Ausschussspiel.
Da war er denn jetzt am Sonntag in Karlsruhe, hast du ihn da gesehen?
Da habe ich ihn nicht gesehen.
Nee.
Aber ich war auch weit weg von den VIPs.
Ja, okay.
Er war in jedem Trainingslager die letzten Jahre, mindestens zwei, drei Tage.
Also er hat da schon auch wahnsinnig viel in Kauf genommen.
Also das heißt, als Tipp für den neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates,
besser ein bisschen im Hintergrund bleiben oder?
Ja, nein.
Also er war ja natürlich auch immer ein Ansprechpartner für die Leute.
Also er hat ja kein Gespräch gemieden.
Er war ja immer da.
Er hat auch auf der JTV nochmal klar Position bezogen,
als wohl Christian Fiel in seiner Anfangsphase massiv beschimpft wurde,
als es in der U23 nicht lief.
Also das fand ich auch absolut lobenswert,
weil er ein Fan, glaube ich, war oder ein Mitglied hat, glaube ich.
Er hat darum gebeten, ob der Christian Fiel auch ein paar Worte,
wie es früher die Trainer oft gemacht haben.
Kamil, Rennweiler hat mal gesprochen, Hecking hat gesprochen
und danach ist es dann, glaube ich, ein bisschen so aus der Mode gekommen.
Aber da ging es ja um was anderes, glaube ich.
Da ging es ja um Beschimpfungen.
Ah ja, das, glaube ich, war schon auch noch ein Thema,
was bei einem doch hängen geblieben ist,
dass er ja mal in dieser PK nach der Weinzierl-Entlassung
das Umfeld beschimpft hat.
Und da haben sie halt, das war auch nochmal ein Thema,
da wurde er auch nochmal drauf angesprochen.
Er hat dann nochmal versucht klarzustellen,
dass er das natürlich so gar nicht gemeint hat.
Aber ich glaube, da ist schon...
Leider ist eine Video...
Da ist schon, glaube ich, das kann schon sein,
dass das die eine oder andere Stimme gekostet hat,
dass da ein paar Leute es doch irgendwie noch im Hinterkopf gehabt haben.
Und der Fan lässt sich halt nicht gern beschimpfen.
Ja.
Der beschimpft nur.
Ja, das stimmt.
Wie wir auch.
Wobei wir auch...
Ich weiß gar nicht, ob wir häufiger beschimpft werden,
als dass wir beschimpfen.
Beschimpfen wir?
Ja, wir beschimpfen schafft.
Ja, okay.
Markus Weinzierl zum Beispiel.
Musst dir mal ein paar alte Ausgaben anhören,
in denen du nicht dabei warst.
Ja, okay.
Scheiße gebaut, hat der Sportvorstand gesagt.
Hat er da.
Mit Markus Weinzierl.
Da habe ich versagt.
Da habe ich versagt und Scheiße gebaut.
Da haben wir unseren Weg verlassen.
Ja.
Da hätten wir uns viel Ärger ersparen können.
Aber gut, wir sind ja alle nicht nachtragend.
Glücklicherweise.
Ja, also neun Jahre.
Thomas Gretlein jetzt erstmal zu Ende im Aufsichts.
Glaubt ihr, er tritt nächstes Jahr wieder an?
Nee.
Kann ich mir jetzt eigentlich nicht vorstellen.
Cool wäre es eigentlich schon.
Ja, ausschließen wir das jetzt kategorisch nicht.
Muss halt mal schauen, wie das jetzt läuft.
Wir fragen ihn vielleicht mal.
Selbst er war ja schon ein paar Mal Gast in diesem Podcast
und vielleicht hat er mit ein paar Tagen, Wochen Abstand Lust.
Also ich habe mit ihm immer noch gesprochen danach kurz und hat auch versichert, dass er Kadep natürlich weiterhin hören wird.
Okay.
Und sie treu erhalten werden.
Und kann jetzt vielleicht, hat er gesagt, noch offener dann irgendwie auch mal was zu sagen.
Tja, ist hiermit eine Einladung ausgesprochen.
Geht ja hinter die Paywaller-Podcast.
Ja.
Alles, was sie schon immer über den ersten FC Nürnberg wissen wollten, Kadepleaks.
Freue ich mich drauf.
Ja.
Ja.
Wird großartig.
Wer wird denn jetzt der neue Chef des Aufsichtsrates?
Gewählt wird er auf der konstituierenden Sitzung, die entgegen meiner Annahme nicht am heutigen Montag,
sondern erst am ersten Montag des neuen Monats.
4. Dezember, ja.
An meinem Geburtstag wird der neue Aufsichtsrat gewählt.
Das ist ein Omin.
Das ist wirklich, er wird der neue Aufsichtsratschef gewählt, der neue Aufsichtsrat.
Das ist natürlich eine Doppelung der Ereignisse.
Da musst du schon keine Online-Meldung schreiben.
Das stimmt, ja.
Machen wir das noch, dass wir uns dann in Pfalzner weiterstellen und warten, bis
das weißer Rauch rauskommt.
Ging immer nur um die Entlassung von Vorständen, oder?
Früher stand ich immer am Schleifweg bei Aro in der Aro-Zentrale und habe dann mit
zehn Leuten gewartet, dass irgendjemand rauskommt und sagt, Augen da, jetzt weg.
Ausgeschmissen.
Ja, okay.
Also, wer wird der neue Aufsichtsratschef?
Grüße an Michael A. Roth.
Ich habe ja schon einen Text geschrieben, der allerdings erst am Mittwoch in der Zeitung
und online erscheint.
NNDE.
Sehr zu empfehlen.
Kann dann vielleicht sogar schon früher.
Wer weiß.
Ja, wer weiß.
Und ein bisschen Orak hält.
Also, ich hatte wirklich das Gefühl am Donnerstag, sie waren jetzt selber erstmal alle überrascht,
dass sie überhaupt sich Gedanken machen müssen über neun Vorsitzenden.
Es gibt ein paar Kandidaten, die man jetzt dann nach logischem Nachdenken ins Gespräch
bringen kann.
Okay, logisches Nachdenken.
Neue Kategorie in Kadepp.
Also, Johnnie Parkenburg hat halt die meisten Stimmen.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Das ist natürlich schon mal ein Argument.
Er ist trotzdem Vorsitzender geworden.
Also, es ist jetzt keine totale Logik, dass man dann auch automatisch Vorsitzender wird.
Er ist halt mit Abstand der Jüngste im Gremium.
Ja.
Mit 37.
So wie ich hier in diesem Podcast.
So wie du.
Ja.
Ich glaube, es ist unser Grund.
Und ich weiß auch nicht, ob er wirklich so das anstrebt.
Also, er wird erwartet Nachwuchs demnächst, hat er auch gesagt.
Und hat natürlich auch ein bisschen was zu tun.
Ja.
Wahnsinn.
Glückwunsch.
Glückwunsch.
Grüße nach Hause.
Glückwunsch.
Komm, du mir.
Mach zu mir.
Weiß ich sie schon.
Ah, die Folge wird sie mal nett hören.
Du.
Wir haben die übersprungen, die.
Also, aber man muss natürlich den Namen auf der Liste haben.
Dann ist Matthias.
Durften wir das überhaupt verraten, dass er Vater wird?
Ist das nicht ein zu privates Ereignis?
Er hat es erzählt dort.
Ja, na gut.
Wenn man uns was erzählt, muss man den Podcast immer mitdenken.
Er hat es nicht gesagt, schreibt es aber nicht.
Grüße.
Herzlichen Glückwunsch.
Also, falls seine Frau auch noch nichts weiß, nehmen wir das jetzt zurück.
Ich kann es schneiden.
Auch nachträglich noch, falls er sich beschwert.
So, wer wird denn noch Vater?
Jetzt tritt schon die Pagenburg aus privaten Gründen aus dem Aufsichtsrat zurück.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wurde leider notwendig.
Ja.
Als könnte man wieder sagen.
Weiß ich gar nicht.
Matthias Pfiffka ist Scherfahrtag, war ich auch nicht.
Darf das wenigstens sagen.
Herzlichen Glückwunsch.
Stimmt das Wort?
Ja.
Meines Wissens.
Ja.
Okay.
Glückwunsch.
Glückwunsch.
Der älter Ratgeber von Nordbayern.de.
Er war zweiter Stellvertreter auch bislang schon.
Und, glaube ich, hätte auf jeden Fall das Format für die Position.
Er ist eloquent.
Er hat ein gewisses Renommee.
War auch schon hier im Podcast.
War auch schon hier im Podcast.
Hat uns beschimpft.
Wir haben seine Telefonnummer.
Also wäre jetzt ein guter Kandidat.
Wie habe ich gesagt?
Logisches Denken.
Dann haben wir noch den Peter Mayer, der erster Stellvertreter ist und dadurch natürlich
automatisch irgendwie in der wahrscheinlich engeren Auswahl.
Der geht jetzt auch demnächst in Rente, glaube ich.
Hätte Zeit um 40 bis 50 Stunden.
Hätte dann zumindest Zeit.
Bist du sicher, dass der in Rente geht und nicht, dass der 39-Jährige
Zweitjüngste auf sich zu hat?
Heieiei.
Das ist eine gute Passage hier jetzt.
Du bist ja der Jens Kastrup des Podcasts am Wochenende.
Ich soll mal wieder ein wenig dazwischen grätschen.
Ja, also Peter Mayer.
Haben wir jetzt alle durch?
Ja, und dann Raphael Schäfer, darf man euch nicht vergessen.
Der von herein sagt auch, er hat immer gesagt, er ist bereit, Verantwortung zu übernehmen,
in welcher Form auch immer.
Geh mal davon aus, wenn ihn das Gremium nett fragen würde, würde er nicht Nein sagen.
Könnte man sich aber auch vorstellen, dass das Gremium in dieser Besetzung nett fragen würde.
Nein, nett.
Also nicht fränkisch, sondern das Gremium nett fragen würde.
Wenn ihn das Gremium höflich fragen würde.
Das ist ja schön.
Da rede ich einmal Hochdeutsch und dann…
Nett und nett.
Nett und nett.
Wird er, wenn sie ihn nett fragen würden, würde er nicht Nein sagen.
Ja, finde ich gut.
Wie kriegen das in die Folgenüberschrift?
So nett.
Nett fragen, nicht Nein sagen.
Ich glaube, dass das Gremium in der Besetzung vielleicht nicht gleich dazu tendiert,
den Neuen dann auf den Thron zu hieven.
Aber…
Aber…
Aber jetzt kommt das große Aber von Wolfgang.
Stell es sich halt einfach mal einen Juni Pagenburg oder einen Raphael Schäfer an der Stelle
Thomas Gretleins vor, bei so einer Jahresaufersammlung.
Himmel, Angst und Bange wird es sein.
Ja, ich habe mir das tatsächlich gedacht.
Also er hatte schon Format, muss man sagen, der Herr Doktor Thomas Gretlein.
Wollen wir wieder auf Zetteln irgendwie geheim unsere Favoriten draufschreiben?
Das ist beim letzten Mal schon ein bisschen in die Hose gegangen, aber…
Das war die beste Stelle im Podcast, wo wir geheime Wahl machen und dann alle drei denselben
wählen und man dann überhaupt nicht draufschreiben konnte.
Entschuldigung.
Ja, also, wer wird's?
Matthias Pfiffker.
Ja, kann ich mir vorstellen.
Könnte ich mir auch vorstellen.
Oder Herr Mayer.
Okay.
Wir warten es ab, sprechen wir dann.
Sollten wir jetzt die anderen auch noch nennen, dass dann jemand beleidigt ist?
Ja, natürlich.
Es können natürlich auch Chris Ehrenberg werden oder Johannes Bisping oder Sandra Hummel
oder Norbert Gunkler oder…
Uli Marley.
Uli Marley, den habe ich noch ganz vergessen.
Der kommt mir beim Text sogar vor, weil das ist der dienstälteste Aufsichtsrat, der seit
2007 im Amt.
Hätte dadurch vielleicht so als älter Statesman auch so eine gewisse Berechtigung.
Ja.
Aber ich glaube halt…
Zumal er auch ein bisschen Format hat, weil der war ja, glaube ich, ja mal in irgendeinem
Höhere Amt hier.
Aber nachdem er dieses Höhere Amt ja irgendwie bemerkenswerterweise von selber abgegeben
hat, weil er irgendwie seinen Lebensabend noch ein wenig genießen wollte, kann ich mir
nicht vorstellen, dass man dann…
Moment jetzt, jetzt bitte so alles Uli.
Ich dachte ja, weil er Vater wird.
Dass man sich dann sein Lebensabend mit dem Club irgendwie so versaut.
Wie alt ist denn Uli Marley?
Ja.
Jetzt muss ich jetzt mal drangehen.
43, tippe ich.
Damit wäre er der Jüngste.
Den haben wir noch nie im Podcast hier eingeladen.
Uli Marley.
Also es wäre auf jeden Fall rhetorisch mit Abstand der…
Uli Marley, Tochter ist die zweite…
Die zweite Dingsbums.
63 ist der.
Ja, habe ich doch gesagt.
Also wie?
Was ist dein letzter Satz?
Habe ich nicht gehört, weil ich mich aufs…
Ich glaube nicht, dass er sich sein Lebensabend dann mit dem Club versauen will, nachdem
er die Stadt von der Backe hat.
Ja.
Okay, also tippen wir auf…
Aber wäre rhetorisch, das habe ich glaube ich noch gesagt, wäre rhetorisch mit Sicherheit
der eloquenteste…
Wobei der auch immer gar nicht…
Ich weiß immer nicht, ob der so wirklich beliebt ist.
Aber warst du mal beim Pressegans essen, wenn er da seine Reden hält?
Nee, auch das ist eine…
Das war eine hohe Veranstaltung.
Hohes Niveau.
Ja, ja, super.
Das war kabarettreif.
Wie schaut denn so eine Pressegans aus?
Die sind zu einer Zeitung eingewickelt.
Und habt ihr dieses Jahr schon eine Gans in einem Restaurant gegessen?
Ich habe eine bestellt für Weihnachten.
Aber eine zum Selbermachen, oder?
Nee, die kann man fix und fertig holen.
Wir sind dekadent und leisten uns eine fertige Gans.
Und was kostet ihr?
Weil ich war letztens in einer Kostenhofer Gaststätte, wo die Ganskeule 25 Euro…
Das ist schon viel.
Das ist gescheit viel.
Also es ist okay, wenn so Fleisch teuer ist, aber dann…
Da bringt man dann sogar mich dazu.
Ist nicht nur zu essen.
Ich habe dann irgendwas Vegetarisches gegessen, weil ich keinen Bock hatte, 25 Euro für Ganskeule
auszugeben.
Gut, jetzt zahlst du in Island für ein Hotdog, aber…
Ja.
Also die ganz…
Die wir jetzt bestellen haben, kostet es um die 150 Euro.
Ist aber fix und fertig mit Soße und vier Beinen.
Oder wie haben die?
Die haben vier, glaube ich.
Die haben aber einer meiner größten…
Drei Beine und zwei Flügel.
Eine meiner größten schwarzen Stunden als Kindergartenpapa, dass wir mal Laternen basteln mussten und
da sollte eine Gans draufgeklebt werden.
Und ich habe dann eine Gans ausgeschnitten und komme dann heim und dann sagt meine Frau,
warum hat die denn drei Beine?
Und dann habe ich gesagt, naja, das Vierte sieht man halt nicht, das ist halt dahinter
versteckt.
Und in dem Moment ist mir dann bewusst geworden, dass da biologisch irgendwas nicht hinhaut,
aber mir was wirklich… und das wird mir heute noch vorgehalten.
Bei Facebook kommt immer diese Erinnerung an diese Laterne und jedes Jahr wieder aufs
Neue freuen sich Menschen, wenn sie meine drei Beine hier ganz sehen.
Schön.
Ich bin jetzt wirklich…
Grüße an die ehemaligen Kindergärterinnen, die bestimmt kein Depp hören und sich jetzt
angesprochen fühlen.
Gänse meinst du?
Oh, das muss ich rausschneiden.
Entschuldigung.
Ja.
Wie sind wir da drauf jetzt gekommen?
Habt ihr schon mal eine Gans?
Ja, aber wie kommen wir auf die Gans eigentlich?
Wie kommen wir auf die Gans?
Egal.
Also zwei Beine.
Überleitung zum KSC oder wie?
Ja, nee, Wienerle.
Würde mich noch interessieren, die Wienerle sind ausgegangen auf der JHV.
Eine Riesenschlange am Wienerle stand.
Und es gab am Ende nur noch Kuchen, den eigentlich auch niemand essen will.
Kuchen gab es, Wienerle gab es und es gab auch noch…
Aber wie können denn die Wienerle ausgehen?
Ja, weil der Uli ja wahrscheinlich wieder fünf Paar gegessen hat.
Er hat auf jeden Fall ein Paar Wienerle von jemandem…
Der Osman hat mir dankwerterweise seinen Gutschein vermacht, aber ich bin dann gar nicht mehr dazugekommen.
Ehrlich gesagt, ich hoffe, der geht nächstes Jahr.
Unabhängiger Journalismus.
Ist ja übertragbar auf nächstes Jahr.
Ich bin dann gar nicht mehr dazugekommen, mir zweite Portion zu holen.
Ich glaube, du kannst dir einfach jetzt bei den Spielen der Klubfrauen…
Ja, das kann sein.
…Wienerler mit Brötle holen.
Aber nur, wenn er Stand auf hat.
Ja.
Wobei, ich war gegen…
Was war das letzte Spiel?
Eintracht Frankfurt?
Da ging das auch wieder alles.
Also sie haben inzwischen, glaube ich, mehr Stände offen als Besucherinnen.
Dieter Hecking ist ja Anti-Stadion.
Also Anti-Frauen im Stadion.
Ja?
Ja.
Weil er findet, die Zeit ist noch nicht reif für Gleichberechtigung und sonstiges.
Und die sollen lieber wieder auf der Berthold brechen.
Nee, weil die Stimmung wahrscheinlich nicht so geil ist, ne?
Ja.
Und was ist ein Alternativvorschlag?
Es gibt keinen, weil sie ja ein Flutlicht brauchen mit, weiß nicht wie viel Lux.
Blumen, Lux.
Keine Ahnung.
Okay.
Wie das bemessen wird, um halt auch mal live im Fernsehen zu kommen.
Abends.
Bayern München, 18.30.
Das war jetzt immer abends eigentlich, oder?
Köln war abends.
Nee, Frankfurt war Mittag.
Frankfurt war Mittag.
12 Uhr, was auch echt ein beschissener.
Die ist noch beschissener als 13 Uhr.
12 Uhr ist noch nicht beschissener.
Weil nochmal eine Stunde früher.
Uli Dinkmeier schreibt Nachrichten auf sein Handy.
Kurz was nachschauen.
Okay, Wienerle sind ausgegangen.
Muss besser werden.
Muss sich der Aufsichtsrat des 1. FC Nürnberg als Kontrollgremium drum kümmern, würde ich
sagen.
Ja, schreib es mal auf, Uli.
Ja.
Aber ich wollte noch sagen, dass ich die Zeit am Wienerle-Stand nutzen konnte, um viele
nette Menschen zu begrüßen.
Treue Kadep-Hörer.
Der Grüßonkel unseres Podcasts.
Ja, das war sehr nett, wenn man dann irgendwie immer angesprochen wird.
Also die Sarah war da.
Grüße, die mir ihrem Papa vorgestellt hat, der auch treuer Kadep-Hörer ist.
Grüße.
Der Michi Hösl war da, hat den Kasten Bier dabei gehabt für Golotzis Rasur.
Nee, das ist nicht Michi Hösl.
Ich komme mit diesen ganzen Michis und Bierkästen durcheinander.
Michi Hösl ist der, der uns letzte Woche den Kasten in die Redaktion geschickt hat.
Ah, dann war es, Entschuldigung, dann war es der andere Michi.
Fischer.
Nee.
Heumann.
Oh Gott, ich komme wirklich, sorry, ich komme durcheinander mit den ganzen Namen.
Auf jeden Fall hat er.
Ihr müsst wissen, Uli Dickmeier wird demnächst Vater, deshalb ist er ein bisschen durcheinander.
Versaut sich seinen Lebensabend mit dem Club.
Michael Heumann.
Ja, genau.
Der hat den Kasten Bier dabei.
Ja.
Den wir dann aber nicht mehr geschafft haben, weil es schon zu spät war, aber er bringt
den uns vorbei in die Redaktion.
Das hat er geschafft.
Du hast den Kasten Bier wieder fahren lassen?
Ja.
Ja, wir hatten unterschiedliche Parkplätze.
Das wäre dann abends ein wenig kompliziert geworden.
Und den Schulze und den Simon habe ich getroffen.
Grüße.
Grüße, Grüße.
Und den Andi Brandl, Bomber Manolo.
Und ja, also war es schön.
Man konnte schöne Gespräche führen da außen am Wienerle-Stand und war nett.
Ja, auch.
Ich habe jetzt auch, freut man sich immer, wenn man so nette Hörer und HörerInnen.
Ja, vor allem schaut der Bierkasten, er hat uns ja ein Bild davon auf Blue Sky geschickt.
Schaut wirklich interessant, eine interessante Auswahl.
Aber ich kann es jetzt nicht lesen.
Gut.
Ja.
Hätten wir die Themen, den Themenkomplex JHV?
Wird uns ja noch ein wenig beschäftigen nächste Woche wahrscheinlich.
Da bin ich dann nicht da.
Ich glaube auch nicht.
Das ist ja kein großer Schaden.
Weil ihr einen Geburtstermin habt, oder?
Ja.
Ja, sprechen wir jetzt noch über Fußball.
Und dazu lese ich noch schnell das mir wieder mal per WhatsApp zugeschickte Spieltagsgedicht vor von Felix Wenzel,
der keine Lust auf Social Media mehr hat im Moment.
Und deshalb sich auch nicht bei Blue Sky anmelden will.
Obwohl das ja eigentlich so ist, als wäre man nicht mehr bei Social Media, sondern bloß in einer etwas zu großen WhatsApp-Gruppe.
Aber naja.
Verloren in Karlsruhe.
Draußen ist November.
Und es wird dunkel.
It's not dark yet, but it's getting there.
Moment einmal.
Der FCN ist wieder da und der Aufstieg, sag ich, bleibt nah.
Also optimistisch bleiben, sagt Felix Wenzel.
Fällt uns naturgemäß einfach nach einem 1 zu 4 in Karlsruhe, das nach meinen Berechnungen auch ein 1 zu 8 hätte werden können.
So desolat ist der 1. FC Nürnberg aufgetreten.
Wolfgang, du warst live dabei.
Wir haben kurz nach dem 0 zu 1 telefoniert miteinander.
Du sagst jetzt, du hast gar nicht mitbekommen, dass du das Tor gefallen hast, weil du noch in deine Vorbereitungen vertieft warst.
Und dann jubelte schon alles.
Ich hatte noch zu tun tatsächlich.
Schon stand es 0 zu 1.
Nach einer gar nicht so originellen Anstoßvariante des Karlsruhe SC, nämlich den Ball einfach mal weit nach vorne kloppen und dann.
Aber die haben sie angeblich monatelang einstudiert, diese Variante.
Ja, aber das, was da vorne dann hinfällt, haben sie vielleicht nicht einstudiert.
Cyrus Mote Kalemi hat diese Variante einstudiert.
Okay, der Frank Steinmetz des KSC.
Ja, so ungefähr.
Und sein Chef hat sich dann ausdrücklich bedankt, auch in der Pressekonferenz, dass er diese großartige Variante beigebracht hat.
Noch nie hat sich jemand bei Frank Steinmetz bedankt.
Doch, einmal hatten sie irgendeine Freistoß-Talkschau.
Und dann sind alle, Christopher Schindler hat mal per Kopf gegen irgendjemand getroffen im Max-Morlock-Stadion.
Und dann sind alle zu Frank Steinmetz.
Also müsste es schon Jahre, Jahre her sein.
Aber ja, also sie kloppen den Ball nach vorne.
Jannis Horn zeigt, was der 1. FC Nürnberg vorhat an diesem Sonntagnachmittag.
Und taumelt über den Rasen und legt sich dann hin, weil er über die eigenen Beine stolpert.
Wobei ich Marquez da schon auch nicht freispreche.
Der schaltet halt einfach ab.
Echt?
Sein Gegenspieler läuft ja durch und macht das Tor und er bleibt halt stehen.
Paul Nebel.
Also er hat wahrscheinlich damit gerechnet, dass Jannis Horn hinfällt.
Aber da muss man halt dann einfach, weil das macht ja nicht der Gegenspieler von Jannis Horn das Tor,
sondern der kommt ja dann hinter Marquez eingelaufen.
Okay, zweischuldige Schau in der 1. Szene.
Und der, der den weiten Schlag nicht verhindert, ist vielleicht auch noch.
Wer müsste das dann gewesen sein?
Tatsächlich, ich glaube Schleimer ist.
Schleimer, weil die beiden Achter sind diesmal sehr fröhlich im Pressing involviert gewesen,
aber ohne, dass daraus irgendwie was geworden ist.
Das war auch bitter mit anzusehen.
Wie alles bitter.
Gab es irgendwas an diesem Spiel, Wolfgang, was dir Freude bereitet hat aus Sicht des 1. FC Nürnberg?
Aus Sicht des 1.?
Oder mit Blick auf den 1. FC Nürnberg?
Freude bereitet.
Warst du über die Startformation überrascht?
Nö, war ja absehbar, glaube ich schon, dass Möller-Deli wieder spielt.
Möller-Deli für rot gesperrten Jens Kastrup, für dich auch nicht überraschend.
Nö, aber man hat, glaube ich, halt einfach schon auch gefehlt, wie es ja Ihnen Kastrup,
also, das wäre sehr hypothetisch, aber wie es ja Ihnen vielleicht gefehlt hat,
mit seiner Grundaggressivität, die man halt das mal schon auch so vermisst hat.
Ist das so, Wolfgang? Kann man das an einem Spieler aufhängen?
Du kannst das an einer Statistik festmachen einfach.
Also, wenn Kastrup in der Startelf stand, haben sie erst einmal verloren.
Und das hätten sie auch nicht müssen gegen Schalke.
Da war er ja auch noch mit der beste Mann am Platz.
Aber in Rostock haben sie ihn angewechselt, Lautern war er nicht dabei.
Ich glaube, seine zweite Sperre war das oder seine dritte.
Ja.
Lautern.
Pauli war er nicht dabei.
Sankt.
Sankt und Karlsruhe war er nicht dabei.
Also, ja.
Aha, wir erkennen ein Muster.
Wir erkennen ein Muster.
Ich dachte, dieser Heldenfußball ist vorbei und das ist jetzt alles im Kollektiv irgendwie geregelt.
Ja, aber er gibt der Mannschaft dann wahnsinnig viel Energie, die andere vielleicht nicht so geben können.
Ist das eine Kritik an Mats Müller-Däden?
Nein.
Nein.
An wen und dann?
Ja, vielleicht doch.
Ich weiß nicht.
Nein, es sind halt andere Spielertypen.
Und ich glaube, dass einer wie Kastrup dieser Mannschaft unheimlich gut tut.
Ja.
Ich glaube, dass einer wie Mats Müller-Däden dem Klub auch unheimlich gut tun würde, aber das jetzt mal wieder überhaupt nicht geschafft hat.
Leider am Sonntag in Karlsruhe.
Nein.
Ein etwas biederer Auftritt von Mats Müller-Däden.
Wobei, aber sie ja im Kollektiv keine Chance hatten, irgendwie diese Karlsruher Angriffe, die sie ja nicht nur auf hoch und weit beschränkt haben, sondern die ja auch immer wieder durchs Zentrum gekommen sind und sowas, wo meterweit Platz war.
Was ich wirklich ärgerlich fand an dem Spiel ist, also klar, wenn das 2-2-3-0 steht, darf sich keiner beschweren, aber dann magst du das 1-1 aus dem Nichts.
Der Sky-Kommentator hat es ja mehr oder weniger angekündigt nach dem Lattenschuss von Schleuserner.
Oh, das ist so ein Spiel, wo dann plötzlich fällt es 1-1 und du weißt nicht warum und er hat kaum ausgesprochen.
Das Gefühl hatte ich aber auch.
Ja.
Und dann dachte ich, okay, das ist einfach der Klub momentan.
Selbst so ein Spiel reißen sie dann noch, haben wir das Glück einfach in den Situationen und machen das 1-1.
Und dass sie es dann aber noch einmal so aus der Hand geben wieder, das fand ich dann das eigentlich Enttäuschende.
Ja.
1-4 am Ende.
Wie haben Sie es denn erklärt, Wolfgang?
Das 1-4?
Mhm.
Sie haben es erklärt, dass sie halt einfach so viele Zweikämpfe verloren haben, vor allem ganz hinten.
Mhm.
Dass sie praktisch jeden zweiten Ball abgeben mussten an den KSC.
Und das Prinzip war ja relativ einfach.
Also entweder der Schnittstellenpass oder eben zweiter Ball.
Ja.
Das war halt ihr Spiel.
Und irgendeiner sagte noch, Janis Horn oder Jan, schauen wir rein, der Mixhorn, dass sie ja darauf vorbereitet waren auf das Karlsruhe Spiel und dass sie das die ganze Woche über simuliert hätten im Training.
Ja.
Aber die waren schon gut, die zwei.
Matanovic und Schleusern haben das schon richtig gut gemacht.
Ja.
Also Bälle behauptet und abgelegt.
Aber die Frage ist, warum machen sie jetzt in dem Spiel wieder gut?
Man hat KSC hatte bis dato welche Punkte?
13?
Ich glaube.
Ja.
Ja.
Die schießen halt nach elf Sekunden auf das 1-0.
Das verändert natürlich schon einiges in diesem Spiel.
Aber Rückstände können wir doch eigentlich.
Ja.
Trotzdem.
Und der KSC eigentlich keinen Vorsprung.
Ja.
Also.
Ja.
Und dann, wie gesagt, dann bin ich bei dem 1-1.
Da geht das Spiel neu los.
Und der Punkt war ja okay gewesen.
Und warum verlierst du nach diesem 1-1 dann wieder so komplett den Faden?
Na gut.
Die Tore, wenn man sich anschaut.
Wer?
Der 2-1 durch Schleusener.
Achmed Gülén.
Ahmed Gülén.
Danke, Wolfgang.
Ich muss sagen, jetzt muss man mal die Saison schauen, an wie viele Toren, Gegentorene
halt schon beteiligt waren.
Also ich sehe seine Qualität, die er hat.
Aber ich sehe da schon ganz viele, da rutscht er mal aus und da ein Stellungsfehler.
Und ich bin da noch nicht wirklich überzeugt.
Habe ich ja vor Anfang an gesagt.
Okay.
Da wird die nächste Saison durchs Dorf.
Beim 1-3 kommt Flick zu spät.
Da grätscht er dann noch so ein bisschen, aber kommt nicht mehr hin.
Von einem Spieler, den ich bis dato noch nie gehört hatte.
Budo.
Zift, sie war zählend.
Und beim 1-4, beim 1-4 geht dann wieder Gülén.
Da war er glaube ich dann irgendwie verletzt.
Also da ist er noch so rumgehumpelt.
Ja, da war er nicht verletzt.
Und er hat vorher einen Schuss in die sogenannten Weichteile bekommen und konnte deshalb nicht
so wirklich in den Zweikampf reinpacken.
Naja, aber man kann vielleicht in den Schuss stellen und nicht so wegdrehen noch.
Dich möchte ich sehen.
Dich möchte ich sehen.
Ja.
Christian Martenja, auch immer ein gerne genommenes Thema in diesem Podcast.
Kann er beim 2-1 die Flanke abfangen, die durch seinen 5-Meter-Raum segelt, wie wir das gerne schreiben.
Läuft, geht halt so parallel zum Tor.
Dieses 4-1 in den…
Ne, also bei dem 4-1 haben wir ihn noch dreimal angeschaut.
Der kommt so stramm, dieser Schuss.
Also er macht den Arm ja noch hoch, aber auf dem Winkel, den trifft er…
Zum Glück machen wir hier noch kein Video vor, weil sonst hätten wir jetzt den Verfassungsschutz…
Da gebe ich ihm wirklich einen Kerschulz, der trifft den Ball einfach super und wirklich mit
Schmackes, Vollspann, den hältst du nicht.
Bei dem 2-1 bin ich da immer eher beim Abwehrspieler.
Das ist halt sein Job, dass er da einfach da ist.
Und da bin ich wirklich immer eher beim Torwart, also das 5-Meter-Raum.
Er hat natürlich in der 9. Minute wieder einen Klassiker, wo er wieder den Pass spielt
auf Stindl, der dann die riesen Doppelchance hat.
Ach ja stimmt, die Szene hatte ich schon wieder vergessen.
Das war allerdings auch…
Die war super.
Das war toll, wie er den Abbratter dann nochmal übers Stadion und Dach schießt.
Das können wir gerne mal nachstellen, aus 3 Metern im Liegen drüber.
Das schafft keiner von uns.
Das ist wirklich…
Aber wäre der reingegangen, dann wird man heute wieder die Martina-Diskussion führen.
Ja, ich wüsste ja gerade schon, aber ihr wollt nicht so wirklich…
Er ist halt auffallend auf dercke gerutscht tatsächlich, also war er nicht der Einzige.
Neuer Rasen im Wildparkstadion und der Klub kam nicht…
Ja, sie fanden ihn alle super, aber angewachsen ist er mit Sicherheit auch noch nicht gewesen,
weil den haben sie erst jetzt Anfang November verlegt.
Aber sie haben geschwärmt davon.
Gut, wie schlimm muss dann der andere erst gewesen sein.
Aber man hatte trotzdem das Gefühl, dass da manche auch mit den Schuhen nicht wirklich klargekommen sind.
Ja.
Wir haben jetzt, ich, auch Lobes Hymnen gesungen auf Christian Fiel in den vergangenen Wochen.
War das jetzt ein einmaliger Ausrutscher?
Ja, dieses…
Es war ja wirklich von hinten bis vorne schlecht.
Es war keiner dabei, der irgendwie gut ausgesehen hat.
Du hast Can Usun noch ein bisschen so herausgehoben.
Der Kicker hat ihm auch eine 3 gegeben.
Ich fand Can Usun auch eher schwach und vor allem etwas motzig unterwegs.
Er hat viel lamentiert.
Das Tor macht, das zeigt er dann schon wieder.
Jeder andere nimmt ihn mit rechts und er lässt den nochmal ins Leere rutschen,
legt sich auf den linken Fuß und schlenzend dann rein.
Das machen nicht viele.
Also da sieht man schon wieder, was er für Qualität hat.
Ja, wenn er am Ball war, hattest du immer das Gefühl, es kann was passieren.
Und das Gefühl hat es bei anderen jetzt nur hinten eigentlich dann.
Dass er dann so viel lamentiert, verzeiht mir einem.
Ja, das ist halt sein Spiel.
Vielleicht gehört das dazu.
Einmal hat er Mats Möller-Delli zusammengeschissen.
Ja, richtig.
Also, aber.
Ja, und sein Torjubel vom Karlsruher-Fanblock muss jetzt halt auch nicht so sein.
Da waren sich auch alle einig.
Ich fand es sehr aufgebracht, die Ultras.
Ihr habt das im Fernsehen wahrscheinlich nicht gesehen.
Nee, gar nicht.
Aber da hat es schon ordentlich.
Ja, aber ich habe jetzt einen Jubel gesehen und den nun zum Anlass zu nehmen, um es besonders
auszuprobieren.
Ja, aber er stand ja so vom Karlsruher-Fanblock.
Ja, aber so jubelten halt.
Und halt nicht nur ein, zwei Sekunden, sondern etwas länger.
Fanden die nicht funny.
Und das würden sie in Nürnberg wahrscheinlich auch nicht wirklich funny finden.
Ja gut, in Nürnberg würden sie ihn nicht sehen, weil ja da noch diese 15 Meter
Dardan-Bahn.
Ja, genau.
Die Dardan-Bahn hat auch Vorteile.
Ein schönes fränkisches Wort.
Das ist ein super Wort.
Dardan-Bahn.
Dass das von Adidas erfunden worden ist.
Dardan-Bahn.
Adi Draxler hat Dardan-Bahn erfunden.
Dardan-Bahn.
Ja, okay.
Also Ausrutscher oder?
Ja gut, also zweimal sich so abschießen lassen, kurz vor Schluss.
Hatten wir ja heuer schon mal.
Zweimal.
Kaiserslautern auch.
Ja gut, das war nicht vor Schluss.
Gut, das war der erste halbe Stunde.
Aber so 10 Minuten, drei Tore.
Das meine ich.
Ja.
Ja, dass sie sich dann halt so hängen lassen am Schluss, das fand der Fjallohr nicht
wirklich lustig.
Und Jan Czamerer auch nicht.
Er sagte, das ist nicht besonders reif oder sowas.
Irgendwie unreif.
Irgendwie unreif.
Ja, der eigentlich auch eine sehr gute Analyse da in der Mixzone im Gespräch mit dir
und dem Kollegen Funk von der Bild-Zeitung hingelegt hat.
Ja.
Dem hört man immer gerne zu.
Tatsächlich.
Ja.
Also was jetzt?
Ausrutscher oder besorgniserregendes?
Besorgniserregendes nicht.
Dafür stehen sie zu gut da.
Und wenn jemand gesagt hätte, vor den zwei Auswärtsspielen, Paderborn, Karlsruhe, holst du drei Punkte,
hätten sie wahrscheinlich genommen.
Vier wären super gewesen, sechs wären optimal gewesen, aber ja.
Ich glaube, mit drei zu rechnen vorab, wäre okay gewesen.
Ja.
Dass es jetzt dann so in die Hosen ging, okay.
Werden sie schon analysieren, denke ich mal, und ihre Schlüsse daraus ziehen.
Ja.
Aber wir analysieren es ja auch.
Also der Faktor Kastrup ist tatsächlich nicht zu unterschätzen.
Also weil es halt tatsächlich auffällt, wenn er nicht dabei ist, fehlt ihnen einfach was.
Und den kann mittlerweile keiner mehr.
Jetzt wo Christian Fjell doch immer sagt, dass er auf dieser Position die Qual der Wahl hat mit Thailand, Duman, Schleimer.
Aber das sind alles andere Spielertypen.
Ja, man hat es ja gestern wieder gesehen.
Solche, die nicht so oft vom Platz fliegen halt.
Ja, ein bisschen tiefer Boden und so.
Das ist halt natürlich ihr Ding.
Ich glaube, nach Kastrup hätten sie da gleich wieder einen neuen verlegen dürfen, wenn der
ja gestern mitgespielt hätte.
Okay.
Aber es war ja bislang auch so, dass sie eigentlich immer in der Saison nach so einem Spiel eine Reaktion gezeigt haben.
Ne, sagt man ja immer.
Noch nie zweimal hintereinander verloren.
Niemals zweimal hintereinander verloren.
Vor Tun haben wir ja noch nie verloren.
Also das ist eh Gmargewiesen.
Also bleiben wir auch optimistisch mit Felix Wenzel.
Naja, klar.
Es sind ja nach wie vor bloß fünf Punkte, glaube ich, auf den Relegationsplatz.
Drei.
Oder unten.
Oben.
Oben ins Achten.
Unten ist es, ja.
Da kann man Schalke schon in die Relegation verabschieden eigentlich.
Die beiden Absteiger stehen auch fest.
Tobias Schweinsteiger ist entlassen worden in Osnabrück.
Habe ich mitbekommen.
Ja.
Also ich sehe schon, die Analyse dieses Spiels halten wir diesmal so kurz, wie wir es uns vorgenommen haben.
Oder weil ihr sagt, es gibt nichts zu sehen, bitte gehen Sie weiter.
Vielleicht waren Sie einfach ein wenig müde von der Hauptversammlung.
Wahrscheinlich.
Wobei Sie nicht bis zum Schluss geblieben sind.
Nein, die durften dann nach der Rede vom Herrn Gretlein gehen.
Müssen die alle Mitglieder sein eigentlich, die Spieler?
Nein, ich glaube, Mitglieder sind wirklich nur Valentini und Martenia.
Die sind auch noch sitzen geblieben.
Also ich bin mir ein, früher war es mal anders.
Früher mussten sie, glaube ich, aber mittlerweile nicht mehr.
Okay.
Gut, aber wen hätten die Japaner auch willen sollen, ne?
Ja.
Haben die keinen Dolmetscher eigentlich, der sie aufschlitten hat?
Sie wurden aber gesondert begrüßt in der JHV mit viel Beifall.
Echt?
Bedacht, ja.
Sind Sie kurz erschrocken.
Ja, Okunuki gestern, aber auch wieder, spielt den Pass auf Usun.
Das war cool.
Und ansonsten?
Ansonsten, ja, vielleicht war er wirklich ein bisschen auch gehemmt mit seiner Schiene.
Kann schon sein.
Also, also.
Also es war wirklich, wirklich jeder schlecht.
Ja, nicht schlecht, sondern halt einfach weit weg vom Trainer gefordert.
Maximum.
Ja.
Max.
Auch Jan Schamara hat es gesagt, wenn wir nicht an unser Maximum gehen, dann wird es schwierig.
Also es heißt, diese Mannschaft muss immer überperformen.
Früher hat man jetzt geschrieben, vielleicht ein Dämpfer zur richtigen Zeit.
Ja.
Das ist immer einen vollkommenen Schwachsinn.
Ich auch, ja.
Aber vielleicht ist es in dem Fall gar nicht so verkehrt.
Ja, tatsächlich.
Also, weil sie danach wirklich wieder sich auf das besonnen haben, was wichtig ist.
Ja, es hieß ja, sie haben so eine gute Trainingswoche irgendwie hinter sich.
Oder zwei Trainingswochen.
Ja, aber du hast aber auch Nene Braun angemerkt, dass er einfach jetzt zwei Spiele hatte in der
Zeit.
Ja.
Ja.
Und der war, ja, den hatten sie irgendwie voll auf der Rolle.
Fiel schon auf.
Ja.
Das war fast alles über die.
Rechte Karlsruher Seite.
Rechte Karlsruher Seite.
Die haben seinen Flügel überlagert, hatten da meistens Überzahl und dann waren sie eigentlich
schon...
Und da war dann eben kein Kastrop vor ihm, sondern ein Mats Müller-Delli.
Oder spielt Kastrop normalerweise auf der linken Acht?
Ja.
Ich glaube auf der rechten, oder?
Ja.
Ja, stimmt.
Ich glaube auch.
Ja.
Okay.
Torverhältnis wieder mal ordentlich versaut durch diese zwei Späten.
Treffer da?
Irgendwas hat jemand dazu konkret noch gesagt, warum Ihnen das dann immer passiert?
Dass Sie dann mit einem 2-1 oder einem 3-1 wie in Hamburg dann mit 5-1 und 4-1 rausgehen?
Das darf Ihnen noch nicht passieren.
Das haben Sie halt hinterher alle betont.
Also 2-1 okay, 3-1 kannst du auch noch kriegen, aber das Vierte ist natürlich Quatsch.
Also vor allem so.
Vorbei.
Weiter geht's.
Christian Fjells Analyse noch im Nach-PK-Gespräch.
Wie war er drauf?
Ja, das Ärgerlichste war für ihn tatsächlich, dass er halt noch das Vierte kriegt.
Also es hat ihn fürchterlich gestört.
Und ja, was wir jetzt halt gerade auch schon besprochen haben, dass halt jeder an die Leistungsgrenze
gehen muss, damit sie eine Chance haben können in so einem Spiel.
Und da halt kaum einer tatsächlich so performt hat, waren sie letztlich klar unterlegen.
Ich muss sehr lachen, ich will mich mit fremden Gags schmücken, aber die Sarah, das glaube
ich auf Twitter oder auf Skype, Schäfer raus nach dem schnellen Gegentor, nach wie viele Sekunden,
weiß ich nicht.
11,2 Sekunden.
Ich nehme die Schäfer raus.
Ja, finde ich ein sehr guter.
Und Bader auch gleich hinterher.
Bader und Schäfer raus.
Vielen Dank für diesen Gag.
Naja, dann hören wir jetzt auf mit Fußball, machen heute wirklich bloß die Stunde.
Und einen Gerich noch, den von letzter Woche müssen wir auflösen.
Der war ja leicht.
Der war leicht.
Hanno Behrens war es, wenn ich mich richtig entsinne.
Wir haben viele Zuschriften bekommen, das muss ich noch sagen, die Gewinnspiele.
Verlosungen.
Genau, Einsendeschluss ist jetzt.
Haben wir nämlich letzte Woche vergessen zu sagen.
Und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Genau, exakt.
Dass wir, die GewinnerInnen hören bald von uns.
Es gab in allen Kategorien auf jeden Fall BewerberInnen.
Und der Einsendeschluss ist jetzt, meint jetzt in der Podcastaufnahme natürlich.
Also wenn du das jetzt hörst, ist es vorbei.
12.42 Uhr am 27. November 2023 war Einsendeschluss.
Wir haben das wie immer professionell vorbereitet, dieses Gewinnspiel.
Ja, das geht mir aber auch nicht so.
Mein Monitor zu Hause ist kaputt und dann habe ich irgendwann schon seit Wochen,
und dann wird es mal nachgeschaut, wann ich den gekauft habe.
Und der Kundensupport lief ab am 24.11.2023.
Ah, super.
Super, herzlichen Glückwunsch.
Also warum sollen es unseren Hörern und Hörerinnen anders gehen?
Also, Gerch.
Gerch.
Gibt nichts zu gewinnen.
Kurz und schmerzlos und nicht zu erraten.
Ich werde ihn erraten, weil es geht ja um Geld.
Und Uli Dickmann hat vorhin gesagt, wenn ich den errate, spendet er sogar 5 Euro bei seiner Saisonspende.
Bist du so weit, Wolfgang?
Nein, natürlich nicht.
Der Wolfgang nimmt den Gerch nicht so wirklich ernst.
Geboren in einer Stadt, deren Wahrzeichen eine mittelalterliche Bogenbrücke ist,
die bekannt ist für ein besonders brisantes Derby,
in der auch ein früherer Nachwuchsgeber des 1. FCN,
der vielleicht bald in der Bundesliga spielen wird, das Licht der Welt erblickte,
ging Gerch neun Jahre lang beim damals lokalen Topverein und zweifachen Pokalsieger auf Tore jagt.
Habt ihr den Satz verstanden?
Nö.
Nee, mach nochmal.
Soll ich nochmal anfangen?
Ach, okay.
Dann wechselte, also mittelalterliche Bogenbrücke, brisantes Derby,
Geburtsart, früherer Klub-Nachwuchsgeber, der vielleicht bald in der Bundesliga spielen wird.
Ja.
Dann wechselte der Mittel- und Flügelstürmer für 650.000 Mark Ablöse zum Klub,
wo ihm unter einem niederländischen Trainer auf Anhieb der Sprung in die Stammelf gelang.
Gerch traf gleich in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen einen Oberpfälzer Amateurverein
und ließ am dritten Spieltag bei einem 5-2-Heimsieg sein erstes Tor in der Bundesliga folgen.
Es sollte zugleich aber auch sein letztes bleiben.
Nach nur 8 Einsätzen und exakt 500 gespielten Liga-Minuten wurde der Zwei-Jahres-Vertrag bereits in der Winterpause wieder aufgelöst.
Der einmalige Nationalspieler ging als Transferflop in die Klubgeschichte ein,
verschwand unter etwas dubiosen Umständen aus Nürnberg und beendete kurz darauf seine aktive Karriere,
angeblich wegen einer schweren Knöchelverletzung.
Bei seinem Heimatverein war er später noch als Trainer, Manager und Präsident tätig.
Zudem unterstützte er den infolge eines Krieges von Spaltungen und nationalen Verwerfungen betroffenen
und von der UEFA phasenweise suspendierten Fußballverband seines Landes in einer sogenannten Normalisierungskommission.
Gerchs Töchter Delila und Amina wurden recht erfolgreiche Schwimmerinnen.
Die laut diversen Internetquellen angeblich in Nürnberg geborene Amina
ging sogar bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro über 100 Meter Schmetterling an den Start
und wurde zudem 2021 zur kroatischen Miss Sport gekürt.
Kroatien hätte ich tatsächlich aufgrund der Bogenbrücke auch getippt.
Und des niederländischen Trainers.
Weles Moster? Kommt das da vor?
Ist aber nicht Kroatien, ne?
Ist doch egal.
Aber ich habe ja nicht gesagt, dass er Kroate war.
Ah, du weißt denn?
Ja, dann schreib ihm du, Uli.
Ich habe mein Handy noch dabei.
Dann schreib es da, mach mal Oldschool.
Schreib es da drauf.
Ich komme nicht drauf.
Niederländischer Trainer.
Niederländischer Trainer, ja, geht ja nur.
Also der niederländische Trainer war beim Klub.
Ja.
Dann geht ja nur Harte an.
Nö, Ariane.
Hätte man bei 600.000 Mark draufkommen können, dass es nicht verbägt sein kann.
Ja, das hat mich irritiert.
Aber jetzt verraten wir nicht mehr.
Ja.
Dann können wir es gleich auflösen.
Ich komme nicht drauf.
Schreib du mal deine Antwort.
Ich kann uns gar nicht schreiben.
Ich habe so Hunger, dass ich schon so schwach bin.
Eins in die Schluss, morgen um 12 Uhr.
Ja.
Ah Mist.
Ärgert mich jetzt, dass ich da nicht draufkomme.
Okay.
Dann hört ihr euch nächste Woche wieder.
Wann auch immer.
Ach gut.
Ihr da aufnehmt.
Ich mache Urlaub und feiere meinen Geburtstag und die Wahl des Aufsichtsratsvorsitzenden.
Sehr stark.
Vielen Dank.
Bis bald.
Tschüss.
Ciao.
Servus.
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