Herr Keplavi, haben Sie nicht an genau dieser Stelle vor einer Woche den Klassenerhalt verkündet des 1. FC Nürnberg? Was ist schiefgelaufen?
Gar nichts. Alles unter Kontrolle. Gehen Sie weiter. Es gibt hier nichts zu sehen.
Mein größeres Problem ist, dass wir dummerweise unser persönliches Schicksal mit dem erfolgreichen Abschneiden dieser Mannschaft verbunden haben,
in dem wir am Freitag bei einer sehr netten Veranstaltung gesagt haben, sollte der Club doch absteigen, was rein rechnerisch nicht immer möglich ist,
zeigen wir uns am Tag danach hinter der Nordkurve und lassen uns mit Bierbechern bewerfen.
Da habe ich so ein bisschen Angst, wenn ich es nicht selber ausgerechnet hätte, dass da gar nichts mehr passieren kann.
Bist du dir da ganz sicher? Das Ress-Programm ist easy.
Ja, Clowns-Vereine. Angefangen bei Hannover 96. Ich habe Martin Kind gestern gesehen. Der schaut wirklich aus wie dieser Mr. Burns in Dings.
Aber da bin ich nicht der Erste, der drauf kommt. Aber bei den Simpsons. Heißt der Burns?
Montgomery Burns.
Montgomery Burns.
Sieht er wirklich so aus oder hat er nur den Charme von ihm?
Ich finde alles. Aber hast du das gehört, Sebastian? Die Stimme? Uli Dickmeier ist wieder da.
Die wichtigen Fragen des Lebens aus den Simpsons stehe ich dann wieder zur Verfügung.
Willkommen zurück, Uli.
Servus.
Wie geht's dir?
Gut, danke.
Freust du dich wieder mit uns?
Mit euch immer. Ich hatte ja auch schon das Vergnügen, bei eingangs erwähnten Veranstaltungen am Freitagabend mit euch gemeinsam wieder über den Club philosophieren zu dürfen.
Darauf freue ich mich natürlich. Ob ich mich darauf freue, wieder über den Club schreiben zu dürfen, bin ich mir noch nicht ganz so sicher.
Ja, es macht nicht so wirklich viel Spaß zur Zeit. 0 zu 3 bei Hannover 96. Ein Debakel. Aber abgemildert dadurch, dass jetzt gerade, es ist Sonntag, ist heute Sonntag eigentlich? Ich habe das Gefühl für Zeit und Raum verloren.
Ja, Sonntag, der 30. April. Jan Regensburg in Sandhausen verloren hat. Dadurch, sagen Dieter Heckung und ich, hat sich ja eigentlich gar nichts verändert. Und du bist anderer Meinung, Sebastian?
Ja, also ich rechne da gar nicht. Oder doch, ich rechne mit dem Schlimmsten nach dem Auftritt in Hannover. Oder vielleicht auch doch nicht. Vielleicht kommen wir da noch drauf. Du hast ja auch über das Auswärtsgesicht des 1. FC Nürnberg vor dem Spiel in Hannover geschrieben.
Und ja, wenn man jetzt einfach einkalkuliert, dass sie zu Hause alles gewinnen, dann ist es natürlich eine einfache Rechnung.
Ja.
Aber irgendwie, weiß ich nicht, beschleicht mich schon wieder so ein bisschen das Gefühl von, naja.
2020.
Ja, oder 2020. Ne, 20, ne.
Ja.
Ich bin so schlecht in diesem Jahre merken. Ich kann mir immer genau merken, wann was im Jahr passiert, aber nie das Jahr selber.
Was?
Ja, ganz so sehr beschleitig. Muss ich das nochmal, soll ich nochmal erklären?
Ja, erklären vor allem. Nicht nochmal, sondern erklären. Was kannst du dir?
Ne, ich kann mir halt merken, wenn zum Beispiel irgendwas im November halt passiert ist, aber ich weiß dann halt sehr bald nicht mehr, ob das jetzt im November 21 war oder 20.
Also die Jahre verschwimmen bei mir sehr schnell. Das ist quasi, das geht einher mit der Namensschwäche, die ich habe. Aber nee, ganz so krass ist das Gefühl nicht.
Dafür ist, glaube ich, so, ja, dafür ist es zu wechselhaft und es sind auch mal gute Ausschläge dabei.
Es ist nicht so diese krasse Abwärtsspirale wie dann unter Jens Keller damals, aber...
Grüße.
Ja, aber so richtig, richtig gutes Gefühl hatte ich am Samstagabend, als es dann, da stand es noch 0-2, nicht als hier in unsere Saison...
Wie heißt es? Nicht-Abstiegsfeier vom Freitag, dachte, die wir da live abgehalten haben. Da können wir ja auch noch dann später darauf kurz kommen, aber...
Ja, naja.
Ich sehe schon, es wird höchste Zeit, dass hier wieder eine gesunde Partie und Pessimismus reingebracht wird in diesen Laune-Podcast.
Ich sehe alles ganz, ganz furchtbar schwarz.
Ja, der Klub steigt ab.
Mindestens.
Gut, willkommen zurück.
Ja, endlich, endlich, das war hier alles viel zu locker, ganz nett und ordentlich.
Ich sehe das auch überhaupt nicht so entspannt. Also, du hast die Sandhausen ja trotzdem wieder in Schlagweite.
Du hast vier Punkte auf dem Delegationsplatz, fünf auf Regensburg und Sandhausen.
Du hast die zwei Auswärtsspiele, wo du nach jetzigen Erkenntnissen 0, gar nichts holst.
Paderborn Heimsteig.
Magdeburg gut drauf, also du brauchst gar nicht hinfahren.
Du hast dort zwei Spiele gegen Lautern und Rostock und wenn die schief gehen, dann holo, trio.
Ich fühle mich gerade so ein bisschen wie in so einer Arbeit, wo der Chef mal irgendwie ab zwei Wochen im Ullopfer reist ist und man sagt, wir haben das im Griff, alles cool.
Und dann kommt der Chef zurück und sagt irgendwie, hier, schau mal das an, die Bilanzen, alles.
Kurz vor der Insolvenz.
Nächste Woche spielt Rostock gegen Regensburg, glaube ich, und Braunschweig gegen Sandhausen.
Also, da punkten auf jeden Fall welche da unten.
Ja, zwei Unentschieden.
Ja, also.
Nee, nee.
So langsam.
Ich war ja in Hannover am Samstag und Dieter Hecking sieht das nicht so wie ihr.
Der stand im Pressekonferenzraum und meinte, alles cool.
Und das glaube ich dann natürlich sofort, weil Dieter Hecking und ich, da passt kein Blatt Papier dazwischen.
Und deshalb bin ich fast schon beschwingt nach Hause gefahren, nach diesem 0 zu 3.
Der Kollege Martin Funk macht sich mehr Sorgen, aber gut.
Ja, das macht er ja meistens, oder?
Ja.
Jetzt so auf die Jahre gerechnet.
Ja.
Ja, Dieter Hecking tut sich da ja leicht, weil der ist dann auf jeden Fall nicht mehr da, wenn der Klick in der dritten Liga spielt.
Und wir aber immer noch hier sind, Tom, über die Auswärtsspiele in, jetzt fällt mir der schlimmste Auswärtsort nicht ein in der dritten Liga, den man dann zu erwischen kann.
Der schlimmste Auswärtsort in der dritten Liga würde ich mal sagen, Ferl.
Oder steigen die auf?
Nee, ne?
Nee, nee.
Meppen steigt ab, also die wären es auf jeden Fall nicht.
Ja.
Ich glaube, Ferl ist das Schlimmste.
Nicht einmal nach Bayreuth können wir fahren, nach jetzigem Stand da nächstes Jahr.
Das ist schade.
Sehr traurig ist es, ja.
0-4 gegen Duisburg, by the way.
Hei, hei, hei.
Ja.
Ja, das steigert die Vorfreude.
Wir sind jetzt nach ungefähr sechs Minuten alt, diese Podcast-Ausgabe.
Und wir haben schon Dieter Hecking im Sommer verabschiedet, was ist mal ein Einstieg, finde ich.
Und wir müssen noch über sehr viele Dinge sprechen.
Ich habe wieder eine Themenliste, das hast du vielleicht nicht mitbekommen, Uli, gemacht.
Machen wir ein Konzept neuerdings?
Neuerdings haben wir ein Konzept, so wie die Nicht-Aufstiegsfeier am Freitag.
Wo wir ja einen Tag vorher auch noch kein Konzept hatten.
Genau, und dann auf die großartige Idee.
Wir hatten es eigentlich auch live nicht.
Also du hattest es, Uli, aber.
Wir hatten eine Setliste.
Ihr habt es halt ignoriert.
Ja, wir reden über diesen sehr, sehr schönen Freitagabend mit Felix Wenzel im Afterwork.
Wir reden über, und jetzt lese ich einfach nur die Liste runter, Gretlein, Bratwürste,
Dua, den Drittliga-Kader, fränkischen Fußball und Spaß.
Das eine Wort kann ich nicht mehr lesen.
Und über die Clubfrauen.
Ja, hört sich doch.
Ja, ich habe auch noch ungefähr fünf Punkte.
Und wenn wir das alles machen, dann geht mein Plan doch nicht auf, dass ich heute, wir nehmen...
Das Kind ins Bett trinkt.
Nee, das steht heute nicht an.
Aber ich wollte heute noch in der Sonne Bier trinken.
Und wenn ich die Liste so höre, du hast ja schon gesagt, es ist jetzt 16.14 Uhr am Sonntag,
dann wird es, glaube ich, eher schwierig.
Aber Thomas Corell, und dann ziehen wir es einfach durch, oder?
So schaut es aus.
Machen wir.
Kadepp, der Club-Podcast von Nordbayern.de.
Präsentiert von Club-Community-Partner Sparkasse Nürnberg.
Von Himmel hoch jauchten Sie...
Boah, okay.
Das muss nochmals schneiden.
Ich finde nicht.
Das überlege ich mir sehr gut.
Ja, wenn es mal ein eigenes Gedicht wäre, hätte ich gesagt, ja, dann lass es drin.
Aber es ist ja das von Felix.
Am Freitag konnte man auch nichts schneiden.
Ja, das stimmt.
Okay, lass es drin.
Ich mache einfach weiter.
Tu so, als wäre nichts passiert.
Ja.
Also wäre dieser Unfall...
Der Geißi kann auch nicht sagen, oh, können wir das Spiel noch einmal kurz zurückdrehen?
Wie den Spiel passt.
Geht halt nicht.
Ja, ich fühle mich auch gerade wie gerade eingewechselt und direkt an den Fee-Pass spielt.
Naja.
Also nochmal.
Von Himmel hoch...
Jetzt aber.
Ernsthaftigkeit.
Bitte.
Ja, bitte.
Abstiegskampf.
Von Himmel hoch jauchzend zu Scheiße gebrüllt aus den Träumen raus.
Das Spiel ist aus.
Das Spiel ist aus.
Und in mir ist nichts als Leere.
Felt an emptiness inside, to which he just could not relate.
Der Klub ist doch zu blade.
But I believe it's not too late to win at home in May.
Felix Wenzel.
Es war ein großartiger Abend am Freitag im Afterwork.
Also fand ich zumindest.
Ich habe allerdings auch drei Biere trinken dürfen während der Nichtaufnahme von Kadett
Live mit Felix Wenzel und vielen anderen Wenzels.
Vater Wenzel war da, die Brüder Wenzel.
Zum halben Publikum ist dann auch...
Frau Wenzel.
Ja, ein sehr schöner, angenehmer Abend mit freundlichen Menschen.
Am Ende haben wir sogar nie mehr zweite Liga gesungen, alle zusammen.
Da warst du schon weg, Sebastian.
Self-fulfilling prophecy.
Genau.
Habe ich mir im Nachhinein auch gedacht.
Vielen Dank an Simon, der das Ganze mit organisiert hat mit uns.
Und vielen Dank an Carly und nicht Charlie, wie ihn der Sebastian sehr ausdauernd genannt hat.
Ich möchte aber auch sagen, er hat uns auch als kein Depp angekündigt auf die Bühne.
Ja, okay.
Da finde ich schon seinen Namen auch mal.
Praktisch nur eine primitive Retour-Kutsche.
Ja, okay.
Hat halt keiner kapiert.
Danke, Charlie, für das Zurverfügungstellen der sehr schönen Räume und das Zurverfügungstellen von Bier.
Und dann haben wir gemeinsam Gedichte vorgelesen und gesungen und den Nichtabstieg gefeiert.
Ja, und einen Jahresrückblick, einen Saisonrückblick.
Und einen Saisonrückblick gemacht, in dem Dieter Hecking eine nicht unprominente Rolle gespielt hat.
Aber leider gibt es davon keine Aufnahme.
Das heißt, wer auch immer sowas mal erleben will, ihr müsst dann kommen.
Wir machen das jetzt häufiger, haben wir beschlossen.
Jede Woche.
Haben wir beschlossen?
Ja, glaube ich.
Haben wir beschlossen, ja.
Okay.
Wir wurden eingeladen nach Berlin.
Ich weiß nicht, ob von...
In Max und Marek.
Max und Marek.
Ja, es ist der Besitzer.
Falls er uns hört, kann er sich da outen und kann er uns da gleich den Gig buchen für
kommende Saison, wenn die Hertha in der zweiten Liga spielt.
Und der Klub immer noch in der zweiten Liga spielt.
Gibt es eigentlich einen Berliner Drittligisten?
Viktoria?
Oder sind die noch da irgendwo?
Köln-Viktoria.
Gab es nicht auch mal Viktoria Berlin oder sowas?
Die da...
Naja, egal.
Ja, die Menschen zumindest, die, mit denen ich gesprochen habe, waren einigermaßen zufrieden
mit uns.
Und ich glaube, Felix hat es auch gefallen.
Ja, ich glaube auch.
Ich war wie immer selbstkritisch.
Ich dachte mir...
Also am nächsten Mal brauchen wir auf jeden Fall für jeden ein Mikro.
Es sind da nur zwei für vier Leute aus technischen Gründen.
Und ja, die Gag-Dichte muss noch höher werden.
Noch höher?
Ja.
Wir haben zu viel über Fußball geredet.
Okay.
Und du, Uli?
Ich frage jetzt halt, ob auch so viele Leute kämen, täten, wenn Felix nicht dabei ist.
Ich weiß nicht, ob er jetzt aus London immer anreist, das dann so ins Budget passt.
Aber es war ja schon ein tragender Bestandteil dieses Abends.
Also nur wir drei, glaube ich, das wäre sehr unzumutbar.
Ach.
Wollte ich natürlich.
Selbstbewusstsein.
Ja.
Ich glaube, die Leute sind so runtergewirtschaftet von diesem Verein.
Es wird eine Therapiestunde, die umsonst ist.
Kommt ja auch zu uns dreien.
Ja.
Die größere Frage ist, ob die Leute noch kommen, wenn wir beim nächsten Mal die Preise
einfach auf 40 Euro festsetzen pro Person und die Bierpreise auch nochmal verdoppeln.
Dann schauen wir mal, ob es ihnen wirklich was wert ist, dieser Podcast.
Aber vielen Dank an alle, die da waren.
Es war ein, also ich fand den Abend sehr lustig.
Ich musste dann heimgehen, weil ich Angst hatte, wenn ich noch eine Stunde länger bleibe,
kann ich am nächsten Tag nicht nach Hannover fahren, weil ich dann 27 Biere getrunken hätte.
Weil du jetzt auch nichts verpasst hättest, muss man auch mal sagen.
Das stimmt allerdings.
Aber wie war das für euch, dass ihr mal quasi, also ein paar Menschen waren ja auch da,
die man vielleicht auch kannte tatsächlich schon bereits aus dem wirklichen Leben
und nicht nur von Twitter oder irgendeinem anderen Kanal in diesem Internet.
Aber wie war das für euch, den Menschen ins Gesicht zu schauen,
die uns zumindest der nicht oder in dem Fall sehr repräsentativen Umfrage
jetzt uns zu 100% zuhören bei diesem Podcast, war das für euch komisch,
dass sie plötzlich im Raum sind?
Ich fand die ganze Situation irgendwie ziemlich absurd.
Also ich meine, wenn wir hier den Podcast machen, hören dann nochmal viel mehr Menschen zu,
aber man sieht die ja nicht.
Insofern, ich rede ja hier nur in meinen Bildschirm rein und höre euch und das ist okay.
Wir sehen uns ja nicht einmal selbst.
Ja, wir sehen uns nicht einmal, was auch gut ist.
Wenn ich an das Hemd vom Kollegen Glose denke, dass er noch übergezogen hat.
Da habe ich ja nur Florian Zinger imitiert.
Flotsänger, ja.
Aber es war schon absurd irgendwie, also dass überhaupt Menschen kommen
und sich da an Abend hinsetzen, um da zuzuhören, finde ich irgendwie immer noch sehr seltsam,
sehr grotesk.
Schön.
Auch schön, ja.
Das war, wie du sagst, alle so nette Menschen.
Also eine sehr angenehme Atmosphäre.
Ja, fand ich auch.
Also, wie gesagt, wiederholen wir.
Kadett wird eh expandieren, aber dazu kommen wir bei einem der späteren Programmpunkte.
Ich habe da einen Plan.
Sprechen wir mal über dieses, haben wir uns jetzt bei allen bedankt, bei denen wir uns bedanken müssen?
Ich glaube schon, ja.
Okay.
Aber haben wir jetzt die 20-Minuten-Marke schon überschritten?
Können wir überhaupt schon über Fußball reden oder müssen wir noch ein paar Themen vorziehen?
Nee, ich finde, das geht auch mal so.
Okay.
Man muss die Menschen überraschen.
Wir reden jetzt über die, bei denen man sich eher nicht bedanken muss, nämlich die Mannschaft
des 1. FC Nürnberg begleitet von 2000 Menschen ungefähr nach Hannover.
Und diese 2000 Menschen hatten erstaunlich gute Laune.
Mindestens eine halbe Stunde vor Spielbeginn wurde im Gästeblock schon gehüpft, getanzt und
gesungen, dass es eine Freude war.
Aber hat nicht so wirklich viel gebracht.
Der 1. FC Nürnberg hat nett und ordentlich gespielt und 3-0 verloren.
Hätte noch schlimmer ausgehen können eigentlich, oder?
Der Uli hat vorhin schon gesagt, er hat das Spiel nur in der Zusammenfassung gesehen.
Weil ich Besseres zu tun hatte, muss man auch mal sagen.
Ja.
Weil ich den Abend mit einer Club-Legende verbringen durfte.
Sag schnell mit wem, dann schaffen wir doch noch die 20 Minuten.
Können wir gleich als Gerich machen.
Nein, ich war am Samstag auf dem Tanzkurs Abschlussball meiner großen Tochter und bin da tatsächlich Raphael
Schäfer über den Weg gelaufen, der mit seiner Frau wohl schon länger in jener Tanzschule
zugange ist und da recht fit scheint.
Er tanzt wirklich, ja.
Er tanzt selbst.
Stark.
Und natürlich auch kurz über den Club unterhalten und haben dann geschlossen, dass wir uns den
Abend aber nicht weiter versauen wollen und lieber Bier trinken und tanzen.
Ja.
Wobei er tanzen kann im Gegensatz zu mir.
Also ich habe da eher so eine schneisierte Verwüstung hinterlassen.
Und halt tanzen auch prinzipiell für eine sehr seltsame Art der Fortbewegung.
Aber das macht man nicht alles für die Kinder.
Du gehst doch regelmäßig auf Konzerte.
Ja, aber da habe ich die Hand in der Hosenpasche und die andere Hand an der Bierflasche und
bewege mich so von einem Bein auf dem anderen.
Das ist irgendwie ein anderes Tanzen als das, was da irgendwie so praktiziert wird.
Ja, ich habe es auch mit Anfassen und so und Drehen.
Mehrere verletzte beim Abschlussball.
Ja, ich bin auch im Muskelkater.
In welcher Disziplin ist Raphael Schäfer am besten?
Foxtrot oder eher was so lateinamerikanisch?
Ich glaube, allrounder.
Wenn er raus muss, ist er da.
Ich war nie in einer Tanzschule.
Wart ihr in einer Tanzschule?
Ja.
Tanzkurs habe ich mal gemacht, ja.
Okay.
Ja.
Hat aber nichts gebracht.
Ich lehne dich ab.
Ja.
Das ist jetzt eine traumatische Geschichte.
Die würde, da wären wir bei 30 Minuten noch nicht bei dem Annofärspiel.
Insofern lassen wir das lieber.
Erzähl mal.
Nee, das heben wir uns jetzt auf als Cliffhanger für eine spätere Folge.
Wobei ich ja vielleicht auch aussteige nach dieser Folge.
Wer weiß, jetzt wurde der Univier.
Nein, du darfst ja nicht mehr.
Wurde schon mehrheitlich beschlossen, dass du, du bist jetzt gefangen in diesem Podcast.
Ich glaube, Benny Wolf hat das befohlen.
Grüße.
Der ist gerade in Schweden und schaut Fußball.
und hat dort für uns Essen getestet.
Der Macher des Duggles unter anderem.
Und er ist in, könnte ich mal schnell nachschauen, um die Rubrik Fadi Keblavi schaut auf sein Handy.
Die hat man jetzt aber auch schon ein, zwei Folgen nicht mehr insofern.
Ich würde es Schöfte aussprechen in Schweden.
Und ich habe ihm gesagt, er soll die Bratwurst testen.
Gibt es nicht.
Aber Burger, die man selbst nach Lust und Laune belegen kann.
Röstzwiebeln, Käse, Topsoßen und so weiter.
Also, ja.
Und der hat beschlossen, dass wir hier zu dritt weitermachen sollen.
Also, keine Chance.
Sag noch kurz, in welcher Tanzschule du warst, Sebastian?
Tanzschule Schlegel.
Das war die, auch die gestern ihr 120-jähriges Jubiläum gefeiert hat.
120 Jahre lief große Veranstaltung.
Übrigens mit irgendeinem, das wäre mal ein schöner Gerch.
Da war ein Profi-Tanzbar, die wohl auch bei Let's Dance, sowas schaue ich nicht an, aber wollte auch mal gewinnen und zugange sind.
Und da hieß es, der Mann, Valentin oder so eigentlich, hätte auch mal beim Klub gespielt.
Okay.
Also, vermutlich in der Jugend, weil mir sagte der überhaupt nichts.
Aber es gab da einen gewissen Bezug zu Nürnberg.
Und dann wurde natürlich über Rudi Gislason auch viel gesprochen.
Ja.
Das wäre natürlich cool, wenn wir jetzt den Gerch auch noch auf ehemalige Jugendspieler auswählen.
Jugendspieler, die jetzt Profi-Weltmeister-Tänzer sind.
Besser, ja, nee, machen wir nicht mehr.
0 zu 3 in Hannover.
Haben wir darüber jetzt schon angefangen zu sprechen?
Also sehr gefürchtet.
Gut gelaunte Klubfans.
Der Klub startet mit der gleichen Startelf wie gegen Düsseldorf.
Also Felix Lohkemper vorne drin.
Und der Klub sah einigermaßen gut aus, fand ich, so im Stadion.
Immer so lange, bis der Ball dann zu Felix Lohkemper kam, leider.
Der hatte dreimal die Möglichkeit, den Klub in Führung zu bringen.
Und ist auf drei sehr unterschiedliche, aber doch sehr beeindruckende Weisen gescheitert.
Einmal ein Kopfball aus naher Distanz daneben.
Dann bekam er von Nene Brown einen Zuckerpass, wie ich es nenne, in die Füße gespielt und verstolperte den.
Und dann hat er nochmal ein Luftloch geschlagen im mehr oder weniger 5 Meter Raum nach einer Hereingabe.
Also der Klub hätte schon in Führung gehen können.
Die dritte Szene kann ich mich schon gar nicht mehr daran erinnern.
Ich habe das Spiel im Keller bei den Schwiegereltern verfolgt.
Das war ja recht spät.
Und habe noch was anderes parallel verfolgt, sportliches.
Ja, sag doch was.
Das letzte Spiel der Nürnberg-Falkons-Basketball.
Grüß dich an Reinhard Börlein.
Ja, unbedingt mal an der Stelle.
Haben wir den hier überhaupt schon oft genug.
Lange nicht mehr auf jeden Fall.
Ein teuer Zuhörer.
In der zweiten Halbzeit beim Klub bin ich tatsächlich dann irgendwann ab und zu mal in einem sehr gemütlichen Stuhl meines Schwiegervaters weggeknickt.
Wann war dieses Luftloch?
Auch noch in der ersten Halbzeit.
Ich glaube, 34. oder sowas.
Also in der Sky-Zusammenfassung wird es auch nicht gezeigt.
Also ich glaube, die ganz große Großchance war es dann vielleicht doch eher nicht.
Den Kopfball haben sie gezeigt, der da neben das Tor sitzt.
Also der Klub hat eigentlich super angefangen.
Die ersten Minuten, würde ich sagen.
Das sah richtig gut aus.
Auch ganz viele Ecken erarbeitet, wo man natürlich weiß, dass das jetzt keine Disziplin ist, die sich wirklich auswirkt.
Das ist ein Thema, das überlassen wir Martin Funk.
Das ist ein Klubfunk-Thema, die Standard ist.
Oder Flo Zenger, der da nämlich auch bei Twitter schon das ein bisschen auseinandergenommen hat in einer Diskussion, die ich mir dann gleich noch einmal raussuchen werde.
Dann gab es aber relativ schnell auch echt gute Chancen für Hannover.
Also das Spiel hätte auch relativ bald 2-2 stehen können, würde ich mal sagen.
Ja.
Aber dann schluss es halt auch 1-0 zur Halbzeit.
Nach einem Freistoß, Lukas Schleimer verliert den Ball auf dem Weg nach vorne, nachdem er mal wieder in eins seiner durchaus mutigen Dribblings geht.
Er hat ja keine Angst davor, auch wenn da drei vor ihm stehen.
Und nach dem Spiel sagte Dieter Hecking dann unter anderem, dass man auch mal taktische Fouls wagen muss als 1. FC Nürnberg und nicht immer so brav daherkommen soll.
Aber nach diesem Ballverlust hat Jannis Horn genau so ein taktisches Foul begangen.
War dann auch nicht so geil, weil der Freistoß dann auf irgendeinem Kopf von einem Hannoveraner oder wie auch immer man das richtig ausdrückt landete.
Und zack, stand es 1-0 und dann war alles vorbei.
Oder Uli?
Offenbar.
Gut.
Mit Rückstand aufholen ist jetzt nicht so die ganz große Stärke.
Das wissen wir ja.
Die Frage haben wir gestern oft gestellt, warum eigentlich Rückstände den 1. FC Nürnberg jedes Mal so dermaßen aus der Bahn werfen.
Habt ihr eine Erklärung dafür?
Weil die Spieler und der Trainer selbst haben keine.
Naja, also ich meine, das eine Thema ist natürlich halt dieses Tore schießen.
Das heißt, wenn man schon mal im Rückstand liegt, dann bräuchte man ja mindestens 2, um ein Spiel zu gewinnen.
Oder wenigstens 1, um dann zwischenzeitlich den Ausgleich zu erzielen.
Damit fängt es schon mal an.
Ich finde, der Klub sieht dann gut aus, wenn er halt eben, wie in der Vorwoche zum Beispiel gegen Düsseldorf,
ja, halt wirklich von Anfang an relativ Intensität auf den Platz bringt,
druckvoll ist, einigermaßen Spielkontrolle hat und irgendwie der berühmte Gameplan dann aufgeht
und man halt dann selber in Führung geht.
Und dann kommt auch nicht diese Hektik und diese Panik,
oh, wir tun uns schwer mit dem Tore schießen und wir müssen jetzt aufholen,
sondern dann führt man halt und dann kann man vielleicht auch das,
was man mutmaßlich ein bisschen besser kann als angreifen, nämlich verteidigen,
dann halt auch noch konzentrierter machen.
Aber das können sie auch nicht.
Ja, aber das haben sie ja zumindest punktuell eher angedeutet in der Saison als dieses Tore schießen.
Und wenn man halt dann das Selbstvertrauen hat und die Führung auf seiner Seite,
dann läuft es halt vielleicht etwas besser.
Aber dieses zu wissen, dass man sich ja wirklich wahnsinnig schwer tut mit dem Tore erzielen
und dann ist man in Rückstand, dann setzt das vielleicht nochmal einen mehr unter Druck
und ja, dann geht es halt alles dahin.
Ja, irgendjemand schnauft heute in dieses Mikro und ich bin es nicht,
weil sonst würde ich es nicht hören.
Ich glaube, das ist mein immer noch ausgeprägter Heuschnupfen.
Ich kann versuchen, ich dachte mir, statt dem Zähne durch die Luft einziehen,
mal ein neues Sound.
Das machen wir ja trotzdem.
Also wir fügen noch eins hinzu, aber ja, gut.
Auf jeden Fall kam da dann gar nichts mehr nach diesem 0.1.
Aber es wurde ja geprüft wegen Abseits, wo ich mir dann wieder dachte,
also der Torschütze steht nicht im Abseits, aber ein anderer Angreifer von Hannover 96 ja schon
und der steht im Prinzip knapp daneben, wo ich mir dann wieder dachte,
also irgendwie diese Abseitsregel so wirklich zu Ende gedacht ist ja auch nicht, oder?
Ja, die Diskussion will ich bloß verhindern, weil dann müssen wir wieder über kalibrierte Linien reden.
Ja, vielleicht müssen wir gerne über Linien reden, aber da geht es ja dann eher vielleicht um passives Abseits und so.
Also wenn doch bei so einem Ball, der dann da reinkommt,
also wir reden jetzt ja nicht von dem Pass irgendwo auf dem Flügel,
wo dann halt nur dieser eine Stürmer ist und irgendwie zwei Verteidiger oder so,
sondern wir reden von so einer Rudelbildung von einer Standardsituation im Strafraum.
Wenn dann da halt, wenn du den einen ins Abseits stellst und dann Meter daneben kommt dann der andere,
der nicht im Abseits ist, also irgendwie ist das doch, also aus Sicht eines Verteidigers oder der Verteidigung,
ist das doch irgendwie unfair.
Gemein, ja.
Fies.
Ja, ich weiß nicht, vielleicht ist das jetzt ja naiv, aber mir geht es tatsächlich so, also aus der Perspektive.
Ja, tut mir leid.
Ich, nee, Abseitsdiskussion, da bin ich raus.
Keine Meinung zum deutschen Abseits.
Since 1979.
Ja, wirklich.
Das ist eine Diskussion, die mir so unfassbar auf die Nerven geht.
Und ich kann alle verstehen, die sich echauffieren,
aber ich habe keine Kraft mehr, über das Abseits zu diskutieren.
Vor allem, weil ich das mit der kalibrierten Linie nicht check.
Und wir kriegen ja immer mal wieder Ratschläge, wie man das machen sollte.
Die kapiere ich schon nicht.
Deshalb, also wenn ihr beide über das Abseits diskutieren wollt, nur zu.
Ich höre dann zu und trinke mein Bier, das ich mir gerade aufgemacht habe.
Und wenn ihr fertig seid, könnt ihr mich durch irgendein Schlüsselwort wieder reinholen in die Diskussion.
Hacking oder so.
Also wollt ihr das noch ausführen?
Nein, nein, wollen wir nicht.
Ich würde mir generell irgendwie die ganze Analyse durchführen, wenn das okay ist.
Ja.
Mir geht, also ich habe es ja ein bisschen dann auf Twitter verfolgt und da wenigstens die Stimmen.
Und das ist ja schon wieder so, ja, erste Halbzeit war ja eigentlich richtig gut.
Und ja, hat halt die Tore nicht gemacht.
Und dann hat man halt mal wieder einen blöden Fehler.
Und Abseits hin oder her.
Und wir haben den 30. Spieltag.
Also es ist ja nicht mehr so, dass man sagt, naja, eigentlich, die können schon was.
Das dauert halt noch ein bisschen, bis das dann alles so ein Rädchen ins Ande greift.
Und das wird schon noch.
Ja, das wird eben nimmer.
Und das Problem haben wir jetzt am 30. Spieltag, dass wir vorne keine Tore schießen.
Und dass wir immer gut genug sind, um irgendwelche hanebüchenen Abwehrfehler zu machen.
Also das zweite Tor, da greift keiner an beim dritten Tor.
Also das ist ja unsäglich.
Und dann fährst du mit einem 0-3 heim.
Und ob du jetzt da die ersten 30 Minuten auch mal richtig geil gespielt hast oder nicht,
das interessiert jetzt überhaupt keinen mehr.
Und das ist ja auch nicht überraschend.
Also wann hat der Klub in dieser Saison oder überhaupt das letzte Mal zwei Spiele in Folge gemacht, die okay waren?
Das war doch eigentlich klar, dass nach dem Düsseldorf-Spiel, was eh überbewertet war, was okay war.
Sorry, muss jetzt alles raus.
Da ist er.
Da ist er wieder.
Ich bin wieder da.
Weiter.
Immer weiter, Uli.
Es war doch irgendwie klar, dass dann auf so ein Spiel, wo man wieder so ein bisschen, ach ja, vielleicht, dass dann wieder so ein Spiel kommt,
wo du mit einem 0-3 heimfährst, deine Tordifferenz noch schlechter ausschaut, die eh schon miserabel ist.
Und ich weiß nicht, also mir ist das alles viel zu sorglos.
Und jetzt erfreut man sich wieder über eine gute halbe Stunde akzeptablen Zweitliga-Fußball, ohne dass man aber halt ein Tor schießt.
Und ich weiß nicht, vielleicht sehe ich das alles zu pessimistisch, aber die Diskussion am 30. Spieltag,
da geht es jetzt nicht mehr darum, ob du jetzt mal gut mitgehalten hast und ob du ja eigentlich jetzt in Führung gehen können,
ob es vielleicht knapp abseits war.
Du fährst mit 0-3 nach Hause. Ende.
Martin Funk hat ja, der wird halt oft erwähnt in diesem Podcast, ich habe zu viel Zeit mit ihm verbracht,
er hat gesagt, es geht jetzt nicht mehr darum, schön zu spielen, sondern dreckig und ergebnisorientiert.
Oder bist du Team Funk?
Ich bin Team Ergebnis.
Okay.
Das ist auch gut.
Kann ich dir wenig Hoffnung machen, weil Dieter Hecking sagt, es wird jetzt so weitergespielt.
Also das schöne Spiel wird weiter gepflegt bis zum Ende, weil diese Mannschaft aufs schöne Spiel,
was auch geil ist, ausgelegt und für das schöne Spiel zusammengestellt wurde.
Genau, deswegen hat man auch einen Weinzählkohl zwischendurch.
Um diese Spiel nicht zu pflegen.
Das ist ja Vogelwild.
Ja.
Ja, berechtigte Einmal.
Dein Kommentar.
Aber wollte ich auch gerade vorher noch reincitchen, bevor du da Dieter Hecken zitiert hast.
Ja, wie soll diese Mannschaft dreckig im Fußball spielen?
Also ganz ehrlich, außer wenn Jens Castorp auf dem Platz steht, ist doch da niemand gemacht.
Oder vergesse ich vielleicht noch wen?
Okay, Valentini könnte das wahrscheinlich auch.
Aber ansonsten, wer soll denn da dreckig Fußball spielen und da jetzt irgendwie auch das Ergebnis?
Also ich glaube, die müssen einfach weiter so, ja, Düsseldorf vielleicht überbewertet,
aber sie müssen die Spiele so angehen.
Und irgendwie halt, ich habe die Tabelle einfach leider nicht vor Augen, aber halt dann irgendwo
eins oder zwei gewinnen.
Ich glaube, sie sind durch.
Also das ist...
Ja.
Vielleicht noch mal kurz...
Nicht abstiegsfeier.
Ja, genau.
Ja, also einerseits bin ich völlig Team Uli.
Da gehe ich komplett mit, was er sagt.
Ich habe ja auch vor einigen Wochen hier mal so ein Rant losgelassen, dass es doch irgendwie
nicht sein kann, dass es der Anspruch ist, dass man da einmal dann über mal eine gute
Halbzeit und irgendwie, ja, mal dann doch wieder ein Sieg und so.
Sondern das ist einfach wirklich zu wenig.
Die Frage ist halt, ob natürlich jetzt nach so einer Saison und all dem, was man dann
da schon erlebt hat und diverse Trainerwechsel und neue Systeme, ob man halt dann da verlangen
kann, dass das jetzt dann plötzlich irgendwie noch gut wird.
Sondern ich glaube, es geht halt wirklich einfach irgendwie noch so weiter und man muss
halt hoffen, dass es noch gerade so gut geht.
Aber jetzt so richtig irgendwie was umzustellen, das...
Nee, hast du ja die Chance, hast du gar nicht mehr am 30. Spieltag.
Das ist ja klar.
Aber ich vermisse manchmal, ich weiß nicht, ob Ihnen wirklich allen bewusst ist, die Situation.
Also uns ist ja auch nicht bewusst, aber...
Anders als wir behaupten die, aber das ist allen bewusst.
Wenn die jetzt hören, dass wir schon die Klassenerhaltsfeier am Freitag abgehalten haben, dann...
Die hören und lesen ja nichts.
Gleich nochmal 10 Prozent weniger.
Oh, Gott, der hat gesagt, wir bleiben hier drin.
Vielleicht stehen wir ja mit den Spielern vor der Nordkurve und lassen uns in die Böcher
bewerfen.
Die sind dann schon im Urlaub, während wir hier den Kopf hinhalten müssen.
Das wird großartig.
Bitte, also nicht länger.
Ich habe wirklich die Sorge und die Angst habe ich wirklich, dass das halt ganz am
Schluss wirklich nochmal so eine ganz blödende Eigendynamik annimmt.
Also ohne es zu verschreien, nächstes Wochenende, wie gesagt, Rostock, Regensburg, Braunschweig,
Sandhausen, da punktet irgendjemand.
Und dann verlierst du vielleicht gegen Lautern, wobei jetzt gerade nicht so richtig gut drauf
sind.
Das kannst du natürlich auch wenn in das Spiel...
Ja, eben.
Deswegen verlierst du auf jeden Fall gegen Kaiserslautern, weil die Negativserien...
Und dann schaust du auf die Tabelle und dann geht es nämlich los.
Und das möchte ich eigentlich nicht haben, dass ich dann zwei Spieler gewährschlos einen
Punkt Vorsprung noch habe auf Relegation oder direkten Abstiegsrang, das ist jetzt hinten
auch alles eng beieinander.
Und dann ins Rostock spielen muss und zu wissen, ich muss diese Spiele jetzt gewinnen.
Und die haben halt einen überragenden Trainer jetzt, das muss man halt auch sagen, dass der
wieder richtig fit macht.
Und das war ja die Geschichte, dass...
Dein Lieblingstrainer war die.
Nee, Weinzierl ist inzwischen Top 1.
Okay, aber ich möchte nicht in dieses Rostock-Spiel gehen mit dem Druck, das unbedingt gewinnen
zu müssen.
Also da graust du mir jetzt schon.
Und in Baderborn holst du eh nichts.
Du musst ja nicht.
Du sitzt ja einfach da auf der Tabelle und kriegst dein drittes Weizenbier.
Genau.
Das kann den Käse nicht mehr.
Ja, okay.
Also dann doch Weltuntergang, sorry.
Dann habe ich die Situation falsch eingeschätzt.
Aber...
Hm.
Die Sinne schärfen, nennt man das.
Ich habe den Freitag ja begonnen, die Veranstaltung mit dem ersten Satz, wie viele Illusionen
jetzt schon kaputt gegangen sind beim Publikum in dem Fall.
Wie viele Illusionen sind denn hier kaputt gegangen?
Ich habe tatsächlich am Freitag lange drüber nachgedacht, was jetzt eigentlich der Einstiegssatz
war.
Also ich dann nachher mal...
Habe ich da eine Antwort drauf gegeben?
Ne, da sollte das Publikum eine drauf geben.
Ja.
Aber...
Es hat gelacht und da wird uns gezeigt, dass schon einige Illusionen...
Okay.
...die sie sich vielleicht beim Hören dieses Podcasts gemacht haben.
Ja, gar keine Illusionen kaputt gegangen bei mir.
Das ist halt der erste FC in Nürnberg.
Wir haben ja am Freitag auch über die schönsten Momente oder so in dieser Saison gesprochen, in
unserem Rückblick oder so.
Haben wir mal.
Als ich das Tor von Kiel beziehungsweise Florian Flick und Peter Windahl in Kiel zum 1-0 für
Kiel erwähnt habe.
Und solche Tore ist der erste FC Nürnberg.
Und er wird ja trotzdem immer noch geliebt von allen und vielen Menschen, wie man auch am
Samstag wieder in Hannover gesehen hat.
Und deshalb gehen Illusionen, die...
Hattest du nicht?
Ja, so bin ich mit diesem Verein groß geworden.
Und ich glaube auch nicht, dass es sich irgendwann ändert.
Und deshalb bin ich einigermaßen cool damit und will mich nicht aufregen, sondern schaue
ihnen halt bei den verschiedenen Arten des Scheiterns fröhlich zu und denke mir, vielleicht wird es
ja doch irgendwann mal cool.
Und manchmal wird es ja dann auch cool.
Ja, das meine ich halt, dass man dann vielleicht in so eine Saison mal reingeht, jetzt nach
den letzten Jahren des Aufbaus, dass man mal die Illusion hat, dass halt das einfach eine
coole Saison wird.
Vielleicht nicht mit dem Ausstieg, aber dass man zumindest halt gut mitspielt und nicht
ständig wieder über Tabellensituationen da hinten redet und so weiter.
Ich habe auch überlegt, ob wir heute einfach...
Weil ja wirklich diese Schwankungen...
Also das zieht sich ja durch.
Also da haben wir ja auch schon oft geredet, die fehlende Konstanz und überhaupt.
Ob man halt heute einfach eine alte Folge hätten nehmen können aus der Saison und
einfach nur kurz am Anfang den Gegner nochmal neu reingesprochen hätten und ansonsten es
einfach durchlaufen hätten lassen.
Ja, weil du vorhin auch nochmal den Vergleich gezogen hast mit der Ära Jens Keller.
Stimmt auch nicht so ganz.
Also da gab es zum Beispiel auch ein, glaube ich, 6-0 in Wien-Wiesbaden, wo ich dir gedacht
habe, okay, jetzt ist der Klub durch.
Also es war jetzt nicht so, dass du da sang- und klanglos die letzten sieben Spiele verloren
hast.
Von wegen Eigendynamik.
Also das gab es ja auch Momente, wo man gedacht hat, ja, jetzt haben sie aber...
Ja, eben.
Und jetzt haben sie einen richtig guten Weg.
Und dann hast du halt daheim gegen Stuttgart 0-6 verloren, das nächste Spiel.
Also das zieht sich ja wirklich schon seit Jahren irgendwie, egal wer da jetzt gerade
Trainer ist oder Sonstiges oder Sportvorstand, zieht sich das ja schon wie so ein roter Faden
durch die Vereinsgeschichte.
Das war auch ein Thema am Freitag, dass man das Gefühl hat, man sieht, seit Jahren ist
man in der Zeitschleife, dass man immer wieder das Gleiche erlebt mit kleinen Ausschlägen
nach oben und unten.
Du hast eine schöne Chance verpasst.
Du hast einen Artikel gemacht, der hat die Überschrift, glaube ich, harmlos bis zum Ende.
Und du hättest natürlich den Claim der Klubfrauen mutig bis zum Schluss in harmlos bis zum
Schluss.
Ja, dachte ich eigentlich, dass ich das...
Das dachte ich eigentlich auch.
Ich habe das ja so verstanden, dass das ein Hint ist.
Ja, ich glaube, es geht knapp anders.
Mutig bis zum Schluss, ne?
Twitter-Wett-Sänger immer.
Genau.
Und ich glaube, ich habe auch harmlos bis zum Schluss.
Entweder irre ich mich oder es hat ein Kollege in der Online-Redaktion sich überlegt,
ob Ende nicht besser klingt.
Ja, weil es das Ende nahe ist.
Ja, genau.
Aber harmlos bis zum Schluss.
Damit steht zumindest mal der Podcast-Titel.
An den trauen Sie sich nämlich immer nicht ran.
Der steht fest.
Harmlos bis zum Schluss.
Finde ich gut.
Folge so und so viel.
Ja, Lösungsvorschläge.
Wollen wir jetzt schon über nach der Saison sprechen?
Ich habe die Woche Hausinternes Seminar gehabt, konstruktiver Journalismus.
Also wir können jetzt einfach nur sagen, dass es schlecht ist und was schlecht ist, wir müssen auch ein bisschen aufzeigen, wie es besser gehen könnte.
Aber der Uli hat zwar keinen Bock auf die Analyse, aber das war mir ja trotzdem noch die zweite Halbzeit.
Nein.
Zumindest mit ein, zwei Sätzen, bitte.
Nein.
Bitte.
Bitte.
Wir sollen noch über Quattro Dua sprechen, der wieder, glaube ich, 60 Minuten auf der Bank saß.
An dem, formulieren wir es mal so, scheiden sich ja die Geister.
Er ist der gefährlichste Angreifer, aber es wird ihm unterstellt, unter anderem von Dieter Hecking, dass er nicht genug arbeitet.
Seid ihr auch der Meinung?
Ich finde, Quattro Dua sollte gar nicht arbeiten müssen.
Er soll halt da rumstehen und Tore schießen, was er ja macht.
Also ich fand ja auch, ich habe ja zeitlang jetzt das alles so aus der Ferne mitbekommen, was übrigens auch mal richtig gut tut.
So ein wenig Club-Detox.
Also kann ich echt nur empfehlen.
Einfach mal nichts anschauen, nichts mitkriegen.
Ja.
Schön in Fahrt bereits wieder.
Man ist ja dann wieder zurück und dann holt es einen ja wieder alles ein.
Aber da habe ich ja diese Diskussion mit Leonardo Vonic irgendwie mitbekommen, wo Hecking ja wohl sagte, der ist mir zu sehr auf Tore fixiert.
Definiert sich zu sehr.
Oder definiert sich sehr über Tore.
Wo ich denke, Leute, ihr habt die wenigsten Tore, glaube ich, in der Liga geschossen.
Also ich hätte einen Stürmer, der sich über Tore definiert, fände ich ziemlich geil.
Und wenn der sonst nur rumsteht und sich die Schuhe bindet, ist mir das auch egal, wenn der sich über Tore definiert.
Aber so funktioniert es doch nicht mehr im modernen Fußball.
Da müssen doch, die Angreifer sind doch die ersten Verteidiger.
Die müssen dann ständig anlaufen, damit auch Jagd gefährlicher passt.
Es ist ja alles auch so ein Zeichen von absoluter Hilflosigkeit.
Es wird halt immer der Stürmer, der dann mal ein halbwegs gutes Spiel macht oder mal zufällig ein Tor schießt, der bleibt dann drin.
Jetzt ist halt Low Camper drin, weil der kürzlich mal ein Tor geschossen hat.
Aber es kommt ja nichts danach.
Also es ist ja nicht so, dass jetzt jedes Spiel ein Tor schießt.
Dann war mal da ferner, dann war mal Durr.
Dann darf der sich mal probieren.
Dann ist mal Möller-Dehle wieder vorne.
Also das ist ja alles ein Trial and Error.
Wer halt einmal trifft, der hat gewonnen und darf erstmal bleiben.
Und ich bin ja...
Das ist ein neuer Geist hier wieder.
Ready to rumble.
Und ich bin da schon, habe ich ja gesagt, auch am Freitag, Hoffnungsträger für die neue Saison.
Wenn er denn noch da ist, ich bin auch von der Überzeugung, dass Dua ein zumindest sehr guter Zweitligastürmer sein kann.
Mit Potenzial, darf ich nicht sagen in dem Podcast.
Mit den Qualitäten, die er hat.
Wenn man halt jemanden hat, der ihn einsetzt.
Und es mag schon sein, dass er jetzt nicht derjenige ist, der da bis zum letzten Blutstropfen auf dem Platz alles gibt.
Aber das ist mir egal.
Wenn der halt mit dem Ball aufs Tor zuläuft und das Ding reinschweißt, dann ist das okay.
Zumal der Pass von Braun auf Low Camper in der ersten Halbzeit ja einer der Dua-Pässe war.
Ob man dann macht, ja.
Der hätte das Tor gemacht.
Tim Kleintin ist dann nur drei Tore weniger als der 1. FC Nürnberg, was ich auch geil finde.
Ihr hört Kadepp, den Tim-Kleindienst-Podcast von Nordbayern.de.
Genau.
Eben, schau, der Kleindienst schießt noch weniger Tore als der Klub.
So muss man das mal drehen.
Der steigt aber auf, der Herr Kleindienst.
Da habe ich auch noch ein Interview gesehen von ihm am Freitag, ob er denn bleibt in Heidenheim.
Das war auch wieder ein Interview für Götter.
Ja.
Ja.
Ganz konkrete Aussagen wahrscheinlich.
Ja, ja.
Es ist wirklich, also statt dass man einfach mal dann sagt, sorry, nee, ich höre mir halt die Angebote auch erstmal an.
Ich will reich werden.
Immer, ich will reich werden.
Ist doch alles okay.
Das kann man doch alles verkraften als Fan.
Und dann kommen immer diese Quatschaussagen.
Wahnsinn.
Da werde ich, da geht mir, da reißt mir die Wutschnur.
Reißt mir da, du.
Ja.
Du.
Ja.
Also erstens finde ich es tatsächlich einen totalen Quatsch, den beim Stand von, standst du da 3-0 oder 2-0?
Vollkommen wurscht.
Vollkommen wurscht.
Aber ich kann nachschauen, warte mal, 2-0.
Okay.
Also man redet immer über seine Geschwindigkeit und so weiter.
Und ich finde tatsächlich, also beim Stand von 0-2 irgendwie brauchst du ihn doch wirklich dann nicht einwechseln,
weil das ist doch nicht, also alle reden über seine Schnelligkeit.
Da muss man da ferner rein oder so.
Oh Gott, habe ich das gerade wirklich gesagt?
Ja.
Ja, also ernsthaft, das ist doch irgendwie, also wenn er sich über die Geschwindigkeit sozusagen definiert
oder das seine große Stärke ist, dann ist es doch Quatsch.
Also wenn der Gegner 2-0 führt, dann steht er kompakt, außer er ist irgendwie völlig vogelwild drauf
oder spielt Gertian für Big-Fußball.
Und dann wird der Dura keinen Raum bekommen, wo er zu Geltung kommt.
Habe ich den Satz noch gerettet?
Keine Ahnung.
Der hat mir zugehört.
Ja.
Danke.
Danke, Herr Keplavi.
Ja, sehr gerne.
Ja.
Also da denke ich mir dann auch, also wenn dann in dem Moment da ferner rein
und dann halt irgendwie die Dinger nochmal vorne rein dreschen und dann halt hoffen auf
das Glück und der Ferner ist Bauch.
Aber ansonsten, ja, Dura, naja, habe ich ja auch schon was dazu gesagt.
Was denn?
Also nochmal, Uli und ich sind Pro-Dura und du bist?
Quartur.
Quartur.
Ich glaube, dass das prinzipiell ein sehr guter Stürmer ist, aber entweder spielt der
Klub nicht das passende System dafür, auch wenn er ja natürlich die meisten Tore geschossen
hat und hat es nicht der Klub selber getwittert letzte Woche, dass er so viele Tore in einer
Saison hat seit, keine Ahnung, wem niemand mehr geschossen für den Klub in einer Saison.
Keine Ahnung.
Was weiß ich nicht.
Was weiß ich, was traurig ist, ne?
Ich habe den Klub gemutet.
Twitter.
Der Klub dich hoffentlich auch.
Ja, 100%.
Ja.
Also.
Nee, ist eigentlich nett, weil die müssen dann immer petzen, wenn ich was büßes Twitter
küsse.
Grüße an dieser Stelle an den armen Menschen, der sich über Kadep anhören muss und dann
verraten muss.
Wahrscheinlich mit so einem angeklebten Bart auch jemand am Freitag im Afterwork gesessen.
Dieter Hecking himself.
Ja.
Ein Mann mit Brille und einem Hund war irgendwo gesessen.
Das erst am Samstag.
Das erst am Samstag nach Hannover gefahren sind, könnte das sein.
Wahrscheinlich ist die ganze Mannschaft da.
Alle mit angeklebten Bärten.
Außer Valentini, der war rasiert.
Das waren die, die so zaghaft an den Fingern gehoben haben, als ich gefragt habe am Anfang,
ob alle den Podcast kennen.
Ja.
Wir haben das Ding geblieben.
Ja.
Ja.
Guter Stürmer prinzipiell.
Aber nicht in dem System oder in dem Klubleben, das wir gerade führen.
Aber es kommt ja auch immer, wie gesagt, es ist immer die Frage der Alternativen.
Ja.
Genau.
Und wenn ich halt einen Stürmer habe, von dem ich weiß, der kann das und das und der hat
es auch wirklich schon bewiesen, auch in der Schweiz.
Ja.
Ja.
Immerhin zehn Tore, da weiß ich, der kann zumindest ein bisschen was.
Das ist auch schon bewiesen, in der Schweiz ist aber auch wirklich so ein Prädikat.
Sind die Tore auch so große hier?
Aber da sind halt, manch anderer hat es halt vielleicht mal erahnen lassen, aber so richtig.
Ja, ich habe ja schon gesagt, ich will die Jugend forschen und deswegen gerne auch Menschen,
die sich über Tore definieren und vielleicht einmal nicht so gut anlaufen, wie man sich das
vorstellt.
Genau.
Das ist halt, also...
Wobei man natürlich fairerweise sagen muss, das hat man bei Nischalke damals gesehen, der
auch mal plötzlich der neue Hoffnungsträger war und nach zehn guten Anfangsminuten so ein
junger Superstar gefühlt, da fehlt halt dann vielleicht doch noch was.
Also jetzt immer reflexartig zu sagen, man hol jetzt irgendeinen Jungen und der soll es
jetzt richten, das ist halt auch...
Bis erst.
Bei Browns funktioniert das jetzt gut, aber Nischalke war so dieses Beispiel, wo man gesehen
hat, da fehlt halt schon dann noch ein bisschen was zum Zweitliga-Fußball, sowohl Taktik
als auch vielleicht vom Körperlichen her.
Das kann einer werden auf jeden Fall, aber jetzt halt noch nicht.
Und deswegen ist das ja auch immer ein bisschen vermessen zu sagen, schmeißt halt die Jungen
rein, die machen das auf jeden Fall besser.
Ne, machen sie halt auch nicht.
Also weil man es auch nicht erwarten kann.
Nur die Hälfte ungefähr der Mannschaft.
Populistischer Quatsch.
Quatsch.
Die Laura wird sich jetzt schimpfen dafür, aber ja.
Ich habe ja oft kritisiert, dass die Mannschaft dauernd verändert wird von Woche zu Woche und
da auch keine Konstanz reinkommt.
Jetzt war mal Konstanz und jetzt findet ihr es auch wieder alle doof.
Ne, wir hätten ja einfach nur Dua für Lokheimberg spielen lassen und dann mit allem anderen
war ich ja cool nach diesem Düsseldorf-Spiel.
Aber ja.
Egal, wir reden heute so viel über Fußball, das verursacht mir Bauchgrimmen.
Ich kann sofort wieder das abbrechen.
Ne, wir sollen noch, Chris Seem hat uns noch geschrieben, berühmt und bekannt aus dem
Fürther Flachpass und er stellt uns die Frage, ob fränkischer Fußball auch Spaß machen
kann.
Können wir das noch beantworten?
Einfach nur ja oder nein.
Vielleicht mit einer Begründung, aber die muss nicht.
Ja, ich habe, würde man jetzt hier nicht gerne hören, aber ich habe eine Zweitliga-Saison
eines anderen fränkischen Fußballvereins verfolgt.
Am Ende stand der Aufstieg vor, da geht es schwer los mit meiner Jahresschwäche, also
vor zwei Jahren.
Es war aber irgendwann im Mai, glaube ich.
Ja, im Mai war dann.
Wobei, da bin ich mir gar nicht so sicher, weil das war doch so eine Corona-Saison, das
war wahrscheinlich dann im August oder sowas.
Ne, ne, das war dann tatsächlich die danach, zwar auch noch mit Corona-Auswirkungen, aber
das war die danach und dann war tatsächlich im Mai Ausstieg.
Aber das will ja in Fürth auch keiner hören.
Ja, und in der Saison hat fränkischer Fußball tatsächlich Spaß gemacht zum Zuschauen und
war sogar auch noch von den Ergebnissen dann so, wie man sich das vorstellt.
Uli?
Kannst du diesen, das schneide ich auf jeden Fall raus.
Das wollen ja die vom Flachpass auch nicht hören, dass sie vor zwei Jahren noch guten
Fußball gesehen haben.
Also ich hatte letztes Jahr, auch wenn ich persönlich nicht so oft da sein könnte, auf jeden Fall
sehr viel Spaß in der Aufstiegsaison der Spielvereinigung Bayreuth.
Das ist ja auch Franken, ne?
Das war der beste Teil Frankens.
Also das hat schon Spaß gemacht.
Diese Saison macht jetzt wieder nicht so viel Spaß.
Wobei schön ist es trotzdem, aber halt nicht so ganz erfolgreich.
Und so die letzte Aufstiegssaison mit dem Klub hat schon auch Spaß gemacht.
Da ist übrigens die Wurzel allen Übels, hat man mir jetzt erklärt.
In der Aufstiegssaison?
Ich war ja in der Klinik, ist ja bekannt, wegen meinem Rücken und so weiter.
Und wie gesagt, es hat mit dem Klub-Detox eigentlich gut geklappt.
Außer wenn ich dem Hausmeister über den Weg gelaufen bin, dem Josef aus Louis-Wildenau.
Grüße.
Und der Josef, Grüße, ich glaube nicht, dass der sowas wie ein Podcast hört.
Und der Josef aus Louis-Wildenau, der hat dann irgendwie gemerkt, also ein Auto mit Nürnberger Kennzeichen.
Und dann habe ich irgendwie den Fehler gemacht, zu sagen, dass ich beruflich irgendwas mit dem Verein zu tun habe.
Und dann war es vorbei.
Und jedes Mal, wenn er mich gesehen hat, also ungefähr dreimal täglich, jedes Mal, und der Klub?
Und dann sollte ich irgendwas sagen.
Und ich dachte, naja, ich bin jetzt gerade auch nicht so nah dran.
Und ja, aber er weiß schon alles.
Also er war ja das letzte Mal 96 im Stadion gegen den 1. FC Köln.
Aber er hatte schon ganz gut im Blick, der Josef.
Und das Grundproblem war, dass wir den Kölners Michel entlassen haben.
Aus Louis-Wildenau.
Den kennt er nämlich persönlich.
Die einen sagen so, die anderen?
Das war praktisch, genau.
Ich habe dann, ja, nicht so viel Zeit gehabt, mich auf die Diskussion einzulassen.
Aber das war so der Anfang allen Niedergangs, dass man den Kölners Michel damals entlassen hat.
Ja.
Also, ich weiß nicht.
Ich sage das ja bis heute auch, was gar nicht viel damit zu tun hat, ob man jetzt den Kölners Michel nicht hätte, doch irgendwann entlassen.
Also Kölners Michel als ein Wort, das ist wichtig.
Ja, aber der Zeitpunkt war, finde ich, einfach Quatsch, dass man ja wusste, was da passieren wird in dieser Bundesliga-Saison.
Und man hätte einfach gut gelaut zurück in die zweite gehen können.
Und dann hätte man vielleicht irgendwann nochmal das Ganze aus fußballerischen und sonstigen Gründen anschauen können.
Und dann hätte man vielleicht auch zu der Entscheidung kommen können.
Aber in dem Moment mit dieser Doppel-Entlassung mit Bornemann.
Oder ein wenig früher reagieren und die Klasse halten.
Aber gut, das fach man jetzt nicht mehr auf.
Aber wie gesagt, fränkischer Fußball, um mal wieder auf den Punkt zu kommen, kann durchaus auch Spaß machen.
Man hat es nur vergessen.
Ja, mir macht ja jetzt auch gerade Spaß.
Ich bin da, ich habe wenig Ansprüche.
Und dann kichere ich ein bisschen vor mich hin und denke mir, höhö.
Aber gut.
Und jetzt hätten wir elegante Überleidungen zu den Klubfrauen, die ja auch fränkischer Fußball sind.
Ah, Mist, wie konnte man denn das liegen lassen?
Das ist natürlich sehr ärgerlich.
Ja, stimmt.
Ist das noch fränkischer Fußball?
Ja, genau.
Die sind schon einen Schritt weiter.
Haben heute am Sonntag gewonnen.
2-1 gegen Andernach.
Dummerweise hat auch Gütersloh gegen die wirklich in jeglicher Hinsicht zu nichts zu gebrauchenden
den in jeglicher Hinsicht zu nichts zu gebrauchenden FC Bayern gewonnen.
Aber trotzdem, der Aufstieg ist mehr oder weniger...
Naja...
Das heißt mehr oder weniger?
Du hast den vor zwei Wochen auch schon verkündet.
Ach so, ja, okay.
Also, Aufstieg ist safe.
Das war der nächste Schritt.
Sehr bitter, dass ich Lara Felix offenbar etwas schwerer verletzt hat.
Es sah zumindest so aus.
Ich habe mir den Stream angeguckt im Zug zurück aus Hannover.
Und es sah nicht so gut aus.
Gute Besserung.
Bei denen verletzt sich aber wirklich auch häufig jemand schwer, oder?
Ja, da habe ich dann tatsächlich auch mal drüber nachgedacht,
ob so mal die Verletzungen von Männern und Frauen in dieser Saison zusammenrechnen sollen.
Wobei ich glaube, ich weiß nicht, ob bei den Frauen alle in dieser Saison
oder ob sich das schon in der letzten Saison angekündigt hat.
Ja, eher letzte.
Aber ja.
Viele.
Dann ist es immer gleich schwer.
Ist mein Gefühl.
Aber da habe ich jetzt wieder auch keine empirischen Belege dafür.
Ja, aber gute Besserung an dieser Stelle.
Sollen wir einfach nächste Woche wieder Kadepp live irgendwo machen?
Irgendeine Kneipe wird schon spontan Ja sagen.
Und dann machen wir einfach eine Ausstiegsfeier der Klubfußballerinnen.
Sehr gute Idee.
Wie lange spielen die noch?
Ich glaube noch vier Spiele.
Ja, genau.
Dann passt doch wieder, dass wir da dann ungefähr.
Das ist so unser Zeitpunkt.
Ich glaube, da würde der Osman persönlich vor der Tür stehen und keinen reinlassen.
Dann ist er endlich mal da.
Grüße.
Ja, Grüße.
Dann wäre er mal da.
Ja.
Hat heute wieder eine gelbe Karte bekommen.
Ich glaube diesmal unberechtigt.
Weil er hat von der Schiedsrichterin weggeschimpft.
Und ich finde, da darf man dann keine gelbe Karte geben, wenn er in die andere Richtung schimpft.
Aber gut.
Naja.
Schöner Sieg.
Wieder 400 Menschen, die zugeguckt haben.
Ein bisschen zu wenig.
Geht zu den Klubfrauen.
Es lohnt sich.
Und man kann den Zänger beschimpfen.
Von der Seitenlinie aus.
So nah ist man ihm sonst nie.
Sonst würde er ja sehr abgeschottetes Leben.
Aber da geht es irgendwie.
Freitag war er auch nicht da bei der Veranstaltung.
Obwohl er in der Setlist eingeplant war.
Eine sehr wichtige Rolle hätte er gespielt.
Aber taucht nicht auf mit einer kurzfristigen Ausrede.
Über den Drittliga-Kader sollen wir noch sprechen.
Hat mir jemand auf Twitter geschrieben, nachdem ich um Themenvorschläge gebeten habe.
Und die Frage wurde noch gestellt, ob man in Zukunft lieber einfach nur noch zu den Klubfrauen gehen sollte.
Anstatt zu den Männern.
Meinungen?
Ne, weil du hast es ja schon gesagt.
Also deswegen hat man diesen Verein jetzt ja auch irgendwie entweder in sein Herz geschlossen.
Oder verbringt sein Leben mal mehr, mal weniger mit ihm.
Weil halt, also wenn alles laufen würde, so über den Klubfrauen gerade.
Klubfrauen ist wirklich ein schlimmer Begriff.
Das ist ein sehr schlimmer Begriff.
Um es deutlich zu machen, um wen es geht.
Ja, also nur Erfolg geht ja auch nicht.
Ja, also so als Ausgleich schaut man sich beides an.
Und dann führt man zufriedenes Leben.
Ja, ich habe heute auch das einzig Richtige gemacht, wenn man dann über diesen Verein sprechen soll.
Und nett in die Stimmung kommen will wie der Uli.
Ich habe einfach die neue International-Platte angehört.
Habe Eis dazu gegessen.
Auf dem zu kleinen Balkon.
Die Katze lag zu Füßen.
So kann man sich unterbringen.
Und denkt, ach mein Gott.
0 zu 3.
Fast 0 zu 4 in Hannover.
Who cares?
Ja, ja.
Wie ist die Platte?
Also zumindest die erste Hälfte finde ich sehr gut.
Bin ja sehr groß in Fäden.
Oder war es?
Wie beim ersten Hälften Nürnberg.
Ja, genau.
Das kann aber doch nicht der Anspruch sein.
Auf der B-Seite verspindet sich dann halt dreimal katastrophal.
Ja, tatsächlich ist die zweite Halbzeit auch ein wenig zu harmlos.
Bei der National oder sind wir die National seit Jahren ein bisschen zu harmlos, nachdem
ich ja vor allem Fan der früheren Alben bin.
Aber trotzdem, nach langer Zeit wird er ein, finde ich, besseres Album einer meiner Lieblingsbands.
Ja.
Uli, wie war dein Konzert am Freitag?
Super.
Sehr gut.
Robocop.
Ich war ja auch von der Platte schon eigentlich sehr angetan und live war das dann noch
einmal echt, hat sich gut eingefügt, auch die neuen Songs.
Sehr schönes Konzert gewesen, ja.
Also ein rundum schöner Abend, erst mit Kadep und dann noch ein schönes Konzert.
Was will man mehr?
Ist deine Frau noch rechtzeitig hingekommen, Sebastian, oder?
Also ich habe sie gesehen, sie war da.
Ja, ich glaube, es ging einigermaßen.
Also ich bin nach Kadep sehr schnell angefangen.
Die haben ja erst um 10 Uhr angefangen, also hättest du noch ewig Zeit.
Ja, ich hätte noch locker bleiben können.
Ja.
Ich habe da auch wieder täuschen lassen von der ursprünglich angekündigten Uhrzeit
des Konzerts, aber ich bin dann nach Kadep live in Rekordgeschwindigkeit mit dem Fahrrad
in Budberg hoch und kam sehr verschwitzt mit Fahne, um mich dann noch kurz zwei Minuten
zu sammeln im Badezimmer, um dann das Kind einigermaßen in Form ins Bett zu bringen.
Grüße.
Ich musste noch eine Geschichte erzählen, wie so oft über einen Orang-Utan.
Und einen Gorilla und einen Elefanten.
Aber auch das habe ich noch hinbekommen.
Ging sie gut aus, die Geschichte?
Ja, diesmal spielten sie Musik im Dschungel und begeisterten alle anderen Tiere, die dann
auch zum Auftritt kamen.
Was dazu geführt hat, dass mein Sohn dann immer, wenn ich gesagt habe, dass dieser Orang-Utan
jetzt ein Lied gespielt hat, er dann immer laut applaudierend in seinem Bett lag und natürlich
maximal nicht zur Ruhe gekommen ist.
Also nächstes Mal andere Geschichte vielleicht.
Ja, genau.
Schön.
Drittliga-Kader.
Wenn der 1.
FC Nürnberg abgestiegen wäre, das war die schönste Kategorie am Freitagabend übrigens,
Uli, warum der 1.
FC Nürnberg nicht abgestiegen ist.
Ja.
Aber jetzt gehen wir mal den anderen hypothetischen Fall durch.
Wenn er abgestiegen wäre, welche Spieler hättet ihr mitgenommen in die 3.
Liga?
Die große Frage ist, welcher Spieler überhaupt mitgehen würde.
Also außer Valentini, glaube ich, fallen mir da jetzt nicht so viel an.
Ich glaube, Dua auf jeden Fall.
Ja, ich glaube, ja.
Der will das dann auch, wenn er, der will das wieder gut machen.
Der hat sich schon sehr committed hier.
Ja, würdet ihr überhaupt jemanden, wäre es so gekommen, in der 3.
Liga, hättet ihr da einen spielen sehen wollen?
Sehr gut.
Sehr gute Formulierungen jetzt.
Ich habe gerade mal den Kader aufgerufen.
Fünf Torhüter sind da gelistet beim Klub.
Stark.
Oh, was war das?
Ein Geräusch aus dem Nebenzimmer?
Ich glaube, nein.
Egal.
Wer würde mitkommen oder wen würden wir mitnehmen?
Nene Braun müsste verkauft werden, wahrscheinlich.
Wahrscheinlich, ja.
Hätte verkauft werden müssen.
Ich bin so inkonsequent.
Uli, du hättest niemanden mitgenommen.
Entschuldigung, was ist die Frage, wen wir mitnehmen würden oder wer wir glauben?
Wen ihr mitgenommen hättet.
Wenn der Klub wirklich hätte nächstes Jahr in Verl spielen müssen?
Ich weiß nicht mehr genau, wer die Frage gestellt hat, aber...
Also es darf auch völlig unrealistisch sein.
Ja, ja.
Ja, ja.
Ja.
Ja.
Naja, nee, eigentlich eher doch.
Da es ja unrealistisches Szenario ist, darf es auch völlig unrealistisch sein.
Ja.
Peter Wind hall.
Also ich finde,
Rico Valentini ist ja wirklich ein sehr guter
Außenverteidiger in der 3. Liga.
Du kennst keinen einzigen
Außenverteidiger in der 3. Liga.
Grüße, Grüße
an die Familienmitglieder.
Ja, das stimmt, das war jetzt eigentlich auch.
Ein super Drittliga-Verteidiger,
sehr guter Biss, den ich nicht gecheckt habe.
Ey, Kistover Schüttler finde ich irgendwie,
also mag ich auch total gern,
aber...
Ja, aber der nimmt sich das alles so zu Herzen,
der stand gestern am Samstag
uns da wieder gegenüber.
Das ist der Geburtstag.
Was für ein scheiß Geburtstag.
Gestern hatte er Geburtstag.
Ja.
Oh, und keiner von uns hat gratuliert, das ist natürlich auch...
Also habe ich irgendwo gelesen, glaube ich zumindest.
Das ist wirklich ein scheiß Geburtstag.
Ja, okay. Schindler.
Jens Kastrup, Thailan Duman.
Ja, Thailan Duman würde ich auch.
Aber...
Mats Möller-Deli.
Warum?
Du behältst ja alle.
Ich empfände mich von Mats Möller-Deli gerade.
Das ist...
Vom grundsätzlichen Lino Tempelmann,
aber dann doch nicht.
Und dann würde ich noch aus dem Sturm...
Das ist jetzt wieder eine schöne Podcast-Phase.
Erik Schuranoff.
Okay.
Danke, bin durch.
Uli, jetzt mal eine realistische Einschätzung von dir.
Es ist echt schwierig.
Also irgendwie brauchst du dann einen Neuanfang,
aber du kannst natürlich jetzt nicht irgendwie mit 20 neuen Leuten anfangen.
Lukas Schleimer würde ich gerne behalten.
Den mag ich irgendwie.
Auch wenn es zwischen Genie und Wahnsinn immer pendelt.
Aber der hat was.
Ja.
Schindler so als Leitwolf würde ich auch sagen, würde ich auch gerne behalten.
Dann musst du halt die ganzen Jungen einbauen,
die ja da immer so in diesem Perspektivkader sind.
Aber ansonsten muss ich ganz ehrlich sagen,
Valentini würde ich auch behalten.
Der kriegt ja einen neuen Vertrag.
Aber sonst weiß ich nicht,
ob ich da so viel wirklich vermissen würde.
Dua würde ich persönlich behalten,
aber wie gesagt,
wahrscheinlich eh unwahrscheinlich,
dass er überhaupt da bleibt.
Das wäre allerdings auch cool,
wenn Quattro Dur oder in der Dritten.
Und dann zu so einem Leader
und Publikumsliebling über Jahre wird.
Genau.
James Lawrence könnte ich mir auch vorstellen.
Ja, stimmt.
So ein Leader-Innenverteidiger,
den kannst du schon brauchen in der Dritten Liga.
Also den kannst du leider in der Zweiten Liga brauchen.
Wie die Leute hier abgekratzt werden.
Vielen Dank für diese Anregung,
mal den Drittliga-Kader.
Auf so viele Gags werden wir gar nicht kommen.
Normalerweise.
Das ist immer gut,
wenn man bei Twitter mal nachfragt.
Aber ja, okay.
Und du, Fadi?
Ich würde behalten...
Herr Keblavi, Entschuldigung.
Ja.
Wir sollen uns ja aussitzen.
Puh, den würde ich behalten.
Also Valentini natürlich.
Als was?
Als Rechtsverteidiger.
Als guten Drittliga-Rechtsverteidiger.
Ja, Schleimer auch.
Schindler nicht.
Lorenz auch.
Schuranov auch.
Und da ferner.
Austauschen würde ich die sportliche Führungsebene.
Aber darum hat es hier die Frage nicht gedreht.
Keiner von euch, Jens Castrop?
Also klar, ist nur ausgeliehen.
Ja, doch, doch.
Ja, okay.
Gut.
Darf auch.
Aber so...
Darf auch.
Auch sehr gut,
dass mir der Wolfgang Lars heute früh gesagt hat,
dass von den Offensivspielern,
die in Hannover in der Startelf standen,
also Möller, Delly, Schleimer, Goller und Lokhemper,
dass die zusammen bisher ein Tor erzielt hatten.
Ja, das hat der Experte, glaube ich, gestern,
Sky, so ausgerechnet.
Ja.
Das ist aber genau der Punkt, wo ich sage,
um nochmal drauf zu kommen,
und den mit 10 Toren lässt er halt draußen.
Ja.
No good.
Aber so viele würde ich...
Ja, so viele würde ich nicht...
Sadiq Fofana würde ich noch gerne behalten.
Ja, gibt es den noch eigentlich?
Ja.
Was mit Tim Handwerker?
Hm.
Hm.
Muss nicht.
Dieser Tim Handwerker-Hype war mir eh suspekt.
Der wurde jetzt zweieinhalb Jahre beschimpft irgendwie
und plötzlich reißt er sich das Kreuzband an, glaube ich,
und ist der große Hoffnungsträger.
Also...
Das ist aber auch so ein typischer Reflex,
dass immer die, die dann gerade nicht spielen,
immer die Hoffnungsträger sind.
Oh, jetzt kommt aber Duman zurück.
Ah, stimmt Duman, der hat ja 20 Tore geschossen letzte Saison.
Ja, klar.
Also, da ist ja auch immer viel Hybris dabei irgendwie,
dann irgendwelche Spieler zu Hoffnungsträgern zu erklären,
die jetzt auch nicht so wirklich alles zusammengerissen haben
in den letzten Jahren.
Ja.
Bei Handwerker genauso, gebe ich dir recht.
Ja.
Wie viele Punkte stehen eigentlich noch unbeantwortet auf deiner Liste, Fadi?
Wir haben gar nicht angerührt, mehr oder weniger.
Gar nicht mehr so viele.
Nee.
Tatsächlich nur noch Gretlein.
Gretlein erstmal.
Dr.
Thomas Gretlein, meine ich.
Über den wir letzte Woche gesprochen haben, Sebastian.
Und dabei mehrere Fehler gemacht haben.
Unter anderem waren das auf dem Plakat keine Pfeile,
sondern eine Fischgräte, die vom Kopf her stinkte, stank.
Ach so, okay.
Ja.
Ich dachte, dass es trotzdem auch gleichzeitig ein Pfeil ist.
Nee.
Ein Fischskillett als Wegweiser.
Ja, Kopf her stinkt.
Daraufhin habe ich Herrn Gretlein angerufen und ihn gefragt,
ob er zurücktritt oder rausgeht.
Macht er nicht.
Er will mit den Menschen sprechen, die dieses Plakat gemalt haben
und im Herbst sich wieder wählen lassen als Aufsichtsrat des 1. FC Nürnberg.
Gute Idee oder Meinung nach?
Super.
Ja.
Uli, du?
Ja, ich habe die Diskussion am Arsch öfter gehabt.
Ich finde, dass der Aufsichtsrat überbewertet wird.
Ja, aber Sie suchen halt die Vorstände aus.
Ja.
Einen haben Sie noch.
Okay, gut.
Den Sommer dürfen Sie nochmal und dann.
Was macht denn der Schmiedes, der Herr Schmiedes?
Und dann haben wir Herrn Gretlein einen Hund angedichtet.
In der Zeitung, was auch für einige Begeisterung gesorgt hat.
War nicht sein Hund, sondern wie heißt der Hund?
Der Hund hat sich distanziert.
Der Hund, genau.
Der Hund hat als erster geschrieben.
Ein Plakat.
Maxi oder so heißt der Hund.
Ja.
Genau.
Also Grüße an den.
Tut uns leid, dass wir dich da in Verbindung gebracht haben.
Das schneide ich raus, glaube ich.
Wird es justiziabel.
Und das Bratwurstthema ist relativ groß geworden.
Ich habe mich beschwert über die Bratwürste in und ums Stadion.
Es hat sich tatsächlich jemand gemeldet, dessen Familie die Bratwurstlieferung ins Stadion zu verantworten hat.
Und sich beschwert darüber, dass sie ja für die Zubereitung nichts können.
Und darin liegt ja das richtige Problem.
Die Zubereitung von Aramag der Stadionbratwürste.
Es haben sich aber auch sehr viele Menschen gemeldet, die sagen, es gibt sehr gute Bratwürste in der Kleingartenkolonie hinter der Gegend gerade.
Und im Schöller ist.
Und noch bei Fritten, Fritten, Frankie oder so am kleinen Dutzendteich.
Also die drei Dinge kann man ausprobieren.
Liegen alle nicht auf meinem Radlweg.
Deshalb hatte ich die nicht mehr vor Augen.
Aber es gab auch viele Menschen, die mein Problem teilen und sagen, es gibt keine guten Bratwürste in und ums Max-Morlock-Stadion.
Du untertreibst maßlos.
Das Thema ist eskaliert.
Es ist eskaliert.
Das ist das größte Thema jemals.
Mehr als irgendein Sportliches, das wir hier hatten.
Mehr Mails bekommen ja tatsächlich, als wenn ich irgendeine Entlassung von irgendjemandem fordere.
Und das allerbeste ist, es haben sich drei Menschen gemeldet, die gerne für uns grillen würden.
Was mich auf die Idee gebracht hat, dass wir einen Kadepp-Bratwurststand mieten und den irgendwo aufs Stadion stellen.
Und da dann vegane Bratwürste und fränkische Bratwürste grillen über offenem Feuer.
Ich glaube, das könnte ein Erfolgsmodell sein.
Und wir stehen dann am Grill und labern quasi und die Leute kaufen.
Genau.
Und das vor jedem Heimspiel der nächsten Saison.
Ich organisiere da mal was, aber fände ich gut.
Kadepp.
Kadepp-Bratwürst.
Oder halt zumindest ein Kadepp-Live als Grillparty im Sommer.
Ja, oder wir machen halt das Angebot, uns kann man praktisch mieten.
Man lädt uns zum Grillen ein und wir kommen dann und labern und kriegen Bratwürst und Bier.
Ja, genau.
Wir lassen, ja, also beides.
Das ist ein bisschen einfach zu haben.
Ja, aber ich bin immer noch, also ich glaube, der Kadepp-Bratwurststand,
es müsste noch ein bisschen pfiffigerer Name uns einfallen.
Aber der könnte Erfolg haben.
Und wir sind zum Cordon Bleu Essen nach Bamberg eingeladen.
Oh.
Ja.
Warte mal, ich muss nachgucken.
Schönen Termin.
Nee, aber am Freitag kam Mario nach dem Live-Podcast zu uns und sagte,
dass er diesen Podcast sehr gerne mag.
Und dass er findet, dass Oberfranken in der Kulinarik-Kategorie noch ein bisschen zu kurz kommt.
Und deshalb würde er uns gerne zum Cordon Bleu Essen einladen.
Hat mir allerdings jetzt in der Mail die Kneipen noch nicht verraten.
Aber zwei Gaststätten, die nebenher auch selber brauen.
Und ob wir da einen Termin finden, da könnten wir doch einen Kadepp-Sommer-Ausflug mit Laura und Zenger hinmachen, oder?
Wir müssten nur nach Bamberg kommen und halt noch gucken, ob es vegetarische Alternativen für den Kloser gibt.
Nö, aber nicht, dann trinke ich halt nur Bier.
Ja, und dann kaufen wir dir eine Portion Pommes.
Ja, genau. Oder einen schönen Feldsalat mit Speck.
Ja.
Also das machen wir auf jeden Fall. Wir fahren nach Bamberg.
Dann der Transfer vom Bahnhof Bamberg, den organisiert dann Mario wieder.
Und wir müssen nur essen und trinken und labern.
Hört sich gut an, ne? Machen wir nach der Saison.
Kam er extra aus Bamberg zu dieser Veranstaltung?
Oder ist er nur, stammt er daher und kennt deswegen die Tipps?
Das weiß ich jetzt tatsächlich nicht mehr. Aber er muss ja irgendwie aus Bamberg kommen.
Naja, ich kläre das auf. Ich habe die Mail heute erst bekommen.
Ich habe auf meiner Liste noch tatsächlich drei Sachen stehen, obwohl die Sonne schon langsam untergeht.
Ja, eben.
Ich arbeite heute nicht einmal.
Ich auch nicht.
Ach, du auch nicht.
Auch die Spiele schaue ich mir ja immer nur in meiner Freizeit an.
Das weiß da draußen ja auch keiner, was ich mir auch nehme, um diesem Podcast hier anzudienen.
Das ist ein Satz. Den, wenn die hochbezahlten Herren Profis mal zeigen würden.
Dieses Gehaltsthema haben wir noch gar nicht diskutiert.
Das machen wir dann...
Unsers?
Nee, wir vergleichen die Gehaltsstrukturen im KDEP und beim 1. FC-Berberg. Das ist auch mal cool.
Aber machen wir schnell...
Warum müssen wir über Gehälter reden?
Nein, dann dachten wir mal wieder dieses scheiß Millionäre-Thema und so und strengt euch mal an für euer Geld.
Aber da sind wir vielleicht die Falschen, weil wir strengen uns ja auch nicht an für unser Geld deshalb.
Wir haben ja keine leistungsbezogenen Verträge.
Das stimmt. Und kriegen keine Siegprämien.
Aber eine Nichtabstiegsprämie haben wir doch auch bestimmt irgendwo im Vertrag.
Ja, ich glaube, dass die Sparkasse da nochmal ordentlich was drauflegt.
Ja, glaube ich auch.
Oder der Charlie.
Ja, oder Charlie.
Grüße.
Ich habe vorhin, kurz vor der Sendung, ploppte bei mir in meiner Facebook-Timeline ein gesponsorter Elf-Freunde-Beitrag auf.
Was macht eigentlich ein Fußball-Linguist beruflich?
Das habe ich auch gesehen.
Simon Mayer, vier Acker von der TU Dresden, packt aus.
Auch über die Sprache von Spielern, Trainern, Fans und Journalisten im Wandel der Zeit.
Das wird fad jetzt aber nicht gefallen.
Und im Teaser steht, dass Dieter Hecking quasi der Einzige ist, der gerade Sätze hinbekommt und Jürgen Klopp ein einziges Desaster ist.
Und ja, trifft es so zu.
Das war leider hinter der Paywall und auf die Schnelle habe ich es jetzt nicht geschafft.
Tatsächlich finde ich auch, dass Dieter Hecking gut reden kann.
Aber Gegenbeispiel, gestern hat er gesagt, er hat auf Einwechslung in einer Pause verzichtet, weil das das Spiel der Statik verändert hätte.
Also, ha?
Da stimmt die Statik nicht in dem Satz.
Der war einfach.
Also, sofort widerlegt diesen Prof.
Ja, sehr gut.
Aber kann man sich mal durchlesen?
Vielleicht kommen da noch größere Erkenntnisse bei raus.
Aber da begeben wir uns natürlich auf sehr dünnes Eis.
Wenn wir die rhetorischen Fähigkeiten anderer Menschen bewerten wollen,
nachdem wir hier uns eineinhalb Stunden um Kopf und Kragen geredet haben.
Deswegen machen wir das ja nicht so an der Professor von der TU Dresden.
Aber Hausaufgabe bis zum nächsten Mal.
Wir lesen uns diesen Artikel durch oder dieses Interview.
Und dann wollte ich nach langer Zeit mal wieder so ein Top 3 reinbringen.
Ja, seit letzter Woche.
Richtig.
Was, da hatten wir auch einen?
Ja, da hatten wir die besten Geschenke.
Du bist so smart.
Aber mach, ich lasse sie wieder genauso abprallen an mir,
wie letzte Woche.
Was interessiert mich mein Geschwätz vor letzter Woche?
Top 3, nachdem du ja, oder ihr, aber du jetzt konkret an diesem Samstag
eine relativ lange Fahrt wieder nach Hannover hattest.
Mit dem Zug oder mit dem Auto?
Mit dem Zug und das auch noch anzuwenden.
Wir hatten hier mal Diskussionen über das Bonner und das Bielefelder Loch
vor dem Bahnhof.
Gibt es in Hannover tatsächlich auch.
Und auch da hocken lauter kaputte Menschen in diesem Loch rum
und nehmen irgendwelche Substanzen zu sich.
Ich glaube inzwischen, dass Nürnberg der einzige Bahnhof ist,
wo es kein soer Loch gibt.
Also...
Ja, das nennt sich bloß nicht so, aber es gibt es schon auch irgendwie.
Ja, das gibt es auch, aber es ist nicht so offensichtlich.
Also das ist ja wirklich so, da muss jeder vorbei
durch diese Bielefelder, Bonner und Hannover-schen Löcher.
Ja, aber was war die eigentliche Frage?
Die Top 3, was du auf diesen langen Auswärtsfahrten dann machst.
Also klar, hinwärts recherchierst du natürlich wahnsinnig
und rückwärts schreibst du deine Artikel über das Spiel.
Aber wenn du dann doch mal kurz Zeit hast
und nicht Bratwürste im Bordbistot testest,
was machst du dann?
Ist das eher Podcasts hören, Bücher lesen,
die gar nichts mit Fußball zu tun haben?
Oder was macht ihr bei langen Auswärtsfahrten eure Top 3?
Ich tatsächlich Angst habe vorm Einschlafen,
weil ich das überhaupt nicht mag,
in der Öffentlichkeit einzuschlafen
und im Zug manchmal dazu tendiere.
Lesen, wirklich.
Diesmal die Bierkönigin von Minnesota.
Ein sehr zu empfehlendes, sehr empfehlenswertes Buch.
Und Podcasts hören tatsächlich auch.
Und mehr mache ich nicht.
Und mich über die Mitreisenden bis aufs Blut ärgern,
wenn sie ihre Döner auspacken,
wenn sie gerade ins vollbesetzte Abteil kommen.
Heute saß ich auf der Rückfahrt tatsächlich
eine Reihe weiter.
An zwei Tischen saß die Kinderbetreuung der Deutschen Bahn.
Und es wurde mehrmals im Zug durchgesagt,
dass alle Kinder gerne vorbeikommen können
und basteln, malen und singen dürfen.
So was gibt's.
Was tatsächlich dazu geführt hat,
dass ungefähr im Sekundentakt erleichterte Eltern
ihre Kinder da abkamen.
Bei mir mehr oder weniger.
Und ich dann eine sehr fröhliche Fahrt bis Würzburg
von Hannover aus mit vielen Kindern,
die Schlangen gebastelt haben
und Lieder gesungen haben, verbracht haben.
Das gibt eine Kinderbetreuung im Zug.
Ja, anscheinend eine mobile,
die dann in Würzburg sind,
die dann ausgestiegen und wieder zurückfahren nach Hamburg.
Mit den Kindern.
Die Kinder sind geblieben.
Aber habe ich auch tatsächlich das erste Mal erlebt.
Erleichterte Eltern stattführen in Zukunft.
Und sagen, wir werden anfuhren.
Winken, draußen.
Ach, schau.
Schau, wie schön sie Schlange spielen.
Jetzt machen sie mal alleine Urlaub, die Kinder.
Schön.
Ja, hatte ich auch noch nicht erlebt.
Aber war okay.
Das waren nette Kinder
und nette KinderbetreuerInnen natürlich.
Ja, okay.
Schön, schön.
Gut zu wissen.
Wir haben ja doch schon wieder einen Service-Tipp hier.
Konstruktiver Journalismus.
Ja.
Dass es sowas gibt als Tipp.
Okay.
Uli, was hast du?
Unterscheidet sich jetzt eigentlich nur in einem Punkt vom Fadi.
Also ich habe im Prinzip immer zwei Zeitschriften dabei.
Eine Musikzeitschrift und meistens elf Freunde,
die ich gerne im Zug lese.
Ich höre entweder Podcast oder Musik.
Meistens dann doch eher Musik.
Und das Einzige, was sich unterscheidet,
ich schlafe gerne im Zug.
Also ich habe da auch kein Problem,
in der Öffentlichkeit zu schlafen.
Ja, gibt es ja...
Kann das eigentlich eher schwer verhindern.
Gibt es da einen Begriff dafür, für diese Angst?
Die Angst, im Zug einzuschlafen.
Die Angst, in der Öffentlichkeit einzuschlafen.
Ja.
Das ist ein Aufruf an euch da draußen.
Sagt uns das.
Ich habe Angst zu schnarchen und...
Zu sabbern.
Zu sabbern.
Den Bahnhof zu verpassen.
Ja, da kann man sich einen Wecker stellen.
So als Tipp.
Ja, aber wie uncool ist das denn,
wenn du dann im Zug plötzlich einen Wecker auf den Tisch packst?
Ich habe das in Japan damals erlebt,
weil die Leute da ja sehr wenig Zeit haben, um zu schlafen,
weil sie viel pendeln, in so einer Großstadt wie Tokio zumindest.
Und ich habe mich immer gewundert, wie die es schaffen.
Also die steigen ein, schlafen sofort ein
und wachen dann aber punktgenau offenbar an ihrer Station auf.
Und dann habe ich irgendwann gecheckt,
die haben halt einfach immer einen Alarm im Handy,
die sie dann rechtzeitig wieder zurück holen.
Das nächste Problem ist, dass wenn ich tagsüber schlafe,
ich, nachdem ich aufgewacht bin,
praktisch zu nichts mehr zu gebrauchen bin.
Also ich bewundere all die Menschen,
die Mittagsschlaf machen können oder sowas.
Ich darf tagsüber nicht einschlafen.
Sonst ist alles aus.
Deshalb muss ich mich mit mehreren Espressi wachhalten.
Unbedingt.
Ich darf erst schlafen, wenn die Sonne untergegangen ist.
Leute mit kleinem Latinum,
bitte formt einen Begriff für die Angst,
in der Öffentlichkeit einzuschlafen.
Oder auch gerne im Zug.
Ja, ich habe meine Liste, glaube ich, abgearbeitet.
Ja, du hast deine drei.
Oh, und Gerch muss ich noch machen.
Zugwortenbänger.
Wir machen den Gerch, den wir am Freitag schon gemacht haben.
Deshalb große Enttäuschung bei all denen, die da waren,
weil die kennen ihn schon.
Aber die haben es vielleicht auch schon wieder vergessen.
Wir vergessen die Ausgleichen.
Aber es war, das muss man auch immer sagen,
es war sensationell.
Ich war wieder nach dem ersten Satz raus
und es gab wirklich jemanden, der den live erraten
und sich damit einen Haselnuss-Schnaps verdient hat.
Ich hätte ihn aber auch zur gleichen Zeit gewusst,
aber ich durfte ihn nicht mehr erraten.
Echt?
Ja.
Okay.
Das fand ich wirklich...
Und ich glaube, das war auch immer ein Publikum,
war auch nur eine Sekunde zu spät oder so.
Echt?
Ich glaube, zwei haben es gewusst.
Also das fand ich...
Das war die Leistung,
die mich an diesem Wochenende am meisten beeindruckt hat.
Muss ich ehrlich sagen.
Der Gewinner, kann man in dem Fall nicht sagen,
der Wissende,
hat dann auch noch gleich ein weiteres Detail beigetragen,
das jetzt dann noch in der neuen Variante des Textes quasi einzugnäht.
Wird es ja noch leichter.
Jetzt wird es dann noch leichter,
aber wir müssen auch auflösen von letzter Woche.
Markus Daun.
Glaube ich zumindest.
Daun.
Wahnsinn.
Ja.
Es gab schon immer mal schlechte Spieler beim 1. FC Nürnberg.
Und die immer wieder zu erwähnen,
auch das ist Aufgabe dieses Podcasts.
Das denke ich mir auch oft,
wenn immer gesagt wird,
es ist die schlechteste Klubmannschaft aller Zeiten.
Und dann magst du den Gerdich
und landest bei irgendwelchen Mannschaften von 1995 oder 2003
und denkst dir,
ey, waren da Krampen dabei.
Wahnsinn.
Was wäre mir damals froh gewesen,
wenn wir einen Möller Daily gehabt hätten
oder einen Schindler oder einen Suhr.
Man vergisst halt einfach viel.
Ich freue mich schon,
wenn der Podcast in 20 Jahren immer noch besteht,
aber den andere Leute moderieren
und dann auch sich der Gerdich gemacht wird,
wer den mal moderiert hat hier.
Oder wie sagt man da?
Ja.
Das moderieren.
Über uns.
Ja, das wäre...
Hosten.
Heißt das hier.
Ja, Hosten.
Oder?
Weiß dafür.
Ja.
Da haben wir Grauben gehabt.
Ich habe mal die Besitzung 22, 23 angeschaut.
Oder hören wir auf.
Also, bevor der Gerdich,
dann wechselte er zu einem Podcast,
der über und so weiter.
Ja, sehr schön.
Gut.
Das machen wir mal.
Das nächste Mal werde ich hier einen als Gerdich machen,
der schon mal moderiert hat.
Das ist eine sehr gute Idee.
Und keiner errät,
dass es der Uni ist oder der Wolfgang oder so.
Komm, mach schnell.
Jetzt haben wir schon eineinhalb Stunden.
Nein, nein, nein.
Ich muss ja noch schnell draußen.
Noch scheint die Sonne von meinem Fenster.
Und sind wir danach durch?
Dann sind wir durch.
Ja, okay.
Gut.
Eigentlich hatte unser Gerdich Versicherungskaufmann gelernt.
Er entschied sich dann aber doch dafür,
Profifußballer zu werden.
Seine ersten Schritte machte er bei einem Stadtteilklub
namens Hausbruch Neugrabener Turnerschaft.
Seine nächsten Schritte machte er bei dem Verein,
der, da wusste ich noch nicht,
wie dieser Verein spielen würde am Freitagabend,
der auch diese Saison,
ja, am Samstagmittag hat er gespielt, glaube ich,
machte er bei dem Verein,
der auch diese Saison ganz bestimmt noch den Ausstieg
in die erste Bundesliga verspielt.
Seinen Durchbruch erlebte er aber beim Lokalrivalen,
bei dem er immer noch Bundesliga-Rekordtorschütze ist.
Nach dem Abstieg wechselte er zum 1. FC Nürnberg,
wo er eher mit seinen defensiven Qualitäten überzeugte
und auch durch zwei kuriose Vorfälle Berühmtheit erlangte.
Einmal stieg er auf den Ball
und musste verletzt ausgewechselt werden.
Ein anderes Mal schoss er den Schiedsrichter-K.O.
Garch zog weiter zu einem Verein,
mit dem den 1. FC Nürnberg eine besondere Pokalgeschichte verbindet.
Danach kam Garch noch einmal zurück zum Klub,
bevor er seine Karriere in einer Stadt beendete,
aus der unter anderem ein deutscher Bundeskanzler
und Nobelpreisträger stammt.
Jetzt würde ich es erraten.
Ja.
Weil du dich jetzt doch noch erinnert hast.
Genau.
Ja, schöner Garch.
17.31.
Jetzt fangen wir auf.
17.30 Uhr mit jemandem zum Bier trinken verabredet.
Der hatte aber Geburtstag
und hat bis dahin noch nicht geantwortet.
Das heißt, der ist offenbar noch nicht wieder in der Lage,
Bier zu trinken.
Macht aber nichts.
Ich gehe trotzdem hin.
Ich gehe jetzt auch Bier trinken.
Irgendwie kenne ich es dann schon.
Ja.
Und morgen, 1. Mai,
kann man schön feiern.
Unter anderem in Gostenhof.
Wer mal nicht arbeiten muss.
Revolutionären Straßenfest.
Für uns beide leider Tag der Arbeit.
Im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich muss tatsächlich morgen auch noch arbeiten,
weil ich den einen Text noch nicht fertig geschrieben habe,
weil ich mir dann die Clubfrauen angeschaut habe im Zug.
Und noch eine Geschichte.
Also ich schaue mal kurz rein morgen früh,
aber dann so, dass es ausgeglichen ist.
Ihr habt heute ein bisschen gearbeitet.
Ich mache morgen an meinem freien Tag auch was.
Also wir sind...
Solidarisch.
Wir sind Performer.
Das ist uns das Wichtigste,
dass wir jeden Tag funktionieren und arbeiten.
Und dann am ersten Mal Fest Bier trinken.
Ich zumindest.
Ihr nicht.
Ja.
Davon ist auszugehen.
Schön.
Sonst noch was?
Letzte Worte?
Oder sagen wir einfach Tschüss?
Schön, dass du wieder da bist, Uli.
Ja, super.
Ich freue mich auch.
Ich habe den Spirit hier reingebracht,
nach dem wir uns gegenseitig eingelullt haben über die letzten Wochen.
Ja.
Endlich war mal wieder ein bisschen Zug drin.
Vielleicht sollte der Uli das Trainerteam des 1. FC Nürnberg unterstützen
in den letzten vier Spielen,
wobei absteigen können sie nicht mehr.
Aber ja ausgerechnet.
Ja, genau.
Deshalb.
Schöne Woche euch allen.
Vielen Dank euch beiden.
Tschüss.
Ciao, ciao.
Tschüss.
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